So kannst du mit Zoom live in Facebook streamen

So kannst du mit Zoom live in Facebook streamen

Eines meiner Lieblings-Tools für mein Business ist Zoom {Werbung}, absolut. Ich nutze es für meine Coachings, für Masterminds, für Interviews, für Besprechungen und auch für Webinare. Zoom läuft stabil, hat sinnvolle Funktionen und ich kann damit gleichzeitig ein Audio und ein Video aufnehmen. Ein weiteres Plus ist, dass ich auch live in Facebook streamen kann.

Meistens gehe ich direkt in Facebook live, ohne grosses Schnick-Schnack. Button drücken und los geht´s. Doch es gibt auch Situationen, wenn ich einfach Zoom dazu brauche:

  • Ich will ein Interview live machen. Direkt über´s Handy kann ich keine zweite Person dazunehmen, denn ich habe kein Apfel-Handy. Mit dem geht es, mit meinem nicht. Da ist Zoom die Lösung.
  • Ich möchte mit mehreren Menschen direkt sprechen und es live in meine Gruppe übertragen. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass das Video dort gespeichert wird und ich es nicht noch extra hochladen muss.
  • Ich möchte meinen Bildschirm teilen und zwischen mir und der Präsentation hin und her springen. Das klappt in Facebook selbst zwar einmal, also von mir zu meinem Bildschirm, aber nicht wieder zurück vom Bildschirm zu mir. Mit Zoom ist es kein Problem, den Bildschirm zu teilen und dann die Teilung zu beenden. (Stand Juli 2019).

Wahrscheinlich gibt es noch weitere Einsatzmöglichkeiten, aber das sind meine häufigsten.

Für das Live-Streamen nach Facebook musstest du früher die Webinar-Variante von Zoom {Werbung} kaufen, inzwischen klappt es auch mit der Pro-Variante, die aktuell (Juli 2019) 13,99 € kostet.

Weil das Verbinden von Facebook und Zoom nicht ganz einfach ist, möchte ich dir zeigen, wie du es mit einigen Klicks hinbekommst.

1. Richte dir einen Zoom-Account ein und buche die Pro-Varinate

Zoom {Werbung} läuft am besten unter Chrome. Die Installation ist eigentlich selbsterklärend, aber ich habe dazu ein PDF erstellt. In einer zweiten Anleitung zeige ich dir, wie du eine Einladung via Zoom annimmst.

2. Erlaube Live Streaming unter Zoom

Gehe auf deinem Profil zu den Meeting-Einstellungen und erlaube das Streamen.

Gehe auf Settings und scrolle ganz nach unten. Schiebe den Regler nach rechts, so dass der Hintergrund blau wird und setze die Häkchen, am besten gleich alle vier, dann hast du alle Möglichkeiten abgedeckt.

3. Richte dein Meeting ein

Lass dich nicht irritieren, ein Meeting kann auch ein ganz normales Live-Video sein.

Gehe unter “Meetings” auf “Planen neue Sitzung”

Achte darauf, das Häkchen bei “wiederkehrendes Meeting” zu setzen, denn sonst erscheint später nicht die Möglichkeit, live zu streamen. Wähle unter “Wiederkehr” “Keine bestimmte Zeit” aus und speichere die Einstellung.

Sobald du diese Einstellungen gespeichert hast, erscheint ein neues Fenster und nun musst du deine Live Stream Einstellungen konfigurieren. Dazu brauchst du Infos von Facebook.

Dazu öffnest du einen neuen Tabulator in deinem Browser und öffnest dort Facebook. Dann gehst du zum Beispiel in deine Gruppe, in die du streamen möchtest. Wenn du auf deine privaten Seite oder deine Fanpage streamen willst, machst du auch genaui.

Du klickst auf den Live-Video-Button und dann auf “Verbinden.

Hier kannst du die Server-URL und den permanenten Streamschlüssel kopieren.

Die Server-URL (fängt mit rtmps an) fügst du in das oberste Feld, in Stream URL.

Den permanenten Streamschlüssel gibst du in das zweite Feld ein, in Stream Key.

In das unterste Feld kommt die URL deiner Gruppe, deiner Fanpage oder deiner privaten Seite, eben die URL des Ortes, wohin du streamen willst.

