Wie freundlich bist du zu dir?

Wie freundlich bist du zu dir?

Du kennst doch bestimmt auch den Spruch “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.” Nein, keine Angst, es wird jetzt weder biblisch noch christlich, aber dieser Satz ist es durchaus wert, sich mit ihm einmal näher zu befassen.

Wenn wir uns zuhören und dann aber auch hinhören, wie wir mit uns und wie mit anderen Menschen sprechen, die uns am Herzen liegen, dann liegen da häufig Welten oder sogar Universen dazwischen.

Beobachte dich einmal, wie du mit deiner besten Freundin sprichst, wenn sie Kummer hat. Bestimmt bist du verständnisvoll, machst ihr einen Tee oder Kaffee oder es gibt Eis und Rotwein, je nach Katastrophenlage. Du reichst ihr ein Taschentuch und versuchst sie aufzumuntern. Wenn sie sich selbst klein macht, dann fallen dir 1000 Beispiele ein, die das Gegenteil behaupten und irgendwann wird sie unter Tränen auch wieder lächeln.

Und jetzt zu dir, wenn etwas schief gelaufen ist: Du packst häufig die größte Keule aus, die du finden kannst und bist enttäuscht, weil keine größere gibt. Du holst richtig aus und haust auf dich drauf. Kein Schimpfwort ist groß genug, um dir endlich mal zu sagen, was du von dir hältst.
Jetzt denke noch einmal an den Satz mit der Nächstenliebe. Da stimmt doch was nicht. Wenn du deine Freundin so behandeln würdest wie dich, dann wäre sie entsetzt und du auch. Zu Recht.

Fakt ist also, dass wir sehr oft mit anderen Menschen freundlicher umgehen als mit uns selbst. Da lassen wir es nicht zu, dass sie sich klein machen und bei uns machen wir das Gegenteil. Eigentlich ziemlich bescheuert oder?

Das Fatale daran ist, dass es nur einen Menschen gibt, der das ändern kann und das bist du selbst, Auch wenn dir alle anderen sagen, wie wunderbar du bist, solange du es selbst nicht für dich annehmen kannst, wirst du dich weiter zerfleischen.

Übrigens bedeutet es nicht, dass du dir nur noch permanent auf die Schulter klopfen sollst, selbst wenn du etwas vermasselt hast. Das passiert jedem, auch deiner besten Freundin. Doch was sagst du ihr? Machst du sie nieder oder wäschst ihr den Kopf, nimmst sie dann aber wieder in den Arm und ihr überlegt gemeinsam, wie sie aus dem Schlamassel herauskommt?

Selbstliebe und ein freundlicher Dialog mit sich selbst bedeutet nicht, dass du keine Kritik äußern darfst. Kritik darf sein, aber bitte konstruktiv und wertschätzend. Die Keule bleibt in der Ecke liegen.

Blicke mal in eine Kristallkugel und ein paar Jahre in die Zukunft. Stelle dir vor, du änderst nichts. Wie wird dein Leben aussehen? Wie wird dein Gesicht aussehen? Wie deine Beziehung zu anderen Menschen, dein Beruf, dein Erfolg, was auch immer er für dich bedeutet?

Und nun stelle dir dieselben Fragen, aber stelle dir vor, du bist im Einklang mit dir. Du hast deinen Frieden mit dir gemacht und bist dir eine gute, die beste Freundin geworden. Wer ist nun diese Frau?

Welche würdest du gern sein?

Ich glaube, die Antwort ist eindeutig.

Was kannst du also tun, um freundlicher mit dir umzugehen?

  1. Starte am Morgen mit freundlichen Worten zu dir und zum Tag selbst. Mache es konsequent, auch wenn es dir am Anfang komisch vorkommt und schwer fällt, weil dein Job dich gerade nervt.
  2. Schlafe mit freundlichen Worten zu dir und einem Lächeln auf den Lippen ein.
  3. Achte darauf, wie du mit dir sprichst. Dein innerer Dialog formt deine Gefühle und deine weiteren Gedanken.
  4. Gehe in die Stille. Das kann der Wald sein, ein Fluss oder See oder meditiere.
    So lernst du wieder die wahre innere Stimme zu hören, die sanft mit dir umgeht. Das Gemotze ist das perfektionistische Ego, das dank einiger Blockaden und negativer Glaubenssätze einfach um sich schlägt wie ein Tier, das in die Enge getrieben wurde.
  5. Umarme dich selbst. Mach es gleich jetzt. Nimm dich liebevoll in den Arm.
  6. Nimm dir bewusst Zeit für dich und erzähle mir bitte nicht, dass du keine 10 Minuten innerhalb von 24 Stunden Zeit findest.
    Schließe in diesem 10 Minuten deine Augen und stelle dir eine Szene vor, die für dich Liebe und Annahme ausdrückt.
  7. Mache das, was du tust, mit Liebe und Hingabe. Wenn du schon Energie in die Tätigkeit steckst und Zeit aufwendest, dann mache es so, dass du wenigstens ein klitzekleines Bisschen stolz darauf sein kannst.
    Die Zeit und die Energie wendest du ohnehin auf, also mache es mit Liebe, dann geht es leichter und das Ergebnis wird besser. Das wird dich auch zufriedener machen.
  8. Behandele auch andere Menschen so wie du gern behandelt werden möchtest.
    Verbreite selbst Liebe und Respekt, das wird auch deinen inneren Dialog mit dir verändern. Du kannst dich nicht permanent selbst beschimpfen, wenn du zu anderen freundlich und respektvoll bist.
    Achtung: Das heißt, nicht, dass du alles mit dir machen lassen sollst. Du kannst auch respektvoll “Nein” sagen.
  9. Richte deinen Fokus auf Dankbarkeit aus und wenn du es noch nicht tust, dann fange jetzt mit einem Dankbarkeitstagebuch an.
  10. Mach dir klar, dass du nicht jedem gefallen kannst, wirst und musst. Selbst Buddha oder der Dalai Lama wird nicht von allen gemocht. Das ist hart, aber es ist so.
    Nicht jeder mag Eis, Schokolade oder Pasta, selbst wenn es die meisten Menschen lieben, zumindest die, die ich kenne. Verschwende daher keine Energie darauf.
    Es wird IMMER jemand geben, der dich nicht mag. Was soll´s?

Du KANNST deinen inneren Dialog ändern.

Du kannst dich dafür bewusst entscheiden, freundlich zu dir zu sein.

Das funktioniert, aber es braucht Zeit. Manchmal braucht es auch viel Zeit, es ist ein Prozess.

Keiner wacht eines Morgens auf und liebt sich selbst bedingungslos. Aber wenn du nicht jetzt anfängst, wie viel Zeit willst du noch verschwenden, wie viel Energie in einen inneren Dialog stecken, der dich permanent klein hält?

Erinnere dich an den Blick in die Zukunft und die zwei Varianten von dir. Der beste Moment, damit anzufangen, freundlicher zu dir zu sein, ist jetzt.

Und jetzt du: Schreib in die Kommentare, was du heute machst, damit du jetzt und in Zukunft freundlicher mit dir sprichst.

 

Knoblauch hilft nicht gegen Energievampire

Knoblauch hilft nicht gegen Energievampire

Um ehrlich zu sein, ich mag eigentlich Vampirfilme, besonders wenn sie so attraktiv besetzt sind, wie “Interview mit einem Vampir” 😉 Aber heute will ich nicht über diese Vampire schreiben, sondern über Vampire, die wir alle kennen, über Energievampire.

Du kennst bestimmt beide Situationen: Du bist mit Menschen zusammen, fühlst dich unglaublich wohl, hast Spaß und irgendwann geht ihr auseinander und ihr alle fühlt euch super, voller Energie, einfach wunderbar und ihr könnt es kaum erwarten, euch wiederzusehen. Das ist eine Begegnung, die euch alle nährt, keinen auslaugt und so sollte es auch immer sein.

