Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohje, schon wieder so ein Visions-Selbstliebe-Artikel, der dir erzählen will, wie wichtig das ist. War das dein erster Gedanke? Vielleicht bist du dennoch neugierig und willst wissen, wie ich den Bogen zur Website spanne.
Nun, eigentlich ist es ganz einfach.

Was brauchst du für eine wirklich gute und authentische Website?

1. Technik

Das ist das erste, was den Menschen einfällt und warum die meisten zu mir kommen. Aber ehrlich, Technik können viele und viele können es besser als ich, weil sie einfach mehr wissen und sich mit nichts anderem beschäftigen.

Ich bin in meinem Bereich richtig gut, aber sicher nicht die Beste. Für mich sind auch noch andere Dinge spannend. Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, Kreativität, Reisen, meine Katzen, neue Dinge ausprobieren. Ich sitze zwar viel vor dem Computer, aber nicht nur. Technik macht mir Spaß, aber am Ende ist es für mich nur ein Vehikel, das meine Botschaft, meine Werte, mich und am Ende auch mein Angebot transportiert. Genauso ist es bei meinen Kundinnen.

Technik kommt erst zum Schluss. Welches Theme, welchen Hoster, welche Tools ich nehme, das ist unter uns der einfache Teil bei einer Website. Die Technik ist am Ende des Tages nur ein Werkzeug. Es kommt auf die Absicht an, mit der du sie einsetzt.

2. Vision & Mission

Das geht schon eher in die Richtung, auf die ich hinziele. Wenn du keine Vision für dich, dein Leben und natürlich auch dein Business hast, dann kannst du vielleicht monetär erfolgreich werden, aber was sagt deine Seele dazu? Fühlst du dich erfüllt? Ein Maserati kann Spaß machen, Übernachtungen im Luxushotel auch und ich will auch beides. Aber ich will es vor allem auf einem Weg erreichen, der mir das gibt, was mir mein gut bezahlter Angestelltenjob nicht gegeben hat – Sinn in dem was ich tue, andere Menschen voranbringen, selbst wachsen.
Den Maserati hat mir der Job übrigens auch nicht gegeben, aber das nur am Rande 😉

Für ein Business, das dich auch durch die Täler der Tränen trägt, brauchst du ein Mehr, eine Vision, ein Warum, das größer ist als dein Bankkonto.

Gehe das Ganze auch ruhig spielerisch an, mit einem Vision Board zum Beispiel. Meines hängt im Büro. Übrigens mit Maserati und Haus am Meer, aber auch mit meinen Reiseträumen, Ausgleich, Wohlfühlen und einer Bussardfeder als Symbol für Freiheit, Spiritualität, Schamanismus.
Übrigens muss es kein Luxuswagen sein 😉 Ein Fiat 500 ist auch klasse.

Gestehst du dir diese Vision zu? Bist du es dir wert, darüber zu träumen, zu sprechen und es dir zuzugestehen? Oder machst du dich weiter davon abhängig, was dann andere über dich denken?

Hier kommt die Selbstliebe, der Selbstwert ins Spiel. Wenn ich es mir nicht wert bin, meine Vision für mein Leben, mein Business und mich selbst zu entwickeln, wer soll mir dann den Wert geben? Das kann nur ich selbst sein. Bin ich es mir nicht wert, werde ich mich verstecken. Hinter Tools, Methoden, Technik, Ausreden. Ich werde immer weiter die Verantwortung Schuld bei anderen suchen, statt mir selbst in den A*** zu treten und anzufangen, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Wenn ich mich weiter von den Bewertungen und (möglichen) Meinungen Dritter abhängig mache, werde ich nie bei mir ankommen. Dann werde ich nie wirklich frei sein. Dann werde ich nie wirklich mit dem in die Welt gehen, was mich ausmacht.
Doch in dem Moment, in dem ich mir meinen Wert und meine Einzigartigkeit zugestehe, in dem Moment, in dem ich meinen Weg und das Größere wirklich sehe, dann bin ich in meiner Kraft. Und das spüren die Menschen. Sie spüren sie in den Facebook-Posts, in den Videos und auch auf der Website.

3. Plan

Wenn du deine Vision und deine Mission kennst, dann findest du den Weg.

Du weißt vielleicht noch nicht, wie du dahin kommst. Aber das ist so ähnlich wie bei einer Reise. Du kannst auf unterschiedliche Weise dein Ziel erreichen. Doch wenn es wirklich DEIN Ziel ist, ein Ziel, das du liebst und du dir auch die Erreichung dieses Zieles erlaubst, weil du es dir wert bist, dann wirst du auch den richtigen Weg finden. Du wirst einen konkreten Plan entwerfen, der dich zu deinem Ziel bringt.
Dann ist es an dir, diesen Plan umzusetzen, damit sich deine Vision auch manifestieren kann.

Dazu gehören die ganzen Dinge, die du sicher schon gehört und vielleicht auch gemacht hast: Business-Plan, Kundenavatar, Marketing-Plan, Website-Konzept, Social Media Strategie etc.

Doch hast du dir auch wirklich Gedanken um deine Vision gemacht und ob du sie dir WIRKLICH erlaubst?

Wenn du tiefer einsteigen willst, dann reserviere dir einen Termin mit mir und lass uns reden.

Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft für dein Business?

Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft für dein Business?

Du liest es immer wieder – die Aussage, dass du “nur” deine EINE, deine WAHRE Leidenschaft finden musst . Sie ist die Grundlage für deine Zufriedenheit, dein Business, deinen Erfolg und überhaupt die Basis für alles.

Ich muss ehrlich sagen, das hat mir auch immer eingeleuchtet. Wenn ich ständig 1000 Dinge im Kopf habe und ausprobiere, dann kann ich einfach nicht in allem tiefes Wissen und eine atemberaubende Expertise entwickeln.
Schon während meines Jurastudiums hab ich heimlich die Kommilitoninnen und Kommilitonen beneidet, die völlig in den Paragraphen aufgegangen sind. Ich habe stattdessen lieber meinen Rucksack gepackt und bin gereist oder habe mich mit damals, also vor 30 Jahren, so merkwürdigen Dingen wie Unterbewusstsein, Spiritualität oder unterschiedlichen Weltanschauungen beschäftigt. Heute ist das ja inzwischen völlig normal.
Auch später als Angestellte habe ich nach mehr oder weniger vielen Jahren immer entweder gekündigt oder intern eine neue Aufgabe übernommen.

Und ich muss zugeben, ich habe auch unter meiner Unbeständigkeit ein wenig gelitten.

Was bin ich eigentlich? Unbeständig? Flatterhaft? Angst davor, mich festzulegen?

Als ich mich selbständig gemacht habe, kam dann das Thema in neuem Gewand: Finde deine EINE Leidenschaft, baue dir ein Business darum und werde erfolgreich. Mist, ich schien dem Grundmuster nicht zu entkommen und das frustrierte mich ziemlich lange.
Vor ein paar Jahren lief mir dann der Begriff Scanner oder Multipassionate über den Weg und ich erkannte mich wieder. Das sind, um es kurz zu machen, Menschen, die viele Interessen und viele Talente haben. Sie fliegen wie die Bienen von Blüte zu Blüte, bleiben vielleicht auch mal länger auf einer Blüte sitzen, aber dann lockt schon die nächste. Oder sie pendeln zwischen ihren Lieblingsblüten hin und her, ohne sich für die EINE Favoritin zu entscheiden.
Wenn du zu dem Scannerthema mehr wissen willst, kann ich dir das Buch “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast “von Barbara Sher (Werbung) empfehlen.

Es gibt also durchaus auch viele andere, die ähnlich wie ich ticken. Sie begeistern sich für viele unterschiedliche Themen, statt bei einem zu bleiben.
Das war zum einen beruhigend, zum anderen aber auch wenig befriedigend. Ich konnte nun dem Kind einen Namen geben und was jetzt?
Ich wusste, was ich bin, aber wie in aller Götter Namen kann das mir weiterhelfen, wenn ich auch in meinem Business zwischen meinen Hauptthemen Technik, Mindset und Spiritualität hin und her springe?
Wie sollen die Menschen da draußen wissen, für was ich nun wirklich stehe, wenn ich mich nicht auf ein Thema festlege?
Muss/Darf ich wirklich nur für ein Thema brennen?


Glaub mir, ich habe es mit dem Festlegen versucht. Ernsthaft, wirklich, auch über einen längeren Zeitraum. Aber irgendwas fehlte immer. Bis ich die ganze Sache einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtete und das hat mich mit meiner Rastlosigkeit versöhnt.

Ein anderer Blickwinkel kann helfen

Vielleicht kennst du ja das Persönlichkeitsmodell mit den 4 Farben: Der ehrgeizig-dynamische Rote, der empathisch-hilfsbereite Grüne, der logisch-strukturierte Blaue und der kreativ-flatterhafte Gelbe, der einfach Spaß haben will.

Ich habe mich im Rahmen einer Seelenreise zu jenem gelben Anteil von mir begeben, mit dem ich mich eigentlich nicht wirklich identifizieren konnte, denn für mich stand er für Party, Oberflächlichkeit, Unzuverlässigkeit.
Das sind einfach Dinge, mit denen ich nichts am Hut habe.
Aber bei dieser Seelenreise habe ich auch hier die Perspektive gewechselt und erkannt, dass das einfach meine Vorurteile waren.
Der Gelbe – mein gelber Anteil – tickt nicht so. Ja, er möchte Spaß haben, Leichtigkeit leben und neugierig sein dürfen.
Er möchte neue Dinge ausprobieren und es darf ok sein, dass er sich ein solides Wissen aneignet, ohne bis auf den tiefsten Grund der Dinge vorzudringen, sie bis ins letzte Detail zu erfassen. Es ist völlig in Ordnung, dass er dann, wenn die Neugier befriedigt ist, wieder weiter zieht, weil es dann einfach langweilig ist, weil etwas anderes spannender ist und er neue Impulse braucht.

Das war der erste Schritt zur Heilung meines Verhältnisses zu einem Anteil in mir, mit dem ich immer gehadert habe. Ich musste einfach nur eine andere Sichtweise darauf gewinnen und die musste aus mir selbst kommen.

Was ist das übergeordnete Thema?