 

Dann speicherst du alles und es sieht so aus:

4. Gehe live auf Facebook

Klicke nun auf “Starten der Sitzung” und im neuen Fenster auf “Zoom Meetings öffnen”. Tritt per Computer dem Audio bei. Falls das Video noch nicht läuft, schalte die Kamera ein. Das Kamerasymbol darf nicht durchgestrichen sein.

Klicke dann auf “Mehr”, damit sich ein Menü öffnet und dann auf “Live auf Facebook”.

Nun öffnet sich Facebook und du kannst auswählen, wohin du streamen willst. Natürlich nimmst du hier die Gruppe oder die Seite, die du vorher auch unter Punkt 3 ausgewählt hast. Aber du kannst natürlich auch eine andere Möglichkeit wählen. Das Streamen funktioniert auch auf deiner Seite oder deinem privaten Profil.

Zoom stellt dann die Verbindung zu Facebook her und dann siehst du schon die vertraute Oberfläche Facebook, wenn du live gehst.

Füge noch eine Beschreibung dazu, um was es in diesem Live geht und starte die Live-Übertragung mit dem Button unten rechts.

Du siehst noch einmal ein Zoom-Fenster und dann bist du live.

Ob alles klappt, kannst du parallel auf dem Handy sehen. Dort siehst du auch die Kommentare der Zuschauer. Daher solltest du immer wieder einmal alles kontrollieren. Schalte aber den Ton beim Handy aus, denn sonst gibt es eine Rückkoppelung.

Du agierst bei diesem Live aus Zoom heraus. Du bist nicht in dem Facebook-Fenster wie bei den direkten Lives!

Denke daran, auch sicherheitshalber die Aufzeichnung in Zoom zu starten. Wenn du die Aufzeichnung beenden willst, machst du es auch wieder in Zoom über “Meeting beenden.”

Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser Anleitung weiterhelfen und wünsche dir viel Erfolg beim Streamen nach Facebook.

 

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Grundbegriffe bei WordPress

Grundbegriffe bei WordPress

Ich bekomme immer wieder die Frage gestellt, warum man eigentlich WordPress braucht oder was ein Theme ist. Daher habe ich mir überlegt, dir heute die Grundbegriffe bei WordPress zu erklären. Dann weißt du, was damit immer gemeint ist und wo die Unterschiede sind.

Der erste Punkt mit dem Hoster hat zwar nicht direkt etwas mit WordPress zu tun, ist aber etwas, was du zwingend brauchst, wenn du mit deiner Website online gehen willst.

1. Hoster

Beim Hoster mietest du deinen Webspace. Er stellt dir die Infrastruktur zur Verfügung, die du brauchst, um deine Website online zu stellen. Dazu gehören zum Beispiel die Server und die Netzwerkanbindung.

Du kannst bei den Anbietern zwischen unterschiedlichen Paketen wählen, je nachdem wie viele Domains, also Internet-Adressen, du brauchst, wie viele Email-Adressen du benötigst und wie viel Platz du auf deiner Website brauchst.

Wenn du es mit einem Haus vergleichst, dann ist es die Straßenanbindung, Strom und Wasser, eben das, was du später im Haus brauchen wirst, um überhaupt dort auch vernünftig leben zu können.

Ich bin bei All-Inkl {Werbung}, aber es gibt da unterschiedliche Anbieter.

Du solltest darauf achten, dass der Hoster eine hohe Verfügbarkeit hat und am besten auch schon WordPress beinhaltet.

Eine SSL-Verschlüsselung sollte selbstverständlich sein und dass die Datenbanken immer aktuell gehalten werden. Das ist bei All-Inkl {Werbung} der Fall.
Ein Kriterium für die Auswahl kann auch die Erreichbarkeit des Supports sein und wo die Server stehen.

2. WordPress

WordPress ist ein Content Management System, mit dem du deine Inhalte ins Netz stellst. Andere Systeme sind Joomla, TYPO3, Blogger, Adobe Dreamweaver, Drupal oder Magento.
Wordpress ist mit ca. 18 Millionen Websites das beliebteste System und es gibt auch unglaublich viele Möglichkeiten, es individuell anzupassen.

Wenn du es mit einem Haus vergleichst, dann ist WordPress dein Rohbau.

