7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

Intuition ist ein faszinierendes Thema und hat nichts mit Eso oder Humbug zu tun. Es ist eine wunderbare Quelle für deine innere Weisheit, die in unseren Breiten durch Erziehung und Kopflastigkeit zugeschüttet wurde. Ich wette mit dir, du hast auch schon einmal diesen inneren Impuls gehabt, der dich wie ein Blitz trifft. Und ich wette auch, dass in den meisten Fällen dein Verstand gleich angerannt kam, um dir die Idee auszureden, weil ja 1000 Gründe dagegen sprechen.

Ich möchte dir heute einmal Mut machen, deine Intuition zu entdecken und zu fördern. Dazu verrate ich dir 7 Übungen, die deine Intuition stärken und fördern.

Eines vorweg: Jeder Mensch hat Intuition. Nur nehmen sie manche stärker wahr als andere. Aber jeder kann es lernen, die eigene innere Stimme zu hören und diese ganz persönliche Quelle der inneren Weisheit sich erschließen.

1. Was ist eigentlich Intuition?

Wenn du Wikipedia befragst, dann kommt folgende etwas sperrige Definition, die dann weiter beleuchtet wird:
Intuition ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen.
Alles klar soweit?

Ich möchte mich auf 2 Punkte beschränken, und zwar dass Intuition kreativ ist und der Verstand dabei nicht dazwischenfunkt.

Es ist für mich das berühmte Bauchgefühl, der erste Impuls, den du wahrnimmst und der so schnell hochkommt, dass das Hirn erst einmal ein wenig verdattert ist, bevor es wieder anfängt, alle möglichen Zweifel und Schwierigkeiten dir einzuflüstern.

Ich denke, diese spontanen Impulse kennen wir alle, nur die Frage ist, hören wir sie und achten wir auf sie?

Unsere Intuition ist ein wichtiger Ratgeber in allen Lebensbereichen, im Privatleben und im Business, aber oft genug lassen wir diese wichtige Quelle einfach links liegen.

Eine andere Sichtweise ist, dass unser Gehirn bekannte Fakten zusammenträgt, sie in Bruchteilen von Augenblicken verknüpft und eine Verbindung zur aktuellen Situation schafft, um dir bei deiner Entscheidung zu helfen.

Ich bin der Meinung, dass sich beide Sichtweisen ergänzen. Mal kommt es aus dem Gefühl und mal aus der Erfahrung und dem Wissen.

2. Wie kann ich Intuition besser wahrnehmen?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich mir selbst diese Frage auch oft gestellt habe, obwohl ich eigentlich die Antwort kannte. Ich bin eben auch ein Kopfmensch und wollte genau wissen, wie ich diese ominöse Intuition erkenne, statt einfach zu spüren. Das habe ich inzwischen aber gelernt.

Ich kannte die Situationen, in denen ich quasi aus dem Nichts eine Eingebung hatte und einfach wusste, dass es das Richtige war.

Das war zum Beispiel bei meinem Hochzeitskleid so. Ich hatte das erste an und war mir sicher, das ist es.

Und was ist passiert: Ich glaubte meiner Intuition nicht. Es kann ja nicht sein, dass das erste Kleid DAS Kleid ist. Nebenbei, ich bin nicht gerade ein Fan davon, Klamotten anzuprobieren, also dachte ich, ich will mich selbst austricksen.

Das Ende vom Lied war, ich hätte mir stundenlanges Anprobieren sparen können 😉 Solche Situationen gab es immer wieder und ich bin sicher, du kennst auch solche.

Warum erzähle ich dir diese Geschichte? Ich möchte dir zeigen, dass deine Intuition da ist und zwar die ganze Zeit. Es sind diese Impulse, die aus heiterem Himmel kommen. Sie kommen immer wieder, nur hören wir sie entweder gar nicht oder hören nicht zu.

Du kannst deine Intuition besser wahrnehmen, wenn du dir öfter gönnst, in die Stille zu gehen.

Sie mag Stille oder Situationen, in denen dein Geist frei ist. Das ist bei mir unter der Dusche oder in der Badewanne der Fall. Da hatte ich schon richtig gute Ideen und Einsichten. Wenn Raum da ist, dann kommt sie.

Wenn du deinen Tag mit tausend Aktivitäten zupflasterst, dann hat sie keinen Raum. Sie ist wie ein Vogel, der Platz braucht, um die Flügel auszubreiten.

3. 7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

Um deine Intuition zu stärken, gibt es unterschiedliche Wege, die du ausprobieren kannst.

Spüre deinen Körper

In meinen Augen ist der erste Schritt, dass du lernst, dich selbst wahrzunehmen. Setze dich einfach einmal hin und nimm wahr, was du spürst. Den Stuhl, den Boden, die Temperatur, die Geräusche etc. Welche Gefühle kommen hoch? Wo in deinem Körper fühlst du sie? Nimm nur wahr, aber versuche nicht zu bewerten. Wenn dein Kopf beschäftigt werden will, dann zähle einfach auf, was du gerade spürst, völlig neutral.
Diese Übung wird dir helfen, dich mehr bei dir zu verankern.

Sei aufmerksam und achtsam

Sei aufmerksamer, wenn spontane Impulse kommen. Wenn du offen bist und auch deine Aufmerksamkeit dafür öffnest, wirst du sie immer öfter wahrnehmen. Achtsamkeitsübungen können dir dabei auch helfen.

Verbinde dich mit der Erde und dem Universum

Eine weitere Übung ist, dich mit der Erde und dem Himmel/Universum/Deinem Höheren Selbst zu verbinden, um in Kontakt zu sein.

Erde dich, indem du dir vorstellst, wie aus deinen Füßen wunderschöne leuchtende Wurzeln bis ins Herz der Erde wachsen und sich mit der Energie von Mutter verbinden, die dann durch die Wurzeln nach oben in deinen Körper fließt.

Dann stelle dir eine wunderschöne silberne Schnur vor, die von deinem Scheitel in den Himmel und darüber hinaus wächst.

Sie verbindet dich mit dem Universum, deiner geistigen Führung, deinem höheren Selbst und durch sie strömt deren Energie in dich. Beide Energien verbinden sich in dir und auf diese Weise bist du mit allem verbunden und kannst auf die höhere Weisheit zurückgreifen.
Mache diese Übung regelmäßig und verbinde dich auf diese Weise.

Tauche in die Symbolwelt von Karten ein

Das Unterbewusstsein arbeitet mit Bildern und daher funktioniert es auch super, wenn du ihm in seiner Sprache begegnest. Ich stärke daher meine Intuition auch sehr gern mit Karten.

Je nachdem, für was mein Unterbewusstsein offen ist, wo gerade auch mein Fokus ist, nehme ich unterschiedliche Aspekte wahr. Ich schaue ganz offen die Tageskarte an und interpretiere das, was ich zuerst sehe, aus dem Gefühl heraus. An einem anderen Tag kann ich bei derselben Karte etwas ganz anderes sehen und die Botschaft ist eine andere.

Ich nehme ganz andere Symbole wahr und sie lösen bei mir auch immer wieder etwas anderes aus. Je nachdem, welche Message mein Unterbewusstsein mir mitteilen will und auf welche meine Intuition gerade anspringt.

Gehe in die Stille

Gehe in die Stille und sei offen. Du kannst dich auch wieder verbinden und abwarten, was kommt. Vielleicht siehst du etwas, vielleicht hörst du etwas, vielleicht spürst du etwas oder du riechst etwas. Alle Sinneswahrnehmungen sind richtig, denn es ist ganz persönlich, wie du deine innere Stimme wahrnimmst.

