SEO (Suchmaschinenoptimierung/ Search Engine Optimization)ist ein riesiges Feld und nicht umsonst gibt es dafür Expert*innen, die sich darauf spezialisiert haben. Um deine Seite für SEO zu optimieren, kannst du mit einfachen Maßnahmen beginnen. Eine vernünftige interne und externe Verlinkung gehört dazu.
 

1. Was sind interne Links?

Interne Links sind Links, die du innerhalb deiner Website setzt. Wenn du über ein Thema schreibst und schon einen anderen Beitrag verfasst hast, dann macht es Sinn, diesen Beitrag zu verlinken.

Du bietest auf diese Weise deinen Besucher*innen mehr Wert, indem du ihnen weitergehende Informationen gibst. Sie bleiben länger auf deiner Website. Das ist wiederum ein Zeichen für Google, dass diese Seite hilfreich ist und Google möchte wiederum den eigenen Nutzern gerade die Seiten vorschlagen, die ihnen weiterhelfen.

Eine längere Aufenthaltsdauer ist also für dich, für deine Besucher*innen und Google gut. Die internen Links helfen dir dabei.
Du kannst dir auch überlegen zusätzlich ein Plugin zu nutzen, das ähnliche Seiten unterhalb deines Blogbeitrags einblendet. Ich nutze dafür WordPress Related Posts Thumbnails.
In jedem Fall solltest du deine Startseite für deine interne Verlinkung nutzen und hier auf deine Angebote mit den entsprechenden Schlagworten (Keywords) verlinken, denn die Startseite hat eine große Bedeutung, weil auf ihr die Besucher*innen in der Regel ankommen.
 

2. Was sind externe Links?

Bei externen Links unterscheidet man zwischen Links, die von deiner Website auf andere verweisen und zwischen den Links, die von anderen Websites auf deine gehen (Backlinks).

Ich würde dir empfehlen, nicht nur interne Links zu setzen, sondern auch externe.

Auf diese Weise verlassen zwar deine Besucher*innen deine Website, aber sie wissen, dass sie bei dir auch weitere Infos und andere Blickwinkel auf ein Thema bekommen. Es zeugt natürlich zudem von einer selbstbewussten Haltung, wenn du zeigst, dass du anerkennst, dass andere in manchen Bereichen einfach besser sind.
Was denkst du, was deinen Besucher*innen mehr gefällt: Jemand, der großzügig ist und kein Problem damit hat, wenn die eigene Community von anderen profitiert oder jemand, der krampfhaft versucht, die Menschen nur bei sich zu halten?

Backlinks haben einen umso größeren Wert, je renommierter die Seite ist, von der auf dich verwiesen wird. Wenn Google sieht, dass eine Seite mit einem großen Vertrauenswert auf dich verlinkt, dann ist es ein Zeichen, dass deine Inhalte richtig gut sein müssen, denn sonst würde diese Website dich nicht verlinken.
Du profitierst natürlich ebenfalls von diesem Vertrauen, denn genauso wie Google denken die Besucher*innen der verlinkenden Website.

Aber auch Backlinks von Websites mit einer “normalen” Reichweite sind super und unterstützen euch beide dabei, bei Google besser platziert zu werden.


 

3. Was solltest du beachten?

Setze sprechende Ankertexte

Der Text, hinter dem sich ein Link verbirgt, sollte so aussagekräftig sein, dass man leicht erkennen kann, was einen danach erwartet.
“Hier weiterlesen” ist daher nur sehr bedingt ein guter Ankertext. Besser wäre z.B. “Hier findest du weitere Infos zu Entspannungsmethoden” und du verlinkst Entspannungsmethoden. Perfekt ist es, wenn sich der Ankertext ganz natürlich in den Text einfügt und noch dazu ein Keyword enthält. Keywords sind die Begriffe, die du in Suchmaschinen eingibst, wenn du etwas zu einem Thema wissen willst.
 

Hebe Links farblich hervor

Um wirklich von Links zu profitieren, müssen deine Besucher*innen sie auch als solche erkennen. Nimm am besten für Buttons und Links immer dieselbe Farbe, dann gewöhnen sich deine Besucher*innen daran, dass beim Klick auf diese Farbe immer etwas passiert.
Die Farbe sollte sich gut vom Text abheben und sichtbar sein. Zusätzlich kannst du auch mit Unterstreichungen und fetter Schrift arbeiten.
 

Platziere den Link im Text selbst

Links, die sich ganz natürlich in den Textfluss einfügen, sind “wertvoller” als Links in einer kleinen Linksammlung, die z.B. im Footer oder in der Seitenleiste zu finden sind.
 

Achte auf inhaltlichen Zusammenhang

Der Link sollte natürlich auf eine Seite verweisen, die mit dem Haupttext in Zusammenhang steht. Es macht keinen Sinn, wenn ich mich gerade für Entspannungsmethoden interessiere und dann auf einer Seite lande, auf der es um Suchmaschinenoptimierung geht.
 

Kennzeichne Werbung

Das ist eine Pflicht, die sich aus dem Wettbewerbsrecht ergibt. Wenn du einen Beitrag schreibst, gehen deine Leser*innen erst einmal von einem informierenden/redaktionellen Text aus und bewerten ihn ganz anders als einen Werbetext. Genauso wie im Fernsehen Schleichwerbung verboten ist, ist sie es auch online.
Werbung muss klar gekennzeichnet werden, am besten direkt neben dem Link. Du musst immer darauf hinweisen, wenn du für den Link Geld oder eine andere Gegenleistung erhältst.
 

Setze den Link auf sponsored oder no follow bei bezahlten Links

Wenn du einen Link z.B. auf Amazon setzt und beim Affiliate-Programm Partner bist, musst du den Link auf no follow setzen oder noch besser auf sponsored. Damit sagst du Google, dass dieser Link nicht gewertet werden soll, weil es sich um Werbung handelt. Tust du das nicht, verstößt du gegen die Google-Richtlinien und kannst mit deiner Reichweite gedrosselt werden.
Für das no follow-Attribut kannst du dir auch das Plugin Ultimate Nofollow installieren, wenn du es nicht manuell im Code einfügen willst.
 

Vermeide Link-Farmen

Früher war es “Mode” sich in viele Linkverzeichnisse einzutragen, denn das gab viele Backlinks. Irgendwann hat Google gefunden, dass das nicht wirklich Mehrwert für die Besucher bringt und straft es ab, indem es diese Links entwertet. Lass einfach die Finger davon.
 

Vorsicht beim Geschäftsmodell Link gegen Geld

Gerade mit meinem Reiseblog werde ich häufig angeschrieben, ob ich nicht einen Link gegen Geld setzen will, am besten natürlich ohne die Nofollow / Sponsored-Kennzeichnung und ohne Kennzeichnung als Werbung. Hier kann ich nur eines sagen: Finger weg! Du trägst das Risiko und die anderen profitieren von deiner Reichweite und deiner Vertrauenswürdigkeit.
Das bisschen Geld ist es nicht wert, dass dich Google abstraft. Natürlich gibt es auch seriöse Firmen, die sich an die Spielregeln halten und hier spricht absolut nichts dagegen, wenn der Link/das Angebot thematisch passt.
 
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