Früher war WordPress DAS Tool für Blogger, sonst gab es statische Seiten, die zum Beispiel mit Dreamweaver gebaut wurden. Heute ist WordPress extrem weit verbreitet. Du kannst sowohl statische Elemente (zum Beispiel die beliebte Über mich-Seite) oder dynamische Inhalte in einem Blog kombinieren. WordPress ist quasi das Schweizer Taschenmesser unter den Content Management Systemen, weil es so unglaublich viele Möglichkeiten bietet.

Daher solltest du dir vorher überlegen, was du genau möchtest und welche Inhalte du online bringen willst. Ein wenig Strategie gehört auch bei der Technik dazu.

Bei WordPress gibt es 2 Varianten: WordPress.com  und WordPress.org.
Der Unterschied liegt grob gesprochen darin, dass du bei WordPress.com eine vorgefertigte Mietwohnung bekommst, die du nur bedingt anpassen kannst. Dagegen gestaltest du bei WordPress.org dein Haus ganz nach deinen Vorstellungen.

Im Detail bedeutet es:

Bei WordPress.com wird deine Seite direkt bei WordPress gehostet, deine Domain wird registriert und du musst dich nicht um Plugins, Updates etc. kümmern.

Wenn du entsprechend zahlst, kannst du auch jedes beliebige Theme installieren. Du hast Zugriff auf Support.
Dafür gibt es unterschiedliche Preismodelle. Mit der kostenlosen Variante kommst du aber nicht wirklich weit. Das mag für den Anfang gehen, aber du wirst hier schnell an Grenzen stoßen, weil du nicht alle Ideen verwirklichen kannst.

Du beziehst also schon ein fertiges Haus oder eine fertige Wohnung und je nachdem, wie du dich mit deinem Vermieter einigst, kannst du deine Bleibe selbst gestalten.

WordPress.org ist komplett kostenlos, aber du musst dich um alles selbst kümmern. Das bedeutet, dass du selbst deinen Hoster suchen musst, dir selbst überlegen musst, welche Plugins du installierst, welches Theme etc.

Der riesige Vorteil ist, du kannst alles ganz individuell gestalten und deinen Webauftritt so gestalten, wie du möchtest. Du hast die vollständige Kontrolle über dein Design und kannst auch die Plugins installieren, die für dich Sinn machen.

Du gestaltest also dein Haus komplett nach deinen Vorstellungen, die Raumaufteilung, die Deckenhöhe, die Anzahl der Zimmer etc.

3. Theme

Das Theme bestimmt, wie deine Website nach außen hin gestaltet ist. Es ist vergleichbar mit dem Hausanstrich, der Wahl der Haustür, der Fensterläden und des Daches.

Es gibt kostenlose und kostenpflichtige Themes. Bei den kostenpflichtigen gibt es meist Demoversionen, die du dir anschauen und ausprobieren kannst.

Du kannst unter WordPress mehrere Themes installieren und ausprobieren, mit welchem du am besten zurecht kommst.
Es gibt endlose Übersichten, von denen du dich inspirieren lassen kannst.

Eine Besonderheit sind Baukastensysteme (Page Builder) wie Divi, OptimizePress, Elementor oder Avada.

Der Vorteil ist, dass du unglaublich viele Funktionen hast und sehr individuell alles gestalten kannst. Das ist aber auch für Anfänger ein Nachteil, denn das kann gerade zu Beginn durchaus überfordernd sein.

Ich arbeite im Moment noch mit dem Theme Brigsby von WPHoot und einem Baukastensystem, SiteOrigin, werde aber zumindest Plugins von DIVI verwenden oder sogar ganz umsteigen, wenn ich mal die Zeit für ein Redesign habe.

Die Haustür oder die Fensterläden bleiben also, ich ändere nur die Farbe. Das ist mir persönlich sehr sympathisch.

Mittelweile hat WordPress auch ein abgespecktes Baukastensystem seit dem letzten großen Wechsel, aber das ist noch nicht wirklich ausgereift und bietet bei weitem nicht die Möglichkeiten wie die anderen Systeme.

Du solltest dir in jedem Fall schon vorher Gedanken machen, was das Theme können muss. Willst du mittelfristig einen Shop einbinden? Wie soll deine Seite aussehen?