Meditieren ist ein wunderbarer Weg, um mit dir selbst und deiner Intuition in Kontakt zu kommen.

Intuitives Schreiben

Du kannst es auch einmal mit intuitiven Schreiben versuchen. Nimm dir 10, 15 Minuten Zeit und fang einfach an, darauf los zu schreiben. Das kann auch in deinen Augen Unsinn sein, aber du wirst sehen, dass nach ein paar Minuten ganz andere Gedanken hochkommen, wenn du deinen Geist nicht zensierst und nicht anfängst zu werten, dir selbst zu erzählen, dass das gerade Mist ist oder du völligen Blödsinn schreibst.

Ich weiß, dass es vielen Menschen und auch dir vielleicht schwer fallen wird, einfach nur zu beobachten und nicht zu werten, aber auch das ist Übungssache. Es wird immer einfacher, je öfter du es tust. Hier ist, wie in so vielen Dingen, durchhalten die Devise.

Werde kreativ

Kreative Tätigkeiten sind wunderbar, um deine Intuition zu fördern. Deine Aufmerksamkeit fokussiert sich auf ein komplett anderes Tun und das schafft Raum dafür, dass dein Unterbewusstsein ohne den störenden Verstand eine Lösung oder eine Idee für dein Thema finden kann. Dabei ist es egal, ob du malst, strickst, Seife siedest, töpferst oder auf eine andere Weise kreativ wirst.

4. Wie kann ich mehr auf meine Intuition hören?

Das ist eigentlich ganz einfach – machen.

Ich weiß, das ist schwieriger getan als gesagt, denn ich habe auch immer wieder mal meine Intuition zur Seite geschoben und am Ende ist mir das Thema dann mehr oder weniger um die Ohren geflogen.

Das letzte Mal war es, als ich die ersten Schritte in eine Kooperation machte. Da war wirklich der Wunsch wirklich der Vater des Gedanken. Es ging um ein Offline-Event mit mehreren Personen und mein Bauchgefühl hat schon am Anfang ein ziemlich rotes Warnlicht leuchten lassen. Ich habe es geflissentlich ignoriert, weil ich die Idee des Events und die Menschen dabei teilweise gut fand. Am Ende des Tages hatte ich zwar einiges an Zeit, aber immerhin kein Geld verloren. Ärgerlich war es trotzdem, dass ich nicht gleich auf meine Intuition gehört habe, aber es war mal wieder ein sanfter Tritt in die richtige Richtung.

Um auf deine Intuition zu hören, brauchst du auch Mut, denn oft lässt sich die Entscheidung nicht rational erklären.

Gerade wenn du anderen Menschen davon erzählst und x Einwände kommen, ist es nicht immer einfach, stark zu bleiben und dein Ding durchzuziehen.

Aber am Ende geht es um dich und dein Leben und wer sollte da besser Bescheid wissen als du selbst?

Wenn du dich auf diese besondere Reise machen willst, um mutiger und selbstbestimmter durch dein Leben zu gehen, dann melde dich doch einfach bei mir und wir reden.

Seelenhygiene – So findest Du sie

Seelenhygiene – So findest Du sie

Eines vorweg… ich habe mir diesen Artikel geschnappt und ihn mit Fokus auf dein Business überarbeitet, denn er ist nicht mehr ganz aktuell, auch wenn das Thema es ist. Also Seelenhygiene 2.0

Erst einmal, was soll das eigentlich sein, Seelenhygiene? Eigentlich ganz einfach, also meine Definition…. Das, was Dich und Deine Energie herunterzieht, soll weg, raus, verschwinden und Dich nicht weiter belasten. Es soll eben nicht auf Deiner Seele liegen, Dich in den Schlaf verfolgen, Dir Alpträume bescheren und Dich runterziehen.

Da gibt es endlose Möglichkeiten, was Dich alles belasten kann, da brauche ich Dir nichts zu erzählen. Die fehlenden Kunden, die Selbstzeifel, der Partner, Eltern, Kinder, an Ursachen herrscht sicher kein Mangel oder?

Ich weiß, dass das Aussteigen leichter gesagt als getan ist, denn wir verlieren uns gern einmal auch in Selbstmitleid. Da braucht es nur einen gewissen Auslöser und schon schlittern wir runter wie auf einer Rutsche im Freizeitpark. Da schleudert es uns auch hin und her, wir holen uns noch ein paar (seelische) blaue Flecken und landen mit dem Gesicht im Wasser. Die Achterbahn endet hoffentlich irgendwann, nur macht es weniger Spaß.

Es ist ein Ding, mal im Frust und im Selbstmitleid zu versumpfen, aber wenn du darin stecken bleibst, Mahlzeit.

Es gibt ganz unterschiedliche Wege, da rauszukommen und Verantwortung für dich zu übernehmen. Denn seien wir einmal ehrlich, nicht die anderen sind für unser Seelenheil verantwortlich, sondern wir selbst sind es.

Was kannst Du tun, um aus der Spirale auszusteigen?

Was kannst Du tun, um halbwegs aufgeräumt abends ins Bett zu gehen und morgens gut in einen erfolgreichen Tag zu starten?

Ich will Dir heute erzählen, was ich mache und vielleicht ist da auch was für Dich dabei:

1. Morgenseiten

Vielleicht kennst Du das Konzept der Morgenseiten von Julia Cameron (Werbung). Da schreibst Du am Morgen ein paar Seiten unzensiert und nur für Dich. Das hat den Effekt, dass Du unbelastet in den Tag startest. Am Morgen sind wir auch noch nicht vom Tag “verdorben” und daher auch kreativer. Du lässt alles los, was dir auf dem Herzen brennt schreibst dir den ganzen Müll von der Seele

Ich habe für mich persönlich die Morgenseiten abgewandelt und habe ein kleines Morgenritual daraus gemacht. Ich schreibe in mein Buch für was ich dankbar bin. Das sind immer mindestens 3 Punkte.

Dann schreibe ich meine Ziele, meine Vision auf. Das hilft mir, fokussiert und auf Spur zu bleiben. Alles schön handschriftlich mit einem edlen Füller, denn das bin ich mir wert.

Am Ende ziehe ich noch 2 Karten und schreibe meine Interpretation dazu.

Ich verwende auch noch immer ein passendes ätherisches Öl dazu.

Mit den Morgenseiten selbst konnte nicht wirklich etwas anfangen, aber so eingebettet in mein Morgenritual fehlt mir glatt etwas, wenn ich es nicht mache.

Solches Journaling machen übrigens auch sehr erfolgreiche Menschen wie Richard Branson. Es muss also etwas dran sein.

2. Meditieren

Mit Meditation bekommst Du Ruhe in Deine kreisenden Gedanken. Es muss ja nicht gerade das stundenlange Sitzen im Lotussitz sein, es reicht auch eine Atemmeditation.

Nur eines solltest Du hier beachten: Der positive Effekt braucht seine Zeit und Du musst ein wenig durchhalten. Gewöhne Dir hier eine gewisse Routine an und ich bin sicher, Du wirst davon profitieren.

Du musst auch nicht ewig meditieren, gerade wenn du in einer stressigen Phase bist, weil du gerade ein neues Produkt oder einen neuen Service entwickelst. Aber 5 Minuten sind sicher drin und schenken dir Kraft und neue Energie.

