Die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine Website zu erstellen, bekomme ich regelmäßig von meinen Kundinnen gestellt.

Häufig ist es auch so, dass der Wunsch nach einer Website sie überhaupt zu mir führt. Das ist ja auch kein Wunder, denn das ist mein Business und eine Website ist erst einmal auch etwas Greifbares. Da sieht man schon einmal etwas entstehen, vielleicht den eigenen Namen und das eigene Bild im Netz, das ist schon ein tolles Gefühl und es fühlt sich auch danach an, jetzt endlich mit dem Business zu starten.

Aber wenn wir dann miteinander sprechen, stellt sich manchmal heraus, dass die Basis fehlt.
Wenn ich nachbohre und nach dem Warum frage oder nach dem Wunschkunden, dann fängt die ein oder andere an, ein wenig herumzudrucksen. Schnell wird uns beiden klar, dass hier noch ein wenig (oder auch mehr) Grundlagenarbeit zu machen ist.

Ich bin hier auch sehr offen zu meinen Kund*innen, denn es ist Quatsch, einfach nur eine hübsche Seite ins Netz zu stellen, die aber nicht klar sagt, was die Besucher bekommen und die nicht auf ein spezielles Problem eingeht.

Aber ich weiß wie meine Kundinnen und, zugegeben auch ich, ticken. Wenn ihnen klar ist, dass es ein wenig mehr als reines nacktes Webdesign und die Technik ist, dann kommt häufig die kleine Perfektionistin durch. Es wird gebastelt, formuliert, mit Farben und Schriften experimentiert und passiert genau…. Nichts.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt?

Brauchst du überhaupt eine Website?

Ich gehöre noch zu der Generation Pre-Facebook. Als ich online ging, gab es Websites, Foren und bei Yahoo geschlossene Gruppen. Punkt. Kein Facebook, kein Instagram, kein LinkedIn, kein Pinterest. Das kannst du dir heute vielleicht kaum vorstellen und wenn ich das so schreibe, fühle ich mich fast wie ein Internet-Dino.

Ich bin mit Websites quasi aufgewachsen, aber das ist noch kein Grund.

Es macht einfach Sinn, weil du die Chefin auf deiner Website bist und dir kein Mark Zuckerberg vorschreiben kann, was du veröffentlichen darfst und was nicht. Das ist für mich der wichtigste Grund überhaupt – es ist dein virtuelles Wohnzimmer, in dem du machen kannst, was du willst, natürlich im Rahmen der Gesetze, ist eh klar. Du hast hier die Freiheit über deine Themen, zu schreiben, Videos einzubinden, Podcasts einzusprechen, ohne an eine Beschränkung von Zeichen oder bei der Länge gebunden zu sein.

Ein weiterer Grund: Wenn morgen Facebook dicht macht, sind deine Kontakte weg. Clever, wenn du vorher deine Community auf deine Website und in deinen Newsletter geführt hast. Dann kannst du immer noch mit ihnen in Kontakt bleiben.

Deine Website ist deine Schaltzentrale und hier bündeln sich deine Aktivitäten.

Also ja, eine Website muss sein.

Du stehst ganz am Anfang mit deinem Business

Um erste Sichtbarkeit zu bekommen, die ersten Kontakte zu knüpfen und ein wenig zu experimentieren sind soziale Netzwerke super. Natürlich auch später, als ein Puzzleteil deiner Gesamtstrategie, aber für den Start reichen sie erst einmal völlig aus.

Wenn du noch am Herausfinden bist, mit wem du wirklich gern arbeiten möchtest und wie du deinen Kunden helfen willst, dann macht eine Website keinen Sinn.

Du würdest anfangen, Texte zu entwerfen, Bilder herauszusuchen und dir Gedanken um die Gestaltung machen. Du würdest eine Wohnung einrichten, von der du weder weißt, wo sie ist noch wie der Grundriss aussieht. Du weißt nicht, wie viele Zimmer sie hat, ob ein Balkon oder ein Garten dabei ist.
Und wenn du sie dann siehst, fängst du fast von vorne wieder an. Natürlich kannst du ein paar Dinge verwenden, andere wirst du komplett rausschmeißen, weil sie nicht passen.

Genauso ist es mit der Website, wenn die Basis nicht vorhanden ist. Du hast vielleicht eine Ahnung, wohin die Reise gehen soll, aber das Ziel ist noch im Nebel.