Ich habe erkannt, dass meine Leidenschaft nicht ein Thema ist, sondern eine Eigenschaft – Neugier, Experimentierfreude, Lust auf das Unbekannte und darauf, etwas Neues zu erschaffen. Das spiegelt sich auch in einem meiner wichtigsten Werte wieder – Freiheit. Ich (meine persönliche Sichtweise) kann nicht frei fühlen, wenn ich mich auf Jahre auf etwas festlege und nicht rechts und links schaue. Ich fühle mich eingesperrt, wenn ich mich nur mit einem Thema befasse. Ich fühle mich wie in einem Käfig, wenn ich keine Abwechslung habe.
Wenn ich mir jedoch die Erlaubnis gebe, immer wieder etwas anderes zu machen oder zwischen meinen Lieblingsthemen herumzuspringen, dann fühle ich mich frei und lebendig.
Ich liebe es, neue Websites entstehen zu sehen, neue Programme zu kreieren, neue Seelenreisen zu schreiben und immer wieder meinen Ideen in die Realität zu bringen, um andere Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Und wie sieht das im Business aus?

Doch da war immer noch die Frage, wie ich das ins Business transportiere. Für was möchte ich wirklich stehen, wie kann ich meinen Kundinnen bei ihren Herausforderungen im Business helfen?
Der erste Schritt war anzunehmen, dass ich nun einmal so ticke, wie ich ticke.
Der zweite Schritt war zu akzeptieren, dass ich einfach ein Generalist bin und kein Spezialist. Ich bin richtig gut in vielen Bereichen, weil ich mich damit schon Jahre, Jahrzehnte beschäftige. Aber ich musste meinen Frieden damit machen, dass ich eben nicht in jedem Gebiet ein Spezialist sein kann und auch nicht sein muss.
Der dritte Schritt war zu begreifen, dass auch ein Generalist ein Experte ist, nicht nur der Spezialist. Meine Expertise ist breit, aber nicht in allen Bereichen gleich tief. Ich bin da eher pragmatisch. Der letzte Schritt war (und ist es aktuell immer noch), meine Themen zu verbinden, so dass es ein rundes und stimmiges Ganzes gibt.

Doch was hast du, haben meine Kundinnen davon, dass sie mit mir zusammenarbeiten?

Ich verbinde Spiritualität, Mindset-Arbeit, Business und Technik, denn für mich sind das keine Widersprüche, sondern alles ergänzt sich zu einem wunderbaren Ganzen.

Ich baue mit ihnen ein solides und belastbares Fundament für ihr Business. Ich helfe ihnen ihren individuellen Weg in die Klarheit zu gehen, zu erkennen, wie sie ticken, was sie ausmacht, was ihr roter Faden, ihre Motivation ist. Ich zeige ihnen, wie sie herausfinden, mit wem sie arbeiten wollen, wie sie anderen Menschen helfen. Für diese innere Arbeit greife ich auf die unterschiedlichsten Methoden zu. Ich habe Entspannungstrainerin gelernt, eine Ausbildung als NLP-Coach, bin Advanced Theta Healer, Reiki-Meisterin, schamanisiere, meditiere. Ich bin Volljuristin und habe lange im Personalbereich und in der Personalentwicklung gearbeitet. Von all dem profitieren meine Kundinnen. Ich schöpfe aus der Fülle, verbinde unterschiedliche Wege zu einem neuen Weg, zu ihrem individuellen Weg.

Wenn diese Basis da ist, dann geht es an die Umsetzung in einer Website und in der Sichtbarkeit nach außen. Hier greife ich auf mein Wissen aus 20 Jahren zurück und wenn ich selbst nicht weiterkomme, da weiß ich, wo ich die Lösung finde. Meine Neugier treibt mich an, diese Herausforderung zu knacken und da kann ich auch wirklich hartnäckig sein. Ich muss nicht ein Script programmieren können, um ein technisches Problem zu lösen. Das macht der Spezialist. Ich muss nur wissen, wo ich es finde, verstehen, was es tut und so einbinden, dass es funktioniert.

Wie kann diese EINE Leidenschaft aussehen?

Ich möchte noch einmal auf die Ausgangsfrage zurückkommen: Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft, um erfolgreich zu sein?
Ja, aber es kommt auf deine Sichtweise an und wie du deine Leidenschaft definierst. Wenn du, so wie ich ein Scanner bist, wirst du ähnlich frustriert sein, wenn du dich nicht festlegen kannst. Definierst du aber deine Neugier, deine vielen Interessen, deine Begeisterungsfähigkeit, deine Bereitschaft, dich auf etwas Neues einzulassen als deine Leidenschaft, dann sieht deine Welt schon wieder ganz anders aus.
Lebe diese Leidenschaft und nutze deine Kreativität, um dein Business zu erschaffen, das dich und deine ganze Persönlichkeit authentisch zeigt.

Warum ich von rein intuitivem Marketing nichts halte

Warum ich von rein intuitivem Marketing nichts halte

Erfolg im Business rein aus dem Herzen, intuitives Marketing der Seele, allein auf die eigenen Impulse hören und damit wirklich durchstarten. Klingt einfach wundervoll, leicht, spirituell, easy ohne das grässliche Verkaufen müssen. Erkennst du dich wieder?
Ich lese gerade sehr häufig diese und ähnlich klingende Versprechen und ich muss zugeben, mir wird ein wenig flau dabei.
Warum? Weil ich selbst auf diese und ähnliche Versprechen hereingefallen bin.

Meine Geschichte mit dem rein intuitiven Marketing

Als ich mit Online-Marketing und meinem Business angefangen habe, wollte ich auch nicht wirklich was mit Marketing, Verkauf, ja, Klinken putzen zu tun haben. Das fand ich unangenehm, nervig und hatte das Gefühl, mich verbiegen zu müssen.

Die Vorstellung, dass ich nur meinem Impuls folgen muss und das Universum sorgt schon für meine Kundinnen, war einfach zu verführerisch und hat mich absolut angesprochen. Einfach frei sein, das tun, für was ich brenne und alles andere fällt mir in den Schoss.
Ich flatterte hierhin und dahin, wie ein Schmetterling und ließ mich treiben, als ob es kein Morgen gäbe. Das Universum würde schon dafür sorgen, dass mich die richtigen Kundinnen finden. Unter uns – es war eine wunderbare Ausrede, mich nicht mit den unangenehmen Dingen wie Verkauf, Marketing, Sichtbarkeit und Strategie zu beschäftigen.

Ich fühlte mich frei und leicht, bis ich auf meinen Kontostand blickte und hart auf dem Boden der Tatsachen landete. Eigentlich war es eine ziemliche Bruchlandung. Manche Knochen schmerzen mich immer noch. Ich entwickelte wunderschöne Angebote und ging damit baden. Ich schrieb Blogartikel, die wohl nur ich gelesen habe. Alles rein aus dem Moment, aus dem Herzen.
Und so langsam dämmerte mir, dass es wohl doch nicht ganz reicht, nur den Impulsen der Seele zu folgen.

Ich brauchte also einen Plan.

Der Schwenk ins andere Extrem

Obwohl Plan A nicht funktioniert hat, dachte ich nicht ans Aufgeben. Plan B musste her. Voller männlicher Energie. Strategie, Marketing, alles nach bewährten Mustern. Schema F, das für so viele zu funktionieren schien, war mein neues Credo.

In dieser Zeit habe ich unglaublich viel gelernt, aber mich dabei vergessen. Ich setzte auf Methoden, die für andere funktionierten, weil ja das rein intuitive Marketing mir nichts gebracht hat. Und anfängliche Erfolge gaben mir recht. Kunden kamen, langsam fing das Geld an zu fließen.

War ich dabei glücklich? Jein. Ich war happy, dass ich endlich von der Stelle kam, dass meine Arbeit endlich anfing Früchte zu tragen, aber mir fehlte etwas. Und dieses Gefühl, nicht ganz, nicht ich, nicht wirklich authentisch zu sein, das wurde immer stärker.
Rein rational funktioniert also auch nicht und das sage ich dir als eigentlicher Kopfmensch.

Du brauchst beides – Intuition und Strategie, um ans Ziel zu kommen

Entweder pleite oder unglücklich – beides keine allzu verlockenden Aussichten. Also machte ich mich auf die Suche nach meinem Weg. Ich hatte in beiden Phasen unglaublich viel gelernt und bin gerade auch bei einer Mentorin, die beides verbindet, Kopf und Herz, ein Vorbild für mich. Es geht also, Intuition und Strategie, weibliche und männliche Energie. Am Ende ist das wirklich das Geheimnis. Wie in der Natur gehören im Business beide Seiten zusammen, um ein vollständiges Ganze zu bilden, so wie Yin und Yang.

Ohne dein Herz, deine Intuition wirst du wahrscheinlich erfolgreich werden, dich aber irgendwann leer fühlen.
Wenn du nur auf deine Gefühle hörst, ohne auch nur ein wenig unternehmerisch zu denken, zu planen, dich an den Gesetzen des Marktes zu orientieren, wirst du ziemlich wahrscheinlich auf keinen grünen Zweig kommen.
Du brauchst beides.

Bei meinen Reisen war es im Grunde auch nicht anders. Ich hatte mein Ticket, wusste, was ich an Ausrüstung und Vorbereitung brauche, hatte meine Wunschziele, die ich in jedem Fall sehen wollte und darüber hinaus überließ ich mich einfach meinen Impulsen

Ich habe auf die harte Tour lernen müssen, dass es mit dem rein intuitiven Marketing nicht klappt und dabei viel Zeit und Geld investiert. Ich sage auch bewusst investiert und nicht verloren, denn ich habe unglaublich viel in den letzten Jahren gelernt – und lerne immer noch. Es war ein abenteuerlicher Trip, teilweise geradezu eine Achterbahn.

Aus meiner Erfahrung haben sich dabei diese 6 Schritte herauskristallisiert:

  • Finde dein Warum: Damit meine ich den Antrieb für dein Tun und das nicht nur oberflächlich. Was willst DU (und nicht nur für deine Eltern, deinen Partner, deine Kinder) erreichen und verändern?
  • Finde deinen roten Faden: Was begleitet dich durch dein ganzes Leben?
  • Finde dein Angebot: Was kannst du wirklich gut und für was sind Menschen bereit, Geld auszugeben?
  • Finde deinen Herzenskunden: Mit wem du möchtest du wirklich gerne zusammenarbeiten?
  • Finde deinen Ausdruck: deine Farben, deine Schriften, deine Bilder, das Gefühl, das du vermitteln willst
  • Setze deine Erkenntnisse um und werde sichtbar: Entwickele einen stimmigen und authentischen Auftritt im Internet (Social Media und Website)

Das ist mein ganzheitliches Konzept, um dich zum Ziel zu bringen – ein authentisches Online-Business, dass dich glücklich macht. Bei mir bekommst du eben mehr als nur Webdesign, wenn du es möchtest.

