Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohne Vision wird es nichts mit deiner Website

Ohje, schon wieder so ein Visions-Selbstliebe-Artikel, der dir erzählen will, wie wichtig das ist. War das dein erster Gedanke? Vielleicht bist du dennoch neugierig und willst wissen, wie ich den Bogen zur Website spanne.
Nun, eigentlich ist es ganz einfach.

Was brauchst du für eine wirklich gute und authentische Website?

1. Technik

Das ist das erste, was den Menschen einfällt und warum die meisten zu mir kommen. Aber ehrlich, Technik können viele und viele können es besser als ich, weil sie einfach mehr wissen und sich mit nichts anderem beschäftigen.

Ich bin in meinem Bereich richtig gut, aber sicher nicht die Beste. Für mich sind auch noch andere Dinge spannend. Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität, Kreativität, Reisen, meine Katzen, neue Dinge ausprobieren. Ich sitze zwar viel vor dem Computer, aber nicht nur. Technik macht mir Spaß, aber am Ende ist es für mich nur ein Vehikel, das meine Botschaft, meine Werte, mich und am Ende auch mein Angebot transportiert. Genauso ist es bei meinen Kundinnen.

Technik kommt erst zum Schluss. Welches Theme, welchen Hoster, welche Tools ich nehme, das ist unter uns der einfache Teil bei einer Website. Die Technik ist am Ende des Tages nur ein Werkzeug. Es kommt auf die Absicht an, mit der du sie einsetzt.

2. Vision & Mission

Das geht schon eher in die Richtung, auf die ich hinziele. Wenn du keine Vision für dich, dein Leben und natürlich auch dein Business hast, dann kannst du vielleicht monetär erfolgreich werden, aber was sagt deine Seele dazu? Fühlst du dich erfüllt? Ein Maserati kann Spaß machen, Übernachtungen im Luxushotel auch und ich will auch beides. Aber ich will es vor allem auf einem Weg erreichen, der mir das gibt, was mir mein gut bezahlter Angestelltenjob nicht gegeben hat – Sinn in dem was ich tue, andere Menschen voranbringen, selbst wachsen.
Den Maserati hat mir der Job übrigens auch nicht gegeben, aber das nur am Rande 😉

Für ein Business, das dich auch durch die Täler der Tränen trägt, brauchst du ein Mehr, eine Vision, ein Warum, das größer ist als dein Bankkonto.

Gehe das Ganze auch ruhig spielerisch an, mit einem Vision Board zum Beispiel. Meines hängt im Büro. Übrigens mit Maserati und Haus am Meer, aber auch mit meinen Reiseträumen, Ausgleich, Wohlfühlen und einer Bussardfeder als Symbol für Freiheit, Spiritualität, Schamanismus.
Übrigens muss es kein Luxuswagen sein 😉 Ein Fiat 500 ist auch klasse.

Gestehst du dir diese Vision zu? Bist du es dir wert, darüber zu träumen, zu sprechen und es dir zuzugestehen? Oder machst du dich weiter davon abhängig, was dann andere über dich denken?

Hier kommt die Selbstliebe, der Selbstwert ins Spiel. Wenn ich es mir nicht wert bin, meine Vision für mein Leben, mein Business und mich selbst zu entwickeln, wer soll mir dann den Wert geben? Das kann nur ich selbst sein. Bin ich es mir nicht wert, werde ich mich verstecken. Hinter Tools, Methoden, Technik, Ausreden. Ich werde immer weiter die Verantwortung Schuld bei anderen suchen, statt mir selbst in den A*** zu treten und anzufangen, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Wenn ich mich weiter von den Bewertungen und (möglichen) Meinungen Dritter abhängig mache, werde ich nie bei mir ankommen. Dann werde ich nie wirklich frei sein. Dann werde ich nie wirklich mit dem in die Welt gehen, was mich ausmacht.
Doch in dem Moment, in dem ich mir meinen Wert und meine Einzigartigkeit zugestehe, in dem Moment, in dem ich meinen Weg und das Größere wirklich sehe, dann bin ich in meiner Kraft. Und das spüren die Menschen. Sie spüren sie in den Facebook-Posts, in den Videos und auch auf der Website.

3. Plan

Wenn du deine Vision und deine Mission kennst, dann findest du den Weg.

Du weißt vielleicht noch nicht, wie du dahin kommst. Aber das ist so ähnlich wie bei einer Reise. Du kannst auf unterschiedliche Weise dein Ziel erreichen. Doch wenn es wirklich DEIN Ziel ist, ein Ziel, das du liebst und du dir auch die Erreichung dieses Zieles erlaubst, weil du es dir wert bist, dann wirst du auch den richtigen Weg finden. Du wirst einen konkreten Plan entwerfen, der dich zu deinem Ziel bringt.
Dann ist es an dir, diesen Plan umzusetzen, damit sich deine Vision auch manifestieren kann.

Dazu gehören die ganzen Dinge, die du sicher schon gehört und vielleicht auch gemacht hast: Business-Plan, Kundenavatar, Marketing-Plan, Website-Konzept, Social Media Strategie etc.

Doch hast du dir auch wirklich Gedanken um deine Vision gemacht und ob du sie dir WIRKLICH erlaubst?

Wenn du tiefer einsteigen willst, dann reserviere dir einen Termin mit mir und lass uns reden.

Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft für dein Business?

Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft für dein Business?

Du liest es immer wieder – die Aussage, dass du “nur” deine EINE, deine WAHRE Leidenschaft finden musst . Sie ist die Grundlage für deine Zufriedenheit, dein Business, deinen Erfolg und überhaupt die Basis für alles.

Ich muss ehrlich sagen, das hat mir auch immer eingeleuchtet. Wenn ich ständig 1000 Dinge im Kopf habe und ausprobiere, dann kann ich einfach nicht in allem tiefes Wissen und eine atemberaubende Expertise entwickeln.
Schon während meines Jurastudiums hab ich heimlich die Kommilitoninnen und Kommilitonen beneidet, die völlig in den Paragraphen aufgegangen sind. Ich habe stattdessen lieber meinen Rucksack gepackt und bin gereist oder habe mich mit damals, also vor 30 Jahren, so merkwürdigen Dingen wie Unterbewusstsein, Spiritualität oder unterschiedlichen Weltanschauungen beschäftigt. Heute ist das ja inzwischen völlig normal.
Auch später als Angestellte habe ich nach mehr oder weniger vielen Jahren immer entweder gekündigt oder intern eine neue Aufgabe übernommen.

Und ich muss zugeben, ich habe auch unter meiner Unbeständigkeit ein wenig gelitten.

Was bin ich eigentlich? Unbeständig? Flatterhaft? Angst davor, mich festzulegen?

Als ich mich selbständig gemacht habe, kam dann das Thema in neuem Gewand: Finde deine EINE Leidenschaft, baue dir ein Business darum und werde erfolgreich. Mist, ich schien dem Grundmuster nicht zu entkommen und das frustrierte mich ziemlich lange.
Vor ein paar Jahren lief mir dann der Begriff Scanner oder Multipassionate über den Weg und ich erkannte mich wieder. Das sind, um es kurz zu machen, Menschen, die viele Interessen und viele Talente haben. Sie fliegen wie die Bienen von Blüte zu Blüte, bleiben vielleicht auch mal länger auf einer Blüte sitzen, aber dann lockt schon die nächste. Oder sie pendeln zwischen ihren Lieblingsblüten hin und her, ohne sich für die EINE Favoritin zu entscheiden.
Wenn du zu dem Scannerthema mehr wissen willst, kann ich dir das Buch “Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast “von Barbara Sher (Werbung) empfehlen.

Es gibt also durchaus auch viele andere, die ähnlich wie ich ticken. Sie begeistern sich für viele unterschiedliche Themen, statt bei einem zu bleiben.
Das war zum einen beruhigend, zum anderen aber auch wenig befriedigend. Ich konnte nun dem Kind einen Namen geben und was jetzt?
Ich wusste, was ich bin, aber wie in aller Götter Namen kann das mir weiterhelfen, wenn ich auch in meinem Business zwischen meinen Hauptthemen Technik, Mindset und Spiritualität hin und her springe?
Wie sollen die Menschen da draußen wissen, für was ich nun wirklich stehe, wenn ich mich nicht auf ein Thema festlege?
Muss/Darf ich wirklich nur für ein Thema brennen?


Glaub mir, ich habe es mit dem Festlegen versucht. Ernsthaft, wirklich, auch über einen längeren Zeitraum. Aber irgendwas fehlte immer. Bis ich die ganze Sache einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtete und das hat mich mit meiner Rastlosigkeit versöhnt.

Ein anderer Blickwinkel kann helfen

Vielleicht kennst du ja das Persönlichkeitsmodell mit den 4 Farben: Der ehrgeizig-dynamische Rote, der empathisch-hilfsbereite Grüne, der logisch-strukturierte Blaue und der kreativ-flatterhafte Gelbe, der einfach Spaß haben will.