Um in einen entspannten Zustand zu kommen, kannst du auch ätherische Öle wie Lavendel oder Weihrauch benutzen.

3. Keine schlechten Nachrichten

Versuche es auch einmal mit “Nachrichten-Diät”. Ganz im Ernst, es gibt so viele negative Nachrichten im Fernsehen, im Radio oder in der Zeitung und was davon kannst Du wirklich beeinflussen? Die wirklich wichtigen Dingen bekommst Du ohnehin mit und mit den Dingen, auf die Du keinen Einfluss hast, brauchst Du Dich nicht belasten.

Ich schaue schon lange keine Nachrichten mehr und ganz ehrlich, ich vermisse es auch nicht.

4. Blick von außen

Du holst Dir einen Profi, der Dich unterstützt. Das kann ein Psychologe, ein Pfarrer, ein Coach oder ein psychologischer Berater sein.

Diese Menschen haben zwei Vorteile: Sie haben in der Regel eine Ausbildung in der Richtung (mach dich auf der Homepage schlau!), können gut zuhören und bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Zum anderen bezahlst Du sie dafür und riskierst gerade nicht, dass sie Dir die Freundschaft kündigen, wenn es ihnen zu viel wird. Schlimmstenfalls schicken sie Dich zu einem Kollegen.

Wenn du mit mir zusammenarbeiten willst, dann melde dich einfach bei mir.

Einen weiteren Blick von außen kannst du dir in einer Mastermind-Gruppe holen. Das ist eine  Gruppe von 3-5 Menschen, die ebenfalls als Solopreneure/Online-Unternehmer sich etwas aufbauen möchten.

Ich würde mich hier auch tatsächlich auf Online-Unternehmer beschränken, wenn du auch in diesem Bereich unterwegs bist, denn da gibt es noch einmal andere Herausforderungen wie bei einem Ladengeschäft. Ihr wisst, von was ihr sprecht, wenn es um Mailanbieter geht, Online-Sichtbarkeit etc. und müsst es nicht lange erklären. Ihr seid alle in der Hinsicht im gleichen Boot.

In so einer Mastermind-Runde bekommt jeder die gleiche Sprechzeit, erklärt kurz sein Problem und die anderen geben ihre Ideen dazu und tragen so dazu bei, dass jeder am Ende eine Lösung für sein Problem oder eben eine andere Sichtweise hat. Das ist unglaublich hilfreich und kann dich wirklich gut voranbringen.

Wenn du einige kennst, mit denen du dich gut verstehst, dann frage sie doch, ob sie nicht Lust hätten, mit dir eine Mastermind-Gruppe zu machen.

Trefft euch regelmäßig alle 2 oder 3 Wochen via Zoom und profitiert von einander.

5. Sport

Du machst Sport und powerst Dich so aus, dass Dein Ärger, Deine Wut, Dein Frust weg sind, wenn Du fertig bist. Dann hast Du Deine Energie sinnvoll genutzt, was für Deinen Körper getan und es gibt keinen Grund mehr, sich schlecht zu fühlen.

6. Gedankliches Stopp-Schild

Wenn du merkst, dass du dich in deinen negativen Gedanken verhedderst, dann stoppe sie. Denke etwas komplett anderes. Schau dir z.B. den Stuhl an, auf dem du gerade sitzt und betrachte ihn ohne Wertung.

Deine Gedanken könnten sein: Oh, dieser Stuhl hat eine rote Sitzfläche. Die Lehne endet unter meinem Kopf. Er ist auf Rollen etc. Ich denke, du weißt, was ich meine. Betrachte die Wand, das Bücherregal oder etwas anderes und beschreibe es. Das unterbricht das Gedankenkarrussel.

Dann nimm ein paar tiefe Atemzüge, erde dich oder stelle dir vor, wie du unter einem wunderschönen Wasserfall stehst, der alles wegspült.

 

Seelenhygiene ist wirklich wichtig. Du räumst ja auch regelmäßig Deine Wohnung auf, warum also nicht auch mal das aufräumen, was Dich im Inneren belastet, was an Müll in den Kammern Deiner Seele herumsteht? Raus damit, dann geht es Dir und deinem Business besser, glaub mir!

Hast Du noch ein paar Tipps? Dann rein in die Kommentare damit!

Episode 25: Ich meine es ja nur gut

Episode 25: Ich meine es ja nur gut

 
 
In der heutigen Episode spreche ich über Scheitern und den Mut, den es braucht, den oft gehörten Satz “Ich meine es ja nur gut mit dir” zu ignorieren.

Gerade wenn du dich verändern willst, bekommst du häufig – gern auch ungefragt – Ratschläge, was du machen sollst oder was auch nicht. Und wenn du weiter deinen Weg gehst, dann kommt oft der Satz “Ich meine es ja nur gut mit dir.

In der heutigen Episode denke ich laut darüber nach, was hinter diesem Satz stecken mag:

  • Der aufrichtige Wunsch, dass es dir gut geht
  • eigene Ängste
  • Furcht vor Veränderung
  • banale Manipulation

Ich möchte dich einfach ermutigen, trotz aller Befürchtungen dein Ding durchzuziehen.

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Episode 23: Meine Erfahrung mit Vipassana

Episode 23: Meine Erfahrung mit Vipassana

 
  
Die Episode gibt es hier auch als Video.

In der heutigen Episode geht es um Vipassana.

Ich spreche darüber

  • wie ich überhaupt darauf gekommen bin, ein Vipassana-Seminar zu besuchen,
  • wie ein solches Seminar abläuft,
  • was der Sinn ist,
  • worauf du dich einstellen kannst, wenn du ein Vipassana-Seminar machst,
  • was es mir gebracht hat und
  • ein paar Hinweise, ob es auch für dich etwas sein könnte.

Weiterführende Links:

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Kurzentspannung – Meine fünf Lieblingsmethoden

Kurzentspannung – Meine fünf Lieblingsmethoden

Dein Tag war hektisch, ist es immer noch, alles läuft kreuz und quer, ist nur noch Chaos und Du willst nur noch eines, weg? Dann kommen Dir meine Lieblingsmethoden zur Kurzenspannung ganz recht! Sie kosten kaum Zeit und bringen doch viel, probiere es einfach mal aus!

Nr. 1: Tief einatmen

Das kannst Du wirklich überall machen! Nicht umsonst sagt man, dass man erst einmal tief einatmen oder durchatmen soll, wenn es einem zu viel wird. Diesen Rat solltest Du beherzigen.

Atme ganz tief in Deinen Bauch ein, halte kurz die Luft an und atme dann langsam aus. Das Ausatmen sollte länger als das Einatmen sein.

Konzentriere Dich auf Deinen Atem. Wenn es geht, dann schließe dabei auch die Augen.

Wiederhole das mindestens drei Mal und Du wirst sehen, wie es Dir besser geht, Dein Atem auch wieder langsamer wird und Du neue Kraft geschöpft hast.

Nr. 2 Ätherische Öle tief einatmen

Ätherische Öle wirken direkt auf die Gefühle, denn sie gelangen direkt über unsere Nase in das limbische System. Das ist der älteste Teil unseres Gehirns und für unsere Emotionen zuständig.

Da schaltet sich auch nicht unser Großhirn dazwischen, das uns gern einmal reinquatscht, sondern wir können direkt unsere Gefühle beeinflussen.

