Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohje, schon wieder so ein Visions-Selbstliebe-Artikel, der dir erzählen will, wie wichtig das ist. War das dein erster Gedanke? Vielleicht bist du dennoch neugierig und willst wissen, wie ich den Bogen zur Website spanne.
Nun, eigentlich ist es ganz einfach.

Was brauchst du für eine wirklich gute und authentische Website?

1. Technik

Das ist das erste, was den Menschen einfällt und warum die meisten zu mir kommen. Aber ehrlich, Technik können viele und viele können es besser als ich, weil sie einfach mehr wissen und sich mit nichts anderem beschäftigen.

Ich bin in meinem Bereich richtig gut, aber sicher nicht die Beste. Für mich sind auch noch andere Dinge spannend. Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, Kreativität, Reisen, meine Katzen, neue Dinge ausprobieren. Ich sitze zwar viel vor dem Computer, aber nicht nur. Technik macht mir Spaß, aber am Ende ist es für mich nur ein Vehikel, das meine Botschaft, meine Werte, mich und am Ende auch mein Angebot transportiert. Genauso ist es bei meinen Kundinnen.

Technik kommt erst zum Schluss. Welches Theme, welchen Hoster, welche Tools ich nehme, das ist unter uns der einfache Teil bei einer Website. Die Technik ist am Ende des Tages nur ein Werkzeug. Es kommt auf die Absicht an, mit der du sie einsetzt.

2. Vision & Mission

Das geht schon eher in die Richtung, auf die ich hinziele. Wenn du keine Vision für dich, dein Leben und natürlich auch dein Business hast, dann kannst du vielleicht monetär erfolgreich werden, aber was sagt deine Seele dazu? Fühlst du dich erfüllt? Ein Maserati kann Spaß machen, Übernachtungen im Luxushotel auch und ich will auch beides. Aber ich will es vor allem auf einem Weg erreichen, der mir das gibt, was mir mein gut bezahlter Angestelltenjob nicht gegeben hat – Sinn in dem was ich tue, andere Menschen voranbringen, selbst wachsen.
Den Maserati hat mir der Job übrigens auch nicht gegeben, aber das nur am Rande 😉

Für ein Business, das dich auch durch die Täler der Tränen trägt, brauchst du ein Mehr, eine Vision, ein Warum, das größer ist als dein Bankkonto.

Gehe das Ganze auch ruhig spielerisch an, mit einem Vision Board zum Beispiel. Meines hängt im Büro. Übrigens mit Maserati und Haus am Meer, aber auch mit meinen Reiseträumen, Ausgleich, Wohlfühlen und einer Bussardfeder als Symbol für Freiheit, Spiritualität, Schamanismus.
Übrigens muss es kein Luxuswagen sein 😉 Ein Fiat 500 ist auch klasse.

Gestehst du dir diese Vision zu? Bist du es dir wert, darüber zu träumen, zu sprechen und es dir zuzugestehen? Oder machst du dich weiter davon abhängig, was dann andere über dich denken?

Hier kommt die Selbstliebe, der Selbstwert ins Spiel. Wenn ich es mir nicht wert bin, wer soll mir dann den Wert geben? Damit meine ich meinen Wert für mich im Leben, aber auch im Business. Und damit auch den Wert dessen, was meine Tätigkeit wert ist. Das kann nur ich selbst sein. Bin ich es mir nicht wert, werde ich mich verstecken. Hinter Tools, Methoden, Technik, Ausreden. Ich werde immer weiter die Verantwortung Schuld bei anderen suchen, statt mir selbst in den A*** zu treten und anzufangen, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Geringer Selbstwert = geringer Preis und dazu auch meist Kunden, die dich noch zu drücken versuchen. Sie spüren es unterbewusst, dass du im Mangel bist. Klingt vielleicht komisch, ist aber leider so.

Wenn ich mich weiter von den Bewertungen und (möglichen) Meinungen Dritter abhängig mache, werde ich nie bei mir ankommen. Dann werde ich nie wirklich frei sein. Dann werde ich nie wirklich mit dem in die Welt gehen, was mich ausmacht.
Doch in dem Moment, in dem ich mir meinen Wert und meine Einzigartigkeit zugestehe, in dem Moment, in dem ich meinen Weg und das Größere wirklich sehe, dann bin ich in meiner Kraft. Und das spüren die Menschen. Sie spüren sie in den Facebook-Posts, in den Videos und auch auf der Website.

3. Plan

Wenn du deine Vision und deine Mission kennst, dann findest du den Weg.

Du weißt vielleicht noch nicht, wie du dahin kommst. Aber das ist so ähnlich wie bei einer Reise. Du kannst auf unterschiedliche Weise dein Ziel erreichen. Doch wenn es wirklich DEIN Ziel ist, ein Ziel, das du liebst und du dir auch die Erreichung dieses Zieles erlaubst, weil du es dir wert bist, dann wirst du auch den richtigen Weg finden. Vielleicht wird es Umwege geben. Du wirst einen konkreten Plan entwerfen, der dich zu deinem Ziel bringt.
Dann ist es an dir, diesen Plan umzusetzen, damit sich deine Vision auch manifestieren kann. Und wenn dieser Plan nicht funktioniert, dann wirst du einen anderen entwickeln, denn du hast deine Vision und weißt, wohin du willst.

Dazu gehören die ganzen Dinge, die du sicher schon gehört und vielleicht auch gemacht hast: Business-Plan, Kundenavatar, Marketing-Plan, Website-Konzept, Social Media Strategie etc.

Hast du dir wirklich Gedanken um deine Vision gemacht und ob du sie dir WIRKLICH erlaubst?

Wenn du tiefer einsteigen willst, dann reserviere dir einen Termin mit mir und lass uns reden.

Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft für dein Business?

Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft für dein Business?

Du liest es immer wieder – die Aussage, dass du “nur” deine EINE, deine WAHRE Leidenschaft finden musst . Sie ist die Grundlage für deine Zufriedenheit, dein Business, deinen Erfolg und überhaupt die Basis für alles.

Ich muss ehrlich sagen, das hat mir auch immer eingeleuchtet. Wenn ich ständig 1000 Dinge im Kopf habe und ausprobiere, dann kann ich einfach nicht in allem tiefes Wissen und eine atemberaubende Expertise entwickeln.
Schon während meines Jurastudiums hab ich heimlich die Kommilitoninnen und Kommilitonen beneidet, die völlig in den Paragraphen aufgegangen sind. Ich habe stattdessen lieber meinen Rucksack gepackt und bin gereist oder habe mich mit damals, also vor 30 Jahren, so merkwürdigen Dingen wie Unterbewusstsein, Spiritualität oder unterschiedlichen Weltanschauungen beschäftigt. Heute ist das ja inzwischen völlig normal.
Auch später als Angestellte habe ich nach mehr oder weniger vielen Jahren immer entweder gekündigt oder intern eine neue Aufgabe übernommen.

Und ich muss zugeben, ich habe auch unter meiner Unbeständigkeit ein wenig gelitten.

Was bin ich eigentlich? Unbeständig? Flatterhaft? Angst davor, mich festzulegen?

Als ich mich selbständig gemacht habe, kam dann das Thema in neuem Gewand: Finde deine EINE Leidenschaft, baue dir ein Business darum und werde erfolgreich. Mist, ich schien dem Grundmuster nicht zu entkommen und das frustrierte mich ziemlich lange.
Vor ein paar Jahren lief mir dann der Begriff Scanner oder Multipassionate über den Weg und ich erkannte mich wieder. Das sind, um es kurz zu machen, Menschen, die viele Interessen und viele Talente haben. Sie fliegen wie die Bienen von Blüte zu Blüte, bleiben vielleicht auch mal länger auf einer Blüte sitzen, aber dann lockt schon die nächste. Oder sie pendeln zwischen ihren Lieblingsblüten hin und her, ohne sich für die EINE Favoritin zu entscheiden.
Wenn du zu dem Scannerthema mehr wissen willst, kann ich dir das Buch “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast “von Barbara Sher (Werbung) empfehlen.

Es gibt also durchaus auch viele andere, die ähnlich wie ich ticken. Sie begeistern sich für viele unterschiedliche Themen, statt bei einem zu bleiben.
Das war zum einen beruhigend, zum anderen aber auch wenig befriedigend. Ich konnte nun dem Kind einen Namen geben und was jetzt?
Ich wusste, was ich bin, aber wie in aller Götter Namen kann das mir weiterhelfen, wenn ich auch in meinem Business zwischen meinen Hauptthemen Technik, Mindset und Spiritualität hin und her springe?
Wie sollen die Menschen da draußen wissen, für was ich nun wirklich stehe, wenn ich mich nicht auf ein Thema festlege?
Muss/Darf ich wirklich nur für ein Thema brennen?


Glaub mir, ich habe es mit dem Festlegen versucht. Ernsthaft, wirklich, auch über einen längeren Zeitraum. Aber irgendwas fehlte immer. Bis ich die ganze Sache einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtete und das hat mich mit meiner Rastlosigkeit versöhnt.

Ein anderer Blickwinkel kann helfen

Vielleicht kennst du ja das Persönlichkeitsmodell mit den 4 Farben: Der ehrgeizig-dynamische Rote, der empathisch-hilfsbereite Grüne, der logisch-strukturierte Blaue und der kreativ-flatterhafte Gelbe, der einfach Spaß haben will.

Ich habe mich im Rahmen einer Seelenreise zu jenem gelben Anteil von mir begeben, mit dem ich mich eigentlich nicht wirklich identifizieren konnte, denn für mich stand er für Party, Oberflächlichkeit, Unzuverlässigkeit.
Das sind einfach Dinge, mit denen ich nichts am Hut habe.
Aber bei dieser Seelenreise habe ich auch hier die Perspektive gewechselt und erkannt, dass das einfach meine Vorurteile waren.
Der Gelbe – mein gelber Anteil – tickt nicht so. Ja, er möchte Spaß haben, Leichtigkeit leben und neugierig sein dürfen.
Er möchte neue Dinge ausprobieren und es darf ok sein, dass er sich ein solides Wissen aneignet, ohne bis auf den tiefsten Grund der Dinge vorzudringen, sie bis ins letzte Detail zu erfassen. Es ist völlig in Ordnung, dass er dann, wenn die Neugier befriedigt ist, wieder weiter zieht, weil es dann einfach langweilig ist, weil etwas anderes spannender ist und er neue Impulse braucht.

Das war der erste Schritt zur Heilung meines Verhältnisses zu einem Anteil in mir, mit dem ich immer gehadert habe. Ich musste einfach nur eine andere Sichtweise darauf gewinnen und die musste aus mir selbst kommen.

Was ist das übergeordnete Thema?

