Episode 22: Interview mit Amata Bayerl

Episode 22: Interview mit Amata Bayerl

 

In der heutigen Episode spreche ich mit Amata Bayerl.
 
Das Interview gibt es auch als Video:


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Amata Bayerl hat den Weg gemacht von der Nonne zur erfolgreichen Unternehmerin und zeigt heute selbständigen Frauen wie sie ein erfülltes und finanziell freies Leben führen können. Derzeit ist sie ein Jahr auf Weltreise. Ihre 5A-Methode stellt sie in dem kostenfreien Webinar  vor und jeweils am Montag kannst du ein kostenfreies Strategiegespräch anfordern, am besten per Whats App unter 0049178/5337076.

Im Interview mit Amata sprechen wir über

  • Umgang mit Hindernissen und Herausforderungen nach ihren Austritt aus dem Kloster
  • ihren Weg in die Selbstständigkeit
  • ihre Werte
  • die Wichtigkeit von Visionen und Mindset
  • Geld und Spiritualität
  • die Wichtigkeit und den Zusammenhang von Fülle und Selbstliebe
  • Tipps für Morgenroutinen und Meditation
  • und was für sie zu einem erfüllten Leben dazugehört.

Weiterführende Links:

  • Amatas Seite: https://amatabayerl.de/
  • Ihre 5A-Methode: https://amatabayerl.de/klarzeit-erfolg-onlineseminar/
  • Meine geführten Göttinnen-Meditationen zum Einstieg, wenn du mit Meditationen anfangen willst

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Episode 21: Interview mit Doro Dätwyler

Episode 21: Interview mit Doro Dätwyler

 

In der heutigen Episode spreche ich mit Doro Dätwyler.

Das Interview gibt es auch als Video:


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Doro ist glücklich verheiratet und Mutter von 2 frei lernenden Kindern.
Seit Juli`17 wohnt die Familie im Wohnmobil und sind auf einer Openend Europareise, unterwegs als Nomadenfamilie,
Sie bin leidenschaftlicher Coach und unterstützt Menschen, ganz individuell und ganzheitlich dabei, ihrem Herz zu folgen und herauszufinden wer sie eigentlich sind und was ihr persönlicher Herzensweg als Frau, Mama, Partnerin und Paar sein kann

Im Interview mit Doro sprechen wir über

  •  das Freilernen und wie sich das damit verträgt, unterwegs zu sein,
  •  Selbstständigkeit und die Vereinbarkeit von Online-Business und Familie,
  • die unterschiedlichen Ebenen der Freiheit,
  • Doro´s persönliche Entwicklung, ihren eigenen Weg zu sich selbst,
  • ihre Vision,
  • ihre Kraftquellen,
  • die täglichen Routinen
  • und was für sie zu einem erfüllten Leben dazugehört.

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Warum es uns schwer fällt, Entscheidungen zu treffen

Warum es uns schwer fällt, Entscheidungen zu treffen

Es ist schon schwierig, wenn du eine Entscheidung treffen sollst oder?

Wäre das nicht schön, wenn du in eine Kristallkugel schauen könntest und du wüsstest, was auf dich zukommt?

Oder wenn du dir Karten legen (lassen) würdest und du wüsstest genau, wann du deinen Traumpartner triffst oder wie es im Job weitergeht?

Viele Menschen erwarten und wünschen sich genau das. Dass ihnen jemand oder etwas sagt, was sie erwartet oder zumindest was sie tun sollen.

Ja, ich arbeite mit Karten und ich begleite auch Menschen. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass jeder eigentlich alles was, was er/sie in diesem Moment wissen muss. Nur ist das häufig unter einer Schicht von Glaubenssätzen, Bewertungen, übernommenen Anschauungen und mangelnder Selbstakzeptanz verschüttet.

Aber ich will jetzt nicht über meine Arbeit reden. Wenn es dich näher interessiert, dann schaue dir mein Angebot an und melde dich bei mir.

Worum es mir geht ist folgendes: Viele Menschen haben einfach Angst davor, sich zu entscheiden, gerade wenn es um schwerwiegende Entscheidungen geht.

Sie fürchten häufig, dass es dann kein Zurück mehr gibt, dass sie die falsche Entscheidung treffen, dass etwas auf sie zukommt, was sie nicht einschätzen können.

Sie sind blockiert und machen dann gar nichts in der Hoffnung, dass das Unwetter vorbeizieht und sie verschont.