Welches Theme du auswählst hängt von einigen Faktoren ab:

  • Willst du dich wirklich reinfuchsen und alles komplett selbst gestalten, dann sind Page Builder dein Ding. Auch da kann es nicht schaden, wenn du dich ein wenig mit HTML und CSS auskennst, um gegebenenfalls manuell etwas zu korrigieren. Du hast alle Möglichkeiten, aber du wirst auch Zeit brauchen, um dich mit dem System vertraut zu machen und herauszufinden, wie was funktioniert.
  • Für den Anfang solltest du ein gutes Theme wählen, das deine Anforderungen abbildet und dir auch von der Optik her gefällt.
  • Wähle einen Anbieter, der ein wenig größer ist und keine One-Man-Show. Ich hatte jahrelang ein Theme von einem tschechischen Programmierer, das wirklich richtig gut war. Nur hat er leider aufgehört und ich musste mich nach einer Alternative umschauen, denn mit der Zeit kann es passieren, dass Sicherheitslücken entstehen oder einzelne Plugins nicht mehr funktionieren.
  • Mein Tipp: Nimm ein paar Euro in die Hand statt eines kostenlosen Themes. Da hast du ziemlich sicher viele Funktionen und keinen Allerweltsauftritt. Meist gibt es Demo-Versionen, die du ausprobieren kannst. Dann merkst du schon recht schnell, ob dir das Theme taugt oder nicht.

In jedem Fall sollte, nein, muss responsive sein. Das bedeutet, dass sich das Theme automatisch anpasst, egal, wo du sie öffnest, ob es auf dem Desktop (PC) ist, dem Tablet oder dem Handy. Da inzwischen die meisten Menschen mobil unterwegs sind, sollte deine Website auch auf dem Handy gut lesbar und benutzbar sein.

4. Plugin

Plugins sind quasi die Inneneinrichtung des Hauses. Es sind kleinere und größere Programme, die du unter WordPress installieren kannst und die bestimmte Funktionen übernehmen, die nicht in deinem Theme oder in deiner Installation vorhanden sind.
Es gibt Plugins zu jedem Bereich. Viele sind sinnvoll, viele auch nicht.

So gibt es zum Beispiel Plugins, die dir bei der Optimierung für Google helfen, die den Zugang sperren, wenn sich jemand zu oft mit dem falschen Passwort anmeldet, die die Optik verändern oder verhindern, dass du zugespammt wirst. Du kannst mit ihnen schicke Bildgalerien erstellen, einen Mitgliederbereich anlegen, deine Daten sichern oder Formulare erstellen.

Auch hier solltest du dir vorab Gedanken machen, was du brauchst, denn es gibt zu jeder Anforderung unterschiedliche Anbieter.

Wenn du ein Plugin zu einem Thema auswählst, dann solltest du darauf achten, dass es mit deiner aktuellen WordPress-Version kompatibel ist, dass es regelmässig aktualisiert wird, dass es gute Bewertungen hat und schon möglichst oft heruntergeladen wurde.

Achte aber darauf, nicht zu viele Plugins zu verwenden, denn manchmal kommen sie sich in die Quere, was zu Problemen und langen Ladezeiten führen kann.
Hier spielen die Baukastensysteme auch ihre Stärke aus, denn vieles, was du mir mit Plugins hinzufügst, haben sie in der Regel schon integriert.

Wenn es dich interessiert, welche Tools ich sonst noch verwende, dann kannst du das in diesem Blogartikel nachlesen.

Ich unterstütze dich gern, um deinen Weg durch den Technik-Dschungel zu finden und deine Website mit WordPress online zu bringen. Lass uns doch einfach einmal reden.

 

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Meine Business-Tools

Meine Business-Tools

Meine Business-Tools

Ich werde oft gefragt, was ich einsetze. Daher möchte ich dir hier eine Übersicht geben, welche Tools ich im wesentlichen nutze.

Hinter den Produkten, die mit einem * gekennzeichnet sind, führen die Links zu meinen Werbepartnern. Das bedeutet, dass wenn du über diesen Link kaufst, es dich nicht mehr kostet, aber ich erhalte eine kleine Provision. Ich empfehle hier natürlich nur Partner und Produkte, die ich selbst gut finde und nutze.

1. Homepage

WordPress

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie du deine Inhalte online bringen kannst. Ich nutze seit Jahren schon WordPress, weil es einfach unglaublich flexibel ist.

Die Software ist kostenlos und ich würde dir in jedem Fall dazu raten, dir eine eigene Domäne zu sichern statt bei wordpress.com.

