Warum bei deinem Business Mut, Freiheit und Liebe eine grosse Rolle spielen sollten

 
 

 

In dieser Episode geht es um zwei meiner wichtigsten Werte, Freiheit und Mut. Dazu kommt auch die Liebe und ich erzähle dir, was das alles mit deinem Business zu tun hat.

Immerhin verbringen wir mit unserer Arbeit einen grossen Teil unseres Lebens und da macht es absolut Sinn, wenn wir uns einmal ein paar Gedanken machen, wie sich alles vereinbaren lässt.

Ich möchte nicht, dass du irgendwann einmal dasitzt und traurig bist, weil du nicht mutig genug warst, deinen Weg zu gehen.

Höre dir also den Podcast an und wenn du lieber liest, ist hier eine leicht gekürzte Version:

Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut, Perikles

Und meiner Meinung kommt noch auch die Liebe dazu, und zwar zu dem, was wir mit der Freiheit erreichen und leben wollen. Aber bevor du dein Hirn damit verdrehst, um herauszubekommen, was ich damit meine, fange ich einfach von vorne an und erzähle dir einmal, was ich unter diesen drei Punkten verstehe und warum ich den Satz des alten Griechen gut finde.

1. Freiheit

Freiheit für dich kann etwas anderes sein als für mich. Es gibt auch ganz unterschiedliche Aspekte, aber gerade im beruflichen Umfeld kannst du hier wunderbar unterscheiden:

Finanzielle Freiheit

Wenn du das erreicht hast, dann hast du keine Schulden, musst nicht jeden Euro (oder ich jeden Franken) umdrehen und du kannst deine Träume verwirklichen, denn für viele braucht es nun einmal Geld. Einer meiner Träume ist, mit Walhaien zu tauchen. Das gibt es eben nicht für lau. Deine Traumküche, eine edle Handtasche oder das Cabrio auch nicht. Und wenn dein Traum ist, eine Schule in Nepal zu bauen, um dort den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, auch dafür brauchst du Geld.

Und wenn wir wirklich ehrlich sind, es geht uns allen um diese finanzielle Freiheit, denn kein Mensch findet es toll, wenn die Gedanken immer nur darum kreisen, wie die Rechnungen bezahlt werden sollen.

Der Betrag, wo deine finanzielle Freiheit anfängt, den musst du selbst festlegen.

Freiheit der Wahl des Arbeitsplatzes

Das hat gleich mehrere Varianten: Für die einen ist es, am Strand zu arbeiten, für mich ist es die Möglichkeit, mich im ganzen Haus auszubreiten oder draußen zu arbeiten. Für dich kann es die Wahl deines Arbeitgebers sein.

Der Arbeitsplatz schließt auch das Umfeld ein, also mit wem du arbeitest, wo du arbeitest und wann. Ich genieße es morgens nicht vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden und ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber das Großraumbüro gehasst. Zu viel Lärm, zu viel Ablenkung und ja, ich habe nicht alle meine Kollegen gemocht. Das tut kein Mensch. Es sind Kollegen, das ist eine Zweckgemeinschaft und wenn man sich gut versteht, ist es ein nettes Zuckerl.

Ich finde es toll, dass ich inzwischen soweit bin, dass ich auch Klienten ablehne, mit denen oder mit deren Themen ich nicht kann. Ich bin eben kein Coach für Herzschmerz. Da gibt es andere und die sind besser. Mich kannst du fragen, wenn es um dein Business geht, deinen Mut, den ersten Schritt zu machen, mit Widerständen umzugehen und dich zu sortieren. Oder endlich den Mut zu finden, allein zu reisen, statt mit einer Gruppe.

Auch du kannst deinen Arbeitsplatz frei wählen, die Zeit der Sklaverei ist zumindest in Europa vorbei. Aber viele haben nicht den Mut, sich neu zu bewerben. Sie kennen die Firma seit der Lehre, haben nichts anderes gesehen, finden es inzwischen furchtbar, aber trauen sich noch nicht einmal die Fühler auszustrecken. Sie glauben die Geschichte vom sicheren Arbeitsplatz. Ich war lange genug in Personalabteilungen großer Unternehmen und kann dir sagen, das ist inzwischen eine schöne Legende. Es gibt Mittel und Wege, auch quasi unkündbare langjährige Mitarbeiter zum Weggang zu motivieren.