Aber häufig ist es so, dass genau das nicht passiert. Auf geradezu magische Weise werden sie vom Sturm erfasst und ordentlich durchgebeutelt. Dann stehen sie da, ziemlich durcheinander und fragen sich, warum es sie erwischt hat.

Jeder versucht es – sich nicht zu entscheiden

Seien wir einmal ehrlich: Uns allen ist das schon so gegangen, mir genauso wie dir. Wir haben gemerkt oder gewusst, dass sich etwas verändern wird und haben… nichts getan. Wurde es besser? In den seltensten Fällen. Wurde es schlimmer? Manchmal ja, manchmal nein. Hätten wir es beeinflussen können? Nicht immer, aber doch öfter als wir dachten, zumindest das Ergebnis für uns.

Es ist absolut verständlich, wenn du den Kopf einziehst und hoffst, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst. Das ist unser Reptilienhirn, das uns vor dem Säbelzahltiger schützen will.

Natürlich hätte ich bei einem meiner Jobs meine unerträgliche Chefin aussitzen können, zumal sie nur eine Externe war. Ich habe damals lang genug den Kopf eingezogen und mich vor den zwei Tagen gegraut, an denen sie im Büro war.

Jedes Mal war es ein Gepiesacke gewesen. Ich kam mir einfach nur dumm und unfähig vor und das, obwohl ich zwei juristische Staatsexamina in der Tasche hatte und der Job eigentlich unter meinen Qualifikationen war.

Aber sie hat es geschafft, irgendwelche Knöpfe zu drücken, dass ich mich nur winzig fühlte. Ich hatte Angst vor dem was auf mich zukommen könnte, zumal es mein erster richtiger Job war. Doch irgendwann hat es mir gereicht.

Mir war es an einem Punkt so was von egal, dass ich keinen Anschluss-Job hatte, nur eine Möglichkeit auf einen neuen Job. Mein Selbsterhaltungstrieb war stärker als die Angst, vor dem, was mich erwartet. Meine absolute Horrorvorstellung war, ohne Geld und ohne Wohnung dazustehen. Völlig irrational, aber für mich in dem Moment (und auch noch lange danach) mein persönlicher Alptraum.

Rückblickend gesehen wäre das Aussitzen tatsächlich nur eine Frage der Zeit gewesen, denn sie ging relativ kurz nach mir. Vielleicht lag es auch nur daran, dass es kein Opfer mehr gab, keine Ahnung. Ist auch egal.

Fakt ist aber, dass ich eine Entscheidung getroffen habe, ohne zu wissen, was mich erwartet und ich sie hätte schon früher treffen sollen. Das hätte mein Leben einfacher gemacht, ich hätte mich nicht so lange terrorisieren lassen müssen und hätte mir die ein oder andere schlaflose Nacht erspart.

(Fast) kein Weg ist final

Häufig kommt die Angst daher, dass wir glauben, dass unsere Entscheidung endgültig ist.

Ich verrate dir etwas: Sie ist es NICHT! Ok, es gibt eine krasse Ausnahme, wenn du dir oder einem anderen Wesen bewusst das Leben nimmst. DAS ist endgültig, sonst nichts. Jede andere Entscheidung ist nicht final.

Ja, gibt Entscheidungen, die wir alle lieber nicht getroffen hätten. Das mag eine Kündigung gewesen sein, jemand zu verlassen, umzuziehen, was auch immer. Aber ich sehe das lieber als Umweg, als Möglichkeit etwas zu lernen und etwas Neues auszuprobieren.

Wäre ich damals bei der Firma geblieben, ich weiß nicht, wie sich mein Leben entwickelt hätte. Hätte ich meinen ersten Freund ernst genommen und es nicht darauf ankommen lassen, hätte er sich nicht von mir getrennt und ich hätte nicht so gelitten. Wer weiß schon, wie es weitergegangen wäre. Ja, das waren Entscheidungen, wo es in die Ursprungssituation kein Zurück gab.

Aber diese Entscheidungen waren nicht final, nicht endgültig, denn es haben sich neue Wege eröffnet.

Das Leben hat einen anderen Verlauf genommen. Besser? Schlechter? Das kann kein Mensch wissen. Anders eben.