Der Vorteil der eigenen Domäne ist, dass du viel mehr Möglichkeiten hast, deine Seite individuell zu gestalten und es wirkt einfach auch seriöser statt eine Adresse wie lieschenmueller.wordpress.com.

Wenn du bei einem Hoster wie AllInkl* bist, wird dir die aktuelle Version von WordPress automatisch zur Verfügung gestellt, die du dann selbst ganz einfach installieren kannst.

Theme

Für die ivanadrobek.com, weltenbummlerin.net und duftende-oele.net nutze ich Brigsby von Wphoot.

Ergänzend dazu verwende ich als Plug-In zur Seitengestaltung Page Builder by SiteOrigin. Damit kannst du deine Seiten wie mit einem Baukasten zusammenbauen. Die kostenlose Variante ist völlig ausreichend. Zu Site Origin gibt es noch unterschiedliche Ergänzungen und Widgets.

Für die Zukunft plane ich aber eine Umstellung auf Divi, denn hier habe ich noch mehr Möglichkeiten und je weniger Plugins du nutzt, desto besser.

Auch wenn es Überschneidungen bei den unterschiedlichen Widgets gibt, es gibt immer kleine Unterschiede in der Optik und der Nutzung. Da hilft einfach nur eines – anschauen und ausprobieren.

2. Newsletter

Mailchimp

Ich nutze schon eine ganze Weile Mailchimp und bin auch recht happy damit.

Für den Anfang reicht es in jedem Fall und bis 2000 Adressen und 12.000 versendeten Mails ist es kostenlos. Damit kommst du schon ein ganzes Stück weit und du kannst auch deine Mails schön gestalten.

Du arbeitest hier mit Listen und kannst inzwischen auch deine Kontakte taggen. Das macht es einfacher, wenn eine Person sich für deinen Newsletter eingetragen hat, ein Produkt bei dir gekauft hat und sich für eine Challenge registriert hat. Dieser Person kannst du unterschiedliche “Etiketten” geben und so dann ganz konkret immer die Menschen anschreiben, die bei dir schon gekauft haben.

Zudem kannst du auch Gruppen und Segmente erstellen und auf diese Weise deine Leser mit spezifischen Inhalten versorgen. So bekommen sie nur das zu lesen, was sie auch wirklich interessiert.

In der kostenlosen Variante ist inzwischen auch eine Automatisierungsfunktion integriert. Das ist ideal, wenn du z.B.  einen Kurs anbietest und die Teilnehmer unabhängig vom Startdatum alle zwei Tage eine Mail bekommen sollen. Wenn sich also Maria am Montag anmeldet, dann bekommt sie ihre zweite Mail am Mittwoch, die dritte am Freitag etc. Wenn Tom sich am Dienstag anmeldet, dann bekommt er die nächste Mail automatisch am Donnerstag, die dritte am Samstag etc.

Mailchimp hat natürlich auch Double-Opt-In, um DSGVO-konform zu sein und du kannst es auch so einstellen, dass deine Leser extra noch einmal auswählen können, welche News sie von dir bekommen.

Wenn du mehrere Newsletter hast, kannst du sie auch individuell gestalten, was ich persönlich sehr angenehm finde.

Ich habe auch schon andere Anbieter ausprobiert, aber die haben mich nicht wirklich überzeugt. Mal sahen die Mails einfach nicht schön aus und ich hatte keine gestalterischen Möglichkeiten, mal hat es mit der Technik nicht so funktioniert wie geplant, mal gab es Beschränkungen, die mich ziemlich behindert haben.

3. Bildbearbeitung

Canva

Mit Canva kannst du schnell und unkompliziert Bilder bearbeiten, schicke Grafiken und Logos erstellen oder Präsentationen, Cover und Infografiken. Die kostenlose Variante bietet schon unglaublich viele Möglichkeiten und du hast eine große Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten und Bildern. Du kannst auch eigene Bilder hochladen und sie bearbeiten.

Es gibt auch viele Bilder, die du kaufen und verwenden kannst. Du kannst verschiedene Filter über die Bilder legen und hast eine begrenzte Auswahl an Schriften.

In der bezahlten Version hast du die Möglichkeit, ein Bild in unterschiedlichen Formaten abzuspeichern ohne jedes Mal erst das Format einzugeben und es dann noch einmal zu erstellen. Das spart viel Zeit und du kannst auf diese Weise mit wenigen Klicks ein Bild für Facebook, Instagram, Pinterst & Co. zaubern.
Du hast hier viel mehr Schriften zur Auswahl, kannst deine Bilder in Ordern organisieren und hast noch mehr Bilder inklusive.