Ich sehe mich als deine Reisebegleiterin auf diesem spannenden Weg.
Meine eigene Reise ist noch nicht zu Ende, aber ich bin schon ein gutes Stück gegangen und du kannst von meiner Erfahrung profitieren.

Diesen Artikel schrieb ich übrigens aus meiner Intuition heraus, aus einem momentanen Impuls, den ich heute Morgen hatte.

So findest du die richtigen Farben für deine Website

So findest du die richtigen Farben für deine Website

Die richtigen Farben für deine Website auszuwählen ist nicht immer einfach, denn du musst einiges beachten. Ich möchte heute mit dir die wichtigsten Punkte besprechen. Detaillierter befassen wir uns in der persönlichen Zusammenarbeit.

1. Wie dich Farben beeinflussen

Farben wecken Emotionen. Denke nur mal an das Blau des Meeres, das Violett von Lavendel, das unterschiedliche Grün des Waldes. Schließe kurz die Augen und stelle sie dir vor. Welche Gefühle kommen?

Wie du Farben wahrnimmst, hängt auch von deiner persönlichen Erfahrung und deinem kulturellen Hintergrund ab. So ist bei uns Schwarz die Farbe der Trauer, in vielen asiatischen Ländern ist es weiß. Rot steht bei uns für Leidenschaft und Liebe, in China für Erfolg und Heirat und in Südafrika für Trauer. Bei uns ist Gelb die Farbe des Neides, in den USA Grün.
Du siehst, es gibt keine einheitliche Farbsprache.

Je nachdem, was du mit einer bestimmten Farbe verbindest, hat das auch Einfluss auf die Farbgebung deiner Website. So kannst du eine Abneigung gegen eine bestimmte Farbe haben, weil z.B. ein Lehrer, der dir übel mitgespielt hat, häufig diese Farbe getragen hat. Oder du hattest einen Unfall mit einem roten Rad/Auto und hast seitdem (unbewusst) eine Abneigung gegen diese Farbe.

Farben haben auch durch ihre unterschiedlich Wellenlänge eine Wirkung auf die Seele. So wirken die kurzwelligen Farben Blau und Grün beruhigend während das langwellige Rot uns eher in Alarmbereitschaft versetzt. Diese unterschiedlichen Wirkungen werden auch gern in der Raumgestaltung eingesetzt.

2. Wem sollen deine Farben gefallen dir oder deinen Kund*innen?

Wir haben alle Lieblingsfarben und Farben, die wir weniger gern mögen. Und natürlich liegt es auch nahe, die Website in unseren Lieblingsfarben zu gestalten. Das ist ein erster guter Ansatz, aber ich möchte dich dazu anregen, ein wenig weiter zu denken und dir folgende Fragen zu stellen:

  • Mit welchen Farben kann ich mich gut identifizieren?
  • Welche Gefühle möchte ich mit meinem Business und meiner Marke (und damit auch mit meiner Website) auslösen
  • Welche Farben sprechen meine Kund*innen an?

Um zu wissen, welche Farben deine Kund*innen ansprechen, musst du wissen, wie sie ticken. Sind sie eher rational, modisch-hip, intuitiv, emotional, empathisch, hilfsbereit, kreativ, unkonventionell, rebellisch oder abenteuerlustig.

Je nachdem, wen du mit welchem Thema ansprechen willst, gibt es Farben für deine Website, die besser und weniger gut passen.

Wenn du für dich meine Fragen beantwortet hast, solltest du die Schnittmenge überprüfen.

Es macht keinen Sinn, wenn du zwar farblich dein Thema perfekt abbildest, dich aber nicht mit deiner Website wohlfühlst. Ich habe in den mehr als 18 Jahren, in denen ich Websites mache, mit unterschiedlichen Farbkombinationen experimentiert, aber am Ende bin ich immer wieder bei Meerestönen und als Kontrastfarbe bei mehr oder weniger dunklem Magenta gelandet. Für mich stehen gerade die Meeresfarben für Freiheit, Reisen, Unabhängigkeit, Weite, aber auch für Klarheit, Struktur, Vertrauen und Zuverlässigkeit. Hier spielen meine Werte auch hinein.

Doch meine Kund*innen suchen ebenfalls Klarheit, Zuverlässigkeit, einen Menschen, der sie auf ihrem Weg begleitet und dem sie vertrauen können. Sie sehen sich nach Unabhängigkeit und Freiheit, sind mutig, weil sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen, wollen etwas Neues ausprobieren und ihren eigenen Weg gehen.

Bei mir passt die Schnittmenge und du solltest bei dir überprüfen, wie weit es bei dir zu Überschneidungen kommt.

Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Du und deine Kund*innen müssen sich mit der Farb- und auch Bildsprache wohlfühlen. Ihr seid beide wichtig.

 

3. Ein wenig Farbpsychologie

Wir verbinden unterschiedliche Dinge mit Farben und du solltest dich ein wenig mit der Farbpsychologie auskennen, um einen Effekt hervorzurufen oder zu vermeiden.
Es gibt unendlich viele Abstufungen in den Farben und ein heller oder gedämpfter Ton einer Farbe hat sofort eine andere Wirkung als ein kräftiger Ton.

Achte bei deiner Auswahl der Farben für deine Website auch darauf, dass die einzelnen Farben vom Kontrast und der Helligkeit angepasst sind, denn das wirkt harmonisch.

 

Rot

Rot ist Energie, Feuer, Erotik, Leidenschaft, Temperament, Vitalität, Kampf, Gefahr. Es erregt Aufmerksamkeit. Denke nur mal an Stopp-Schilder, Feuerwehrautos oder rote Rosen.

Es ist in jedem Fall ein Hingucker und sollte daher sparsam eingesetzt werden. Nutze Rot für Buttons und wirklich wichtige Hinweise, aber übertreibe es nicht damit, denn Rot schreit geradezu.

 

Pink

Pink steht für Weiblichkeit, Charme, Sanftheit, Romantik, Verspieltheit. Diese Farbe ist süß und niedlich. Wenn du zu viel (helles) Pink auf deiner Website hast, kann die Gefahr bestehen, dass du nicht wirklich ernst genommen wirst.

Als Akzentfarbe kannst du es gut für Links oder Buttons einsetzen, denn es ist nicht so aggressiv wie Rot.

 

Orange

Orange steht für Optimismus, Frische, Jugend, Abenteuer, Kreativität, Leichtigkeit, Schwung, Vitalität und Energie.
Es ist ebenfalls eine Warnfarbe, aber in etwas abgemilderter Form. Warnkleidung ist häufig Orange, damit man z.B. Straßenarbeiter gut sieht. Oder denke an die orangenen Reflektoren am Fahrrad.

Zu viel Orange kann schnell aufdringlich wirken. Ähnlich wie Rot solltest du Orange sparsam und gezielt einsetzen, wenn du bewusst die Augen auf einen Button mit Handlungsaufforderung lenken willst.

 

Gelb

Gelb ist fröhlich, jung, kreativ, sonnig, strahlend, positiv, frei, neugierig, spontan aber genau wie Rot eine Signalfarbe. Bienen, Wespen, Feuersalamander, Pfeilgiftfrösche, manche Spinnen und Schlangen warnen mit ihrer Farbe davor, ihnen zu nahe zu kommen.

Zusammen mit Rot steht Gelb auch oft für günstige Angebote. Schau dir mal unterschiedliche Prospekte an. Gelb und Rot wirst du eher beim Discounter finden als bei edlen und teueren Marken. Für was willst du preislich stehen?

 

Grün

Grün steht für Natur, Umwelt, Wachstum, Gesundheit, Stabilität und Wohlstand.

Es entspannt und beruhigt. Wenn du in den Wald gehst, hat es eine positive Wirkung auf deine Seele.
Wenn im Frühling das erste Grün erscheint, bringt es Hoffnung.
Grüne Smoothies sind voll im Trend.
Der 100-Euro-Schein und Dollarnoten sind grün.

Mit einem angenehmen Grünton kannst du eigentlich nicht viel falsch machen, wenn es zu deinem Business passt. Ein natürliches Grün ist eine angenehme Farbe und die Menschen fühlen sich gut aufgehoben.

 

Blau

Blau steht für Seriosität, Klarheit, Struktur, Vertrauen, Ruhe, Professionalität, Intelligenz und Sicherheit. Nicht umsonst verwenden viele Banken und Versicherungen Blau, um genau diese Assoziationen zu wecken. Es ist die Lieblingsfarbe der meisten Menschen, sogar weltweit betrachtet.

Blau wirkt entspannend und beruhigend. Diese Farbe vermitteln Sicherheit, überlegtes Denken und Handeln, aber auch Freiheit, Sehnsucht, Weite.

Da Blau so beliebt ist, liegst du damit fast immer richtig. Je nachdem welchen Ton du verwendest, kannst du ein Gefühl von Distanz und Kühle vermitteln oder von Gelassenheit, Entspannung und Frieden.

 

Violett

Violett ist die Farbe der Könige und Kardinäle. Sie steht für Macht, Mystik, Spiritualität, Luxus.
Es ist eine Farbe, die geheimnisvoll und manchmal auch ein wenig distanziert und unnahbar wirken kann. In Kombination mit Gold steht es für eine edle und teure Marke.

 

Braun

Braun steht für Stabilität, Tradition, Wärme, Ehrlichkeit, Geborgenheit, Natur und Stabilität.
Mutter Erde ist braun, Schokolade und Kakao erzeugen ein heimeliges Wohlgefühl.

Zu viel Braun kann aber auch schnell langweilig wirken. Du solltest es daher nur punktuell einsetzen.

 

Schwarz

Schwarz ist edel, luxuriös, elegant, unnahbar, geheimnisvoll, distanziert und düster.

Mit dem kleinen Schwarzen sind Frauen stets gut gekleidet. Schwarze Katzen sind unergründlicher als ihre Artgenossen, weil man ihre Mimik schlechter erkennen kann. Ein schwarzer Luxuswagen wirkt viel edler als der gleiche Wagen in einer anderen Farbe.
In Kombination mit Gold oder anderen Metallfarben wirkt es sehr edel.