Die unterschiedlichen Inhaltsstoffe haben auch eine ganz unterschiedliche Wirkung auf Geist und Seele. So wirkt Lavendel beruhigend, Zitrone anregend, Pfefferminze erfrischt und Patchouli erdet.

Ein Tropfen von 100% reinem ätherischen Öl in der Hand verrieben und eingeatmet ist wie ein kleiner Urlaub. Träume dich mit Lavendel in die Provence, mit Rosmarin in die Toskana oder mit Zitrone an den Gardasee nach Limone.

Das funktioniert deshalb auch so gut, weil wir häufig mit Gerüchen Erinnerungen verbinden. So kannst du dir übrigens auch neue Erinnerungen schaffen und diese dann mit dem passenden Duft auslösen.

Verwende immer dasselbe ätherische Öl bei einer bestimmten angenehmen Tätigkeit oder in einer Situation, in der du besonders entspannt bist. Nach einer Weile wird sich dieser Gefühlszustand ganz automatisch einstellen, wenn du das Öl riechst oder sogar nur daran denkst.

Nr. 3: Die berühmte Tasse Tee

Du kennst den Spruch “Abwarten und Tee trinken”? Genau…

Auch wenn Du lieber Kaffee magst, in Stress-Situationen würde ich Dir zu Tee raten. Warum? Ganz einfach: Wenn Du Tee etwas länger ziehen lässt, dann hat er eine beruhigende Wirkung, Kaffee pusht dagegen.

Einfach mal vom Schreibtisch aufstehen bzw. aus der Situation herausgehen, das ist schon gut, bringt Distanz zur unmittelbaren Belastung.

Dann braucht es Zeit, das Wasser heiß zu machen, den Tee aufzubrühen, ihn ziehen zu lassen. Das geht nicht so schnell wie bei Instant-Kaffee oder den Kaffee-Automaten, die in den Firmen stehen.

Nicht von ungefähr gibt es auch z.B. in Japan ausgefeilte Tee-Zeremonien, die richtig lange dauern. Es gibt feste Rituale, die eingehalten werden, einen bestimmten Rahmen, es ist eine kleine Auszeit.

Auch wenn es bei Dir nicht eine fernöstliche Tee-Zeremonie sein muss, probiere einfach mal, Deinen Tee zu zelebrieren: Kaufe Dir eine besonders schöne Tasse, suche Dir im Fachgeschäft eine schöne Sorte aus, ganz nach Deinem Geschmack.

Ich persönlich mag z.B. Darjeeling recht gern, Assam ist mir zu heftig.

Wenn Du es süß magst, dann nimm Kandis, der knackt schön beim Übergießen mit heißem Wasser und braucht auch Zeit zum Auflösen. Und nimm Dir Zeit zum Genießen!

Nr. 4: Mach einen kleinen Spaziergang

Wenn es möglich ist, gehe nach dem Mittagessen oder irgendwann am Tag eine Runde spazieren.

Das lüftet Dich und Deinen Kopf aus.

Auch hier kommt die räumliche Entfernung dazu.  Das hilft Dir auch, den Blickwinkel zu verändern und Du kommst leichter zu Lösungen, auf die Du vielleicht nicht kommst, wenn Du pausenlos in den Monitor starrst.

Das lässt sich auch auf Stress Zuhause übertragen. Einfach mal ein paar Schritte gehen, das hat auch nichts mit Davonlaufen zu tun.

Am besten, Du kombinierst das auch mit dem tiefen Atmen, wenn Du die Möglichkeit hast, in die Natur zu gehen. Direkt an einer viel befahrenen Straße ist es sicher nicht so gesund. Aber da kannst Du Dich auf Deine Schritte konzentrieren und bewusst gehen. Einfach den Kopf mit etwas anderem beschäftigen, das hilft wirklich oft! Probiere es mal!

Nr. 5 Geführte Meditationen

Ich bin ja ein großer Fan von geführten Meditationen und die kannst du auch wie einen kleinen Urlaub nutzen.

Geführte Meditationen haben den großen Vorteil, dass du nichts machen musst. Du brauchst dir nicht zu überlegen, wie die Geschichte ablaufen soll oder wie du am besten in die Meditation hineinfindest.

Es gibt so viele schöne Meditationen, die dich in eine wundervolle Landschaft entführen, dich entspannen und durchatmen lassen. Hier reichen schon einige Minuten. Dann bist du bist erfrischt und gut gelaunt.

Weil ich sie so mag und von der Wirkung begeistert bin, biete sie auch selbst an.

Was sind Deine Kurzentspannungs-Tipps? Teile sie mit uns und schreib sie in den Kommentar!

 

Episode 20: Kraftquelle Natur

Episode 20: Kraftquelle Natur

 
 
In der heutigen Episode geht es um die Kraftquelle Natur.

Ich spreche darüber

  • warum die Natur eine einmalige Kraftquelle ist,
  • wie du sie nutzen kannst und
  • wie du mit unterschiedlichen einfachen Mitteln dir diese Kraftquelle auch nach Hause holen kannst.

Weiterführende Links:

  • Räuchern
  • Meditieren mit Steinen
  • Ätherische Öle
  • meine neue Seite zu ätherischen Ölen

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Wie viel Zeit schenkst du dir?

Wie viel Zeit schenkst du dir?

Immer wieder höre ich, wie sehr viele Menschen unter Stress sind und keine Zeit haben, noch nicht einmal und gerade für sich.

Selbst in meiner Montags-Meditationsgruppe lese ich das und das macht mich einerseits traurig und auf der anderen Seite auch ein wenig, ja, was eigentlich… Wütend? Sauer? Ja, schon irgendwie, aber nicht auf meine Teilnehmer als Menschen, sondern dass sie sich vernachlässigen. Dabei geht es mir nicht darum, dass sie nicht meine Meditation hören, sondern dass sie sich selbst nicht wichtig genug nehmen, um sich 15 Minuten für sich selbst zu gönnen. Länger dauern meine Audios selten.

Ganz ehrlich, wenn du es nicht schaffst, dir am Tag wenigstens 5, 10, 15 Minuten für dich selbst Zeit zu nehmen, dann solltest du dir wirklich Gedanken darüber machen, wie es um deinen Selbstwert, deine Selbstliebe, deine Selbstachtung und Selbstwertschätzung bestellt ist und warum alles andere so viel wichtiger ist als du selbst.

Das hat wirklich nichts mit Zeitmangel zu tun, sondern mit deiner Einstellung zu dir selbst.

Ich finde es einfach schade, dass viele Menschen häufig andere Dinge wichtiger nehmen als sich selbst, als ihr Wohlbefinden, ihre Ausgeglichenheit und ihr seelisches Gleichgewicht. Ich hoffe nur und wünsche mir, dass sie sich ihre Auszeit dann auf eine andere Weise holen. Wenn das der Fall ist, super, dann bin ich auch happy.

Wenn du dir regelmäßig kleine Auszeiten gönnst, dann hast du auch bessere Laune, fühlst dich ganz aufgeräumt und wohl, denn du hast dir etwas Gutes getan. Jetzt bist du auch bereit, anderen etwas Gutes zu tun.

Viele stehen ständig unter Strom und machen sich selbst auch noch in ihrer Freizeit zusätzlich Stress statt einfach mal durchzuatmen, sich eine Pause zu gönnen.

Ja, die heutige Zeit ist hektisch und stressig und umso wichtiger ist es, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und durchzuatmen. Und jeder hat diese paar Minuten, wirklich jeder. Selbst eine frischgebackene Mama kann sich ein paar Minuten Auszeit nehmen, wenn der Zwerg schläft.

