Meine Business-Tools

Ich werde oft gefragt, was ich einsetze. Daher möchte ich dir hier eine Übersicht geben, welche Tools ich im wesentlichen nutze.

Hinter den Produkten, die mit einem * gekennzeichnet sind, führen die Links zu meinen Werbepartnern. Das bedeutet, dass wenn du über diesen Link kaufst, es dich nicht mehr kostet, aber ich erhalte eine kleine Provision. Ich empfehle hier natürlich nur Partner und Produkte, die ich selbst gut finde und nutze.

1. Homepage

WordPress

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, wie du deine Inhalte online bringen kannst. Ich nutze seit Jahren schon WordPress, weil es einfach unglaublich flexibel ist.

Die Software ist kostenlos und ich würde dir in jedem Fall dazu raten, dir eine eigene Domäne zu sichern statt bei wordpress.com.

Der Vorteil der eigenen Domäne ist, dass du viel mehr Möglichkeiten hast, deine Seite individuell zu gestalten und es wirkt einfach auch seriöser statt eine Adresse wie lieschenmueller.wordpress.com.

Wenn du bei einem Hoster wie AllInkl* bist, wird dir die aktuelle Version von WordPress automatisch zur Verfügung gestellt, die du dann selbst ganz einfach installieren kannst.

Theme

Für die ivanadrobek.com, weltenbummlerin.net und duftende-oele.net nutze ich Brigsby von Wphhoot.

Ergänzend dazu verwende ich als Plug-In zur Seitengestaltung Page Builder by SiteOrigin. Damit kannst du deine Seiten wie mit einem Baukasten zusammenbauen. Die kostenlose Variante ist völlig ausreichend. Zu Site Origin gibt es noch unterschiedliche Ergänzungen und Widgets wie Livemesh SiteOrigin Widgets, Netbase Widgets for SiteOrigins, SiteOrigins Widget Bundle, SiteOrigin Widgets by Code Lights, Ultimate Addons for SiteOrigin und Widgets for SiteOrigin.

Auch wenn es Überschneidungen bei den unterschiedlichen Widgets gibt, es gibt immer kleine Unterschiede in der Optik und der Nutzung. Da hilft einfach nur eines – anschauen und ausprobieren.

2. Newsletter

Mailchimp

Ich nutze schon eine ganze Weile Mailchimp und bin auch recht happy damit.

Für den Anfang reicht es in jedem Fall und bis 2000 Adressen und 12.000 versendeten Mails ist es kostenlos. Damit kommst du schon ein ganzes Stück weit und du kannst auch deine Mails schön gestalten.

Du arbeitest hier mit Listen und kannst inzwischen auch deine Kontakte taggen. Das macht es einfacher, wenn eine Person sich für deinen Newsletter eingetragen hat, ein Produkt bei dir gekauft hat und sich für eine Challenge registriert hat. Dieser Person kannst du unterschiedliche „Etiketten“ geben und so dann ganz konkret immer die Menschen anschreiben, die bei dir schon gekauft haben.

Zudem kannst du auch Gruppen und Segmente erstellen und auf diese Weise deine Leser mit spezifischen Inhalten versorgen. So bekommen sie nur das zu lesen, was sie auch wirklich interessiert.

In der kostenlosen Variante ist inzwischen auch eine Automatisierungsfunktion integriert. Das ist ideal, wenn du z.B.  einen Kurs anbietest und die Teilnehmer unabhängig vom Startdatum alle zwei Tage eine Mail bekommen sollen. Wenn sich also Maria am Montag anmeldet, dann bekommt sie ihre zweite Mail am Mittwoch, die dritte am Freitag etc. Wenn Tom sich am Dienstag anmeldet, dann bekommt er die nächste Mail automatisch am Donnerstag, die dritte am Samstag etc.

Mailchimp hat natürlich auch Double-Opt-In, um DSGVO-konform zu sein und du kannst es auch so einstellen, dass deine Leser extra noch einmal auswählen können, welche News sie von dir bekommen.

Wenn du mehrere Newsletter hast, kannst du sie auch individuell gestalten, was ich persönlich sehr angenehm finde.

Ich habe auch schon andere Anbieter ausprobiert, aber die haben mich nicht wirklich überzeugt. Mal sahen die Mails einfach nicht schön aus und ich hatte keine gestalterischen Möglichkeiten, mal hat es mit der Technik nicht so funktioniert wie geplant, mal gab es Beschränkungen, die mich ziemlich behindert haben.