Ich habe erkannt, dass meine Leidenschaft nicht ein Thema ist, sondern eine Eigenschaft – Neugier, Experimentierfreude, Lust auf das Unbekannte und darauf, etwas Neues zu erschaffen. Das spiegelt sich auch in einem meiner wichtigsten Werte wieder – Freiheit. Ich (meine persönliche Sichtweise) kann nicht frei fühlen, wenn ich mich auf Jahre auf etwas festlege und nicht rechts und links schaue. Ich fühle mich eingesperrt, wenn ich mich nur mit einem Thema befasse. Ich fühle mich wie in einem Käfig, wenn ich keine Abwechslung habe.
Wenn ich mir jedoch die Erlaubnis gebe, immer wieder etwas anderes zu machen oder zwischen meinen Lieblingsthemen herumzuspringen, dann fühle ich mich frei und lebendig.
Ich liebe es, neue Websites entstehen zu sehen, neue Programme zu kreieren, neue Seelenreisen zu schreiben und immer wieder meinen Ideen in die Realität zu bringen, um andere Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Und wie sieht das im Business aus?

Doch da war immer noch die Frage, wie ich das ins Business transportiere. Für was möchte ich wirklich stehen, wie kann ich meinen Kundinnen bei ihren Herausforderungen im Business helfen?
Der erste Schritt war anzunehmen, dass ich nun einmal so ticke, wie ich ticke.
Der zweite Schritt war zu akzeptieren, dass ich einfach ein Generalist bin und kein Spezialist. Ich bin richtig gut in vielen Bereichen, weil ich mich damit schon Jahre, Jahrzehnte beschäftige. Aber ich musste meinen Frieden damit machen, dass ich eben nicht in jedem Gebiet ein Spezialist sein kann und auch nicht sein muss.
Der dritte Schritt war zu begreifen, dass auch ein Generalist ein Experte ist, nicht nur der Spezialist. Meine Expertise ist breit, aber nicht in allen Bereichen gleich tief. Ich bin da eher pragmatisch. Der letzte Schritt war (und ist es aktuell immer noch), meine Themen zu verbinden, so dass es ein rundes und stimmiges Ganzes gibt.

Doch was hast du, haben meine Kundinnen davon, dass sie mit mir zusammenarbeiten?

Ich verbinde Spiritualität, Mindset-Arbeit, Business und Technik, denn für mich sind das keine Widersprüche, sondern alles ergänzt sich zu einem wunderbaren Ganzen.

Ich baue mit ihnen ein solides und belastbares Fundament für ihr Business. Ich helfe ihnen ihren individuellen Weg in die Klarheit zu gehen, zu erkennen, wie sie ticken, was sie ausmacht, was ihr roter Faden, ihre Motivation ist. Ich zeige ihnen, wie sie herausfinden, mit wem sie arbeiten wollen, wie sie anderen Menschen helfen. Für diese innere Arbeit greife ich auf die unterschiedlichsten Methoden zu. Ich habe Entspannungstrainerin gelernt, eine Ausbildung als NLP-Coach, bin Advanced Theta Healer, Reiki-Meisterin, schamanisiere, meditiere. Ich bin Volljuristin und habe lange im Personalbereich und in der Personalentwicklung gearbeitet. Von all dem profitieren meine Kundinnen. Ich schöpfe aus der Fülle, verbinde unterschiedliche Wege zu einem neuen Weg, zu ihrem individuellen Weg.

Wenn diese Basis da ist, dann geht es an die Umsetzung in einer Website und in der Sichtbarkeit nach außen. Hier greife ich auf mein Wissen aus 20 Jahren zurück und wenn ich selbst nicht weiterkomme, da weiß ich, wo ich die Lösung finde. Meine Neugier treibt mich an, diese Herausforderung zu knacken und da kann ich auch wirklich hartnäckig sein. Ich muss nicht ein Script programmieren können, um ein technisches Problem zu lösen. Das macht der Spezialist. Ich muss nur wissen, wo ich es finde, verstehen, was es tut und so einbinden, dass es funktioniert.

Wie kann diese EINE Leidenschaft aussehen?

Ich möchte noch einmal auf die Ausgangsfrage zurückkommen: Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft, um erfolgreich zu sein?
Ja, aber es kommt auf deine Sichtweise an und wie du deine Leidenschaft definierst. Wenn du, so wie ich ein Scanner bist, wirst du ähnlich frustriert sein, wenn du dich nicht festlegen kannst. Definierst du aber deine Neugier, deine vielen Interessen, deine Begeisterungsfähigkeit, deine Bereitschaft, dich auf etwas Neues einzulassen als deine Leidenschaft, dann sieht deine Welt schon wieder ganz anders aus.
Lebe diese Leidenschaft und nutze deine Kreativität, um dein Business zu erschaffen, das dich und deine ganze Persönlichkeit authentisch zeigt.

7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

Intuition ist ein faszinierendes Thema und hat nichts mit Eso oder Humbug zu tun. Es ist eine wunderbare Quelle für deine innere Weisheit, die in unseren Breiten durch Erziehung und Kopflastigkeit zugeschüttet wurde. Ich wette mit dir, du hast auch schon einmal diesen inneren Impuls gehabt, der dich wie ein Blitz trifft. Und ich wette auch, dass in den meisten Fällen dein Verstand gleich angerannt kam, um dir die Idee auszureden, weil ja 1000 Gründe dagegen sprechen.

Ich möchte dir heute einmal Mut machen, deine Intuition zu entdecken und zu fördern. Dazu verrate ich dir 7 Übungen, die deine Intuition stärken und fördern.

Eines vorweg: Jeder Mensch hat Intuition. Nur nehmen sie manche stärker wahr als andere. Aber jeder kann es lernen, die eigene innere Stimme zu hören und diese ganz persönliche Quelle der inneren Weisheit sich erschließen.

1. Was ist eigentlich Intuition?

Wenn du Wikipedia befragst, dann kommt folgende etwas sperrige Definition, die dann weiter beleuchtet wird:
Intuition ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen.
Alles klar soweit?

Ich möchte mich auf 2 Punkte beschränken, und zwar dass Intuition kreativ ist und der Verstand dabei nicht dazwischenfunkt.

Es ist für mich das berühmte Bauchgefühl, der erste Impuls, den du wahrnimmst und der so schnell hochkommt, dass das Hirn erst einmal ein wenig verdattert ist, bevor es wieder anfängt, alle möglichen Zweifel und Schwierigkeiten dir einzuflüstern.

Ich denke, diese spontanen Impulse kennen wir alle, nur die Frage ist, hören wir sie und achten wir auf sie?

Unsere Intuition ist ein wichtiger Ratgeber in allen Lebensbereichen, im Privatleben und im Business, aber oft genug lassen wir diese wichtige Quelle einfach links liegen.

Eine andere Sichtweise ist, dass unser Gehirn bekannte Fakten zusammenträgt, sie in Bruchteilen von Augenblicken verknüpft und eine Verbindung zur aktuellen Situation schafft, um dir bei deiner Entscheidung zu helfen.

Ich bin der Meinung, dass sich beide Sichtweisen ergänzen. Mal kommt es aus dem Gefühl und mal aus der Erfahrung und dem Wissen.

2. Wie kann ich Intuition besser wahrnehmen?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich mir selbst diese Frage auch oft gestellt habe, obwohl ich eigentlich die Antwort kannte. Ich bin eben auch ein Kopfmensch und wollte genau wissen, wie ich diese ominöse Intuition erkenne, statt einfach zu spüren. Das habe ich inzwischen aber gelernt.

Ich kannte die Situationen, in denen ich quasi aus dem Nichts eine Eingebung hatte und einfach wusste, dass es das Richtige war.

Das war zum Beispiel bei meinem Hochzeitskleid so. Ich hatte das erste an und war mir sicher, das ist es.

Und was ist passiert: Ich glaubte meiner Intuition nicht. Es kann ja nicht sein, dass das erste Kleid DAS Kleid ist. Nebenbei, ich bin nicht gerade ein Fan davon, Klamotten anzuprobieren, also dachte ich, ich will mich selbst austricksen.

Das Ende vom Lied war, ich hätte mir stundenlanges Anprobieren sparen können 😉 Solche Situationen gab es immer wieder und ich bin sicher, du kennst auch solche.

Warum erzähle ich dir diese Geschichte? Ich möchte dir zeigen, dass deine Intuition da ist und zwar die ganze Zeit. Es sind diese Impulse, die aus heiterem Himmel kommen. Sie kommen immer wieder, nur hören wir sie entweder gar nicht oder hören nicht zu.

Du kannst deine Intuition besser wahrnehmen, wenn du dir öfter gönnst, in die Stille zu gehen.

Sie mag Stille oder Situationen, in denen dein Geist frei ist. Das ist bei mir unter der Dusche oder in der Badewanne der Fall. Da hatte ich schon richtig gute Ideen und Einsichten. Wenn Raum da ist, dann kommt sie.

Wenn du deinen Tag mit tausend Aktivitäten zupflasterst, dann hat sie keinen Raum. Sie ist wie ein Vogel, der Platz braucht, um die Flügel auszubreiten.

3. 7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

Um deine Intuition zu stärken, gibt es unterschiedliche Wege, die du ausprobieren kannst.

Spüre deinen Körper

In meinen Augen ist der erste Schritt, dass du lernst, dich selbst wahrzunehmen. Setze dich einfach einmal hin und nimm wahr, was du spürst. Den Stuhl, den Boden, die Temperatur, die Geräusche etc. Welche Gefühle kommen hoch? Wo in deinem Körper fühlst du sie? Nimm nur wahr, aber versuche nicht zu bewerten. Wenn dein Kopf beschäftigt werden will, dann zähle einfach auf, was du gerade spürst, völlig neutral.
Diese Übung wird dir helfen, dich mehr bei dir zu verankern.

Sei aufmerksam und achtsam

Sei aufmerksamer, wenn spontane Impulse kommen. Wenn du offen bist und auch deine Aufmerksamkeit dafür öffnest, wirst du sie immer öfter wahrnehmen. Achtsamkeitsübungen können dir dabei auch helfen.

Verbinde dich mit der Erde und dem Universum

Eine weitere Übung ist, dich mit der Erde und dem Himmel/Universum/Deinem Höheren Selbst zu verbinden, um in Kontakt zu sein.

Erde dich, indem du dir vorstellst, wie aus deinen Füßen wunderschöne leuchtende Wurzeln bis ins Herz der Erde wachsen und sich mit der Energie von Mutter verbinden, die dann durch die Wurzeln nach oben in deinen Körper fließt.

Dann stelle dir eine wunderschöne silberne Schnur vor, die von deinem Scheitel in den Himmel und darüber hinaus wächst.

Sie verbindet dich mit dem Universum, deiner geistigen Führung, deinem höheren Selbst und durch sie strömt deren Energie in dich. Beide Energien verbinden sich in dir und auf diese Weise bist du mit allem verbunden und kannst auf die höhere Weisheit zurückgreifen.
Mache diese Übung regelmäßig und verbinde dich auf diese Weise.

Tauche in die Symbolwelt von Karten ein

Das Unterbewusstsein arbeitet mit Bildern und daher funktioniert es auch super, wenn du ihm in seiner Sprache begegnest. Ich stärke daher meine Intuition auch sehr gern mit Karten.

Je nachdem, für was mein Unterbewusstsein offen ist, wo gerade auch mein Fokus ist, nehme ich unterschiedliche Aspekte wahr. Ich schaue ganz offen die Tageskarte an und interpretiere das, was ich zuerst sehe, aus dem Gefühl heraus. An einem anderen Tag kann ich bei derselben Karte etwas ganz anderes sehen und die Botschaft ist eine andere.