Wenn es sich herausstellt, dass eine Entscheidung nicht richtig war, dann kannst du immer noch versuchen, sie zu korrigieren und das Beste aus der Situation zu machen. Oops. Dann musst du ja schon wieder eine Entscheidung treffen. Aber das ist nun einmal das Leben.

Ich hatte mich für eine Kündigung und einen neuen Job entschieden. Nach dem neuen Job habe ich mich das erste Mal entschieden, mich selbstständig zu machen. Das war ein Schuss in den Ofen und ich habe mir wieder einen Job gesucht. Es gibt immer Möglichkeiten, wie du einem Weg eine neue Richtung geben kannst. Du musst dich nur trauen, dich entscheiden.

Es gibt keine falsche Entscheidung

Doch was ist, wenn du Angst hast, eine falsche Entscheidung zu treffen? Ich verrate dir eines: Es gibt eigentlich keine falsche Entscheidung.

Ich bin davon überzeugt, dass wir, wenn wir eine Entscheidung treffen, die in diesem Moment und mit unserem Kenntnisstand beste Entscheidung treffen.

Es kommt irgendwann immer ein Moment, wo wir wählen müssen, ob wir rechts oder links gehen. Es geht nicht weiter. So war es bei mir damals. Kündigen oder bleiben und kaputtgehen, andere Alternativen hatte ich nicht.

Natürlich wusste ich nicht, dass meine Chefin etwas später auch geht. Hätte das meine Entscheidung beeinflusst? Ja, vermutlich. Aber ich wusste es nicht und ich weiß nicht, ob sie nicht geblieben wäre. Ich kann eben nicht in die Zukunft schauen und ich habe auch keinen Überblick über alternative Zeitlinien.

Ich habe in diesem Moment die für mich beste Entscheidung getroffen.

Das war auch bei den folgenden beruflichen Entscheidungen so. Wäre meine erste Selbstständigkeit kein Rohrkrepierer gewesen, hätte ich beim zweiten Anlauf nicht gewusst, was ich jetzt anders machen sollte. Es war eine Lernerfahrung, die zwar schmerzhaft, aber lehrreich war.

Ich will dir damit Mut machen, Entscheidungen zu treffen und sie auch mutig zu treffen.

Wie kannst du Entscheidungen treffen?

In einem meiner letzten Artikel habe ich schon ausführlich darüber geschrieben, dass meiner Meinung nach zu einer, nein, in dem Moment besten Entscheidung Mut, Wissen, Machen und Intuition gehören.

Heute gebe ich dir noch einen spielerischen Tipp zur Entscheidungsfindung: Wirf eine Münze.

Das geht super bei Entscheidungen zwischen zwei Alternativen. Wenn du dir anschaust, welche Seite oben liegt, dann beobachte deine Reaktion. Freust du dich oder bist du enttäuscht? Wie fühlst du dich? Was geht in dir vor?

Die Münze trifft nicht die Entscheidung.

Sie hilft dir aber zu erkennen, was dir deine Intuition verzweifelt versucht hat zu sagen.

Sie bringt das an die Oberfläche, was du insgeheim schon selbst weißt, aber dir nicht eingestehen wolltest.

Du erkennst, was dir dein Herz, dein Gefühl sagt. Und dann liegt es an dir, was du daraus machst.

Aber es gibt noch ganz andere Wege, gerade bei wirklich wichtigen Entscheidungen möglichst viele Aspekte anzuschauen und sich über mögliche Auswirkungen klar zu werden, um dann eine, die in diesem Moment beste, Entscheidung zu treffen.
Ich führe dich in meinem Coaching durch diesen Prozess. Wenn du willst, dann werfen wir in einem ersten kostenlosen Gespräch einen Blick auf deine Situation. Allein das wird dich schon einen Schritt näher an deine Klarheit bringen.

Und jetzt du: Was ist deine Herausforderung, wenn es um Entscheidungen geht? Was war deine schwierigste Entscheidung?

Episode 19: Interview mit Sandra Krensel

Episode 19: Interview mit Sandra Krensel

 
 
In der heutigen Episode spreche ich mit Sandra Krensel.

Das Interview gibt es auch als Video:


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Sandra Krensel ist Soul-Guide, Creative Life Designerin und  Seelenmagie-Poetin
Sie zeigt dir moderne Wege der Weiblichkeit, Spiritualität und Kreativität, um deine Schöpferkraft zu entfalten, deinen Weg zu erkennen und zu gehen und dich in dir selbst zu Hause zu fühlen.

