Meine 12 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

Meine 12 Tipps für produktives Arbeiten im Home-Office

Ich arbeite ja nicht erst seit der Corona-Krise im Home-Office, sondern schon seit vielen Jahren. Selbst als Angestellte hatte ich die Möglichkeit, hin und wieder von Zuhause zu arbeiten und ich muss zugeben, ich genieße es.
Heute möchte dir meine Tipps aus meinem Home-Office verraten, damit du produktiv bleibst und nicht den Versuchungen erliegst, die natürlich das Büro in den eigenen vier Wänden hat.

Damit du mal siehst, wie mein Home-Office aussieht, habe ich ein kleines Video gemacht:

Mit einem Klick auf das Abspielsymbol verbindest du dich mit Vimeo.

 

1. Mache dir einen Wochen- und Tagesplan

Ich mache meinen Wochenplan meistens am Sonntag und verteile die Aufgaben auf die einzelnen Tage. Dabei achte ich darauf, dass ich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kundenterminen, vorbereitenden und konzeptionellen Aufgaben habe.
Ich lege also fest, wann ich an einem Kundenprojekt arbeite, Unterlagen oder Videos für meine Kurse und Workshops erstelle und mir überlege, wie ich meinen Kunden einen noch besseren Service bieten kann. Alternativ geht es auch um Abläufe im Business oder Weiterbildung.
Ich reserviere mir dazu fixe Zeitblöcke, die ich im Kalender eintrage.

2. Packe nicht jede Minute voll

Trotz aller Planung lasse ich einiges an Luft, denn es kommen mal unvorhergesehene Anrufe rein oder die Technik spinnt. Ja, das kommt auch bei mir vor und ich bin auch immer wieder kurz davor, die Kiste aus dem Fenster zu werfen. Nur weil ich Technik-Coach bin heißt es nicht, dass bei mir alles immer glatt läuft. Die liebe Technik hat auch bei mir ein Eigenleben.

3. Plane bewusst Pausen ein

Ich muss zugeben, da habe ich Luft nach oben. Pausen plane ich zwar ein, aber vergesse sie gerne. Ich tauche ab und dann vergesse ich oft die Zeit. Wenn meine Wasserkaraffe nicht in meinem Sichtfeld stehen würde, würde ich an manchen Tagen auch das Trinken vergessen.
Ein fixer Termin, der aus dem Kalender aufpoppt, kann da helfen oder bei kleineren Aufgaben die Pomodoro-Technik. Hier arbeitest du 25 Minuten fokussiert und machst dann 5 Minuten Pause. Nach 4 solcher Einheiten machst du 30 Minuten Pause.

4. Verwende vernünftige Tools

Wenn du öfter – oder so wie ich ausschließlich – im Home-Office arbeitest, dann achte auf vernünftige Tools. Dazu gehört neben einer ordentlichen Beleuchtung, die keinen Schatten wirft, ein höhenverstellbarer Schreibtisch (der vom Schweden ist gar nicht mal so teuer), ein ergonomischer Stuhl und auch eine ergonomische Tastatur und Maus.

Zu den Tools gehört auch die passende Software, die dich unterstützt. Das können Automatisierungen wie Buchungskalender sein, Grafikprogramme oder eine gute Webcam und ein Micro. Nach einer gewissen Einarbeitung solltest du deine Tools beherrschen, damit dir die Arbeit leicht von der Hand geht und du nicht jedes Mal überlegen musst, wo in aller Welt die Funktion XY ist.

5. Lüfte regelmässig

Ich reiße jeden Morgen das Fenster auf und lüfte ordentlich durch, bis mein Tee fertig ist, die Kater gefüttert sind und ich meine Wasserkaraffe aufgefüllt habe.
Für das Lüften zwischendurch sorgen auch die Kater, denn sie sitzen oft genug hinter dem Fenster, maunzen oder bearbeiten die Fensterscheibe.
Aber im Ernst – das regelmässige Lüften sorgt für Sauerstoff und zumindest ein wenig Bewegung. Das kannst du zum Beispiel auch mit der Pomodoro-Technik kombinieren.

6. Setze dich nicht im Pyjama an den Schreibtisch

Ich gestehe, das habe ich früher öfter gemacht oder sogar im Bett gearbeitet. Ich fand das nicht schlimm und um ehrlich zu sein, habe ich auch keinen großen Kreativitätseinbruch erlebt. Aber spätestens wenn dich ein Kunde spontan anzoomt oder der Postbote vor der Tür steht, kann es peinlich werden. Und letztendlich zeigt es auch deine innere Haltung. Wie ernst nimmst du dein Business? Du musst nicht im Anzug Zuhause arbeiten, aber zu locker sollte es auch nicht sein.

7. Trenne dein Büro und den privaten Bereich

Ich habe den Luxus eines eigenen Büros und ich mache nach Feierabend auch bewusst die Tür zu. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, versuche dir eine Ecke freizuräumen, die zumindest nicht zu gemütlich ist, denn das verführt zum Herumtrödeln.
Wenn du vorübergehend am Wohnzimmer- oder Küchentisch arbeiten musst, dann schaffe mit den entsprechenden Utensilien (Block, Stifte, Terminkalender, Handy, Telefon….) ein Mini-Büro, das du nach Feierabend wieder zusammenpackst.

8. Mach es dir im Home-Office schön

Bei aller Professionalität, du darfst dich auch in deinem Büro wohlfühlen. Dazu gehören bei mir Bilder an den Wänden, teilweise auch Andenken von meinen Reisen, mein Zimmerbrunnen, der beruhigend plätschert und mein Diffuser. Der verdampft ätherische Öle, die meine Laune oder meine Konzentrationsfähigkeit positiv beeinflussen. Außerdem riecht es auch gut.

9. Definiere und bestehe auf Regeln

Regeln geben Struktur und einen Rahmen, für dich und deine Familie. Ich habe den Luxus, dass ich tagsüber meist allein bin und es stört mich niemand. Aber wenn mein Mann auch mal im Home-Office ist, dann gilt z.B. die geschlossene Tür als Tabu. Dann bleibt auch die Kaffeemaschine aus, denn der Lärm, den der Vollautomat macht, hört man im Video. Da bin ich Perfektionist und das darf nicht sein.
Wenn deine Familie auch Zuhause ist, dann mach Regeln, an die sich alle halten. Nur weil du Daheim bist, hast du nicht frei. Das ist manchmal schwer zu verstehen, besonders für Kinder (und Katzen), aber es hilft nichts. Du hast deinen Job zu machen und je mehr sie dich ablenken, desto länger dauert es.
Während der Bürozeiten darfst du nicht gestört werden. Punkt.

 

10. Räume den Schreibtisch am Abend auf

Chaos gleich am Morgen auf dem Schreibtisch ist extrem abtörnend und macht nicht gerade Laune. Räume daher deinen Schreibtisch am Abend auf. Das ist ein kleines Feierabendritual und ich beschließe so meinen Tag.

11. Hausarbeit in Maßen ist ok

Ich weiß, es ist verlockend, schnell mal die Waschmaschine oder den Geschirrspüler einzuschalten und dann auch später alles einzuräumen, gerade wenn ich an so berauschenden Dingen wie Buchhaltung sitze.
Das alles ist eine wunderbare Ablenkung und es muss ja auch gemacht werden. Lieber gleich als später, denn sonst könnte ich ja die nasse Wäsche in der Maschine vergessen und die gammelt dann tagelang vor sich hin.

Das ist alles prima Ausreden, aber im Ernst, so schlimm finde ich es nicht, denn manchmal tut eine Denkpause gut. Wenn du etwas komplett anderes machst, dann kann sich auch der Knoten im Hirn schneller lösen und dir einen kreativen Kick geben.
Aber achte darauf, dass es nicht zu viel wird, sonst leidet deine Arbeit.

12. Tausche dich aus

Ich achte darauf, dass ich nicht komplett zum Eremiten mutiere und tausche mich mehrmals in der Woche mit meinen Buddies aus. Da reden wir zwar auch über´s Business, aber auch privat, ähnlich wie andere Menschen in der Kaffeeküche im Büro. Das ist für mich auch sehr wichtig, denn sonst sind meine sozialen Kontakte tagsüber sehr reduziert und beschränken sich meist auf Louis, meinen Bürokater.
Zwischenmenschlichen Austausch, nicht nur mit Kunden, sondern eben auch mit anderen Solopreneuren, Unternehmern, Selbständigen, hilft dir dabei, andere Blickwinkel einzunehmen, mal deine Gedanken zu reflektieren und natürlich ist der Spaßfaktor auch nicht zu unterschätzen.
Achte darauf, dass du dich mit Menschen (on- und offline) umgibst, die gut drauf sind, ähnliche Ziele haben und dich unterstützen.

Hast du noch weitere gute Tipps fürs Home-Office? Dann schreibe sie doch einfach in die Kommentare.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Website?

Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine Website zu erstellen, bekomme ich regelmäßig von meinen Kundinnen gestellt.

Häufig ist es auch so, dass der Wunsch nach einer Website sie überhaupt zu mir führt. Das ist ja auch kein Wunder, denn das ist mein Business und eine Website ist erst einmal auch etwas Greifbares. Da sieht man schon einmal etwas entstehen, vielleicht den eigenen Namen und das eigene Bild im Netz, das ist schon ein tolles Gefühl und es fühlt sich auch danach an, jetzt endlich mit dem Business zu starten.

Aber wenn wir dann miteinander sprechen, stellt sich manchmal heraus, dass die Basis fehlt.
Wenn ich nachbohre und nach dem Warum frage oder nach dem Wunschkunden, dann fängt die ein oder andere an, ein wenig herumzudrucksen. Schnell wird uns beiden klar, dass hier noch ein wenig (oder auch mehr) Grundlagenarbeit zu machen ist.

Ich bin hier auch sehr offen zu meinen Kund*innen, denn es ist Quatsch, einfach nur eine hübsche Seite ins Netz zu stellen, die aber nicht klar sagt, was die Besucher bekommen und die nicht auf ein spezielles Problem eingeht.

Aber ich weiß wie meine Kundinnen und, zugegeben auch ich, ticken. Wenn ihnen klar ist, dass es ein wenig mehr als reines nacktes Webdesign und die Technik ist, dann kommt häufig die kleine Perfektionistin durch. Es wird gebastelt, formuliert, mit Farben und Schriften experimentiert und passiert genau…. Nichts.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt?

Brauchst du überhaupt eine Website?