3. Bildbearbeitung

Canva

Mit Canva kannst du schnell und unkompliziert Bilder bearbeiten, schicke Grafiken und Logos erstellen oder Präsentationen, Cover und Infografiken. Die kostenlose Variante bietet schon unglaublich viele Möglichkeiten und du hast eine große Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten und Bildern. Du kannst auch eigene Bilder hochladen und sie bearbeiten.

Es gibt auch viele Bilder, die du kaufen und verwenden kannst. Du kannst verschiedene Filter über die Bilder legen und hast eine begrenzte Auswahl an Schriften.

In der bezahlten Version hast du die Möglichkeit, ein Bild in unterschiedlichen Formaten abzuspeichern ohne jedes Mal erst das Format einzugeben und es dann noch einmal zu erstellen. Das spart viel Zeit und du kannst auf diese Weise mit wenigen Klicks ein Bild für Facebook, Instagram, Pinterst & Co. zaubern.
Du hast hier viel mehr Schriften zur Auswahl, kannst deine Bilder in Ordern organisieren und hast noch mehr Bilder inklusive.

GetStencil

GetStencil* ist ähnlich wie Canva und auch hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Im Prinzip hat GetStencil in der bezahlten Version die gleichen Features wie die bezahlte Version von Canva.

Du kannst deine eigenen Bilder hochladen und bearbeiten, deine eigenen Schriften hochladen, wenn sie nicht bereits installiert sind, mit wenigen Klicks die Größe eines Bildes anpassen etc.
Du kannst auf Vorlagen, Grafiken und auch Zitate zurückgreifen, die du in deine Grafiken einfügen kannst.

Die üblichen Formate der Social Media sind schon eingestellt, aber du kannst auch deine eigenen Formate abspeichern. Du kannst dir Bilder merken und deine Designs als Vorlagen abspeichern.

Ich benutze in der Regel GetStencil*, weil ich hier auf mehr Bilder zugreifen und schnell ein ganzes Set von Bildern erstellen kann.

4. Podcast & Audio

Audacity

Zum Aufnehmen meiner Podcasts und Meditationen verwende ich das kostenlose Programm Audacity. Das Programm sieht nicht gerade sexy aus, hat aber unglaublich viele Möglichkeiten, die ich noch nicht einmal ansatzweise ausnutze.

Aber es taugt auch für so banale Dinge wie Aufnehmen, Schneiden oder verschiedene Audios zu einem zusammenzufügen.

Samson Meteor

Meine Audios nehme ich mit dem Samson Meteor* auf. Du musst es nicht installieren, einfach in den USB-Anschluss einstecken und glücklich sein.

Zudem sieht es noch schick aus, ist klein und handlich und macht, was es soll. Ich bin mit der Qualität zufrieden.

Pop-Schutz und MicScreen

Wenn du normal sprichst, wirst du feststellen, dass manche Buchstaben wie P und B in der Aufnahme ploppen. Das verhindert ein Pop-Schutz*, den du an das Microfon oder ein Microfon-Stativ schrauben kannst.

Um Hall zu verhindern oder störende Außengeräusche zu dämpfen kannst du einen MicScreen* benutzen. Das ist quasi eine Dämpfung wie in einem Tonstudio, nur im Miniformat. So hast du deutlich weniger bis keine Straßengeräusche etc. in der Aufnahme. Bei einem normalen Podcast ist das nicht nötig, aber wenn ich Meditationen aufnehme und es brettert ein Auto vorbei, macht es durchaus Sinn, dass der Motor nicht zu hören ist.

Ansteckmicro

Für Außenaufnahmen habe ich ein Lavalier*. Wenn du es sowohl ans Handy als auch an meine Kamera anschließen willst, dann sind da schon die Adapter und der Windschutz zum Herausfiltern der Windgeräusche dabei.

Podcaster

Du brauchst einen Hoster, damit dein Podcast bei iTunes, Stitcher, Spotify und anderen Anbietern hochgeladen und gefunden wird.

Meinen Podcast hoste ich bei Podcaster, einem deutschen Anbieter. Je nachdem, wie lang deine Audios sind, kannst du schon für wenig Geld ein Paket buchen und erst einmal ausprobieren, ob es dir überhaupt Spaß macht, regelmäßig mit deiner eigenen Show on air zu gehen.

5. Video

Logitech Webcam

Videos sind mit das Beste, was du machen kannst, um Menschen zu erreichen. Dabei ist es egal, welche Art von Videos du machst, ob für Facebook, Webinare oder Anleitungen.

Jedes Laptop und jedes Handy hat eine Videokamera, aber ich rate dir dennoch zu einer vernünftigen Webcam, damit die Qualität passt. Ich verwende die Logitech c920 HD Pro* und bin damit sehr zufrieden. Die Webcam hat einen USB-Anschluss und ein Stativgewinde, so dass du sie nicht immer am Laptop anbringen musst, sondern auch einigermaßen flexibel bist.

