Rückblick – Ein Jahr nach meinem Ausstieg

Kennst Du die Erinnerungsbilder von Facebook? Der gute Mark Zuckerberg hat mich daran erinnert, dass ich fast vor einem Jahr meinen letzten Arbeitstag hatte.

Das war für mich Anlass genug für einen kleinen Rückblick auf die letzten 12 Monate.

Das Titelbild zeigt übrigens einen Teil des Abschiedsblumenstraußes von meinen damaligen Kollegen.

Und zugleich nehme ich mit dem Artikel auch an Maras Blogparade teil, in der es um die weibliche Art des Erfolgs geht, denn ich fühle mich erfolgreich, egal, was andere denken mögen.

Was habe ich geschafft?

Ich stelle mich jetzt einfach einmal selbst auf ein Podest und feiere meine Erfolge:

  • Ich habe mir wieder mehr Leben zurückerobert.
    Ein Ergebnis ist dieser Blog, denn ich verstecke mich nicht mehr vor lauter Angst, in eine komische „Eso-Ecke“ gestellt zu werden. Wenn Du hier mitlist, weißt Du ja, dass ich da eher pragmatisch bin.
  • Weil es mir am Herzen liegt, habe ich mit diesem Blog auch mein Soul Business gestartet.
    Ich liebe, was ich tue, ich stelle mich gern Veränderungen und Herausforderungen, ich setze meine Träume um, ich lebe authentisch und  unterstütze Frauen dabei, die auch diesen Weg gehen wollen.
    Ganz einfach, weil es das Beste ist, was man machen kann – sich selbst kennenlernen, Träume zu leben und authentisch sein.
    Dafür musst Du nicht gleich kündigen oder Dich selbstständig machen, sondern es können auch andere Träume sein, Deine Träume eben!
    kl_ich
  • Ich habe in den letzten 12 Monaten 10 Länder besucht.
    Gleich nach meinem Ausstieg war ich drei Monate in Asien und habe Indonesien, Malaysia und Singapur besucht.
    Danach war ich viel in Europa unterwegs, in Deutschland, Portugal, Schweiz, Kosovo, Albanien, Montenegro und Mazedonien.
    Dieses Jahr stehen noch Italien und vielleicht auch das Baltikum an.
    Das Reisen macht mir immer noch unglaublich viel Spaß und ist neben der Selbstständigkeit der beste Weg zur Persönlichkeitsentwicklung.
    In beiden Bereichen lernst Du so unglaublich viel über Dich. Du lernst Dich in Extremsituationen kennen, wie Du mit Zweifel und Hader umgehst und die beste Lektion ist, dass es immer weitergeht.
  • Ich habe zwei Bücher veröffentlicht, einen Ratgeber für alleinreisende Frauen und einen für Nepal. Der ist vor allem für die interessant, die eben nicht trekken wollen.
  • Ich habe meinen Tauchschein auf Gili Air in Indonesien gemacht.
  • In den letzten 12 Monaten habe ich unglaublich viel gelernt: über Marketing, über Kooperationen, wie man Podcasts macht, wie man bloggt, NLP und und und.
  • Ich habe online und offline tolle Menschen kennengelernt, die den gleichen Weg gehen und die mich inspirieren.
  • Ich habe kapiert, dass ich mir im Weg gestanden habe – und manchmal auch noch stehe, aber ich erkenne das kleine Teufelchen jetzt und weiß, wie ich damit umgehe.
  • Mein Perfektionismus kommt immer noch manchmal hoch, aber immer weniger.

Was hat sich geändert?

Durch mein verändertes Leben habe ich mich selbst auch verändert.

kassensturz_02Ich kann zeit- und ortsunabhängig arbeiten und mache das auch, wobei der Ort mal die heimische Terasse, eine Veranda am Lake Toba auf Sumatra oder ein Hotelzimmer in Mazedonien sein kann.