Ich nehme ganz andere Symbole wahr und sie lösen bei mir auch immer wieder etwas anderes aus. Je nachdem, welche Message mein Unterbewusstsein mir mitteilen will und auf welche meine Intuition gerade anspringt.

Gehe in die Stille

Gehe in die Stille und sei offen. Du kannst dich auch wieder verbinden und abwarten, was kommt. Vielleicht siehst du etwas, vielleicht hörst du etwas, vielleicht spürst du etwas oder du riechst etwas. Alle Sinneswahrnehmungen sind richtig, denn es ist ganz persönlich, wie du deine innere Stimme wahrnimmst.

Meditieren ist ein wunderbarer Weg, um mit dir selbst und deiner Intuition in Kontakt zu kommen.

Intuitives Schreiben

Du kannst es auch einmal mit intuitiven Schreiben versuchen. Nimm dir 10, 15 Minuten Zeit und fang einfach an, darauf los zu schreiben. Das kann auch in deinen Augen Unsinn sein, aber du wirst sehen, dass nach ein paar Minuten ganz andere Gedanken hochkommen, wenn du deinen Geist nicht zensierst und nicht anfängst zu werten, dir selbst zu erzählen, dass das gerade Mist ist oder du völligen Blödsinn schreibst.

Ich weiß, dass es vielen Menschen und auch dir vielleicht schwer fallen wird, einfach nur zu beobachten und nicht zu werten, aber auch das ist Übungssache. Es wird immer einfacher, je öfter du es tust. Hier ist, wie in so vielen Dingen, durchhalten die Devise.

Werde kreativ

Kreative Tätigkeiten sind wunderbar, um deine Intuition zu fördern. Deine Aufmerksamkeit fokussiert sich auf ein komplett anderes Tun und das schafft Raum dafür, dass dein Unterbewusstsein ohne den störenden Verstand eine Lösung oder eine Idee für dein Thema finden kann. Dabei ist es egal, ob du malst, strickst, Seife siedest, töpferst oder auf eine andere Weise kreativ wirst.

4. Wie kann ich mehr auf meine Intuition hören?

Das ist eigentlich ganz einfach – machen.

Ich weiß, das ist schwieriger getan als gesagt, denn ich habe auch immer wieder mal meine Intuition zur Seite geschoben und am Ende ist mir das Thema dann mehr oder weniger um die Ohren geflogen.

Das letzte Mal war es, als ich die ersten Schritte in eine Kooperation machte. Da war wirklich der Wunsch wirklich der Vater des Gedanken. Es ging um ein Offline-Event mit mehreren Personen und mein Bauchgefühl hat schon am Anfang ein ziemlich rotes Warnlicht leuchten lassen. Ich habe es geflissentlich ignoriert, weil ich die Idee des Events und die Menschen dabei teilweise gut fand. Am Ende des Tages hatte ich zwar einiges an Zeit, aber immerhin kein Geld verloren. Ärgerlich war es trotzdem, dass ich nicht gleich auf meine Intuition gehört habe, aber es war mal wieder ein sanfter Tritt in die richtige Richtung.

Um auf deine Intuition zu hören, brauchst du auch Mut, denn oft lässt sich die Entscheidung nicht rational erklären.

Gerade wenn du anderen Menschen davon erzählst und x Einwände kommen, ist es nicht immer einfach, stark zu bleiben und dein Ding durchzuziehen.

Aber am Ende geht es um dich und dein Leben und wer sollte da besser Bescheid wissen als du selbst?

Wenn du dich auf diese besondere Reise machen willst, um mutiger und selbstbestimmter durch dein Leben zu gehen, dann melde dich doch einfach bei mir und wir reden.

5 Wege, um keine Kunden zu gewinnen

5 Wege, um keine Kunden zu gewinnen

5 Wege, um keine Kunden zu gewinnen

Viele meiner Klientinnen fragen mich, wie sie neue Kunden gewinnen und das ist eine wichtige und berechtigte Frage.

Doch oft haben sie ihre eigenen Hausaufgaben nicht oder nicht gründlich gemacht, schlicht und einfach, weil sie nicht wussten wie. Das ist nicht schlimm, ich war vor drei Jahren an demselben Punkt. Ich hatte eine ordentliche Website, habe regelmäßig meinen Blog mit guten Inhalten befüllt und…. nichts passierte.

Ich hatte einfach den Sprüchen im Netz geglaubt, die mir eingeflüstert haben, dass die Kunden auf magische Weise zu dir kommen, wenn du nur konsequent Mehrwert liefert (Content is King) und einen ansprechenden Blog hast (Design is Queen).
Ja, beides stimmt, aber es ist nur ein Teil der Miete, doch dann fehlt noch einiges. Schau einfach mal kritisch bei dir hin und überlege dir, an welchem Punkt du noch nachbessern kannst. Wenn alles super wäre, dann würdest du ja nicht diesen Artikel lesen, stimmt´s?

1. Keine Vision

Mit dir und deiner Vision startet dein Business und im ersten Schritt dreht sich alles um dich. Schließlich willst du dir ein Business aufbauen, dass dich glücklich macht, sinnvoll ist und dich erfüllt.
Überlege dir, wohin willst du und vor allem auch warum? Was treibt DICH an, was möchtest du verändern? Das betrifft erst einmal dein Leben, aber auch das deiner potenziellen Kunden.

Wenn du keine Vision hast und nicht weißt, wohin du willst, warum sollten sich Kunden darauf einlassen?
Es gibt genug Menschen da draußen, die für ihr Business brennen. Das solltest du auch.

Wenn deine Vision sich nur darauf beschränkt, dass du in einem Haus am Meer lebst, wird es nicht reichen, das verrate ich dir schon vorab. Wenn du nicht aus Überzeugung einen Nutzen für deine Kunden bringst, werden sie auch nicht kommen.

Wenn du eine Vision für dein Business hast, dann hast du auch für das Thema eine gewisse Leidenschaft, eine gewisse Begeisterung mitbringst. Du hast das Thema nicht nur deshalb auf dem Radar hast, weil es andere auch (scheinbar) erfolgreich tun oder weil es vernünftig ist.

Meine erste Selbständigkeit ist unter anderem daran gescheitert. Gut, wenn ich ehrlich bin, kamen noch ein paar andere Aspekte dazu, aber genau dieser Punkt war entscheidend.

Mein erster Ausflug als Consultant 2008 dauerte keine 6 Monate. Als Coach bin ich seit Ende 2015 unterwegs.

Um was ging es beim ersten Versuch? Ich war als externe Datenschutzbeauftragte unterwegs und ja, das war ewig lang vor dem Thema DSGVO.
Ich bin Juristin, habe meine beiden Staatsexamina durchgezogen. Im Job vor meinem ersten Anlauf war ich erst in der Personalabteilung und habe dann das Outsourcing von verschiedenen Abteilungen begleitet, inklusive IT-Risikoinventuren, rechtlichen Vereinbarungen etc.
Als Anwältin wollte ich nicht arbeiten, ich bin ein kleiner Nerd und daher war das Datenschutzthema vernünftig.

Und das war der Haken. Es war vernünftig, aber es hat mich gelangweilt, genervt und keinen Spaß gemacht.

Kein Wunder also, dass ich damit gegen die Wand gefahren bin.

Wie ist es bei dir und deinem Thema?

Ist es vernünftig oder begeistert es dich?

Kannst du dir vorstellen, ungefähr dasselbe noch in 10 Jahren zu machen?

2. Keine Sichtbarkeit

Sichtbarkeit beschränkt sich nicht darauf, eine Fanpage und/oder einen Blog zu haben. Das ist leider nun einmal so.

Gerade weil das Internet anonym ist, wollen die Menschen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Sie wollen dich ein wenig kennenlernen. Das ist die Basis dafür, dass sie Vertrauen aufbauen und dann irgendwann einmal zu Kunden werden.

Wie einladend findest du denn eine Seite oder ein Profil ohne Foto? Ich bin dann meist relativ schnell wieder weg, wenn ich nicht weiß, mit wem ich es zu tun habe.
Ein paar Fotos von dir auf dem Blog und in den sozialen Medien gehören einfach dazu.

Damit hört es aber nicht auf. Ich weiß, dass es für viele nicht wirklich angenehm ist, aber du musst nun einmal für dich die Werbetrommel rühren. Da draußen gibt es hunderttausende deutscher Blogs, für dein Thema mit ziemlicher Sicherheit auch etliche, vielleicht hunderte, vielleicht sogar tausende. Erwarte nicht, dass dich die Menschen von allein finden.

Selbst wenn du den genialsten Inhalt zu einem Thema geschrieben hast, aber nicht sichtbar bist, werden dich die Besucher nur durch Zufall finden, wenn überhaupt.

Zur Sichtbarkeit gehört neben einer regelmäßigen Präsenz auf den sozialen Medien auch, dass du dich mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) beschäftigst und weißt, nach was deine Kunden suchen.

Zeigst du dich dort, wo deine Kunden sind? Wie häufig bist du bei Facebook & Co.? Damit meine ich nicht, dass du stundenlang durch den Feed scrollst, sondern Inhalte zur Verfügung stellst und anderen Menschen weiterhilfst. Und ja, ab und zu darf es auch ein Katzenbild sein, das mache ich auch. Aber halte dich zurück, wenn du nicht gerade eine Seite hast, in der es um die Fellnasen geht und du Katzenhaltern bei ihren Problemen hilfst.

Zeig dich und deine Inhalte, aber sei dabei auch authentisch und ehrlich. Es tummeln sich schon genug Fakes da draussen und es wird immer wichtiger, dass du deine Einzigartigkeit heraushebst. Damit meine ich keine übertriebene Selbstverliebtheit, sondern zeige dich so, wie du bist.

Sei persönlich, aber nicht zu privat.

3. Kein Angebot

Als ich mit meinem Reiseblog gestartet bin, da war meine ursprüngliche Reiseseite schon lange online, seit November 2001 um genau zu sein, aber nicht als Blog, sondern als altmodische statische Seite.
Ich begann mit Reiseberichten, weil es mir Spaß gemacht hat und ich über meine Reisen erzählen wollte. Ich wollte auch Tipps und Erfahrungen weitergeben, denn andere Seiten hatten mir wiederum bei der Planung geholfen.
Damals steckte das Online-Business noch in den Babyschuhen und ich hatte keine Ahnung, dass man auch damit Geld verdienen kann. Es war lange eine statische Seite, kein Blog und ich machte mal mehr du mal weniger.

Doch irgendwann, ich glaube es war 2013 oder 2014, da stolperte ich über professionelle Reiseblogger, die auch damit Geld verdienten. Ich war Feuer und Flamme für die Möglichkeiten. Ich zog die meisten meiner Inhalte auf WordPress um und träumte von einem orts- und zeitunabhängigen Leben fern der Mühlen meines damaligen Alltags.

Ich begann neben meinen allgemeinen Reisetipps für Frauen zu schreiben, die allein reisen wollten, sich aber nicht trauten.

Meine Vision war – und ist es immer noch -, dass Frauen sich nicht von sich oder anderen einschränken lassen sollen, ihren Traum zu leben, sondern auf ihr Herz hören und ein selbstbestimmtes Leben führen. Im Grunde geht es auch hier um dieses Thema.