GetStencil

GetStencil* ist ähnlich wie Canva und auch hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Im Prinzip hat GetStencil in der bezahlten Version die gleichen Features wie die bezahlte Version von Canva.

Du kannst deine eigenen Bilder hochladen und bearbeiten, deine eigenen Schriften hochladen, wenn sie nicht bereits installiert sind, mit wenigen Klicks die Größe eines Bildes anpassen etc.
Du kannst auf Vorlagen, Grafiken und auch Zitate zurückgreifen, die du in deine Grafiken einfügen kannst.

Die üblichen Formate der Social Media sind schon eingestellt, aber du kannst auch deine eigenen Formate abspeichern. Du kannst dir Bilder merken und deine Designs als Vorlagen abspeichern.

Ich benutze in der Regel GetStencil*, weil ich hier auf mehr Bilder zugreifen und schnell ein ganzes Set von Bildern erstellen kann.

4. Podcast & Audio

Audacity

Zum Aufnehmen meiner Podcasts und Meditationen verwende ich das kostenlose Programm Audacity. Das Programm sieht nicht gerade sexy aus, hat aber unglaublich viele Möglichkeiten, die ich noch nicht einmal ansatzweise ausnutze.

Aber es taugt auch für so banale Dinge wie Aufnehmen, Schneiden oder verschiedene Audios zu einem zusammenzufügen.

Samson Meteor

Meine Audios nehme ich mit dem Samson Meteor* auf. Du musst es nicht installieren, einfach in den USB-Anschluss einstecken und glücklich sein.

Zudem sieht es noch schick aus, ist klein und handlich und macht, was es soll. Ich bin mit der Qualität zufrieden.

Pop-Schutz und MicScreen

Wenn du normal sprichst, wirst du feststellen, dass manche Buchstaben wie P und B in der Aufnahme ploppen. Das verhindert ein Pop-Schutz*, den du an das Microfon oder ein Microfon-Stativ schrauben kannst.

Um Hall zu verhindern oder störende Außengeräusche zu dämpfen kannst du einen MicScreen* benutzen. Das ist quasi eine Dämpfung wie in einem Tonstudio, nur im Miniformat. So hast du deutlich weniger bis keine Straßengeräusche etc. in der Aufnahme. Bei einem normalen Podcast ist das nicht nötig, aber wenn ich Meditationen aufnehme und es brettert ein Auto vorbei, macht es durchaus Sinn, dass der Motor nicht zu hören ist.

Ansteckmicro

Für Außenaufnahmen habe ich ein Lavalier*. Wenn du es sowohl ans Handy als auch an meine Kamera anschließen willst, dann sind da schon die Adapter und der Windschutz zum Herausfiltern der Windgeräusche dabei.

Podcaster

Du brauchst einen Hoster, damit dein Podcast bei iTunes, Stitcher, Spotify und anderen Anbietern hochgeladen und gefunden wird.

Meinen Podcast hoste ich bei Podcaster, einem deutschen Anbieter. Je nachdem, wie lang deine Audios sind, kannst du schon für wenig Geld ein Paket buchen und erst einmal ausprobieren, ob es dir überhaupt Spaß macht, regelmäßig mit deiner eigenen Show on air zu gehen.

5. Video

Logitech Webcam

Videos sind mit das Beste, was du machen kannst, um Menschen zu erreichen. Dabei ist es egal, welche Art von Videos du machst, ob für Facebook, Webinare oder Anleitungen.

Jedes Laptop und jedes Handy hat eine Videokamera, aber ich rate dir dennoch zu einer vernünftigen Webcam, damit die Qualität passt. Ich verwende die Logitech c920 HD Pro* und bin damit sehr zufrieden. Die Webcam hat einen USB-Anschluss und ein Stativgewinde, so dass du sie nicht immer am Laptop anbringen musst, sondern auch einigermaßen flexibel bist.

Wenn du den Ausschnitt bei den Videos verändern willst, dann lade dir noch ergänzend die Logitech Gaming Software herunter.

