Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohje, schon wieder so ein Visions-Selbstliebe-Artikel, der dir erzählen will, wie wichtig das ist. War das dein erster Gedanke? Vielleicht bist du dennoch neugierig und willst wissen, wie ich den Bogen zur Website spanne.
Nun, eigentlich ist es ganz einfach.

Was brauchst du für eine wirklich gute und authentische Website?

1. Technik

Das ist das erste, was den Menschen einfällt und warum die meisten zu mir kommen. Aber ehrlich, Technik können viele und viele können es besser als ich, weil sie einfach mehr wissen und sich mit nichts anderem beschäftigen.

Ich bin in meinem Bereich richtig gut, aber sicher nicht die Beste. Für mich sind auch noch andere Dinge spannend. Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, Kreativität, Reisen, meine Katzen, neue Dinge ausprobieren. Ich sitze zwar viel vor dem Computer, aber nicht nur. Technik macht mir Spaß, aber am Ende ist es für mich nur ein Vehikel, das meine Botschaft, meine Werte, mich und am Ende auch mein Angebot transportiert. Genauso ist es bei meinen Kundinnen.

Technik kommt erst zum Schluss. Welches Theme, welchen Hoster, welche Tools ich nehme, das ist unter uns der einfache Teil bei einer Website. Die Technik ist am Ende des Tages nur ein Werkzeug. Es kommt auf die Absicht an, mit der du sie einsetzt.

2. Vision & Mission

Das geht schon eher in die Richtung, auf die ich hinziele. Wenn du keine Vision für dich, dein Leben und natürlich auch dein Business hast, dann kannst du vielleicht monetär erfolgreich werden, aber was sagt deine Seele dazu? Fühlst du dich erfüllt? Ein Maserati kann Spaß machen, Übernachtungen im Luxushotel auch und ich will auch beides. Aber ich will es vor allem auf einem Weg erreichen, der mir das gibt, was mir mein gut bezahlter Angestelltenjob nicht gegeben hat – Sinn in dem was ich tue, andere Menschen voranbringen, selbst wachsen.
Den Maserati hat mir der Job übrigens auch nicht gegeben, aber das nur am Rande 😉

Für ein Business, das dich auch durch die Täler der Tränen trägt, brauchst du ein Mehr, eine Vision, ein Warum, das größer ist als dein Bankkonto.

Gehe das Ganze auch ruhig spielerisch an, mit einem Vision Board zum Beispiel. Meines hängt im Büro. Übrigens mit Maserati und Haus am Meer, aber auch mit meinen Reiseträumen, Ausgleich, Wohlfühlen und einer Bussardfeder als Symbol für Freiheit, Spiritualität, Schamanismus.
Übrigens muss es kein Luxuswagen sein 😉 Ein Fiat 500 ist auch klasse.

Gestehst du dir diese Vision zu? Bist du es dir wert, darüber zu träumen, zu sprechen und es dir zuzugestehen? Oder machst du dich weiter davon abhängig, was dann andere über dich denken?

Hier kommt die Selbstliebe, der Selbstwert ins Spiel. Wenn ich es mir nicht wert bin, meine Vision für mein Leben, mein Business und mich selbst zu entwickeln, wer soll mir dann den Wert geben? Das kann nur ich selbst sein. Bin ich es mir nicht wert, werde ich mich verstecken. Hinter Tools, Methoden, Technik, Ausreden. Ich werde immer weiter die Verantwortung Schuld bei anderen suchen, statt mir selbst in den A*** zu treten und anzufangen, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Wenn ich mich weiter von den Bewertungen und (möglichen) Meinungen Dritter abhängig mache, werde ich nie bei mir ankommen. Dann werde ich nie wirklich frei sein. Dann werde ich nie wirklich mit dem in die Welt gehen, was mich ausmacht.
Doch in dem Moment, in dem ich mir meinen Wert und meine Einzigartigkeit zugestehe, in dem Moment, in dem ich meinen Weg und das Größere wirklich sehe, dann bin ich in meiner Kraft. Und das spüren die Menschen. Sie spüren sie in den Facebook-Posts, in den Videos und auch auf der Website.

3. Plan

Wenn du deine Vision und deine Mission kennst, dann findest du den Weg.

Du weißt vielleicht noch nicht, wie du dahin kommst. Aber das ist so ähnlich wie bei einer Reise. Du kannst auf unterschiedliche Weise dein Ziel erreichen. Doch wenn es wirklich DEIN Ziel ist, ein Ziel, das du liebst und du dir auch die Erreichung dieses Zieles erlaubst, weil du es dir wert bist, dann wirst du auch den richtigen Weg finden. Du wirst einen konkreten Plan entwerfen, der dich zu deinem Ziel bringt.
Dann ist es an dir, diesen Plan umzusetzen, damit sich deine Vision auch manifestieren kann.

Dazu gehören die ganzen Dinge, die du sicher schon gehört und vielleicht auch gemacht hast: Business-Plan, Kundenavatar, Marketing-Plan, Website-Konzept, Social Media Strategie etc.

Doch hast du dir auch wirklich Gedanken um deine Vision gemacht und ob du sie dir WIRKLICH erlaubst?

Wenn du tiefer einsteigen willst, dann reserviere dir einen Termin mit mir und lass uns reden.

Wie du Google Fonts bei Divi lokal abspeicherst

Wie du Google Fonts bei Divi lokal abspeicherst

Mit dem Urteil vom 16.07.2020 hat der EuGH entschieden, dass der Datentransfer von der EU in die USA nicht rechtens ist, weil das amerikanische Datenschutzniveau nicht dem europäischen entspricht. Das betrifft zahlreiche Dienste, unter anderem auch Google Fonts. Schon vor dem Urteil war es empfehlenswert, die Fonts (Schriftarten) lokal zu speichern, jetzt ist es ein Muss.

Sind die Fonts nicht lokal gespeichert, dann plaudern dein Server und Google ganz munter miteinander und übertragen Daten, auch die IP-Adresse deiner Besucher. Das ist nun verboten.

Ich zeige dir, wie du in wenigen einfachen Schritten, deine Lieblingsschriften bei Divi sicher und datenschutzkonform weiter verwenden kannst.

Die Anleitung gilt übrigens für alle anderen Schriften ebenfalls.

Vorbereitung

Als erstes musst du dir natürlich die entsprechende Schrift bei Google herunterladen und das ZIP-File entpacken. Speichere dir die Schrift auf der Festplatte. Relevant sind die Dateien im ttf- und otf-Format.

1.  Google-Fonts mit Divi hochladen

Wenn du wie ich und meine Kund*innen Divi nutzt, dann ist es für dich in der Regel ein Kinderspiel, die neuen Anforderungen umzusetzen.

Schritt 1:

Öffne in einem Beitrag oder eine Seite im visuellen Builder das Textmodul. Dabei ist es völlig egal, welcher Beitrag, welche Seite oder welches Textmodul es ist.

Klicke auf den Reiter “Design” und dann bei Text Schriftart auf die beiden Pfeile. Auch hier ist es egal, ob du die Schriftart bei den Überschriften oder dem normalen Text auswählst.

Schritt 2:

Klicke auf den Balken “Hochladen”

Schritt 3:

Es öffnet sich ein neues Fenster. Du gibst der Schrift einen Namen, am besten natürlich den Namen, den sie trägt. Dann wählst du die ttf- oder otf-Datei aus, die du dir bei der Vorbereitung abgespeichert hast. Anschließend klickst du auf “Hochladen” und das war es auch schon.

2. Schriften über deinen Anbieter hochladen

Wenn du sich Divi bei deiner Schrift verschluckt, was ab und zu vorkommen kann, gibt es noch einen direkten Weg, die Schrift hochzuladen. Die Vorbereitung ist natürlich dieselbe.

Schritt 1:

Log dich bei deinem Anbieter (z.B. All-Inkl) beim FTP-Zugang ein. Das wird überall ähnlich aussehen, ich kann es dir hier bei meinem Zugang zeigen.

Dann suchst du bei deiner Seite auf der obersten Ebene die wp-config.php.

Hier musst du als erstes die Berechtigung dieser Datei ändern. Dazu klickst du einfach auf die drei Ziffern und gibst 777 ein. Bei manchen Anbietern oder FileZilla geht es über die rechte Maustastaste und “Berechtigung ändern” oder etwas ähnliches.

Im Screenshot ist sie auf 444. Das änderst du vorübergehend auf 777. Das bedeutet, dass JEDER diese Datei lesen und ändern kann.

Schritt 3:

Du öffnest die Datei und fügst über die Passage /* That’s all, stop editing! Happy blogging. */ fast ganz unten folgenden Code hinzu: define(‘ALLOW_UNFILTERED_UPLOADS’, true);

Du musst den kompletten roten Code einfügen, also auch den ;

Der Code muss auch zwinged vor dem ?> stehen, sonst wird der Befehl ignoriert.

Das ist WIRKLICH wichtig! Dann speicherst du die Datei wieder ab.

Im Einzelfall musst du die Datei eventuell erst herunterladen, ändern, speichern und wieder hochladen.

Schritt 4:

Wenn du Divi benutzt, dann gehst du jetzt die 3 Schritte, die ich dir oben gezeigt habe.

Wenn du ein anderes Theme benutzt, lade dir die ttf-Datei in folgenden Ordner: wp-content/uploads/fonts oder wp-content/uploads/et-fonts

et-fonts meint die Fonts für Elegant Themes, das ist der Anbieter von Divi.

Schritt 5:

Dieser Schritt ist megawichtig!!

Als erstes öffnest du wieder die wp-config.php und löschst den Code define(‘ALLOW_UNFILTERED_UPLOADS’, true); heraus. Speichere die Datei, die jetzt wieder im ursprünglichen Zustand ist, ab und lade sie hoch.

Dann ändere wieder die Berechtigung der wp-config.php auf 444 oder zumindest 644.