Ich gehöre noch zu der Generation Pre-Facebook. Als ich online ging, gab es Websites, Foren und bei Yahoo geschlossene Gruppen. Punkt. Kein Facebook, kein Instagram, kein LinkedIn, kein Pinterest. Das kannst du dir heute vielleicht kaum vorstellen und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich fast wie ein Internet-Dino.

Ich bin mit Websites quasi aufgewachsen, aber das ist noch kein Grund.

Es macht einfach Sinn, weil du die Chefin auf deiner Website bist und dir kein Mark Zuckerberg vorschreiben kann, was du veröffentlichen darfst und was nicht. Das ist für mich der wichtigste Grund überhaupt – es ist dein virtuelles Wohnzimmer, in dem du machen kannst, was du willst, natürlich im Rahmen der Gesetze, ist eh klar. Du hast hier die Freiheit über deine Themen, zu schreiben, Videos einzubinden, Podcasts einzusprechen, ohne an eine Beschränkung von Zeichen oder bei der Länge gebunden zu sein.

Ein weiterer Grund: Wenn morgen Facebook dicht macht, sind deine Kontakte weg. Clever, wenn du vorher deine Community auf deine Website und in deinen Newsletter geführt hast. Dann kannst du immer noch mit ihnen in Kontakt bleiben.

Deine Website ist deine Schaltzentrale und hier bündeln sich deine Aktivitäten.

Also ja, eine Website muss sein.

Du stehst ganz am Anfang mit deinem Business

Um erste Sichtbarkeit zu bekommen, die ersten Kontakte zu knüpfen und ein wenig zu experimentieren sind soziale Netzwerke super. Natürlich auch später, als ein Puzzleteil deiner Gesamtstrategie, aber für den Start reichen sie erst einmal völlig aus.

Wenn du noch am Herausfinden bist, mit wem du wirklich gern arbeiten möchtest und wie du deinen Kunden helfen willst, dann macht eine Website keinen Sinn.

Du würdest anfangen, Texte zu entwerfen, Bilder herauszusuchen und dir Gedanken um die Gestaltung machen. Du würdest eine Wohnung einrichten, von der du weder weißt, wo sie ist noch wie der Grundriss aussieht. Du weißt nicht, wie viele Zimmer sie hat, ob ein Balkon oder ein Garten dabei ist.
Und wenn du sie dann siehst, fängst du fast von vorne wieder an. Natürlich kannst du ein paar Dinge verwenden, andere wirst du komplett rausschmeißen, weil sie nicht passen.

Genauso ist es mit der Website, wenn die Basis nicht vorhanden ist. Du hast vielleicht eine Ahnung, wohin die Reise gehen soll, aber das Ziel ist noch im Nebel.

Wenn du jetzt mit der Website anfängst, dann wirst du ziemlich sicher nicht glücklich damit. Du wirst spüren, dass es nicht rund ist, dass es sich nicht stimmig anfühlt. Du hast zu den grundlegenden Fragen noch eine Baustelle mehr. Bis du soweit bist, dass die Inhalte stehen, hast du wahrscheinlich schon vergessen, wie das alles mit den technischen Einstellungen war. Es macht sich Frust breit.

Genau davor will ich dich bewahren, auch und gerade weil Websites zu meinem Business gehören und einen großen Schwerpunkt bilden.

Wenn du noch am Anfang stehst, dann sollten wir mal über mein Soul Biz Starter-Programm sprechen. Ich begleite dich durch den Aufbauprozess und am Ende hast du ein solides Fundament für dein Business UND eine Website, die zu dir und deinem Business passt.

 

Dein Fundament steht

Yeah, du kennst dein Warum und hast Klarheit, mit wem du zu welchem Thema arbeiten willst.

Du hast deine Vision, wohin sich dein Business entwickeln soll. Du kennst deinen roten Faden, der sich durch dein Leben zieht und genau in deinem Business mündet. Du weißt, welche Stories du erzählen kannst, damit du Vertrauen aufbaust und mit denen sich deine Kund*innen identifizieren können.
Du hast schon Ideen für dein Angebot. Du bist mit deinem Thema auch schon auf einem Kanal sichtbar.

Das ist nun ein guter Zeitpunkt, um mit der Website zu starten, denn du hast die Basis gelegt.

Jetzt kannst du auf deiner Startseite auf den Punkt bringen, um was es bei dir geht. Deine Über mich-Seite ist keine Zertifikatsschlacht und auch kein epischer Lebenslauf, sondern hat Bezug zu deinem Business, deinen Kunden und einem Angebot.

Wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst, sei es im Blog oder auf Facebook, weißt du, worüber du schreiben/sprechen kannst, denn du hast dein Thema klar.

Es macht so vieles einfach leichter, wenn du erst die Grundlagen schaffst und dann alles in die Form einer Website gießt.

Vergiss den Perfektionismus

Wenn du an diesem Punkt bist und alles soweit steht, dann kommt spätestens ein guter Bekannter, den du wahrscheinlich auch kennst – der Perfektionist.

Der fängt dann an rumzumeckern und dir zu erzählen, dass hier und da noch so einiges fehlt. Du fängst an an kleinen und großen Schrauben zu drehen, die Farben das 576ste Mal zu ändern, wieder bei den Schriften zu schauen, ob nicht die 47ste doch besser passt und überhaupt… die Texte, sind die überhaupt ok?

Du fängst an, die Website vor dir herzuschieben, weil noch nicht alles perfekt ist.

Ich bastel auch immer wieder an meiner Seite, verändere Fotos, passe Texte an, schmeiße das eine raus, nehme das andere dazu. Die Website wächst und verändert sich mit mir. Das ist nun einmal so und völlig normal. Ok, wenn man wie ich eine gewisse Leidenschaft dafür hat, packt man das sicher häufiger an als ein normaler Mensch. Bei dir wird es sicher seltener vorkommen, dass du immer wieder alles neu machst oder mit neuen Features herumspielst so wie ich. Musst du ja auch nicht, also keine Angst, du musst deine Website nicht permanent ändern, aber immer wieder neue Inhalte zu bringen macht Sinn. So kannst du Vertrauen aufbauen, kleinere Probleme lösen, Tipps und Inspiration geben und so deinen Expertenstatus aufbauen.

Wenn du Klarheit über dein Warum, deinen Kunden und dein Angebot hast, dann setze es auch mit einer Website um. Warte nicht auf DEN Tag, wo alles klar sein wird. Damit verlierst du Zeit. Fang bei 80% an, das ist der richtige Zeitpunkt.

Der richtige Zeitpunkt für die Website ist da und nun?

Die nächsten Schritte haben erst einmal nichts mit Gestaltung zu tun, sondern mit Strategie, Zielen und Planung. Das ist wieder ähnlich wie beim Hausbau. Erst kommt der Rohbau, dann die ganzen notwendigen Einbauten und irgendwann am Ende die Deko. So ist es bei der Website auch, aber da unterhalten wir uns entweder persönlich oder in einem anderen Artikel darüber.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

So planst du deine Website von Anfang an richtig

So planst du deine Website von Anfang an richtig

Eine Website technisch umzusetzen ist im Grunde Handwerk, aber sie so zu gestalten, dass sie dir dabei hilft, deine Ziele zu erreichen, das ist schon eher eine Kunst. Die Basis dafür ist, dass du deine Website vernünftig planst. Das ist spätestens der Punkt, an dem du Klarheit über ein paar Fragen deines Business haben solltest.

Hier im Artikel kann ich die Fragen natürlich nur anreißen. Tiefer gehe ich mit dir in der Website-Powerwoche, die am 17.02. startet und kostenlos ist.

Wenn du die folgenden Punkte klar hast, dann kannst du loslegen und deine Website planen. Die Inhalte ergeben sich fast von selbst.

Sobald das Grundgerüst und die Struktur stehen, macht es auch Sinn, die Website umzusetzen. Das ist der Punkt, an dem Kreativität und Handwerk ins Spiel kommen. Erst an diesem Punkt machst du dir Gedanken über Farben, Schriften, Optik etc.. Natürlich ist es auch wichtig, dass die Seite den Besucher gut führt und auch auf dem Handy gut aussieht.

Du kannst die folgenden Fragen auch als Basis für ein Brainstorming mit einer Mindmap nehmen. Ein kostenloses Tool ist zum Beispiel FreePlane. Nimm dir ruhig ein wenig Zeit und arbeite immer wieder an den Fragen. Wenn du deine Website nicht clever planst, dann wirst du nicht wirklich zufrieden damit sein. Die Zeit, die du dir vorab nimmst, wird sich hinterher bezahlt machen, versprochen!

 

1. Finde dein Warum

Dein Warum ist dein Antreiber, deine Motivation, der Grund, warum du das Ganze auf dich nimmst.

Seien wir einmal ehrlich – wenn du ein Business aufbaust, wirst du häufig zumindest am Anfang mehr arbeiten und weniger verdienen als bei einem Angestelltenjob. Falle bitte nicht auf die Geschichten “In 5 Wochen 5- oder 6-stellig” herein, da verbrennst du Geld. Ein Business aufzubauen ist ein Prozess und auch Persönlichkeitsentwicklung.

Aber das nur am Rande… Bei mir war das mit dem mehr arbeiten, weniger verdienen am Anfang definitiv der Fall und ich sitze auch öfter mal am Wochenende oder am Abend vor dem PC. Umgekehrt genieße ich auch die Freiheit, meine Zeit einzuteilen und dann zu arbeiten, wenn ich will statt nach der Uhrzeit.

Dein Warum wird dir dabei helfen, genau diese Durststrecken durchzustehen.

Ich verrate dir eines – nur das Geld wird als Motivation nicht reichen. Dein Tun, dein Business sollte einen tieferen Sinn haben.

Mein Warum ist eigentlich ganz einfach: Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass immer mehr Frauen den Mut fassen, ihre Träume in die Realität zu bringen und sich nicht aufhalten lassen. Ich habe so oft gesehen, dass gerade Frauen sich selbst klein halten und nicht zu sich und ihrer Größe stehen. Das Ergebnis: Frust und Unzufriedenheit Sie spielen nach den Regeln anderer und statt das eigene Leben zu leben, leben sie so, dass es anderen, aber nicht ihnen selbst gefällt.

Dazu kommen noch andere Motivatoren wie z.B. zeit- und ortsunabhängig arbeiten, mich nicht dem Diktat des Weckers unterwerfen, etwas tun, was wirklich Sinn stiftet, flexibel sein und reisen, wann ich will ohne Urlaubsabstimmung mit x Kollegen…

Was ist dein Warum? Das wird dein roter Faden, wenn du die Website planst und Inhalte gestaltest, auch für soziale Netzwerke.

 

2. Wen willst du erreichen?

Wenn du Klarheit über dein Warum hast, dann bist du auch schon deinem Wunschkunden, deiner Zielgruppe einen Schritt näher.