Überlege einmal selbst: Wenn du gut gelaunt bist, dich selbst wohl fühlst, dann geht dir alles leichter von der Hand, du strahlst positive Energie aus und das reißt die Menschen mit.

Wenn du mies drauf bist, dann hast du das Gefühl, dass alles schief geht, dass sich das Universum gegen dich verschworen hat und jeder dir an den Karren fahren will.

Was meinst du, welche Einstellung wahrscheinlicher ist, wenn du dir selbst täglich ein wenig Zeit für dich selbst nimmst, egal auf welche Weise?

Ich möchte dir heute ein paar kleinere und mittlere Auszeit-Oasen vorstellen, die du wirklich in deinen Alltag einbauen kannst. Ich bin sicher, da ist auch etwas für dich dabei.

Kleine Oasen (1-20 Minuten)

1. Atmen

Das berühmte tiefe Durchatmen ist ein echter Entspannungs-Quickie.

Atme einige Male ganz tief durch die Nase ein, bis in den Bauch, halte die Luft kurz an und dann atme lange durch den Mund wieder aus, am besten länger als du eingeatmet hast. Konzentriere dich auf den Atem, beobachte, wie er in deinen Körper strömt und wieder aus ihm herausfließt. Nimm bewusst wahr, wie sich dein Brustkorb und dein Bauch ausdehnen und was sonst noch so alles im Körper passiert. Lege am besten eine Hand auf dein Herz und eine auf deinen Bauch.

Am besten atmest du an der frischen Luft tief durch, aber nur, wenn es nicht allzu viele Abgase gibt.

Du kannst den entspannenden Effekt auch mit ätherischen Ölen verstärken.

Pfefferminz macht frisch im Kopf, Zitrusdüfte wirken anregend und machen munter, Lavendel entspannt.

Träufel einfach 2, 3 Tropfen in die Handflächen und atme dann tief ein. Das geht auch im Büro oder wo du sonst gerade bist.

Dazu brauchst du auch keine Aromalampe oder einen Diffusor, nur ein wirklich gutes naturreines Öl.

Achte da wirklich auf die Qualität, denn die naturidentischen oder mit anderen Ölen vermischten können Kopfschmerzen verursachen oder sogar Schadstoffen enthalten. Du kannst es auch auf ein Tempo träufeln, wenn du empfindliche Haut hast.

2. Meditation

Du brauchst dich nicht stundenlang im Lotussitz zu verrenken, um “richtig” zu meditieren. Setze dich einfach bequem hin, atme tief und konzentriere dich auf deinen Atem. Das ist die einfachste Form der Meditation. Wenn Gedanken kommen, dann lasse sie einfach weiterziehen.

Auch für geführte Meditationen brauchst du nicht viel Zeit.

Meine Göttinnen-Meditationen, die immer eine Göttin und ein Thema haben, sind auch zwischen 15 und 20 Minuten lang. Du kannst dich dabei hinsetzen oder hinlegen, dich entspannen und in eine fremde Welt entführen lassen. Das wirkt wie ein kleiner Urlaub, denn dein Gehirn kann nicht so wirklich zwischen dem entscheiden, was du denkst und was du tatsächlich erlebst.

Wenn du während der Meditation immer dieselbe Handhaltung hast, dasselbe riechst, denselben Gegenstand in der Hand hältst, dann verbindet dein Gehirn dies mit der Entspannung.

Bei den Düften ist Weihrauch der Klassiker, aber es kann eigentlich jeder Duft sein, den du liebst und bei dem du dich gut entspannen kannst.

Das Faszinierende daran ist, dass du dann schon automatisch entspannst, wenn du nur den Gegenstand ohne Meditation in die Hand nimmst, den besonderen Duft riechst oder die Hand in einer bestimmten Weise hältst. Das funktioniert tatsächlich, aber es muss sich erst im Gehirn richtig verankern. Du musst es also wiederholen, bis es ganz automatisch geht.

Das ist prima für Zwischendurch, aber es sollte das regelmäßige Meditieren nicht ersetzen.

Beim Meditieren gilt übrigens der Satz durchaus, dass viel auch viel hilft. Aber lass dich davon nicht abschrecken. Es können auch nur wenige Minuten sein, am besten, 2, 3 x täglich.

3. Aurareinigung/Auramassaage

Statt es dir hier zu erklären, habe ich dazu ein kleines Video gemacht:


Hinweis: Mit dem Klick auf das Video verbindest du dich mit YouTube

 

Ich nehme für meine Aurareinigung die Öle von Young Living.

Mittlere Oasen (15 – 90 Minuten)

1. Spazierengehen

Spazierengehen ist einer meiner Favoriten. Lass bitte das Handy Zuhause, auch den iPod oder was dich sonst irgendwie ablenken könnte.

Nimm deine Umgebung mit allen Sinnen wahr. Halte kurz an und schaue dich bewusst um. Was siehst du. Schau ganz genau hin und nimm auch kleine Details wahr. Atme tief ein. Was riechst du? Kannst du die Gerüche unterscheiden? Was hörst du? Vielleicht Vögel? Kannst du den Gesang einer Art zuordnen? Was fühlst du? In dir selbst aber auch z.B. eine Baumrinde.

Gehe einige Schritte weiter und dann wiederhole diese Übung. Sie bringt dich ins Hier und Jetzt. Wenn du dich auf die unterschiedlichen Dinge fokussierst, dann hört auch dein Gedankenkarussell auf und du bist völlig bei dir und bei deinen Wahrnehmungen.

2. Baden

Ein langes Bad ist zumindest für mich eine absolute Entspannungs- und Auszeitoase.

Ich nehme mir wirklich viel Zeit, eine Stunde, manchmal länger, zünde mir Kerzen an und lasse meinen Gedanken freien Lauf. In dieser entspannen Atmosphäre komme ich zur Ruhe und habe da auch meine besten Gedanken. Daher liegt inzwischen ein Stift und ein kleiner Block neben der Wanne, damit ich meine Ideen nicht vergesse und mich nicht stresse, weil ich mir unbedingt alles merken will.

Die Wanne ist mein echter Think Tank, aber auch wenn du eigentlich lieber duschst als badest, solltest du es einmal ausprobieren und dir viel Zeit nehmen.

Nach dem Bad mach ein kleines Ritual daraus und verwende deine Lieblings-Bodylotion, um dich ganz bewusst einzucremen. Nimm den Duft bewusst wahr und sei ganz bei dir und dem jeweiligen Körperteil, das du gerade eincremst. Wenn du Lust hast, dann bedanke dich auch zum Beispiel bei deinen Füssen, dass sie dich überall hin tragen.

3. Lesen

Ein gemütlicher Sessel, eine Kerze, ein schönes Buch, das ist auch wunderbar zum Entspannen. Und es müssen auch nicht immer Fachbücher sein und auch nicht immer etwas für deine Weiterbildung. Wenn du mal in schöne Phantasiewelten eintauchen willst, dann mach es. Es gibt so tolle Bücher, die dich in ferne Länder oder Phantasiewelten entführen, dich zum Träumen anregen und dir eine Auszeit verschaffen.

Viele nehmen sich einfach nicht die Zeit und konsumieren schnell einen Film. Aber da bleibt leider die Phantasie auf der Strecke, denn wir nehmen nur das auf, was sich jemand anderes ausgedacht hat. Wie viel schöner und kreativer ist es, sich selbst eine Welt zu erschaffen und in sie einzutauchen.