Wenn du diese Punkte vergisst, öffnest du Hackern Tür und Tor. Mit dem Code sagst du nämlich, dass alle Dateitypen hochgeladen werden können und mit 777 sagst du, dass das jeder machen darf. Daher vergiss bitte nicht, diese beiden Änderungen rückgängig zu machen!!!

Wenn du diese Schritte befolgst und deine Schriften so speicherst, kannst du sie in Zukunft weiter ohne Bedenken nutzen. Du kannst übrigens unbegrenzt viele Google-Fonts lokal speichern.

 

Wichtig für SEO: Interne und externe Links

Wichtig für SEO: Interne und externe Links

SEO (Suchmaschinenoptimierung/ Search Engine Optimization)ist ein riesiges Feld und nicht umsonst gibt es dafür Expert*innen, die sich darauf spezialisiert haben. Um deine Seite für SEO zu optimieren, kannst du mit einfachen Maßnahmen beginnen. Eine vernünftige interne und externe Verlinkung gehört dazu.
 

1. Was sind interne Links?

Interne Links sind Links, die du innerhalb deiner Website setzt. Wenn du über ein Thema schreibst und schon einen anderen Beitrag verfasst hast, dann macht es Sinn, diesen Beitrag zu verlinken.

Du bietest auf diese Weise deinen Besucher*innen mehr Wert, indem du ihnen weitergehende Informationen gibst. Sie bleiben länger auf deiner Website. Das ist wiederum ein Zeichen für Google, dass diese Seite hilfreich ist und Google möchte wiederum den eigenen Nutzern gerade die Seiten vorschlagen, die ihnen weiterhelfen.

Eine längere Aufenthaltsdauer ist also für dich, für deine Besucher*innen und Google gut. Die internen Links helfen dir dabei.
Du kannst dir auch überlegen zusätzlich ein Plugin zu nutzen, das ähnliche Seiten unterhalb deines Blogbeitrags einblendet. Ich nutze dafür WordPress Related Posts Thumbnails.
In jedem Fall solltest du deine Startseite für deine interne Verlinkung nutzen und hier auf deine Angebote mit den entsprechenden Schlagworten (Keywords) verlinken, denn die Startseite hat eine große Bedeutung, weil auf ihr die Besucher*innen in der Regel ankommen.
 

2. Was sind externe Links?

Bei externen Links unterscheidet man zwischen Links, die von deiner Website auf andere verweisen und zwischen den Links, die von anderen Websites auf deine gehen (Backlinks).

Ich würde dir empfehlen, nicht nur interne Links zu setzen, sondern auch externe.

Auf diese Weise verlassen zwar deine Besucher*innen deine Website, aber sie wissen, dass sie bei dir auch weitere Infos und andere Blickwinkel auf ein Thema bekommen. Es zeugt natürlich zudem von einer selbstbewussten Haltung, wenn du zeigst, dass du anerkennst, dass andere in manchen Bereichen einfach besser sind.
Was denkst du, was deinen Besucher*innen mehr gefällt: Jemand, der großzügig ist und kein Problem damit hat, wenn die eigene Community von anderen profitiert oder jemand, der krampfhaft versucht, die Menschen nur bei sich zu halten?

Backlinks haben einen umso größeren Wert, je renommierter die Seite ist, von der auf dich verwiesen wird. Wenn Google sieht, dass eine Seite mit einem großen Vertrauenswert auf dich verlinkt, dann ist es ein Zeichen, dass deine Inhalte richtig gut sein müssen, denn sonst würde diese Website dich nicht verlinken.
Du profitierst natürlich ebenfalls von diesem Vertrauen, denn genauso wie Google denken die Besucher*innen der verlinkenden Website.

Aber auch Backlinks von Websites mit einer “normalen” Reichweite sind super und unterstützen euch beide dabei, bei Google besser platziert zu werden.


 

3. Was solltest du beachten?

Setze sprechende Ankertexte

Der Text, hinter dem sich ein Link verbirgt, sollte so aussagekräftig sein, dass man leicht erkennen kann, was einen danach erwartet.
“Hier weiterlesen” ist daher nur sehr bedingt ein guter Ankertext. Besser wäre z.B. “Hier findest du weitere Infos zu Entspannungsmethoden” und du verlinkst Entspannungsmethoden. Perfekt ist es, wenn sich der Ankertext ganz natürlich in den Text einfügt und noch dazu ein Keyword enthält. Keywords sind die Begriffe, die du in Suchmaschinen eingibst, wenn du etwas zu einem Thema wissen willst.
 

Hebe Links farblich hervor

Um wirklich von Links zu profitieren, müssen deine Besucher*innen sie auch als solche erkennen. Nimm am besten für Buttons und Links immer dieselbe Farbe, dann gewöhnen sich deine Besucher*innen daran, dass beim Klick auf diese Farbe immer etwas passiert.
Die Farbe sollte sich gut vom Text abheben und sichtbar sein. Zusätzlich kannst du auch mit Unterstreichungen und fetter Schrift arbeiten.
 

Platziere den Link im Text selbst

Links, die sich ganz natürlich in den Textfluss einfügen, sind “wertvoller” als Links in einer kleinen Linksammlung, die z.B. im Footer oder in der Seitenleiste zu finden sind.
 

Achte auf inhaltlichen Zusammenhang

Der Link sollte natürlich auf eine Seite verweisen, die mit dem Haupttext in Zusammenhang steht. Es macht keinen Sinn, wenn ich mich gerade für Entspannungsmethoden interessiere und dann auf einer Seite lande, auf der es um Suchmaschinenoptimierung geht.
 

Kennzeichne Werbung

Das ist eine Pflicht, die sich aus dem Wettbewerbsrecht ergibt. Wenn du einen Beitrag schreibst, gehen deine Leser*innen erst einmal von einem informierenden/redaktionellen Text aus und bewerten ihn ganz anders als einen Werbetext. Genauso wie im Fernsehen Schleichwerbung verboten ist, ist sie es auch online.
Werbung muss klar gekennzeichnet werden, am besten direkt neben dem Link. Du musst immer darauf hinweisen, wenn du für den Link Geld oder eine andere Gegenleistung erhältst.
 

Setze den Link auf sponsored oder no follow bei bezahlten Links

Wenn du einen Link z.B. auf Amazon setzt und beim Affiliate-Programm Partner bist, musst du den Link auf no follow setzen oder noch besser auf sponsored. Damit sagst du Google, dass dieser Link nicht gewertet werden soll, weil es sich um Werbung handelt. Tust du das nicht, verstößt du gegen die Google-Richtlinien und kannst mit deiner Reichweite gedrosselt werden.
Für das no follow-Attribut kannst du dir auch das Plugin Ultimate Nofollow installieren, wenn du es nicht manuell im Code einfügen willst.
 

Vermeide Link-Farmen

Früher war es “Mode” sich in viele Linkverzeichnisse einzutragen, denn das gab viele Backlinks. Irgendwann hat Google gefunden, dass das nicht wirklich Mehrwert für die Besucher bringt und straft es ab, indem es diese Links entwertet. Lass einfach die Finger davon.
 

Vorsicht beim Geschäftsmodell Link gegen Geld

Gerade mit meinem Reiseblog werde ich häufig angeschrieben, ob ich nicht einen Link gegen Geld setzen will, am besten natürlich ohne die Nofollow / Sponsored-Kennzeichnung und ohne Kennzeichnung als Werbung. Hier kann ich nur eines sagen: Finger weg! Du trägst das Risiko und die anderen profitieren von deiner Reichweite und deiner Vertrauenswürdigkeit.
Das bisschen Geld ist es nicht wert, dass dich Google abstraft. Natürlich gibt es auch seriöse Firmen, die sich an die Spielregeln halten und hier spricht absolut nichts dagegen, wenn der Link/das Angebot thematisch passt.
 
Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

Meine 5 besten Tipps zur Contenterstellung

Meine 5 besten Tipps zur Contenterstellung

In meiner Website-Powerwoche vom Februar war neben der Technik natürlich ein Wunschthema Contenterstellung. Ich habe spontan dazu auch noch ein Video gemacht, aber ich will dir hier meine besten Tipps nicht vorenthalten, denn ich weiss aus eigener Erfahrung und von meinen Kundinnen, dass es vielen schwer fällt, sich regelmässig Inhalte zu überlegen.

1. Macht dir dein Thema überhaupt Spass?

Ich weiss, das scheint im ersten Moment eine komische Frage zu sein, aber beantworte sie mal wirklich ehrlich für dich.

Machst du dein Thema wirklich weil es DEINES ist oder weil da gerade ein Hype ist und sich damit gut Geld verdienen lässt?

Das eine muss ja das andere nicht ausschliessen, aber sich nur einem Thema zuzuwenden, weil es die Kasse klingeln lässt, ist langfristig gesehen nicht unbedingt die beste Motivation. Ich hätte 2018 auch auf den Datenschutz-Zug aufspringen können. Mit dem Thema war ich schon einmal selbständig. Ich bin Juristin und habe sogar 2007 die Prüfung zur zertifizierten Datenschutzbeauftragten beim TÜV Bayern gemacht. Damals hätte ich sicher richtig gut Geld verdienen können, aber es hätte mir keine Freude gemacht.

Wenn du dagegen ein Thema wählst, dass dich interessiert, mit dem du dich auch so freiwillig beschäftigst ohne dass du dafür bezahlt wirst, dann werden dir nicht so schnell die Ideen ausgehen.

2. Notiere dir sofort deine Ideen

Ich weiss nicht, wie es bei dir ist – ich habe meist die tollsten Ideen in der Badewanne und inzwischen liegen da auch Stift und Block, weil ich sie sonst wieder vergessen.