Und nein, auch wenn du theoretisch ein Produkt oder eine Dienstleistung hast, die wirklich jeder gebrauchen kann, überlege dir, mit wem DU wirklich gern zusammenarbeiten willst und in welchem Thema.

Wenn du alle erreichen willst, wirst du niemand erreichen, denn dann werden deine Inhalte so breit sein, dass du keinen wirklich erreichst. Du bist austauschbar und ich garantiere dir, dass du den Kampf verlieren wirst, wenn du nur über den Preis gehst.

Wenn du dagegen weißt, wer deine Kunden sind, wo sie der Schuh drückt und welche Lösung du hast, dann kannst du sie gezielt ansprechen.

Du kannst und musst sogar dir überlegen, welchen zusätzlichen Nutzen du bringst, der dich wieder von deinen Mitbewerbern abhebt. So kannst du nach und nach deinen Expertenstatus für ein Thema oder eine Zielgruppe aufbauen.

Webdesigner gibt es wie Sand am mehr. Mich unterscheidet, dass ich nicht nur Seiten umsetze, sondern besonders Business-Starterinnen coache und berate, was Sinn macht. Gerade am Anfang ist das wichtig, das Fundament ordentlich zu legen, um nicht x mal die Website von Grund auf neu zu machen. Zusätzlich führe ich meine Kundinnen auch hin und wieder in Meditationen tief zu sich selbst, damit sie mit sich und ihrer Essenz in Kontakt kommen. Mehr als Webdesign eben.

 

3. Die Domain

Natürlich solltest du dir auch Gedanken darüber machen, unter welcher Internet-Adresse (Domain) du gefunden werden willst. Wenn du dir einen Phantasienamen überlegst, den du absolut schick findest, dann denke daran, dass die wenigsten Menschen danach suchen werden, weil sie ihn einfach nicht kennen. Google wird dir hier nicht viel helfen können.

Wenn du deine Dienstleistung in den Namen bringst, bist du festgelegt.

Am flexibelsten bist du, wenn du deinen Namen verwendest, dann bist du nicht festgelegt, wenn sich dein Business ändert.

Seriös ist es natürlich, wenn deine Domain nicht mit jimdo/wixx/wordpress.com anfängt. WordPress.com ist übrigens nicht mit wordpress.org zu verwechseln. Auch wenn beides WordPress ist, bestehen hier deutliche Unterschiede, die ich in diesem Artikel kurz erkläre.

4. Welche Seiten sind wichtig?

Jaaa, langsam kommen wir bei der Planung an konkrete Punkte.

Eine Website besteht aus mehreren Seiten:

Die Homepage oder Startseite

Das ist die Eingangstür zu deinem virtuellen Heim im Netz. Der Besucher soll auf einen Blick erkennen, um was es geht. Die Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer und der nächste mit einem ähnlichen Angebot ist nur einen Klick entfernt. Sehen deine Besucher auf den ersten Blick, um was es geht? Bietest du eine Lösung für ihr Problem und das auch ohne dass sie scrollen müssen?

Hast du möglichst weit oben eine Handlungsaufforderung, damit sie wissen, was sie als nächstes machen sollen?

 

Über mich

Das ist eine der beliebtesten Seiten und nein, sie geht nicht über dich, zumindest nicht nur.

Auf der Über mich-Seite zeigst du natürlich wer du bist, aber bitte immer in Bezug zu deinem Angebot. Das ist der Ort, an dem du deine Geschichte erzählst, warum du genau dieses Business machst. Es ist die perfekte Seite, um erstes Vertrauen aufzubauen und zu zeigen, dass du die Richtige bist, weil du die Herausforderung deiner Besucher schon bewältig hast.

Jeder will doch wissen, warum er/sie gerade mit dir Zeit verbringen soll, sei es nur auf der Website oder am Ende in der Zusammenarbeit. Zeige es.

Zertifikatsschlachten dagegen will eigentlich kein Mensch sehen. Die Methode ist meist egal, wenn das Ergebnis stimmt.

Ein paar Fun Facts dagegen machen dich menschlich und nahbar.

 

Angebot

Das versteht sich von selbst, denn du hast ein Business und kein Hobby. Ob du auch Preise angibst, ist Geschmacksache. Hier gibt es x Argumente dafür und dagegen. Da solltest du auf deine Intuition hören oder einen Mix machen.

Ich bin für Transparenz, aber in meinen Erstgesprächen kommt es durchaus vor, dass ich ein individuelles Angebot mache, weil ein paar Punkte vom Standard abweichen.

Achte darauf, dass es nicht zu viele ähnliche Angebote sind, das verwirrt nur. Wenn deine Besucher viel Zeit damit verbringen müssen, erst herauszufinden, was denn die Unterschiede sind, werden sie wegklicken. Mach es einfach und übersichtlich.

 

Impressum und Datenschutz

Die beiden Seiten sind ein absolutes Muss. Da gibt es nichts daran zu rütteln. Noch bevor du mit irgendetwas anfängst, solltest du diese beiden Seiten einrichten, sobald deine Website online ist, auch wenn sonst noch keine Inhalte darauf zu finden sind.

Ich biete für meine Kund*innen die Erstellung mit den Generatoren von eRecht24 inklusive an, so dass sie damit schon sehr gut aufgestellt sind.

Wenn du ganz sicher gehen willst, dann solltest du dir von einen Datenschutzbeauftragten helfen lassen.

 

Blog

Ein Blog ist eine Art Magazin oder Zeitung. Hier erscheinen regelmäßig neue Artikel zu deinem Thema. Hier ist “regelmäßig” das Zauberwort, denn wenn sich wochenlang nichts tut, dann wirkt deine Seite verwaist, ausgestorben, tot. Regelmäßig kann einmal die Woche, alle 2 Wochen etc. bedeuten und nicht zwingend täglich.

Ein Blog ist eine tolle Möglichkeit, Mehrwert zu bieten und schon kleine Lösungen zu geben. Deine Besucher lernen dich kennen und du baust deinen Expertenstatus aus.

Du kannst hier schreiben, Podcasts zum Hören veröffentlichen oder auch Videos, je nachdem, welches Medium dir am besten liegt oder auch eine Mischung anbieten.

Ein Blog ist keine Pflicht, sondern eher schon die Kür. Wenn du keine Lust hast, regelmäßig zu schreiben, dann lass es lieber und veröffentliche einfach so einige Beiträge zu deinem Thema, die du dann entsprechend in der Navigation verlinkst.

 

Referenzen

Wenn du schon Kunden hattest, dann ist es toll, wenn du ihre Bewertungen (Testimonials) auf deiner Seite veröffentlichen kannst. So bekommen potenzielle neue Kunden einen Eindruck, wie es ist, mit dir zusammenzuarbeiten. Das stärkt auch deine Glaubwürdigkeit.

Natürlich sollten es echte Bewertungen sein, das ist klar. Fakes sind absolut tabu.

 

Kontakt & Anfahrt

Das ist kein Muss und du kannst diese Infos getrost in die Fußzeile packen.

Eine Anfahrtsbeschreibung macht natürlich nur dann Sinn, wenn du eine Praxis oder einen Laden hast.

 

5. Nicht zu vergessen – Rechtssicherheit

Impressum und Datenschutz habe ich schon kurz erwähnt, aber es gibt noch andere Punkte wie eine SSL-Verschlüsselung und das leidige Cookie-Thema.

Eine SSL-Verschlüsselung ist notwendig, damit deine Daten sicher übertragen werden. Das erkennst du an dem Schloss-Symbol neben der URL in der Browserleiste.

Google straft unsichere Seiten ab und zeigt sie im Einzelfall schon gar nicht an. Das muss nicht sein.

Bei den Cookies reicht inzwischen nicht mehr die Leiste, die ich immer noch oft sehe und auf der du nur “Ok” anklicken kannst. Inzwischen müssen deine Besucher entscheiden können, ob sie nur notwendige Cookies akzeptieren oder alle.

 

Du hast nun einen gewissen Überblick, auf was du bei der Planung deiner Website alles achten solltest. Du wirst schnell merken, dass es wirklich Zeit braucht, damit das Projekt “Eigene Website” wirklich erfolgreich wird und nicht nur hübsch anzusehen. Es ist ein Prozess, gerade wenn du dir noch nicht zu viele Gedanken über die ersten Punkte gemacht hast. Glaube mir, ich weiß, von was ich spreche, denn am Anfang habe ich schöne Websites für mein Business gemacht, weil ich es konnte und es mir Spaß gemacht hat. Aber ich habe nicht die Basics beachtet und der Erfolg war, sagen wir mal, bescheiden. Ich will dir helfen, dass du keine Zeit und kein Geld verschwendest.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

Welche Ziele kann eine Website haben?

Welche Ziele kann eine Website haben?

Eine Website einfach so ohne zumindest ein Ziel ins Netz stellen macht, unter uns gesagt, nicht wirklich Sinn. Du kannst natürlich damit dein Ego streicheln und einiges an Zeit und Geld investieren, aber wenn du kein Ziel für deine Website definiert hast, dann nimm lieber das Geld und gönne dir einen schönen Urlaub. Da bin ich ehrlich, auch wenn es mein Business ist, Websites zu erstellen.

Es ist eben ähnlich wie bei einer Reise: Wenn du keinen Plan hast, wohin du willst, kommst du irgendwo an, aber nicht da, wo du eigentlich hin möchtest.

Am Ende soll deine Website im Grunde natürlich eines bringen – mehr Kunden. Aber das Wie kann auf unterschiedliche Weise geschehen.

Nur mal so als Hinweis: Du solltest natürlich wissen, wer deine Kunden sind, welche Herausforderungen sie haben und wie du sie unterstützen kannst. Wenn du für alle da sein willst, dann wird es nichts. Glaub mir, das habe ich auch schon versucht und es hat nicht funktioniert.

 

Ziel 1: Informieren

Die Information kann in unterschiedliche Richtungen gehen. Du möchtest zum einen natürlich über dein Angebot informieren, damit deine Besucher wissen, welche Lösung oder Unterstützung sie bei dir finden.

Du solltest auch über dich informieren, denn wenn wir einmal ehrlich sind, da draußen gibt es x andere, die etwas ähnliches wie wir anbieten und mindestens gleich gut sind.

Du solltest deine Leser auch über dich informieren, was dich einzigartig macht und damit meine ich nicht 237 Zertifikate, sondern dich als Person. Zeige dich von deiner menschlichen Seite und erzähle ein wenig von dir. Wenn deine Besucher dich ein wenig kennenlernen, schafft das Vertrauen. Wenn es Gemeinsamkeiten gibt, wirkst du gleich sympathischer, denn wir verbinden uns gerne mit Menschen, die ähnlich ticken.