Dann gibt es die Menschen, an die du nur denken brauchst, dann sinkt dein Energielevel in den Keller. Deine Laune wird schlecht und allein der Gedanke an das nächste Treffen vermiest dir den Tag. Du weißt genau, dass du dich nach dem nächsten Treffen leer, ausgelaugt und schlecht fühlen wirst. Solche Menschen ziehen deine Energie aus dir. Häufig machen sie das nicht bewusst und auch nicht mit schlechter Absicht, aber der Effekt ist für dich einfach untragbar, denn du musst irgendwie wieder zusehen, dass du dein Energielevel wieder nach oben bringst.

Bitte verstehe mich nicht falsch, es gehört zu einer Beziehung oder Freundschaft dazu, dass man sich mal ausheult. Mal, nicht dauernd. Eine Freundschaft ist keine Einbahnstraße und wenn sich deine Freundin bei dir ausheult und ihr sonst eine gute Zeit habt, dann ist das völlig ok. Und es ist ok, wenn du dich mal bei ihr ausjammerst. Aber das Heulen und Jammern und Motzen sollte kein Dauerzustand sein. Das zehrt an dir.

Viele Menschen sind häufig am Jammern und sich beschweren. Andere lästern und tratschen über andere. Beides ist Gift für die Seele und drückt die Stimmung und die Laune, da erzähle ich dir nichts Neues.

Diese Menschen brauchen ein Publikum, andere Menschen, denen bei denen sie ihre Sachen loswerden können. Sei es, dass sie mitjammern und mitlästern, sei es, dass sie einfach da sind, sich den ganzen Müll anhören und sich von dem Sog herunterziehen lassen.

Die Absicht von solchen Menschen muss nicht unbedingt negativ sein. Vielleicht ist es einfach nur ihre Strategie, um ihren eigenen Schrott loszuwerden, ihre Art der Abfallbeseitigung, damit es ihnen selbst gut geht. Sie kommen wahrscheinlich noch nicht einmal auf den Gedanken, dass es dir danach mies geht. Das zu wissen macht es vielleicht für dich verständlich, aber hilft im ersten Moment nicht.

Ich möchte dir heute ein paar Tipps geben, wie du dich vor solchen Energieräubern, vor solchen Energievampiren schützen kannst und was du tun kannst, um deine Energie wieder nach oben zu bringen.

Sich gegen Energievampire zu wehren ist übrigens auch ein Akt der Selbstliebe und Selbstfürsorge.

1. Steig nicht auf die Spielchen ein

Du kennst sicher solche Kandidaten, wie ich sie gerade beschrieben habe. Der Punkt ist, sie können nicht allein ihr Unwesen treiben, sie brauchen einen Gegenpart. Und hier kommst du ins Spiel. Wenn du darauf einsteigst, mitschimpfst, mitjammerst, mit lästerst, dann bist du Teil des Spiels. Sorry, aber das ist so. Es ist deine Entscheidung. Aber genauso kannst du dich dafür entscheiden, NICHT auf diese Spielchen einzusteigen.
Jep, das ist nicht ganz so einfach, das braucht auch ein wenig Mut dagegen zuhalten. Aber was ist dein Gewinn? Du fühlst dich am Ende besser.

Jemand jammert, weil die Kantine so mies ist? Erzähle von deinem letzten Dessert, das köstlich war. Jemand beschwert sich, dass der Verkäufer unfreundlich war? Wer weiß schon, was der arme Kerl gerade mitmacht? Vielleicht ist sein bester Freund krank, seine Frau hat ihn verlassen oder einer hat ihm die Vorfahrt genommen und sein Auto geschrottet. Das soziale System in Deutschland ist ungerecht? Mag im Einzelfall sein, ja, aber hej, wir haben eines und das ist trotz aller Unzulänglichkeiten sicher nicht das schlechteste unter der Sonne. Fahr mal nach Indien oder Laos. Da sieht die Welt anders aus. Würde denn der Jammerer und Motzer gern dort leben und krank/arbeitslos werden wollen? Sicher nicht…

Fakt ist, wir wissen oft nicht, warum andere Menschen so reagieren, wie sie reagieren und in den meisten Fällen hat es nichts mit uns zu tun. Also warum darüber aufregen und auf die Jammerspielchen von Energievampiren einsteigen?
Wenn du positiv bleibst und nicht auf diese Spiele einsteigst, wirst du für den Energievampir uninteressant und er wird sich früher oder später ein anderes Jammeropfer suchen. Du hast dann deine Ruhe und wirst nicht mehr leergesaugt.

2. Übernimm die Führung

Mit Führung meine ich hier die Führung im Gespräch.

Frage einfach nach, was sie konkret meinen. Was genau schlimm ist. Woran sie das ganze Elend festmachen.

Meist ist es so, dass wenn du pauschale Behauptungen hinterfragst, dann bricht das ganze Konstrukt aus generellen Behauptungen und Klischees in sich zusammen.

Wenn du nachfragst und nicht auf die Spielchen einsteigst, dann bist du unbequem, kritisch, nimmst nicht alles hin. Und das macht dich weniger zu einem gefragten Opfer für diese Energievampire.

Auch hier braucht es ein wenig Mut, um dagegen zuhalten, aber du wirst sehen, es zeigt Wirkung. Entweder wird daraus ein konstruktives Gespräch und du findest heraus, worum es dem anderen wirklich geht und kannst ihm helfen. Oder sein Kartenhaus des Jammerns bricht in sich zusammen und er verschwindet und sucht sich ein anderen Opfer. In jedem Fall wird es dir besser gehen. Du kannst entweder wirklich unterstützen oder du wirst nicht weiter ausgesaugt.

3. Lass deinen Körper sprechen

Wenn dich mal wieder jemand als Mülleimer benutzt, dann schalte auf Durchzug. Lass einfach nicht zu, dass du unter seinem seelischen Abfall leidest. Das kannst du auch zusätzlich körperlich unterstreichen.

Wende dich ab, verschränke deine Arme, spiel an deinem Handy herum, signalisiere auf eine nonverbale Weise dein Desinteresse. Das gehört auch in die Kategorie “Nicht auf die Spielchen einsteigen”. Du zeigst einfach, dass sie in dir keinen Verbündeten finden, dass du nicht darauf einsteigst. Das hat den Effekt, dass sie mit der Zeit merken, dass du nicht empfänglich bist und suchen sich andere Opfer.

4. Gehe ihnen aus dem Weg

Diese Alternative lässt sich nicht unbedingt sofort auf alle Energievampire übertragen.

Wenn du merkst, dass Bekannte dich auf Dauer nur emotional ausnutzen und leer saugen, brich den Kontakt ab. Pfeif drauf, ob sie dich für unhöflich oder unsozial halten, es geht um deine emotionale Gesundheit und wenn dir Menschen langfristig nicht gut tun, warum solltest du dann mit ihnen weiter Kontakt pflegen? Nenne mir einen wirklich guten Grund dafür. Dass sie dich nicht mögen zählt nicht.

Da sind wir wieder im Bereich der Spielchen, denn jeder will gemocht werden.

Sei stark und denke an dich und die Menschen, die dir wirklich am Herzen liegen. Was tust du dir und auch ihnen an, wenn du wegen einer Person, an der dir eigentlich nicht viel liegt, ständig ausgelaugt, schlapp und schlecht gelaunt bist? Eben…. Nichts Gutes. Wenn es also möglich ist, dann brich den Kontakt ab und/oder gehe ihnen so gut es geht aus dem Weg.

Wenn es ein schlechtes Arbeitsklima und ein unerträglicher Chef ist, dann lies dir die anderen Tipps durch und versuche, dich beruflich zu verändern. Wenn es die klischee-mäßige Schwiegermutter oder ein anderes Familienmitglied ist, dann reduziere den Kontakt auf das absolute Minimum und lies ebenfalls die anderen Tipps.