Du hast die Freiheit, deinen Arbeitsplatz zu wählen. Auch hier stehe ich dir für die ersten Schritte gern zur Seite. Du bist es wert, dass deine Tätigkeit geschätzt und anerkannt wird. Ständiger Frust macht dich krank und das ist es nicht wert. Auch hier spreche ich aus Erfahrung und du musst nicht die Fehler machen, die ich gemacht habe. Und vor allem musst du nicht noch ewig lang warten, bis dein Körper dir STOP sagt. Oder das Stoppschild ignorieren, so wie ich.

Diese Freiheit solltest du dir nehmen, denn schließlich verbringst du richtig viel Zeit in der Arbeit.

Wäre es nicht wunderbar, wenn du deinem eigenen Rhythmus folgen könntest und das tun, was dir Spaß macht? Nein, ich will nicht, dass du gleich kündigst, aber lass diesem Gedanken einmal Raum und träume ein wenig. Du kannst dir auch neben deinem Job etwas aufbauen, das ist völlig legitim und auch darauf hast du ein Anrecht, solange du deinem Brötchengeber nicht Konkurrenz machst. Ebenso hast du unter bestimmten Voraussetzungen ein Anrecht auf eine Arbeitszeitreduzierung, auch wenn das Arbeitgeber nicht an die große Glocke hängen.

2. Mut

Natürlich brauchst du Mut, um eben diese Freiheit zu leben und da sind wir wieder beim guten alten Perikles.

Du musst bereit sein, zu springen, für deine Freiheit einzutreten und deinen Weg zu gehen. Wenn du nicht deinen Weg der beruflichen Freiheit (oder jeder anderen) gehst, wird ihn keiner für dich gehen und am Ende wird nur ein Mensch darunter leiden – du. Irgendwann wird der Moment kommen, an dem du sagst, ach hätte ich.Stelle dir die Frage, was wirklich das Schlimmste sein könnte, was passiert. Und dann, wie wahrscheinlich ist es wirklich? Ich habe die Devise, dass ich es lieber mache als aushalte, lieber gehe als bleibe, wenn ich leide. Gut, ich gestehe, ab und zu brauche ich auch einmal einen liebevollen Tritt, aber dann gehe ich und jammere nicht über die blauen Flecken, die der Tritt hinterlassen hat.

Ja, du brauchst Mut, wenn es darum geht, Verantwortung für dich zu übernehmen oder als ersten Schritt überhaupt zu erkennen, dass du sie hast, sonst niemand. Schließlich bist du ein erwachsener Mensch und damit eben für dich verantwortlich. Punkt, ist so.

Ich verstehe sehr gut, dass Mut fehlen kann. Da kommen Verhaltensmuster hoch, alte Glaubenssätze, Ängste, das volle Programm. Ich habe all diesen inneren Dämonen ins Auge geschaut, geschluckt und bin losgegangen. Das kannst du auch, davon bin ich überzeugt. Du musst dich nur entscheiden.

3. Liebe

Das führt mich zum letzten Punkt, der Liebe. Ich rede jetzt nicht hier von der romantischen Liebe. Die ist auch wichtig, aber es geht mir hier um die aufrichtige Liebe zu dir selbst und zu dem was du tust, zu deiner Vision, zu dem, was dich antreiben würde, wenn du es zulassen würdest.

Deine Liebe, deine Akzeptanz von dir selbst, hat nichts mit Egoismus zu tun. Es ist etwas Essentielles, wenn du dich so annimmst, wie du bist. Kein Narzissmus, sondern ein warmes Gefühl, innere Ruhe und Frieden. Wenn du dir im wahrsten Sinne des Wortes selbst bewusst bist, mit all deinen Macken, deinen unglaublichen Fähigkeiten, deinem Herzen und der Verbundenheit deiner Seele mit allem, dem Universum, dann kann das auch kein Egoismus, kein Narzissmus sein. Du siehst deine hellen und deine dunklen Seiten und nimmst sie an.

Du erkennst, was für dich wirklich wichtig ist und das willst du leben. Das können die unterschiedlichsten Dinge sein und ja, daraus kannst du auch einen Beruf machen, der dich erfüllt. Oder auch nicht, das entscheidest du selbst.

Am Ende des Tages ist es mir wichtig, dass du etwas machst, was dich erfüllt, was dein Herz zum Singen bringt, was dich zufrieden strahlen lässt.

Diese Liebe wird dir den Mut schenken, um das zu tun, was Freiheit für dich ist. Und damit sind wir wieder am Ausgangspunkt. Daher gehören diese drei Werte für mich zusammen, gerade auch im beruflichen Umfeld und im Business.
 

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Ivana

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