Natürlich kannst du auch deine Expertise zeigen, indem du interessante Artikel in einem Blog oder als Seiten veröffentlichst. Deine Besucher erhalten gleich einen Mehrwert, vielleicht sogar eine Lösung für ein Teilproblem und sehen, dass du etwas von deiner Materie verstehst.

Natürlich kannst du auch mit Videos oder einem Podcast deine Inhalte aufbereiten. Das ist noch persönlicher und deine Besucher bekommen einen ganz anderen Eindruck von dir.

Wenn die Besucher auf deiner Website nützliche und interessante Inhalte finden, stärkt das den Kennen-Mögen-Vertrauen-Faktor, der am Ende zum Kauf führen kann.

Damit deine Artikel, Videos oder Podcasts nicht ins Leere gehen und du nach dem Gießkannen-Prinzip vorgehst, solltest du dir natürlich vorab Gedanken über deine Zielgruppe machen und auch über das, was sie beschäftigt. Nur so kannst du sie auch abholen und Mehrwert liefern.

 

Ziel 2: Community aufbauen

Viele schwören darauf, sich eine Community über eine Gruppe z.B. bei Facebook oder LinkedIn aufzubauen. Das macht auch absolut Sinn, aber du darfst nie vergessen, dass du damit von diesen Plattformen abhängig bist.

Darüber hinaus solltest du auch daran denken, dass nicht jeder bei den Social Media ist. Diesen Menschen solltest du auch eine Möglichkeit anbieten, mit dir in Kontakt zu bleiben und von dir mit Tipps und Infos versorgt zu werden.

Ich würde dir daher empfehlen,  auch über deine Website deine Community aufzubauen. Das geht am einfachsten mit einem Newsletter, den du regelmäßig verschickst. Als kleinen Anreiz kannst du auch ein Goodie, ein sogenanntes Freebie, anbieten. Das kann ein PDF, eine Videoserie, ein Audio sein, das ein kleines Problem deiner Zielgruppe löst. Auch hier ist es nötig, dass du dir vorher Gedanken über deine (künftigen) Kunden gemacht hast.

Es soll einen kleinen Einblick in deine Arbeit geben und Lust auf mehr machen.

Ein kleiner Hinweis am Rande: In Zeiten der DSGVO solltest du natürlich darauf achten, dass dein Newsletter den rechtlichen Anforderungen entspricht. Die großen Anbieter sind hier aber alle gut aufgestellt.

Auch das Freebie ist nicht ohne und du solltest dich informieren, wie du es rechtskonform mit dem Newsletter verbinden kannst.

 

Ziel 3: Konkrete Angebote verkaufen

Wenn du ein Business hast und nicht auf deiner Website darüber sprichst, was du anbietest und wie man mit dir zusammenarbeiten kann, dann verschenkst du viel Potenzial.

Du kannst deine Website mit Bezahlanbietern wie Paypal oder Digistore24 verbinden. Gerade bei kleinpreisigen Produkten wie einer Meditation oder einem Ebook bietet sich das an, denn da können neue Besucher für wenig Geld direkt eine Lösung erhalten und es kann der erste Schritt auf der Reise mit dir sein, die dann in deinem besten Angebot endet.

Natürlich kannst du auch für deine Besucher auch Kurse und Coachings anbieten, aber meiner Erfahrung nach kaufen die Menschen solche Produkte meist erst dann, wenn sie dich schon ein wenig besser kennen. Da macht es sich bezahlt, wenn du einiges in die Vorarbeit investiert hast und Vertrauen durch Inhalte aufgebaut hast.

Im Gegensatz zu dir verkauft deine Website 7×24. Lass dieses Ziel daher nicht aus den Augen und überlege dir, wie du es erreichen kannst. Dazu brauchst du keine aufwändige Software, eine Verlinkung mit Digistore24 oder Paypal reicht völlig aus.

Extra-Tipp: Informiere dich bitte in jedem Fall über die steuerlichen Regelungen, wenn du nicht nur in deinem Heimatland, sondern auch grenzüberschreitend oder außerhalb der EU (Schweiz z.B.) deine Produkte oder Dienstleistungen anbietest.

Ziel 4: Zeitersparnis durch Automation

Kennst du auch den Mail-Ping-Pong, wenn es um Terminvereinbarungen geht? Das zieht sich wie Kaugummi, weil dann doch immer etwas dazwischen kommt und bis mal einen gemeinsamen Termin findet, können Tage vergehen.

Wie viel bequemer und entspannter ist es, wenn sich deine Kunden einen Termin in einem Kalender selbst aussuchen können. Wenn sich der Buchungskalender mit deinem normalen Kalender abgleicht, dann kommt es auch nicht zu Doppelbuchungen.

Ihr spart euch beide Zeit und es ist auch professionell. Hier gibt es übrigens auch gute kostenlose Varianten wie youcanbook.me. Ich nutze Book like a Boss und da kannst du zwischen einer ausführlichen Variante und einer Kurzvariante der Startseite wählen und es hat noch ein paar andere schicke Features.

 

Ziel 5: Leser- und Kundenbindung

Dieses Ziel geht ein wenig in die Richtung wie das erste Ziel. Wenn dein Blog verwaist ist und sich lange nichts tut, enttäuschst du deine Leser, die sich auf deine Tipps freuen. Wenn du dagegen regelmäßig von dir hören lässt, dann gewöhnen sie sich daran und irgendwann gehörst du dazu. Das kennst du sicher auch von deinen Lieblingsserien. Erst schaut man sich die ersten Folgen an und wenn es dir gefällt, schaust du regelmäßig und freust dich auf die nächste Episode.

Regelmäßig heißt übrigens nicht zwingend wöchentlich, das können gerade auch bei Blogartikeln alle zwei Wochen sein. Bei Facebook & Co. sollte allerdings die Taktung höher sein, denn das ist einfach schnelllebiger als ein Blog oder eine Website, bei der man alles noch einmal nachlesen kann und die Inhalte gut findet.

Auch kleine Geschenke oder Rabatte nur für die Newsletter-Abonnenten dienen dazu, deine Beziehung zu deiner Community zu festigen. Was könntest du zu welchem Anlass mal als Goodie geben? Kleine Geschenke erhalten auch in der virtuellen Welt die Freundschaft.

 

Ziel 6: Unabhängigkeit von fremden Plattformen

Deine Website gehört dir, ganz im Gegensatz zu Facebook & Co.. Hier bist du davon abhängig, welche Möglichkeiten du hast. Du musst dich an die Richtlinien halten, um nicht abgestraft zu werden und wenn eine liebgewonnene Funktion verschwindet, kannst du nichts machen.

Auf Social Media aktiv zu sein ist wichtig, keine Frage. Aber du bist auch abhängig, von den Möglichkeiten, von der Verfügbarkeit, von den Änderungen durch die Anbieter.

Schau dir mal die großen Namen an, wie Mari Smith oder Katrin Hill für Facebook oder Melonie Dorado für LinkedIn. Sie haben eine Website und einen Blog und sind eben nicht nur auf ihren Top-Kanälen unterwegs. Rate mal warum? Sie sind clever und lieben ihre Unabhängigkeit.

Dein Ziel und damit auch das deiner Website sollte jedoch eine gewisse Freiheit und Unabhängigkeit sein. Schließlich willst du bestimmen, was du veröffentlichst, wie oft, in welcher Länge und in welchem Format. All diese Möglichkeiten hast du nur auf deiner Website. Hier kannst du kreativ sein und dich so zeigen, wie du es möchtest. Natürlich alles im Rahmen der Gesetze, aber das versteht sich von selbst.

 

Ziel 7: Mehr Sichtbarkeit

Nicht jeder ist auf Facebook, Instagram, LinkedIn oder einem anderen Social Media-Kanal. Möchtest du wirklich diesen Menschen deine Tipps und Inhalte vorenthalten? Möchtest du darauf verzichten, dass dich diese Menschen kontaktieren, dich kennen lernen und auch von dir kaufen?

Ich wette nein und eine Website ist eine tolle Möglichkeit, dich noch besser und nachhaltiger zu präsentieren statt im Newsfeed zu verschwinden. Du musst nicht das eine tun und das andere lassen. Zu einer wirkungsvollen Marketing-Strategie gehört meiner Meinung nach einfach beides, um möglichst viele Menschen aus deiner Zielgruppe zu erreichen.

 

Wie kannst du die Ziele erreichen?

Natürlich ist ein Mix aus den verschiedenen Zielen möglich und meistens wird es auch so sein. Dann solltest du für diese Ziele auch unterschiedlichen Bereiche auf deiner Website einrichten. So können unterschiedliche Seiten auch unterschiedliche Ziele haben, alle unter dem Dach deiner Website, deines persönlichen und individuellen Schaufenster.

Du könntest mit einem Blog informieren. Setze dazu einen Link oder Buttons auf deiner Startseite oder in der Seitenleiste.

Auf einer extra Seite, die du immer wieder auf anderen Kanälen streust, können sich deine Besucher in den Newsletter eintragen. Du kannst und sollst natürlich auch in den Blogartikeln die Möglichkeit dazu geben. Fordere deine Besucher dazu auf, sich einzutragen.

Zudem kannst du an unterschiedlichen Stellen den Link zu deinem Buchungskalender platzieren, wenn du Gespräche anbietest. Auch hier solltest du deine Leser dazu animieren, auf den Link zu klicken. Lass dir eine charmante Formulierung einfallen und verbinde sie mit dem Nutzen.

Auf Landing Pages und speziellen Seiten informierst du über deine Angebote. Diese speziellen Seiten haben nur einen Zweck: Ohne Ablenkung auf dein Angebot aufmerksam machen. Daher gibt es nur 2 Handlungen, die du auf diesen Seiten machen kannst: Sie schließen oder der Handlungsaufforderung folgen.

Mach es deinen Lesern einfach: Sag ihnen, was sie tun sollen, denn die Aufmerksamkeitsspanne ist online nicht allzu groß und am Handy noch geringer. Sei klar, denn keiner wird sich den Kopf darüber zerbrechen, was du vielleicht mit Andeutungen meinen könntest.

Überfrachte nicht die Navigation mit vielen Punkten. Etwa 5 Hauptnavigationspunkte (+-2) sind ausreichend, denn zu viel Auswahl verwirrt. Wenn ich vor einem Regal mit 20 Erdbeermarmeladen stehe und keinen Favoriten habe, greife ich wahrscheinlich zur palmölfreien Nussnougatcreme, weil mich die Auswahl überfordert. So geht es auch den Besuchern.

