Mabon oder die Herbst-Tagundnachtgleiche ist ein Wendepunkt im Jahr. Ab diesem Zeitpunkt regiert die Dunkelheit, auch wenn es zu Beginn noch nicht so deutlich wird, aber nun sind die Nächte wieder länger als die Tage.

Gerade im September wird das Licht weicher und taucht die Landschaft in ein angenehmes Licht. Vielleicht stehen noch ein paar Sonnenblumen in den Gärten oder auf den Feldern und Herbstblumen zaubern weitere Farbflecke in den Morgennebel.

Der Tau fängt sich in den Spinnennetzen und die Vögel sammeln sich, um in den Süden zu ziehen.
mabon_03 Die Blätter beginnen sich zu färben und es dauert auch nicht mehr lange, dann kannst Du Kastanien sammeln. Die sollen übrigens, wenn Du sie in der Tasche hast, Glück bringen.

Wenn Du jetzt auf dem Markt bist, dann kannst Du aus dem Vollen schöpfen. Heimisches Obst und Gemüse im Überfluss, herrlich oder?

Es ist die Zeit der Volksfeste, der Erntedankfeiern, Töpfermärkte und der Weinfeste. Auch die Kühe werden von der Alm herunter ins Dorf getrieben, prächtig geschmückt, wenn es keine Verluste gab.

Auch wenn die Tage noch warm sind und selbst der Oktober noch wunderschön sein kann, der Körper und die Seele bereiten sich langsam auf den Winter vor.

Ruhe kehrt ein.mabon_04

Aber wie sieht es mit Deiner Ernte aus?

Silvester ist der traditionelle Zeitpunkt, an dem neue Vorsätze gefasst werden, aber auch im Frühjahr haben wir die Energie, um neue Projekte zu starten.

Manche Saat, manches Projekt ist aufgegangen und manche sind verkümmert.

Freue Dich über das, was Du geschafft hast und sei nicht traurig über die Sachen, die nicht so gelaufen sind, wie Du es Dir vorgestellt hast.

Du hast, wenn Du etwas begonnen hast,  in jedem Fall etwas mitgenommen und sei es auch nur die Erfahrung. Mir ist es da nicht anders gegangen.

Mein Podcast-Projekt für meinen Reiseblog habe ich nach 6 Monaten eingestellt. Die Resonanz war nicht so, wie ich es mir erhofft habe. Aber ich habe unheimlich viel gelernt. Ich weiß jetzt, wie ich Podcasts aufnehme, der ganze technische Kram eben. Ich kann mir auch noch einmal vorstellen, für diesen Blog einen Podcast zu starten, denn es hat mir auch viel Spaß gemacht.
Letztendlich hat mir auch mein Perfektionismus ein Bein gestellt, denn ich wollte Aufnahmen ohne Ähs und Ähms. Und frage nicht danach, wie aufwändig das ist, die rauszuschneiden…

Mein allererstes Webinar ging dank eines Stromausfalls gnadenlos in die Hose, aber ich weiß jetzt, wie ich ein Webinar über Hangouts veranstalte.

Was ich Dir damit zeigen will ist, dass es an Dir liegt, wie Du die Ergebnisse Deiner Anstrengungen bewertest: Lässt Du Dich dadurch entmutigen oder ziehst Du das Positive für Dich raus und machst weiter?

Sei daher dankbar für alles, was Du erreicht hast und auch für das, was nicht so geklappt hat.mabon_02

Jetzt hast Du in den kommenden Monaten Zeit, Dich neu zu sortieren, zu planen und Dir zu überlegen, wo du stehst und welche Ziele Du erreichen möchtest. Und vor allem kannst Du Dich fragen, ob es wirklich Deine Ziele sind oder ob Du sie für jemand anders erreichen willst.

Wenn Du am Zweifeln bist, dann unterstütze ich Dich gerne dabei, Dir darüber klar zu werden.