Ich habe mich im Rahmen einer Seelenreise zu jenem gelben Anteil von mir begeben, mit dem ich mich eigentlich nicht wirklich identifizieren konnte, denn für mich stand er für Party, Oberflächlichkeit, Unzuverlässigkeit.
Das sind einfach Dinge, mit denen ich nichts am Hut habe.
Aber bei dieser Seelenreise habe ich auch hier die Perspektive gewechselt und erkannt, dass das einfach meine Vorurteile waren.
Der Gelbe – mein gelber Anteil – tickt nicht so. Ja, er möchte Spaß haben, Leichtigkeit leben und neugierig sein dürfen.
Er möchte neue Dinge ausprobieren und es darf ok sein, dass er sich ein solides Wissen aneignet, ohne bis auf den tiefsten Grund der Dinge vorzudringen, sie bis ins letzte Detail zu erfassen. Es ist völlig in Ordnung, dass er dann, wenn die Neugier befriedigt ist, wieder weiter zieht, weil es dann einfach langweilig ist, weil etwas anderes spannender ist und er neue Impulse braucht.

Das war der erste Schritt zur Heilung meines Verhältnisses zu einem Anteil in mir, mit dem ich immer gehadert habe. Ich musste einfach nur eine andere Sichtweise darauf gewinnen und die musste aus mir selbst kommen.

Was ist das übergeordnete Thema?

Ich habe erkannt, dass meine Leidenschaft nicht ein Thema ist, sondern eine Eigenschaft – Neugier, Experimentierfreude, Lust auf das Unbekannte und darauf, etwas Neues zu erschaffen. Das spiegelt sich auch in einem meiner wichtigsten Werte wieder – Freiheit. Ich (meine persönliche Sichtweise) kann nicht frei fühlen, wenn ich mich auf Jahre auf etwas festlege und nicht rechts und links schaue. Ich fühle mich eingesperrt, wenn ich mich nur mit einem Thema befasse. Ich fühle mich wie in einem Käfig, wenn ich keine Abwechslung habe.
Wenn ich mir jedoch die Erlaubnis gebe, immer wieder etwas anderes zu machen oder zwischen meinen Lieblingsthemen herumzuspringen, dann fühle ich mich frei und lebendig.
Ich liebe es, neue Websites entstehen zu sehen, neue Programme zu kreieren, neue Seelenreisen zu schreiben und immer wieder meinen Ideen in die Realität zu bringen, um andere Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Und wie sieht das im Business aus?

Doch da war immer noch die Frage, wie ich das ins Business transportiere. Für was möchte ich wirklich stehen, wie kann ich meinen Kundinnen bei ihren Herausforderungen im Business helfen?
Der erste Schritt war anzunehmen, dass ich nun einmal so ticke, wie ich ticke.
Der zweite Schritt war zu akzeptieren, dass ich einfach ein Generalist bin und kein Spezialist. Ich bin richtig gut in vielen Bereichen, weil ich mich damit schon Jahre, Jahrzehnte beschäftige. Aber ich musste meinen Frieden damit machen, dass ich eben nicht in jedem Gebiet ein Spezialist sein kann und auch nicht sein muss.
Der dritte Schritt war zu begreifen, dass auch ein Generalist ein Experte ist, nicht nur der Spezialist. Meine Expertise ist breit, aber nicht in allen Bereichen gleich tief. Ich bin da eher pragmatisch. Der letzte Schritt war (und ist es aktuell immer noch), meine Themen zu verbinden, so dass es ein rundes und stimmiges Ganzes gibt.

Doch was hast du, haben meine Kundinnen davon, dass sie mit mir zusammenarbeiten?

Ich verbinde Spiritualität, Mindset-Arbeit, Business und Technik, denn für mich sind das keine Widersprüche, sondern alles ergänzt sich zu einem wunderbaren Ganzen.

Ich baue mit ihnen ein solides und belastbares Fundament für ihr Business. Ich helfe ihnen ihren individuellen Weg in die Klarheit zu gehen, zu erkennen, wie sie ticken, was sie ausmacht, was ihr roter Faden, ihre Motivation ist. Ich zeige ihnen, wie sie herausfinden, mit wem sie arbeiten wollen, wie sie anderen Menschen helfen. Für diese innere Arbeit greife ich auf die unterschiedlichsten Methoden zu. Ich habe Entspannungstrainerin gelernt, eine Ausbildung als NLP-Coach, bin Advanced Theta Healer, Reiki-Meisterin, schamanisiere, meditiere. Ich bin Volljuristin und habe lange im Personalbereich und in der Personalentwicklung gearbeitet. Von all dem profitieren meine Kundinnen. Ich schöpfe aus der Fülle, verbinde unterschiedliche Wege zu einem neuen Weg, zu ihrem individuellen Weg.

Wenn diese Basis da ist, dann geht es an die Umsetzung in einer Website und in der Sichtbarkeit nach außen. Hier greife ich auf mein Wissen aus 20 Jahren zurück und wenn ich selbst nicht weiterkomme, da weiß ich, wo ich die Lösung finde. Meine Neugier treibt mich an, diese Herausforderung zu knacken und da kann ich auch wirklich hartnäckig sein. Ich muss nicht ein Script programmieren können, um ein technisches Problem zu lösen. Das macht der Spezialist. Ich muss nur wissen, wo ich es finde, verstehen, was es tut und so einbinden, dass es funktioniert.

Wie kann diese EINE Leidenschaft aussehen?

Ich möchte noch einmal auf die Ausgangsfrage zurückkommen: Brauchst du wirklich die EINE Leidenschaft, um erfolgreich zu sein?
Ja, aber es kommt auf deine Sichtweise an und wie du deine Leidenschaft definierst. Wenn du, so wie ich ein Scanner bist, wirst du ähnlich frustriert sein, wenn du dich nicht festlegen kannst. Definierst du aber deine Neugier, deine vielen Interessen, deine Begeisterungsfähigkeit, deine Bereitschaft, dich auf etwas Neues einzulassen als deine Leidenschaft, dann sieht deine Welt schon wieder ganz anders aus.
Lebe diese Leidenschaft und nutze deine Kreativität, um dein Business zu erschaffen, das dich und deine ganze Persönlichkeit authentisch zeigt.

Warum ich von rein intuitivem Marketing nichts halte

Warum ich von rein intuitivem Marketing nichts halte

Erfolg im Business rein aus dem Herzen, intuitives Marketing der Seele, allein auf die eigenen Impulse hören und damit wirklich durchstarten. Klingt einfach wundervoll, leicht, spirituell, easy ohne das grässliche Verkaufen müssen. Erkennst du dich wieder?
Ich lese gerade sehr häufig diese und ähnlich klingende Versprechen und ich muss zugeben, mir wird ein wenig flau dabei.
Warum? Weil ich selbst auf diese und ähnliche Versprechen hereingefallen bin.

Meine Geschichte mit dem rein intuitiven Marketing

Als ich mit Online-Marketing und meinem Business angefangen habe, wollte ich auch nicht wirklich was mit Marketing, Verkauf, ja, Klinken putzen zu tun haben. Das fand ich unangenehm, nervig und hatte das Gefühl, mich verbiegen zu müssen.

Die Vorstellung, dass ich nur meinem Impuls folgen muss und das Universum sorgt schon für meine Kundinnen, war einfach zu verführerisch und hat mich absolut angesprochen. Einfach frei sein, das tun, für was ich brenne und alles andere fällt mir in den Schoss.
Ich flatterte hierhin und dahin, wie ein Schmetterling und ließ mich treiben, als ob es kein Morgen gäbe. Das Universum würde schon dafür sorgen, dass mich die richtigen Kundinnen finden. Unter uns – es war eine wunderbare Ausrede, mich nicht mit den unangenehmen Dingen wie Verkauf, Marketing, Sichtbarkeit und Strategie zu beschäftigen.

Ich fühlte mich frei und leicht, bis ich auf meinen Kontostand blickte und hart auf dem Boden der Tatsachen landete. Eigentlich war es eine ziemliche Bruchlandung. Manche Knochen schmerzen mich immer noch. Ich entwickelte wunderschöne Angebote und ging damit baden. Ich schrieb Blogartikel, die wohl nur ich gelesen habe. Alles rein aus dem Moment, aus dem Herzen.
Und so langsam dämmerte mir, dass es wohl doch nicht ganz reicht, nur den Impulsen der Seele zu folgen.

Ich brauchte also einen Plan.

Der Schwenk ins andere Extrem

Obwohl Plan A nicht funktioniert hat, dachte ich nicht ans Aufgeben. Plan B musste her. Voller männlicher Energie. Strategie, Marketing, alles nach bewährten Mustern. Schema F, das für so viele zu funktionieren schien, war mein neues Credo.

In dieser Zeit habe ich unglaublich viel gelernt, aber mich dabei vergessen. Ich setzte auf Methoden, die für andere funktionierten, weil ja das rein intuitive Marketing mir nichts gebracht hat. Und anfängliche Erfolge gaben mir recht. Kunden kamen, langsam fing das Geld an zu fließen.

War ich dabei glücklich? Jein. Ich war happy, dass ich endlich von der Stelle kam, dass meine Arbeit endlich anfing Früchte zu tragen, aber mir fehlte etwas. Und dieses Gefühl, nicht ganz, nicht ich, nicht wirklich authentisch zu sein, das wurde immer stärker.
Rein rational funktioniert also auch nicht und das sage ich dir als eigentlicher Kopfmensch.