Beleuchtung

Wenn deine Videos professionell sein sollen, gehört eine vernünftige Ausleuchtung dazu. Die normalen Leuchten haben einen Gelb-Stich, das wirkt nicht sonderlich gut. Wenn du viele Videos machst, wirst du nicht um Tageslichtleuchten herumkommen.

Ich habe 2 Soft Boxes* aber du kannst auch eine Ringleuchte* hinter deinen Monitor platzieren. Es gibt sogar kleine Ringleuchten für dein Handy* oder Laptop.

Wenn du, so wie ich, eine Brille trägst, dann würde ich dir jedoch von den Ringleuchten abraten, denn da spiegelt sich schnell das Licht darin. Bei den Soft Boxes, die auf ein Stativ geschraubt werden, kannst du das Licht so einstellen, dass es dann auch passt, ohne dass lästige Reflexionen stören.

Selfie-Stick

Für kurze Videos mit dem Handy oder Selfies nutze ich den Foneso Bluetooth Selfie Stick*, denn der hat auch noch ein kleines Stativ eingebaut, das ich auch abschrauben kann. Das spart mir ein zusätzliches Stativ, wenn ich unterwegs bin und ein Video aufnehmen möchte, ohne dass ich das Handy in der Hand halte.

Zoom

Für das Aufnehmen von Videos, Interviews oder Workshops nehme ich Zoom*.

Mir taugt es besser als Skype und ich habe den Eindruck, dass es auch stabiler läuft. In der kostenlosen Version kannst du zu zweit unbegrenzt sprechen, mit mehr als bis zu 100 Personen 40 Minuten. Du hast einen Chat, kannst deinen Bildschirm teilen, alles aufzeichnen und hast eine Whiteboard-Funktion.

Für 14,99/Monat kannst du Meetings mit 100 Teilnehmern veranstalten, die zeitlich nicht begrenzt sind und eine Webinarfunktion dazu buchen.

Camtasia

Ich verwende Camtasia 9, also nicht die aktuelle Version, aber die reicht mir völlig.

Camtasia ist eine Video-Wunderwaffe, mit der du Videos bearbeiten kannst. Du kannst klickbare Buttons einbauen, schicke Übergänge zwischen Videos oder einzelnen Bildern, unterschiedlichste Effekte und und und. Du kannst es mit PowerPoint verbinden und so die Präsentation und dich selbst gleichzeitig aufnehmen. Das macht Folienpräsentationen viel lebendiger.

Du kannst damit aber auch den Bildschirm abfilmen und so Anleitungen erstellen, wie man z.B. eine Software benutzt. Du kennst vielleicht diese Videos, in denen der Mauszeiger ein gelber Punkt ist, damit man es besser sehen kann. Das kannst du eben mit Camtasia machen.

Youtube

Ich nutze Youtube als Hoster für meine Videos. Der Grund ist banal, es gehört zu Google und ist neben Google selbst eine der grössten Suchmaschinen.

Wenn  ich nicht möchte, dass ein Video allgemein gefunden wird, wähle ich die Einstellung “nicht gelistet” und kann so das Video auf meiner Seite einbinden, ohne dass es jeder sieht. Nur die Personen, die den Link haben, können es sich auch anschauen. Das ist ganz praktisch für Webinare, die nicht unbedingt jeder sehen soll.

Die nachfolgenden Videos, die immer am Ende erscheinen, kannst du übrigens mit einem kleinen Trick ausschalten.

Vimeo

Du kannst deine Videos auch bei Vimeo hosten.

Hier gibt es noch einige Einstellungen mehr, um deine Videos zu sichern, aber dann musst du zur bezahlten Version greifen.

Mit Vimeo kannst du auch live z.B. nach Facebook oder YouTube streamen, aber das gibt es nur im Premium-Paket.

6. Terminbuchung

Book like a Boss

Ein automatisches Buchungstool macht das Leben unglaublich einfach. Deine (potentiellen) Kunden können sich einen Termin aussuchen und direkt buchen. Das erspart euch einiges an Mails mit der Gefahr, dass in der Zwischenzeit der Termin doch weg ist oder du einfach auf Verdacht x Termine blockierst und nicht anderen Kunden geben kannst.

Ich habe unterschiedliche Systeme ausprobiert, aber Book like a Boss und youcanbook.me haben mir am Besten gefallen.