Im Interview mit Sandra sprechen wir über

  • Hindernisse auf dem eigenen Weg
  • den inneren Tempel und wie man ihn findet
  • ihre Powersätze
  • Selbstmotivation
  • Inspiration und wo du sie finden kannst
  • Tagesroutinen und Tagesrituale
  • ihre Entwicklung und Authentizität
  • Scheitern und sich selbst die Erlaubnis dazu geben
  •  den Zugang zur eigenen Intuition
  • erfülltes Leben

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Episode 18: Think Dark

Episode 18: Think Dark

 
 
In der heutigen Episode geht darum, dass positives Denken nicht immer etwas bringt.

Ich spreche darüber, was Hausputz mit deinen “negativen” Gefühlen zu tun hat, woher es kommen kann, dass wir uns mies fühlen und was du in keinem Fall machen solltest.

Jeder von uns wird durch Social Media dazu verführt, die Welt pink und fluffig zu sehen. Und wehe, wenn sie dunkel und dreckig ist. Das geht ja mal gar nicht. Oder doch? Vielleicht haben am Ende sogar diese Gefühle eine Berechtigung? Ich erzähle dir, wie du damit umgehen kannst, wie du dein jüngeres Selbst behandeln sollst und am Ende sind Affirmationen und positive Gedanken doch nicht schlecht.

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Episode 17: Interview mit Katrin Hill

Episode 17: Interview mit Katrin Hill

 
 
In der heutigen Episode spreche ich mit Katrin Hill.

Du kannst dir das Interview auch als Video anschauen.

Katrin ist leidenschaftliche Facebook-Marketing-Expertin und zeigt dir wie du dein Unternehmen erfolgreich auf Facebook präsentierst. Durch ihre Selbstlern- und Gruppenkurse kannst du deine Facebook-Seite optimieren, Fans gewinnen, mehr Reichweite aufbauen und Kunden generieren.

Wir plaudern aber nicht im Wesentlichen über Facebook, sondern schauen ein wenig hinter die Kulissen.

Es geht um Themen wie

  • Auswirkungen der Selbstständigkeit auf die Persönlichkeit
  • Selbstdisziplin
  • Umgang mit Kritik und fehlender Unterstützung
  • die Wichtigkeit eines richtigen Umfeldes
  • Entscheidungen treffen
  • Kraftquellen
  • Tipps gegen das Verzetteln
  • Tagesroutinen
  • Zukunftspläne
  • ein erfülltes Leben und Erfolg

 

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Warum es uns schwer fällt, Entscheidungen zu treffen

Die vier Elemente, um eine Entscheidung zu treffen

Den heutigen Blogbeitrag gibt es übrigens auch zum Anhören als Podcast oder als Video.

Wenn es darum geht, eine Entscheidung zu treffen, dann spielen viele Faktoren eine Rolle.

Du begibst dich auf unbekanntes Terrain und das löst natürlich gewisse Ängste aus. Da brauchst du schon Mut, um wirklich voranzugehen.

Wissen hilft dir, die Risiken abzuschätzen, aber letztendlich musst du auch deine Füße bewegen und gehen. In den meisten Fällen ist stehenbleiben keine Option, denn dein Umfeld wird sich verändern. Und willst du wirklich, dass du in eine bestimmte Richtung geschubst wirst oder ist es dir lieber, dass du selbst bestimmst, in welche Richtung du gehen willst?

Ein Element, um deinen Weg zu finden und um die für dich richtige Entscheidung zu treffen, darfst du nicht vergessen – deine Intuition.

Und genau um dieser Elemente geht es heute:

1. Mut

Was ist eigentlich für dich Mut oder wann ist jemand für dich mutig?

Für mich ist es ein Mensch, der etwas riskiert, etwas Neues wagt, seinen Kopf auch mal herausstreckt.

Das müssen nicht unbedingt so große Sachen sein wie mit dem Heißluftballon den Atlantik überqueren zu Fuß nach Nepal zu marschieren, das können durchaus auch kleine Dinge sein. Für manche ist es eine riesige Überwindung, jemand anzusprechen oder auch alleine einmal essen zu gehen. Vielleicht ist es für dich eine Herausforderung, vor einer Gruppe zu sprechen oder eine Schlange anzufassen.