Ich hatte also einen Blog, habe auch einiges getan, war auf Facebook, aber ich hatte keine Idee, wie ich damit Geld verdienen sollte. Ab und zu kam mal eine Anfrage für bezahlte Artikel oder Kooperationen ins Mailfach geflattert, aber das war es auch schon.

Im Moment habe ich auf der Seite auch ein Coaching-Angebot eben speziell für alleinreisende Frauen und die unterstütze ich auch sehr gern, aber damals, als ich mit dem Blog begann, fehlten all das Wissen über Produkte, Funnel, Kurse, Launches etc.

Ich hatte am Anfang meiner zweiten Selbständigkeit also kein Angebot und auch keinen Plan.
Daher begann ich zu lernen und änderte ich meine Strategie und meine Ausrichtung .

Ich wendete mich einem anderen Themenbereich zu, der mich ebenfalls schon seit knapp 30 Jahren fasziniert, der persönlichen Weiterentwicklung und Spiritualität.

Hier hatte ich deutlich mehr Ideen für Angebote und wie ich Menschen unterstützen kann.

Den Reiseblog gibt es übrigens immer noch, aber mehr als Hobby, weniger als Business.

4. Keine Zielgruppe

Beim Reiseblog hatte ich schon intuitiv meine Zielgruppe eingeschränkt. Es waren alleinreisende Frauen so in etwa in meinem Alter.

Doch als Coach begann die Positionierung und die Definition meiner Zielgruppe wieder von vorne und ich gebe zu, das habe ich am Anfang ein wenig vernachlässigt.
In der Coach-Ausbildung lernte ich wunderbare Tools und Formate, die nicht wirklich spezifisch auf ein Thema zugeschnitten sind. Über Marketing kam recht wenig.

Wenn du dir keine Gedanken über deine Zielgruppe machst, weil du ja allen helfen willst, dann machst du es dir nur im ersten Moment einfach.
Wenn du alle ansprechen willst, dann bleibst du so unkonkret, dass sich am Ende keiner angesprochen fühlt.

Sei mal ehrlich: wie gut würdest du dich bei jemand aufgehoben fühlen, der verspricht, dir beim Abnehmen, bei der Jobsuche, bei der Partnerschaft, der Kindererziehung und bei Schlafproblemen zu helfen?
Würdest du so einer Person vertrauen oder dann doch mehr einer anderen Person, die sich auf ein Thema beschränkt und dich direkt mit deinem Themen anspricht?

Wenn du dich nicht mit deiner Zielgruppe auseinandersetzt, sondern alles für jeden anbietest, dann wirst du auch austauschbar. Dann kannst du dich nur über einen Weg absetzen und das ist der Preis. Glaub mir, den Kampf wirst du verlieren, denn es wird IMMER jemand geben, der billiger ist.

Wenn du dagegen jedoch dich auf ein Thema fokussierst und auf eine bestimmte Zielgruppe, dann kannst du dir mit der Zeit einen Namen aufbauen, mit dem du in Verbindung gebracht wirst. Dann werden dich auch die Menschen finden, für die du der ideale Problemlöser bist und mit denen du gern zusammenarbeiten willst.

5. Kein positives Mindset

Vielleicht hast du schon so einiges über Marketing, Sales Funnel, Webseiten-Aufbau usw. gelernt. Du hast eine Seite im Netz und bist auch auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder wo auch immer deine Kunden sich tummeln, unterwegs. Und dennoch hakt es und du kommst irgendwie nicht vom Fleck.
Rein technisch gesehen ist alles super, aber es passiert nichts oder nicht viel.

Spätestens jetzt ist es an der Zeit, dass du einmal in den Spiegel schaust und ehrlich zu dir bist.

Welche Einstellung hast du zu dir, deinem Business, zu Geld und deinen potenziellen Kunden?
Wie wertschätzend gehst du mit dir, deinem Business, mit Geld und deinen Kunden um?

Es gibt sieben universelle Lebensgesetze und die gelten auch für dich als Business-Göttin.

Eines davon ist das Gesetz der Resonanz. Auf den Punkt gebracht besagt es, dass wir das anziehen, was wir aussenden. Unsere Gedanken sind Energie, sind Schwingung, ebenso wie der Stuhl, auf dem du gerade sitzt oder das Haus, in dem du dich gerade befindest. Wenn du jede Materie herunterbrichst, hast du eine bestimmte Schwingung.
Das ist kein Esoquatsch.

Wenn du mir nicht glaubst, dann vielleicht Einstein („Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen. Wenn du dich einschwingst in die Frequenz der Wirklichkeit, die du anstrebst, dann kannst du nicht verhindern, dass sich diese manifestiert. Es kann nicht anders sein. Das ist nicht Philosophie. Das ist Physik.”) oder Nikola Tesla und nein, der hat nichts mit den Autos zu tun, er war ebenfalls Physiker und Ingenieur.
Er hat folgendes gesagt:
„Möchtest du die Geheimnisse des Universums erfahren, denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung.“

Glückliche, positive Gedanken haben eine andere Schwingung als düstere, pessimistische. Das kannst du an dir selbst sehen, wenn du dich ein wenig beobachtest und in dich hineinspürst.

Gedanken haben wiederum Einfluss auf unsere Gefühle und umgekehrt. An diesen beiden Stellschrauben kannst du drehen, um dich selbst in einen positiven Zustand zu bringen.

Wenn deine Schwingung hoch ist, weil du in einem positiven Zustand bist, dann setzt sich das in deiner Arbeit, in deiner persönlichen Ausstrahlung und auch in deinen Artikeln und deinen Angeboten fort.

Wenn du dir selbst gegenüber freundlich bist, wenn du dich auf deine Kunden freust, weil du ihnen weiterhelfen kannst, wenn du Geld als Energie siehst, mit der du dir und anderen Gutes tun kannst, dann wirkst du auch entsprechend und ziehst dann damit das in dein Leben, was die gleiche Schwingung hat.

Sobald du dein Mindset, deine Einstellung veränderst, dann veränderst du deine Sichtweise und damit beginnt sich auch dein Leben zu verändern.

Wenn du tiefer eintauchen willst, dann lade ich dich zu meinem Kurs “Master your Mindset” ein.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ich dich auf deiner Reise zu einem neuen Leben begleiten dürfte.

Verhindert Dankbarkeit deinen Erfolg?

Verhindert Dankbarkeit deinen Erfolg?

Verhindert Dankbarkeit deinen Erfolg?

Liest du nicht auch immer, dass du erst dankbar für das sein sollst, was du hast und damit richtest du dich auf Erfolg, auf Fülle aus, auf alles, was du dir wünschst? Das klingt doch super oder?

Aber könnte es nicht sein, dass genau das dich ausbremst? Dass du, wenn du für das dankbar bist, was du schon hast, dich einfach zurücklehnst und dort auch bleibst, wo du gerade bist? Denn hej, du bist ja dankbar für das, was du hast, warum solltest du dann mehr wollen? Das wäre ja gierig und undankbar, denn dann wärst du ja nicht mit dem zufrieden, nicht wirklich dafür dankbar, was du hast.

Und wenn du dankbar für das bist, was du gerade hast und wo du gerade stehst, warum solltest du dir noch Ziele setzen? Das wäre ja auch wieder Mangeldenken, denn dann strebst du nach etwas, was du noch nicht hast und es ist wieder nichts mit der Dankbarkeit.

Was geht dir da jetzt durch den Kopf? Nickst du oder regt sich Widerstand?

Wenn es der Widerstand ist, dann spüre mal in dich hinein, woher er kommt. Weil ich nun das Gegenteil behaupte, was ich sonst erzählt habe? Weil alle dir erzählen, wie wichtig Dankbarkeit ist und dass es eigentlich die Basis für alles ist? Oder weil dir auch schon solche Gedanken durch den Kopf gegeistert sind, aber alle anderen sagen ja, dass Dankbarkeit sooo wichtig ist.

Bevor dein Weltbild endgültig ins Wanken gerät, will ich dir vorab sagen, dass solche Gedanken durchaus legitim und nachvollziehbar sind. Dennoch macht das Ding mit der Dankbarkeit Sinn und ich verrate dir auch warum.

1. Positive Einstellung

Der wichtigste Punkt kommt nun gleich am Anfang: Dankbarkeit erzeugt ein gutes Gefühl und eine positive Einstellung. Und am Ende ist es das, von dem wir oder besser gesagt unser Unterbewusstsein mehr will – sich gut fühlen.
Je dankbarer du bist, desto besser fühlst du dich. Ja, es ist so einfach.

Aber nicht nur Dankbarkeit erzeugt ein gutes Gefühl, sondern auch wenn du etwas erreichst, wenn du aufgrund deiner Taten merkst, was du alles erreichen kannst. Ein besonders gutes Gefühl gibt es, wenn es nicht nur dir, sondern auch anderen Menschen gut geht.

Das ist auch der Trick mit den Zielen: du solltest sie dir nicht nur setzen, damit du XY erreichst, sondern damit es dir und im Idealfall auch noch anderen gutgeht.

Ein Hauptgrund für das Scheitern von Zielen ist, dass sie nicht mit guten Gefühlen verknüpft sind.

Ja, vielleicht sind sie ganz nett und am Ende auch vernünftig, aber erst wenn du dich in die Situation versetzt, in der du das Ziel erreicht hast und dein Herz jubelt und du dich so richtig toll fühlst, erst dann springt die Motivation an. Dann stehst du auf und gehst los, denn du willst dich gut fühlen. Ansonsten bist du nur mit halben Herzen dabei oder deine Motivation ist die Angst. Ich sage da nur Zielerreichung in den Firmen, die mit Geld verbunden ist.

Ok, das leuchtet ein oder?

Aber bist du denn nicht dann wieder im Mangel, weil du dich im aktuellen Status Quo zwar gut, aber nicht so gut fühlst wie du dich gern fühlen würdest?
Nein, denn beim Mangeldenken bist du der Überzeugung, dass es etwas gibt, was du nicht hast und das ist genau das Ding, was dir fehlt, damit du glücklich und zufrieden bist. Wenn du in einem positiven Zustand bist, dann gibt es keinen Platz für Mangel.

Ich sehe schon, dass nun der Einwand kommt, dass du schließlich auch Geld zum Leben brauchst, weil du Miete, Essen, Krankenversicherung etc. zahlen musst und es ist nicht immer leicht, die Rechnungen zu bezahlen. Wie soll man da aus dem Mangeldenken kommen? Stimmt. Aber das sind äußere Faktoren, die dein Inneres nicht beeinflussen sollten. Auch das ist nicht leicht, wenn du es ändern willst, aber Übungssache.
Eine Möglichkeit ist, deine Aufmerksamkeit auf das zu richten, was du hast. Du hast mindestens ein Smartphone und Internet, wenn du das liest. Das ist mehr als viele Menschen haben. Kein Grund, dankbar zu sein?
Du merkst, wie sich der Kreis schließt.