Mach es deinen Besuchern einfach und leite sie mit Links, Buttons und Handlungsaufforderungen durch deine Seite.

Wenn du Unterstützung oder eine Überarbeitung möchtest, dann melde dich einfach bei mir.

Du willst mehr Tipps für eine strategische Website? Dann melde dich doch jetzt zu meiner kostenfreien Website-Powerwoche an. Wir starten am 25.05. und ich freue mich, wenn du dabei bist!

 

Du bist mit ü40 zu alt für ein Online-Business

Du bist mit ü40 zu alt für ein Online-Business

Ist das eine Geschichte, die du dir erzählst, dass du mit ü40 zu alt für einen Neustart, ein Online-Business, eine Veränderung bist? Dass du zu alt bist, um deine Träume zu leben, neue Träume zu träumen und in die Tat umzusetzen? Dass du zu alt bist, um dich mit der Technik zu beschäftigen, etwas Neues zu lernen. Was Mariechen nicht lernt, lernt Maria nimmer mehr oder so ähnlich.

Ich sage dir eines, das ist völliger Nonsens. Du bist für dich und dein Leben, dein Glück und deine Zufriedenheit verantwortlich, denn genau diese Gefühle, Erfüllung, deinem Leben einen (neuen) Sinn geben, das alles kommt aus dir selbst und von sonst niemand.

Mit ü40, ach Quatsch, in jedem Alter bist du genau richtig, wenn es darum geht, dass du einen Schritt auf dich selbst zu machst, dir eingestehst, dass du vielleicht in der Vergangenheit noch nicht das gelebt und erlebt hast, was dir wichtig ist. Aber du kannst das Ruder jetzt umreißen.

 

Was sich bei mir ü40 verändert hat

Doch bevor ich hier weiterschreibe, möchte ich dir kurz erzählen, was ich alles mit ü40 verändert habe. Dazu hat es Mut gebraucht, ja, aber jeder Schritt war es wert, auch wenn es sich zum Teil nach Niederlage und Scheitern angefühlt hat. Ich habe daraus gelernt und die Lektionen waren wertvoll:

  • 39: Kündigung meines Angestelltenjobs und erster Versuch einer Selbständigkeit
  • 40: neuer Anstellung
  • 45: 2 Monate Aufbau der Personalabteilung in Indien
  • 47: Kündigung meines ziemlich sicheren Jobs, um mich selbständig zu machen, 3-monatige Auszeit allein in Asien (mehr darüber findest du auf meinem Reiseblog)
  • 49: Auswanderung in die Schweiz

Du siehst, in den letzten Jahren war bei mir ganz schön was los und ja, bei jedem Schritt ging mir die Düse, auch wenn ich im ersten Moment HURRA gerufen habe. Als es ernst wurde, egal ob Indien, meine Kündigungen oder die Auswanderung, ich war immer Feuer und Flamme für da “Projekt”, aber als es an die Umsetzung ging, war mir mulmig.
Das ist auch völlig normal und verständlich, denn es waren alles große Veränderungen und die machen Angst.

Da kommt bei uns die kleine Höhlenfrau wieder zum Vorschein, die ihre sichere Höhle nicht verlassen mag, weil der Säbelzahntiger da draußen lauert. Auch wenn es in der Höhle eng, muffig und langweilig ist. Steckt sie immer noch in dir drin oder sagst du dir, dass du es wagen willst? Dass du wissen willst, was da draußen noch auf dich wartet. Dass du etwas erleben willst, Neues lernen, dich ausprobieren, leben.

 

Verrückt, aber glücklich

Als ich mit 47 gekündigt habe, haben viele den Kopf geschüttelt und mich für völlig verrückt erklärt. In DEM Alter einen sicheren Job schmeißen. Ich hätte mich doch intern bewerben können, der Konzern ist groß genug. Aber ich wollte nicht. Ich wollte frei sein, unabhängig von Uhrzeit, Vorgaben, politischen Spielchen und auch Tätigkeiten, deren Sinn ich nicht immer nachvollziehen konnte.

Ich wollte es einfach riskieren, meinen Traum zu leben und meinen Teil dazu beitragen, dass immer mehr Frauen den Mut fassen, ihre Träume in die Realität zu bringen und sich nicht aufhalten lassen. Denn wenn wir beide einmal ehrlich sind, am meisten stehen wir uns selbst im Weg mit dem, was wir uns selbst erzählen.

 

Fange an, umzudenken

Es ist Zeit, dass du dir anfängst, neue Geschichten über dich zu erzählen. Technik und Business Knowhow kannst du lernen und wir können uns gerne unterhalten. Was du für eine Veränderung mitbringen musst ist deine Sehnsucht nach einem erfüllenden Leben, nach neuen Herausforderungen, nach einer Veränderung. Du musst den Mut haben, den ersten Schritt zu gehen. Nicht unbedingt allein, aber das Gehen selbst wird dir niemand abnehmen.

Ich musste auch eine ganze Menge lernen. Am Anfang hatte ich nur den Wunsch zeit- und ortsunabhängig zu arbeiten und damit meine ich nicht Bali oder Chiang Mai, sondern ohne Wecker, mal im Garten oder auch tatsächlich am Meer, aber nicht zwingend.

Mein roter Faden durch viele Jahre war, dass ich Frauen dabei ermutigen wollte, ihren Weg zu gehen und ein erfülltes, zufriedenes Leben zu führen. Das war meine Motivation für meinen Reiseblog für alleinreisende Frauen, für meine Tätigkeit in der Personalentwicklung und für meine spirituellen Kurse.

Dieser Antrieb ist es heute noch, indem ich Frauen dabei unterstütze, sich darüber klar zu werden, was sie wollen, mit wem sie arbeiten möchten und was sie ausmacht. All das fließt am Ende in die Website, Facebook und Co. ein, denn die Persönlichkeit ist entscheidend. Das meine ich übrigens, wenn ich sage, dass du bei mir mehr als Webdesign bekommst.
Die Technik ist das, was am Ende steht und je nachdem, wo du stehst, steigen wir ein. Das ist mein Teil, den ich dazu beitragen will, dass du dich entfaltest, deinen eigenen Weg gehst und mit deinem Business, deiner Botschaft sichtbar wirst, um auf deine Weise wieder andere Menschen zu unterstützen.

 

Du bist genau richtig

Nein, du bist nicht zu alt mit ü40, um etwas Neues zu beginnen. Du bist nicht zu alt für ein Online-Business. Lass dir das nicht von dir oder anderen einreden.

Es ist auch kein Egoismus, wenn du das tun möchtest, was dein Herz dir sagt. Es hat stattdessen einiges mit Selbstwert und Selbstliebe zu tun. Es ist dein Recht. Lass dich nicht entmutigen, denn am Ende bist du diejenige, die sich fragt, ob sie ihr Leben gelebt hat oder sich nur nach den Vorstellungen anderer gerichtet hat.

Das Drumherum kannst du lernen, wenn du bereit bist, deine Höhle zu verlassen. Ich warte am Eingang auf dich. Dort können wir reden und du entscheidest, in welche Richtung du gehst.

 

10 Tipps, damit du nicht in den Facebook Jail kommst

10 Tipps, damit du nicht in den Facebook Jail kommst

Der Alptraum eines jeden, der auf Facebook aktiv ist – der Facebook Jail. Keine Sorge, ich will dich nicht verhaften und Facebook eigentlich auch nicht, aber es kann vorkommen, dass dein Account gesperrt werden könnte. Ich möchte dir ein paar Tipps an die Hand geben, dass du die Wahrscheinlichkeit deutlich senkst und erst gar nicht in den Knast kommst.

1. Facebook Jail – Was heißt das eigentlich?

Wenn du im Knast von Facebook bist, dann heißt es folgendes: Du kommst nicht oder nicht vollständig an deinen Account. Du kannst nicht posten und nicht kommentieren. Deine Fans sehen unter Umständen deine Beiträge nicht. Je nach Schwere des Vergehens können einzelne Funktionen oder auch der ganze Account bis zu 21 Tagen gesperrt sein.

Das Ganze ist natürlich sehr ärgerlich, gerade wenn deine wesentlichen Marketing-Aktivitäten über Facebook laufen. Hier ist derjenige gut dran, der nicht alle Eier in einem Nest hat und z.B. auch über die eigene Website und den guten alten Newsletter Kontakt mit seiner Community hält. Wenn du im Knast sitzt, dann erkennst du es übrigens an einer Fehlermeldung, die dir sagt, dass ein Feature oder der Account geblockt ist. Du findest darin den Hinweis, dass du gegen die Facebook-Regeln verstoßen hast und dich im Zweifel im Help Center umschauen sollst. Dein Ziel sollte natürlich sein, erst gar nicht in den Facebook Jail zu kommen.

2. So kannst du verhindern, dass du in den Knast kommst

Es ist wie im richtigen Leben – um nicht eingesperrt zu werden, musst du dich an die Regeln halten.  Diese findest du hier und unter Punkt 5 findest du noch die Gemeinschaftsstandards, die Bedingungen für die gewerbliche Nutzung, Werberichtlinien, Richtlinien für Seiten, Gruppen und Veranstaltungen und noch so einiges mehr. Ich möchte dir hier die wichtigsten Fallen zeigen, damit du eben nicht im Facebook Jail landest. Die simpelste Antwort ist: Verhalte dich menschlich und spamme die anderen nicht zu. Wenn du eine Gruppe oder eine Fanpage hast, nimm noch eine zweite vertrauenswürdige Person als Admin dazu. Diese Person kann dann immerhin posten, während du im virtuellen Gefängnis bist.

2.1 Nur ein Account

Das ist eine der grundsätzlichsten Regeln. Ein Mensch – ein Account. Punkt, keine Diskussion. Du hast einen Personalausweis, einen Führerschein, einen Facebook-Account. Dich gibt es einmal und daher auch nur einmal bei Facebook. Gerade Networker haben gerne einmal mehr Accounts, um ihre Produkte zu vermarkten, aber wenn dir der blaue Riese dahinter kommt, dann ist das Eis ganz schön dünn. Wenn es deine Hauptplattform ist, kann es fatal werden. Nutze die Fanpage, wenn du Werbung machen willst und beantrage keinen zweiten Account. Es ist verführerisch, weil auf dem privaten Profil die Reichweite besser ist. Aber den für Werbung zu nutzen widerspricht den Richtlinien, ebenso wie mehrere Accounts zu haben.

