Winterlust statt Winterfrust

Ich bin ja kein großer Winterfreund. Ich mag die Kälte nicht so wirklich und wenn die Straßen draußen rutschig und glatt sind, vermiest es mir doch etwas die Freude, draußen spazieren zu gehen. Aber da ich in Oberbayern lebe, komme ich um den Winter nicht herum, also versuche ich, das Beste daraus zu machen.

Dazu kommen noch die kurzen Tage. Es ist dunkel, wenn ich aus dem Haus gehe und dunkel, wenn ich nach Hause komme. Das kann natürlich auch auf das Gemüt drücken und für ein wenig Winterfrust sorgen. Kommt Dir das bekannt vor? Dann willkommen im Club und lass uns etwas gemeinsam unternehmen um gut über den Winter zu kommen, damit es auch bei Dir heißt „Winterlust statt Winterfrust“.

1. Winterspaziergänge

Es ist eine Tatsache, dass wir im Winter eher trübe Gedanken haben, weil uns das Vitamin D fehlt. Dessen Bildung wird durch Sonnenlicht angeregt und wenn es lange dunkel ist, sieht es auch für die Vitamin D-Bildung düster aus, denn durch die UV-Strahlung der Sonne wird Vitamin D gebildet. Daher solltest Du versuchen, jeden Tag rauszugehen, damit Du Tageslicht abbekommst. Hinter dem Fenster von drinnen raus schauen zählt nicht, denn Glas blockiert die UV-Strahlung, Du solltest wirklich raus. 10 bis 30 Minuten sollten es schon sein. Stelle Dich zur Not ans offene Fenster und atme tief ein.

Die klare kalte Luft tut auch gut, erfrischt das Hirn, fördert die Durchblutung und dazu senkt es auch das Erkältungsrisiko. Unsere Schleimhäute sind durch die trockene Heizungsluft ausgetrocknet und damit auch anfälliger für Viren und Bakterien. Ein Spaziergang draußen befeuchtet die Schleimhäute und stärkt so Deine Abwehrkräfte. Wenn draußen nicht gerade ein Schneesturm tobt, raus mit Dir und wenn es nur 15 Minuten sind.

Auch wenn es Tageslichtlampen und Vitamin-D-Präparate gibt, das Original ist immer noch am besten. Also pack Dich warm ein und gehe spazieren. Achte dabei aber auch darauf, dass Deine Haut Tageslicht abbekommt, denn nur dann kann die Vitamin-D-Produktion loslegen.

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2. Wellness

Ich liebe es, lange zu Baden und mich dann anschließend mit einer schönen Creme zu verwöhnen. Meist zünde ich mir eine Kerze an, lese etwas Entspannendes und genieße die wohlige Wärme. Dazu vielleicht eine Kurpackung für die Haare, die auch unter der trockenen Luft leiden, Nägel machen und in einer freundlichen, hellen Farbe lackieren. Oder gönne Dir eine Wellness-Massage mit Aromaölen.

Ein Gang in die Sauna wirkt ebenfalls entspannend und regelmäßige Saunabesuche stärken die Immunabwehr, so dass Schnupfen und Co. einen schweren Stand haben.

3. Gemütliche Treffen bei Tee und Plätzchen

Ein schöner heißer Tee oder Kaffee, dazu leckere Plätzchen oder Kuchen an einem Nachmittag mit ein paar Freundinnen, wie klingt das? Einfach mal ratschen, lachen, zusammen eine gute Zeit haben, das tut Deiner Seele gut. Und wenn dann auch noch Schokolade dabei ist, um so besser, denn das Glückshormon Serotonin vertreibt die trüben Gedanken. Es muss ja nicht gleich die mächtige Schokotorte sein, Plätzchen oder Cookies mit Schokoguss sind auch lecker und machen glücklich.

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4. Kerzen anzünden

Kerzenlicht ist für mich der Inbegriff der Gemütlichkeit. An dunklen Abenden tauchen sie das Zimmer in warmes, wohliges Licht und sorgen für eine behagliche Atmosphäre.

5. Meditieren

Meditieren tut immer gut und wenn Du schon Kerzen angezündet hast, dann kannst Du Dir auch ein paar Minuten Zeit nehmen, in die Kerzenflamme schauen und meditieren. Achte auf Deinen Atem und konzentriere Dich auch die Flamme. Wenn Gedanken kommen, lasse sie vorbeiziehen und fokussiere Dich wieder auf die Kerze, atme dabei tief ein und aus.

6. Ruhe genießen

Genieße auch mal am Wochenende das Nichtstun, die Ruhe und lasse die Seele baumeln. Schlaf Dich richtig aus und achte auch auf ausreichend Schlaf unter der Woche, denn zu wenig Schlaf drückt auf die gute Laune.