2. Gesetz der Resonanz

Das Gesetz der Resonanz ist eines der sieben universellen Gesetze. Der Inhalt ist recht simpel:
Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Dein persönliches Verhalten bestimmt deine persönlichen Verhältnisse und deine gesamten Lebensumstände.

Der Volksmund drückt das sehr plastisch aus: Der Teufel sch… auf den grössten Haufen.

Das gilt sowohl für eine positive als auch eine negative Einstellung. Also macht es mehr Sinn, in einem positiven Zustand zu sein und den erreichst du mit Dankbarkeit.

Kurzfristig erreichst du einen positiven Zustand vielleicht auch mit materiellen Dingen wie einem neuen Auto, neuen Schuhen (ich definitiv nicht), einem neuen Handy… aber so auf Dauer? Nicht umsonst sorgt eine Gehaltserhöhung nur relativ kurz für mehr Motivation und ein gutes Gefühl. Etwas wirklich Sinnvolles zu tun motiviert deutlich länger, besser und tiefer. Wenn es mir nur um das Geld gehen würde, dann hätte ich auch angestellt bleiben können.

Wenn du in einen Zustand der Fülle kommen willst, dann musst du eine entsprechende Schwingung aussenden, damit das Universum weiß, was es dir schicken soll. Das ist ähnlich wie mit Parfum oder deinem Outfit, wenn du ausgehst. Du sendest bestimmte Signale aus und bekommst eine entsprechende Reaktion.

Dankbarkeit und ein positiver Zustand haben eine höhere Frequenz als ein missmutiger, frustrierter Zustand. Du kennst es ja sicher von dir selbst. Wenn du am Morgen mit dem falschen Fuss aufstehst, ist der Tag gelaufen, bevor er wirklich angefangen hat. Umgekehrt funktioniert das aber auch und das ist kein esoterisches Blabla, sondern Physik. Das sagt auch Einstein:

„Alles ist Energie, und dazu ist nicht mehr zu sagen. Wenn du dich einschwingst in die Frequenz der Wirklichkeit, die du anstrebst, dann kannst du nicht verhindern, dass sich diese manifestiert. Es kann nicht anders sein. Das ist nicht Philosophie. Das ist Physik.”

Ein negatives Energieniveau zieht dich runter, ein positives beflügelt dich.

3. Der Knackpunkt

Wichtig ist meiner Meinung nach dabei, dass dir klar wird, dass nichts, wirklich absolut nichts von dem, was du hast, selbstverständlich ist.

Versuche in allem, was du hast, das Besondere zu sehen.
Das Essen auf deinem Tisch ist nicht selbstverständlich. Irgendjemand musste dafür arbeiten, um es herzustellen und du musstest ebenfalls etwas dafür tun, damit es vor dir steht.
Das Haus, in dem du wohnst, ist nicht vom Himmel gefallen. Auch hier mussten Arbeiter dafür viele Stunden investieren, damit die Mauern stehen und du investierst Geld, um darin zu wohnen.

Wenn du dir angewöhnst, alles als ein Geschenk zu sehen, eben weil nichts selbstverständlich ist, wirst du wirklich dankbar. Denn nur wenn Dankbarkeit aus dem Herzen kommt, verändert es deine Einstellung zu dir, zu anderen Menschen, zum Leben und dann wirkt auch das Gesetz der Resonanz.

Das Universum lässt sich nicht verarschen. Wenn deine positive Einstellung nicht aus deinem Herzen kommt, sondern nur Fassade ist, wirst du nur solche Fassaden anziehen. Das gilt auch in deinem Business.
Schaue dir deine Kunden, deinen Umsatz an. Da blickst du in einen Spiegel. Schaue mal in dich hinein. Wie sieht es wirklich in deiner Grundstimmung aus?
Zu wem würdest du als Kunde lieber gehen? Zu jemand, der aus sich heraus positiv wirkt oder bei dem du spürst, dass es nur Fassade ist?

Schlechte Tage haben wir alle, keine Frage. Aber wie ist so deine Grundeinstellung?

4. Alles eine Frage der Übung

Wenn du mal so, mal so drauf bist und dir das, was ich bis jetzt erzählt habe, einleuchtet, dann fragst du dich vielleicht, wie du langfristig in einen positiven Zustand, in Dankbarkeit kommen kannst.

Die gute Nachricht ist, dass du es lernen und üben kannst. Die “schlechte” Nachricht ist, dass es nicht von jetzt auf gleich geht, aber es gibt verschiedene Wege, um immer schneller und immer länger in einen dankbaren Zustand zu kommen:

  • Überlege dir, was dich stärkt und mache mehr davon. Du kannst dir dazu einen kleinen Medizinbeutel machen und dort alles hineinpacken, was gute Gefühle bei dir triggert und auslöst.
  • Betrachte alles als ein Geschenk und nichts als Selbstverständlichkeit. Was wäre, wenn du XY nicht mehr hättest?
  • Beobachte deine Gedanken und stoppe negative Gedankenkarussells
  • Führe ein Dankbarkeitstagebuch (jaja, ich weiß, liest du dauernd. Mach es aber mal!)
  • Bedanke dich öfter bei anderen Menschen, dem Universum, der Sonne, der Natur, deinen Kunden
  • Schaue nicht nur auf einen Moment, sondern auf das Ganze. Dein Mann hat deinen Hochzeitstag vergessen. Ok, nicht schön, aber wenn er sonst immer für dich da ist, warum solltest du daraus ein Drama machen? Sei dankbar für seine Unterstützung, die er dir sonst gibt.

Willst du deine Einstellung noch weiter in Richtung Fülle und hoher Frequenz lenken? Dann komme in meinen Kurs “Master your Mindset”, in dem wir gemeinsam ab Februar in 4 Woche die Basis für deine Mindset-Veränderung legen.

So viele Möglichkeiten – das Rad des Schicksals

So viele Möglichkeiten – das Rad des Schicksals

So viele Möglichkeiten – das Rad des Schicksals

Ich muss gestehen, manchmal ziehe ich einfach eine Tarot-Karte, um mich für einen Blogbeitrag inspirieren zu lassen und ich bin immer wieder überrascht, wie gut es passt.

Gestern, als ich am Nachmittag am Schreibtisch saß und 1000 Ideen, aber nichts konkretes hatte, war es einmal wieder soweit. Ich mischte mein momentanes Lieblingsdeck, das Everyday Witch Tarot (Werbung) und zog das Wheel of Fortune, das du als Schicksalsrad oder auch als Glücksrad übersetzen kannst.

Ganz im Ernst, ein wenig erinnert mich die Hexe an Maren Gilzer, die das Glücksrad von 1988 bis 1998 gedreht hat. Vielleicht kennst du sie als Dschungelkönigin. Aber egal, bevor ich abschweife…

Auf dem Rad erkennst du alle möglichen Gegenstände, Geld, Schmuck, ein Herz für die Liebe, ein Haus, den Äskulapstab für Gesundheit, die Sonne, einen Stern und ein Buch. Für was auch immer diese Symbole für dich stehen, das kannst du dir überlegen.

Die Katze links im Bild spielt auch. Wer Katzen hat weiß, dass sie auch noch bis ins hohe Alter verspielt sein können. Mein schwarzer Kater Louis ist da ein Paradebeispiel. Er kann ewig und völlig selbstvergessen mit einem Blatt oder einem Stöckchen spielen.
Die Mieze auf der Karte spielt mit Würfeln und da gibt es ja auch etliche Sprüche dazu:

Mit den Göttern würfelt man nicht. Oder die Abwandlung: Gott würfelt nicht (Albert Einstein).

Der Würfel ist geworfen worden (Cäsar). Oder die Abwandlung: Die Würfel sind gefallen.

Das Leben ist ein Spiel, also nimm deine Würfel in deine eigene Hand. (Pascal Dirkes)

Die Würfel der Götter fallen immer richtig. (Sophokles)

Also geht es bei den Würfeln auch immer um Schicksal, um den Zufall. Ob es den nun gibt oder nicht, da könnten wir alle darüber philosophieren, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Ich glaube, dass es immer einen Sinn hat, dass uns das passiert, was passiert und dass wir immer etwas aus jeder Situation lernen können, mindestens über uns selbst.

Wie zufrieden bist du mit dem, was das Rad dir zeigt?

Wenn die Hexe das Rad dreht oder du im Spiel die Würfel wirfst, dann hoffst du immer, dass es bei der Zahl oder dem Symbol stehen bleibt, das du dir in diesem Moment am meisten wünschst.
Mal passiert es und dann bist du glücklich und strahlst, mal ist es knapp daneben und das ist der schlimmste Fall. Du bist soooo kurz davor und es reicht nicht. Das ist ganz schön frustrierend nicht wahr? Es hätte nicht mehr viel gefehlt und du hättest den Jackpot. Aber so, da macht sich absolute Enttäuschung breit.

Das ist nicht nur beim Spiel so oder auf der Kirmes, wenn du am Glücksrad drehst, sondern auch oft im Leben.

Du hast oft eine gewisse Erwartung, was du verdienst, was du vom Schicksal bekommen solltest und dann ist es oft einfach ungerecht. Es hält dir die Karotte hin und verspeist sie selbst. Du bekommst die Beförderung nicht, dein Partner verliebt sich anderweitig, du hast nur drei Richtige im Lotto oder dein Auto hat einen Platten.

Jetzt ist es an dir, wie du damit umgehst.

Nimmst du es an und versuchst du das Beste daraus zu machen? Oder fängst du an, mit dir und dem Schicksal zu hadern und alles als ungerecht zu beschimpfen? Oder bist du mutig und drehst noch einmal am Rad des Schicksals?

Wenn du es dir anschaust, dann wirst du erkennen, dass das Rad dir viele Möglichkeiten bietet und es ist keine Niete dabei. Ich erkenne zumindest keine.

Es sind alles Symbole, die für etwas Wichtiges stehen, ein Heim Fülle, Gesundheit, Inspiration, Weisheit und Bildung… Da ist nichts, was wirklich entmutigend wäre, selbst wenn es in genau diesem Moment nicht dein Wunsch ist.

Nieten sind eine Frage des Blickwinkels

So ist es auch im Leben. So eine richtige Niete ziehst du selten.

Ja, schlimme Krankheiten, Jobverlust und ähnliche Katastrophen sind ziemliche Brocken, die da so einem vor die Füße geworfen werden können. Lustig findet das im ersten Moment kein Mensch. Aber auf der anderen Seite kannst du so viel daraus gewinnen, wenn du es einmal aus einer anderen Perspektive betrachtest.

Vielleicht erkennst du so, wer deine wirklichen Freunde sind, vielleicht bringt das eine angeknackste Beziehung ins Lot, vielleicht ist es der Stoß in ein neues und besseres Leben. Aus der momentanen Situation kannst du das oft nicht erkennen, aber ich bin davon überzeugt, dass da immer ein Plan dahinter steckt. Und es ist an uns Menschen, an dir und an mir, etwas daraus zu machen. Kneifen ist da keine Option.

Und wer weiß, vielleicht stellt sich am Ende die vermeintliche Katastrophe als Glücksfall heraus.

Auch wenn es in einer schwierigen Lebenssituation nicht leicht ist, das Positive zu sehen, so möchte ich dich doch ermutigen, es zu versuchen.