Ein paar Ritualideen für Mabon:

  • Schmücke Deinen Altar mit Kastanien, Blättern, getrockneten Hagebutten und Nüssen.
  • Feiere das Ritual während des Sonnenuntergangs in die Dämmerung hinein.
  • Sammele Kastanien und Nüsse.
  • Gehe im Wald spazieren und nimm bewusst die Veränderungen in der Natur wahr, die bunten Blätter, die erdige Luft, die nun ganz anders riecht als im Frühling.mabon_01
  • Meditiere mit Rosskastanien über Fülle und Ernte: Ihre schönen Zeichnungen halten Deine Augen beschäftigt und Du kannst Dich gut darauf fokussieren.
  • Bedanke Dich für die Erfahrungen, die Du in den letzten Monaten machen durftest. Sie haben Dich in jedem Fall weitergebracht, auch wenn die ein oder andere harte Nuss dabei gewesen sein sollte. Gerade diese Erfahrungen machen Dich stärker.
  • Starte jetzt mit einem Dankbarkeitstagebuch, in das Du jeden Tag alles, auch Kleinigkeiten einträgst, für die Du dankbar bist.
  • Sammele drei Haselnüsse. Visualisiere drei Wünsche und lass Deine Wunschenergie in die Nüsse fließen. Wirf sie über Deine linke Schulter und schaue nicht zurück. Wenn Du willst, dann schreibe die Wünsche auf, verstecke die Zettel und denke nicht mehr daran. Erst in einem Jahr öffne wieder die Zettel und schau, was in Erfüllung gegangen ist.
  • Übergangstage wie Sonnwenden und Tagundnachtgleichen sind auch gut geeignet, um zu Orakeln. Pack die Tarotkarten aus und lass Dich überraschen, was sie Dir erzählen. Oder nutze ein anderes Orakel und meditiere über die Botschaft.
  • Zünde ein Feuer an und verbrenne Kräuter vom Vorjahr.
  • Trommel oder rassel Dich ein wenig in Trance.
  • Begegne der Dunklen Göttin in einer Kraftreise oder einer Meditation. Welche Botschaft hat sie für Dich?
  • Opfere den Göttern und Geistern Äpfel, Birnen, Beeren oder Weintrauben. Mutter Erde oder die Erdgöttin der Fruchtbarkeit hat uns reich beschenkt. Gib ein wenig davon zurück.mabon_05
  • Ein Gemüse- oder Zwiebelkuchen passt wunderbar für den Abschluss eines Mabon-Rituals, um Dich wieder zu erden.
  • Mache auch im Herbst einen energetischen Hausputz.

Möchtest Du Unterstützung bei einem Ritual oder einer Kraftreise? Dann maile mich an, ich bin gern für Dich da.

Und jetzt Du: Erzähle doch einmal über Deine Ernte! Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

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Ivana

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Ivana

6 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Erinnerung an Mabon und die wundervollen Ideen, liebe Ivana!

    Mir wird das Herbstliche gerade ganz besonders bewusst, ich war 2 Wochen lang auf Madeira in der Sonne. Aber ich freue mich auf die innere Einkehr, die nach einem sehr intensiven Sommer nun auf mich zukommt. Die werde ich nun an Mabon „offiziell einläuten“!

    Ganz liebe Grüße
    Anna

    1. Author

      Willkommen zurück liebe Anna und ich wünsche dir einen schönen Herbst 🙂

      Liebe Grüße,
      Ivana

  2. Ein sehr schöner Beitrag liebe Ivana,
    vielen Dank für deine Inspirationen.
    Herzliche Grüße
    Gertraud

    1. Author

      Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar, liebe Gertraud 🙂

      Es freut mich, dass Dir mein Beitrag gefallen hat.

      Liebe Grüße,
      Ivana

  3. Liebe Ivana, herzlichen Dank für diese schönen Gedanken und Impulse. Der Begriff Mabon war mir bisher nicht bekannt. Erntedank begleitet mich jedoch schon mein ganzes Leben und ist mir sehr wichtig. Alles Liebe und Gute und herzlichen Grüße aus dem Allgäu Margaretha

    1. Liebe Margaretha,

      vielen Dank für dein Feedback und viel Spass beim Umsetzen 🙂

      Liebe Grüsse aus der Schweiz,
      Ivana

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