Du brauchst beides – Intuition und Strategie, um ans Ziel zu kommen

Entweder pleite oder unglücklich – beides keine allzu verlockenden Aussichten. Also machte ich mich auf die Suche nach meinem Weg. Ich hatte in beiden Phasen unglaublich viel gelernt und bin gerade auch bei einer Mentorin, die beides verbindet, Kopf und Herz, ein Vorbild für mich. Es geht also, Intuition und Strategie, weibliche und männliche Energie. Am Ende ist das wirklich das Geheimnis. Wie in der Natur gehören im Business beide Seiten zusammen, um ein vollständiges Ganze zu bilden, so wie Yin und Yang.

Ohne dein Herz, deine Intuition wirst du wahrscheinlich erfolgreich werden, dich aber irgendwann leer fühlen.
Wenn du nur auf deine Gefühle hörst, ohne auch nur ein wenig unternehmerisch zu denken, zu planen, dich an den Gesetzen des Marktes zu orientieren, wirst du ziemlich wahrscheinlich auf keinen grünen Zweig kommen.
Du brauchst beides.

Bei meinen Reisen war es im Grunde auch nicht anders. Ich hatte mein Ticket, wusste, was ich an Ausrüstung und Vorbereitung brauche, hatte meine Wunschziele, die ich in jedem Fall sehen wollte und darüber hinaus überließ ich mich einfach meinen Impulsen

Ich habe auf die harte Tour lernen müssen, dass es mit dem rein intuitiven Marketing nicht klappt und dabei viel Zeit und Geld investiert. Ich sage auch bewusst investiert und nicht verloren, denn ich habe unglaublich viel in den letzten Jahren gelernt – und lerne immer noch. Es war ein abenteuerlicher Trip, teilweise geradezu eine Achterbahn.

Aus meiner Erfahrung haben sich dabei diese 6 Schritte herauskristallisiert:

  • Finde dein Warum: Damit meine ich den Antrieb für dein Tun und das nicht nur oberflächlich. Was willst DU (und nicht nur für deine Eltern, deinen Partner, deine Kinder) erreichen und verändern?
  • Finde deinen roten Faden: Was begleitet dich durch dein ganzes Leben?
  • Finde dein Angebot: Was kannst du wirklich gut und für was sind Menschen bereit, Geld auszugeben?
  • Finde deinen Herzenskunden: Mit wem du möchtest du wirklich gerne zusammenarbeiten?
  • Finde deinen Ausdruck: deine Farben, deine Schriften, deine Bilder, das Gefühl, das du vermitteln willst
  • Setze deine Erkenntnisse um und werde sichtbar: Entwickele einen stimmigen und authentischen Auftritt im Internet (Social Media und Website)

Das ist mein ganzheitliches Konzept, um dich zum Ziel zu bringen – ein authentisches Online-Business, dass dich glücklich macht. Bei mir bekommst du eben mehr als nur Webdesign, wenn du es möchtest.

Ich sehe mich als deine Reisebegleiterin auf diesem spannenden Weg.
Meine eigene Reise ist noch nicht zu Ende, aber ich bin schon ein gutes Stück gegangen und du kannst von meiner Erfahrung profitieren.

Diesen Artikel schrieb ich übrigens aus meiner Intuition heraus, aus einem momentanen Impuls, den ich heute Morgen hatte.

So findest du die richtigen Farben für deine Website

So findest du die richtigen Farben für deine Website

Die richtigen Farben für deine Website auszuwählen ist nicht immer einfach, denn du musst einiges beachten. Ich möchte heute mit dir die wichtigsten Punkte besprechen. Detaillierter befassen wir uns in der persönlichen Zusammenarbeit.

1. Wie dich Farben beeinflussen

Farben wecken Emotionen. Denke nur mal an das Blau des Meeres, das Violett von Lavendel, das unterschiedliche Grün des Waldes. Schließe kurz die Augen und stelle sie dir vor. Welche Gefühle kommen?

Wie du Farben wahrnimmst, hängt auch von deiner persönlichen Erfahrung und deinem kulturellen Hintergrund ab. So ist bei uns Schwarz die Farbe der Trauer, in vielen asiatischen Ländern ist es weiß. Rot steht bei uns für Leidenschaft und Liebe, in China für Erfolg und Heirat und in Südafrika für Trauer. Bei uns ist Gelb die Farbe des Neides, in den USA Grün.
Du siehst, es gibt keine einheitliche Farbsprache.

Je nachdem, was du mit einer bestimmten Farbe verbindest, hat das auch Einfluss auf die Farbgebung deiner Website. So kannst du eine Abneigung gegen eine bestimmte Farbe haben, weil z.B. ein Lehrer, der dir übel mitgespielt hat, häufig diese Farbe getragen hat. Oder du hattest einen Unfall mit einem roten Rad/Auto und hast seitdem (unbewusst) eine Abneigung gegen diese Farbe.

Farben haben auch durch ihre unterschiedlich Wellenlänge eine Wirkung auf die Seele. So wirken die kurzwelligen Farben Blau und Grün beruhigend während das langwellige Rot uns eher in Alarmbereitschaft versetzt. Diese unterschiedlichen Wirkungen werden auch gern in der Raumgestaltung eingesetzt.

2. Wem sollen deine Farben gefallen dir oder deinen Kund*innen?

Wir haben alle Lieblingsfarben und Farben, die wir weniger gern mögen. Und natürlich liegt es auch nahe, die Website in unseren Lieblingsfarben zu gestalten. Das ist ein erster guter Ansatz, aber ich möchte dich dazu anregen, ein wenig weiter zu denken und dir folgende Fragen zu stellen:

  • Mit welchen Farben kann ich mich gut identifizieren?
  • Welche Gefühle möchte ich mit meinem Business und meiner Marke (und damit auch mit meiner Website) auslösen
  • Welche Farben sprechen meine Kund*innen an?

Um zu wissen, welche Farben deine Kund*innen ansprechen, musst du wissen, wie sie ticken. Sind sie eher rational, modisch-hip, intuitiv, emotional, empathisch, hilfsbereit, kreativ, unkonventionell, rebellisch oder abenteuerlustig.

Je nachdem, wen du mit welchem Thema ansprechen willst, gibt es Farben für deine Website, die besser und weniger gut passen.

Wenn du für dich meine Fragen beantwortet hast, solltest du die Schnittmenge überprüfen.

Es macht keinen Sinn, wenn du zwar farblich dein Thema perfekt abbildest, dich aber nicht mit deiner Website wohlfühlst. Ich habe in den mehr als 18 Jahren, in denen ich Websites mache, mit unterschiedlichen Farbkombinationen experimentiert, aber am Ende bin ich immer wieder bei Meerestönen und als Kontrastfarbe bei mehr oder weniger dunklem Magenta gelandet. Für mich stehen gerade die Meeresfarben für Freiheit, Reisen, Unabhängigkeit, Weite, aber auch für Klarheit, Struktur, Vertrauen und Zuverlässigkeit. Hier spielen meine Werte auch hinein.

Doch meine Kund*innen suchen ebenfalls Klarheit, Zuverlässigkeit, einen Menschen, der sie auf ihrem Weg begleitet und dem sie vertrauen können. Sie sehen sich nach Unabhängigkeit und Freiheit, sind mutig, weil sie den Schritt in die Selbständigkeit wagen, wollen etwas Neues ausprobieren und ihren eigenen Weg gehen.

Bei mir passt die Schnittmenge und du solltest bei dir überprüfen, wie weit es bei dir zu Überschneidungen kommt.

Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Du und deine Kund*innen müssen sich mit der Farb- und auch Bildsprache wohlfühlen. Ihr seid beide wichtig.

 

3. Ein wenig Farbpsychologie

Wir verbinden unterschiedliche Dinge mit Farben und du solltest dich ein wenig mit der Farbpsychologie auskennen, um einen Effekt hervorzurufen oder zu vermeiden.
Es gibt unendlich viele Abstufungen in den Farben und ein heller oder gedämpfter Ton einer Farbe hat sofort eine andere Wirkung als ein kräftiger Ton.

Achte bei deiner Auswahl der Farben für deine Website auch darauf, dass die einzelnen Farben vom Kontrast und der Helligkeit angepasst sind, denn das wirkt harmonisch.

 

Rot

Rot ist Energie, Feuer, Erotik, Leidenschaft, Temperament, Vitalität, Kampf, Gefahr. Es erregt Aufmerksamkeit. Denke nur mal an Stopp-Schilder, Feuerwehrautos oder rote Rosen.

Es ist in jedem Fall ein Hingucker und sollte daher sparsam eingesetzt werden. Nutze Rot für Buttons und wirklich wichtige Hinweise, aber übertreibe es nicht damit, denn Rot schreit geradezu.

 

Pink

Pink steht für Weiblichkeit, Charme, Sanftheit, Romantik, Verspieltheit. Diese Farbe ist süß und niedlich. Wenn du zu viel (helles) Pink auf deiner Website hast, kann die Gefahr bestehen, dass du nicht wirklich ernst genommen wirst.

Als Akzentfarbe kannst du es gut für Links oder Buttons einsetzen, denn es ist nicht so aggressiv wie Rot.

 

Orange

Orange steht für Optimismus, Frische, Jugend, Abenteuer, Kreativität, Leichtigkeit, Schwung, Vitalität und Energie.
Es ist ebenfalls eine Warnfarbe, aber in etwas abgemilderter Form. Warnkleidung ist häufig Orange, damit man z.B. Straßenarbeiter gut sieht. Oder denke an die orangenen Reflektoren am Fahrrad.