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7. Lesen

Wann bist Du das letzte Mal in eine Phantasiewelt eingetaucht und so richtig in einem guten Buch versunken? Lange Winterabende sind dafür geradezu wie geschaffen, sich mal wieder einen schönen dicken Schmöker zu schnappen, sich in den Sessel oder auf das Sofa zu kuscheln, einen leckeren Tee zu genießen und in eine andere Welt abzutauchen. Und wenn Du nicht gerade das passende Buch griffbereit hast, schau bei Amazon vorbei und stöbere dort ein wenig bei den eBooks*. Viele gibt es auch gratis und Du kannst sie Dir gleich auf Dein Laptop oder Tablet mit der Kindle-App* herunterladen. Einen speziellen Ebook-Reader brauchst Du dazu nicht.

8. Aromalampe mit Zitrusdüften

Ich mag Aromalampen und im Winter bietet es sich an, Zitrusdüfte wie Orange, Zitrone, Grapefruit oder Bergamotte zu verwenden. Das bringt ein wenig den Duft des Sommers zurück und Zitrusdüfte wirken stimmungsaufhellend, anregend, fördern die Konzentrationsfähigkeit und stressreduzierend. Achte bei den ätherischen Ölen* auf eine gute Qualität und darauf, dass es natürliche und nicht naturidentische ätherische Öle sind.

9. Gesundes Essen

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber bei mir ist nach den Feiertagen wieder verstärkt gesunde Ernährung angesagt. Zwischen Weihnachten und Silvester wird meist viel und fett gegessen und das ein oder andere Glas Alkohol getrunken. Um die Sünden etwas auszubügeln und den Körper zu entlasten, solltest Du viel Obst und Gemüse essen, viel Wasser und Kräutertees trinken. Fisch sollte vermehrt auf Deinem Speiseplan stehen, denn Vitamin D steckt besonders im Lachs, im Hering und in der Makrele. Gesunde und abwechslungsreiche Kost ist auch für Dein Immunsystem gut und hilft beim Kampf gegen Erkältung.

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10. Verreisen

Wenn Du noch Resturlaub hast und Geld nach Weihnachten übrig ist, warum nicht einfach noch eine Woche in den Süden verreisen, der Sonne entgegen? Die Kanaren sind nicht weit und wenn es länger sein kann, dann ab nach Thailand oder in die Karibik.

11. Pläne schmieden

Vor allem um den Jahreswechsel sind wir alle voller Tatendrang und schmieden Pläne. Die Aussicht auf einen tollen Urlaub, ein Event, ein Konzert kann allein schon die Stimmung heben. Versuche Dir für jeden Monat etwas Schönes zu überlegen, auf das Du Dich freuen kannst. Lade Deinen Liebsten zum Essen ein, stöbere den Veranstaltungskalender durch und suche Dir ein Konzert oder Musical aus, plane einen Wochenendtrip, verabrede Dich mit Deinen Freundinnen oder gehe in eine Ausstellung. Du kannst Dir auch Gedanken darüber machen, was Du in den nächsten Monaten erreichen willst. Ein Vision Board ist eine gute Möglichkeit, Deine Wünsche zu visualisiere und Dich auf deren Erreichung zu fokussieren.

Welche Tipps hast Du, um dem Winterfrust vorzubeugen oder ihn zu vertreiben? Teile sie mit uns und hinterlasse einen Kommentar.

 

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Ivana

Ivana

Als ganz besondere Reisebegleiterin verbinde ich Naturspiritualität mit persönlicher Entwicklung. Ich begleite in meinen Coachings Frauen dabei, in ihren Mut, ihre Selbstliebe und ihr Vertrauen zu kommen, um ein Leben nach ihren Vorstellungen und Werten zu leben.
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2 Kommentare

  1. Ich denke, dass es immer am Besten ist, an die frische Luft zu gehen, egal wie gerade das Wetter ist (solange es nicht extrem kalt, heiß oder nass ist). Denn nur so kann man sich mit der jeweiligen Jahreszeit „abfinden“ und sich gegen Erkältungen wappnen. All deine anderen Vorschläge sind natürlich auch supergut, wahrscheinlich hat hier jeder seine Vorlieben.
    Schöne Grüße an meine alte Heimat Landkreis Rosenheim! 😉
    LG
    Sabienes

    1. Author

      Hallo Sabienes,

      danke für Deinen Kommentar. Ich stimme zu, wenn es geht, sollte man immer raus und wenn es nur eine Runde um den Block ist.

      Liebe Grüße,
      Ivana

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