In allen andere Fällen lass es dir egal sein, was diese Energievampire von dir denken. Auf wessen Meinung legst du mehr Wert? Auf deren oder die von Menschen, die dir gut tun und die wirklich wichtig sind? Ganz davon abgesehen, dass du es eh nie allen recht machen kannst. Also fang erst gar nicht damit an.

5. Visualisiere einen Schutz

Wenn es keinen Weg vorbei gibt, dann visualisiere einen Schutz.

Das kann eine goldene Blase sein, in der du dich befindest, eine Rüstung aus Spiegeln, die alles Negative wieder an die aussendenden Menschen zurückstrahlt, eine Lichtkugel, die nur positive Gedanken durchlässt etc.

Verbinde das mit einer Geste, z.B. in dem du mit deinen Händen einen Vorhang vor dir zuziehst oder vom Boden aus einen unsichtbaren Schlauch nach oben ziehst oder mit einer Hand über deinen Oberkörper und Kopf einen Schutz ziehst.

Sehe und spüre die Barriere, die den ganzen Müll von dir abhält.

6. Erde dich

Wenn es doch einmal wieder passiert ist und du hast dich aussaugen lassen, dann verbinde dich mit der Erde.

Stelle oder setze dich entspannt hin und stelle dir vor, wie aus deinen Füßen wunderschöne kräftige Wurzeln wachsen. Sie wachsen durch die Erde bis in das Erdinnere. Sie erreichen den Erdkern, der voller Kraft und Energie ist. Auch wenn das Herz von Mutter Erde glüht, es kann den Wurzeln nichts anhaben. Diese Kraft, diese Energie steigt warm und angenehm durch die Wurzeln, durch deine Füße in deinen Körper, in dein Herz und füllt dich wieder mit liebevoller, warmer, nährender Energie wieder auf. Wenn du auf diese Weise genug Energie getankt hast, ziehst du die Wurzeln wieder auf demselben Weg aus dem Erdkern durch die Erde in deine Füße, in deinen Körper zurück.

Besonders gut wirkt diese Übung, wenn du draußen barfuß stehst, aber du kannst sie auch in deiner Wohnung machen, aber dann auch bitte barfuß.

7. Reinige dich

Nach einem Kontakt mit einem Energievampir kannst du dich von seiner negativen Energie auf unterschiedliche Weise reinigen.

Ganz einfach ist es, wenn du dich unter die Dusche stellst und dir vorstellst, wie alles Negative, Dunkle von dir abfließt und im Abfluss verschwindet. Das klare Wasser reinigt deinen Körper, deine Seele, deine Aura.

Alternativ oder ergänzend kannst du dich ausräuchern. Salbei oder Weihrauch eignen sich hier prima.
Du kannst auch den getrockneten Salbei aus der Küche nehmen, auch er hat eine reinigende Wirkung. Es muss also nicht unbedingt der Weiße Salbei sein. Ich nehme auch immer meinen eigenen aus dem Garten, wenn ich Reinigungsrituale mache.
Räuchere dich aus, indem du mit dem Weihrauch oder dem Salbei deinen Körper entlang räucherst, von oben nach unten und wieder nach oben. Vergiss die Arme dabei nicht. Du kannst auch das Räuchergefäß auf den Boden zwischen deine Füße stellen und dich so vom Rauch umhüllen lassen.

Das waren einige Tipps, was du bei einem Angriff der Energievampire machen kannst.

Und auch wenn sie dir dann vorwerfen, dass du egoistisch bist, sich nicht für sie interessierst oder irgendwie komisch bist, auch das sind manipulative Spielchen, um dich auf ihre Seite und dann runterzuziehen.
Steig nicht darauf ein und bleibe bei dir.
Bleibe dir selbst treu, das ist ein Akt der Selbstliebe und Selbstwertschätzung.

Und jetzt du: Verrate uns deine Tipps. Wie gehst du mit Energievampiren um?

 

 

So freundest du dich mit deinem Körper an

So freundest du dich mit deinem Körper an

Unser Körper ist ein Wunder. Ohne dass wir darüber nachdenken, schlägt unser Herz, arbeitet unsere Verdauung, atmet die Lunge und unser Blut wird transportiert. Alles läuft, so wie es soll, von dem ein oder anderen Zwacken ab einem gewissen Alter einmal abgesehen meistens ganz gut.

Wir nehmen unseren Körper und seine Abläufe als selbstverständlich hin. Häufig fangen wir uns erst an, uns Gedanken über unseren Körper zu machen, wenn etwas beginnt zu schmerzen oder eben nicht ganz so rund läuft.

Natürlich gibt es viele Menschen, die sich um ihren Körper gut kümmern, aber ich muss gestehen, ich gehörte eher zu der Sorte, die den eigenen Körper nicht gerade mit Aufmerksamkeit überschüttete.
Eine Ausnahme waren immer meine Reisen, denn wenn ich allein irgendwo in Asien bei ungewohnter Kost und Belastung (Klima, lange Busfahrten etc.) unterwegs war, musste ich mich auf meinen Körper verlassen. Da achtete ich im Gegensatz zu Zuhause auf die kleinsten Signale und war schon fast leicht hypochondrisch.

Irgendwann wurde mir klar, dass das eigentlich Quatsch ist: übertriebene Aufmerksamkeit auf Reisen und relative Gleichgültigkeit Daheim.

Mein Körper macht immer einen guten Job und weiß oft mehr als ich selbst. Seine Schüsse vor den Bug musste ich auch erst einmal erkennen und deuten lernen.

So fing ich dann doch an, mich mit meinem Körper anzufreunden. Ich muss sagen, wir haben inzwischen ein besseres Verhältnis und arbeiten daran, dass es noch besser wird.

Wenn es dir ähnlich geht und du auch dein Verhältnis zu deinem Körper verbessern möchtest, dann habe ich heute einige Tipps für dich:

1. Verwöhne deinen Körper

Wie du das genau machst, das bleibt deiner Phantasie überlassen. Für mich gehört unter anderem dazu, ein langes entspannendes Bad zu genießen und dann meinen Körper mit einem schönen Öl oder einer Lotion einzucremen. Dabei bedanke ich mich bei jedem Körperteil für seine “Dienste”.

Einige Beispiele: Ich bedanke bei meinen Füßen, dass sie mich überall hintragen, wohin ich gehen will. Ich bedanke mich bei meinen Beinen, dass sie so stark sind und meinen Körper tragen. Ich bedanke mich bei meinem Rücken, weil er mich aufrecht hält. Ich bedanke mich bei meinen Händen, mit denen ich wunderbare Dinge schaffen kann.

Zum Abschluss bedanke ich mich bei meinem Körper als Ganzes, denn er ist das Gefäß für meine Seele.

Das ist eine wunderbare und wertschätzende Übung dir selbst gegenüber und auch ein Akt der Selbstliebe.

2. Ernähre dich gesund

Ich fange jetzt nicht an, dir zu erklären, was gesunde Ernährung ist, zumal jede Woche etwas anderes verkündet wird.

Wenn ich jetzt anfangen würde, dir zu erklären, dass du auf Kohlehydrate in Form von Brot oder Nudeln verzichten sollst, dann wäre es absolut unglaubwürdig, genauso wie wenn ich dir raten würde, komplett Schokolade oder Rotwein abzuschwören. Für mich gehört das zu einem genussvollen – und damit auch am Ende – gesunden Leben dazu, aber in einem vernünftigen Maß.
Ich persönlich halte nichts davon, sich selbst zu kasteien, um dem aktuellen dünnen Schönheitsideal zu entsprechen.

Ich möchte dich nur daran erinnern, dass du einmal deine Ernährungs- und Trinkgewohnheiten überprüfen solltest. Wenig Zucker, wenig/kein Alkohol, viel Wasser, viel Obst und Gemüse, ich glaube, darauf können wir uns einigen.

Bewusster Genuss darf aber auch sein und das auch ohne schlechtes Gewissen.

3. Bewege dich moderat

Ich weiß nicht, wie sportlich du bist, ich bin eher eine faule Socke und in diesem Leben werde ich sicher keinen Marathon laufen. Ich kann es mir zumindest nicht vorstellen.