Toll sind auch Hörbücher, wobei ich zugeben muss, dass ich dabei gern eher einschlafe. Aber wenn ich mich dabei in den Sessel kuschel und z.B. eine Socke stricke, dann ist es perfekt.

4. Räuchern

Wenn du räucherst, dann solltest du dir schon ein wenig Zeit nehmen. Vielleicht magst du dir speziell eine Mischung zusammenstellen, je nachdem, wie du dich gerade fühlst. Es braucht einfach ein paar Minuten, bis die Kohle durchglüht.

Bei Kohle solltest du Harze oder Mischungen mit Harzen verwenden, denn reine Kräuter und Blüten verbrennen zu schnell.

Dann beobachte, wie der Rauch tanzt, nimm den Duft der Harze und Kräuter wahr, schließe die Augen und tauche in deine innere Welt ein.

Räuchern kannst du auch wunderbar mit einer Meditation verbinden oder mit Karten legen. Wenn du eine Karte ziehst, dann lass die Bücher erst einmal beiseite und schau dir an, was die Karte DIR sagt. Welche Symbole sprechen dich an, welche Farben, welcher Satz, welche Aussage kommt dir als erstes in den Sinn?

5. Yoga

Gut, bei Yoga muss ich mich selbst an der Nase packen, das mache ich definitiv zu selten. Aber Memo an mich – Matte ins Büro, dann mache ich – hoffentlich – wieder ein paar Asanas zwischendurch.

Doch auch hier gilt: du musst nicht unbedingt eine Stunde Yoga machen, ein paar Asanas zwischendurch oder 2, 3 Sonnengrüße morgens achtsam ausgeführt ist schon deutlich mehr als nichts.

Suche dir einige Asanas aus, die du gut zwischendurch machen kannst und wie wäre es denn, mal am Morgen und am Nachmittag zwischendrin 10 Minuten? Das können ja auch stehende sein oder der Wechselatem, da gibt es sicher genug Möglichkeiten, für die du dich nicht noch extra umziehen musst.

6. Rituale & Routinen

Rituale und Routinen bringen Struktur in den Alltag und können ein wunderbarer Anker sein.

Das beginnt schon mit den ersten Handgriffen, wenn du immer denselben Ablauf hast. Machst du es immer auf ein und dieselbe Weise, dann weiß dein Unterbewusstsein nach einer Weile schon sehr schnell, was kommt und wie ein Reflex stellt sich die Entspannung oder die entsprechende Stimmung ein.

Am besten machst du auch deine kleinen Rituale auch immer zur selben Uhrzeit oder zu einem bestimmten Anlass.

Aus der Aurareinigung kannst du auch ein kleines Ritual machen. Du zündest eine Kerze an, machst die Reinigung am Morgen oder am Abend. Dann machst du im Anschluss noch eine kleine Atemmeditation und überlegst dir eine Intention, quasi ein Motto. Das kann z.B. sein: “Ich arbeite fokussiert” oder “Ich bin stets gelassen” oder “Ich bleibe in meiner Mitte, egal, was passiert.”. Schon hast du ein kleines Ritual, das dir einen schönen Start in den Tag schenkt.
Rituale und Routinen helfen dir, dich zu zentrieren, dich zu fokussieren und dich in der Gegenwart zu verankern.

Letzendlich ist es entscheidend, DASS du etwas machst, dass du es achtsam machst und voll und ganz bei der Sache bist. Das ist dann immer eine Auszeit für den Kopf. Die Gedankenroutinen werden unterbrochen, du bekommst neue Ideen und eine neue Perspektive auf die Dinge, die dich bewegen. Wenn du immer nur am Rennen und Machen bist, wann sollen sich denn deine Akkus aufladen? Wann sollst du zur Ruhe kommen und dir Gedanken machen, was wirklich wichtig ist?

Und jetzt du: Schenkst du dir Zeit für dich? Was ist deine Lieblings-Auszeitoase?

Kleine Rituale für Selbstliebe

Kleine Rituale für Selbstliebe

Wie sehr magst du dich eigentlich selbst? Deinen Körper, dein Gesicht, deine Hände, deine Füße? Ich kann mir vorstellen, dir fallen spontan x Sachen ein, die du nicht an dir magst und du musst erst einmal nachdenken, was du an dir toll findest.

Wir Frauen sind ja da gern mit uns selbst überkritisch, bei unseren Freundinnen finden wir dagegen ganz viel Positives.

Wenn du dazu gehörst, dann ist dieser Artikel genau für dich, aber auch wenn du mit dir selbst im Einklang bist, dann findest du vielleicht noch die ein oder andere Anregung, um dich noch mehr selbst zu feiern.

Wenn du dich selbst annimmst und liebevoll für dich sorgst, dann tut es deiner Seele gut und du wirst ausgeglichener. Wenn du für dich selbst gut sorgst und dir Liebe schenkst, dann kannst du auch Liebe und Fürsorge mit vollem Herzen weitergeben, statt deine Energie aufzubrauchen und deine Reserven anzuzapfen.

Selbstliebe oder Selbstfürsorge lädt deine Batterien auf, macht dich kreativer, lässt dich von innen heraus strahlen und tut dir einfach gut. Du lernst dich besser kennen, deinen Sehnsüchte und deine Bedürfnisse und achtest mehr auf dich. Und wenn es dir gut geht, dann geht es auch den Menschen in deinem Umfeld besser.

Selbstliebe und Selbstannahme fallen aber nicht einfach so vom Himmel und auch wenn du es zwei Wochen praktizierst, dann wirst du zwar schon eine Veränderung merken, aber sicher wirst du auch den ein oder anderen Rückfall haben. Mir ging es zumindest so. Es ist einfach ein Prozess, der seine Zeit braucht.

Falls du noch nicht damit begonnen hast, sondern immer der Überzeugung warst, dass du es nicht wert bist, dann lass dir zwei Dinge gesagt sein: Blödsinn und Du bist ein toller Mensch. Fang am besten heute noch damit an und ich verrate dir ein paar meiner Lieblings-Rituale, um mehr in liebevollen Kontakt mit dir selbst zu kommen.

1. Starte positiv in den Tag

Wenn du noch so im Halbschlaf im Bett liegst und über den kommenden Tag nachdenkst, welche Gedanken kommen dir so in den Sinn? Eher negative, weil du an die Arbeit denkst oder dir noch der Streit vom Vortag nachhängt? Oder positive, weil du endlich ein Projekt zum Abschluss bringst, zum Abendessen oder fürs Kino verabredet bist?

Das, was du in diesen Minuten denkst, das beeinflusst dich für den Start in den Tag und das kann dich auch für den gesamten Tag in die entsprechende Stimmung versetzen.

Versuche daher die Punkte zu finden, auf die du dich an diesem Tag freuen kannst, denn jeder Tag ist ein Geschenk, aber du bestimmst zu großen Teilen selbst den Inhalt.

Die meisten Dinge, die uns widerfahren, sind erst einmal neutral und sie bekommen erst die Bedeutung für uns, die wir ihnen geben.