Wie relevant sind eigentlich die Dinge, die uns ärgern?

Überlege dir, wie relevant dieses Ereignis in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr, in zehn Jahren noch für dich sein wird. In den meisten Fällen wird schon allein durch diese gedankliche Übung dem Schrecken der Wind aus den Segeln genommen.

Du hast einen Platten, ja, ärgerlich. Aber welchen Einfluss hat das wirklich auf dich? Und welchen Einfluss, welche Macht willst du dieser Situation geben?

Dein Business läuft im Moment nicht so, wie du es gern hättest. Da steigt langsam die Panik hoch, ob doch alle recht hatten und du es nicht packst, dass du nicht gut genug bist, dass du nie einen Kunden bekommen wirst und und und.

Ich kenne all diese Gedanken. Aber das sind die Momente, wo es sich zeigt, ob deine Vision, deine Mission stark genug ist, um dich durch dieses Tal der tränen zu tragen. Wenn ja, super! Wenn nicht, dann ist es auch gut! Das ist ein Zeichen, dass du noch einmal zurückgehen und deine Motivation wirklich unter die Lupe nehmen solltest. Worum geht es DIR in deinem Business wirklich? Sei da wirklich ehrlich zu dir, denn das ist das Fundament, auf dem du aufbaust.

Wenn deine Motivation nur (!) Geld ist, dann lass es. Gutes Geld verdienen ist völlig in Ordnung, aber du wirst erfolgreich sein, wenn du deine Kunden weiterbringst. Wie willst du das machen?

Umgekehrt ist eine nur selbstlose Motivation auch nicht ausreichend, denn dann reibst du dich auf und verlierst dich irgendwann.

Hier ist eine gesunde Balance angebracht, damit du eine stabile Grundlage hast.

Wenn du aus der Gegenwart die Katastrophen der Vergangenheit betrachtest, wie sehr wirken sie sich noch auf dein Leben aus? Natürlich gibt es einschneidende Ereignisse, da brauchen wir nicht zu diskutieren. Aber waren sie, so im Abstand von 10, 20 Jahren betrachtet wirklich sooo schlimm?

Oder hatten sie nicht auch etwas Gutes, haben dich stärker gemacht, haben dich in deiner Entwicklung vorangebracht, dir neue Türen geöffnet…

Egal, auf welcher Position das Schicksalsrad stehen bleibt, glaube nicht alles, was dir dein Kopf sagt. Versuche den Weg des Herzens zu finden, denn das findet immer einen Weg, der für dich machbar ist und dich zu dir selbst führt.

Gegen das Schicksal kannst du nicht ankämpfen. Du kannst kaum beeinflussen, auf welcher Position das Rad stehen bleibt. Aber du kannst beeinflussen, was du daraus machst und was es mit dir macht.

Und ich schließe mit Marie von Ebner-Eschenbach:

Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.

Und jetzt du: Wie gehst du damit um, wenn das Rad des Schicksals an der “falschen” Stelle stehen bleibt?
Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Häufige Fehler beim Manifestieren

Manifestieren funktioniert, egal ob im Business oder im privaten Umfeld. Doch wenn du dich nur hinsetzt, ein wenig räucherst und dir dein Traumleben vorstellst, dann wird es genau das bleiben – ein Traum. Denn dann machst du wahrscheinlich einen oder mehrere Fehler, die dir beim Manifestieren dazwischenfunken.

1. Du kennst das Ziel hinter dem Ziel nicht

Wenn du etwas manifestieren willst, wie konkret bist du da? Wünscht du dir einen neuen Job oder ein neues Auto und hoffst, dass das Universum es schon richten wird? Klappt ja auch. Irgendwie. Manchmal sind es Zufallstreffer, aber häufig bekommen wir in etwa das, was wir wollen, aber nicht genau das, was wir uns vorstellen.

Wichtig ist, dass du dir klar wirst, was du wirklich willst. 10.000 Euro oder Franken sind schön und gut, aber warum willst du diese Summe?

Wenn das Geld dein Ziel ist (und das ist es in den wenigsten Fällen), dann beraubst du dich und das Universum der Möglichkeit, dir das zu geben, was du eigentlich willst. Zumindest erschwerst du es.

Schau dir deine Wünsche an, blicke hinter die Fassade und frage dich, was du wirklich willst. Ist es die Summe oder möchtest du etwas damit verwirklichen? Was ist es und gibt es nicht eine andere Möglichkeit? Sei einfach ergebnisoffen, dann kann das Universum kreativ werden und dir helfen, das zu bekommen, was du wirklich willst.

Mein Mann und ich haben schon eine ganze Weile mit dem Gedanken ans Auswandern gespielt. Österreich war mal eine Zeitlang im Gespräch, aber heimlich träumten wir von Dolce Vita in Bella Italia, von Sonne, einem entspannten Lifestyle, gutem Essen etc. Das war schon alles sehr konkret. Im Grunde musste es nicht wirklich Italien sein, aber eben der andere Lifestyle, eine etwas entspanntere und gelassenere Mentalität und im Winter weniger Schnee.

Dann kam die Chance, in die Schweiz zu gehen und die haben wir ergriffen. Alle Punkte sind erfüllt, denn immerhin hat die Schweiz auch einen italienischen Teil, wir leben an der Jurasonnenseite und das Essen ist lecker. Die Menschen sind recht entspannt und freundlich, wir fühlen uns wohl und wenn wir ein paar Minuten fahren, dann sind wir am Bieler See und weiter am Neuenburger See (Lac de Neuchatêl, klingt schöner), dem größten See, der komplett in der Schweiz liegt. Da haben wir tatsächlich schon südliches Flair und es ist zudem ein Weinanbaugebiet.

Am Ende haben wir mit der Schweiz nicht das vordergründige Ziel erreicht, sondern das, was dahintersteckte und wir sind ziemlich happy mit dem Ergebnis.

2. Du stehst nicht voll dahinter

Es passiert häufiger als wir denken, dass wir Zielen hinterherrennen, die eigentlich nicht unsere sind. Da gibt es x Menschen, die nur allein aufgrund der Familientradition Arzt, Anwalt, Polizist oder Bauer werden, aber im Grunde ihres Herzens möchten sie Schreiner sein, Maler oder irgendetwas anderes.

Das geschieht nicht nur bei solchen wichtigen Fragen, sondern auch gern in kleinen Dingen. Der Grund ist dabei ganz banal: wir übernehmen Werte, Denkweisen und Wünsche von Menschen, die uns beeinflussen und die wir gut finden. Auf diese Weise wollen wir ihnen nahe sein, von ihnen gemocht werden und vielleicht auch ein Stück von ihrem Glanz abbekommen.

Wenn diese Punkte mit unseren Werten übereinstimmen, super, dann passt alles und dann klappt es auch mit dem Manifestieren, denn unsere innere Einstellung zieht mit dem Universum an einem Strang.
Aber häufig kommen diese Wünsche auch aus einem gewissen Mangelgefühl, weil wir uns klein fühlen. Da das Universum das liefert, was tief in uns steckt, bekommen wir das, auch Mangel. Und zack, das war es schon wieder und wir wundern uns, warum das Manifestieren nicht funktioniert.

Manifestieren klappt und um deine Absicht zu unterstützen, gibt es noch einige Tricks, aber du musst wirklich hinter deinem Ziel stehen, ohne Angst und ohne Wenn und Aber und ohne “hach, ich versuche es einmal”. Versuchen ist nicht mit voller Überzeugung tun!

Horche tief in dich hinein, was spürst du, wenn du dich in dein Ziel hineinversetzt? Und sei dabei ehrlich zu dir, ganz ehrlich, es schaut ja auch keiner zu. Nur musst du für dich herausfinden, was du willst. Das kann dir keiner abnehmen.

3. Dir fehlt das Gefühl

Einen gern gemachten Fehler habe ich gerade angerissen – das Gefühl. Stehst du mit ganzem Herzen hinter dem, was du manifestieren willst? Wirklich zu 100%? Dann fühle dich auch hinein, wenn du manifestierst. Male dir den Endzustand mit allen Sinnen aus. Tauche darin ein und das immer wieder! Nur dein Ziel emotionslos runterleiern oder runterschreiben bringt nichts, das kannst du dir gleich sparen.

Sei so emotional wie möglich und wenn du merkst, dass da keine oder nicht genügend Gefühle kommen, dann überdenke noch einmal deinen Wunsch. Dann könnte es nämlich sein, dass du Fehler Nr. 2 gemacht hast und es nicht deines ist.

Dein Herz herrscht über deinen Verstand und im Zweifel gewinnt das Herz, auch wenn dir der Kopf und dein Ego etwas anderes einreden wollen.

Daher ist es wirklich wichtig, wenn du manifestierst, dass du wirklich in das Gefühl gehst, das du hast, wenn du dein Ziel erreicht hast. Gehe in die Freude, in die Fülle und in die Leichtigkeit. Wenn dir gerade nicht danach ist, dann erinnere dich an das letzte Mal, bei dem du dieses Gefühl gespürt hast und intensiviere es.

Wenn du noch weiter ins Manifestieren einsteigen willst, dann kannst du noch bis Sonntag (24.09.) meinen Magical Manifesting buchen. Dort werden wir uns intensiv mit deiner Absicht beschäftigen und wie du auf verschiedenen Wegen deine Absicht unterstützen kannst, indem du die Kraft der richtigen Ortes, der richtigen Zeit und der richtigen Tools nutzt.

Warum Grenzen setzen richtig und wichtig ist

Warum Grenzen setzen richtig und wichtig ist

Ich kann mich noch wirklich gut an die Zeiten des Eisernen Vorhangs erinnern. Ich brauchte ein Visum, um meine Großeltern in der (damals) Tschechoslowakei zu besuchen. Selbst als Kind war ich nicht vom Zwangsumtausch befreit. Das waren damals 30 DM pro Tag, eine ganze Menge Geld, gerade auch für einen Monat. Es gab einen Steifen Niemandsland, den ich mehr als ein Mal mit meiner Mutter abgelaufen bin, um auf die andere Seite der Grenze zu gelangen und meine Großeltern zu begrüßen.

Den Göttern sei Dank gehört das zumindest in Europa der Vergangenheit an, auch wenn diverse I*** am liebsten wieder Stacheldraht, Selbstschussanlagen und bewaffnete Wachtürme an den Grenzen wieder einführen würden.

Wenn du heute in Europa unterwegs bist, dann ist es unglaublich einfach zu reisen.

Du kannst einfach hin und her wechseln, brauchst nicht jedes Mal Deinen Pass zücken, günstiger einkaufen oder wenn Du im anderen Land arbeitest, vielleicht mehr verdienen und Steuern sparen. Du bist einfach frei und kannst gehen, wohin Du willst. Du kannst, wie in Konstanz zum Beispiel direkt mit einem Fuß in einem Land stehen und mit dem anderen in einem anderen Land. Noch dazu stehst du außerhalb der EU, denn die Schweiz gehört eben nicht dazu.

Doch eine durchlässige Grenze kann auch von Nachteil sein. Es kommen leichter illegale Waren von einem Land ins andere, die Kriminalität hat es einfacher, man kann leichter die Vorteile des anderen Staates missbrauchen und vielleicht hat der ein oder andere das Gefühl, überrannt zu werden von neuen Ideen und anderen Ansichten.