Zu viel Orange kann schnell aufdringlich wirken. Ähnlich wie Rot solltest du Orange sparsam und gezielt einsetzen, wenn du bewusst die Augen auf einen Button mit Handlungsaufforderung lenken willst.

 

Gelb

Gelb ist fröhlich, jung, kreativ, sonnig, strahlend, positiv, frei, neugierig, spontan aber genau wie Rot eine Signalfarbe. Bienen, Wespen, Feuersalamander, Pfeilgiftfrösche, manche Spinnen und Schlangen warnen mit ihrer Farbe davor, ihnen zu nahe zu kommen.

Zusammen mit Rot steht Gelb auch oft für günstige Angebote. Schau dir mal unterschiedliche Prospekte an. Gelb und Rot wirst du eher beim Discounter finden als bei edlen und teueren Marken. Für was willst du preislich stehen?

 

Grün

Grün steht für Natur, Umwelt, Wachstum, Gesundheit, Stabilität und Wohlstand.

Es entspannt und beruhigt. Wenn du in den Wald gehst, hat es eine positive Wirkung auf deine Seele.
Wenn im Frühling das erste Grün erscheint, bringt es Hoffnung.
Grüne Smoothies sind voll im Trend.
Der 100-Euro-Schein und Dollarnoten sind grün.

Mit einem angenehmen Grünton kannst du eigentlich nicht viel falsch machen, wenn es zu deinem Business passt. Ein natürliches Grün ist eine angenehme Farbe und die Menschen fühlen sich gut aufgehoben.

 

Blau

Blau steht für Seriosität, Klarheit, Struktur, Vertrauen, Ruhe, Professionalität, Intelligenz und Sicherheit. Nicht umsonst verwenden viele Banken und Versicherungen Blau, um genau diese Assoziationen zu wecken. Es ist die Lieblingsfarbe der meisten Menschen, sogar weltweit betrachtet.

Blau wirkt entspannend und beruhigend. Diese Farbe vermitteln Sicherheit, überlegtes Denken und Handeln, aber auch Freiheit, Sehnsucht, Weite.

Da Blau so beliebt ist, liegst du damit fast immer richtig. Je nachdem welchen Ton du verwendest, kannst du ein Gefühl von Distanz und Kühle vermitteln oder von Gelassenheit, Entspannung und Frieden.

 

Violett

Violett ist die Farbe der Könige und Kardinäle. Sie steht für Macht, Mystik, Spiritualität, Luxus.
Es ist eine Farbe, die geheimnisvoll und manchmal auch ein wenig distanziert und unnahbar wirken kann. In Kombination mit Gold steht es für eine edle und teure Marke.

 

Braun

Braun steht für Stabilität, Tradition, Wärme, Ehrlichkeit, Geborgenheit, Natur und Stabilität.
Mutter Erde ist braun, Schokolade und Kakao erzeugen ein heimeliges Wohlgefühl.

Zu viel Braun kann aber auch schnell langweilig wirken. Du solltest es daher nur punktuell einsetzen.

 

Schwarz

Schwarz ist edel, luxuriös, elegant, unnahbar, geheimnisvoll, distanziert und düster.

Mit dem kleinen Schwarzen sind Frauen stets gut gekleidet. Schwarze Katzen sind unergründlicher als ihre Artgenossen, weil man ihre Mimik schlechter erkennen kann. Ein schwarzer Luxuswagen wirkt viel edler als der gleiche Wagen in einer anderen Farbe.
In Kombination mit Gold oder anderen Metallfarben wirkt es sehr edel.

In unserem Kulturkreis steht Schwarz für Trauer, daher sollte diese Farbe nicht zu sehr dominieren.

Deine Schrift wird auf deiner Website meist Schwarz oder Dunkelgrau sein. Im Design selbst wirst du Schwarz selten einsetzen. Abraten würde ich dir in jedem Fall von einem schwarzen Hintergrund, denn das Lesen von heller Schrift auf schwarzem Grund strengt die Augen zu sehr an

 

Weiß

Weiß ist die Unschuld, Klarheit, Reinheit, Sauberkeit. Diese eigentliche Abwesenheit von Farbe steht für Minimalismus und ein modernes Design. Weiß sollte daher die überwiegende “Farbe” auf deiner Website sein.

 

4. Wie viele Farben sollten es sein?

Die Farben auf deiner Website sollten klar und harmonisch sein. Im Laufe der Zeit hat sich das ein wenig verändert und schon seit einer ganzen Weile geht der Trend zu viel weiß, kombiniert mit 2, 3 Farben und einer Kontrastfarbe für Links und Buttons.
Das hat auch damit zu tun, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Menschen mobil surft. Viel weißer Raum macht die Seiten übersichtlicher. Farben wirken als Akzent und dienen der Strukturierung, damit das Auge gut die Inhalte erfassen kann.

Sind Seiten zu bunt, wirkt es zu unruhig, das Auge erkennt keine klare Struktur und verliert sich. Damit verlieren deine Besucher*innen auch schnell die Lust, sich mit deinen Inhalten auseinanderzusetzen. Da kann der Blogartikel noch so gut sein, die Gefahr, dass sie deine Seite schnell wieder verlassen, ist bei zu bunten Seiten deutlich höher als bei harmonisch gestalteten Seiten.

 

5. Inspiration für die Farben auf deiner Website

Die richtigen Farben für deine Website zu finden kann eine echte Herausforderung werden. Ich weiß nicht, wie viele Farbpaletten ich mir angeschaut habe und am Ende waren sie alle recht ähnlich. Da heißt es dann einfach nach der Intuition zu gehen und denke daran, dass du auch die Farben immer ändern kannst. Experimentiere ruhig damit, probiere auch einmal unterschiedliche Farben und Zusammenstellungen auf deiner Website auf eine nicht verlinkten Seite oder in einer Testumgebung aus. Wie wirken die Farben in ihrer Kombination auf dich? Zeige sie auch anderen Menschen, am besten aus deiner Zielgruppe und lass dir Feedback geben.

Hier findest du unzählige Anregungen und Farbpaletten, von denen du dich inspirieren lassen kannst:

Auch auf Pinterest findest du zahllose Farbpaletten, in denen du dich verlieren kannst.

Auf diesen Seiten kannst du deine eigene Farbpalette kreieren:

Beim Farbpaletten-Generator von Canva kannst du dein Lieblingsfoto hochladen und selbst die Farben bestimmen.

 

Wie du Google Fonts bei Divi lokal abspeicherst

Wie du Google Fonts bei Divi lokal abspeicherst

Mit dem Urteil vom 16.07.2020 hat der EuGH entschieden, dass der Datentransfer von der EU in die USA nicht rechtens ist, weil das amerikanische Datenschutzniveau nicht dem europäischen entspricht. Das betrifft zahlreiche Dienste, unter anderem auch Google Fonts. Schon vor dem Urteil war es empfehlenswert, die Fonts (Schriftarten) lokal zu speichern, jetzt ist es ein Muss.

Sind die Fonts nicht lokal gespeichert, dann plaudern dein Server und Google ganz munter miteinander und übertragen Daten, auch die IP-Adresse deiner Besucher. Das ist nun verboten.

Ich zeige dir, wie du in wenigen einfachen Schritten, deine Lieblingsschriften bei Divi sicher und datenschutzkonform weiter verwenden kannst.

Die Anleitung gilt übrigens für alle anderen Schriften ebenfalls.

Vorbereitung

Als erstes musst du dir natürlich die entsprechende Schrift bei Google herunterladen und das ZIP-File entpacken. Speichere dir die Schrift auf der Festplatte. Relevant sind die Dateien im ttf- und otf-Format.

1.  Google-Fonts mit Divi hochladen

Wenn du wie ich und meine Kund*innen Divi nutzt, dann ist es für dich in der Regel ein Kinderspiel, die neuen Anforderungen umzusetzen.

Schritt 1:

Öffne in einem Beitrag oder eine Seite im visuellen Builder das Textmodul. Dabei ist es völlig egal, welcher Beitrag, welche Seite oder welches Textmodul es ist.

Klicke auf den Reiter “Design” und dann bei Text Schriftart auf die beiden Pfeile. Auch hier ist es egal, ob du die Schriftart bei den Überschriften oder dem normalen Text auswählst.

Schritt 2:

Klicke auf den Balken “Hochladen”

Schritt 3:

Es öffnet sich ein neues Fenster. Du gibst der Schrift einen Namen, am besten natürlich den Namen, den sie trägt. Dann wählst du die ttf- oder otf-Datei aus, die du dir bei der Vorbereitung abgespeichert hast. Anschließend klickst du auf “Hochladen” und das war es auch schon.

2. Schriften über deinen Anbieter hochladen

Wenn du sich Divi bei deiner Schrift verschluckt, was ab und zu vorkommen kann, gibt es noch einen direkten Weg, die Schrift hochzuladen. Die Vorbereitung ist natürlich dieselbe.

Schritt 1:

Log dich bei deinem Anbieter (z.B. All-Inkl) beim FTP-Zugang ein. Das wird überall ähnlich aussehen, ich kann es dir hier bei meinem Zugang zeigen.