2.2 Nimm deinen echten Namen

Auch das ist eine Regel von Facebook. Das nennt sich Hausrecht. Wenn du zu einer Party einlädst, willst du auch, dass sich die Menschen an deine Regeln halten. Das ist bei Facebook genauso. Und wenn du Facebook für Marketing nutzt, dann solltest du ohnehin unter deinem echten Namen handeln, denn das schafft Vertrauen. Oder würdest du einen Coach engagieren, der sich Biene Maja nennt? Verwende bitte deinen echten Namen und wenn du nicht willst, dass alle jeden Inhalt auf deinem privaten Profil lesen, dann regele das über die Einstellungen. Du kannst das für jeden  Post einzeln ändern. Facebook Beitrag als privat markieren Wenn du ein Business hast, dann widerstehe der Versuchung, dein privates Profil wie dein Business zu nennen. Susis Macarons oder Annes Seifen können dir Ärger bringen.

2.3 Keine anstößigen, beleidigenden, rassistischen Inhalte

Da sind die Amis echt prüde und es wurde sogar die Venus von Willendorf zensiert. Das ist eine Statue aus der Steinzeit, die eine nackte Frau darstellt. Hat also nicht wirklich etwas mit Pornografie zu tun und Facebook ist dann schnell wieder zurückgerudert. Aber das zeigt, wie “empfindlich” sie sind. Das mit den beleidigenden und rassistischen Posts versteht sich von selbst. Sei hier aber auch vorsichtig, wenn du flapsige Bemerkungen machst. Das kann auch schnell ins Auge gehen.

2.4 Pass bei den Bildern auf

Manche Bilder wurden schon so oft verwendet, dass Google sie als Spam einstuft. Da schließt sich Facebook an. Wenn man einmal von der urheberrechtlichen Thematik absieht, die allein für sich schon Sprengstoff bietet, vertritt der blaue Riese die (berechtigte) Ansicht, dass Social Media auch sozial sein soll. Es soll um Inhalte von Menschen zu Menschen gehen. Es soll authentisch sein.

Am einfachsten umgehst du diese Falle, indem du Bilder postest, die du selbst gemacht hast. Vielleicht sind sie nicht so toll ausgeleuchtet, die Farben vielleicht matt (dafür gibt es Bildbearbeitung), aber sie sind authentisch. Und genau das ist es, was sich Facebook auf die Fahnen geschrieben hat. Mehr wieder von Mensch zu Mensch. Und ganz ehrlich…. Wer will schon ständig dieselben Stock Fotos sehen? Ich nicht.

2.5 Poste deine eigenen einzigartigen Inhalte

Das geht in eine ähnliche Richtung wie der Punkt davor. Facebook mag es bei den Usern authentisch. Inhalte zu kopieren und als eigene auszugeben ist nicht nur rechtlich unzulässig, das kann dich auch schnell hinter virtuelle Gitter bringen. Wenn du Inhalte gut findest, dann teile sie, aber gib sie nicht als deine eigenen aus. Die Online-Welt ist kleiner als du glaubst. Erstelle deine eigenen Inhalte mit Mehrwert und sorge mit Aufforderungen auch für Interaktion. Das liebt Facebook, weil die Menschen damit auch länger auf der Plattform bleiben. Ivana Drobek Technik-Coach ErMUTigerin

2.6 Achte auf den Health Claim Act

Das ist auch eine Falle besonders für Networker, die Vorher-Nachher-Bilder posten, gesundheitliche Versprechen machen, Abnehmerfolge fast schon garantieren oder reißerisch formulieren. Hier hilft nur eines – es lassen. Wenn du schon über deine Produkte auf deinem privaten Profil sprechen willst, dann erzähle Geschichten, erzähle über die Erfolge deiner Kunden und wie du dich darüber freust. Erzähle sie aus deiner Perspektive und wie es dir den Tag versüßt.

2.7 Versende nicht zu schnell zu viele Freundschaftsanfragen oder Gruppenanfragen

Wenn du zu schnell zu viele Freundschafts- oder Gruppenanfragen stellst, wirst du als Spammer eingestuft. Das gleiche gilt, wenn du zu schnell auf Messenger-Mails antwortest. Dann hält dich Facebook für einen Spammer oder einen Robot und sperrt dich.

Wenn du eine Kontaktanfrage stellst oder annimmst, lass einfach immer ein wenig Zeit zwischen den Mails. Mach nicht nur Copy&Paste, sondern schreibe auch ein paar nette persönliche Sätze dazu. Was ist dir bei dem Menschen besonders aufgefallen? Warum möchtest du dich gerade mit dieser Person verbinden? Sozial, du erinnerst dich? Keiner will nichtssagende Nachrichten oder gleich in der ersten Nachricht Werbung lesen, du nicht, ich auch nicht. Warum ein potenzieller Kunde?

Mach dir ein wenig Mühe und wandle die Nachrichten ab oder füge zumindest einen individuellen Teil dazu.

Tritt nicht zu vielen Gruppen zu schnell bei. Facebook weiß, was du machst. Und glaubt dir nicht, dass du in 237 Gruppen aktiv bist. Dann hast du schon das Label “Marketer” und stehst unter Beobachtung. Vergiss nicht, dass Facebook ein kommerzielles Unternehmen ist und Werbung verkaufen will. Da sollst du nicht einfach so Kunden akquirieren, du sollst bitte dafür zahlen. Lass dir also Zeit zwischen den Anfragen oder Nachrichten, mach es persönlich und miste auch mal gelegentlich aus.

2.8 Poste nicht denselben Inhalt an zu vielen Stellen

Wenn du ein Thema oder selbst eine Frage hast, dann liegt der Gedanke nahe, es in mehreren Gruppen oder auf unterschiedlichen Seiten zu posten. Einmal davon abgesehen, dass in ähnlichen Gruppen die gleichen Menschen sind und viele dann bei einer Lösung vergessen, wieder Entwarnung zu geben, dass die Lösung schon gefunden wurde, nervt es die Admins und Gruppenmitglieder x mal den gleichen Post zu lesen. Das ist Spam und damit kannst du im Knast landen.

2.9 Tagge nicht zu viele Personen

Markiere in einem Beitrag nicht zu viele Menschen und erst recht nicht Personen, die du nicht kennst. Das kann dir schneller als du glaubst einen schlechten Ruf als Spammer einbringen und dich in den Kerker befördern. Hier geht es einfach um Vertrauen und um Ehrlichkeit. Wenn du eine Person nicht kennst, markiere sie nicht in einem Beitrag und erst recht nicht, wenn sie nicht auf dem Bild zu sehen ist. Wenn du glaubst, dass ein Foto für eine bestimmte Person interessant ist und sie ist nicht darauf zu sehen, dann erwähne sie im Kommentar.

2.10 Poste nicht zu viel

Mehr als 5, 6 Posts am Tag, das ist verdächtig, vor allem, wenn es über einen längeren Zeitraum passiert. Das ist kein normales menschliches Verhalten sagt Facebook und schon hast du den Stempel Spammer / Robot auf der Stirn. Verteile deine Inhalte lieber über mehrere Tage statt an einem Tag Facebook zuzuballern und dann wieder einige Tage auf Tauchstation zu gehen. Sei lieber mit weniger Posts täglich konstant dabei.

Entspannen

 

3. Es ist passiert – und was jetzt?

Leider sagt dir Facebook nicht, gegen welche Regel du verstoßen hast. Da hilft nur eines – du ackerst dich durch die Regeln, während du wartest. Böse gesagt, du hast ja jetzt die Zeit. Aber das ist meinst der einzige Weg herauszubekommen, an was es liegen könnte. Warte erst einmal ein, zwei Tage ab und schau nach, was passiert. Manchmal wird die Sperre schon nach wenigen Stunden aufgehoben und dann ist alles wieder ok.

Mach aber dennoch deine Hausaufgaben und versuche herauszufinden, woran es lag.

Hier Facebook anzuschreiben hat wenig Sinn, aber natürlich kannst du dein Glück versuchen. Wenn du nur für ein paar Stunden oder wenige Tage geblockt wurdest, nutze die Zeit, lies ein Buch oder die Facebook-Regeln, um beim nächsten Mal nicht in die Falle zu tappen.

Wenn du selbst nach 21 Tagen keinen Zugang mehr hast, dann, so leid es mir tut, Pech gehabt. Dann hast du so massiv gegen die Regeln verstoßen, dass dein Account und alle Inhalte gelöscht wurden. Dagegen kannst du nichts machen.

Vielleicht fragst du dich jetzt, ob ich schon einmal im Knast war? Ja… aber nur für ein paar Stunden. Mein Vergehen waren zu schnelle Antworten und zu viele Likes, die zu schnell kamen. Nach ein paar Stunden war alles wieder ok, aber der Schreck saß tief. Und davor will ich dich bewahren.

Weil Facebook jederzeit die Regeln ändern kann und du sicher nicht permanent die Richtlinien lesen willst, macht es Sinn, deine Marketing-Aktivitäten nicht nur auf Facebook zu beschränken. Deine eigene Website sollte der Dreh- und Angelpunkt für dein Business sein. Hier bist du nicht von fremden Regeln abhängig, auf die du keinen Einfluss hast. Eine Website sollte zumindest mittelfristig zu deiner Business-Strategie gehören. Wenn du wissen willst, wie ich dich dabei unterstützen kann, dann reserviere dir am besten gleich einen Termin mit mir.

5 Gründe, warum du jetzt mit LinkedIn starten solltest

5 Gründe, warum du jetzt mit LinkedIn starten solltest

Wenn du online mit deinem Business erfolgreich sein möchtest, dann führt kein Weg an den sozialen Medien vorbei. Die meisten von uns sind mindestens auf Facebook unterwegs, doch welche anderen Kanäle machen Sinn?

Das hängt natürlich sehr stark von deiner Zielgruppe und deinem Angebot ab, aber ich würde dir empfehlen, einmal bei LinkedIn vorbeizuschauen. Es sind immer noch sehr viele Führungskräfte, und Angestellte dort vertreten, aber immer mehr Selbständige entdecken LinkedIn als einen erfolgreichen Kanal, um bekannter zu werden, Kontakte zu knüpfen und am Ende auch Kunden zu gewinnen.

Schau einfach mal nach, ob deine Zielgruppe und deine Mitbewerber dort aktiv sind. Wenn ja, dann ist es ein deutlicher Hinweis, dass du es dir auch einmal überlegen solltest, dort zu posten.

Ich möchte dir heute 5 Gründe nennen, warum du jetzt mit LinkedIn starten solltest.

1. Hohe Reichweite

LinkedIn ist das größte Business-Netzwerk weltweit. Im September 2019 hatte es mehr als 645 Millionen Mitglieder und damit eine ganze Menge potenzieller Kunden.