Aber Spazierengehen, Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren, Yoga oder etwas anderes, was dir Spaß macht, sollte sein. Täglich. Dein Körper ist wie eine Maschine, er braucht Bewegung, denn sonst rostet er ein, wird schlapp und fängt an, sich durch Schmerzen und Krankheiten wieder in dein Bewusstsein zu bringen.

Ein wenig Bewegung hat noch nie jemand geschadet, gar keine schon.

4. Mach regelmäßig einen Body Scan

Ein Body Scan ist eine Achtsamkeitsübung. Du gehst mit deiner Aufmerksamkeit durch deinen ganzen Körper und spürst hinein, wie er sich an welcher Stelle anfühlt. Dabei beobachtest du nur, aber du bewertest nicht. Der Body Scan hilft dich, dich zu entspannen und fördert die Regeneration deines Körpers.

Während du im Geist durch deinen Körper wanderst, nimmst du bewusst alles wahr, was so passiert: Verspannungen, Emotionen, Gedanken, Gefühle, alles, was in dem Moment auftaucht. Ich wiederhole: du nimmst nur wahr wie ein Beobachter von außen und du bewertest nicht.

Für einen Body Scan solltest du dir 30-45 Minuten Zeit nehmen.

Am besten beginnst du bei deinem linken Fuß mit den Zehen, der Fußsohle, der Ferse, dem Fußrücken, dem ganzen Fuß.
Wo liegt er auf? Wie fühlt er sich an, warm oder kalt? Spürst du etwas auf der Haut?

Du wanderst du achtsam und bewusst das ganze linke Bein hoch bis zum Becken. Dann richtest du deine Aufmerksamkeit auf den rechten Fuß, das rechte Bein.

Gehe dann durch dein Becken, den Unterkörper, den Oberkörper bis in die Schultern. Dann wandere durch den linken Arm, fange da bei den Fingern an und gehe bis zur Schulter.

Anschließend ist der rechte Arm an der Reihe. Wenn du bei den Schultern angelangt bist, dann gehe durch den Hals in den Kopf. Ist der Mund leicht geöffnet oder geschlossen? Wo liegt die Zunge? Ist die Stirn gerunzelt?

Ich denke, du hast eine Vorstellung wie ein Body Scan funktioniert.

Mit seiner Hilfe wirst du deinen Körper ganz intensiv erleben, auf eine ganz neue Weise. Ich bin gespannt, wie es dir dabei gehen wird.

5. Schlafe ausreichend

Während des Schlafes regeneriert sich der Körper. Die Zellen erneuern sich, die Ereignisse des Tages werden im Traum verarbeitet, auch wenn du dich nicht immer daran erinnern kannst.

Schlafentzug gehört zu den fiesesten Foltermethoden und wenn du einige Nächte schlecht geschlafen hast, dann weißt du, was es bedeutet. Du bist schlapp, unkonzentriert, reizbar und viel anfälliger für Stress. Alles dauert ewig und deine Laune ist im Keller.

Was aber im Einzelfall ausreichender Schlaf ist, das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei den meisten sind es 6-8 Stunden.

Probiere einfach einmal während des Urlaubes (Wochenende ist zu kurz), ohne Wecker aufzuwachen und beobachte, was dir dein Körper mitteilt. Wann will er ins Bett und wann wachst du von allein auf? Das gibt dir schon einmal eine gute Vorstellung, wie viel Schlaf du brauchst.

Ich gebe zu, hier habe selbst auch noch Luft nach oben, denn ich bin eine ziemliche Nachteule, aber ich kann auch nicht mehr zu lange schlafen. Daher passiert es immer mal wieder, dass ich deutlich nach Mitternacht ins Bett falle und nach 6,7 Stunden wieder aufstehe. Mal stecke ich es besser weg, mal schlechter, aber ich versuche zumindest meinen Geist vor dem Schlafengehen nicht zuzumüllen. Das bedeutet keine Nachrichten, meist keine Krimis, dafür inspirierende Bücher oder einfach auch mal eine schöne Geschichte.

Diese Tipps können natürlich auch nur ein Anfang sein, wenn du dich mit dir und deinem Körper anfreunden möchtest. Sie geben dir eine gute Starthilfe und einen Ansatzpunkt. Es lohnt sich in jedem Fall, dich mit dir und deinem Körper zu beschäftigen, denn ohne ihn wären wir nicht hier.

Und jetzt du: Verrate mir in den Kommentaren, wie es dir bei den Übungen ergangen ist oder wenn du selbst eine schöne Methode hast, dann lass uns alle daran teilhaben.

 

 

Episode 9: Einfach machen

Episode 9: Einfach machen

 
 
In der heutigen Episode spreche ich über die kleine fiese Stimme in unserem Kopf, die uns so oft abhält, ins Tun zu kommen.

Woher kommt sie und wer ist sie eigentlich?

Diesen Fragen gehen wir auf den Grund und du wirst sehen, dass es eigentlich gar nicht so schwer ist, ins Tun zu kommen, wenn du weißt, was diese Stimme will.

Ich spreche über die Angst, Fehler zu machen, nicht gut genug zu sein, die Angst, was passieren kann, was andere zu deinen Ideen, Plänen oder Zielen sagen und die Angst vor Veränderung.
Ich wünsche mir, dass du dich entscheidest, ab jetzt immer mehr DEIN Leben zu leben, nicht das von anderen und es auch nicht von den Gedanken, Ängsten und Vorurteilen Dritter dominieren zu lassen.

Mit dieser Episode nehme ich übrigens an Kerstins Podcast-Parade teil.

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Warum nicht einfach machen?

Warum nicht einfach machen?

Wer kennt das nicht… du hast wunderbare Träume von Freiheit, Unabhängigkeit, Sonne und Meer. Und vielleicht malst du es dir auch schon vor deinem inneren Auge aus, wie du am Strand entlangspazierst, das Meer deine Knöchel umspielt und fast riechst du auch den salzigen Geruch und hörst die Möwen schreien.
Oder du träumst davon, einen Töpferkurs in der Toskana zu besuchen (jajaja ich weiß, Klischee) oder den Job hinzuwerfen und dich selbständig zu machen.

Und dann hörst du diese kleine fiese Stimme in deinem Kopf, die sagt ” Das geht doch nicht, das kannst du nicht machen. Höre auf zu träumen, bleib realistisch. Wenn jeder nur das tun würde, was er will, das geht doch gar nicht.” Kennst du diese Stimme? Ich schon.

Schon zerplatzt der wunderschöne Traum wie eine Seifenblase und zurück bleibt ein schales Gefühl und Traurigkeit. Resigniert zuckst du mit den Schultern und wendest dich deinem Alltag wieder zu.

Wer ist eigentlich dieser kleine Gnom mit dieser fiesen Stimme und warum quatscht er uns dazwischen, hält uns davon ab, unsere Träume in die Tat umzusetzen?

Nun, der Bursche (oder das Mädel, je nach Geschmack) hat verschiedene unterschiedliche Namen. Manche geben ihm tatsächlich einen Namen, zum Beispiel Erwin (sorry an alle Erwins, die das vielleicht lesen), andere nennen ihn inneren Kritiker und manche schaffen es, ihn zu identifizieren als Angst. Diese Angst hat dann wieder verschiedene Aspekte und da möchte ich jetzt einfach einmal einsteigen.

1. Angst vor Fehlern

Das ist einer der Klassiker, die Angst davor Fehler zu machen. Perfektionismus. Wird gerne von Frauen genommen, egal ob im Job oder im privaten Umfeld. Da muss alles bis auf das kleinste I-Tüpfelchen stimmen, vorher geht die Präsentation nicht raus. Und in dem Moment, in dem du auf “Senden” drückst, fällt dir ein Fehler auf. Die Erde sollte sich öffnen und dich Unwürdige verschlucken!