In der kostenlosen Variante von youcanbook.me hast du schon viele Möglichkeiten, aber wenn du unterschiedliche Termine mit unterschiedlicher Dauer anbieten möchtest, dann solltest du den geringen monatlichen Betrag investieren, statt mit verschiedenen kostenlosen Kalendern herumzujonglieren.

Bei Book like a Boss hast du ähnliche Möglichkeiten, aber du kannst auch eine richtig schicke Landing Page erstellen. Dort hast du die Chance, dich selbst vorzustellen, nicht nur Termine anzubieten und Produkte zu verkaufen, sondern auch Kundenreferenzen und FAQs einzubinden. Das macht richtig was her und gerade neuen Besuchern gibt es einen Einblick in deine Arbeit. Natürlich kannst du auch hier die Farben etc. anpassen und es gibt eine Verknüpfung zu Paypal, was leider bei youcanbook.me fehlt.

Du kannst einen automatisierten Workflow einrichten, der deine Kunden an den Termin erinnert, ihn deinem Design anpassen und auch Zeiten vor und nach deinen Terminen blocken, so dass du nicht einen Termin nach dem anderen hast.

7. Verkauf von Produkten

Paypal

Meine Coachings verkaufe ich grundsätzlich per Vorkasse und Rechnung, aber in manchen Fällen greife ich auf Paypal zurück. Ja, es kostet Gebühren, aber du kannst dir in etwa ausrechnen, was da auf dich zukommt.

Paypal ist einfach praktisch und unkompliziert, gerade auch für deine Kunden. Wenn du Paypal geschäftlich nutzt, dann solltest du dir ein Business-Konto einrichten.

Digistore24

Für rein digitale Produkte verwende ich Digistore24* und zwar aus dem einfachen Grund, weil jedes Land eine andere Mehrwertsteuer hat. Wenn du in der EU bist, dann unterliegst du unter anderem der Pflicht, die Mehrwertsteuer in dem Land abzuführen, in dem dein Kunde ist. Das ist ziemlich kompliziert und genau das übernimmt Digistore24 für dich.

Wenn du und deine Kunden in der Schweiz sind, würde ich es nicht nehmen, denn dann schlucken die Gebühren für Digistore24, Wechselkurs und Überweisung unglaublich viel. Wenn du als Schweizer EU-Kunden und ein Euro-Konto hast, ist es dagegen durchaus eine Überlegung wert.

Ich bin schon eine ganze Weile mit dabei und habe mich an die einzelnen Schritte gewöhnt. Jedoch gebe ich zu, dass es für Neu-Einsteiger nicht unbedingt leicht ist, sich durchzuarbeiten.

Als Alternative gibt es Elopage*. Das wächst und wächst gerade und hat unglaublich viele Features.

Wenn du schon mehrere Produkte hast, die sich regelmäßig verkaufen, dann ist es sicher eine gute Option. Du kannst dort auch einen Mitglieder- oder Kursbereich anlegen, Produktseiten erstellen, Ebooks oder Tickets verkaufen etc. Je nachdem wie viele Produkte du hast, kannst du zwischen verschiedenen Paketen wählen. Wenn es mehr als 5 sind, fallen im Gegensatz zu Digistore24*monatliche Gebühren an.

Digimember

Wenn du Kurse verkaufst oder einen Mitgliederbereich hast, dann bietet dir Digimember eine mächtige Plattform. Sie funktioniert super mit Digistore24* zusammen und die Kunden werden automatisch angelegt.

Du kannst die kostenlose Variante für einen Kurs mit 50 Teilnehmern nutzen. Hast du mehr oder unterschiedliche Kurse, dann wird die bezahlte Variante interessant.

Wenn deine Teilnehmer zu unterschiedlichen Zeiten anfangen, aber immer in bestimmten Zeitabständen neue Inhalte freigeschaltet bekommen sollen, dann ist das ebenfalls erst in der bezahlten Variante möglich.
Du kannst den Zugang zeitlich begrenzen, Prüfungen und Zertifikate zur Verfügung stellen, deine Unterlagen ganz oder nur bestimmte Abschnitte schützen und noch viel mehr.

Es gibt zudem Schnittstellen zu Paypal und den großen Emailmarketing-Anbietern.

Für deinen Kursbereich würde ich dir übrigens eine eigene Subdomain empfehlen, denn sonst gibt es mit deiner regulären Homepage ein ziemliches Chaos.

 

 

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