In unserem Kulturkreis steht Schwarz für Trauer, daher sollte diese Farbe nicht zu sehr dominieren.

Deine Schrift wird auf deiner Website meist Schwarz oder Dunkelgrau sein. Im Design selbst wirst du Schwarz selten einsetzen. Abraten würde ich dir in jedem Fall von einem schwarzen Hintergrund, denn das Lesen von heller Schrift auf schwarzem Grund strengt die Augen zu sehr an

 

Weiß

Weiß ist die Unschuld, Klarheit, Reinheit, Sauberkeit. Diese eigentliche Abwesenheit von Farbe steht für Minimalismus und ein modernes Design. Weiß sollte daher die überwiegende “Farbe” auf deiner Website sein.

 

4. Wie viele Farben sollten es sein?

Die Farben auf deiner Website sollten klar und harmonisch sein. Im Laufe der Zeit hat sich das ein wenig verändert und schon seit einer ganzen Weile geht der Trend zu viel weiß, kombiniert mit 2, 3 Farben und einer Kontrastfarbe für Links und Buttons.
Das hat auch damit zu tun, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Menschen mobil surft. Viel weißer Raum macht die Seiten übersichtlicher. Farben wirken als Akzent und dienen der Strukturierung, damit das Auge gut die Inhalte erfassen kann.

Sind Seiten zu bunt, wirkt es zu unruhig, das Auge erkennt keine klare Struktur und verliert sich. Damit verlieren deine Besucher*innen auch schnell die Lust, sich mit deinen Inhalten auseinanderzusetzen. Da kann der Blogartikel noch so gut sein, die Gefahr, dass sie deine Seite schnell wieder verlassen, ist bei zu bunten Seiten deutlich höher als bei harmonisch gestalteten Seiten.

 

5. Inspiration für die Farben auf deiner Website

Die richtigen Farben für deine Website zu finden kann eine echte Herausforderung werden. Ich weiß nicht, wie viele Farbpaletten ich mir angeschaut habe und am Ende waren sie alle recht ähnlich. Da heißt es dann einfach nach der Intuition zu gehen und denke daran, dass du auch die Farben immer ändern kannst. Experimentiere ruhig damit, probiere auch einmal unterschiedliche Farben und Zusammenstellungen auf deiner Website auf eine nicht verlinkten Seite oder in einer Testumgebung aus. Wie wirken die Farben in ihrer Kombination auf dich? Zeige sie auch anderen Menschen, am besten aus deiner Zielgruppe und lass dir Feedback geben.

Hier findest du unzählige Anregungen und Farbpaletten, von denen du dich inspirieren lassen kannst:

Auch auf Pinterest findest du zahllose Farbpaletten, in denen du dich verlieren kannst.

Auf diesen Seiten kannst du deine eigene Farbpalette kreieren:

Beim Farbpaletten-Generator von Canva kannst du dein Lieblingsfoto hochladen und selbst die Farben bestimmen.

 

Meine 12 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

Meine 12 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

Ich arbeite ja nicht erst seit der Corona-Krise im Home-Office, sondern schon seit vielen Jahren. Selbst als Angestellte hatte ich die Möglichkeit, hin und wieder von Zuhause zu arbeiten und ich muss zugeben, ich genieße es.
Heute möchte dir meine Tipps aus meinem Home-Office verraten, damit du produktiv bleibst und nicht den Versuchungen erliegst, die natürlich das Büro in den eigenen vier Wänden hat.

Damit du mal siehst, wie mein Home-Office aussieht, habe ich ein kleines Video gemacht:

Mit einem Klick auf das Abspielsymbol verbindest du dich mit Vimeo.

 

1. Mache dir einen Wochen- und Tagesplan

Ich mache meinen Wochenplan meistens am Sonntag und verteile die Aufgaben auf die einzelnen Tage. Dabei achte ich darauf, dass ich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kundenterminen, vorbereitenden und konzeptionellen Aufgaben habe.
Ich lege also fest, wann ich an einem Kundenprojekt arbeite, Unterlagen oder Videos für meine Kurse und Workshops erstelle und mir überlege, wie ich meinen Kunden einen noch besseren Service bieten kann. Alternativ geht es auch um Abläufe im Business oder Weiterbildung.
Ich reserviere mir dazu fixe Zeitblöcke, die ich im Kalender eintrage.

2. Packe nicht jede Minute voll

Trotz aller Planung lasse ich einiges an Luft, denn es kommen mal unvorhergesehene Anrufe rein oder die Technik spinnt. Ja, das kommt auch bei mir vor und ich bin auch immer wieder kurz davor, die Kiste aus dem Fenster zu werfen. Nur weil ich Technik-Coach bin heißt es nicht, dass bei mir alles immer glatt läuft. Die liebe Technik hat auch bei mir ein Eigenleben.

3. Plane bewusst Pausen ein

Ich muss zugeben, da habe ich Luft nach oben. Pausen plane ich zwar ein, aber vergesse sie gerne. Ich tauche ab und dann vergesse ich oft die Zeit. Wenn meine Wasserkaraffe nicht in meinem Sichtfeld stehen würde, würde ich an manchen Tagen auch das Trinken vergessen.
Ein fixer Termin, der aus dem Kalender aufpoppt, kann da helfen oder bei kleineren Aufgaben die Pomodoro-Technik. Hier arbeitest du 25 Minuten fokussiert und machst dann 5 Minuten Pause. Nach 4 solcher Einheiten machst du 30 Minuten Pause.

4. Verwende vernünftige Tools

Wenn du öfter – oder so wie ich ausschließlich – im Home-Office arbeitest, dann achte auf vernünftige Tools. Dazu gehört neben einer ordentlichen Beleuchtung, die keinen Schatten wirft, ein höhenverstellbarer Schreibtisch (der vom Schweden ist gar nicht mal so teuer), ein ergonomischer Stuhl und auch eine ergonomische Tastatur und Maus.

Zu den Tools gehört auch die passende Software, die dich unterstützt. Das können Automatisierungen wie Buchungskalender sein, Grafikprogramme oder eine gute Webcam und ein Micro. Nach einer gewissen Einarbeitung solltest du deine Tools beherrschen, damit dir die Arbeit leicht von der Hand geht und du nicht jedes Mal überlegen musst, wo in aller Welt die Funktion XY ist.

5. Lüfte regelmässig

Ich reiße jeden Morgen das Fenster auf und lüfte ordentlich durch, bis mein Tee fertig ist, die Kater gefüttert sind und ich meine Wasserkaraffe aufgefüllt habe.
Für das Lüften zwischendurch sorgen auch die Kater, denn sie sitzen oft genug hinter dem Fenster, maunzen oder bearbeiten die Fensterscheibe.
Aber im Ernst – das regelmässige Lüften sorgt für Sauerstoff und zumindest ein wenig Bewegung. Das kannst du zum Beispiel auch mit der Pomodoro-Technik kombinieren.

6. Setze dich nicht im Pyjama an den Schreibtisch

Ich gestehe, das habe ich früher öfter gemacht oder sogar im Bett gearbeitet. Ich fand das nicht schlimm und um ehrlich zu sein, habe ich auch keinen großen Kreativitätseinbruch erlebt. Aber spätestens wenn dich ein Kunde spontan anzoomt oder der Postbote vor der Tür steht, kann es peinlich werden. Und letztendlich zeigt es auch deine innere Haltung. Wie ernst nimmst du dein Business? Du musst nicht im Anzug Zuhause arbeiten, aber zu locker sollte es auch nicht sein.

7. Trenne dein Büro und den privaten Bereich

Ich habe den Luxus eines eigenen Büros und ich mache nach Feierabend auch bewusst die Tür zu. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, versuche dir eine Ecke freizuräumen, die zumindest nicht zu gemütlich ist, denn das verführt zum Herumtrödeln.
Wenn du vorübergehend am Wohnzimmer- oder Küchentisch arbeiten musst, dann schaffe mit den entsprechenden Utensilien (Block, Stifte, Terminkalender, Handy, Telefon….) ein Mini-Büro, das du nach Feierabend wieder zusammenpackst.

8. Mach es dir im Home-Office schön

Bei aller Professionalität, du darfst dich auch in deinem Büro wohlfühlen. Dazu gehören bei mir Bilder an den Wänden, teilweise auch Andenken von meinen Reisen, mein Zimmerbrunnen, der beruhigend plätschert und mein Diffuser. Der verdampft ätherische Öle, die meine Laune oder meine Konzentrationsfähigkeit positiv beeinflussen. Außerdem riecht es auch gut.

9. Definiere und bestehe auf Regeln

Regeln geben Struktur und einen Rahmen, für dich und deine Familie. Ich habe den Luxus, dass ich tagsüber meist allein bin und es stört mich niemand. Aber wenn mein Mann auch mal im Home-Office ist, dann gilt z.B. die geschlossene Tür als Tabu. Dann bleibt auch die Kaffeemaschine aus, denn der Lärm, den der Vollautomat macht, hört man im Video. Da bin ich Perfektionist und das darf nicht sein.
Wenn deine Familie auch Zuhause ist, dann mach Regeln, an die sich alle halten. Nur weil du Daheim bist, hast du nicht frei. Das ist manchmal schwer zu verstehen, besonders für Kinder (und Katzen), aber es hilft nichts. Du hast deinen Job zu machen und je mehr sie dich ablenken, desto länger dauert es.
Während der Bürozeiten darfst du nicht gestört werden. Punkt.

 

10. Räume den Schreibtisch am Abend auf

Chaos gleich am Morgen auf dem Schreibtisch ist extrem abtörnend und macht nicht gerade Laune. Räume daher deinen Schreibtisch am Abend auf. Das ist ein kleines Feierabendritual und ich beschließe so meinen Tag.

11. Hausarbeit in Maßen ist ok

Ich weiß, es ist verlockend, schnell mal die Waschmaschine oder den Geschirrspüler einzuschalten und dann auch später alles einzuräumen, gerade wenn ich an so berauschenden Dingen wie Buchhaltung sitze.
Das alles ist eine wunderbare Ablenkung und es muss ja auch gemacht werden. Lieber gleich als später, denn sonst könnte ich ja die nasse Wäsche in der Maschine vergessen und die gammelt dann tagelang vor sich hin.

Das ist alles prima Ausreden, aber im Ernst, so schlimm finde ich es nicht, denn manchmal tut eine Denkpause gut. Wenn du etwas komplett anderes machst, dann kann sich auch der Knoten im Hirn schneller lösen und dir einen kreativen Kick geben.
Aber achte darauf, dass es nicht zu viel wird, sonst leidet deine Arbeit.