Wenn du entspannt bist und deine Gedanken nicht permanent ums Business kreisen, kann dein Unterbewusstsein einfach mal losmarschieren und neue Wege gehen. Dann kommen auch die kreativen Ideen, eben weil dein Fokus mal nicht krampfhaft auf Ideen finden ausgerichtet ist und du losgelassen hast. Wenn du gerade nichts zur Hand hast, um die Ideen festzuhalten. ärgerst du dich im Nachhinein. Selbst wenn du dir sagst, dass du es dir merken wirst. Oft genug kommt etwas anderes dazwischen und weg ist die Idee. Halte sie fest! Das kann eine Sprachnachricht auf deinem Handy sein, eine Notiz in einem Tool wie OneNote oder Evernote oder ganz altmodisch aufschreiben.

Eine tolle Quelle für Ideen für deine Contenterstellung sind auch deine Kunden. Höre ihnen gut zu. Welche Themen tauchen immer wieder auf? Über was stolpern viele deiner Kunden? Was beschäftigt sie?

Dazu musst du natürlich auch deine Kunden kennen. Du kannst sie natürlich auch direkt fragen. Wer in meine Gruppe kommt, muss auch eine Frage zu den grössten Herausforderungen beantworten. Du kannst natürlich auch Umfragen erstellen oder direkt mal kurz mit deinen Lieblingskunden sprechen und sie fragen.

Ich nutze für meine Ideen OneNote und habe hier einen Ordner, in dem ich meine spontanen Ideen sammele. Ganz clever ist es, wenn du auch noch ein paar Stichworte hinzufügst, damit du auch später weisst, was du dir dabei gedacht hast. So kannst du, wenn du ohnehin schon im Flow bist, gleich deine Gedanken strukturieren und hast damit schon einmal ein Rohgerüst für einen Blogartikel oder einen Post.

Notizbuch

3. Greife auf bewährte Formate zurück

Es gibt einige Formate, die gehen IMMER. Wenn du sie benutzt, dann geht die Contenterstellung fast von allein.

Dazu gehören Schritt-für-Schritt-Anleitungen wie z.B. meine Anleitung, wie du mit Zoom nach Facebook streamst. Überlege mal, welche Anleitung du erstellen könntest, die ein kleines Kundenproblem löst. Das können ganz praktische Dinge sein wie eben bei mir eine technische Anleitung, Bastelanleitungen, Anleitungen wie man Glaubenssätze erkennt etc. Da kannst du durchaus kreativ werden. Voraussetzung ist natürlich, dass du deinen Kunden gut kennst und weisst, wo sie/ihn der Schuh drückt.

Ein weiteres beliebtes Format sind Aufzählungen oder Listen. Dieser Beitrag ist ein Beispiel dafür. Sie sind so beliebt, weil sie eine klare Struktur haben, viele Informationen haben und die einzelnen Punkte auch gut verdaulich sind. Ich könnte über jeden Unterpunkt einen eigenen Beitrag schreiben, aber mit diesem Beitrag bekommst du in kleinen Häppchen schon eine erste Hilfestellung, die dich weiterbringt.

Ebenso sind Beiträge beliebt, die etwas Persönliches über dich verraten. Seien wir einmal ehrlich… wie alle sind neugierig. Ich bin es zumindest und mich interessiert immer, wer sich hinter einer Website verbirgt. So einen Beitrag habe ich mal im Rahmen einer Blogparade geschrieben.

Wenn es bei deinem Business passt, kannst du auch Testberichte schreiben. Wir lesen alle die Bewertungen bei Amazon, Booking und Co., denn wir wollen wissen, ob das Gerät, das Buch, das Hotel etc. etwas taugt und vertrauen auf die Meinung von anderen Menschen.
Wenn du einen Testbericht schreibst, pass hier wegen der Werbekennzeichnung auf. Du musst einen solchen Beitrag grundsätzlich als Werbung kennzeichnen, wenn du dafür Geld bekommen hast oder du den Artikel vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen hast. Auf meinem Reiseblog habe ich zu einigen Gadgets und Zielen solche Artikel geschrieben und hier findest du meinen Bericht zu meiner Reiseyogamatte, die ich auch Zuhause nutze.

Checklisten sind auch sehr beliebt, aber die eignen sich fast noch besser als Freebie, also als Geschenk im Austausch für eine Email-Adresse und einen Eintrag im Newsletter. Ich liebe es, Dinge abzuhaken und Checklisten können bei einer Planung hilfreich sein. Auf meinem Reiseblog habe ich z.B. eine Packliste, die gerne heruntergeladen wird.

4. Mach dir einen Contentplan

Der Tipp gilt zwar mehr für Social Media, ist aber auch für deinen Blog anwendbar. Ich gehe einmal davon aus, dass du bei allem intuitiven Vorgehen auch eine Strategie hast und weisst, wann du welches Angebot auf den Markt bringen möchtest. Spontane Aktionen, die ich auch hin und wieder mache, lassen wir mal kurz ausser Acht.
Auf dieses Angebot sollten deine Inhalte hinführen und deine Leser*innen schon vorbereiten. Dazu planst du von deinem Angebotstermin aus rückwärts und überlegst dir, welche Inhalte passen zu deinem Angebot, ohne schon zu viel zu verraten und ohne die komplette Lösung zu liefern. 4-6 Wochen vorher startest du mit den passenden Inhalten.

Auf Facebook und Co. Solltest du aber nicht täglich rund um dein Angebots-Thema posten, aber doch öfter als sonst. Lockere zwischendurch immer wieder mit anderen Posts auf. Bei einem Blog ist es schon einfacher, wenn du wöchentlich oder alle 2 Wochen einen neuen Artikel online stellst.

Wenn du eine Plan hast, dann musst du dir nicht mehr den Kopf zerbrechen, was du schreibst. Der grobe Rahmen liegt fest und es geht nur noch um die Ausgestaltung. Wenn du Punkt 1 beachtest hast und dir deine Inhalte ohnehin Freude machen, dann fliesst es auch aus deiner Feder oder aus der Tastatur.

leerer Kalender

5. Arbeite vor

Gerade bei Posts für die sozialen Medien empfehle ich meinen Kundinnen, vorzuplanen und die Beiträge für die kommenden 2-4 Wochen im Voraus zu erstellen. Das muss nicht für jeden Tag sein, aber für 4 von 7 Tagen ist es ok. Beim Bloggen halte ich es ähnlich, da kann man schon auch mal einen Monat vorarbeiten.

Das entspannt ungemein und du musst dich nicht täglich/wöchentlich hinsetzen und dir den Kopf zermartern, über was du schreiben möchtest. Das gilt natürlich auch analog für Videos oder Podcasts. Du nimmst dir am Monatsanfang 1, 2 Tage Zeit, bereitest deine Inhalte vor und kannst dich den Rest des Monats ganz entspannt um andere Dinge kümmern.

Zum Abschluss möchte ich dir noch zwei Tipps geben:

Stress dich nicht und mach dir nicht unnötig Druck. Die Welt geht nicht unter, wenn du mal nichts von dir hören lässt. Die Pause sollte nur nicht zu lang sein, denn du bleibst nur im Kopf deiner Kunden, wenn du präsent bist. Wenn du einmal auftauchst und dann wieder wochenlang in der Versenkung verschwindest, dann wirst du dir keine Community aufbauen und das Verkaufen deines Angebots, egal wie toll es ist, wird schwierig. Deine Kunden kennen dich kaum und wen man nicht kennt, dem vertraut man nicht so schnell.
Bleib also dran und das konstant.

Schreiben oder auch sprechen, egal ob im Video oder im Podcast, ist auch Übungssache. Du wirst besser, je öfter du es machst. Erinnere dich an deine ersten Fahrstunden und die vielen Male, wo du den Motor abgewürgt hast, wenn du auf einem Schalter gelernt hast. Und heute – da geht es wie von selbst. Das ist mit dem Schreiben und Sprechen genauso. Lass also deinen Perfektionismus einen Spaziergang machen, setz dich an deinen Laptop/PC und leg los.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine Website zu erstellen, bekomme ich regelmäßig von meinen Kundinnen gestellt.

Häufig ist es auch so, dass der Wunsch nach einer Website sie überhaupt zu mir führt. Das ist ja auch kein Wunder, denn das ist mein Business und eine Website ist erst einmal auch etwas Greifbares. Da sieht man schon einmal etwas entstehen, vielleicht den eigenen Namen und das eigene Bild im Netz, das ist schon ein tolles Gefühl und es fühlt sich auch danach an, jetzt endlich mit dem Business zu starten.

Aber wenn wir dann miteinander sprechen, stellt sich manchmal heraus, dass die Basis fehlt.
Wenn ich nachbohre und nach dem Warum frage oder nach dem Wunschkunden, dann fängt die ein oder andere an, ein wenig herumzudrucksen. Schnell wird uns beiden klar, dass hier noch ein wenig (oder auch mehr) Grundlagenarbeit zu machen ist.

Ich bin hier auch sehr offen zu meinen Kund*innen, denn es ist Quatsch, einfach nur eine hübsche Seite ins Netz zu stellen, die aber nicht klar sagt, was die Besucher bekommen und die nicht auf ein spezielles Problem eingeht.

Aber ich weiß wie meine Kundinnen und, zugegeben auch ich, ticken. Wenn ihnen klar ist, dass es ein wenig mehr als reines nacktes Webdesign und die Technik ist, dann kommt häufig die kleine Perfektionistin durch. Es wird gebastelt, formuliert, mit Farben und Schriften experimentiert und passiert genau…. Nichts.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt?

Brauchst du überhaupt eine Website?

Ich gehöre noch zu der Generation Pre-Facebook. Als ich online ging, gab es Websites, Foren und bei Yahoo geschlossene Gruppen. Punkt. Kein Facebook, kein Instagram, kein LinkedIn, kein Pinterest. Das kannst du dir heute vielleicht kaum vorstellen und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich fast wie ein Internet-Dino.

Ich bin mit Websites quasi aufgewachsen, aber das ist noch kein Grund.