Wenn du den Ausschnitt bei den Videos verändern willst, dann lade dir noch ergänzend die Logitech Gaming Software herunter.

Beleuchtung

Wenn deine Videos professionell sein sollen, gehört eine vernünftige Ausleuchtung dazu. Die normalen Leuchten haben einen Gelb-Stich, das wirkt nicht sonderlich gut. Wenn du viele Videos machst, wirst du nicht um Tageslichtleuchten herumkommen.

Ich habe 2 Soft Boxes* aber du kannst auch eine Ringleuchte* hinter deinen Monitor platzieren. Es gibt sogar kleine Ringleuchten für dein Handy* oder Laptop.

Wenn du, so wie ich, eine Brille trägst, dann würde ich dir jedoch von den Ringleuchten abraten, denn da spiegelt sich schnell das Licht darin. Bei den Soft Boxes, die auf ein Stativ geschraubt werden, kannst du das Licht so einstellen, dass es dann auch passt, ohne dass lästige Reflexionen stören.

Selfie-Stick

Für kurze Videos mit dem Handy oder Selfies nutze ich den Foneso Bluetooth Selfie Stick*, denn der hat auch noch ein kleines Stativ eingebaut, das ich auch abschrauben kann. Das spart mir ein zusätzliches Stativ, wenn ich unterwegs bin und ein Video aufnehmen möchte, ohne dass ich das Handy in der Hand halte.

Zoom

Für das Aufnehmen von Videos, Interviews oder Workshops nehme ich Zoom*.

Mir taugt es besser als Skype und ich habe den Eindruck, dass es auch stabiler läuft. In der kostenlosen Version kannst du zu zweit unbegrenzt sprechen, mit mehr als bis zu 100 Personen 40 Minuten. Du hast einen Chat, kannst deinen Bildschirm teilen, alles aufzeichnen und hast eine Whiteboard-Funktion.

Für 14,99/Monat kannst du Meetings mit 100 Teilnehmern veranstalten, die zeitlich nicht begrenzt sind und eine Webinarfunktion dazu buchen.

Camtasia

Ich verwende Camtasia 9, also nicht die aktuelle Version, aber die reicht mir völlig.

Camtasia ist eine Video-Wunderwaffe, mit der du Videos bearbeiten kannst. Du kannst klickbare Buttons einbauen, schicke Übergänge zwischen Videos oder einzelnen Bildern, unterschiedlichste Effekte und und und. Du kannst es mit PowerPoint verbinden und so die Präsentation und dich selbst gleichzeitig aufnehmen. Das macht Folienpräsentationen viel lebendiger.

Du kannst damit aber auch den Bildschirm abfilmen und so Anleitungen erstellen, wie man z.B. eine Software benutzt. Du kennst vielleicht diese Videos, in denen der Mauszeiger ein gelber Punkt ist, damit man es besser sehen kann. Das kannst du eben mit Camtasia machen.

Youtube

Ich nutze Youtube als Hoster für meine Videos. Der Grund ist banal, es gehört zu Google und ist neben Google selbst eine der grössten Suchmaschinen.

Wenn  ich nicht möchte, dass ein Video allgemein gefunden wird, wähle ich die Einstellung „nicht gelistet“ und kann so das Video auf meiner Seite einbinden, ohne dass es jeder sieht. Nur die Personen, die den Link haben, können es sich auch anschauen. Das ist ganz praktisch für Webinare, die nicht unbedingt jeder sehen soll.

Die nachfolgenden Videos, die immer am Ende erscheinen, kannst du übrigens mit einem kleinen Trick ausschalten.

Vimeo

Du kannst deine Videos auch bei Vimeo hosten.

Hier gibt es noch einige Einstellungen mehr, um deine Videos zu sichern, aber dann musst du zur bezahlten Version greifen.

Mit Vimeo kannst du auch live z.B. nach Facebook oder YouTube streamen, aber das gibt es nur im Premium-Paket.

6. Terminbuchung

Youcanbook.me

Ein automatisches Buchungstool macht das Leben unglaublich einfach. Deine (potentiellen) Kunden können sich einen Termin aussuchen und direkt buchen. Das erspart euch einiges an Mails mit der Gefahr, dass in der Zwischenzeit der Termin doch weg ist oder du einfach auf Verdacht x Termine blockierst und nicht anderen Kunden geben kannst.

Ich habe unterschiedliche Systeme ausprobiert, aber youcanbook.me hat mit der Synchronisierung bei mir am Besten geklappt.