Ich verrate dir meine Lieblingstipps für einen guten Start in den Tag:

  • Lenke deine Aufmerksamkeit beim Aufwachen auf die schönen Dinge, die dich erwarten und ich bin sicher, du findest etwas.
  • Schreibe positive Affirmationen in dein Buch, jeden Morgen.
  • Erinnere dich an den Vortag: Für was kannst du dankbar sein und was hast du Tolles geschafft?
  • Frühstücke in Ruhe und genieße deine Tasse Tee oder Kaffee ganz bewusst. Rieche, schmecke, schaue und spüre es, so als ob diese Tasse Tee die erste Tasse deines Lebens wäre.
  • Gönne dir ein wenig Luxus mit deinem Lieblingsparfum.

2. Schreibe dir einen Liebesbrief.

Stelle dir vor, du wärst deine beste Freundin, denn das solltest du eigentlich auch tatsächlich sein.

Siehe dich einfach einmal nicht mit deinen Augen, sondern mit denen von deiner Freundin. Was würde sie über dich sagen? Was mag sie an dir? Was findet sie an dir toll und wo beneidet sie dich vielleicht sogar ein wenig? Und dann schreibe einfach weiter, was wirklich toll an dir ist. Sind es deine Augen, deine Haare, dein Humor oder dass du gut zuhören kannst? Mag sie an dir deinen Mut, dein Selbstvertrauen, deine Zuverlässigkeit?

Uns wurde in der Kindheit beigebracht, dass wir als Mädchen schön bescheiden sein sollen, uns im Hintergrund halten und nicht auffallen sollen.

Gute Leistungen in der Schule wurden häufig als Selbstverständlichkeit hingenommen.

Wurdest du oft gelobt? Wenn nicht, dann hole es jetzt in dem Liebesbrief an dich nach. Lobe dich für deine Erfolge und für all das, was du erreicht hast. Das hat nichts mit Narzissmus oder übersteigerter Selbstbeweihräucherung zu tun, sondern mit der Anerkennung deiner Leistung.

3. Meditiere

Die Hektik des Alltag laugt uns alle aus. Unsere Aufmerksamkeit zerfasert sich und wir haben oft den Eindruck, dass wir auf zu vielen Hochzeiten tanzen und das ist wahrscheinlich auch häufig tatsächlich der Fall.

Wenn du regelmäßig meditierst, dann lenkst du den Fokus deiner Aufmerksamkeit wieder auf einen Punkt. Das kann dein Atem, ein schöner Stein, ein Gegenstand oder eine Affirmation sein.

Meditiere mit einem Rosenquarz oder setze dich für eine Meditation gleich in einen Kreis aus Rosenquarzen. Das ist der Stein der Liebe und auch der Selbstliebe. Er ist dem Herzchakra zugeordnet und wenn du von lauter Rosenquarzen umgeben bist, dann spürst du entweder gleich oder mit der Zeit die wohltuende Wirkung.

4. Nimm dir Zeit für dich

Eine tägliche Meditation von 5 Minuten ist schon ein guter Anfang und diese Zeit hast du immer. Aber ich meine hier ein wenig mehr Zeit, so ein, zwei, drei Stunden die Woche und das auch am bestem am Stück.

Egal, ob Sommer oder Winter, ich gönne mir mindestens einmal in der Woche ein mehrstündiges Bad.

Dazu gehört immer eine Kerze, ein schöner Zusatz und auch etwas Nettes zu Lesen. Ich lese die ersten zehn, zwanzig Minuten und dann packe ich das Buch weg, lasse meine Gedanken wandern und betrachte die Kerzenflamme. Meist dusel ich auch ein wenig weg und lasse einfach alles hinter mir.

Manchmal meditiere ich auch oder nehme Kontakt mit meinen Krafttieren auf. Dazu braucht es eben nicht immer eine Trommel, du kannst auch bei einer tiefen Entspannung auch so in den passenden Trance-Zustand kommen.

Danach creme ich mich ein und bedanke mich bei meinen einzelnen Körperteilen für ihre tolle Arbeit. So wertschätze ich mich selbst noch einmal ausdrücklich.

Entwickele dein persönliches Wohlfühl-Ritual und das ist heilig. Nimm dir wirklich die Zeit, denn du hast es dir verdient.

Zum Abschluss habe ich noch ein Zitat von Charlie Chaplin aus seiner Rede zu seinem 70sten Geburtstag vom 19.04.1959 für dich:

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

In diesem Sinne wünsche ich dir von Herzen ganz ganz viel Selbstliebe.

Und jetzt Du: Verrate mir deine Gedanken zum Thema Selbstliebe in den Kommentaren.

So kannst du Kräfte sammeln, um im Frühling durchzustarten

So kannst du Kräfte sammeln, um im Frühling durchzustarten

Riechst du schon langsam den Frühling? Hörst du die Vögel zwitschern und spürst du hin und wieder die wärmenden Sonnenstrahlen auf den Haut?

Ja, vielleicht schlägt Väterchen Frost noch einmal zu und es wird noch einmal schneien, aber du und ich, wir merken, dass der Frühling langsam seine Kräfte sammelt.

Die Pflanzen ziehen langsam die Energie aus dem Boden, die ersten Lämmer springen schon über die Wiesen und es wird nicht mehr lange dauern, dann strecken auch bei mir die ersten Frühblüher die bunten Köpfchen aus der Erde.

Vielleicht ist bei dir die Natur sogar schon so weit, bei mir im Voralpenland braucht es mehr Zeit.

Ich möchte heute auch darüber sprechen, wie du deine Kräfte sammeln und Schwung holen kannst, um im bevorstehenden Frühling das voranzubringen, was auch immer du so planst.

Bei mir steht auch wieder einiges an und ich brauche sicher einiges an Power. Ich wette, bei dir sieht es nicht anders aus und deine Energie kommt nach der Winterpause auch wieder zurück.

Wie kannst du also die Kräfte dieser Zeit nutzen, wenn der Frühling sich schon langsam in die Startlöcher begibt?

1. Mit einem Baum verbinden

Gehe in den Wald, am besten zu deinem Lieblingsbaum, an deinen Kraftort oder zu einem Platz, an dem du dich wohl fühlst.

Suche dir einen Baum aus, der dich anzieht, der dich anspricht, bei dessen Anblick es dich einfach zu diesem Baum zieht. Lehne dich an ihn, berühre ihn und versuche mit ihm in Kontakt zu treten.

Stelle dir vor, wie aus deinem Herzchakra ein Lichtstrahl zu dem Baum geht.

Frage ihn, ob es für ihn in Ordnung ist, wenn du dich mit ihm vorübergehend verbindest. Wenn der Baum zustimmt, dann tauche vorsichtig in ihn hinein.

Spüre, wie die Pflanzensäfte beginnen, sich langsam zu sammeln. Der Baum weiß, dass der Frühling naht.

Bleib noch ein wenig mit dem Baum verbunden, vielleicht kann er dir noch etwas erzählen. Denke daran, dass Bäume eine andere, langsamere Energie als wir haben. Höre daher gut hin.

Lerne von ihm, sich in aller Ruhe auf die kommende Zeit vorzubereiten, noch einmal tief durchzuatmen und dann mit der genau richtigen Energie zu starten.

2. Selbst etwas säen

Wenn du jetzt Blumenzwiebeln oder Samen einbuddelst, dann gibst du neuem Leben eine Chance, sich zu entwickeln.

Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, wie Knospen oder Samen aufbrechen und ganz langsam zartes Grün hervorschaut.

Die ersten Blätter, ein zarter Stiel, der immer kräftiger wird. Immer neue Blätter kommen nach und irgendwann entfaltet sich eine Blüte. Vielleicht wird dann aus der Knospe ein Apfel, eine Kirsche oder eine Tulpe oder Narzisse.