Es macht einfach Sinn, weil du die Chefin auf deiner Website bist und dir kein Mark Zuckerberg vorschreiben kann, was du veröffentlichen darfst und was nicht. Das ist für mich der wichtigste Grund überhaupt – es ist dein virtuelles Wohnzimmer, in dem du machen kannst, was du willst, natürlich im Rahmen der Gesetze, ist eh klar. Du hast hier die Freiheit über deine Themen, zu schreiben, Videos einzubinden, Podcasts einzusprechen, ohne an eine Beschränkung von Zeichen oder bei der Länge gebunden zu sein.

Ein weiterer Grund: Wenn morgen Facebook dicht macht, sind deine Kontakte weg. Clever, wenn du vorher deine Community auf deine Website und in deinen Newsletter geführt hast. Dann kannst du immer noch mit ihnen in Kontakt bleiben.

Deine Website ist deine Schaltzentrale und hier bündeln sich deine Aktivitäten.

Also ja, eine Website muss sein.

Du stehst ganz am Anfang mit deinem Business

Um erste Sichtbarkeit zu bekommen, die ersten Kontakte zu knüpfen und ein wenig zu experimentieren sind soziale Netzwerke super. Natürlich auch später, als ein Puzzleteil deiner Gesamtstrategie, aber für den Start reichen sie erst einmal völlig aus.

Wenn du noch am Herausfinden bist, mit wem du wirklich gern arbeiten möchtest und wie du deinen Kunden helfen willst, dann macht eine Website keinen Sinn.

Du würdest anfangen, Texte zu entwerfen, Bilder herauszusuchen und dir Gedanken um die Gestaltung machen. Du würdest eine Wohnung einrichten, von der du weder weißt, wo sie ist noch wie der Grundriss aussieht. Du weißt nicht, wie viele Zimmer sie hat, ob ein Balkon oder ein Garten dabei ist.
Und wenn du sie dann siehst, fängst du fast von vorne wieder an. Natürlich kannst du ein paar Dinge verwenden, andere wirst du komplett rausschmeißen, weil sie nicht passen.

Genauso ist es mit der Website, wenn die Basis nicht vorhanden ist. Du hast vielleicht eine Ahnung, wohin die Reise gehen soll, aber das Ziel ist noch im Nebel.

Wenn du jetzt mit der Website anfängst, dann wirst du ziemlich sicher nicht glücklich damit. Du wirst spüren, dass es nicht rund ist, dass es sich nicht stimmig anfühlt. Du hast zu den grundlegenden Fragen noch eine Baustelle mehr. Bis du soweit bist, dass die Inhalte stehen, hast du wahrscheinlich schon vergessen, wie das alles mit den technischen Einstellungen war. Es macht sich Frust breit.

Genau davor will ich dich bewahren, auch und gerade weil Websites zu meinem Business gehören und einen großen Schwerpunkt bilden.

Wenn du noch am Anfang stehst, dann sollten wir mal über mein Soul Biz Starter-Programm sprechen. Ich begleite dich durch den Aufbauprozess und am Ende hast du ein solides Fundament für dein Business UND eine Website, die zu dir und deinem Business passt.

 

Dein Fundament steht

Yeah, du kennst dein Warum und hast Klarheit, mit wem du zu welchem Thema arbeiten willst.

Du hast deine Vision, wohin sich dein Business entwickeln soll. Du kennst deinen roten Faden, der sich durch dein Leben zieht und genau in deinem Business mündet. Du weißt, welche Stories du erzählen kannst, damit du Vertrauen aufbaust und mit denen sich deine Kund*innen identifizieren können.
Du hast schon Ideen für dein Angebot. Du bist mit deinem Thema auch schon auf einem Kanal sichtbar.

Das ist nun ein guter Zeitpunkt, um mit der Website zu starten, denn du hast die Basis gelegt.

Jetzt kannst du auf deiner Startseite auf den Punkt bringen, um was es bei dir geht. Deine Über mich-Seite ist keine Zertifikatsschlacht und auch kein epischer Lebenslauf, sondern hat Bezug zu deinem Business, deinen Kunden und einem Angebot.

Wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst, sei es im Blog oder auf Facebook, weißt du, worüber du schreiben/sprechen kannst, denn du hast dein Thema klar.

Es macht so vieles einfach leichter, wenn du erst die Grundlagen schaffst und dann alles in die Form einer Website gießt.

Vergiss den Perfektionismus

Wenn du an diesem Punkt bist und alles soweit steht, dann kommt spätestens ein guter Bekannter, den du wahrscheinlich auch kennst – der Perfektionist.

Der fängt dann an rumzumeckern und dir zu erzählen, dass hier und da noch so einiges fehlt. Du fängst an an kleinen und großen Schrauben zu drehen, die Farben das 576ste Mal zu ändern, wieder bei den Schriften zu schauen, ob nicht die 47ste doch besser passt und überhaupt… die Texte, sind die überhaupt ok?

Du fängst an, die Website vor dir herzuschieben, weil noch nicht alles perfekt ist.

Ich bastel auch immer wieder an meiner Seite, verändere Fotos, passe Texte an, schmeiße das eine raus, nehme das andere dazu. Die Website wächst und verändert sich mit mir. Das ist nun einmal so und völlig normal. Ok, wenn man wie ich eine gewisse Leidenschaft dafür hat, packt man das sicher häufiger an als ein normaler Mensch. Bei dir wird es sicher seltener vorkommen, dass du immer wieder alles neu machst oder mit neuen Features herumspielst so wie ich. Musst du ja auch nicht, also keine Angst, du musst deine Website nicht permanent ändern, aber immer wieder neue Inhalte zu bringen macht Sinn. So kannst du Vertrauen aufbauen, kleinere Probleme lösen, Tipps und Inspiration geben und so deinen Expertenstatus aufbauen.

Wenn du Klarheit über dein Warum, deinen Kunden und dein Angebot hast, dann setze es auch mit einer Website um. Warte nicht auf DEN Tag, wo alles klar sein wird. Damit verlierst du Zeit. Fang bei 80% an, das ist der richtige Zeitpunkt.

Der richtige Zeitpunkt für die Website ist da und nun?

Die nächsten Schritte haben erst einmal nichts mit Gestaltung zu tun, sondern mit Strategie, Zielen und Planung. Das ist wieder ähnlich wie beim Hausbau. Erst kommt der Rohbau, dann die ganzen notwendigen Einbauten und irgendwann am Ende die Deko. So ist es bei der Website auch, aber da unterhalten wir uns entweder persönlich oder in einem anderen Artikel darüber.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

So planst du deine Website von Anfang an richtig

So planst du deine Website von Anfang an richtig

Eine Website technisch umzusetzen ist im Grunde Handwerk, aber sie so zu gestalten, dass sie dir dabei hilft, deine Ziele zu erreichen, das ist schon eher eine Kunst. Die Basis dafür ist, dass du deine Website vernünftig planst. Das ist spätestens der Punkt, an dem du Klarheit über ein paar Fragen deines Business haben solltest.

Hier im Artikel kann ich die Fragen natürlich nur anreißen. Tiefer gehe ich mit dir in der Website-Powerwoche, die am 17.02. startet und kostenlos ist.

Wenn du die folgenden Punkte klar hast, dann kannst du loslegen und deine Website planen. Die Inhalte ergeben sich fast von selbst.

Sobald das Grundgerüst und die Struktur stehen, macht es auch Sinn, die Website umzusetzen. Das ist der Punkt, an dem Kreativität und Handwerk ins Spiel kommen. Erst an diesem Punkt machst du dir Gedanken über Farben, Schriften, Optik etc.. Natürlich ist es auch wichtig, dass die Seite den Besucher gut führt und auch auf dem Handy gut aussieht.

Du kannst die folgenden Fragen auch als Basis für ein Brainstorming mit einer Mindmap nehmen. Ein kostenloses Tool ist zum Beispiel FreePlane. Nimm dir ruhig ein wenig Zeit und arbeite immer wieder an den Fragen. Wenn du deine Website nicht clever planst, dann wirst du nicht wirklich zufrieden damit sein. Die Zeit, die du dir vorab nimmst, wird sich hinterher bezahlt machen, versprochen!

 

1. Finde dein Warum

Dein Warum ist dein Antreiber, deine Motivation, der Grund, warum du das Ganze auf dich nimmst.

Seien wir einmal ehrlich – wenn du ein Business aufbaust, wirst du häufig zumindest am Anfang mehr arbeiten und weniger verdienen als bei einem Angestelltenjob. Falle bitte nicht auf die Geschichten “In 5 Wochen 5- oder 6-stellig” herein, da verbrennst du Geld. Ein Business aufzubauen ist ein Prozess und auch Persönlichkeitsentwicklung.

Aber das nur am Rande… Bei mir war das mit dem mehr arbeiten, weniger verdienen am Anfang definitiv der Fall und ich sitze auch öfter mal am Wochenende oder am Abend vor dem PC. Umgekehrt genieße ich auch die Freiheit, meine Zeit einzuteilen und dann zu arbeiten, wenn ich will statt nach der Uhrzeit.

Dein Warum wird dir dabei helfen, genau diese Durststrecken durchzustehen.

Ich verrate dir eines – nur das Geld wird als Motivation nicht reichen. Dein Tun, dein Business sollte einen tieferen Sinn haben.

Mein Warum ist eigentlich ganz einfach: Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass immer mehr Frauen den Mut fassen, ihre Träume in die Realität zu bringen und sich nicht aufhalten lassen. Ich habe so oft gesehen, dass gerade Frauen sich selbst klein halten und nicht zu sich und ihrer Größe stehen. Das Ergebnis: Frust und Unzufriedenheit Sie spielen nach den Regeln anderer und statt das eigene Leben zu leben, leben sie so, dass es anderen, aber nicht ihnen selbst gefällt.

Dazu kommen noch andere Motivatoren wie z.B. zeit- und ortsunabhängig arbeiten, mich nicht dem Diktat des Weckers unterwerfen, etwas tun, was wirklich Sinn stiftet, flexibel sein und reisen, wann ich will ohne Urlaubsabstimmung mit x Kollegen…

Was ist dein Warum? Das wird dein roter Faden, wenn du die Website planst und Inhalte gestaltest, auch für soziale Netzwerke.