Warum erzähle ich das Ganze?

Nun, es gibt nicht nur zwischen Ländern Grenzen, sondern auch zwischen Menschen.

Und auch diese Grenzen sind auch mehr oder weniger durchlässig.

Bei fremden Menschen warst du erst einmal eine gewisse Distanz. Es ist dir unangenehm, wenn ein Fremder dir zu nahe auf die Pelle rückt oder dich gleich mit intimen Details aus seinem Leben überschüttet. Wenn so deine Grenze verletzt wird, reagierst du zu Recht mit Distanz und machst meist auch zu.mauer

 

Wenn du jemand gut kennst und magst, dann ist deine Grenzen offener, deine Mauern niedriger. Du lässt diesen Menschen näher an dich heran, sowohl körperlich als auch emotional.

Eine offene Grenze bedeutet nicht automatisch, keine Grenze zu haben, sie ist nur einfach durchlässiger und näher an uns selbst.

Das kann manche Menschen dazu verführen, sich zu viel herauszunehmen.

Wir kennen alle die Freundin, die dich meistens nur dann anruft, wenn sie Probleme hat und alles bei dir abladen will. Oder da gibt es die Kollegin, die es immer wieder schafft, dir auch noch ihre unangenehmen Jobs aufzudrücken. Und sicher kennst du auch noch einiges an Steigerungen von diesen recht harmlosen Varianten.

Manchmal endet es auch darin, dass du Entscheidungen für andere treffen sollst.

Manche Menschen wollen nicht die Verantwortung für ihr Handeln, für ihr Leben übernehmen und verstecken sich hinter anderen. Gibst Du so einem Menschen einen gut gemeinten Ratschlag und das Ganze geht in die Hose, dann kannst du fast sicher sein, dass du dafür verantwortlich gemacht wirst.

Ich möchte klar stellen, mir geht es nicht darum, dass du nicht da bist, wenn eine Freundin dir ihr Herz ausschüttet. Dafür sind Freunde da, denn man teilt miteinander die guten und die nicht so guten Zeiten. Ich spreche hier von Ausnutzen, von emotionalen Einbahnstraßen, von permanenten Grenzüberschreitungen und ich bin sicher, du kennst den Unterschied.

Je näher wir den Menschen stehen, desto schwieriger fällt es uns, unsere Grenze, die doch eigentlich offen ist, zu verteidigen. Ganz schwierig wird es, wenn Familie betroffen ist.

Menschen, die uns nahe stehen, können uns leichter manipulieren, denn die wissen genau, welche Knöpfe sie bei uns drücken müssen, damit die gewünschte Reaktion erfolgt.

Das muss noch nicht einmal aus bösem Willen oder mit Absicht geschehen. Oft laufen diese Mechanismen unbewusst und die Menschen selbst sind in ihren Mustern gefangen.

Gerade wenn wir Verständnis haben und den anderen nicht nur verstehen, sondern uns auch in diesen Menschen einfühlen können, geht es uns selbst ziemlich nahe.

Je näher uns dieser Mensch steht, desto mehr beschäftigen uns die Dinge, die ihn auch belasten. Wir wollen helfen und machen uns Gedanken, Sorgen, wie wir diesen Menschen unterstützen können.

Auf diese Weise werden fremde Probleme zu unseren.

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Ich denke, du kennst auch das Gefühl, als seelischer Mülleimer benutzt zu werden.

Wir schlafen schlecht, wälzen die Sorgen, die nicht unsere sind, uns aber beschäftigen. Wir sind nicht so gut drauf, unsere Laune geht in den Keller und fühlen uns beschwert.

Je enger und vertrauter die Beziehung ist, desto schwieriger fällt es uns, Grenzen zu ziehen.

Wir möchten den anderen Menschen nicht verletzen, ihm helfen und ihn nicht in einer für ihn schweren Phase allein lassen. Doch wenn wir uns zu sehr emotional verstricken lassen, dann hilft das keinem.

Wir laufen in Gefahr uns in Mitleid statt in Mitgefühl zu verheddern.

Wir haben keinen Blick mehr für mögliche Lösungen. Wir hängen selbst in einer Schleife und unsere Gedanken werden von Problemen, die nicht unsere sind, beherrscht.

Hier ist übrigens der Unterschied zu Mitgefühl. Da fühlst du mit, begibst dich aber nicht in das Drama des anderen. Du kannst noch eine gewisse emotionale Distanz wahren und lösungsorientiert handeln, gerade wenn der andere vielleicht in einer Extremsituation dazu nicht mehr in der Lage ist.

Und manchmal ist es noch so, dass wir uns mit fremden Problemen beschäftigen, die schon inzwischen gelöst wurden, aber kein Mensch hat es uns gesagt, denn wir wurden nur als Abladeplatz genutzt.

Ich denke, dir kommt bestimmt die ein oder andere Situation in den Kopf, wo dir genau das auch einmal passiert ist. Mir zumindest schon.

Vor allem wir Frauen sind immer hilfsbereit und dann tappen wir leicht in die Falle, in der wir Verantwortung für Dinge übernehmen, die nicht unsere sind.

Wie kommen wir nun aber aus dieser Falle heraus?

1. Bewusst machen

Der erste Schritt ist, auf dich selbst zu achten und zu spüren, wenn es wieder soweit ist. Wenn du darauf achtest, dann wirst du erkennen, wenn du wieder manipuliert werden sollst. Es sind auch immer die üblichen Verdächtigen, erinnere dich an die Kollegin vom Anfang.

Auch ich gerate immer noch manchmal in die Fallen, die ich gerade beschrieben habe, aber der erste Schritt ist, sich genau diese Fallen bewusst zu machen.

Damit ist das Ganze noch nicht aufgelöst, aber du erkennst vielleicht schon beim nächsten Mal, dass deine Grenze verletzt wird.

Vielleicht schaffst du es noch nicht, die Grenze zu ziehen, aber du bist nicht mehr passiv, du veränderst deinen Blick und du wirst sensibler für deine Bedürfnisse.

2. Grenzen ziehen

Gut, ich gebe zu, das ist der schwierige Teil, aber diesen Weg musst du gehen, um bei dir bleiben zu können.

Wenn dir ein “Nein” schwer fällt – und das tut es sicher, denn wir alle möchten keinen nahe stehenden Menschen verletzen oder verärgern, dann biete Lösungen oder Alternativen an.

Schlage einen anderen Zeitpunkt vor, ein anderes Umfeld oder ziehe dich mit einer Begründung zurück, die dein Gesicht und das des anderen wahrt.

Bei manchen Menschen hilft aber wirklich nur der Holzhammer. Ihnen musst du direkt sagen, dass du dich nicht in ihren Schlamassel reinziehen lassen willst und wirst, weil es dich selbst zu sehr belastet.

Du wirst sicher mindestens Irritation ernten und wahrscheinlich auch Vorwürfe hören, die mehr oder weniger subtil sind und dir das Gefühl geben, diesen Menschen im Stich zu lassen.

Sorry, aber da musst du durch, denn du musst auch nicht nur Grenzen ziehen, sondern sie auch verteidigen.

Das ist schwer, das tut weh und du fühlst Dich erst einmal schlecht. Aber bitte bleibe dir zuliebe standhaft, denn sonst wirst du der Abladeplatz bleiben, für andere weiter leiden und am Ende wird es dir wirklich mies gehen.

Nicht nur dass du dich mit fremden Problemen belastest, du ärgerst dich auch noch über dich selbst, weil du mal wieder zu weich warst.

Wenn Du aber deine Grenzen ziehst und bei dir bleibst, dann ist das auch ein Zeichen deiner eigenen Wertschätzung dir selbst gegenüber. Du nimmst dich und deine Bedürfnisse wichtig und stellst nicht andere in ihrer Wichtigkeit für dich. Grenzen ziehen ist ein Akt der Selbstliebe und des Selbstrespekts.selbstwert

Damit wirst du nicht zum egoistischen Monster, das nur sich selbst sieht, sondern du nimmst dich selbst ernst und sorgst für dich.

Du fängst an, dich dir gegenüber so zu verhalten, wie du dich schon lange anderen gegenüber verhältst.

Wenn du es nicht allein schaffst, Grenzen zu ziehen, dann wäre es einen Gedanken wert, ob du dir nicht Unterstützung holst. Ich helfe dir gern dabei, deine Grenzen zu erkenne, sie zu verteidigen und dich wertzuschätzen.

Und jetzt Du! Ich bin auf Deine Gedanken und Deine Strategien gespannt, wie Du Grenzen setzt. Schreibe sie mir in die Kommentare, damit auch andere davon profitieren.

 

Vipassana – mein Erfahrungsbericht

Vipassana – mein Erfahrungsbericht

Vor mehreren Jahren habe ich über Vipassana gelesen und schon da hat mich der Gedanke gereizt, einmal ein 10-tägiges Meditationsseminar zu machen. Nur ich mit mir und sonst nichts. Das klang für mich wirklich verlockend. Also habe ich mich informiert und wollte mich anmelden. Das hat, als ich noch in Deutschland gewohnt habe, einfach nicht geklappt und es hat eben nicht sollen sein.

Als ich mit meinem Mann in die Schweiz gezogen bin, habe ich erfreut festgestellt, dass es auch hier ein Vipassana-Zentrum gibt, etwa 50 Kilometer von unserem Wohnort entfernt. Perfekt! Und siehe da, mit der Anmeldung hat es auch geklappt und so war ich endlich vom 23.05.2018-03.06.2018 am Mont Soleil auf einem Vipassana-Seminar.

Heute möchte ich dir ein wenig darüber erzählen. Zuerst kommen die “hard facts” und am Ende erzähle ich dir, wie es mir ergangen ist und was es mir gebracht hat.

Was ist eigentlich Vipassana?

Vipassana ist ein Weg der Selbsterfahrung und letztendlich führt er zur Erleuchtung.

Du arbeitest mit deinem Atem, indem du ihn beobachtest und mit deinem Körper. Hier beobachtest du die Empfindungen, wie sie kommen und vergehen. Auf diese Weise erlebst du, dass alles Veränderung ist. Daher macht es keinen Sinn, sein Herz an Dinge, Menschen, Ereignisse zu hängen, denn nichts ist von Bestand. Tust du es dennoch, verursacht es Leiden und wer leidet, verbreitet Leiden.

Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, solltest du Gleichmut entwickeln und das wiederum schaffst du, wenn dir nicht nur verstehst, sondern auch begreifst, dass alles endlich ist.

Das ist wirklich nur eine sehr sehr grobe Zusammenfassung. Während des Seminars hörst du jeden Abend einen Vortrag, der mehr als eine Stunde geht. Da erfährst du den ganzen Hintergrund und wie alles zusammenhängt.

Vipassana ist eine Meditationsthechnik, die von Buddha wiederentdeckt wurde und ihm dabei geholfen hat, zur Erleuchtung zu gelangen.
Es ist eine Technik, die dir dabei hilft, das Leiden von der Wurzel her aufzulösen, eine Ethik und eine Methode, den Wechselfällen des Lebens gelassen und voller Gleichmut entgegenzutreten.