Es hat jeder seinen Bereich, in dem er sich wohlfühlt, seine persönliche Komfortzone, und die ist bei jedem Menschen anders. Wenn ich mir nichts dabei denke, ein Video zu machen, dann kann das für dich der absolute Alptraum sein. Aber vielleicht fährst du Motorrad oder Ski, was ich wiederum für sehr mutig halte.

Aber warum schreibe ich heute über Mut? Über die Komfortzone habe schließlich schon geschrieben und ich will dich nicht mit einem Aufguss langweilen.

Mir fällt auf, dass vielen Menschen, gerade die Frauen, mit denen ich im Rahmen meiner Challenge gesprochen habe, durchaus einiges verändern wollen oder unfreiwillig vor einer Veränderungs- und Umbruchssituation stehen.

Da kommt etwas Neues, etwas Unbekanntes auf sie zu und das verursacht ihnen Bauchschmerzen, denn sie können nicht wirklich abschätzen, was es für sie bedeutet. Sie halten sich häufig zurück und warten ab.

Oft ist dann die Konsequenz, dass sie gerade bei einer Veränderung von außen von den Ereignissen überrollt werden. Die Entwicklung geht dann in eine Richtung, die sie nicht wirklich wollen.

Dabei bräuchte es nur ein wenig Mut, um den ersten und dann die weiteren Schritte zu unternehmen, loszugehen, um in einer Situation, die voller Möglichkeiten steckt, den Weg zu wählen, den sie wirklich wollen.

Doch wie kannst du es schaffen, deinen Mut zusammenzunehmen und den ersten Schritt auf einem unbekannten Weg zu wagen oder durch eine Tür zu gehen, ohne zu wissen, wohin sie führt?

Hier kommt Wissen ins Spiel.

2. Wissen

Wenn uns der Mut verlässt und die Angst Oberhand gewinnt, dann liegt es meiner Erfahrung oft daran, dass wir nicht gut informiert sind. Wenn wir uns schlau machen, welche Risiken auf uns warten und wie wir ihnen begegnen können, dann schrumpfen sie meistens auch ziemlich.

Wie du vielleicht weißt, reise ich gerne und dann meist auch allein nur mit Rucksack bzw. inzwischen mit Trolley.

Ich war schon allein in arabischen Ländern wie Syrien, Jordanien, Ägypten, viel in Asien, in Neuseeland, Mexiko, Belize oder auch natürlich in Europa.

Gerade wenn ich erzählt habe, dass ich allein nach Indien oder in ein arabisches Land fahre, habe ich so oft gehört, wie mutig ich bin. Ich empfinde das aber nicht so, denn ich informiere mich natürlich über die Gefahren und Risiken vor Ort.

Ich mache mich schlau über das richtige Verhalten, welche Tabus es gibt und wie ich am besten auftrete.

Natürlich ist da auch immer ein Restrisiko vorhanden, aber die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden, habe ich auch in Deutschland oder in jedem anderen Land der Welt, wenn ich zur falschen Zeit am falschen Ort bin.

Doch mit meinem Wissen kann ich für mich abschätzen, ob es sich lohnt oder ob ich vielleicht einen anderen Weg für mich finde. Das kann in meinen Beispiel ein anderes Ziel sein oder ich fahre mit einer Gruppe.

Das kannst du natürlich auf alle möglichen Bereiche übertragen. So ist es ein Risiko zu kündigen und dich selbständig zu machen. Informiere dich, welche Möglichkeiten, Zuschüsse, Schulungen es gibt. Informiere dich über die Branche, die Mitbewerber und finde heraus, was dich von ihnen unterscheidet. Du bist einzigartig mit deinem Wissen, deinen Erfahrungen und deiner Persönlichkeit. Wie kannst du das einsetzen.

Wenn du dir einen neuen Job als Angestellte suchst, informiere dich über deinen neuen potentiellen Arbeitgeber. Es gibt Portale, wo Mitarbeiter ihre Firmen bewerten. Das solltest du mit einer gewissen Skepsis lesen, denn es kann durchaus sein, dass sich der ein oder andere online Luft über seinen Ärger macht, aber es zeigt doch eine gewisse Tendenz.

Wenn du eine neue Sportart lernst, lasse dich gut ausbilden, um Verletzungsrisiken zu senken. Als ich meinen Tauchschein in Indonesien gemacht habe, bin ich bewusst zu einer deutschen Tauchschule gegangen, auch wenn mein Englisch wirklich gut ist. Ich wollte kein Risiko eingehen, dass ich vielleicht etwas entscheidendes missverstehe.