Dann suchst du bei deiner Seite auf der obersten Ebene die wp-config.php.

Hier musst du als erstes die Berechtigung dieser Datei ändern. Dazu klickst du einfach auf die drei Ziffern und gibst 777 ein. Bei manchen Anbietern oder FileZilla geht es über die rechte Maustastaste und “Berechtigung ändern” oder etwas ähnliches.

Im Screenshot ist sie auf 444. Das änderst du vorübergehend auf 777. Das bedeutet, dass JEDER diese Datei lesen und ändern kann.

Schritt 3:

Du öffnest die Datei und fügst über die Passage /* That’s all, stop editing! Happy blogging. */ fast ganz unten folgenden Code hinzu: define(‘ALLOW_UNFILTERED_UPLOADS’, true);

Du musst den kompletten roten Code einfügen, also auch den ;

Der Code muss auch zwinged vor dem ?> stehen, sonst wird der Befehl ignoriert.

Das ist WIRKLICH wichtig! Dann speicherst du die Datei wieder ab.

Im Einzelfall musst du die Datei eventuell erst herunterladen, ändern, speichern und wieder hochladen.

Schritt 4:

Wenn du Divi benutzt, dann gehst du jetzt die 3 Schritte, die ich dir oben gezeigt habe.

Wenn du ein anderes Theme benutzt, lade dir die ttf-Datei in folgenden Ordner: wp-content/uploads/fonts oder wp-content/uploads/et-fonts

et-fonts meint die Fonts für Elegant Themes, das ist der Anbieter von Divi.

Schritt 5:

Dieser Schritt ist megawichtig!!

Als erstes öffnest du wieder die wp-config.php und löschst den Code define(‘ALLOW_UNFILTERED_UPLOADS’, true); heraus. Speichere die Datei, die jetzt wieder im ursprünglichen Zustand ist, ab und lade sie hoch.

Dann ändere wieder die Berechtigung der wp-config.php auf 444 oder zumindest 644.

Wenn du diese Punkte vergisst, öffnest du Hackern Tür und Tor. Mit dem Code sagst du nämlich, dass alle Dateitypen hochgeladen werden können und mit 777 sagst du, dass das jeder machen darf. Daher vergiss bitte nicht, diese beiden Änderungen rückgängig zu machen!!!

Wenn du diese Schritte befolgst und deine Schriften so speicherst, kannst du sie in Zukunft weiter ohne Bedenken nutzen. Du kannst übrigens unbegrenzt viele Google-Fonts lokal speichern.

 

Wichtig für SEO: Interne und externe Links

Wichtig für SEO: Interne und externe Links

SEO (Suchmaschinenoptimierung/ Search Engine Optimization)ist ein riesiges Feld und nicht umsonst gibt es dafür Expert*innen, die sich darauf spezialisiert haben. Um deine Seite für SEO zu optimieren, kannst du mit einfachen Maßnahmen beginnen. Eine vernünftige interne und externe Verlinkung gehört dazu.
 

1. Was sind interne Links?

Interne Links sind Links, die du innerhalb deiner Website setzt. Wenn du über ein Thema schreibst und schon einen anderen Beitrag verfasst hast, dann macht es Sinn, diesen Beitrag zu verlinken.

Du bietest auf diese Weise deinen Besucher*innen mehr Wert, indem du ihnen weitergehende Informationen gibst. Sie bleiben länger auf deiner Website. Das ist wiederum ein Zeichen für Google, dass diese Seite hilfreich ist und Google möchte wiederum den eigenen Nutzern gerade die Seiten vorschlagen, die ihnen weiterhelfen.

Eine längere Aufenthaltsdauer ist also für dich, für deine Besucher*innen und Google gut. Die internen Links helfen dir dabei.
Du kannst dir auch überlegen zusätzlich ein Plugin zu nutzen, das ähnliche Seiten unterhalb deines Blogbeitrags einblendet. Ich nutze dafür WordPress Related Posts Thumbnails.
In jedem Fall solltest du deine Startseite für deine interne Verlinkung nutzen und hier auf deine Angebote mit den entsprechenden Schlagworten (Keywords) verlinken, denn die Startseite hat eine große Bedeutung, weil auf ihr die Besucher*innen in der Regel ankommen.
 

2. Was sind externe Links?

Bei externen Links unterscheidet man zwischen Links, die von deiner Website auf andere verweisen und zwischen den Links, die von anderen Websites auf deine gehen (Backlinks).

Ich würde dir empfehlen, nicht nur interne Links zu setzen, sondern auch externe.

Auf diese Weise verlassen zwar deine Besucher*innen deine Website, aber sie wissen, dass sie bei dir auch weitere Infos und andere Blickwinkel auf ein Thema bekommen. Es zeugt natürlich zudem von einer selbstbewussten Haltung, wenn du zeigst, dass du anerkennst, dass andere in manchen Bereichen einfach besser sind.
Was denkst du, was deinen Besucher*innen mehr gefällt: Jemand, der großzügig ist und kein Problem damit hat, wenn die eigene Community von anderen profitiert oder jemand, der krampfhaft versucht, die Menschen nur bei sich zu halten?

Backlinks haben einen umso größeren Wert, je renommierter die Seite ist, von der auf dich verwiesen wird. Wenn Google sieht, dass eine Seite mit einem großen Vertrauenswert auf dich verlinkt, dann ist es ein Zeichen, dass deine Inhalte richtig gut sein müssen, denn sonst würde diese Website dich nicht verlinken.
Du profitierst natürlich ebenfalls von diesem Vertrauen, denn genauso wie Google denken die Besucher*innen der verlinkenden Website.

Aber auch Backlinks von Websites mit einer “normalen” Reichweite sind super und unterstützen euch beide dabei, bei Google besser platziert zu werden.


 

3. Was solltest du beachten?

Setze sprechende Ankertexte

Der Text, hinter dem sich ein Link verbirgt, sollte so aussagekräftig sein, dass man leicht erkennen kann, was einen danach erwartet.
“Hier weiterlesen” ist daher nur sehr bedingt ein guter Ankertext. Besser wäre z.B. “Hier findest du weitere Infos zu Entspannungsmethoden” und du verlinkst Entspannungsmethoden. Perfekt ist es, wenn sich der Ankertext ganz natürlich in den Text einfügt und noch dazu ein Keyword enthält. Keywords sind die Begriffe, die du in Suchmaschinen eingibst, wenn du etwas zu einem Thema wissen willst.
 

Hebe Links farblich hervor

Um wirklich von Links zu profitieren, müssen deine Besucher*innen sie auch als solche erkennen. Nimm am besten für Buttons und Links immer dieselbe Farbe, dann gewöhnen sich deine Besucher*innen daran, dass beim Klick auf diese Farbe immer etwas passiert.
Die Farbe sollte sich gut vom Text abheben und sichtbar sein. Zusätzlich kannst du auch mit Unterstreichungen und fetter Schrift arbeiten.
 

Platziere den Link im Text selbst

Links, die sich ganz natürlich in den Textfluss einfügen, sind “wertvoller” als Links in einer kleinen Linksammlung, die z.B. im Footer oder in der Seitenleiste zu finden sind.
 

Achte auf inhaltlichen Zusammenhang

Der Link sollte natürlich auf eine Seite verweisen, die mit dem Haupttext in Zusammenhang steht. Es macht keinen Sinn, wenn ich mich gerade für Entspannungsmethoden interessiere und dann auf einer Seite lande, auf der es um Suchmaschinenoptimierung geht.
 

Kennzeichne Werbung

Das ist eine Pflicht, die sich aus dem Wettbewerbsrecht ergibt. Wenn du einen Beitrag schreibst, gehen deine Leser*innen erst einmal von einem informierenden/redaktionellen Text aus und bewerten ihn ganz anders als einen Werbetext. Genauso wie im Fernsehen Schleichwerbung verboten ist, ist sie es auch online.
Werbung muss klar gekennzeichnet werden, am besten direkt neben dem Link. Du musst immer darauf hinweisen, wenn du für den Link Geld oder eine andere Gegenleistung erhältst.
 

Setze den Link auf sponsored oder no follow bei bezahlten Links

Wenn du einen Link z.B. auf Amazon setzt und beim Affiliate-Programm Partner bist, musst du den Link auf no follow setzen oder noch besser auf sponsored. Damit sagst du Google, dass dieser Link nicht gewertet werden soll, weil es sich um Werbung handelt. Tust du das nicht, verstößt du gegen die Google-Richtlinien und kannst mit deiner Reichweite gedrosselt werden.
Für das no follow-Attribut kannst du dir auch das Plugin Ultimate Nofollow installieren, wenn du es nicht manuell im Code einfügen willst.
 

Vermeide Link-Farmen

Früher war es “Mode” sich in viele Linkverzeichnisse einzutragen, denn das gab viele Backlinks. Irgendwann hat Google gefunden, dass das nicht wirklich Mehrwert für die Besucher bringt und straft es ab, indem es diese Links entwertet. Lass einfach die Finger davon.
 