Wenn du jetzt mit der Website anfängst, dann wirst du ziemlich sicher nicht glücklich damit. Du wirst spüren, dass es nicht rund ist, dass es sich nicht stimmig anfühlt. Du hast zu den grundlegenden Fragen noch eine Baustelle mehr. Bis du soweit bist, dass die Inhalte stehen, hast du wahrscheinlich schon vergessen, wie das alles mit den technischen Einstellungen war. Es macht sich Frust breit.

Genau davor will ich dich bewahren, auch und gerade weil Websites zu meinem Business gehören und einen großen Schwerpunkt bilden.

Wenn du noch am Anfang stehst, dann sollten wir mal über mein Soul Biz Starter-Programm sprechen. Ich begleite dich durch den Aufbauprozess und am Ende hast du ein solides Fundament für dein Business UND eine Website, die zu dir und deinem Business passt.

 

Dein Fundament steht

Yeah, du kennst dein Warum und hast Klarheit, mit wem du zu welchem Thema arbeiten willst.

Du hast deine Vision, wohin sich dein Business entwickeln soll. Du kennst deinen roten Faden, der sich durch dein Leben zieht und genau in deinem Business mündet. Du weißt, welche Stories du erzählen kannst, damit du Vertrauen aufbaust und mit denen sich deine Kund*innen identifizieren können.
Du hast schon Ideen für dein Angebot. Du bist mit deinem Thema auch schon auf einem Kanal sichtbar.

Das ist nun ein guter Zeitpunkt, um mit der Website zu starten, denn du hast die Basis gelegt.

Jetzt kannst du auf deiner Startseite auf den Punkt bringen, um was es bei dir geht. Deine Über mich-Seite ist keine Zertifikatsschlacht und auch kein epischer Lebenslauf, sondern hat Bezug zu deinem Business, deinen Kunden und einem Angebot.

Wenn du regelmäßig Inhalte veröffentlichst, sei es im Blog oder auf Facebook, weißt du, worüber du schreiben/sprechen kannst, denn du hast dein Thema klar.

Es macht so vieles einfach leichter, wenn du erst die Grundlagen schaffst und dann alles in die Form einer Website gießt.

Vergiss den Perfektionismus

Wenn du an diesem Punkt bist und alles soweit steht, dann kommt spätestens ein guter Bekannter, den du wahrscheinlich auch kennst – der Perfektionist.

Der fängt dann an rumzumeckern und dir zu erzählen, dass hier und da noch so einiges fehlt. Du fängst an an kleinen und großen Schrauben zu drehen, die Farben das 576ste Mal zu ändern, wieder bei den Schriften zu schauen, ob nicht die 47ste doch besser passt und überhaupt… die Texte, sind die überhaupt ok?

Du fängst an, die Website vor dir herzuschieben, weil noch nicht alles perfekt ist.

Ich bastel auch immer wieder an meiner Seite, verändere Fotos, passe Texte an, schmeiße das eine raus, nehme das andere dazu. Die Website wächst und verändert sich mit mir. Das ist nun einmal so und völlig normal. Ok, wenn man wie ich eine gewisse Leidenschaft dafür hat, packt man das sicher häufiger an als ein normaler Mensch. Bei dir wird es sicher seltener vorkommen, dass du immer wieder alles neu machst oder mit neuen Features herumspielst so wie ich. Musst du ja auch nicht, also keine Angst, du musst deine Website nicht permanent ändern, aber immer wieder neue Inhalte zu bringen macht Sinn. So kannst du Vertrauen aufbauen, kleinere Probleme lösen, Tipps und Inspiration geben und so deinen Expertenstatus aufbauen.

Wenn du Klarheit über dein Warum, deinen Kunden und dein Angebot hast, dann setze es auch mit einer Website um. Warte nicht auf DEN Tag, wo alles klar sein wird. Damit verlierst du Zeit. Fang bei 80% an, das ist der richtige Zeitpunkt.

Der richtige Zeitpunkt für die Website ist da und nun?

Die nächsten Schritte haben erst einmal nichts mit Gestaltung zu tun, sondern mit Strategie, Zielen und Planung. Das ist wieder ähnlich wie beim Hausbau. Erst kommt der Rohbau, dann die ganzen notwendigen Einbauten und irgendwann am Ende die Deko. So ist es bei der Website auch, aber da unterhalten wir uns entweder persönlich oder in einem anderen Artikel darüber.

  

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