Ich kenne diese Gedankenspielchen zur Genüge noch aus meinem Angestelltenjob. Du willst alles perfekt machen, weil die Mail/die Dokumentation/die Präsentation an den Vorstand geht und zack, doch ein Fehler, obwohl du alles x Mal durchgeschaut hast.

Fehler bedeuten gerade in unserer Berufswelt, dass du oft genug einen Anpfiff bekommst. Das möchte natürlich Erwin (ich bleibe jetzt einfach einmal bei dem Namen) verhindern, um dich zu schützen. Er weiß, wie mies du dich fühlst, wenn dich dein Chef zusammenfaltet, weil ein Komma falsch gesetzt war.

Der Knackpunkt ist aber, dass nichts vollkommen ist und echte Perfektion ist nicht zu erreichen. Selbst wenn die Präsentation ohne Fehler ist, ich wette, es gibt jemand, dem eine Formulierung nicht gefällt oder ein Punkt nicht ausreichend oder zu ausführlich behandelt wurde.
Es wird immer jemand geben, der an dir und deiner Arbeit etwas auszusetzen hat.

Das heißt nicht, dass du schludern sollst, nein, auf keinen Fall. Gib so viel wie möglich und davon das Beste, so dass du in den Spiegel schauen kannst.

Aber einfach etwas nicht tun, weil jemand an dir herummeckern könnte, ist der falsche Weg. Du weißt ja gar nicht, wie wirklich das Ergebnis ist. Vielleicht meckert ja auch keiner. Alles Kopfkino und du lässt dich von Erwin klein halten, auch wenn er eine gute Absicht hat. Das bringt dich aber um neue Erfahrungen und Erfolgserlebnisse.

Das Gute aber ist, dass du mit Erwin reden kannst. Wenn du allein nicht weiterkommst, dann helfe ich dir gern dabei.

2. Angst davor, nicht gut genug zu sein.

Das geht in eine ähnliche Richtung wie die Angst vor Fehlern, da ist Erwin auch mit am Start.

Wenn du noch nicht alle Kurse und alle Diplome für ein Thema hast, dann beherrschst du natürlich das Thema nicht in ausreichender Weise. Das ist doch klar oder? Du musst ja so viel wie möglich wissen, um überhaupt daran zu denken, etwas zu beginnen.

Die nächste Präsentation sollst du in Englisch halten und das letzte Mal, als du Englisch gesprochen hast war im Urlaub, als du das Zugticket bezahlt hast. Oh my goodness, das geht ja gar nicht. Dein Englisch ist grottig und alle werden dich auslachen. Du musst unbedingt noch einen Crashkurs in Business English besuchen. Oder am besten der smarte Kollege hält die Präsentation. Sein Englisch ist auch nicht besser, aber er kann das überspielen. Ja, tolle Idee. Uff, du bist aus der möglichen Schusslinie. Und der Kollege heimst die Lorbeeren ein.

Diese Angst, nicht gut genug zu sein, ist auch etwas typisch weibliches, zumindest nehme ich das so wahr. Wie so oft kommt es bei Frauen vor, dass sie sich, wenn Freiwillige gesucht werden, erst einmal überlegen, was ihnen noch alles fehlt, während die Herren der Schöpfung aufstehen, auf die Brust trommeln und HIER schreien? Soll ich dir noch etwas verraten? Meist sind die Ladies mindestens genauso gut qualifiziert, aber dann ist der Job schon weg und sie ärgern sich.

Diese Angst hält dich klein. Du nimmst dir auf diese Weise selbst so oft die Möglichkeit, zu wachsen und deinen Horizont zu erweitern.

Aber weißt du was? Das war nicht immer so. Als du ein Baby warst, da bist du einfach losgelaufen und hast losgebrabbelt. Du bist hingefallen und wieder aufgestanden. Dein Gebrabbel konnte auch keiner am Anfang wirklich verstehen, aber das war egal. Du hast nicht heimlich im Kämmerlein geübt, bis du laufen und sprechen konntest. Learning by doing war die Devise und sie hat sich bewährt oder?

Diese Methode hat natürlich ihre Grenzen, denn ohne Hintergrundwissen solltest du weder einen Motor auseinandernehmen noch eine Operation am offenen Herzen durchführen. Aber auch da lernst du erst theoretisch, wie es geht und dann übst du. Und genau dieses Üben vergessen viele von uns.

Richtig gut wirst du nur mit Erfahrung, indem du etwas tust und nicht davon, dass du x Bücher und Kurse zu einem Thema verschlingst.

Tun ist das Zauberwort!

3. Angst, was passieren kann

Wenn wir schon bei dem Beispiel mit dem Baby waren, dann würde ich gern noch einen Moment dabei bleiben.

Als du gelernt hast zu laufen, da lief mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit noch kein Kopfkino ab: Um Gottes willen, was passiert, wenn ich hinfalle? Ohje, ich kann mir wehtun, das Knie aufschürfen. Was ist, wenn sich die Wunde entzündet? Was ist, wenn ich eine Blutvergiftung bekomme? Ist meine Tetanusimpfung noch gültig? Kopfkino in dieser Art und Weise kommt erst später und zwar, weil wir mit dem ausgesprochenen Kopfkino unserer Eltern konfrontiert werden.

Es werden auch keine Kinder mit Angst vor Hunden geboren. Die meisten Ängste sind anerzogen, einfach aus dem Bedürfnis der Eltern heraus, uns zu schützen. Aber wie real sind diese Ängste wirklich und was kann im schlimmsten Fall passieren? In vielen Fällen nicht viel außer ein paar blauer Flecken und meistens passiert auch tatsächlich nichts.

Aber du lässt dich von den irrationalen Ängsten, die ursprünglich nicht einmal deine waren, dominieren und bringst dich erfolgreich um neue Erfahrungen.

Was du dagegen machen kannst? Tu es einfach. Natürlich solltest du nicht leichtsinnig werden, sondern dich vorher informieren. Aber mach es dann und wage den Schritt.

Ich hatte auch eine Heidenangst vor meinem ersten Tauchgang. Aber ich hatte im Pool geübt, wusste, was ich tun kann und soll und das Erlebnis hat mich mehr als ausreichend für meine Angst entschädigt. Unter Wasser zu schweben, die Schildkröten oder die Fischschwärme zu sehen war fantastisch.

Natürlich passieren Unfälle, aber ich kann mich dafür entscheiden, mich von der Angst beherrschen zu lassen oder sie ernst zu nehmen, mich ausreichend zu informieren, zu üben und dann zu machen.

4. Angst, was andere dazu sagen

Ich bin mir wirklich nicht sicher, aber gefühlt ist das auch ein Problem von uns Frauen.

Wir halten uns zurück, weil wir Angst davor haben, was Tante Erna, unsere Mutter oder die Kollegen sagen oder von uns denken, wenn wir uns entschließen, zum Beispiel allein mit dem Rucksack nach Indien zu fahren.
Vielleicht fühlst du vorsichtig vor und wenn alle ihre Hände über den Köpfen zusammenschlagen, dann lässt du deine Pläne wieder fallen, obwohl es schon immer dein Traum war, den Taj Mahal zu sehen, mit dem Hausboot durch die Backwaters von Kerala zu fahren oder einfach auch nur einen Ayurveda-Kur zu machen.

Auch hier lässt du dich von Ängsten beeinflussen, die nicht deine sind.
Klar, Indien ist kein Spaziergang und es gibt Länder, die einfacher zu bereisen sind. Aber hej, es ist DEIN Leben und wie oft passiert es, dass wir auf Dinge verzichten, die wir eigentlich unglaublich gern machen würden, bloß weil wir Angst davor haben, für uns einzustehen und weil andere unsere Idee albern, doof, idiotisch oder verrückt halten (könnten).

Es ist dein Leben und du solltest hier auch das Ruder in die Hand nehmen, es selbst steuern und nicht steuern lassen von dem, was möglicherweise andere denken. Du wirst es nie allen recht machen können, also brauchst du damit auch erst gar nicht anzufangen.

Pack den Rucksack und fahr los. Mach es einfach.