Vorsicht beim Geschäftsmodell Link gegen Geld

Gerade mit meinem Reiseblog werde ich häufig angeschrieben, ob ich nicht einen Link gegen Geld setzen will, am besten natürlich ohne die Nofollow / Sponsored-Kennzeichnung und ohne Kennzeichnung als Werbung. Hier kann ich nur eines sagen: Finger weg! Du trägst das Risiko und die anderen profitieren von deiner Reichweite und deiner Vertrauenswürdigkeit.
Das bisschen Geld ist es nicht wert, dass dich Google abstraft. Natürlich gibt es auch seriöse Firmen, die sich an die Spielregeln halten und hier spricht absolut nichts dagegen, wenn der Link/das Angebot thematisch passt.
 
Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

Meine 5 besten Tipps zur Contenterstellung

Meine 5 besten Tipps zur Contenterstellung

In meiner Website-Powerwoche vom Februar war neben der Technik natürlich ein Wunschthema Contenterstellung. Ich habe spontan dazu auch noch ein Video gemacht, aber ich will dir hier meine besten Tipps nicht vorenthalten, denn ich weiss aus eigener Erfahrung und von meinen Kundinnen, dass es vielen schwer fällt, sich regelmässig Inhalte zu überlegen.

1. Macht dir dein Thema überhaupt Spass?

Ich weiss, das scheint im ersten Moment eine komische Frage zu sein, aber beantworte sie mal wirklich ehrlich für dich.

Machst du dein Thema wirklich weil es DEINES ist oder weil da gerade ein Hype ist und sich damit gut Geld verdienen lässt?

Das eine muss ja das andere nicht ausschliessen, aber sich nur einem Thema zuzuwenden, weil es die Kasse klingeln lässt, ist langfristig gesehen nicht unbedingt die beste Motivation. Ich hätte 2018 auch auf den Datenschutz-Zug aufspringen können. Mit dem Thema war ich schon einmal selbständig. Ich bin Juristin und habe sogar 2007 die Prüfung zur zertifizierten Datenschutzbeauftragten beim TÜV Bayern gemacht. Damals hätte ich sicher richtig gut Geld verdienen können, aber es hätte mir keine Freude gemacht.

Wenn du dagegen ein Thema wählst, dass dich interessiert, mit dem du dich auch so freiwillig beschäftigst ohne dass du dafür bezahlt wirst, dann werden dir nicht so schnell die Ideen ausgehen.

2. Notiere dir sofort deine Ideen

Ich weiss nicht, wie es bei dir ist – ich habe meist die tollsten Ideen in der Badewanne und inzwischen liegen da auch Stift und Block, weil ich sie sonst wieder vergessen.

Wenn du entspannt bist und deine Gedanken nicht permanent ums Business kreisen, kann dein Unterbewusstsein einfach mal losmarschieren und neue Wege gehen. Dann kommen auch die kreativen Ideen, eben weil dein Fokus mal nicht krampfhaft auf Ideen finden ausgerichtet ist und du losgelassen hast. Wenn du gerade nichts zur Hand hast, um die Ideen festzuhalten. ärgerst du dich im Nachhinein. Selbst wenn du dir sagst, dass du es dir merken wirst. Oft genug kommt etwas anderes dazwischen und weg ist die Idee. Halte sie fest! Das kann eine Sprachnachricht auf deinem Handy sein, eine Notiz in einem Tool wie OneNote oder Evernote oder ganz altmodisch aufschreiben.

Eine tolle Quelle für Ideen für deine Contenterstellung sind auch deine Kunden. Höre ihnen gut zu. Welche Themen tauchen immer wieder auf? Über was stolpern viele deiner Kunden? Was beschäftigt sie?

Dazu musst du natürlich auch deine Kunden kennen. Du kannst sie natürlich auch direkt fragen. Wer in meine Gruppe kommt, muss auch eine Frage zu den grössten Herausforderungen beantworten. Du kannst natürlich auch Umfragen erstellen oder direkt mal kurz mit deinen Lieblingskunden sprechen und sie fragen.

Ich nutze für meine Ideen OneNote und habe hier einen Ordner, in dem ich meine spontanen Ideen sammele. Ganz clever ist es, wenn du auch noch ein paar Stichworte hinzufügst, damit du auch später weisst, was du dir dabei gedacht hast. So kannst du, wenn du ohnehin schon im Flow bist, gleich deine Gedanken strukturieren und hast damit schon einmal ein Rohgerüst für einen Blogartikel oder einen Post.

Notizbuch

3. Greife auf bewährte Formate zurück

Es gibt einige Formate, die gehen IMMER. Wenn du sie benutzt, dann geht die Contenterstellung fast von allein.

Dazu gehören Schritt-für-Schritt-Anleitungen wie z.B. meine Anleitung, wie du mit Zoom nach Facebook streamst. Überlege mal, welche Anleitung du erstellen könntest, die ein kleines Kundenproblem löst. Das können ganz praktische Dinge sein wie eben bei mir eine technische Anleitung, Bastelanleitungen, Anleitungen wie man Glaubenssätze erkennt etc. Da kannst du durchaus kreativ werden. Voraussetzung ist natürlich, dass du deinen Kunden gut kennst und weisst, wo sie/ihn der Schuh drückt.

Ein weiteres beliebtes Format sind Aufzählungen oder Listen. Dieser Beitrag ist ein Beispiel dafür. Sie sind so beliebt, weil sie eine klare Struktur haben, viele Informationen haben und die einzelnen Punkte auch gut verdaulich sind. Ich könnte über jeden Unterpunkt einen eigenen Beitrag schreiben, aber mit diesem Beitrag bekommst du in kleinen Häppchen schon eine erste Hilfestellung, die dich weiterbringt.

Ebenso sind Beiträge beliebt, die etwas Persönliches über dich verraten. Seien wir einmal ehrlich… wie alle sind neugierig. Ich bin es zumindest und mich interessiert immer, wer sich hinter einer Website verbirgt. So einen Beitrag habe ich mal im Rahmen einer Blogparade geschrieben.

Wenn es bei deinem Business passt, kannst du auch Testberichte schreiben. Wir lesen alle die Bewertungen bei Amazon, Booking und Co., denn wir wollen wissen, ob das Gerät, das Buch, das Hotel etc. etwas taugt und vertrauen auf die Meinung von anderen Menschen.
Wenn du einen Testbericht schreibst, pass hier wegen der Werbekennzeichnung auf. Du musst einen solchen Beitrag grundsätzlich als Werbung kennzeichnen, wenn du dafür Geld bekommen hast oder du den Artikel vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen hast. Auf meinem Reiseblog habe ich zu einigen Gadgets und Zielen solche Artikel geschrieben und hier findest du meinen Bericht zu meiner Reiseyogamatte, die ich auch Zuhause nutze.

Checklisten sind auch sehr beliebt, aber die eignen sich fast noch besser als Freebie, also als Geschenk im Austausch für eine Email-Adresse und einen Eintrag im Newsletter. Ich liebe es, Dinge abzuhaken und Checklisten können bei einer Planung hilfreich sein. Auf meinem Reiseblog habe ich z.B. eine Packliste, die gerne heruntergeladen wird.

4. Mach dir einen Contentplan

Der Tipp gilt zwar mehr für Social Media, ist aber auch für deinen Blog anwendbar. Ich gehe einmal davon aus, dass du bei allem intuitiven Vorgehen auch eine Strategie hast und weisst, wann du welches Angebot auf den Markt bringen möchtest. Spontane Aktionen, die ich auch hin und wieder mache, lassen wir mal kurz ausser Acht.
Auf dieses Angebot sollten deine Inhalte hinführen und deine Leser*innen schon vorbereiten. Dazu planst du von deinem Angebotstermin aus rückwärts und überlegst dir, welche Inhalte passen zu deinem Angebot, ohne schon zu viel zu verraten und ohne die komplette Lösung zu liefern. 4-6 Wochen vorher startest du mit den passenden Inhalten.

Auf Facebook und Co. Solltest du aber nicht täglich rund um dein Angebots-Thema posten, aber doch öfter als sonst. Lockere zwischendurch immer wieder mit anderen Posts auf. Bei einem Blog ist es schon einfacher, wenn du wöchentlich oder alle 2 Wochen einen neuen Artikel online stellst.

Wenn du eine Plan hast, dann musst du dir nicht mehr den Kopf zerbrechen, was du schreibst. Der grobe Rahmen liegt fest und es geht nur noch um die Ausgestaltung. Wenn du Punkt 1 beachtest hast und dir deine Inhalte ohnehin Freude machen, dann fliesst es auch aus deiner Feder oder aus der Tastatur.

leerer Kalender

5. Arbeite vor

Gerade bei Posts für die sozialen Medien empfehle ich meinen Kundinnen, vorzuplanen und die Beiträge für die kommenden 2-4 Wochen im Voraus zu erstellen. Das muss nicht für jeden Tag sein, aber für 4 von 7 Tagen ist es ok. Beim Bloggen halte ich es ähnlich, da kann man schon auch mal einen Monat vorarbeiten.

Das entspannt ungemein und du musst dich nicht täglich/wöchentlich hinsetzen und dir den Kopf zermartern, über was du schreiben möchtest. Das gilt natürlich auch analog für Videos oder Podcasts. Du nimmst dir am Monatsanfang 1, 2 Tage Zeit, bereitest deine Inhalte vor und kannst dich den Rest des Monats ganz entspannt um andere Dinge kümmern.