12. Tausche dich aus

Ich achte darauf, dass ich nicht komplett zum Eremiten mutiere und tausche mich mehrmals in der Woche mit meinen Buddies aus. Da reden wir zwar auch über´s Business, aber auch privat, ähnlich wie andere Menschen in der Kaffeeküche im Büro. Das ist für mich auch sehr wichtig, denn sonst sind meine sozialen Kontakte tagsüber sehr reduziert und beschränken sich meist auf Louis, meinen Bürokater.
Zwischenmenschlichen Austausch, nicht nur mit Kunden, sondern eben auch mit anderen Solopreneuren, Unternehmern, Selbständigen, hilft dir dabei, andere Blickwinkel einzunehmen, mal deine Gedanken zu reflektieren und natürlich ist der Spaßfaktor auch nicht zu unterschätzen.
Achte darauf, dass du dich mit Menschen (on- und offline) umgibst, die gut drauf sind, ähnliche Ziele haben und dich unterstützen.

Hast du noch weitere gute Tipps fürs Home-Office? Dann schreibe sie doch einfach in die Kommentare.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine Website zu erstellen, bekomme ich regelmäßig von meinen Kundinnen gestellt.

Häufig ist es auch so, dass der Wunsch nach einer Website sie überhaupt zu mir führt. Das ist ja auch kein Wunder, denn das ist mein Business und eine Website ist erst einmal auch etwas Greifbares. Da sieht man schon einmal etwas entstehen, vielleicht den eigenen Namen und das eigene Bild im Netz, das ist schon ein tolles Gefühl und es fühlt sich auch danach an, jetzt endlich mit dem Business zu starten.

Aber wenn wir dann miteinander sprechen, stellt sich manchmal heraus, dass die Basis fehlt.
Wenn ich nachbohre und nach dem Warum frage oder nach dem Wunschkunden, dann fängt die ein oder andere an, ein wenig herumzudrucksen. Schnell wird uns beiden klar, dass hier noch ein wenig (oder auch mehr) Grundlagenarbeit zu machen ist.

Ich bin hier auch sehr offen zu meinen Kund*innen, denn es ist Quatsch, einfach nur eine hübsche Seite ins Netz zu stellen, die aber nicht klar sagt, was die Besucher bekommen und die nicht auf ein spezielles Problem eingeht.

Aber ich weiß wie meine Kundinnen und, zugegeben auch ich, ticken. Wenn ihnen klar ist, dass es ein wenig mehr als reines nacktes Webdesign und die Technik ist, dann kommt häufig die kleine Perfektionistin durch. Es wird gebastelt, formuliert, mit Farben und Schriften experimentiert und passiert genau…. Nichts.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt?

Brauchst du überhaupt eine Website?

Ich gehöre noch zu der Generation Pre-Facebook. Als ich online ging, gab es Websites, Foren und bei Yahoo geschlossene Gruppen. Punkt. Kein Facebook, kein Instagram, kein LinkedIn, kein Pinterest. Das kannst du dir heute vielleicht kaum vorstellen und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich fast wie ein Internet-Dino.

Ich bin mit Websites quasi aufgewachsen, aber das ist noch kein Grund.

Es macht einfach Sinn, weil du die Chefin auf deiner Website bist und dir kein Mark Zuckerberg vorschreiben kann, was du veröffentlichen darfst und was nicht. Das ist für mich der wichtigste Grund überhaupt – es ist dein virtuelles Wohnzimmer, in dem du machen kannst, was du willst, natürlich im Rahmen der Gesetze, ist eh klar. Du hast hier die Freiheit über deine Themen, zu schreiben, Videos einzubinden, Podcasts einzusprechen, ohne an eine Beschränkung von Zeichen oder bei der Länge gebunden zu sein.

Ein weiterer Grund: Wenn morgen Facebook dicht macht, sind deine Kontakte weg. Clever, wenn du vorher deine Community auf deine Website und in deinen Newsletter geführt hast. Dann kannst du immer noch mit ihnen in Kontakt bleiben.

Deine Website ist deine Schaltzentrale und hier bündeln sich deine Aktivitäten.

Also ja, eine Website muss sein.

Du stehst ganz am Anfang mit deinem Business

Um erste Sichtbarkeit zu bekommen, die ersten Kontakte zu knüpfen und ein wenig zu experimentieren sind soziale Netzwerke super. Natürlich auch später, als ein Puzzleteil deiner Gesamtstrategie, aber für den Start reichen sie erst einmal völlig aus.

Wenn du noch am Herausfinden bist, mit wem du wirklich gern arbeiten möchtest und wie du deinen Kunden helfen willst, dann macht eine Website keinen Sinn.

Du würdest anfangen, Texte zu entwerfen, Bilder herauszusuchen und dir Gedanken um die Gestaltung machen. Du würdest eine Wohnung einrichten, von der du weder weißt, wo sie ist noch wie der Grundriss aussieht. Du weißt nicht, wie viele Zimmer sie hat, ob ein Balkon oder ein Garten dabei ist.
Und wenn du sie dann siehst, fängst du fast von vorne wieder an. Natürlich kannst du ein paar Dinge verwenden, andere wirst du komplett rausschmeißen, weil sie nicht passen.

Genauso ist es mit der Website, wenn die Basis nicht vorhanden ist. Du hast vielleicht eine Ahnung, wohin die Reise gehen soll, aber das Ziel ist noch im Nebel.

Wenn du jetzt mit der Website anfängst, dann wirst du ziemlich sicher nicht glücklich damit. Du wirst spüren, dass es nicht rund ist, dass es sich nicht stimmig anfühlt. Du hast zu den grundlegenden Fragen noch eine Baustelle mehr. Bis du soweit bist, dass die Inhalte stehen, hast du wahrscheinlich schon vergessen, wie das alles mit den technischen Einstellungen war. Es macht sich Frust breit.

Genau davor will ich dich bewahren, auch und gerade weil Websites zu meinem Business gehören und einen großen Schwerpunkt bilden.

Wenn du noch am Anfang stehst, dann sollten wir mal über mein Soul Biz Starter-Programm sprechen. Ich begleite dich durch den Aufbauprozess und am Ende hast du ein solides Fundament für dein Business UND eine Website, die zu dir und deinem Business passt.

 

Dein Fundament steht

Yeah, du kennst dein Warum und hast Klarheit, mit wem du zu welchem Thema arbeiten willst.

Du hast deine Vision, wohin sich dein Business entwickeln soll. Du kennst deinen roten Faden, der sich durch dein Leben zieht und genau in deinem Business mündet. Du weißt, welche Stories du erzählen kannst, damit du Vertrauen aufbaust und mit denen sich deine Kund*innen identifizieren können.
Du hast schon Ideen für dein Angebot. Du bist mit deinem Thema auch schon auf einem Kanal sichtbar.

Das ist nun ein guter Zeitpunkt, um mit der Website zu starten, denn du hast die Basis gelegt.

Jetzt kannst du auf deiner Startseite auf den Punkt bringen, um was es bei dir geht. Deine Über mich-Seite ist keine Zertifikatsschlacht und auch kein epischer Lebenslauf, sondern hat Bezug zu deinem Business, deinen Kunden und einem Angebot.

Wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst, sei es im Blog oder auf Facebook, weißt du, worüber du schreiben/sprechen kannst, denn du hast dein Thema klar.

Es macht so vieles einfach leichter, wenn du erst die Grundlagen schaffst und dann alles in die Form einer Website gießt.

Vergiss den Perfektionismus

Wenn du an diesem Punkt bist und alles soweit steht, dann kommt spätestens ein guter Bekannter, den du wahrscheinlich auch kennst – der Perfektionist.

Der fängt dann an rumzumeckern und dir zu erzählen, dass hier und da noch so einiges fehlt. Du fängst an an kleinen und großen Schrauben zu drehen, die Farben das 576ste Mal zu ändern, wieder bei den Schriften zu schauen, ob nicht die 47ste doch besser passt und überhaupt… die Texte, sind die überhaupt ok?

Du fängst an, die Website vor dir herzuschieben, weil noch nicht alles perfekt ist.

Ich bastel auch immer wieder an meiner Seite, verändere Fotos, passe Texte an, schmeiße das eine raus, nehme das andere dazu. Die Website wächst und verändert sich mit mir. Das ist nun einmal so und völlig normal. Ok, wenn man wie ich eine gewisse Leidenschaft dafür hat, packt man das sicher häufiger an als ein normaler Mensch. Bei dir wird es sicher seltener vorkommen, dass du immer wieder alles neu machst oder mit neuen Features herumspielst so wie ich. Musst du ja auch nicht, also keine Angst, du musst deine Website nicht permanent ändern, aber immer wieder neue Inhalte zu bringen macht Sinn. So kannst du Vertrauen aufbauen, kleinere Probleme lösen, Tipps und Inspiration geben und so deinen Expertenstatus aufbauen.

Wenn du Klarheit über dein Warum, deinen Kunden und dein Angebot hast, dann setze es auch mit einer Website um. Warte nicht auf DEN Tag, wo alles klar sein wird. Damit verlierst du Zeit. Fang bei 80% an, das ist der richtige Zeitpunkt.

Der richtige Zeitpunkt für die Website ist da und nun?

Die nächsten Schritte haben erst einmal nichts mit Gestaltung zu tun, sondern mit Strategie, Zielen und Planung. Das ist wieder ähnlich wie beim Hausbau. Erst kommt der Rohbau, dann die ganzen notwendigen Einbauten und irgendwann am Ende die Deko. So ist es bei der Website auch, aber da unterhalten wir uns entweder persönlich oder in einem anderen Artikel darüber.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

Welche Ziele kann eine Website haben?

Welche Ziele kann eine Website haben?

Eine Website einfach so ohne zumindest ein Ziel ins Netz stellen macht, unter uns gesagt, nicht wirklich Sinn. Du kannst natürlich damit dein Ego streicheln und einiges an Zeit und Geld investieren, aber wenn du kein Ziel für deine Website definiert hast, dann nimm lieber das Geld und gönne dir einen schönen Urlaub. Da bin ich ehrlich, auch wenn es mein Business ist, Websites zu erstellen.

Es ist eben ähnlich wie bei einer Reise: Wenn du keinen Plan hast, wohin du willst, kommst du irgendwo an, aber nicht da, wo du eigentlich hin möchtest.