 

2. Wen willst du erreichen?

Wenn du Klarheit über dein Warum hast, dann bist du auch schon deinem Wunschkunden, deiner Zielgruppe einen Schritt näher.

Und nein, auch wenn du theoretisch ein Produkt oder eine Dienstleistung hast, die wirklich jeder gebrauchen kann, überlege dir, mit wem DU wirklich gern zusammenarbeiten willst und in welchem Thema.

Wenn du alle erreichen willst, wirst du niemand erreichen, denn dann werden deine Inhalte so breit sein, dass du keinen wirklich erreichst. Du bist austauschbar und ich garantiere dir, dass du den Kampf verlieren wirst, wenn du nur über den Preis gehst.

Wenn du dagegen weißt, wer deine Kunden sind, wo sie der Schuh drückt und welche Lösung du hast, dann kannst du sie gezielt ansprechen.

Du kannst und musst sogar dir überlegen, welchen zusätzlichen Nutzen du bringst, der dich wieder von deinen Mitbewerbern abhebt. So kannst du nach und nach deinen Expertenstatus für ein Thema oder eine Zielgruppe aufbauen.

Webdesigner gibt es wie Sand am mehr. Mich unterscheidet, dass ich nicht nur Seiten umsetze, sondern besonders Business-Starterinnen coache und berate, was Sinn macht. Gerade am Anfang ist das wichtig, das Fundament ordentlich zu legen, um nicht x mal die Website von Grund auf neu zu machen. Zusätzlich führe ich meine Kundinnen auch hin und wieder in Meditationen tief zu sich selbst, damit sie mit sich und ihrer Essenz in Kontakt kommen. Mehr als Webdesign eben.

 

3. Die Domain

Natürlich solltest du dir auch Gedanken darüber machen, unter welcher Internet-Adresse (Domain) du gefunden werden willst. Wenn du dir einen Phantasienamen überlegst, den du absolut schick findest, dann denke daran, dass die wenigsten Menschen danach suchen werden, weil sie ihn einfach nicht kennen. Google wird dir hier nicht viel helfen können.

Wenn du deine Dienstleistung in den Namen bringst, bist du festgelegt.

Am flexibelsten bist du, wenn du deinen Namen verwendest, dann bist du nicht festgelegt, wenn sich dein Business ändert.

Seriös ist es natürlich, wenn deine Domain nicht mit jimdo/wixx/wordpress.com anfängt. WordPress.com ist übrigens nicht mit wordpress.org zu verwechseln. Auch wenn beides WordPress ist, bestehen hier deutliche Unterschiede, die ich in diesem Artikel kurz erkläre.

4. Welche Seiten sind wichtig?

Jaaa, langsam kommen wir bei der Planung an konkrete Punkte.

Eine Website besteht aus mehreren Seiten:

Die Homepage oder Startseite

Das ist die Eingangstür zu deinem virtuellen Heim im Netz. Der Besucher soll auf einen Blick erkennen, um was es geht. Die Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer und der nächste mit einem ähnlichen Angebot ist nur einen Klick entfernt. Sehen deine Besucher auf den ersten Blick, um was es geht? Bietest du eine Lösung für ihr Problem und das auch ohne dass sie scrollen müssen?

Hast du möglichst weit oben eine Handlungsaufforderung, damit sie wissen, was sie als nächstes machen sollen?

 

Über mich

Das ist eine der beliebtesten Seiten und nein, sie geht nicht über dich, zumindest nicht nur.

Auf der Über mich-Seite zeigst du natürlich wer du bist, aber bitte immer in Bezug zu deinem Angebot. Das ist der Ort, an dem du deine Geschichte erzählst, warum du genau dieses Business machst. Es ist die perfekte Seite, um erstes Vertrauen aufzubauen und zu zeigen, dass du die Richtige bist, weil du die Herausforderung deiner Besucher schon bewältig hast.

Jeder will doch wissen, warum er/sie gerade mit dir Zeit verbringen soll, sei es nur auf der Website oder am Ende in der Zusammenarbeit. Zeige es.

Zertifikatsschlachten dagegen will eigentlich kein Mensch sehen. Die Methode ist meist egal, wenn das Ergebnis stimmt.

Ein paar Fun Facts dagegen machen dich menschlich und nahbar.

 

Angebot

Das versteht sich von selbst, denn du hast ein Business und kein Hobby. Ob du auch Preise angibst, ist Geschmacksache. Hier gibt es x Argumente dafür und dagegen. Da solltest du auf deine Intuition hören oder einen Mix machen.

Ich bin für Transparenz, aber in meinen Erstgesprächen kommt es durchaus vor, dass ich ein individuelles Angebot mache, weil ein paar Punkte vom Standard abweichen.

Achte darauf, dass es nicht zu viele ähnliche Angebote sind, das verwirrt nur. Wenn deine Besucher viel Zeit damit verbringen müssen, erst herauszufinden, was denn die Unterschiede sind, werden sie wegklicken. Mach es einfach und übersichtlich.

 

Impressum und Datenschutz

Die beiden Seiten sind ein absolutes Muss. Da gibt es nichts daran zu rütteln. Noch bevor du mit irgendetwas anfängst, solltest du diese beiden Seiten einrichten, sobald deine Website online ist, auch wenn sonst noch keine Inhalte darauf zu finden sind.

Ich biete für meine Kund*innen die Erstellung mit den Generatoren von eRecht24 inklusive an, so dass sie damit schon sehr gut aufgestellt sind.

Wenn du ganz sicher gehen willst, dann solltest du dir von einen Datenschutzbeauftragten helfen lassen.

 

Blog

Ein Blog ist eine Art Magazin oder Zeitung. Hier erscheinen regelmäßig neue Artikel zu deinem Thema. Hier ist “regelmäßig” das Zauberwort, denn wenn sich wochenlang nichts tut, dann wirkt deine Seite verwaist, ausgestorben, tot. Regelmäßig kann einmal die Woche, alle 2 Wochen etc. bedeuten und nicht zwingend täglich.

Ein Blog ist eine tolle Möglichkeit, Mehrwert zu bieten und schon kleine Lösungen zu geben. Deine Besucher lernen dich kennen und du baust deinen Expertenstatus aus.

Du kannst hier schreiben, Podcasts zum Hören veröffentlichen oder auch Videos, je nachdem, welches Medium dir am besten liegt oder auch eine Mischung anbieten.

Ein Blog ist keine Pflicht, sondern eher schon die Kür. Wenn du keine Lust hast, regelmäßig zu schreiben, dann lass es lieber und veröffentliche einfach so einige Beiträge zu deinem Thema, die du dann entsprechend in der Navigation verlinkst.

 

Referenzen

Wenn du schon Kunden hattest, dann ist es toll, wenn du ihre Bewertungen (Testimonials) auf deiner Seite veröffentlichen kannst. So bekommen potenzielle neue Kunden einen Eindruck, wie es ist, mit dir zusammenzuarbeiten. Das stärkt auch deine Glaubwürdigkeit.

Natürlich sollten es echte Bewertungen sein, das ist klar. Fakes sind absolut tabu.

 

Kontakt & Anfahrt

Das ist kein Muss und du kannst diese Infos getrost in die Fußzeile packen.

Eine Anfahrtsbeschreibung macht natürlich nur dann Sinn, wenn du eine Praxis oder einen Laden hast.

 

5. Nicht zu vergessen – Rechtssicherheit

Impressum und Datenschutz habe ich schon kurz erwähnt, aber es gibt noch andere Punkte wie eine SSL-Verschlüsselung und das leidige Cookie-Thema.

Eine SSL-Verschlüsselung ist notwendig, damit deine Daten sicher übertragen werden. Das erkennst du an dem Schloss-Symbol neben der URL in der Browserleiste.

Google straft unsichere Seiten ab und zeigt sie im Einzelfall schon gar nicht an. Das muss nicht sein.

Bei den Cookies reicht inzwischen nicht mehr die Leiste, die ich immer noch oft sehe und auf der du nur “Ok” anklicken kannst. Inzwischen müssen deine Besucher entscheiden können, ob sie nur notwendige Cookies akzeptieren oder alle.

 

Du hast nun einen gewissen Überblick, auf was du bei der Planung deiner Website alles achten solltest. Du wirst schnell merken, dass es wirklich Zeit braucht, damit das Projekt “Eigene Website” wirklich erfolgreich wird und nicht nur hübsch anzusehen. Es ist ein Prozess, gerade wenn du dir noch nicht zu viele Gedanken über die ersten Punkte gemacht hast. Glaube mir, ich weiß, von was ich spreche, denn am Anfang habe ich schöne Websites für mein Business gemacht, weil ich es konnte und es mir Spaß gemacht hat. Aber ich habe nicht die Basics beachtet und der Erfolg war, sagen wir mal, bescheiden. Ich will dir helfen, dass du keine Zeit und kein Geld verschwendest.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

Welche Ziele kann eine Website haben?

Welche Ziele kann eine Website haben?

Eine Website einfach so ohne zumindest ein Ziel ins Netz stellen macht, unter uns gesagt, nicht wirklich Sinn. Du kannst natürlich damit dein Ego streicheln und einiges an Zeit und Geld investieren, aber wenn du kein Ziel für deine Website definiert hast, dann nimm lieber das Geld und gönne dir einen schönen Urlaub. Da bin ich ehrlich, auch wenn es mein Business ist, Websites zu erstellen.

Es ist eben ähnlich wie bei einer Reise: Wenn du keinen Plan hast, wohin du willst, kommst du irgendwo an, aber nicht da, wo du eigentlich hin möchtest.

Am Ende soll deine Website im Grunde natürlich eines bringen – mehr Kunden. Aber das Wie kann auf unterschiedliche Weise geschehen.