Ich lebe in meinem eigenen Rhythmus und das bedeutet auch mal bis 9 zu schlafen, aber dann auch bis 22 Uhr, 23 Uhr zu arbeiten, manchmal noch länger.

Ich achte mehr auf mich und höre mehr auf mich. Ich mache mehr von dem, was mir guttut.

Jammern, motzen und negative Stimmungen sind fast komplett aus meinem Leben verschwunden.

Mittags ein oder zwei Stunden Pause machen, raus gehen, einen langen Spaziergang machen, mich inspirieren lassen und dann weitermachen gehört zu meinem Alltag. War früher undenkbar.

Meine Einstellung zu mir und zu meinen Fähigkeiten hat sich verändert. Ich sehe mehr, wer ich bin, was ich kann und was ich bewegen will.

Während des letzten Jahres habe ich auch meine ursprüngliche Ausrichtung geändert, weil ich erkannt habe, dass ich auf andere Weise mehr verändern kann.
Angst vor dem Alleinreisen ist nur ein Aspekt der Angst, seine Träume nicht zu leben, nicht authentisch zu sein oder sich mit sich selbst auseinanderzusetzen.
Doch diese Ängste haben nicht nur alleinreisende Frauen, sondern ganz viele, die mit Reisen nichts am Hut haben. Das will ich ändern.

Ganz losgeworden bin ich meine Existenzängste nicht und ich glaube, das wird auch noch eine Weile brauchen.
Aber ich habe gelernt, sie zu akzeptieren, ihnen ihren Raum zu geben und mich dennoch nicht von ihnen verrückt machen zu lassen. Sie haben ihre Berechtigung, aber sie halten mich nicht mehr davon ab, meinen Weg zu gehen.

Wo ist noch Luft nach oben?

Wenn Du bis hierher gelesen hast, dann könntest Du vielleicht denken, dass ich auf der rosaroten Wolke Nummer 7 schwebe und mein Leben nur aus eitel Wonne Sonnenschein besteht. Das wäre schön, ist aber nicht so.

ballonEs gibt da durchaus noch Bereiche, wo Luft nach oben ist.

Wenn ich mir meine monatlichen Einnahmen anschaue und mit denen vor einem Jahr vergleiche, da ist schon eine Lücke.

Ich weiß, dass es seine Zeit dauert, bis die Selbständigkeit läuft und ich bin ein ungeduldiger Mensch.
Das ist auch eine Lektion, die ich gerade lerne und an der ich sicher noch eine Weile knabbern werde. Aber ich bin schon besser darin.

Auch Luft nach oben ist noch bei meinen Kunden, das könnte gern mehr sein. Hier werde ich in der nächsten Zeit einiges anpassen, ändern und noch mehr raus gehen, sichtbarer werden.

Wie geht es weiter?

Ich bin fest entschlossen, meinen Weg weiterzugehen, auch wenn es Widerstände gibt und geben wird.

Ich werde weiterhin hier und auf meinem Reiseblog schreiben. War klar, oder?

Ich will auch mehr kleine Impulsvideos machen, denn das macht mir viel Spaß und ist mal eine nette Abwechslung zwischendrin.

Natürlich sind schon wieder einige Reisen in Planung. Ich bin immer noch hungrig danach, die Welt kennenzulernen, neuen Menschen und Ideen zu begegnen, neue Erfahrungen zu machen.

Eine zusätzliche Ausbildung steht ab Herbst an und wird mich bis Ende April 2017 beschäftigt halten.

Ich trage mich auch mit dem Gedanken, wieder ein Buch zu schreiben, aber da muss sich noch die Idee etwas festigen.

Ich will auch das weitergeben, was ich gelernt habe, denn das Rad muss nicht immer wieder von Neuem erfunden werden und nicht jeder muss den gleichen Fehler machen.

Es gibt Abkürzungen, auch wenn Du den Weg dann letztendlich selbst gehen musst. Aber vielleicht ersparst Du Dir den ein oder anderen Stolperer und da will ich Dich bald mit meinem ersten Kurs oder auch gern persönlich im Coaching unterstützen.