Im Gegensatz zu anderen Kanälen posten noch nicht sooo viele Menschen selbst, sondern informieren sich. Das ist natürlich deine Chance, mit wertvollen Inhalten für deine Zielgruppe auf dich aufmerksam zu machen.

2. Professionell, aber nicht mehr so steif

LinkedIn hat immer noch den Ruf, steif zu sein. Wenn du es mit Facebook vergleichst, ja, da hast du absolut recht. Aber es ist lockerer geworden. Du kannst bei der Kommentar-Funktion zwischen unterschiedlichen Emojis wählen, Videos online stellen und auch Zitate sind ok.
Live-Videos werden auch kommen, die Tests laufen gerade in der Beta-Phase.

Aber es ist immer noch ein Business-Netzwerk, in dem überwiegend Mitarbeiter aus großen Unternehmen, Führungskräfte und Selbständige unterwegs sind. Wenn das deine Zielgruppe ist, dann musst du einfach auf LinkedIn sein.
Hier solltest du in jedem Fall ein professionelles Profilbild verwenden, damit du dich nicht selbst disqualifizierst.

Der Tonfall ist etwas formeller, auch wenn du nicht zwingend siezen musst. Ich tue es zumindest nicht.

Katzenvideos, Urlaubsbilder und ähnliche Inhalte wirst du hier nicht finden und das finde ich ehrlich gesagt auch gut so.

3. Ein kostenloser Account reicht völlig

Du kannst natürlich auch einen Premium-Account buchen, aber für den Anfang reicht der kostenlose Zugang völlig.

Damit kannst du schon sehr viele Funktionen nutzen, dich mit anderen Menschen verbinden, Beiträge und Artikel veröffentlichen, Gruppen gründen, eine Unternehmensseite erstellen etc.
Über SlideShare  kannst du Präsentationen zu deinem Thema hochladen und so mit deinem Wissen auf dich aufmerksam machen.

4. Beiträge und Artikel

Ähnlich wie bei Facebook gibt es einen Feed, in dem deine Beiträge gezeigt werden. Sie verschwinden aber auch mit der Zeit.
Doch du kannst auch Artikel schreiben, die länger und ausführlicher sein können. Diese bleiben auf deinem Profil bestehen und untermauern deinen Expertenstatus. Du kannst also Inhalte veröffentlichen, die immer wieder gelesen werden können, statt zu verschwinden.
Du hast also gleich 2 Wege, um Vertrauen aufzubauen.

5. Viele Möglichkeiten, dich als Experte zu positionieren

Auf deinem Profil kannst du dich mit Videos, mit Grafiken, mit PDFs und mit deinem Lebenslauf als Experte darstellen und dein Angebot präsentieren. Du kannst dir von deinen Kunden deine Kenntnisse bestätigen lassen.

Mit regelmäßigen Beiträgen und Artikeln kannst du auf dich aufmerksam machen und das bei Menschen, die eben nicht auf Facebook oder Instagram unterwegs sind. Je professioneller du dich darstellst, desto eher machst du auf dich aufmerksam und kannst neue Kontakte knüpfen.
Weil LinkedIn ein Business-Netzwerk ist, sind hier die Mitglieder übrigens auch eher bereit, für Qualität höhere Preise zu bezahlen.

Bonus-Tipp: Google liebt LinkedIn

Wenn jemand gezielt nach dir über Google sucht, um sich über dich und dein Angebot über Facebook hinaus zu informieren, dann ist die Chance sehr hoch, dass dein LinkedIn-Profil ganz weit oben angezeigt wird. Das baut mehr Vertrauen auf als ein Facebook-Profil, bei dem du dich hinter Zitaten, Bildern von Blumen und deinen Urlaubsbildern versteckst.

 

Mich findest du natürlich auch auf LinkedIn. Bist du auch schon dort?

7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

Intuition ist ein faszinierendes Thema und hat nichts mit Eso oder Humbug zu tun. Es ist eine wunderbare Quelle für deine innere Weisheit, die in unseren Breiten durch Erziehung und Kopflastigkeit zugeschüttet wurde. Ich wette mit dir, du hast auch schon einmal diesen inneren Impuls gehabt, der dich wie ein Blitz trifft. Und ich wette auch, dass in den meisten Fällen dein Verstand gleich angerannt kam, um dir die Idee auszureden, weil ja 1000 Gründe dagegen sprechen.

Ich möchte dir heute einmal Mut machen, deine Intuition zu entdecken und zu fördern. Dazu verrate ich dir 7 Übungen, die deine Intuition stärken und fördern.

Eines vorweg: Jeder Mensch hat Intuition. Nur nehmen sie manche stärker wahr als andere. Aber jeder kann es lernen, die eigene innere Stimme zu hören und diese ganz persönliche Quelle der inneren Weisheit sich erschließen.

1. Was ist eigentlich Intuition?

Wenn du Wikipedia befragst, dann kommt folgende etwas sperrige Definition, die dann weiter beleuchtet wird:
Intuition ist die Fähigkeit, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder die subjektive Stimmigkeit von Entscheidungen zu erlangen, ohne diskursiven Gebrauch des Verstandes, also etwa ohne bewusste Schlussfolgerungen. Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen.
Alles klar soweit?

Ich möchte mich auf 2 Punkte beschränken, und zwar dass Intuition kreativ ist und der Verstand dabei nicht dazwischenfunkt.

Es ist für mich das berühmte Bauchgefühl, der erste Impuls, den du wahrnimmst und der so schnell hochkommt, dass das Hirn erst einmal ein wenig verdattert ist, bevor es wieder anfängt, alle möglichen Zweifel und Schwierigkeiten dir einzuflüstern.

Ich denke, diese spontanen Impulse kennen wir alle, nur die Frage ist, hören wir sie und achten wir auf sie?

Unsere Intuition ist ein wichtiger Ratgeber in allen Lebensbereichen, im Privatleben und im Business, aber oft genug lassen wir diese wichtige Quelle einfach links liegen.

Eine andere Sichtweise ist, dass unser Gehirn bekannte Fakten zusammenträgt, sie in Bruchteilen von Augenblicken verknüpft und eine Verbindung zur aktuellen Situation schafft, um dir bei deiner Entscheidung zu helfen.

Ich bin der Meinung, dass sich beide Sichtweisen ergänzen. Mal kommt es aus dem Gefühl und mal aus der Erfahrung und dem Wissen.

2. Wie kann ich Intuition besser wahrnehmen?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich mir selbst diese Frage auch oft gestellt habe, obwohl ich eigentlich die Antwort kannte. Ich bin eben auch ein Kopfmensch und wollte genau wissen, wie ich diese ominöse Intuition erkenne, statt einfach zu spüren. Das habe ich inzwischen aber gelernt.

Ich kannte die Situationen, in denen ich quasi aus dem Nichts eine Eingebung hatte und einfach wusste, dass es das Richtige war.

Das war zum Beispiel bei meinem Hochzeitskleid so. Ich hatte das erste an und war mir sicher, das ist es.

Und was ist passiert: Ich glaubte meiner Intuition nicht. Es kann ja nicht sein, dass das erste Kleid DAS Kleid ist. Nebenbei, ich bin nicht gerade ein Fan davon, Klamotten anzuprobieren, also dachte ich, ich will mich selbst austricksen.

Das Ende vom Lied war, ich hätte mir stundenlanges Anprobieren sparen können 😉 Solche Situationen gab es immer wieder und ich bin sicher, du kennst auch solche.

Warum erzähle ich dir diese Geschichte? Ich möchte dir zeigen, dass deine Intuition da ist und zwar die ganze Zeit. Es sind diese Impulse, die aus heiterem Himmel kommen. Sie kommen immer wieder, nur hören wir sie entweder gar nicht oder hören nicht zu.

Du kannst deine Intuition besser wahrnehmen, wenn du dir öfter gönnst, in die Stille zu gehen.

Sie mag Stille oder Situationen, in denen dein Geist frei ist. Das ist bei mir unter der Dusche oder in der Badewanne der Fall. Da hatte ich schon richtig gute Ideen und Einsichten. Wenn Raum da ist, dann kommt sie.

Wenn du deinen Tag mit tausend Aktivitäten zupflasterst, dann hat sie keinen Raum. Sie ist wie ein Vogel, der Platz braucht, um die Flügel auszubreiten.

3. 7 Tipps, um deine Intuition zu stärken

Um deine Intuition zu stärken, gibt es unterschiedliche Wege, die du ausprobieren kannst.

Spüre deinen Körper

In meinen Augen ist der erste Schritt, dass du lernst, dich selbst wahrzunehmen. Setze dich einfach einmal hin und nimm wahr, was du spürst. Den Stuhl, den Boden, die Temperatur, die Geräusche etc. Welche Gefühle kommen hoch? Wo in deinem Körper fühlst du sie? Nimm nur wahr, aber versuche nicht zu bewerten. Wenn dein Kopf beschäftigt werden will, dann zähle einfach auf, was du gerade spürst, völlig neutral.
Diese Übung wird dir helfen, dich mehr bei dir zu verankern.

Sei aufmerksam und achtsam

Sei aufmerksamer, wenn spontane Impulse kommen. Wenn du offen bist und auch deine Aufmerksamkeit dafür öffnest, wirst du sie immer öfter wahrnehmen. Achtsamkeitsübungen können dir dabei auch helfen.

Verbinde dich mit der Erde und dem Universum

Eine weitere Übung ist, dich mit der Erde und dem Himmel/Universum/Deinem Höheren Selbst zu verbinden, um in Kontakt zu sein.

Erde dich, indem du dir vorstellst, wie aus deinen Füßen wunderschöne leuchtende Wurzeln bis ins Herz der Erde wachsen und sich mit der Energie von Mutter verbinden, die dann durch die Wurzeln nach oben in deinen Körper fließt.

Dann stelle dir eine wunderschöne silberne Schnur vor, die von deinem Scheitel in den Himmel und darüber hinaus wächst.

Sie verbindet dich mit dem Universum, deiner geistigen Führung, deinem höheren Selbst und durch sie strömt deren Energie in dich. Beide Energien verbinden sich in dir und auf diese Weise bist du mit allem verbunden und kannst auf die höhere Weisheit zurückgreifen.
Mache diese Übung regelmäßig und verbinde dich auf diese Weise.

Tauche in die Symbolwelt von Karten ein

Das Unterbewusstsein arbeitet mit Bildern und daher funktioniert es auch super, wenn du ihm in seiner Sprache begegnest. Ich stärke daher meine Intuition auch sehr gern mit Karten.