Nur mal so als Hinweis: Du solltest natürlich wissen, wer deine Kunden sind, welche Herausforderungen sie haben und wie du sie unterstützen kannst. Wenn du für alle da sein willst, dann wird es nichts. Glaub mir, das habe ich auch schon versucht und es hat nicht funktioniert.

 

Ziel 1: Informieren

Die Information kann in unterschiedliche Richtungen gehen. Du möchtest zum einen natürlich über dein Angebot informieren, damit deine Besucher wissen, welche Lösung oder Unterstützung sie bei dir finden.

Du solltest auch über dich informieren, denn wenn wir einmal ehrlich sind, da draußen gibt es x andere, die etwas ähnliches wie wir anbieten und mindestens gleich gut sind.

Du solltest deine Leser auch über dich informieren, was dich einzigartig macht und damit meine ich nicht 237 Zertifikate, sondern dich als Person. Zeige dich von deiner menschlichen Seite und erzähle ein wenig von dir. Wenn deine Besucher dich ein wenig kennenlernen, schafft das Vertrauen. Wenn es Gemeinsamkeiten gibt, wirkst du gleich sympathischer, denn wir verbinden uns gerne mit Menschen, die ähnlich ticken.

Natürlich kannst du auch deine Expertise zeigen, indem du interessante Artikel in einem Blog oder als Seiten veröffentlichst. Deine Besucher erhalten gleich einen Mehrwert, vielleicht sogar eine Lösung für ein Teilproblem und sehen, dass du etwas von deiner Materie verstehst.

Natürlich kannst du auch mit Videos oder einem Podcast deine Inhalte aufbereiten. Das ist noch persönlicher und deine Besucher bekommen einen ganz anderen Eindruck von dir.

Wenn die Besucher auf deiner Website nützliche und interessante Inhalte finden, stärkt das den Kennen-Mögen-Vertrauen-Faktor, der am Ende zum Kauf führen kann.

Damit deine Artikel, Videos oder Podcasts nicht ins Leere gehen und du nach dem Gießkannen-Prinzip vorgehst, solltest du dir natürlich vorab Gedanken über deine Zielgruppe machen und auch über das, was sie beschäftigt. Nur so kannst du sie auch abholen und Mehrwert liefern.

 

Ziel 2: Community aufbauen

Viele schwören darauf, sich eine Community über eine Gruppe z.B. bei Facebook oder LinkedIn aufzubauen. Das macht auch absolut Sinn, aber du darfst nie vergessen, dass du damit von diesen Plattformen abhängig bist.

Darüber hinaus solltest du auch daran denken, dass nicht jeder bei den Social Media ist. Diesen Menschen solltest du auch eine Möglichkeit anbieten, mit dir in Kontakt zu bleiben und von dir mit Tipps und Infos versorgt zu werden.

Ich würde dir daher empfehlen,  auch über deine Website deine Community aufzubauen. Das geht am einfachsten mit einem Newsletter, den du regelmäßig verschickst. Als kleinen Anreiz kannst du auch ein Goodie, ein sogenanntes Freebie, anbieten. Das kann ein PDF, eine Videoserie, ein Audio sein, das ein kleines Problem deiner Zielgruppe löst. Auch hier ist es nötig, dass du dir vorher Gedanken über deine (künftigen) Kunden gemacht hast.

Es soll einen kleinen Einblick in deine Arbeit geben und Lust auf mehr machen.

Ein kleiner Hinweis am Rande: In Zeiten der DSGVO solltest du natürlich darauf achten, dass dein Newsletter den rechtlichen Anforderungen entspricht. Die großen Anbieter sind hier aber alle gut aufgestellt.

Auch das Freebie ist nicht ohne und du solltest dich informieren, wie du es rechtskonform mit dem Newsletter verbinden kannst.

 

Ziel 3: Konkrete Angebote verkaufen

Wenn du ein Business hast und nicht auf deiner Website darüber sprichst, was du anbietest und wie man mit dir zusammenarbeiten kann, dann verschenkst du viel Potenzial.

Du kannst deine Website mit Bezahlanbietern wie Paypal oder Digistore24 verbinden. Gerade bei kleinpreisigen Produkten wie einer Meditation oder einem Ebook bietet sich das an, denn da können neue Besucher für wenig Geld direkt eine Lösung erhalten und es kann der erste Schritt auf der Reise mit dir sein, die dann in deinem besten Angebot endet.

Natürlich kannst du auch für deine Besucher auch Kurse und Coachings anbieten, aber meiner Erfahrung nach kaufen die Menschen solche Produkte meist erst dann, wenn sie dich schon ein wenig besser kennen. Da macht es sich bezahlt, wenn du einiges in die Vorarbeit investiert hast und Vertrauen durch Inhalte aufgebaut hast.

Im Gegensatz zu dir verkauft deine Website 7×24. Lass dieses Ziel daher nicht aus den Augen und überlege dir, wie du es erreichen kannst. Dazu brauchst du keine aufwändige Software, eine Verlinkung mit Digistore24 oder Paypal reicht völlig aus.

Extra-Tipp: Informiere dich bitte in jedem Fall über die steuerlichen Regelungen, wenn du nicht nur in deinem Heimatland, sondern auch grenzüberschreitend oder außerhalb der EU (Schweiz z.B.) deine Produkte oder Dienstleistungen anbietest.

Ziel 4: Zeitersparnis durch Automation

Kennst du auch den Mail-Ping-Pong, wenn es um Terminvereinbarungen geht? Das zieht sich wie Kaugummi, weil dann doch immer etwas dazwischen kommt und bis mal einen gemeinsamen Termin findet, können Tage vergehen.

Wie viel bequemer und entspannter ist es, wenn sich deine Kunden einen Termin in einem Kalender selbst aussuchen können. Wenn sich der Buchungskalender mit deinem normalen Kalender abgleicht, dann kommt es auch nicht zu Doppelbuchungen.

Ihr spart euch beide Zeit und es ist auch professionell. Hier gibt es übrigens auch gute kostenlose Varianten wie youcanbook.me. Ich nutze Book like a Boss und da kannst du zwischen einer ausführlichen Variante und einer Kurzvariante der Startseite wählen und es hat noch ein paar andere schicke Features.

 

Ziel 5: Leser- und Kundenbindung

Dieses Ziel geht ein wenig in die Richtung wie das erste Ziel. Wenn dein Blog verwaist ist und sich lange nichts tut, enttäuschst du deine Leser, die sich auf deine Tipps freuen. Wenn du dagegen regelmäßig von dir hören lässt, dann gewöhnen sie sich daran und irgendwann gehörst du dazu. Das kennst du sicher auch von deinen Lieblingsserien. Erst schaut man sich die ersten Folgen an und wenn es dir gefällt, schaust du regelmäßig und freust dich auf die nächste Episode.

Regelmäßig heißt übrigens nicht zwingend wöchentlich, das können gerade auch bei Blogartikeln alle zwei Wochen sein. Bei Facebook & Co. sollte allerdings die Taktung höher sein, denn das ist einfach schnelllebiger als ein Blog oder eine Website, bei der man alles noch einmal nachlesen kann und die Inhalte gut findet.

Auch kleine Geschenke oder Rabatte nur für die Newsletter-Abonnenten dienen dazu, deine Beziehung zu deiner Community zu festigen. Was könntest du zu welchem Anlass mal als Goodie geben? Kleine Geschenke erhalten auch in der virtuellen Welt die Freundschaft.

 

Ziel 6: Unabhängigkeit von fremden Plattformen

Deine Website gehört dir, ganz im Gegensatz zu Facebook & Co.. Hier bist du davon abhängig, welche Möglichkeiten du hast. Du musst dich an die Richtlinien halten, um nicht abgestraft zu werden und wenn eine liebgewonnene Funktion verschwindet, kannst du nichts machen.

Auf Social Media aktiv zu sein ist wichtig, keine Frage. Aber du bist auch abhängig, von den Möglichkeiten, von der Verfügbarkeit, von den Änderungen durch die Anbieter.

Schau dir mal die großen Namen an, wie Mari Smith oder Katrin Hill für Facebook oder Melonie Dorado für LinkedIn. Sie haben eine Website und einen Blog und sind eben nicht nur auf ihren Top-Kanälen unterwegs. Rate mal warum? Sie sind clever und lieben ihre Unabhängigkeit.

Dein Ziel und damit auch das deiner Website sollte jedoch eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit sein. Schließlich willst du bestimmen, was du veröffentlichst, wie oft, in welcher Länge und in welchem Format. All diese Möglichkeiten hast du nur auf deiner Website. Hier kannst du kreativ sein und dich so zeigen, wie du es möchtest. Natürlich alles im Rahmen der Gesetze, aber das versteht sich von selbst.

 

Ziel 7: Mehr Sichtbarkeit

Nicht jeder ist auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder einem anderen Social Media-Kanal. Möchtest du wirklich diesen Menschen deine Tipps und Inhalte vorenthalten? Möchtest du darauf verzichten, dass dich diese Menschen kontaktieren, dich kennen lernen und auch von dir kaufen?

Ich wette nein und eine Website ist eine tolle Möglichkeit, dich noch besser und nachhaltiger zu präsentieren statt im Newsfeed zu verschwinden. Du musst nicht das eine tun und das andere lassen. Zu einer wirkungsvollen Marketing-Strategie gehört meiner Meinung nach einfach beides, um möglichst viele Menschen aus deiner Zielgruppe zu erreichen.

 

Wie kannst du die Ziele erreichen?

Natürlich ist ein Mix aus den verschiedenen Zielen möglich und meistens wird es auch so sein. Dann solltest du für diese Ziele auch unterschiedlichen Bereiche auf deiner Website einrichten. So können unterschiedliche Seiten auch unterschiedliche Ziele haben, alle unter dem Dach deiner Website, deines persönlichen und individuellen Schaufenster.

Du könntest mit einem Blog informieren. Setze dazu einen Link oder Buttons auf deiner Startseite oder in der Seitenleiste.