Wenn du übrigens tatsächlich gern einmal allein reisen möchtest, dich aber nicht traust, dann schau bei meinem anderen Blog rein. Dort habe ich viele Tipps für alleinreisende Frauen, denn das ist auch meine Leidenschaft, allein fremde Länder zu erkunden.

Oder kontaktiere mich einfach für ein Orientierungsgespräch, denn meine Vision ist, dass Frauen das Leben führen, das sie möchten und das ihnen entspricht und nicht Tante Erna oder sonst jemand.

5. Angst vor Veränderung

Eine große Angst, die uns häufig vom Tun abhält ist die Angst vor Veränderung. Dann passiert etwas Neues, etwas Ungewohntes und wir wissen nicht, was auf uns zukommt. Das bedeutet für Erwin potentielle Gefahr, die es zu vermeiden gilt, denn es könnte ja etwas passieren.

Wenn alles schön bekannt ist und wir wissen, wie der Hase läuft, dann kennen wir uns aus und selbst wenn, dann wissen wir was zu tun ist. Wir sind schön in unserer Komfortzone und fühlen uns sicher.

Ändert sich etwas, dann kommt das große Unbekannte. Du weißt nicht, was dich erwartet und Erwin sorgt schon dafür, dass das Kopfkino in Richtung Angst und Panik geht. Aber inzwischen weißt du ja, dass er dich beschützen will. Nimm Erwin ernst, schätze ihn, denn er macht einen guten Job, aber wer hat eigentlich das Sagen? Du oder Erwin? Eben…. Es solltest du sein.

Schau übrigens auch mal in die Natur und zeige mir auch nur eine Sache, die sich nicht verändert. Eine einzige! Du wirst keine finden, denn die Natur verändert sich ständig. An etwas festzuhalten und sich gegen Veränderungen sträuben macht keinen Sinn.

Wenn du passiv bleibst, wird sich trotzdem die Erde weiterdrehen und dein Leben wird sich verändern. Aber ich bezweifele, dass es dann auch in deinem Sinn ist.

Also, pack es an und gestalte dein Leben. Mach es einfach und lass dich nicht mehr von deinem Kopfkino dominieren, denn jetzt weißt du ja, woher es kommt.
Wenn dein Erwin zu hartnäckig ist, dann lass uns ihn gemeinsam treffen, damit du wieder die Richtung bestimmst, in die dein Leben gehen soll.

Wie kommst du mit deinem Erwin zurecht oder gibt es keinen in deinem Leben? Welche Strategien nutzt du, um ins Tun zu kommen? Ich bin auf deinen Kommentar gespannt.

Wenn du übrigens deinen Erwin live treffen willst, dann melde dich jetzt für mein kostenloses Webinar am 31.07.18 um 20 Uhr an. Da sprechen wir über ein paar Mythen, die dich ausbremsen und du triffst deinen inneren Kritiker.

Ich liebe Komplimente und du?

Ich liebe Komplimente und du?

Wie ist es bei dir? Magst du Komplimente? Ich denke mir, im ersten Moment wirst du sagen “Ja klar!”. Es ist ja auch eine schöne Anerkennung dir selbst gegenüber.

Aber jetzt denke einmal nach: Wie reagierst du tatsächlich, wenn dir jemand ein Kompliment macht? Freust du dich und bedankst dich mit einem strahlenden Lächeln oder wirst du verlegen und wiegelst, ab. Der Rock ist alt, die Haare saßen gestern besser, der Kuchen, ach, das war gar nichts… So oder ähnlich reagieren die meisten Frauen, wenn ihnen ein Kompliment gemacht wird.

Ich war da auch nicht viel anders, aber das hat sich mittlerweile geändert. Inzwischen freue ich mich darüber und bedanke mich. Ich lasse den Satz einfach stehen und mache mich nicht klein.

Das ging aber auch nicht von heute auf morgen, denn Komplimente annehmen hat einiges mit Selbstwert und Glaubenssätzen zu tun. Ich möchte heute einiges davon geraderücken und ich wünsche mir, dass du in Zukunft auch Komplimente annehmen kannst.

 

1. Die Glaubenssätze

Eigenlob stinkt, Hochmut kommt vor dem Fall, Du hältst dich wohl für etwas Besseres, arrogante Ziege…

So oder ähnliche Sätze schwirren da in unseren Köpfen herum. Du kennst sie bestimmt auch oder?

Sagt man den eigentlich nur zu Mädchen oder auch zu Jungs? Egal, ich kenne diese aus meiner Kindheit, du vielleicht auch.

Woher kommt das eigentlich? Klar, das Bild des höflichen, zurückhaltenden und bescheidenen Mädchens spukt noch in vielen Köpfen herum, zumindest in dem meiner Elterngeneration und so wurde ich auch erzogen. Bloß nicht auffallen, immer schön im Hintergrund bleiben, bescheiden sein, am besten unsichtbar. Und gute Leistungen waren selbstverständlich, nichts, worum man ein großes Bohai macht.

Das ist unglaublich schade, denn auf diese Weise beraubt man die Kinder – und damit auch später die Erwachsenen – ihrer Kraft. Es wird zumindest schwerer, wieder stolz auf sich und seine Erfolge zu sein.

Doch was steckt eigentlich hinter diesem Verhalten?

Im Prinzip kannst du davon ausgehen, dass jedes Verhalten grundsätzlich einmal eine positive Absicht verfolgt. Das mag im ersten Moment ein komischer Gedanke sein, gerade wenn es Verhaltensweisen sind, mit denen du nicht übereinstimmst, aber der Handelnde will erst einmal etwas Gutes.

Der Ablauf könnte wie folgt sein: Wenn du Erfolg hast und gut bist oder mit etwas herausragst, dann bist du etwas Besonderes. Und damit verlässt du die Masse und gehörst nicht mehr dazu.

Das ist der Punkt, vor dem uns unsere Eltern (unterbewusst) und wir uns dann später selbst eigentlich schützen wollen: nicht mehr dazuzugehören, nicht mehr Teil einer Gruppe zu sein. Denn wer will schließlich mit einer arroganten oder hochmütigen Ziege befreundet sein?

So schließt sich dann der Kreis: Wir wollen dazugehören, nicht mehr herausragen und nehmen uns immer mehr zurück.

2. Die Konsequenzen

Fakt ist, dass wir es häufig wunderbar schaffen, uns auf dieser Weise klein zu machen und klein zu halten. Wir wollen gemocht und Teil einer Gruppe sein. Das ist zunächst einmal auch absolut nachvollziehbar und verständlich. Aber erreichen wir so auch unser Ziel, dazuzugehören?

Vorrangig ja, aber wenn wir uns ständig zurücknehmen, dann nehmen wir uns selbst immer mehr Raum und auf die Spitze getrieben werden wir irgendwann unsichtbar. Willst du unsichtbar sein? Willst du ausgesaugt werden? Ich nicht, aber bis ich soweit war, hat es auch gedauert.

Die Konsequenz von diesen Glaubenssätzen ist, dass du damit auch erpressbar bist.

Da braucht nur jemand das Knöpfchen “Du bist arrogant” oder “Du hältst dich für zu fein/ etwas Besseres.” zu drücken und du spurst wieder, weil du nicht als arrogant gelten willst. Das öffnet Energievampiren Tür und Tor.

Wir kennen doch alle Menschen, die ihre Sachen (Arbeit, Probleme, Frust….) bei uns abladen. Wenn wir dann selbst Hilfe oder einfach nur ein offenes Ohr brauchen, sind sie nicht da.
Aber du willst niemand verprellen und so hilfst du, auch wenn du keine Kraft mehr hast, lässt dir Überstunden aufbrummen oder übernimmst noch die Extra-Aufgabe, denn du willst dazugehören.