Zum Abschluss möchte ich dir noch zwei Tipps geben:

Stress dich nicht und mach dir nicht unnötig Druck. Die Welt geht nicht unter, wenn du mal nichts von dir hören lässt. Die Pause sollte nur nicht zu lang sein, denn du bleibst nur im Kopf deiner Kunden, wenn du präsent bist. Wenn du einmal auftauchst und dann wieder wochenlang in der Versenkung verschwindest, dann wirst du dir keine Community aufbauen und das Verkaufen deines Angebots, egal wie toll es ist, wird schwierig. Deine Kunden kennen dich kaum und wen man nicht kennt, dem vertraut man nicht so schnell.
Bleib also dran und das konstant.

Schreiben oder auch sprechen, egal ob im Video oder im Podcast, ist auch Übungssache. Du wirst besser, je öfter du es machst. Erinnere dich an deine ersten Fahrstunden und die vielen Male, wo du den Motor abgewürgt hast, wenn du auf einem Schalter gelernt hast. Und heute – da geht es wie von selbst. Das ist mit dem Schreiben und Sprechen genauso. Lass also deinen Perfektionismus einen Spaziergang machen, setz dich an deinen Laptop/PC und leg los.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist.

Meine 12 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

Meine 12 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

Ich arbeite ja nicht erst seit der Corona-Krise im Home-Office, sondern schon seit vielen Jahren. Selbst als Angestellte hatte ich die Möglichkeit, hin und wieder von Zuhause zu arbeiten und ich muss zugeben, ich genieße es.
Heute möchte dir meine Tipps aus meinem Home-Office verraten, damit du produktiv bleibst und nicht den Versuchungen erliegst, die natürlich das Büro in den eigenen vier Wänden hat.

Damit du mal siehst, wie mein Home-Office aussieht, habe ich ein kleines Video gemacht:

Mit einem Klick auf das Abspielsymbol verbindest du dich mit Vimeo.

 

1. Mache dir einen Wochen- und Tagesplan

Ich mache meinen Wochenplan meistens am Sonntag und verteile die Aufgaben auf die einzelnen Tage. Dabei achte ich darauf, dass ich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kundenterminen, vorbereitenden und konzeptionellen Aufgaben habe.
Ich lege also fest, wann ich an einem Kundenprojekt arbeite, Unterlagen oder Videos für meine Kurse und Workshops erstelle und mir überlege, wie ich meinen Kunden einen noch besseren Service bieten kann. Alternativ geht es auch um Abläufe im Business oder Weiterbildung.
Ich reserviere mir dazu fixe Zeitblöcke, die ich im Kalender eintrage.

2. Packe nicht jede Minute voll

Trotz aller Planung lasse ich einiges an Luft, denn es kommen mal unvorhergesehene Anrufe rein oder die Technik spinnt. Ja, das kommt auch bei mir vor und ich bin auch immer wieder kurz davor, die Kiste aus dem Fenster zu werfen. Nur weil ich Technik-Coach bin heißt es nicht, dass bei mir alles immer glatt läuft. Die liebe Technik hat auch bei mir ein Eigenleben.

3. Plane bewusst Pausen ein

Ich muss zugeben, da habe ich Luft nach oben. Pausen plane ich zwar ein, aber vergesse sie gerne. Ich tauche ab und dann vergesse ich oft die Zeit. Wenn meine Wasserkaraffe nicht in meinem Sichtfeld stehen würde, würde ich an manchen Tagen auch das Trinken vergessen.
Ein fixer Termin, der aus dem Kalender aufpoppt, kann da helfen oder bei kleineren Aufgaben die Pomodoro-Technik. Hier arbeitest du 25 Minuten fokussiert und machst dann 5 Minuten Pause. Nach 4 solcher Einheiten machst du 30 Minuten Pause.

4. Verwende vernünftige Tools

Wenn du öfter – oder so wie ich ausschließlich – im Home-Office arbeitest, dann achte auf vernünftige Tools. Dazu gehört neben einer ordentlichen Beleuchtung, die keinen Schatten wirft, ein höhenverstellbarer Schreibtisch (der vom Schweden ist gar nicht mal so teuer), ein ergonomischer Stuhl und auch eine ergonomische Tastatur und Maus.

Zu den Tools gehört auch die passende Software, die dich unterstützt. Das können Automatisierungen wie Buchungskalender sein, Grafikprogramme oder eine gute Webcam und ein Micro. Nach einer gewissen Einarbeitung solltest du deine Tools beherrschen, damit dir die Arbeit leicht von der Hand geht und du nicht jedes Mal überlegen musst, wo in aller Welt die Funktion XY ist.

5. Lüfte regelmässig

Ich reiße jeden Morgen das Fenster auf und lüfte ordentlich durch, bis mein Tee fertig ist, die Kater gefüttert sind und ich meine Wasserkaraffe aufgefüllt habe.
Für das Lüften zwischendurch sorgen auch die Kater, denn sie sitzen oft genug hinter dem Fenster, maunzen oder bearbeiten die Fensterscheibe.
Aber im Ernst – das regelmässige Lüften sorgt für Sauerstoff und zumindest ein wenig Bewegung. Das kannst du zum Beispiel auch mit der Pomodoro-Technik kombinieren.

6. Setze dich nicht im Pyjama an den Schreibtisch

Ich gestehe, das habe ich früher öfter gemacht oder sogar im Bett gearbeitet. Ich fand das nicht schlimm und um ehrlich zu sein, habe ich auch keinen großen Kreativitätseinbruch erlebt. Aber spätestens wenn dich ein Kunde spontan anzoomt oder der Postbote vor der Tür steht, kann es peinlich werden. Und letztendlich zeigt es auch deine innere Haltung. Wie ernst nimmst du dein Business? Du musst nicht im Anzug Zuhause arbeiten, aber zu locker sollte es auch nicht sein.

7. Trenne dein Büro und den privaten Bereich

Ich habe den Luxus eines eigenen Büros und ich mache nach Feierabend auch bewusst die Tür zu. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, versuche dir eine Ecke freizuräumen, die zumindest nicht zu gemütlich ist, denn das verführt zum Herumtrödeln.
Wenn du vorübergehend am Wohnzimmer- oder Küchentisch arbeiten musst, dann schaffe mit den entsprechenden Utensilien (Block, Stifte, Terminkalender, Handy, Telefon….) ein Mini-Büro, das du nach Feierabend wieder zusammenpackst.

8. Mach es dir im Home-Office schön

Bei aller Professionalität, du darfst dich auch in deinem Büro wohlfühlen. Dazu gehören bei mir Bilder an den Wänden, teilweise auch Andenken von meinen Reisen, mein Zimmerbrunnen, der beruhigend plätschert und mein Diffuser. Der verdampft ätherische Öle, die meine Laune oder meine Konzentrationsfähigkeit positiv beeinflussen. Außerdem riecht es auch gut.

9. Definiere und bestehe auf Regeln

Regeln geben Struktur und einen Rahmen, für dich und deine Familie. Ich habe den Luxus, dass ich tagsüber meist allein bin und es stört mich niemand. Aber wenn mein Mann auch mal im Home-Office ist, dann gilt z.B. die geschlossene Tür als Tabu. Dann bleibt auch die Kaffeemaschine aus, denn der Lärm, den der Vollautomat macht, hört man im Video. Da bin ich Perfektionist und das darf nicht sein.
Wenn deine Familie auch Zuhause ist, dann mach Regeln, an die sich alle halten. Nur weil du Daheim bist, hast du nicht frei. Das ist manchmal schwer zu verstehen, besonders für Kinder (und Katzen), aber es hilft nichts. Du hast deinen Job zu machen und je mehr sie dich ablenken, desto länger dauert es.
Während der Bürozeiten darfst du nicht gestört werden. Punkt.

 

10. Räume den Schreibtisch am Abend auf

Chaos gleich am Morgen auf dem Schreibtisch ist extrem abtörnend und macht nicht gerade Laune. Räume daher deinen Schreibtisch am Abend auf. Das ist ein kleines Feierabendritual und ich beschließe so meinen Tag.

11. Hausarbeit in Maßen ist ok

Ich weiß, es ist verlockend, schnell mal die Waschmaschine oder den Geschirrspüler einzuschalten und dann auch später alles einzuräumen, gerade wenn ich an so berauschenden Dingen wie Buchhaltung sitze.
Das alles ist eine wunderbare Ablenkung und es muss ja auch gemacht werden. Lieber gleich als später, denn sonst könnte ich ja die nasse Wäsche in der Maschine vergessen und die gammelt dann tagelang vor sich hin.

Das ist alles prima Ausreden, aber im Ernst, so schlimm finde ich es nicht, denn manchmal tut eine Denkpause gut. Wenn du etwas komplett anderes machst, dann kann sich auch der Knoten im Hirn schneller lösen und dir einen kreativen Kick geben.
Aber achte darauf, dass es nicht zu viel wird, sonst leidet deine Arbeit.