Auf einer extra Seite, die du immer wieder auf anderen Kanälen streust, können sich deine Besucher in den Newsletter eintragen. Du kannst und sollst natürlich auch in den Blogartikeln die Möglichkeit dazu geben. Fordere deine Besucher dazu auf, sich einzutragen.

Zudem kannst du an unterschiedlichen Stellen den Link zu deinem Buchungskalender platzieren, wenn du Gespräche anbietest. Auch hier solltest du deine Leser dazu animieren, auf den Link zu klicken. Lass dir eine charmante Formulierung einfallen und verbinde sie mit dem Nutzen.

Auf Landing Pages und speziellen Seiten informierst du über deine Angebote. Diese speziellen Seiten haben nur einen Zweck: Ohne Ablenkung auf dein Angebot aufmerksam machen. Daher gibt es nur 2 Handlungen, die du auf diesen Seiten machen kannst: Sie schließen oder der Handlungsaufforderung folgen.

Mach es deinen Lesern einfach: Sag ihnen, was sie tun sollen, denn die Aufmerksamkeitsspanne ist online nicht allzu groß und am Handy noch geringer. Sei klar, denn keiner wird sich den Kopf darüber zerbrechen, was du vielleicht mit Andeutungen meinen könntest.

Überfrachte nicht die Navigation mit vielen Punkten. Etwa 5 Hauptnavigationspunkte (+-2) sind ausreichend, denn zu viel Auswahl verwirrt. Wenn ich vor einem Regal mit 20 Erdbeermarmeladen stehe und keinen Favoriten habe, greife ich wahrscheinlich zur palmölfreien Nussnougatcreme, weil mich die Auswahl überfordert. So geht es auch den Besuchern.

Mach es deinen Besuchern einfach und leite sie mit Links, Buttons und Handlungsaufforderungen durch deine Seite.

Wenn du Unterstützung oder eine Überarbeitung möchtest, dann melde dich einfach bei mir.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

 

10 Tipps, damit du nicht in den Facebook Jail kommst

10 Tipps, damit du nicht in den Facebook Jail kommst

Der Alptraum eines jeden, der auf Facebook aktiv ist – der Facebook Jail. Keine Sorge, ich will dich nicht verhaften und Facebook eigentlich auch nicht, aber es kann vorkommen, dass dein Account gesperrt werden könnte. Ich möchte dir ein paar Tipps an die Hand geben, dass du die Wahrscheinlichkeit deutlich senkst und erst gar nicht in den Knast kommst.

1. Facebook Jail – Was heißt das eigentlich?

Wenn du im Knast von Facebook bist, dann heißt es folgendes: Du kommst nicht oder nicht vollständig an deinen Account. Du kannst nicht posten und nicht kommentieren. Deine Fans sehen unter Umständen deine Beiträge nicht. Je nach Schwere des Vergehens können einzelne Funktionen oder auch der ganze Account bis zu 21 Tagen gesperrt sein.

Das Ganze ist natürlich sehr ärgerlich, gerade wenn deine wesentlichen Marketing-Aktivitäten über Facebook laufen. Hier ist derjenige gut dran, der nicht alle Eier in einem Nest hat und z.B. auch über die eigene Website und den guten alten Newsletter Kontakt mit seiner Community hält. Wenn du im Knast sitzt, dann erkennst du es übrigens an einer Fehlermeldung, die dir sagt, dass ein Feature oder der Account geblockt ist. Du findest darin den Hinweis, dass du gegen die Facebook-Regeln verstoßen hast und dich im Zweifel im Help Center umschauen sollst. Dein Ziel sollte natürlich sein, erst gar nicht in den Facebook Jail zu kommen.

2. So kannst du verhindern, dass du in den Knast kommst

Es ist wie im richtigen Leben – um nicht eingesperrt zu werden, musst du dich an die Regeln halten.  Diese findest du hier und unter Punkt 5 findest du noch die Gemeinschaftsstandards, die Bedingungen für die gewerbliche Nutzung, Werberichtlinien, Richtlinien für Seiten, Gruppen und Veranstaltungen und noch so einiges mehr. Ich möchte dir hier die wichtigsten Fallen zeigen, damit du eben nicht im Facebook Jail landest. Die simpelste Antwort ist: Verhalte dich menschlich und spamme die anderen nicht zu. Wenn du eine Gruppe oder eine Fanpage hast, nimm noch eine zweite vertrauenswürdige Person als Admin dazu. Diese Person kann dann immerhin posten, während du im virtuellen Gefängnis bist.

2.1 Nur ein Account

Das ist eine der grundsätzlichsten Regeln. Ein Mensch – ein Account. Punkt, keine Diskussion. Du hast einen Personalausweis, einen Führerschein, einen Facebook-Account. Dich gibt es einmal und daher auch nur einmal bei Facebook. Gerade Networker haben gerne einmal mehr Accounts, um ihre Produkte zu vermarkten, aber wenn dir der blaue Riese dahinter kommt, dann ist das Eis ganz schön dünn. Wenn es deine Hauptplattform ist, kann es fatal werden. Nutze die Fanpage, wenn du Werbung machen willst und beantrage keinen zweiten Account. Es ist verführerisch, weil auf dem privaten Profil die Reichweite besser ist. Aber den für Werbung zu nutzen widerspricht den Richtlinien, ebenso wie mehrere Accounts zu haben.

2.2 Nimm deinen echten Namen

Auch das ist eine Regel von Facebook. Das nennt sich Hausrecht. Wenn du zu einer Party einlädst, willst du auch, dass sich die Menschen an deine Regeln halten. Das ist bei Facebook genauso. Und wenn du Facebook für Marketing nutzt, dann solltest du ohnehin unter deinem echten Namen handeln, denn das schafft Vertrauen. Oder würdest du einen Coach engagieren, der sich Biene Maja nennt? Verwende bitte deinen echten Namen und wenn du nicht willst, dass alle jeden Inhalt auf deinem privaten Profil lesen, dann regele das über die Einstellungen. Du kannst das für jeden  Post einzeln ändern. Facebook Beitrag als privat markieren Wenn du ein Business hast, dann widerstehe der Versuchung, dein privates Profil wie dein Business zu nennen. Susis Macarons oder Annes Seifen können dir Ärger bringen.

2.3 Keine anstößigen, beleidigenden, rassistischen Inhalte

Da sind die Amis echt prüde und es wurde sogar die Venus von Willendorf zensiert. Das ist eine Statue aus der Steinzeit, die eine nackte Frau darstellt. Hat also nicht wirklich etwas mit Pornografie zu tun und Facebook ist dann schnell wieder zurückgerudert. Aber das zeigt, wie “empfindlich” sie sind. Das mit den beleidigenden und rassistischen Posts versteht sich von selbst. Sei hier aber auch vorsichtig, wenn du flapsige Bemerkungen machst. Das kann auch schnell ins Auge gehen.

2.4 Pass bei den Bildern auf

Manche Bilder wurden schon so oft verwendet, dass Google sie als Spam einstuft. Da schließt sich Facebook an. Wenn man einmal von der urheberrechtlichen Thematik absieht, die allein für sich schon Sprengstoff bietet, vertritt der blaue Riese die (berechtigte) Ansicht, dass Social Media auch sozial sein soll. Es soll um Inhalte von Menschen zu Menschen gehen. Es soll authentisch sein.

Am einfachsten umgehst du diese Falle, indem du Bilder postest, die du selbst gemacht hast. Vielleicht sind sie nicht so toll ausgeleuchtet, die Farben vielleicht matt (dafür gibt es Bildbearbeitung), aber sie sind authentisch. Und genau das ist es, was sich Facebook auf die Fahnen geschrieben hat. Mehr wieder von Mensch zu Mensch. Und ganz ehrlich…. Wer will schon ständig dieselben Stock Fotos sehen? Ich nicht.

2.5 Poste deine eigenen einzigartigen Inhalte

Das geht in eine ähnliche Richtung wie der Punkt davor. Facebook mag es bei den Usern authentisch. Inhalte zu kopieren und als eigene auszugeben ist nicht nur rechtlich unzulässig, das kann dich auch schnell hinter virtuelle Gitter bringen. Wenn du Inhalte gut findest, dann teile sie, aber gib sie nicht als deine eigenen aus. Die Online-Welt ist kleiner als du glaubst. Erstelle deine eigenen Inhalte mit Mehrwert und sorge mit Aufforderungen auch für Interaktion. Das liebt Facebook, weil die Menschen damit auch länger auf der Plattform bleiben. Ivana Drobek Technik-Coach ErMUTigerin

2.6 Achte auf den Health Claim Act

Das ist auch eine Falle besonders für Networker, die Vorher-Nachher-Bilder posten, gesundheitliche Versprechen machen, Abnehmerfolge fast schon garantieren oder reißerisch formulieren. Hier hilft nur eines – es lassen. Wenn du schon über deine Produkte auf deinem privaten Profil sprechen willst, dann erzähle Geschichten, erzähle über die Erfolge deiner Kunden und wie du dich darüber freust. Erzähle sie aus deiner Perspektive und wie es dir den Tag versüßt.

2.7 Versende nicht zu schnell zu viele Freundschaftsanfragen oder Gruppenanfragen

Wenn du zu schnell zu viele Freundschafts- oder Gruppenanfragen stellst, wirst du als Spammer eingestuft. Das gleiche gilt, wenn du zu schnell auf Messenger-Mails antwortest. Dann hält dich Facebook für einen Spammer oder einen Robot und sperrt dich.

Wenn du eine Kontaktanfrage stellst oder annimmst, lass einfach immer ein wenig Zeit zwischen den Mails. Mach nicht nur Copy&Paste, sondern schreibe auch ein paar nette persönliche Sätze dazu. Was ist dir bei dem Menschen besonders aufgefallen? Warum möchtest du dich gerade mit dieser Person verbinden? Sozial, du erinnerst dich? Keiner will nichtssagende Nachrichten oder gleich in der ersten Nachricht Werbung lesen, du nicht, ich auch nicht. Warum ein potenzieller Kunde?