Das Knöpfchendrücken kann direkt oder indirekt geschehen, aber die Angst ist immer da, wenn du herausragst, sei es mit der neuen Frisur, einem genialen Kuchen oder einem beeindruckenden Projektabschluss. Hups, jetzt falle ich auf, was denken denn die anderen? Schnell wieder klein machen, wegducken, nicht sichtbar werden.
So sabotierst du systematisch dein eigenes Selbstwertgefühl.

Übrigens ist es auch nicht gerade höflich dem Komplimentgeber gegenüber, sein Kompliment abzuwerten. Damit sagst du auch indirekt, dass es nicht stimmt. Kein so super Gefühl oder? Versetze dich mal in seine Lage. Wie begeistert wärst du, wenn du aufrichtig jemand etwas Schönes sagst und es wird zurückgewiesen?

3. Was tun?

Der erste Schritt ist einfach: Verteile du aufrichtige Komplimente.

Das fällt dir wahrscheinlich erst einmal leichter, als selbst welche anzunehmen. Aber du gewöhnst dich an den Umgang mit Komplimenten, mit positiven Aussagen, denn du hörst sie ja auch selbst, wenn du sie sagst. Dein Unterbewusstsein nimmt sie wahr, auch wenn du sie anderen gegenüber aussprichst.

Und wenn dein Gegenüber sich klein macht, dann weißt du ja, warum es so ist. Sprich es an und sprich darüber. Hilf dabei, dass auch andere einmal ihre Glaubenssätze hinterfragen.
Mache aber bitte immer nur dann ein Kompliment, wenn du es aufrichtig meinst, denn das merkt dein Gegenüber.

Der zweite Schritt ist vielleicht ein wenig schwieriger: Mache dir selbst Komplimente und sprich sie laut aus.

Was hast du heute Gutes gemacht? Das können Kleinigkeiten sein. Du hast dir Zeit zum Frühstücken genommen, du bist rechtzeitig aus dem Haus und musstest nicht hetzen, du hast jemand ein Kompliment gemacht, du hast die Präsentation gut hinbekommen. Lob dich selbst. So gewöhnst du dich langsam immer mehr daran, gut über dich zu denken und zu sprechen.

Ich gebe zu, es ist am Anfang etwas komisch, aber was soll denn schlimmes passieren, wenn du dich lobst? Ich garantiere dir, es wird sich nicht der Himmel öffnen und es wird dich auch keine grollende Stimme von oben beschimpfen, wenn du es nicht selbst tust.

Der dritte Schritt ist, Komplimente annehmen und sich dafür bedanken. Probiere es aus.

Mache es wirklich bewusst, dass du nicht wieder in das alte Muster zurückfällst und dich klein machst. Und lobe dich selbst ruhig, wenn du ein Kompliment angenommen hast.

Du kannst dich mit einem Lächeln bedanken, Danke sagen oder es auch als einen Aufhänger für ein Gespräch nehmen. Deine Präsentation wurde gelobt? Du fandest auch das Thema besonders spannend, gerade den Aspekt XY. Der Rock ist toll? Im Geschäft AB gab es eine tolle Auswahl, du könntest es empfehlen. Die neue Frisur steht dir besonders gut? Du hast dich endlich einmal wieder verwöhnen lassen, weil du es verdient hattest.

Wenn du nach und nach lernst, mit Komplimenten umzugehen, wird das deinen Selbstwert und dein Selbstbewusstsein steigern. An Anfang ist es noch ungewohnt, aber mit der Zeit wirst du dich über aufrichtig gemeinte Komplimente freuen, glaub mir. Es sind Streicheleinheiten für die Seele. Sei freigiebig damit und lerne, sie anzunehmen.

Du bist ein wertvoller Mensch und du darfst dich auch genauso sehen.

Bleibe bei dir und lebe frei!

Und jetzt du: Wie gehst du mit Komplimenten um?

 

 

Episode 8: Entspannungstipps für deinen Alltag

Episode 8: Entspannungstipps für deinen Alltag

 
 
Ich verrate dir in der achten Episode acht schnell umsetzbare Tipps, um den Druck aus deinem Alltag herauszunehmen.

Schließlich ist es ja meist so, dass wir uns selbst zu viel Druck machen, permanent unter Dampf stehen und auch viel von uns verlangt wird. Du kannst dir in deinen Tagesablauf kleine Auszeiten einbauen, in denen du dich entspannen kannst. Wenige Minuten können Wunder wirken und dir wieder Power geben.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Tipps, aber im Podcast erzähle ich natürlich mehr und stelle dir dort auch praktische Übungen vor, die wirklich schnell gehen:

Hier sind die Tipps im Überblick:

1. Gehe spazieren
2. Nimm Dir tagsüber kleine Auszeiten
3. Entspanne Deine Augen (mit zwei kleinen Übungen)
4. Atme bewusst
5. Höre Podcasts oder Hörbücher
6. Höre dem Wasser zu
7. Setze Dich in die Sonne
8. Lass los und mache mal etwas anderes.

Was sind Deine Tipps? Ich freue mich auf Dein Feedback und Deine Kommentare.

Wenn dir der Podcast gefallen hat, dann abonniere ihn doch. Über eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes freue ich mich natürlich auch 🙂

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So startest du mit einer Morgenroutine positiv in den Tag

So startest du mit einer Morgenroutine positiv in den Tag

Wie startest du eigentlich in den Tag? Springst du aus dem Bett, hüpfst unter die Dusche, schnell einen Kaffee, rein die Klamotten? Vielleicht noch den Kindern die Brote schmieren, sie für die Schule fertig machen und dann schnell in die Arbeit?

Und auf eine Morgenroutine hast du keine Lust, denn dann müsstest du ja noch früher aufstehen?

Aber bevor wir starten, einmal eines: Mein volles Verständnis, wenn du nicht früher aus dem Bett willst als unbedingt nötig. Das geht mir genauso, ich brauche morgens eher länger, um in die Gänge zu kommen, denn ich bin eine Nachteule und ziemlich weit von einer Lerche entfernt. Aber mit ein paar kleinen Kniffen schaffst du es sicher auch, den Tag besser zu beginnen.

Ich möchte dir heute auch ein paar Ideen geben, wie du deine Morgenroutine verändern kannst, um doch besser in den Tag zu starten.

Ein paar Tipps kannst du übrigens auch in deinen Tagesablauf einbauen und zu deinen persönlichen Auszeiten machen.

1. Positive Gedanken noch im Bett

Kennst du das auch… noch die berühmten fünf Minuten, in denen du im kuscheligen Bett döst, bevor du aufstehst?

Diese Zeit kannst du wunderbar für eine kleine Atemmeditation nutzen.
Atme einfach zwei, drei Minuten langsam tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Du kannst dabei einfach den Atem beobachten oder dir vorstellen, wie goldenes oder helles Licht bei jedem Einatmen deinen Körper erfüllt und strahlen lässt.

Alternativ kannst du beim Einatmen leise oder innerlich sagen: Ich atme Liebe und Vertrauen ein. Beim Ausatmen sagst du: Ich atme Müdigkeit aus.

Du kannst das natürlich auch abwandeln und zum Beispiel die Müdigkeit durch Zweifel, Angst oder ein anderes Gefühl ersetzen, das du loslassen willst.

So stehst du schon einmal mit einer positiven Grundstimmung auf.
Denke an das, was du an dem Tag erreichen willst und stelle dir vor, wie du es bereits erreicht hast.
Bringe dich in eine positive Grundstimmung, schon bevor du aufstehst.

2. Tageskarte

Wenn du mit Karten arbeitest oder erst auch mit ihnen anfängst, dann ist es ein schönes Ritual, sie in Ruhe zu mischen und eine Karte zu ziehen.

Ich frage einfach immer: “Welche Energie, welche Kraft darf ich heute kennenlernen?”

Wenn mal eine nicht sooo positive Karte kommt, ist es ein Indiz, ein wenig wachsamer zu sein, aber kein Grund, in Panik oder Angst zu verfallen.

