Manche Hoster bieten keine Ein-Klick-Installation von WordPress an und du musst es manuell installieren. Ich zeige dir, wie das Schritt für Schritt geht.

Wenn dein Hoster auch keine SSL-Verschlüsselung anbietet, die du hinzubuchen kannst, dann solltest du ihn dringend wechseln.
Ich kann dir meinen Hoster All-Inkl (Werbung) empfehlen.
Eine manuelle SSL-Verschlüsselung ist möglich, aber aufwändig und nicht ganz einfach.
Zudem musst du das Sicherheitszertifikat regelmäßig aktualisieren. In meinen Augen ist das zu viel Aufwand für eine Ersparnis, die im Bereich von wenigen Euro liegt.
Darüber hinaus gibt es die kostenlosen Zertifikate auch nicht in unbegrenzter Anzahl.

Für eine manuelle Installation brauchst du ein FTP-Programm, mit dem du WordPress auf den Server deines Hoster hochladen kannst, eine neue leere Datenbank und natürlich WordPress selbst.

Voraussetzung für die WordPress-Installation ist, dass du bereits eine Domain gekauft und angelegt hast.

1. Vorbereitung

1. WordPress

Im ersten Schritt lädst du dir die aktuelle Version von WordPress bei wordpress.org herunter.

Achtung: Verwechsele das nicht mit wordpress.com. Das ist zwar auch WordPress, aber das ist die Website, bei der du WordPress als Baukasten buchen kannst.

Wenn du das gepackte Archiv heruntergeladen hast, dann speicherst du es bei dir auf deinem Laufwerk in einem eigenen Ordner und entpackst das Archiv (ZIP). Dazu brauchst du ein Auspack-Programm wie z.B. winzip.

Vermutlich wirst du schon so ein Programm auf dem PC haben.

Ausgepackt sieht es dann etwa so aus:

2. Datenbank anlegen

Als nächstes loggst du dich bei deinem Hoster ein und legst dort eine MySQL-Datenbank an.

Ich kann es dir nur am Beispiel von All-Inkl zeigen. Wenn du bei einem anderen Hoster bist, wird dir die Hilfsfunktion sicher zeigen, wie es funktioniert.

Du loggst dich zunächst in die technische Verwaltung ein und gehst bei Datenbanken auf „neue Datenbank anlegen“:

Dort fügst du für Datenbank eine Beschreibung ein und vergibst ein Passwort. Das kannst du dir auch generieren lassen.

Bei der Beschreibung ist eine Kombination aus Websitename und Datum sinnvoll, damit du den Überblick behältst, wann welche Datenbank für welche Website erstellt wurde.

Verwechsel die Beschreibung nicht mit dem Datenbank-Namen, das sind 2 unterschiedliche Bezeichnungen. Der Name wird von dem Hoster vergeben.

Die Beschreibung kann dann z.B. deinewebsite-2021-01-27 sein.

Wenn du alles eingegeben hast, speicherst du.

Es öffnet sich die Datenbankübersicht und du siehst im grünen Balken den Namen der Datenbank. Bei All-Inkl ist der Datenbankname und der Nutzername identisch, aber das muss nicht so bei jedem Hoster sein.

3. FileZilla

Wenn du keine Möglichkeit hast, bei deinem Hoster direkt Dateien hochzuladen oder er eine Beschränkung hinsichtlich der Dateigröße hat, benötigst du ein FTP-Programm.

FTP steht übrigens für File Transfer Protocol, also Dateiübertragungsprotokoll.

Filezilla ist ein sehr verbreitetes Programm, das auch regelmäßig aktualisiert wird. Ich verwende es selbst, gerade wenn ich große Dateimengen hochlanden will.

Du kannst es dir für die unterschiedlichen Betriebssysteme (Windows, iOS, Linux) kostenlos herunterladen.

Sobald du dir Filezilla heruntergeladen hast, installierst du es auf deinem Computer.

Wirklich sexy schaut die Oberfläche nicht aus, aber was soll´s.

Du brauchst nun später die Server-Adresse, den FTP-Benutzernamen und das FTP-Passwort. Das erhältst du bei deinem Hoster.

Bei All-Inkl findest du die Angaben in der technischen Verwaltung. Du loggst dich im KAS Login ein, klickst auf FTP, Domain oder Subdomain und dann auf Bearbeiten. Dort findest du alle Angaben.

Eine Domain heißt meinewebsite.de, eine Subdomain z.B. kurse.meinewebsite.de. In der Regel wirst du erst einmal eine Domain anlegen.

Du kopierst dir diese Angaben (Servername, Benutzername, Passwort) und fügst sie bei Filezilla ein.

Wenn du einen anderen Provider hast, findest du sicher in der Hilfe die nötigen Schritte.

Damit sind die Vorarbeiten fertig und es geht mit der Installation weiter.

2. Installation

1. Dateien hochladen

Nun suchst du bei Filezilla im linken Fenster den Ordner, in dem die ausgepackten WordPress-Dateien liegen.

Oben trägst du die Server-Adresse, den FTP-Benutzernamen und das FTP-Passwort ein und klickst auf „Verbinden“

Dann suchst du die richtige Website und ziehst du alle Dateien von der linken auf die rechte Seite in das oberste Verzeichnis.

Das Hochladen dauert etwas und du siehst, wie es rattert. Die rechte Seite füllt sich auch langsam. Am Ende sieht es etwa so aus:

2. WordPress auf der Website installieren

Nun gibst du im Browser deine URL, also den Namen deiner Website ein und bestätigst mit der Enter-Taste. Du wählst deine Sprache aus und weiter geht es:

Bei All-Inkl ist der Datenbankname und der Benutzername identisch. Das kann bei deinem Hoster anders sein. Das Passwort ist das Datenbank-Passwort.

Datenbank-Host und Tabellen-Präfix lässt du so wie sie sind.

Du gibst die Daten ein und klickst dann weiter auf „Senden“.

Wenn du alles richtig gemacht hast, kommt dieses Fenster und du klickst auf „Anmelden“:

Als letzten Schritt gibst du deinen Benutzernamen und dein Passwort ein und es kann endlich losgehen!

Nun bist du im Backend und kannst beginnen, die Einstellungen vorzunehmen.

Herzlichen Glückwunsch, du hast die manuelle Installation von WordPress gemeistert!

Wenn du dennoch Bedenken hast, ob du es allein schaffst oder Unterstützung bei deiner Website haben möchtest, dann lass uns doch einmal reden. Buche dir ein kostenloses Erstgespräch mit mir und lass uns schauen, wie ich dich dabei unterstützen kann, online durchzustarten.

  

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Ivana
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