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen oder Dich, noch besser, inspiriert hat, dann freue ich mich über Deinen Kommentar!

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Ivana

Ivana

Als ganz besondere Reisebegleiterin verbinde ich Naturspiritualität mit persönlicher Entwicklung. Ich begleite in meinen Coachings Frauen dabei, in ihren Mut, ihre Selbstliebe und ihr Vertrauen zu kommen, um ein Leben nach ihren Vorstellungen und Werten zu leben.
Ivana

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11 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zum 1-jährigen Freiheitsjubiläum <3

    Du hast Recht, die Parallelen bei uns sind echt krass. Auch wenn ich nicht wirklich reisen war in den letzten 12 Monaten und Dich darum ein bisschen beneide 😉

    Aber ansonsten… hammer. Ich freu mich jedenfalls mit Dir. Für mich war das einjährige Freiheitsjubiläum jedenfalls richtig ein Grund zu feiern!

    Alles Liebe und Gute für das nächste, spannende Freiheitsjahr – Du hast ja genau wie ich auch große Pläne!

    Alles Liebe
    Suzanne

    1. Author

      Danke liebe Suzanne und Glückwunsch auch an Dich zu Deinem Jubiläum!

      Bei mir ist es morgen soweit, ich habe tatsächlich bis zum letzten Tag gearbeitet. Ich denke, da werde ich mit meinem Mann anstoßen 🙂

      Ich bin in jedem Fall gespannt, wie es bei uns beiden weitergehen wird.

      Liebe Grüße,
      Ivana

  2. Liebe Ivana,

    erst einmal möchte ich Dir ganz herzlich zu Deinem einjährigen Jubiläum gratulieren.
    Dein Artikel ist wieder sehr inspirierend und mutmachend.
    Es ist schön dass Du Deinen Weg gehst.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    1. Author

      Liebe Sabine,

      herzlichen Dank für Deinen Kommentar und Deine Wünsche 🙂

      Liebe Grüße,
      Ivana

  3. Hallo Ivana, auch von mir innige Glückwünsche an dich, die so viel Mut aufbringt, ich finde das großartig! Ja, frau ist manchmal nah dran an der Schwelle , alles berufliche hinzuschmeißen, das Herz schreit, aber der „Verstand“ lässt es (noch) nicht zu. Mach weiter so! Grandios! Liebe Grüsse!

    1. Author

      Vielen lieben Dank für Deine Glückwünsche, liebe Naturhexe 🙂

      Irgendwann „überschreit“ dann vielleicht das Herz den Verstand und das ist nicht das schlechteste, denn erst wenn es auch dem Herzen gut geht, geht es dem ganzen Menschen gut.

      Liebe Grüße,
      Ivana


  4. Ich bin heute das erste Mal auf deiner Seite gelandet und das wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein. ? Ich liebe solche Geschichten. Früher sprach man dabei von Aussteigern. Leute, die aus dem System ausstiegen und ihr eigenes Ding machten. Manche taten sie als Spinner ab, dOch ich war immer schon ein Bewunderer dieser Aussteiger. Wahrscheinlich, weil ich durch meine Erziehung auch in ein System hineingepresst wurde für das ich nicht geschaffen bin, da ich hier meine Kreativität nicht ausleben kann.
    Leider habe ich das erst vor kurzem erkannt, doch es ist nie zu spät und deswegen liebe ich solche Geschichten wir deine hier, die Mut zum Umbruch machen.
    LG
    Edith

    1. Author

      Liebe Edith,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine lieben Worte.
      Du sagst da etwas Wahres – es ist nie zu spät und ich drücke Dir die Daumen, dass Du Deinen Weg gehst. Und wenn ich Dich dabei inspirieren kann, umso besser 🙂

      Liebe Grüße,
      Ivana



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