3. Achtsam frühstücken

Das gehört zu meinen absoluten Favoriten und es dauert nicht wirklich viel länger, als nur den Tee oder Kaffee herunterzustürzen. Ich bin zwar der Meinung, dass ein Start in den Tag auch etwas zu Essen beinhalten sollte, aber wenn du kein Frühstücker bist, dann werde ich dich nicht bekehren.

Aber mindestens einen Tee oder Kaffee solltest du trinken. Und den bitte achtsam. Das kostet dich vielleicht drei oder vier Minuten mehr, da sprechen wir nicht davon, eine halbe Stunde früher aufzustehen.

Nimm deine Lieblingstasse und schaue sie dir an, als ob du sie das erste Mal betrachten würdest. Welche Form hat sie, welche Farben? Streich mal mit dem Finger darüber, wie fühlt sie sich an? Stell sie ab und nimm den Tee oder Kaffee. Rieche daran. Was riechst du? Atme den Duft tief ein. Was löst er in dir aus? Vielleicht entstehen ja sogar Bilder von Kaffeeplantagen in Afrika oder von Teeplantagen in Sri Lanka vor deinem inneren Auge.

Bereite dir deinen Kaffee oder Tee zu, wie du es gewohnt bist, aber führe jeden Handgriff bewusst aus, nicht automatisch und gedankenlos wie vielleicht früher. Was machst du in welcher Reihenfolge?

Und wenn es dann in der Tasse dampft, dann rieche noch einmal den Duft, atme ihn ein, genieße es.

Spüre die Wärme in der Tasse, schau dir an, welche Farbe die Flüssigkeit hat.

Und dann puste und nimm ganz bewusst den ersten Schluck. Wie schmeckt er? Nach den Teeplantagen, über die gerade der Monsun gefegt ist und vielleicht hörst du die fröhlich schwatzenden Stimmen der Pflückerinnen. Oder du siehst die Mittagssonne über den Kaffeefeldern, spürst die Hitze der Sonne. Trinke bewusst und spüre auch die Dankbarkeit, dass du gerade jetzt genau diese Tasse trinken kannst.

Übrigens, wenn du im Büro bist oder eine Pause machst, dann trinke doch auch da deinen Kaffee oder Tee ganz bewusst. Das ist eine kurze Auszeit, nur ganz wenige Minuten und sie bringt dir so unglaublich viel Entspannung und Entschleunigung.

4. Bewegung

Ein wenig Bewegung schadet nicht. Das kann ein wenig Yoga oder Nordic Walking im nächsten Park sein.

Für mich Morgenmuffel war das nie etwas. Aber ich habe dennoch meinen Weg gefunden, mich am Morgen ein wenig zu bewegen und so mir ein gutes Gefühl zu verschaffen.

Früher bin immer zwei Stationen vor der eigentlichen Haltestelle vor dem Büro aus der U-Bahn ausgestiegen und bin gelaufen. Das hatte für mich den Vorteil, dass ich mich schon etwas zusätzlich bewegt habe. Ich gebe zu, ich bin eher ein Sportmuffel und das gab mir das gute Gefühl, schon etwas getan zu haben.

Gut, nicht nur das Gefühl, es war ja tatsächlich so. Aber mich am Abend nach der Arbeit noch einmal aufzuraffen wäre mir schwerer gefallen.

Die U-Bahn ist inzwischen weggefallen und so kommt der Crosstrainer zum Einsatz. Ich gebe zu, es kostet mich meist etwas Überwindung, aber ich denke einfach nicht groß darüber nach, mache einfach und Podcasts oder Hörbücher versüßen mir die Zeit.

Seit neuestem liegt auch meine Yogamatte im Büro. Ich muss zugeben, so fällt es mir leichter, ein paar Minuten aufzustehen, ein paar Asanas zu machen und dann geht es weiter.

5. Lies oder höre etwas Inspirierendes

Damit meine ich weder Facebook noch die Zeitung mit ihren Katastrophenmeldungen oder Emails checken. Das lenkt ab und müllt schon am frühen Morgen deinen Kopf zu, wenn du besonders empfänglich bist.
Ich meine damit etwas, was deiner Seele gut tut. Das können Bücher von z.B. Paulo Coelho sein oder inspirierende Biografien.

Es macht absolut einen Unterschied, ob du dich schon am Morgen mit irgendwelchen Schreckensmeldungen konfrontierst oder mit Inhalten, die dich inspirieren und motivieren.

Wenn du morgens zum Lesen keine Lust hast, dann höre einen schönen Podcast, meinen zum Beispiel ;-), oder ein Hörbuch. Das ist übrigens auch perfekt für den Weg in die Arbeit, gerade wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist und nicht auf den Verkehr achten musst.

Passend zum Thema “Morgenroutine” habe ich auch noch zwei Buchtipps für dich:

Und wenn du meine Morgenroutine wissen willst, bitte sehr:

Ich starte mit positiven Gedanken in den Tag.

Ich atme Liebe und Vertrauen ein und lasse Zweifel gehen. Dabei stelle ich mir vor, wie ich mit zufriedenen Klienten arbeite oder die Worte nur so aus mir herausfließen, wenn gerade etwas zu Schreiben ansteht.

Ich trinke ein oder zwei Gläser Wasser. Eines davon mit einem Esslöffel Bio-Apfelessig, denn das soll den Stoffwechsel ankurbeln.

Dann geht es 15 Minuten auf den Crosstrainer, anschließend unter die Dusche.

Nach einer Tasse Tee, achtsam genossen, am besten in Stille mit Blick auf die Berge, und einem Brot mit selbstgemachter Marmelade setze ich mich an den Schreibtisch. Ich ziehe eine Tageskarte und beobachte den Tag über, wie ich die Energie oder die Aussage der Karte wahrnehme.

Dann schreibe ich noch eine Art Morgenseiten. Ich schreibe in ein schönes Buch meine Ziele und bestärkenden Sätze. Ich schreibe auch auf, was am Vortag gut gelaufen ist und für was ich dankbar bin. Ein paar Minuten noch lesen oder eine schöne Podcastfolge hören, nicht lange, und dann lege ich endlich los.

Eine schöne Morgenroutine hat auch etwas mit Selbstwert zu tun. Du nimmst dir Zeit für dich und wertschätzt dich selbst. Du bist es dir wert, dich nicht abzuhetzen, dich nicht schon am Morgen unter Druck zu setzen und mit einer positiven Einstellung in den Tag zu starten. Und glaube mir, auf Dauer wird es dich verändern, in eine positive wunderbare Richtung.

Eine Morgenroutine muss nicht unbedingt komplett deine Gewohnheiten auf den Kopf stellen. Lass dich inspirieren, probiere ein paar meiner Tipps aus und integriere das, was für dich stimmig ist, in deinen Ablauf.

Zwei Sachen sind dabei wichtig: Dir geht es dabei besser als vorher und du bist den Tag über einfach voller positiver Energie.

Übrigens, gerade jetzt in der Ferienzeit ist es eine tolle Gelegenheit, einmal etwas Neues auszuprobieren. Warum also nicht auch einmal etwas, das dir guttut, eine neue Morgenroutine?

Wenn du noch mehr Inspiration haben willst, dann schau dir mal die Tagesroutine von Richard Branson an.

Bleibe bei dir und lebe frei!

Und jetzt du: Verrate mir in den Kommentaren deine Morgenroutine.

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Episode 2: Nimmst du deinen Raum ein?

Episode 2: Nimmst du deinen Raum ein?

 
 

In der heutigen Episode sprechen wir darüber, warum es wichtig ist, dass du deinen Raum einnimmst und auch auf der anderen Seite Grenzen setzt. Du erfährst, warum das auch nichts mit Egoismus zu tun hat.
Du bekommst Tipps, wie du tatsächlich Raum einnehmen kannst und eine Meditation, wie du deinen persönlichen Raum spüren und erweitern kannst.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind regelmäßige Auszeiten, die du dir in jedem Fall nehmen solltest.

Passend dazu:

 

Wenn dir der Podcast gefallen hat, dann abonniere ihn doch. Über eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes freue ich mich natürlich auch 🙂