Am Ende soll deine Website im Grunde natürlich eines bringen – mehr Kunden. Aber das Wie kann auf unterschiedliche Weise geschehen.

Nur mal so als Hinweis: Du solltest natürlich wissen, wer deine Kunden sind, welche Herausforderungen sie haben und wie du sie unterstützen kannst. Wenn du für alle da sein willst, dann wird es nichts. Glaub mir, das habe ich auch schon versucht und es hat nicht funktioniert.

 

Ziel 1: Informieren

Die Information kann in unterschiedliche Richtungen gehen. Du möchtest zum einen natürlich über dein Angebot informieren, damit deine Besucher wissen, welche Lösung oder Unterstützung sie bei dir finden.

Du solltest auch über dich informieren, denn wenn wir einmal ehrlich sind, da draußen gibt es x andere, die etwas ähnliches wie wir anbieten und mindestens gleich gut sind.

Du solltest deine Leser auch über dich informieren, was dich einzigartig macht und damit meine ich nicht 237 Zertifikate, sondern dich als Person. Zeige dich von deiner menschlichen Seite und erzähle ein wenig von dir. Wenn deine Besucher dich ein wenig kennenlernen, schafft das Vertrauen. Wenn es Gemeinsamkeiten gibt, wirkst du gleich sympathischer, denn wir verbinden uns gerne mit Menschen, die ähnlich ticken.

Natürlich kannst du auch deine Expertise zeigen, indem du interessante Artikel in einem Blog oder als Seiten veröffentlichst. Deine Besucher erhalten gleich einen Mehrwert, vielleicht sogar eine Lösung für ein Teilproblem und sehen, dass du etwas von deiner Materie verstehst.

Natürlich kannst du auch mit Videos oder einem Podcast deine Inhalte aufbereiten. Das ist noch persönlicher und deine Besucher bekommen einen ganz anderen Eindruck von dir.

Wenn die Besucher auf deiner Website nützliche und interessante Inhalte finden, stärkt das den Kennen-Mögen-Vertrauen-Faktor, der am Ende zum Kauf führen kann.

Damit deine Artikel, Videos oder Podcasts nicht ins Leere gehen und du nach dem Gießkannen-Prinzip vorgehst, solltest du dir natürlich vorab Gedanken über deine Zielgruppe machen und auch über das, was sie beschäftigt. Nur so kannst du sie auch abholen und Mehrwert liefern.

 

Ziel 2: Community aufbauen

Viele schwören darauf, sich eine Community über eine Gruppe z.B. bei Facebook oder LinkedIn aufzubauen. Das macht auch absolut Sinn, aber du darfst nie vergessen, dass du damit von diesen Plattformen abhängig bist.

Darüber hinaus solltest du auch daran denken, dass nicht jeder bei den Social Media ist. Diesen Menschen solltest du auch eine Möglichkeit anbieten, mit dir in Kontakt zu bleiben und von dir mit Tipps und Infos versorgt zu werden.

Ich würde dir daher empfehlen,  auch über deine Website deine Community aufzubauen. Das geht am einfachsten mit einem Newsletter, den du regelmäßig verschickst. Als kleinen Anreiz kannst du auch ein Goodie, ein sogenanntes Freebie, anbieten. Das kann ein PDF, eine Videoserie, ein Audio sein, das ein kleines Problem deiner Zielgruppe löst. Auch hier ist es nötig, dass du dir vorher Gedanken über deine (künftigen) Kunden gemacht hast.

Es soll einen kleinen Einblick in deine Arbeit geben und Lust auf mehr machen.

Ein kleiner Hinweis am Rande: In Zeiten der DSGVO solltest du natürlich darauf achten, dass dein Newsletter den rechtlichen Anforderungen entspricht. Die großen Anbieter sind hier aber alle gut aufgestellt.

Auch das Freebie ist nicht ohne und du solltest dich informieren, wie du es rechtskonform mit dem Newsletter verbinden kannst.

 

Ziel 3: Konkrete Angebote verkaufen

Wenn du ein Business hast und nicht auf deiner Website darüber sprichst, was du anbietest und wie man mit dir zusammenarbeiten kann, dann verschenkst du viel Potenzial.

Du kannst deine Website mit Bezahlanbietern wie Paypal oder Digistore24 verbinden. Gerade bei kleinpreisigen Produkten wie einer Meditation oder einem Ebook bietet sich das an, denn da können neue Besucher für wenig Geld direkt eine Lösung erhalten und es kann der erste Schritt auf der Reise mit dir sein, die dann in deinem besten Angebot endet.

Natürlich kannst du auch für deine Besucher auch Kurse und Coachings anbieten, aber meiner Erfahrung nach kaufen die Menschen solche Produkte meist erst dann, wenn sie dich schon ein wenig besser kennen. Da macht es sich bezahlt, wenn du einiges in die Vorarbeit investiert hast und Vertrauen durch Inhalte aufgebaut hast.

Im Gegensatz zu dir verkauft deine Website 7×24. Lass dieses Ziel daher nicht aus den Augen und überlege dir, wie du es erreichen kannst. Dazu brauchst du keine aufwändige Software, eine Verlinkung mit Digistore24 oder Paypal reicht völlig aus.

Extra-Tipp: Informiere dich bitte in jedem Fall über die steuerlichen Regelungen, wenn du nicht nur in deinem Heimatland, sondern auch grenzüberschreitend oder außerhalb der EU (Schweiz z.B.) deine Produkte oder Dienstleistungen anbietest.

Ziel 4: Zeitersparnis durch Automation

Kennst du auch den Mail-Ping-Pong, wenn es um Terminvereinbarungen geht? Das zieht sich wie Kaugummi, weil dann doch immer etwas dazwischen kommt und bis mal einen gemeinsamen Termin findet, können Tage vergehen.

Wie viel bequemer und entspannter ist es, wenn sich deine Kunden einen Termin in einem Kalender selbst aussuchen können. Wenn sich der Buchungskalender mit deinem normalen Kalender abgleicht, dann kommt es auch nicht zu Doppelbuchungen.

Ihr spart euch beide Zeit und es ist auch professionell. Hier gibt es übrigens auch gute kostenlose Varianten wie youcanbook.me. Ich nutze Book like a Boss und da kannst du zwischen einer ausführlichen Variante und einer Kurzvariante der Startseite wählen und es hat noch ein paar andere schicke Features.

 

Ziel 5: Leser- und Kundenbindung

Dieses Ziel geht ein wenig in die Richtung wie das erste Ziel. Wenn dein Blog verwaist ist und sich lange nichts tut, enttäuschst du deine Leser, die sich auf deine Tipps freuen. Wenn du dagegen regelmäßig von dir hören lässt, dann gewöhnen sie sich daran und irgendwann gehörst du dazu. Das kennst du sicher auch von deinen Lieblingsserien. Erst schaut man sich die ersten Folgen an und wenn es dir gefällt, schaust du regelmäßig und freust dich auf die nächste Episode.

Regelmäßig heißt übrigens nicht zwingend wöchentlich, das können gerade auch bei Blogartikeln alle zwei Wochen sein. Bei Facebook & Co. sollte allerdings die Taktung höher sein, denn das ist einfach schnelllebiger als ein Blog oder eine Website, bei der man alles noch einmal nachlesen kann und die Inhalte gut findet.

Auch kleine Geschenke oder Rabatte nur für die Newsletter-Abonnenten dienen dazu, deine Beziehung zu deiner Community zu festigen. Was könntest du zu welchem Anlass mal als Goodie geben? Kleine Geschenke erhalten auch in der virtuellen Welt die Freundschaft.

 

Ziel 6: Unabhängigkeit von fremden Plattformen

Deine Website gehört dir, ganz im Gegensatz zu Facebook & Co.. Hier bist du davon abhängig, welche Möglichkeiten du hast. Du musst dich an die Richtlinien halten, um nicht abgestraft zu werden und wenn eine liebgewonnene Funktion verschwindet, kannst du nichts machen.

Auf Social Media aktiv zu sein ist wichtig, keine Frage. Aber du bist auch abhängig, von den Möglichkeiten, von der Verfügbarkeit, von den Änderungen durch die Anbieter.

Schau dir mal die großen Namen an, wie Mari Smith oder Katrin Hill für Facebook oder Melonie Dorado für LinkedIn. Sie haben eine Website und einen Blog und sind eben nicht nur auf ihren Top-Kanälen unterwegs. Rate mal warum? Sie sind clever und lieben ihre Unabhängigkeit.

Dein Ziel und damit auch das deiner Website sollte jedoch eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit sein. Schließlich willst du bestimmen, was du veröffentlichst, wie oft, in welcher Länge und in welchem Format. All diese Möglichkeiten hast du nur auf deiner Website. Hier kannst du kreativ sein und dich so zeigen, wie du es möchtest. Natürlich alles im Rahmen der Gesetze, aber das versteht sich von selbst.

 

Ziel 7: Mehr Sichtbarkeit

Nicht jeder ist auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder einem anderen Social Media-Kanal. Möchtest du wirklich diesen Menschen deine Tipps und Inhalte vorenthalten? Möchtest du darauf verzichten, dass dich diese Menschen kontaktieren, dich kennen lernen und auch von dir kaufen?

Ich wette nein und eine Website ist eine tolle Möglichkeit, dich noch besser und nachhaltiger zu präsentieren statt im Newsfeed zu verschwinden. Du musst nicht das eine tun und das andere lassen. Zu einer wirkungsvollen Marketing-Strategie gehört meiner Meinung nach einfach beides, um möglichst viele Menschen aus deiner Zielgruppe zu erreichen.

 

Wie kannst du die Ziele erreichen?

Natürlich ist ein Mix aus den verschiedenen Zielen möglich und meistens wird es auch so sein. Dann solltest du für diese Ziele auch unterschiedlichen Bereiche auf deiner Website einrichten. So können unterschiedliche Seiten auch unterschiedliche Ziele haben, alle unter dem Dach deiner Website, deines persönlichen und individuellen Schaufenster.

Du könntest mit einem Blog informieren. Setze dazu einen Link oder Buttons auf deiner Startseite oder in der Seitenleiste.

Auf einer extra Seite, die du immer wieder auf anderen Kanälen streust, können sich deine Besucher in den Newsletter eintragen. Du kannst und sollst natürlich auch in den Blogartikeln die Möglichkeit dazu geben. Fordere deine Besucher dazu auf, sich einzutragen.