Es ist aber immer das Wunder des Lebens, das wir im Frühling bewundern können.

Dieses Wunder lehrt uns so einiges. Es bringt uns bei, dass wir nicht aufhalten können, was in uns ist und was hinaus möchte.

Wie sich die Pflanzen durch die Erde und der Löwenzahn selbst manchmal durch Beton und Asphalt kämpfen und sich nicht aufhalten lassen, so sollten wir auch unsere Kräfte und unsere Energie nehmen und das umsetzen, wohin es uns zieht.

Dieses Wunder lehrt uns aber auch, mit unseren Kräften zu haushalten, nicht alle Energie gleich am Anfang zu verschwenden, sondern konstant dabei zu bleibe.

Stelle dir vor, die Pflanze schießt aus der Knospe am Anfang hoch und pusht ihr Wachstum. Weißt du, wie der Stängel, der die Pflanze hält, dann aussieht? Lang und dünn und völlig instabil.

Ich habe das einige Male bei Sonnenblumen beobachtet. Sie brauchten dann Stützen und Stäbe, um ein wenig Halt zu haben und nicht einzuknicken und einzugehen. Sie sind zu schnell gewachsen und haben sich nicht die Zeit genommen, langsam erst eine Basis, einen stabilen Stängel zu entwickeln, der sie trägt.

Geduld haben und die Kräfte geschickt einteilen, das ist das Geheimnis von gesundem Wachstum, einer guten Basis für den Erfolg, egal, ob es sich um dein Projekt oder eine Sonnenblume handelt.

Ziehe Blumen und Kräuter und lerne von ihnen. Betrachte sie täglich und erfreue dich daran, wie sie schön und stark werden.

3. Krafträuber identifizieren und entfernen

Kennst du auch diese Menschen, die nur Energie rauben? Nach einem Gespräch mit ihnen fühlst du dich komplett ausgelaugt und fertig. Das mag ja mal ok sein, aber als Dauerzustand ist das nicht gerade gesund, denn schließlich brauchst du deine Energie auch für dich, um dein Leben so zu gestalten, wie du es möchtest.

Wenn du aber nur von Energievampiren umgeben bist, dann bist du um jede Minute froh, in der du wieder zu Kräften kommst, um deinen Tag zu überstehen. Dann hast du nicht mehr wirklich die Power um das zu machen, wo dein Herz daran hängt.

Wenn du diesen kraftraubenden Zustand beenden willst, hilft nur eines – konsequent sein, die Krafträuber identifizieren und, wenn möglich, auf Distanz gehen.

Das geht selbst im Job, wenn du höflich aber bestimmt Grenzen ziehst, dir nicht von Kollegen deren Arbeit aufdrücken lässt und auch dich auch nicht von deinem Chef mit einem Appell an deine Kompetenz und Gutmütigkeit über den Tisch ziehen lässt. Da sind wir Frauen ja gerne anfällig dafür, wenn wir das Gefühl vermittelt bekommen, dass wir gebraucht werden und nur wir die Welt retten können.

Viele wissen, wie sie die richtigen Knöpfe drücken müssen, um das zu bekommen, was sie wollen und am Ende stehen wir da und haben keine Ahnung, wie es passieren konnte, dass alle schon Zuhause sind und wir immer noch Überstunden schieben.

Entscheide dich dafür, deine Kräfte für dich zu sammeln und deine Pläne in die Welt zu bringen, statt dich auf Dauer ausnutzen zu lassen.

4. In die Stille gehen

Einer meiner Favoriten – in die Stille gehen.

Das kann eine regelmäßige meditieren, ein Spaziergang draußen im Wald sein oder eine Stunde (oder länger) in der Badewanne.

Einfach einmal den Alltag aussperren, nur bei dir selbst sein, dich regenerieren, deine Batterien auftanken.

Es ist nun einmal auch so, dass wir uns nicht erholen können, wenn ständig Trubel herrscht. Da kommen unsere Gedanken nicht zur Ruhe und es kostet auch Energie, alle Eindrücke zu verarbeiten.

Klar kann ein Event auch Energie schenken. Ich denke, wir kennen alle die Abende, wenn wir aus einem Konzert oder von einer Party kommen und völlig aufgedreht sind, fast Bäume ausreißen könnten, weil die ganze Power auf uns übergesprungen ist. Aber das verfliegt und wirklich Kraft sammeln kannst du eigentlich nur, wenn du bei dir bist, in dich eintauchst und dem Klang deiner Stimme zuhörst.

Es ist ähnlich wie mit einem Stein, den du ins Wasser wirfst. Ist es ein schnell fließender Fluss oder ein aufgewühlter See, dann geht der Stein unter und du siehst gar nicht mehr die Stelle, in der er ins Wasser eingetaucht ist. Wirfst du ihn in einen ruhigen See oder eine ruhige Stelle an einem Fluss, dann siehst du die Kreise, die sich bilden. Sie haben nun die Ruhe und Muse, sich zu bilden und sich auszudehnen.

5. To-Do-Liste entrümpeln

Da muss ich mich mal wieder selbst an der Nase packen.

Ich werde da zwar besser, aber ich packe mir immer noch gern etliche Sachen auf meine To-Do-Liste. Geht es dir genauso? Ich denke mal, du hast auch viel um die Ohren und bist nicht immer Chefin über deinen Terminkalender. Bin ich auch nicht, auch wenn ich selbstständig bin, denn es flattern schließlich auch Anfragen und Aufträge auf meinen Tisch, über die ich mich immer freue, aber planen kann ich sie nicht immer.

Ich bin daher dazu übergegangen, mir eine monatliche To-Do-Liste zu machen. Ein Monat ist überschaubar und ich kann ihn ganz gut planen.

Den Monat breche ich in kleine Häppchen herunter, aber nicht mehr als zwei oder drei Aufgaben am Tag. So kann ich noch fix reagieren, wenn eine Kundenanfrage oder ein Kliententermin kommt, ohne dass ich ins Trudeln gerate.

Ich habe also keine vier, fünf oder sechs Aufgaben am Tag, die mich unter Druck setzen, aber ich habe das gute Gefühl, voranzukommen.

Wenn ich im Kalender meine Aufgaben durchstreiche, dann tut das auch gut.

OK, ich habe auch einen Jahresplaner an der Wand. Da schreibe ich nur die wirklich fixen Termine rein, z.B. meinen ThetaHealing Advanced-Kurs, den ich Anfang Februar besucht habe oder die Jahreskreisfeste.

Bei anderen Sachen wie zum Beispiel geplanten Facebook Lives bin ich flexibel und nutze Post-Its. Das macht es einfacher, die Planung anzupassen.

Der Kalender klagt mich auf diese Weise auch nicht mit x durchgestrichenen Terminen an und vermitteln mir auch nicht das Gefühl, ständig meiner Planung hinterherzuhinken.

So verliere ich nicht das große Ganze aus den Augen und kann auch meine Monate gut planen und mein Kalender wirkt ordentlich und aufgeräumt.

Auf diese Weise kann ich gut mit meinen Kräften haushalten und sie verlassen mich nicht kurz vor der Zielgeraden.

Übrigens hilft es auch manchmal, einen oder zwei Schritte zurückzutreten. Dann kannst du nämlich Anlauf holen und richtig durchstarten.

Und jetzt Du: Welche Strategien helfen dir, um deine Kräfte zu sammeln, um im Frühling durchzustarten?