Wenn ich das Wissen habe, dann brauche ich immer noch etwas Mut, aber ich weiß, was auf mich zukommen KANN. Ich bin vorbereitet und ich kann für mich eine klare Entscheidung treffen. Wenn ich mich nicht informiere, dann stecke ich fest, bleibe in meinen Vorstellungen gefangen und habe keine Klarheit.

3. Machen

Um wirklich auf die Reise zu gehen, muss ich auch den ersten Schritt machen, sonst bleibe ich Zuhause. Selbst wenn ich mich informiert habe, brauche ich immer noch Mut, um loszufahren, denn ich kann nicht alle Eventualitäten berücksichtigen und nicht alle Risiken ausschalten, egal wie gut ich mich informiere.

Doch wenn ich wirklich reisen will, mich beruflich verändern möchte, eine Beziehung beenden oder beginnen möchte, wenn sich alles nur in meinem Kopf abspielt, dann verpasse ich das reale Leben. Um wirklich das Ruder zu übernehmen und das Leben in die Richtung zu lenken, muss ich auch machen.

Dabei ist es auch egal, ob ich schon alles kann oder weiß. Es wird immer etwas geben, wo ich Lücken habe, wo mir die Erfahrung fehlt und wo andere Menschen weiter sind als ich. Wenn ich aber warte, bis ich das Gefühl habe, soweit zu sein, dann werde ich nie vorankommen.

Wenn du wirklich etwas verändern willst, dann musst du auch den ersten Schritt machen, selbst wenn du das Gefühl hast, noch nicht soweit zu sein.

Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich bin oft ins kalte Wasser gesprungen. Ja, ich habe das nie ohne Vorbereitung getan, aber letztendlich kann immer etwas schief gehen, wenn du etwas Neues wagst.

Eine Garantie gibt dir niemand, aber was ist die Alternative? Du lässt dich führen, statt selbst dein Leben zu gestalten, du wirst in eine Richtung verändert, die nicht unbedingt deinem besten Wohl entspricht, du folgst nicht dem Plan deiner Seele sondern dem Plan eines anderen Menschen.

Ich will dich einfach ermutigen, zu machen und dich nicht von deinen Ängsten zurückzuhalten. Woher Ängste kommen und wie du damit auch umgehen kannst, darüber habe ich in der Podcastepsiode 09 gesprochen.

Ich weiß, dass gerade eine große Veränderung wirklich Mut braucht. Selbst wenn du dich gut informiert hast, dann bleibt immer noch eine Ungewissheit. Aber oft kannst du dich auch an eine neue Situation herantasten. Dabei kannst du Erfahrungen sammeln und so sicherer werden.

Wenn du noch nie allein verreist bist, dann zwingt dich ja kein Mensch, gleich 4 Wochen allein nach Indien zu reisen. Du kannst erst einmal mit Europa anfangen oder mit einem langen Wochenende allein in einer unbekannten Stadt.

Bei neuen Sportarten gibt es oft die Möglichkeit eines Schnupperkurses. Wenn es um berufliche Veränderungen geht, kannst du vielleicht ein Praktikum machen oder Probearbeiten, gerade wenn du in ein neues Tätigkeitsfeld oder eine neue Branche wechseln willst.

Solche kleinen Schritte machen ist ein tolles Mittel, um dich mit einer neuen Situation vertraut zu machen und das wird dir Mut machen, weiter zu gehen. Oder du erkennst, dass es doch nicht deines ist und auch das ist völlig in Ordnung. Aber du hast es probiert und das ist unglaublich viel wert. Du wirst nicht irgendwann einmal denken “Ach hätte ich doch…”

Wenn es darum geht, mutig in eine unangenehme Situation zu gehen, dann hilft es auch, sie im Kopf mehrmals durchzuspielen. Unser Hirn ist da relativ einfach gestrickt und unterscheidet nicht so wirklich zwischen dem, was wir als Realität bezeichnen und dem, was wir uns vorstellen. Das läuft heute unter dem Begriff “Mentaltraining”.

Sportler gehen oder fahren im Kopf die Strecke durch oder Musiker spielen in ihrer Vorstellung immer und immer wieder dasselbe Stück. Inzwischen ist nachgewiesen, dass das hilft, ihre Leistung zu verbessern.