Ausführlicher wird es auf der Homepage und in einem Vortrag von S.N.Goenka beschrieben, den er in Bern gehalten hat.

S.N.Goenka hat Vipassana aus Burma zurück nach Indien und dann in die Welt gebracht.

Vipassana-Zentren gibt es weltweit und du kannst dein Seminar nur online buchen. Sei aber superpünktlich bei der Anmeldung, denn gerade die Plätze für Frauen sind rasend schnell weg.

Für wen kann Vipassana das Richtige sein?

Vipassana ist für Menschen, die sich selbst erfahren möchten und die bereit sind, sich einer ziemliche Disziplin zu unterwerfen. Du machst nur Vipassana, keine andere Meditationsform, kein Yoga, nichts anderes. Egal, was du sonst an Ritualen und Praktiken ausführst, für diese 10 Tage ist alles außer Vipassana tabu.

Es ist für Menschen, die bereit sind, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Diese 10 Tage sind definitiv kein Urlaub und auch nicht Wellness. Du wirst mit dir selbst konfrontiert und das kann ganz schön an die Substanz gehen. Du schweigst absolut 9 Tage lang und bist mit dir allein.

Vipassana ist auch keine Therapie. Wenn du ernsthafte Probleme hast, können die an die Oberfläche gespült werden und das kann ernst werden. Die Lehrer sind nicht zwingend psychologisch ausgebildet und dann kann Vipassana wirklich einiges triggern, das dich in eine Krise stürzt. Du solltest also in jedem Fall psychisch stabil sein, wenn du dich auf die 10 Tage einlässt.

Wie sieht der Tagesablauf aus?

Du lebst im Grunde in den ersten neun Tagen wie eine buddhistische Nonne / ein buddhistischer Mönch und das betrifft auch den Tagesablauf:

4:00: Morgengong zum Aufwachen
4:30: Meditation, entweder in der Halle oder im Zimmer
6:30: Frühstück und Pause
8:00: Gruppenmeditation in der Halle
9:00: Meditation, entweder in der Halle oder im Zimmer
11:00: Mittagessen und Pause
12:00: Gelegenheit zum Interview mit dem Lehrer bzw. Pause
13:00: Meditation, entweder in der Halle oder im Zimmer
14:30: Gruppenmeditation in der Halle
15:30: Meditation, entweder in der Halle oder im Zimmer
17:00: Teepause
18:00: Gruppenmeditation in der Halle
19:00: Vortrag in der Halle
20:15: Gruppenmeditation in der Halle
21:00: Gelegenheit für Fragen
21:30: Licht aus, Nachtruhe

Während dieser Zeit unterwirfst du dich auch 5 Regeln:

  • Kein lebendiges Wesen zu töten (ja, auch keine Mücken!)
  • Nicht stehlen (sollte eigentlich auch außerhalb dieser Tage gelten)
  • Keine sexuelle Aktivität
  • Nicht lügen
  • Keine Rauschmittel

Wiederholer müssen noch weitere 3 Regeln befolgen

  • Keine feste Nahrung nach 12 Uhr
  • Verzicht auf sinnliche Vergnügungen und Körperschmuck
  • Keine übertrieben weichen Betten

Während der ersten 9 Tage gilt die erhabene Stille. Das bedeutet, dass du mit niemand sprechen darfst, auch kein Blickkontakt, gar nichts. Einzige Ausnahme sind die Fragerunden mit dem Lehrer.

Das macht auch Sinn, denn du sollst deine eigenen Erfahrungen machen und dich nicht mit anderen austauschen, denn dann würdest du anfangen, dich zu vergleichen.

Du sollst dich auch nicht ablenken und daher ist alles verboten, was deine Aufmerksamkeit fordern könnte. Du gibst daher am ersten Tag dein Handy ab. Die Fotos habe ich daher am ersten Tag und bei der Abreise gemacht. Du darfst auch keinen MP3-Player mitnehmen, nichts zu lesen, nichts zu schreiben. Du bist komplett mit dir allein.

Am zehnten Tag wurde die edle Stille aufgehoben und an diesem Tag wurde auch weniger meditiert. Da konnten wir endlich miteinander sprechen, aber das war schon erst ein wenig ungewohnt.

Wie sieht es mit Unterbringung, Essen etc. aus?

Das Zentrum Mont Soleil ist sehr schön im Schweizer Jura gelegen. Da es auf knapp 1300 Meter Höhe liegt, wird es im Winter schon kalt mit entsprechend Schnee. Das solltest du berücksichtigen, wenn du dort dein Vipassana planst.

Die Unterbringung ist je nach Haus unterschiedlich. In manchen Zentren gibt es Einzelzimmer mit eigenem Bad. Am Mont Soleil waren es Mehrbett-Zimmer, so dass zwischen 2 und 5 Frauen in einem Zimmer schliefen. Es gibt dort Gemeinschaftsduschen und Toiletten. Insofern hatte es etwas von Schullandheim oder Jugendherberge, aber das war ok.

Männer und Frauen sind während der Zeit streng getrennt und auch die Bereiche, in denen du spaziergengehen kannst, sind abgeteilt.
Man ist nur während der Meditation zusammen, sitzt da aber auch getrennt.

Das Essen ist vegetarisch/vegan, eben in Übereinstimmung mit der Regel, nicht zu töten. Wie es schmeckt, hängt von den Fähigkeiten der freiwilligen Helfer ab. Wir waren insgesamt ca. 65 Personen und für so eine Menge zu kochen ist eine echte Herausforderung.

Das Essen war für mich ok, hätte nur manchmal ein wenig mehr gewürzt sein können. Die Nachtische waren aber immer lecker.
In der Teepause, also zum Abendessen, gibt es nur Obst.

Was kostet ein Vipassana-Seminar?

Die Seminare wie die Häuser etc. werden durch Spenden finanziert. Eine Säule ist das Dana, die Gabe. Jeder, der von dem Kurs profitiert, soll nach seinen Möglichkeiten geben.

Eine andere Art des Dana ist das Helfen. Ältere Schüler, also Menschen, die mindestens einen Kurs gemacht haben, können bei der Organisation, beim Kochen und Putzen helfen und sich so einbringen.

Sinn ist, selbstlos und mit Liebe zu geben, ohne Erwartung einer Gegenleistung.

Würde man dafür zahlen, hätten die meisten wiederum Ansprüche an die Unterbringung, ans Essen etc. Das würde aber dem entgegenlaufen, dass man Gleichmut entwickeln soll und alles so akzeptieren, wie es ist.

Wie habe ich diese Zeit erlebt und was hat es mir gebracht?

Nachdem du nun weißt, was Vipassana ist, wie es abläuft und wie die Rahmenbedingungen sind, möchte ich dir nun von meinen eigenen Erfahrungen erzählen.

Was mir wirklich leicht gefallen ist, war das Schweigen für die 9 Tage.

Wenn ich allein unterwegs bin, habe ich oft Tage, an denen ich außer den notwendigen Dingen wie Ticket, Essen und Unterkunft organisieren nicht viel rede. Ich bin es also gewohnt, auch mal wirklich Tage fast komplett zu schweigen.

Und ich bin es durch das Alleinreisen gewohnt, mit mir allein zu sein. Das kannst du natürlich nicht wirklich mit den 10 Tagen vergleichen, denn um mich herum ist viel Ablenkung, wenn ich mir etwas anschaue oder unterwegs bin.

Aber dann am Abend kehrt einfach Stille ein und ich bin mit mir allein. Das war vor den Zeiten von Smartphones und überall verfügbarem Internet noch extremer, ist heute aber bis zu einem gewissen Grad immer noch so.

Was mir nicht so leicht fiel war, dass ich 10 Tage nicht wusste, was Zuhause passiert.

Selbst wenn ich reise, gibt es kaum einen Tag, an dem ich nicht mit meinem Mann skype und WhatsApp ging immer, wenn sonst gar nichts ging. Wir waren also so lange noch nie ohne regelmäßigen Kontakt.

Da ging dann teilweise mein Kopf und meine Phantasie mit mir durch, was alles schreckliches passiert sein könnte.

Doch da griff Vipassana langsam ein, denn da lernst du im Hier und Jetzt zu sein, dir nicht Gedanken über Vergangenheit und Zukunft zu machen, denn das Jetzt ist der Moment, der zählt. Und ändern hätte ich es eh nicht. Das war mir auch vorher bewusst und diesen gewissen Gleichmut (nicht Gleichgültigkeit!) lege ich durchaus auch schon recht oft an den Tag.

Trotzdem wurde mir in diesen Tagen bewusst, wie wichtig diese Eigenschaft des Gleichmutes ist und dass da auch bei mir noch Luft nach oben ist.

Ich habe von Menschen gehört, die durch Vipassana wirklich in ihren Grundfesten erschüttert wurden. Ich kann mir das gut vorstellen, aber mich hat es nicht so sehr gebeutelt. Das mag daran liegen, dass ich mich schon viele Jahre mit Persönlichkeitsentwicklung befasse, mich habe coachen lassen und viel an mir selbst gearbeitet habe.

Nichtsdestotrotz habe ich in diesen Tagen einiges über mich gelernt, bin weiter auf meinem Weg gekommen. Ich habe auch verstanden, dass einige Eigenschaften, unter denen ich “gelitten” habe und mir wegcoachen lassen wollte (hat eh nicht geklappt), wertvolle Eigenschaften sind.

Ich bin also ein gutes Stück weiter auf dem Weg der Selbstakzeptanz und Annahme meiner Selbst gekommen.

Für mich als Kopfmensch war es sehr heilsam, mich auf das Spüren der Körperempfindungen zu fokussieren und sie zu beobachten. Genauso war es eine kleine Herausforderung, sie nur zu beobachten und nichts herbeizuwünschen, herbeizuvisualisieren und es hinzunehmen, wenn eben auch mal nichts da war. Das hat mir wirklich gut getan und war einer meiner größten Gewinne.

Natürlich habe ich auch Gedanken rund um meine Selbstständigkeit gewälzt. Und auch hier ist mir so einiges klar geworden, wie ich weitergehen möchte. Es wird sich nichts radikal ändern, aber ich werde andere Akzente setzen.

Ich habe zudem ein neues Verhältnis zu meinem Business bekommen und die Einsichten, die ich hier bekommen habe, waren sehr wertvoll für mich. Es war am Ende eine Bekräftigung meines Weges.

Die Meditationspraxis werde ich weitermachen. Das Minimum sind eine Stunde am Morgen und eine am Abend. Ich gebe zu, das halte ich nicht ganz durch und merke, dass es mir etwas schwerer fällt, wieder in diesen Zustand zu kommen. Aber ich bleibe dran und bleibe geduldig, gleichmütig.

Würde ich es empfehlen?

Ein definitives Ja, wenn du bereit bist, dich dir selbst zu stellen, dich den Regeln und der Disziplin zu unterwerfen und psychisch stabil bist.

Und jetzt du: Spricht dich Vipassana an? Hast du vielleicht selbst schon einmal Vipassana gemacht? Wenn ja, wie waren deine Erfahrungen? Ich bin neugierig auf deine Meinung.