In der kostenlosen Variante hast du schon viele Möglichkeiten, aber wenn du unterschiedliche Termine mit unterschiedlicher Dauer anbieten möchtest, dann solltest du den geringen monatlichen Betrag investieren, statt mit verschiedenen kostenlosen Kalendern herumzujonglieren.

Du kannst einen automatisierten Workflow einrichten, der deine Kunden an den Termin erinnert, ihn deinem Design anpassen und auch Zeiten vor und nach deinen Terminen blocken, so dass du nicht einen Termin nach dem anderen hast.

7. Verkauf von Produkten

Paypal

Meine Coachings verkaufe ich grundsätzlich per Vorkasse und Rechnung, aber in manchen Fällen greife ich auf Paypal zurück. Ja, es kostet Gebühren, aber du kannst dir in etwa ausrechnen, was da auf dich zukommt.

Paypal ist einfach praktisch und unkompliziert, gerade auch für deine Kunden. Wenn du Paypal geschäftlich nutzt, dann solltest du dir ein Business-Konto einrichten.

Digistore24

Für rein digitale Produkte verwende ich Digistore24* und zwar aus dem einfachen Grund, weil jedes Land eine andere Mehrwertsteuer hat. Wenn du in der EU bist, dann unterliegst du unter anderem der Pflicht, die Mehrwertsteuer in dem Land abzuführen, in dem dein Kunde ist. Das ist ziemlich kompliziert und genau das übernimmt Digistore24 für dich.

Wenn du und deine Kunden in der Schweiz sind, würde ich es nicht nehmen, denn dann schlucken die Gebühren für Digistore24, Wechselkurs und Überweisung unglaublich viel. Wenn du als Schweizer EU-Kunden und ein Euro-Konto hast, ist es dagegen durchaus eine Überlegung wert.

Ich bin schon eine ganze Weile mit dabei und habe mich an die einzelnen Schritte gewöhnt. Jedoch gebe ich zu, dass es für Neu-Einsteiger nicht unbedingt leicht ist, sich durchzuarbeiten.

Als Alternative gibt es Elopage*. Das wächst und wächst gerade und hat unglaublich viele Features.

Wenn du schon mehrere Produkte hast, die sich regelmäßig verkaufen, dann ist es sicher eine gute Option. Du kannst dort auch einen Mitglieder- oder Kursbereich anlegen, Produktseiten erstellen, Ebooks oder Tickets verkaufen etc. Je nachdem wie viele Produkte du hast, kannst du zwischen verschiedenen Paketen wählen. Wenn es mehr als 5 sind, fallen im Gegensatz zu Digistore24*monatliche Gebühren an.

Digimember

Wenn du Kurse verkaufst oder einen Mitgliederbereich hast, dann bietet dir Digimember eine mächtige Plattform. Sie funktioniert super mit Digistore24* zusammen und die Kunden werden automatisch angelegt.

Du kannst die kostenlose Variante für einen Kurs mit 50 Teilnehmern nutzen. Hast du mehr oder unterschiedliche Kurse, dann wird die bezahlte Variante interessant.

Wenn deine Teilnehmer zu unterschiedlichen Zeiten anfangen, aber immer in bestimmten Zeitabständen neue Inhalte freigeschaltet bekommen sollen, dann ist das ebenfalls erst in der bezahlten Variante möglich.
Du kannst den Zugang zeitlich begrenzen, Prüfungen und Zertifikate zur Verfügung stellen, deine Unterlagen ganz oder nur bestimmte Abschnitte schützen und noch viel mehr.

Es gibt zudem Schnittstellen zu Paypal und den großen Emailmarketing-Anbietern.

Für deinen Kursbereich würde ich dir übrigens eine eigene Subdomain empfehlen, denn sonst gibt es mit deiner regulären Homepage ein ziemliches Chaos.

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Ivana

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4 Kommentare

    1. Author

      Vielen Dank liebe Sandra und ich hoffe, es war auch etwas für dich mit dabei.

      Liebe Grüsse,
      Ivana

  1. Hallo Ivana,
    das sind wirklich sehr gute Empfehlungen. Die meisten kenne und nutze ich zwar, aber dennoch sind ein paar neue dabei, die ich gerne mal ausprobiere.
    Außerdem werde ich diesen Artikel mal auf meinem Business-Blog verlinken, denn deine Tipps sind wirklich super.
    Übrigens, es gibt ein ganz tolles neues WordPress Theme, mit dem man super arbeiten kann: Bulk. Hier kannst du wie mit Thrive arbeiten….
    Herzliche Grüße
    Barbara

    1. Author

      Liebe Barbara,

      das freut mich und ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren. Danke für den Tipp mit Bulk, schaue ich mir gern einmal an.

      Liebe Grüsse,
      Ivana

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