Mach dir ein wenig Mühe und wandle die Nachrichten ab oder füge zumindest einen individuellen Teil dazu.

Tritt nicht zu vielen Gruppen zu schnell bei. Facebook weiß, was du machst. Und glaubt dir nicht, dass du in 237 Gruppen aktiv bist. Dann hast du schon das Label “Marketer” und stehst unter Beobachtung. Vergiss nicht, dass Facebook ein kommerzielles Unternehmen ist und Werbung verkaufen will. Da sollst du nicht einfach so Kunden akquirieren, du sollst bitte dafür zahlen. Lass dir also Zeit zwischen den Anfragen oder Nachrichten, mach es persönlich und miste auch mal gelegentlich aus.

2.8 Poste nicht denselben Inhalt an zu vielen Stellen

Wenn du ein Thema oder selbst eine Frage hast, dann liegt der Gedanke nahe, es in mehreren Gruppen oder auf unterschiedlichen Seiten zu posten. Einmal davon abgesehen, dass in ähnlichen Gruppen die gleichen Menschen sind und viele dann bei einer Lösung vergessen, wieder Entwarnung zu geben, dass die Lösung schon gefunden wurde, nervt es die Admins und Gruppenmitglieder x mal den gleichen Post zu lesen. Das ist Spam und damit kannst du im Knast landen.

2.9 Tagge nicht zu viele Personen

Markiere in einem Beitrag nicht zu viele Menschen und erst recht nicht Personen, die du nicht kennst. Das kann dir schneller als du glaubst einen schlechten Ruf als Spammer einbringen und dich in den Kerker befördern. Hier geht es einfach um Vertrauen und um Ehrlichkeit. Wenn du eine Person nicht kennst, markiere sie nicht in einem Beitrag und erst recht nicht, wenn sie nicht auf dem Bild zu sehen ist. Wenn du glaubst, dass ein Foto für eine bestimmte Person interessant ist und sie ist nicht darauf zu sehen, dann erwähne sie im Kommentar.

2.10 Poste nicht zu viel

Mehr als 5, 6 Posts am Tag, das ist verdächtig, vor allem, wenn es über einen längeren Zeitraum passiert. Das ist kein normales menschliches Verhalten sagt Facebook und schon hast du den Stempel Spammer / Robot auf der Stirn. Verteile deine Inhalte lieber über mehrere Tage statt an einem Tag Facebook zuzuballern und dann wieder einige Tage auf Tauchstation zu gehen. Sei lieber mit weniger Posts täglich konstant dabei.

Entspannen

 

3. Es ist passiert – und was jetzt?

Leider sagt dir Facebook nicht, gegen welche Regel du verstoßen hast. Da hilft nur eines – du ackerst dich durch die Regeln, während du wartest. Böse gesagt, du hast ja jetzt die Zeit. Aber das ist meinst der einzige Weg herauszubekommen, an was es liegen könnte. Warte erst einmal ein, zwei Tage ab und schau nach, was passiert. Manchmal wird die Sperre schon nach wenigen Stunden aufgehoben und dann ist alles wieder ok.

Mach aber dennoch deine Hausaufgaben und versuche herauszufinden, woran es lag.

Hier Facebook anzuschreiben hat wenig Sinn, aber natürlich kannst du dein Glück versuchen. Wenn du nur für ein paar Stunden oder wenige Tage geblockt wurdest, nutze die Zeit, lies ein Buch oder die Facebook-Regeln, um beim nächsten Mal nicht in die Falle zu tappen.

Wenn du selbst nach 21 Tagen keinen Zugang mehr hast, dann, so leid es mir tut, Pech gehabt. Dann hast du so massiv gegen die Regeln verstoßen, dass dein Account und alle Inhalte gelöscht wurden. Dagegen kannst du nichts machen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob ich schon einmal im Knast war? Ja… aber nur für ein paar Stunden. Mein Vergehen waren zu schnelle Antworten und zu viele Likes, die zu schnell kamen. Nach ein paar Stunden war alles wieder ok, aber der Schreck saß tief. Und davor will ich dich bewahren.

Weil Facebook jederzeit die Regeln ändern kann und du sicher nicht permanent die Richtlinien lesen willst, macht es Sinn, deine Marketing-Aktivitäten nicht nur auf Facebook zu beschränken. Deine eigene Website sollte der Dreh- und Angelpunkt für dein Business sein. Hier bist du nicht von fremden Regeln abhängig, auf die du keinen Einfluss hast. Eine Website sollte zumindest mittelfristig zu deiner Business-Strategie gehören. Wenn du wissen willst, wie ich dich dabei unterstützen kann, dann reserviere dir am besten gleich einen Termin mit mir.

5 Gründe, warum du jetzt mit LinkedIn starten solltest

5 Gründe, warum du jetzt mit LinkedIn starten solltest

Wenn du online mit deinem Business erfolgreich sein möchtest, dann führt kein Weg an den sozialen Medien vorbei. Die meisten von uns sind mindestens auf Facebook unterwegs, doch welche anderen Kanäle machen Sinn?

Das hängt natürlich sehr stark von deiner Zielgruppe und deinem Angebot ab, aber ich würde dir empfehlen, einmal bei LinkedIn vorbeizuschauen. Es sind immer noch sehr viele Führungskräfte, und Angestellte dort vertreten, aber immer mehr Selbständige entdecken LinkedIn als einen erfolgreichen Kanal, um bekannter zu werden, Kontakte zu knüpfen und am Ende auch Kunden zu gewinnen.

Schau einfach mal nach, ob deine Zielgruppe und deine Mitbewerber dort aktiv sind. Wenn ja, dann ist es ein deutlicher Hinweis, dass du es dir auch einmal überlegen solltest, dort zu posten.

Ich möchte dir heute 5 Gründe nennen, warum du jetzt mit LinkedIn starten solltest.

1. Hohe Reichweite

LinkedIn ist das größte Business-Netzwerk weltweit. Im September 2019 hatte es mehr als 645 Millionen Mitglieder und damit eine ganze Menge potenzieller Kunden.

Im Gegensatz zu anderen Kanälen posten noch nicht sooo viele Menschen selbst, sondern informieren sich. Das ist natürlich deine Chance, mit wertvollen Inhalten für deine Zielgruppe auf dich aufmerksam zu machen.

2. Professionell, aber nicht mehr so steif

LinkedIn hat immer noch den Ruf, steif zu sein. Wenn du es mit Facebook vergleichst, ja, da hast du absolut recht. Aber es ist lockerer geworden. Du kannst bei der Kommentar-Funktion zwischen unterschiedlichen Emojis wählen, Videos online stellen und auch Zitate sind ok.
Live-Videos werden auch kommen, die Tests laufen gerade in der Beta-Phase.

Aber es ist immer noch ein Business-Netzwerk, in dem überwiegend Mitarbeiter aus großen Unternehmen, Führungskräfte und Selbständige unterwegs sind. Wenn das deine Zielgruppe ist, dann musst du einfach auf LinkedIn sein.
Hier solltest du in jedem Fall ein professionelles Profilbild verwenden, damit du dich nicht selbst disqualifizierst.

Der Tonfall ist etwas formeller, auch wenn du nicht zwingend siezen musst. Ich tue es zumindest nicht.

Katzenvideos, Urlaubsbilder und ähnliche Inhalte wirst du hier nicht finden und das finde ich ehrlich gesagt auch gut so.

3. Ein kostenloser Account reicht völlig

Du kannst natürlich auch einen Premium-Account buchen, aber für den Anfang reicht der kostenlose Zugang völlig.

Damit kannst du schon sehr viele Funktionen nutzen, dich mit anderen Menschen verbinden, Beiträge und Artikel veröffentlichen, Gruppen gründen, eine Unternehmensseite erstellen etc.
Über SlideShare  kannst du Präsentationen zu deinem Thema hochladen und so mit deinem Wissen auf dich aufmerksam machen.

4. Beiträge und Artikel

Ähnlich wie bei Facebook gibt es einen Feed, in dem deine Beiträge gezeigt werden. Sie verschwinden aber auch mit der Zeit.
Doch du kannst auch Artikel schreiben, die länger und ausführlicher sein können. Diese bleiben auf deinem Profil bestehen und untermauern deinen Expertenstatus. Du kannst also Inhalte veröffentlichen, die immer wieder gelesen werden können, statt zu verschwinden.
Du hast also gleich 2 Wege, um Vertrauen aufzubauen.

5. Viele Möglichkeiten, dich als Experte zu positionieren

Auf deinem Profil kannst du dich mit Videos, mit Grafiken, mit PDFs und mit deinem Lebenslauf als Experte darstellen und dein Angebot präsentieren. Du kannst dir von deinen Kunden deine Kenntnisse bestätigen lassen.

Mit regelmäßigen Beiträgen und Artikeln kannst du auf dich aufmerksam machen und das bei Menschen, die eben nicht auf Facebook oder Instagram unterwegs sind. Je professioneller du dich darstellst, desto eher machst du auf dich aufmerksam und kannst neue Kontakte knüpfen.
Weil LinkedIn ein Business-Netzwerk ist, sind hier die Mitglieder übrigens auch eher bereit, für Qualität höhere Preise zu bezahlen.

Bonus-Tipp: Google liebt LinkedIn

Wenn jemand gezielt nach dir über Google sucht, um sich über dich und dein Angebot über Facebook hinaus zu informieren, dann ist die Chance sehr hoch, dass dein LinkedIn-Profil ganz weit oben angezeigt wird. Das baut mehr Vertrauen auf als ein Facebook-Profil, bei dem du dich hinter Zitaten, Bildern von Blumen und deinen Urlaubsbildern versteckst.

 

Mich findest du natürlich auch auf LinkedIn. Bist du auch schon dort?