12. Tausche dich aus

Ich achte darauf, dass ich nicht komplett zum Eremiten mutiere und tausche mich mehrmals in der Woche mit meinen Buddies aus. Da reden wir zwar auch über´s Business, aber auch privat, ähnlich wie andere Menschen in der Kaffeeküche im Büro. Das ist für mich auch sehr wichtig, denn sonst sind meine sozialen Kontakte tagsüber sehr reduziert und beschränken sich meist auf Louis, meinen Bürokater.
Zwischenmenschlichen Austausch, nicht nur mit Kunden, sondern eben auch mit anderen Solopreneuren, Unternehmern, Selbständigen, hilft dir dabei, andere Blickwinkel einzunehmen, mal deine Gedanken zu reflektieren und natürlich ist der Spaßfaktor auch nicht zu unterschätzen.
Achte darauf, dass du dich mit Menschen (on- und offline) umgibst, die gut drauf sind, ähnliche Ziele haben und dich unterstützen.

Hast du noch weitere gute Tipps fürs Home-Office? Dann schreibe sie doch einfach in die Kommentare.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine Website zu erstellen, bekomme ich regelmäßig von meinen Kundinnen gestellt.

Häufig ist es auch so, dass der Wunsch nach einer Website sie überhaupt zu mir führt. Das ist ja auch kein Wunder, denn das ist mein Business und eine Website ist erst einmal auch etwas Greifbares. Da sieht man schon einmal etwas entstehen, vielleicht den eigenen Namen und das eigene Bild im Netz, das ist schon ein tolles Gefühl und es fühlt sich auch danach an, jetzt endlich mit dem Business zu starten.

Aber wenn wir dann miteinander sprechen, stellt sich manchmal heraus, dass die Basis fehlt.
Wenn ich nachbohre und nach dem Warum frage oder nach dem Wunschkunden, dann fängt die ein oder andere an, ein wenig herumzudrucksen. Schnell wird uns beiden klar, dass hier noch ein wenig (oder auch mehr) Grundlagenarbeit zu machen ist.

Ich bin hier auch sehr offen zu meinen Kund*innen, denn es ist Quatsch, einfach nur eine hübsche Seite ins Netz zu stellen, die aber nicht klar sagt, was die Besucher bekommen und die nicht auf ein spezielles Problem eingeht.

Aber ich weiß wie meine Kundinnen und, zugegeben auch ich, ticken. Wenn ihnen klar ist, dass es ein wenig mehr als reines nacktes Webdesign und die Technik ist, dann kommt häufig die kleine Perfektionistin durch. Es wird gebastelt, formuliert, mit Farben und Schriften experimentiert und passiert genau…. Nichts.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt?

Brauchst du überhaupt eine Website?

Ich gehöre noch zu der Generation Pre-Facebook. Als ich online ging, gab es Websites, Foren und bei Yahoo geschlossene Gruppen. Punkt. Kein Facebook, kein Instagram, kein LinkedIn, kein Pinterest. Das kannst du dir heute vielleicht kaum vorstellen und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich fast wie ein Internet-Dino.

Ich bin mit Websites quasi aufgewachsen, aber das ist noch kein Grund.

Es macht einfach Sinn, weil du die Chefin auf deiner Website bist und dir kein Mark Zuckerberg vorschreiben kann, was du veröffentlichen darfst und was nicht. Das ist für mich der wichtigste Grund überhaupt – es ist dein virtuelles Wohnzimmer, in dem du machen kannst, was du willst, natürlich im Rahmen der Gesetze, ist eh klar. Du hast hier die Freiheit über deine Themen, zu schreiben, Videos einzubinden, Podcasts einzusprechen, ohne an eine Beschränkung von Zeichen oder bei der Länge gebunden zu sein.

Ein weiterer Grund: Wenn morgen Facebook dicht macht, sind deine Kontakte weg. Clever, wenn du vorher deine Community auf deine Website und in deinen Newsletter geführt hast. Dann kannst du immer noch mit ihnen in Kontakt bleiben.

Deine Website ist deine Schaltzentrale und hier bündeln sich deine Aktivitäten.

Also ja, eine Website muss sein.

Du stehst ganz am Anfang mit deinem Business

Um erste Sichtbarkeit zu bekommen, die ersten Kontakte zu knüpfen und ein wenig zu experimentieren sind soziale Netzwerke super. Natürlich auch später, als ein Puzzleteil deiner Gesamtstrategie, aber für den Start reichen sie erst einmal völlig aus.

Wenn du noch am Herausfinden bist, mit wem du wirklich gern arbeiten möchtest und wie du deinen Kunden helfen willst, dann macht eine Website keinen Sinn.

Du würdest anfangen, Texte zu entwerfen, Bilder herauszusuchen und dir Gedanken um die Gestaltung machen. Du würdest eine Wohnung einrichten, von der du weder weißt, wo sie ist noch wie der Grundriss aussieht. Du weißt nicht, wie viele Zimmer sie hat, ob ein Balkon oder ein Garten dabei ist.
Und wenn du sie dann siehst, fängst du fast von vorne wieder an. Natürlich kannst du ein paar Dinge verwenden, andere wirst du komplett rausschmeißen, weil sie nicht passen.

Genauso ist es mit der Website, wenn die Basis nicht vorhanden ist. Du hast vielleicht eine Ahnung, wohin die Reise gehen soll, aber das Ziel ist noch im Nebel.

Wenn du jetzt mit der Website anfängst, dann wirst du ziemlich sicher nicht glücklich damit. Du wirst spüren, dass es nicht rund ist, dass es sich nicht stimmig anfühlt. Du hast zu den grundlegenden Fragen noch eine Baustelle mehr. Bis du soweit bist, dass die Inhalte stehen, hast du wahrscheinlich schon vergessen, wie das alles mit den technischen Einstellungen war. Es macht sich Frust breit.

Genau davor will ich dich bewahren, auch und gerade weil Websites zu meinem Business gehören und einen großen Schwerpunkt bilden.

Wenn du noch am Anfang stehst, dann sollten wir mal über mein Soul Biz Starter-Programm sprechen. Ich begleite dich durch den Aufbauprozess und am Ende hast du ein solides Fundament für dein Business UND eine Website, die zu dir und deinem Business passt.

 

Dein Fundament steht

Yeah, du kennst dein Warum und hast Klarheit, mit wem du zu welchem Thema arbeiten willst.

Du hast deine Vision, wohin sich dein Business entwickeln soll. Du kennst deinen roten Faden, der sich durch dein Leben zieht und genau in deinem Business mündet. Du weißt, welche Stories du erzählen kannst, damit du Vertrauen aufbaust und mit denen sich deine Kund*innen identifizieren können.
Du hast schon Ideen für dein Angebot. Du bist mit deinem Thema auch schon auf einem Kanal sichtbar.

Das ist nun ein guter Zeitpunkt, um mit der Website zu starten, denn du hast die Basis gelegt.

Jetzt kannst du auf deiner Startseite auf den Punkt bringen, um was es bei dir geht. Deine Über mich-Seite ist keine Zertifikatsschlacht und auch kein epischer Lebenslauf, sondern hat Bezug zu deinem Business, deinen Kunden und einem Angebot.

Wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst, sei es im Blog oder auf Facebook, weißt du, worüber du schreiben/sprechen kannst, denn du hast dein Thema klar.

Es macht so vieles einfach leichter, wenn du erst die Grundlagen schaffst und dann alles in die Form einer Website gießt.

Vergiss den Perfektionismus

Wenn du an diesem Punkt bist und alles soweit steht, dann kommt spätestens ein guter Bekannter, den du wahrscheinlich auch kennst – der Perfektionist.

Der fängt dann an rumzumeckern und dir zu erzählen, dass hier und da noch so einiges fehlt. Du fängst an an kleinen und großen Schrauben zu drehen, die Farben das 576ste Mal zu ändern, wieder bei den Schriften zu schauen, ob nicht die 47ste doch besser passt und überhaupt… die Texte, sind die überhaupt ok?

Du fängst an, die Website vor dir herzuschieben, weil noch nicht alles perfekt ist.

Ich bastel auch immer wieder an meiner Seite, verändere Fotos, passe Texte an, schmeiße das eine raus, nehme das andere dazu. Die Website wächst und verändert sich mit mir. Das ist nun einmal so und völlig normal. Ok, wenn man wie ich eine gewisse Leidenschaft dafür hat, packt man das sicher häufiger an als ein normaler Mensch. Bei dir wird es sicher seltener vorkommen, dass du immer wieder alles neu machst oder mit neuen Features herumspielst so wie ich. Musst du ja auch nicht, also keine Angst, du musst deine Website nicht permanent ändern, aber immer wieder neue Inhalte zu bringen macht Sinn. So kannst du Vertrauen aufbauen, kleinere Probleme lösen, Tipps und Inspiration geben und so deinen Expertenstatus aufbauen.

Wenn du Klarheit über dein Warum, deinen Kunden und dein Angebot hast, dann setze es auch mit einer Website um. Warte nicht auf DEN Tag, wo alles klar sein wird. Damit verlierst du Zeit. Fang bei 80% an, das ist der richtige Zeitpunkt.

Der richtige Zeitpunkt für die Website ist da und nun?

Die nächsten Schritte haben erst einmal nichts mit Gestaltung zu tun, sondern mit Strategie, Zielen und Planung. Das ist wieder ähnlich wie beim Hausbau. Erst kommt der Rohbau, dann die ganzen notwendigen Einbauten und irgendwann am Ende die Deko. So ist es bei der Website auch, aber da unterhalten wir uns entweder persönlich oder in einem anderen Artikel darüber.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!