Genauso ist es bei dir, wenn du mehrere Male eine Situation in deiner Vorstellung durchlebst. Nimm lass es aber auch immer so ausgehen, wie du es dir wünschst. Du kannst üben, wie du mit Einwänden umgehst, wie du dich verhältst. Du kannst verschiedene Reaktionen ausprobieren und wenn es dann soweit ist, dann kannst du auf deine Erfahrungen zurückgreifen.

4. Intuition

Wenn du an einer Kreuzung deines Lebens stehst, ist es letztendlich so, dass du eigentlich weißt, was du tun willst, wenn du ganz ganz ehrlich zu dir bist. Der erste Impuls ist der deines Herzes. Häufig haben wir jedoch verlernt, diesen Impuls wahrzunehmen. Unsere innere Weisheit ist größer als die unseres Verstandes und im Grunde wissen wir, was für uns gut ist. Doch das wird häufig überlagert.

Ja, du kannst dich informieren und in kleinen Schritten mutig vorangehen. Aber wenn es darum geht, ob es wirklich das Richtige für dich ist, dann halte ein und spüre in dich hinein. Ist es wirklich das, was DU willst oder geht es darum, was andere von dir erwarten? Treffe DEINE Entscheidung.

Stelle dir so genau wie möglich vor, was das Beste sein kann, was dir auf deinem Weg passieren kann. Wie sind deine ersten Reaktionen? Was spürst du in dir und wo? Lass dieses Gefühl immer größer werden und spüre es genau, schaue es dir genau an. Was löst es in dir aus?

Nur wenn der Schritt in eine bestimmte Richtung tatsächlich dir, deinen Werten, deinen Überzeugungen und deinem Wunsch entspricht, dann wirst du ihn mutig gehen.

Nichtsdestotrotz solltest du dich natürlich informieren, um dir nicht unnötige Blessuren zuzuziehen, aber diesen Weg wirst du leichter gehen, weil es deiner ist. Du wirst anders mit Schwierigkeiten umgehen, du wirst leichter Hindernisse überwinden, denn du weißt, dass es das Richtige ist.

Daher ist dieser Punkt meiner Meinung nach der Wichtigste: lerne wieder mehr auf deine Intuition zu hören, dann findet sich alles von selbst. Du wirst den Mut und die Kraft finden, deinen Weg zu gehen, auch wenn er nicht immer ganz einfach sein wird. Aber du wirst zufriedener sein.

Wenn du gerade in einer Umbruchsituation bist und dir wünschst, die ersten Schritte in eine neue Richtung nicht alleine gehen zu müssen, dann melde dich bei mir. Ich unterstütze dich dabei, deine Entscheidung zu treffen, deinen Weg zu finden und ihn auch zu gehen, denn gerade auch im Business ist es wichtig, keine Kopie zu sein, sondern ein Original. Das finden Menschen spannend und bauen Vertrauen auf.

Ich freue mich über deine Meinung und deinen Kommentar zu diesem Artikel.

 

 

Episode 16: Die vier Elemente, um eine Entscheidung zu treffen

Episode 16: Die vier Elemente, um eine Entscheidung zu treffen

 
 
In der heutigen Episode geht es um die vier Elemente, die dir dabei helfen, Entscheidungen in nicht ganz so einfachen Situationen zu treffen.

Das sind für mich

  • Mut
  • Wissen,
  • Machen und
  • Intuition

Ich spreche darüber, wie diese vier Bestandteile zusammenhängen und warum sie wichtig sind.

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Episode 15: Was bedeutet für dich ein erfülltes Leben?

Episode 15: Was bedeutet für dich ein erfülltes Leben?

 
 
In der heutigen Episode geht es um ein  wichtiges Thema, nämlich darum, was für dich ein erfülltes Leben bedeutet.

Das ist natürlich individuell und ich erzähle dir meine Sicht der Dinge. Vielleicht spricht dich ja der ein oder andere Punkt an.

Für mich gehört zu einem erfüllten Leben

  • eine sinnvolle Aufgabe,
  • persönliche Weiterentwicklung,
  • erfüllende Beziehungen (und das schließt die Beziehung zu sich selbst natürlich ein),
  • Balance und
  • Spiritualität

Über diese fünf Bereiche erzähle ich dir ein wenig und ich halte auch nicht hinter dem Berg, wo ich gerade selbst stehe.

Weiterführende Links:

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