Je nachdem, für was mein Unterbewusstsein offen ist, wo gerade auch mein Fokus ist, nehme ich unterschiedliche Aspekte wahr. Ich schaue ganz offen die Tageskarte an und interpretiere das, was ich zuerst sehe, aus dem Gefühl heraus. An einem anderen Tag kann ich bei derselben Karte etwas ganz anderes sehen und die Botschaft ist eine andere.

Ich nehme ganz andere Symbole wahr und sie lösen bei mir auch immer wieder etwas anderes aus. Je nachdem, welche Message mein Unterbewusstsein mir mitteilen will und auf welche meine Intuition gerade anspringt.

Gehe in die Stille

Gehe in die Stille und sei offen. Du kannst dich auch wieder verbinden und abwarten, was kommt. Vielleicht siehst du etwas, vielleicht hörst du etwas, vielleicht spürst du etwas oder du riechst etwas. Alle Sinneswahrnehmungen sind richtig, denn es ist ganz persönlich, wie du deine innere Stimme wahrnimmst.

Meditieren ist ein wunderbarer Weg, um mit dir selbst und deiner Intuition in Kontakt zu kommen.

Intuitives Schreiben

Du kannst es auch einmal mit intuitiven Schreiben versuchen. Nimm dir 10, 15 Minuten Zeit und fang einfach an, darauf los zu schreiben. Das kann auch in deinen Augen Unsinn sein, aber du wirst sehen, dass nach ein paar Minuten ganz andere Gedanken hochkommen, wenn du deinen Geist nicht zensierst und nicht anfängst zu werten, dir selbst zu erzählen, dass das gerade Mist ist oder du völligen Blödsinn schreibst.

Ich weiß, dass es vielen Menschen und auch dir vielleicht schwer fallen wird, einfach nur zu beobachten und nicht zu werten, aber auch das ist Übungssache. Es wird immer einfacher, je öfter du es tust. Hier ist, wie in so vielen Dingen, durchhalten die Devise.

Werde kreativ

Kreative Tätigkeiten sind wunderbar, um deine Intuition zu fördern. Deine Aufmerksamkeit fokussiert sich auf ein komplett anderes Tun und das schafft Raum dafür, dass dein Unterbewusstsein ohne den störenden Verstand eine Lösung oder eine Idee für dein Thema finden kann. Dabei ist es egal, ob du malst, strickst, Seife siedest, töpferst oder auf eine andere Weise kreativ wirst.

4. Wie kann ich mehr auf meine Intuition hören?

Das ist eigentlich ganz einfach – machen.

Ich weiß, das ist schwieriger getan als gesagt, denn ich habe auch immer wieder mal meine Intuition zur Seite geschoben und am Ende ist mir das Thema dann mehr oder weniger um die Ohren geflogen.

Das letzte Mal war es, als ich die ersten Schritte in eine Kooperation machte. Da war wirklich der Wunsch wirklich der Vater des Gedanken. Es ging um ein Offline-Event mit mehreren Personen und mein Bauchgefühl hat schon am Anfang ein ziemlich rotes Warnlicht leuchten lassen. Ich habe es geflissentlich ignoriert, weil ich die Idee des Events und die Menschen dabei teilweise gut fand. Am Ende des Tages hatte ich zwar einiges an Zeit, aber immerhin kein Geld verloren. Ärgerlich war es trotzdem, dass ich nicht gleich auf meine Intuition gehört habe, aber es war mal wieder ein sanfter Tritt in die richtige Richtung.

Um auf deine Intuition zu hören, brauchst du auch Mut, denn oft lässt sich die Entscheidung nicht rational erklären.

Gerade wenn du anderen Menschen davon erzählst und x Einwände kommen, ist es nicht immer einfach, stark zu bleiben und dein Ding durchzuziehen.

Aber am Ende geht es um dich und dein Leben und wer sollte da besser Bescheid wissen als du selbst?

Wenn du dich auf diese besondere Reise machen willst, um mutiger und selbstbestimmter durch dein Leben zu gehen, dann melde dich doch einfach bei mir und wir reden.

So kannst du mit Zoom live in Facebook streamen

So kannst du mit Zoom live in Facebook streamen

Eines meiner Lieblings-Tools für mein Business ist Zoom {Werbung}, mit dem du live nach Facebook streamen kannst.Oft gehe ich direkt in Facebook live, ohne grosses Schnick-Schnack. Button drücken und los geht´s. Doch es gibt auch Situationen, wenn ich einfach Zoom dazu brauche:

  • Ich will ein Interview live machen. Direkt über´s Handy kann ich keine zweite Person dazunehmen, denn ich habe kein Apfel-Handy. Mit dem geht es, mit meinem nicht. Da ist Zoom die Lösung.
  • Ich möchte mit mehreren Menschen direkt sprechen und es live in meine Gruppe übertragen. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass das Video dort gespeichert wird und ich es nicht noch extra hochladen muss.
  • Ich möchte meinen Bildschirm teilen und zwischen mir und der Präsentation hin und her springen. Das klappt in Facebook selbst zwar einmal, also von mir zu meinem Bildschirm, aber nicht wieder zurück vom Bildschirm zu mir. Mit Zoom ist es kein Problem, den Bildschirm zu teilen und dann die Teilung zu beenden. (Stand Juli 2019).

Wahrscheinlich gibt es noch weitere Einsatzmöglichkeiten, aber das sind meine häufigsten. Daneben nutze ich Zoom für meine Coachings, für Masterminds, für Interviews, für Besprechungen und auch für Webinare. Zoom läuft stabil, hat sinnvolle Funktionen und ich kann damit gleichzeitig ein Audio und ein Video aufnehmen.

Für das Live-Streamen nach Facebook musstest du früher die Webinar-Variante von Zoom {Werbung} kaufen, inzwischen klappt es auch mit der Pro-Variante, die aktuell (Juli 2019) 13,99 € kostet. Weil das Verbinden von Facebook und Zoom nicht ganz einfach ist, möchte ich dir zeigen, wie du es mit einigen Klicks hinbekommst.

Update: 14.04.2020:

Ich zeige dir, wo die Server-URL und den Stream-Schlüssel bei der neuen Ansicht (Live Producer) findest.

 

1. Richte dir einen Zoom-Account ein und buche die Pro-Varinate

Zoom {Werbung} läuft am besten unter Chrome. Die Installation ist eigentlich selbsterklärend, aber ich habe dazu ein PDF erstellt. In einer zweiten Anleitung zeige ich dir, wie du eine Einladung via Zoom annimmst.

2. Erlaube Live Streaming unter Zoom

Gehe auf deinem Profil zu den Meeting-Einstellungen und erlaube das Streamen. Gehe auf Settings und scrolle ganz nach unten. Schiebe den Regler nach rechts, so dass der Hintergrund blau wird und setze die Häkchen, am besten gleich alle vier, dann hast du alle Möglichkeiten abgedeckt.

3. Richte dein Meeting ein

Lass dich nicht irritieren, ein Meeting kann auch ein ganz normales Live-Video sein. Gehe unter “Meetings” auf “Planen neue Sitzung”

Achte darauf, das Häkchen bei “wiederkehrendes Meeting” zu setzen, denn sonst erscheint später nicht die Möglichkeit, live zu streamen. Wähle unter “Wiederkehr” “Keine bestimmte Zeit” aus und speichere die Einstellung.

Sobald du diese Einstellungen gespeichert hast, erscheint ein neues Fenster und nun musst du deine Live Stream Einstellungen konfigurieren. Dazu brauchst du Infos von Facebook.

Dazu öffnest du einen neuen Tabulator in deinem Browser und öffnest dort Facebook. Dann gehst du zum Beispiel in deine Gruppe, in die du streamen möchtest. Wenn du auf deine privaten Seite oder deine Fanpage streamen willst, machst du genauso. Du klickst auf den Live-Video-Button und dann auf “Verbinden.

Hier kannst du die Server-URL und den permanenten Streamschlüssel kopieren.

Wenn du die neue Ansicht (Live Producer hast), dann siehst du erst einmal dieses Bild. Hier musst du runterscrollen.

 

Achte darauf, das Use Stream Key markiert ist (blauer Rand) und kopiere dir hier die Server URL und den Streamschlüssel raus. Dann geht es weiter wie gehabt. Links bei “Posten” kannst du dann auch einstellen, wohin du streamen willst.

 

 

 

Die Server-URL (fängt mit rtmps an) fügst du in das oberste Feld, in Stream URL. Den permanenten Streamschlüssel gibst du in das zweite Feld ein, in Stream Key. In das unterste Feld kommt die URL deiner Gruppe, deiner Fanpage oder deiner privaten Seite, eben die URL des Ortes, wohin du streamen willst.

Dann speicherst du alles und es sieht so aus:

4. Gehe live auf Facebook

Klicke nun auf “Starten der Sitzung” und im neuen Fenster auf “Zoom Meetings öffnen”. Tritt per Computer dem Audio bei. Falls das Video noch nicht läuft, schalte die Kamera ein. Das Kamerasymbol darf nicht durchgestrichen sein.

Klicke dann auf “Mehr”, damit sich ein Menü öffnet und dann auf “Live auf Facebook”.

Nun öffnet sich Facebook und du kannst auswählen, wohin du streamen willst. Natürlich nimmst du hier die Gruppe oder die Seite, die du vorher auch unter Punkt 3 ausgewählt hast. Aber du kannst natürlich auch eine andere Möglichkeit wählen. Das Streamen funktioniert auch auf deiner Seite oder deinem privaten Profil.

Zoom stellt dann die Verbindung zu Facebook her und dann siehst du schon die vertraute Oberfläche Facebook, wenn du live gehst. Füge noch eine Beschreibung dazu, um was es in diesem Live geht und starte die Live-Übertragung mit dem Button unten rechts.

Du siehst noch einmal ein Zoom-Fenster und dann bist du live. Ob alles klappt, kannst du parallel auf dem Handy sehen. Dort siehst du auch die Kommentare der Zuschauer. Daher solltest du immer wieder einmal alles kontrollieren. Schalte aber den Ton beim Handy aus, denn sonst gibt es eine Rückkoppelung. Du agierst bei diesem Live aus Zoom heraus. Du bist nicht in dem Facebook-Fenster wie bei den direkten Lives! Denke daran, auch sicherheitshalber die Aufzeichnung in Zoom zu starten. Wenn du die Aufzeichnung beenden willst, machst du es auch wieder in Zoom über “Meeting beenden.”

Ich hoffe, ich konnte dir mit dieser Anleitung weiterhelfen und wünsche dir viel Erfolg beim Streamen nach Facebook.