Zudem kannst du an unterschiedlichen Stellen den Link zu deinem Buchungskalender platzieren, wenn du Gespräche anbietest. Auch hier solltest du deine Leser dazu animieren, auf den Link zu klicken. Lass dir eine charmante Formulierung einfallen und verbinde sie mit dem Nutzen.

Auf Landing Pages und speziellen Seiten informierst du über deine Angebote. Diese speziellen Seiten haben nur einen Zweck: Ohne Ablenkung auf dein Angebot aufmerksam machen. Daher gibt es nur 2 Handlungen, die du auf diesen Seiten machen kannst: Sie schließen oder der Handlungsaufforderung folgen.

Mach es deinen Lesern einfach: Sag ihnen, was sie tun sollen, denn die Aufmerksamkeitsspanne ist online nicht allzu groß und am Handy noch geringer. Sei klar, denn keiner wird sich den Kopf darüber zerbrechen, was du vielleicht mit Andeutungen meinen könntest.

Überfrachte nicht die Navigation mit vielen Punkten. Etwa 5 Hauptnavigationspunkte (+-2) sind ausreichend, denn zu viel Auswahl verwirrt. Wenn ich vor einem Regal mit 20 Erdbeermarmeladen stehe und keinen Favoriten habe, greife ich wahrscheinlich zur palmölfreien Nussnougatcreme, weil mich die Auswahl überfordert. So geht es auch den Besuchern.

Mach es deinen Besuchern einfach und leite sie mit Links, Buttons und Handlungsaufforderungen durch deine Seite.

Wenn du Unterstützung oder eine Überarbeitung möchtest, dann melde dich einfach bei mir.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

 

Du bist mit ü40 zu alt für ein Online-Business

Du bist mit ü40 zu alt für ein Online-Business

Ist das eine Geschichte, die du dir erzählst, dass du mit ü40 zu alt für einen Neustart, ein Online-Business, eine Veränderung bist? Dass du zu alt bist, um deine Träume zu leben, neue Träume zu träumen und in die Tat umzusetzen? Dass du zu alt bist, um dich mit der Technik zu beschäftigen, etwas Neues zu lernen. Was Mariechen nicht lernt, lernt Maria nimmer mehr oder so ähnlich.

Ich sage dir eines, das ist völliger Nonsens. Du bist für dich und dein Leben, dein Glück und deine Zufriedenheit verantwortlich, denn genau diese Gefühle, Erfüllung, deinem Leben einen (neuen) Sinn geben, das alles kommt aus dir selbst und von sonst niemand.

Mit ü40, ach Quatsch, in jedem Alter bist du genau richtig, wenn es darum geht, dass du einen Schritt auf dich selbst zu machst, dir eingestehst, dass du vielleicht in der Vergangenheit noch nicht das gelebt und erlebt hast, was dir wichtig ist. Aber du kannst das Ruder jetzt umreißen.

 

Was sich bei mir ü40 verändert hat

Doch bevor ich hier weiterschreibe, möchte ich dir kurz erzählen, was ich alles mit ü40 verändert habe. Dazu hat es Mut gebraucht, ja, aber jeder Schritt war es wert, auch wenn es sich zum Teil nach Niederlage und Scheitern angefühlt hat. Ich habe daraus gelernt und die Lektionen waren wertvoll:

  • 39: Kündigung meines Angestelltenjobs und erster Versuch einer Selbständigkeit
  • 40: neuer Anstellung
  • 45: 2 Monate Aufbau der Personalabteilung in Indien
  • 47: Kündigung meines ziemlich sicheren Jobs, um mich selbständig zu machen, 3-monatige Auszeit allein in Asien (mehr darüber findest du auf meinem Reiseblog)
  • 49: Auswanderung in die Schweiz

Du siehst, in den letzten Jahren war bei mir ganz schön was los und ja, bei jedem Schritt ging mir die Düse, auch wenn ich im ersten Moment HURRA gerufen habe. Als es ernst wurde, egal ob Indien, meine Kündigungen oder die Auswanderung, ich war immer Feuer und Flamme für da “Projekt”, aber als es an die Umsetzung ging, war mir mulmig.
Das ist auch völlig normal und verständlich, denn es waren alles große Veränderungen und die machen Angst.

Da kommt bei uns die kleine Höhlenfrau wieder zum Vorschein, die ihre sichere Höhle nicht verlassen mag, weil der Säbelzahntiger da draußen lauert. Auch wenn es in der Höhle eng, muffig und langweilig ist. Steckt sie immer noch in dir drin oder sagst du dir, dass du es wagen willst? Dass du wissen willst, was da draußen noch auf dich wartet. Dass du etwas erleben willst, Neues lernen, dich ausprobieren, leben.

 

Verrückt, aber glücklich

Als ich mit 47 gekündigt habe, haben viele den Kopf geschüttelt und mich für völlig verrückt erklärt. In DEM Alter einen sicheren Job schmeißen. Ich hätte mich doch intern bewerben können, der Konzern ist groß genug. Aber ich wollte nicht. Ich wollte frei sein, unabhängig von Uhrzeit, Vorgaben, politischen Spielchen und auch Tätigkeiten, deren Sinn ich nicht immer nachvollziehen konnte.

Ich wollte es einfach riskieren, meinen Traum zu leben und meinen Teil dazu beitragen, dass immer mehr Frauen den Mut fassen, ihre Träume in die Realität zu bringen und sich nicht aufhalten lassen. Denn wenn wir beide einmal ehrlich sind, am meisten stehen wir uns selbst im Weg mit dem, was wir uns selbst erzählen.

 

Fange an, umzudenken

Es ist Zeit, dass du dir anfängst, neue Geschichten über dich zu erzählen. Technik und Business Knowhow kannst du lernen und wir können uns gerne unterhalten. Was du für eine Veränderung mitbringen musst ist deine Sehnsucht nach einem erfüllenden Leben, nach neuen Herausforderungen, nach einer Veränderung. Du musst den Mut haben, den ersten Schritt zu gehen. Nicht unbedingt allein, aber das Gehen selbst wird dir niemand abnehmen.

Ich musste auch eine ganze Menge lernen. Am Anfang hatte ich nur den Wunsch zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten und damit meine ich nicht Bali oder Chiang Mai, sondern ohne Wecker, mal im Garten oder auch tatsächlich am Meer, aber nicht zwingend.

Mein roter Faden durch viele Jahre war, dass ich Frauen dabei ermutigen wollte, ihren Weg zu gehen und ein erfülltes, zufriedenes Leben zu führen. Das war meine Motivation für meinen Reiseblog für alleinreisende Frauen, für meine Tätigkeit in der Personalentwicklung und für meine spirituellen Kurse.

Dieser Antrieb ist es heute noch, indem ich Frauen dabei unterstütze, sich darüber klar zu werden, was sie wollen, mit wem sie arbeiten möchten und was sie ausmacht. All das fließt am Ende in die Website, Facebook und Co. ein, denn die Persönlichkeit ist entscheidend. Das meine ich übrigens, wenn ich sage, dass du bei mir mehr als Webdesign bekommst.
Die Technik ist das, was am Ende steht und je nachdem, wo du stehst, steigen wir ein. Das ist mein Teil, den ich dazu beitragen will, dass du dich entfaltest, deinen eigenen Weg gehst und mit deinem Business, deiner Botschaft sichtbar wirst, um auf deine Weise wieder andere Menschen zu unterstützen.

 

Du bist genau richtig

Nein, du bist nicht zu alt mit ü40, um etwas Neues zu beginnen. Du bist nicht zu alt für ein Online-Business. Lass dir das nicht von dir oder anderen einreden.

Es ist auch kein Egoismus, wenn du das tun möchtest, was dein Herz dir sagt. Es hat stattdessen einiges mit Selbstwert und Selbstliebe zu tun. Es ist dein Recht. Lass dich nicht entmutigen, denn am Ende bist du diejenige, die sich fragt, ob sie ihr Leben gelebt hat oder sich nur nach den Vorstellungen anderer gerichtet hat.

Das Drumherum kannst du lernen, wenn du bereit bist, deine Höhle zu verlassen. Ich warte am Eingang auf dich. Dort können wir reden und du entscheidest, in welche Richtung du gehst.

 

10 Tipps, damit du nicht in den Facebook Jail kommst

10 Tipps, damit du nicht in den Facebook Jail kommst

Der Alptraum eines jeden, der auf Facebook aktiv ist – der Facebook Jail. Keine Sorge, ich will dich nicht verhaften und Facebook eigentlich auch nicht, aber es kann vorkommen, dass dein Account gesperrt werden könnte. Ich möchte dir ein paar Tipps an die Hand geben, dass du die Wahrscheinlichkeit deutlich senkst und erst gar nicht in den Knast kommst.

1. Facebook Jail – Was heißt das eigentlich?

Wenn du im Knast von Facebook bist, dann heißt es folgendes: Du kommst nicht oder nicht vollständig an deinen Account. Du kannst nicht posten und nicht kommentieren. Deine Fans sehen unter Umständen deine Beiträge nicht. Je nach Schwere des Vergehens können einzelne Funktionen oder auch der ganze Account bis zu 21 Tagen gesperrt sein.

Das Ganze ist natürlich sehr ärgerlich, gerade wenn deine wesentlichen Marketing-Aktivitäten über Facebook laufen. Hier ist derjenige gut dran, der nicht alle Eier in einem Nest hat und z.B. auch über die eigene Website und den guten alten Newsletter Kontakt mit seiner Community hält. Wenn du im Knast sitzt, dann erkennst du es übrigens an einer Fehlermeldung, die dir sagt, dass ein Feature oder der Account geblockt ist. Du findest darin den Hinweis, dass du gegen die Facebook-Regeln verstoßen hast und dich im Zweifel im Help Center umschauen sollst. Dein Ziel sollte natürlich sein, erst gar nicht in den Facebook Jail zu kommen.

2. So kannst du verhindern, dass du in den Knast kommst

Es ist wie im richtigen Leben – um nicht eingesperrt zu werden, musst du dich an die Regeln halten.  Diese findest du hier und unter Punkt 5 findest du noch die Gemeinschaftsstandards, die Bedingungen für die gewerbliche Nutzung, Werberichtlinien, Richtlinien für Seiten, Gruppen und Veranstaltungen und noch so einiges mehr. Ich möchte dir hier die wichtigsten Fallen zeigen, damit du eben nicht im Facebook Jail landest. Die simpelste Antwort ist: Verhalte dich menschlich und spamme die anderen nicht zu. Wenn du eine Gruppe oder eine Fanpage hast, nimm noch eine zweite vertrauenswürdige Person als Admin dazu. Diese Person kann dann immerhin posten, während du im virtuellen Gefängnis bist.

2.1 Nur ein Account

Das ist eine der grundsätzlichsten Regeln. Ein Mensch – ein Account. Punkt, keine Diskussion. Du hast einen Personalausweis, einen Führerschein, einen Facebook-Account. Dich gibt es einmal und daher auch nur einmal bei Facebook. Gerade Networker haben gerne einmal mehr Accounts, um ihre Produkte zu vermarkten, aber wenn dir der blaue Riese dahinter kommt, dann ist das Eis ganz schön dünn. Wenn es deine Hauptplattform ist, kann es fatal werden. Nutze die Fanpage, wenn du Werbung machen willst und beantrage keinen zweiten Account. Es ist verführerisch, weil auf dem privaten Profil die Reichweite besser ist. Aber den für Werbung zu nutzen widerspricht den Richtlinien, ebenso wie mehrere Accounts zu haben.

2.2 Nimm deinen echten Namen

Auch das ist eine Regel von Facebook. Das nennt sich Hausrecht. Wenn du zu einer Party einlädst, willst du auch, dass sich die Menschen an deine Regeln halten. Das ist bei Facebook genauso. Und wenn du Facebook für Marketing nutzt, dann solltest du ohnehin unter deinem echten Namen handeln, denn das schafft Vertrauen. Oder würdest du einen Coach engagieren, der sich Biene Maja nennt? Verwende bitte deinen echten Namen und wenn du nicht willst, dass alle jeden Inhalt auf deinem privaten Profil lesen, dann regele das über die Einstellungen. Du kannst das für jeden  Post einzeln ändern. Facebook Beitrag als privat markieren Wenn du ein Business hast, dann widerstehe der Versuchung, dein privates Profil wie dein Business zu nennen. Susis Macarons oder Annes Seifen können dir Ärger bringen.

2.3 Keine anstößigen, beleidigenden, rassistischen Inhalte

Da sind die Amis echt prüde und es wurde sogar die Venus von Willendorf zensiert. Das ist eine Statue aus der Steinzeit, die eine nackte Frau darstellt. Hat also nicht wirklich etwas mit Pornografie zu tun und Facebook ist dann schnell wieder zurückgerudert. Aber das zeigt, wie “empfindlich” sie sind. Das mit den beleidigenden und rassistischen Posts versteht sich von selbst. Sei hier aber auch vorsichtig, wenn du flapsige Bemerkungen machst. Das kann auch schnell ins Auge gehen.

2.4 Pass bei den Bildern auf

Manche Bilder wurden schon so oft verwendet, dass Google sie als Spam einstuft. Da schließt sich Facebook an. Wenn man einmal von der urheberrechtlichen Thematik absieht, die allein für sich schon Sprengstoff bietet, vertritt der blaue Riese die (berechtigte) Ansicht, dass Social Media auch sozial sein soll. Es soll um Inhalte von Menschen zu Menschen gehen. Es soll authentisch sein.

Am einfachsten umgehst du diese Falle, indem du Bilder postest, die du selbst gemacht hast. Vielleicht sind sie nicht so toll ausgeleuchtet, die Farben vielleicht matt (dafür gibt es Bildbearbeitung), aber sie sind authentisch. Und genau das ist es, was sich Facebook auf die Fahnen geschrieben hat. Mehr wieder von Mensch zu Mensch. Und ganz ehrlich…. Wer will schon ständig dieselben Stock Fotos sehen? Ich nicht.

2.5 Poste deine eigenen einzigartigen Inhalte

Das geht in eine ähnliche Richtung wie der Punkt davor. Facebook mag es bei den Usern authentisch. Inhalte zu kopieren und als eigene auszugeben ist nicht nur rechtlich unzulässig, das kann dich auch schnell hinter virtuelle Gitter bringen. Wenn du Inhalte gut findest, dann teile sie, aber gib sie nicht als deine eigenen aus. Die Online-Welt ist kleiner als du glaubst. Erstelle deine eigenen Inhalte mit Mehrwert und sorge mit Aufforderungen auch für Interaktion. Das liebt Facebook, weil die Menschen damit auch länger auf der Plattform bleiben. Ivana Drobek Technik-Coach ErMUTigerin

2.6 Achte auf den Health Claim Act

Das ist auch eine Falle besonders für Networker, die Vorher-Nachher-Bilder posten, gesundheitliche Versprechen machen, Abnehmerfolge fast schon garantieren oder reißerisch formulieren. Hier hilft nur eines – es lassen. Wenn du schon über deine Produkte auf deinem privaten Profil sprechen willst, dann erzähle Geschichten, erzähle über die Erfolge deiner Kunden und wie du dich darüber freust. Erzähle sie aus deiner Perspektive und wie es dir den Tag versüßt.

2.7 Versende nicht zu schnell zu viele Freundschaftsanfragen oder Gruppenanfragen

Wenn du zu schnell zu viele Freundschafts- oder Gruppenanfragen stellst, wirst du als Spammer eingestuft. Das gleiche gilt, wenn du zu schnell auf Messenger-Mails antwortest. Dann hält dich Facebook für einen Spammer oder einen Robot und sperrt dich.

Wenn du eine Kontaktanfrage stellst oder annimmst, lass einfach immer ein wenig Zeit zwischen den Mails. Mach nicht nur Copy&Paste, sondern schreibe auch ein paar nette persönliche Sätze dazu. Was ist dir bei dem Menschen besonders aufgefallen? Warum möchtest du dich gerade mit dieser Person verbinden? Sozial, du erinnerst dich? Keiner will nichtssagende Nachrichten oder gleich in der ersten Nachricht Werbung lesen, du nicht, ich auch nicht. Warum ein potenzieller Kunde?

Mach dir ein wenig Mühe und wandle die Nachrichten ab oder füge zumindest einen individuellen Teil dazu.

Tritt nicht zu vielen Gruppen zu schnell bei. Facebook weiß, was du machst. Und glaubt dir nicht, dass du in 237 Gruppen aktiv bist. Dann hast du schon das Label “Marketer” und stehst unter Beobachtung. Vergiss nicht, dass Facebook ein kommerzielles Unternehmen ist und Werbung verkaufen will. Da sollst du nicht einfach so Kunden akquirieren, du sollst bitte dafür zahlen. Lass dir also Zeit zwischen den Anfragen oder Nachrichten, mach es persönlich und miste auch mal gelegentlich aus.

2.8 Poste nicht denselben Inhalt an zu vielen Stellen

Wenn du ein Thema oder selbst eine Frage hast, dann liegt der Gedanke nahe, es in mehreren Gruppen oder auf unterschiedlichen Seiten zu posten. Einmal davon abgesehen, dass in ähnlichen Gruppen die gleichen Menschen sind und viele dann bei einer Lösung vergessen, wieder Entwarnung zu geben, dass die Lösung schon gefunden wurde, nervt es die Admins und Gruppenmitglieder x mal den gleichen Post zu lesen. Das ist Spam und damit kannst du im Knast landen.

2.9 Tagge nicht zu viele Personen

Markiere in einem Beitrag nicht zu viele Menschen und erst recht nicht Personen, die du nicht kennst. Das kann dir schneller als du glaubst einen schlechten Ruf als Spammer einbringen und dich in den Kerker befördern. Hier geht es einfach um Vertrauen und um Ehrlichkeit. Wenn du eine Person nicht kennst, markiere sie nicht in einem Beitrag und erst recht nicht, wenn sie nicht auf dem Bild zu sehen ist. Wenn du glaubst, dass ein Foto für eine bestimmte Person interessant ist und sie ist nicht darauf zu sehen, dann erwähne sie im Kommentar.

2.10 Poste nicht zu viel

Mehr als 5, 6 Posts am Tag, das ist verdächtig, vor allem, wenn es über einen längeren Zeitraum passiert. Das ist kein normales menschliches Verhalten sagt Facebook und schon hast du den Stempel Spammer / Robot auf der Stirn. Verteile deine Inhalte lieber über mehrere Tage statt an einem Tag Facebook zuzuballern und dann wieder einige Tage auf Tauchstation zu gehen. Sei lieber mit weniger Posts täglich konstant dabei.

Entspannen

 

3. Es ist passiert – und was jetzt?

Leider sagt dir Facebook nicht, gegen welche Regel du verstoßen hast. Da hilft nur eines – du ackerst dich durch die Regeln, während du wartest. Böse gesagt, du hast ja jetzt die Zeit. Aber das ist meinst der einzige Weg herauszubekommen, an was es liegen könnte. Warte erst einmal ein, zwei Tage ab und schau nach, was passiert. Manchmal wird die Sperre schon nach wenigen Stunden aufgehoben und dann ist alles wieder ok.

Mach aber dennoch deine Hausaufgaben und versuche herauszufinden, woran es lag.

Hier Facebook anzuschreiben hat wenig Sinn, aber natürlich kannst du dein Glück versuchen. Wenn du nur für ein paar Stunden oder wenige Tage geblockt wurdest, nutze die Zeit, lies ein Buch oder die Facebook-Regeln, um beim nächsten Mal nicht in die Falle zu tappen.

Wenn du selbst nach 21 Tagen keinen Zugang mehr hast, dann, so leid es mir tut, Pech gehabt. Dann hast du so massiv gegen die Regeln verstoßen, dass dein Account und alle Inhalte gelöscht wurden. Dagegen kannst du nichts machen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob ich schon einmal im Knast war? Ja… aber nur für ein paar Stunden. Mein Vergehen waren zu schnelle Antworten und zu viele Likes, die zu schnell kamen. Nach ein paar Stunden war alles wieder ok, aber der Schreck saß tief. Und davor will ich dich bewahren.

Weil Facebook jederzeit die Regeln ändern kann und du sicher nicht permanent die Richtlinien lesen willst, macht es Sinn, deine Marketing-Aktivitäten nicht nur auf Facebook zu beschränken. Deine eigene Website sollte der Dreh- und Angelpunkt für dein Business sein. Hier bist du nicht von fremden Regeln abhängig, auf die du keinen Einfluss hast. Eine Website sollte zumindest mittelfristig zu deiner Business-Strategie gehören. Wenn du wissen willst, wie ich dich dabei unterstützen kann, dann reserviere dir am besten gleich einen Termin mit mir.