Was wäre, wenn Tarot dir nicht nur zeigt, was du tun kannst, sondern dir auch Orientierung gibt, dir das Big Picture zeigt?
Und was wäre, wenn Tarot dich nicht abhängig macht, sondern, im Gegenteil, dein Selbstvertrauen, dein Selbstbewusstsein stärkt?

Darum soll es heute gehen.


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Transkript der Episode

Viele wollen Tarot wie ein Werkzeug nutzen, wie Google oder wie eine KI. Frage rein, eindeutige Antwort raus im Sinne von: Das und das passiert.

Natürlich kann ich das Bedürfnis, eine klare und eine eindeutige Antwort zu bekommen, supergut verstehen. Gerade in Situationen, wenn man unsicher ist, wenn man an einem Punkt steht, an dem man nicht weiss, wie’s weitergeht, wenn grosse Veränderungen anstehen und so weiter.

Es beruhigt natürlich erst mal, wenn du etwas in der Hand hast, an dem du dich festhalten kannst.

Und Tarot kann dir klare Antworten geben, aber eben nicht immer, weil du die Entscheidung treffen sollst.

Ich arbeite auch so, dass ich deutlich mache, dass die Antworten Möglichkeiten und Optionen sind. Das fällt mir als Juristin besonders leicht, denn auch in Rechtsfragen bekommst du nie eine eindeutige Antwort, sondern du bekommst ein ganzes Bündel an Möglichkeiten und Optionen aufgezeigt, die immer davon abhängig sind, wie sich der Sachverhalt entwickelt, wie man handelt, wie die Gegenpartei handelt.

Also da ist alles im Fluss und deshalb gibt es da auch keine eindeutigen Antworten und so ähnlich ist es auch bei Tarot.

Für mich ist Tarot auch kein Orakel, denn die Karten zeigen mir nicht, was zwangsläufig und eindeutig passieren wird.
Sie sind für mich ein Spiegel der Gegenwart. Sie sind ein Spiegel meiner Muster, meiner Beweggründe. Und sie zeigen mir einen Weg, wie ich weitergehen kann, aber nicht, was passieren wird. Und dieses „passieren wird“ meine ich damit unumstösslich.

Ich arbeite nicht mit Vorhersagen

Ich arbeite eben deshalb auch nicht mit Vorhersagen, denn damit gibst du die Verantwortung ab, damit gibst du deine Entscheidungskompetenz ab, damit entfernst du dich auch von dir selbst, weil du sagst: „Okay, die Karten haben das und das gesagt, und so ist es, und so trifft’s ein.“

Und das würde bedeuten, dass du auch sehen oder annehmen würdest, dass deine Zukunft in Stein gemeisselt ist und das stimmt meiner Meinung nach nicht.

Du hast deinen freien Willen, und Tarot soll dich dabei unterstützen, dein Leben zu gestalten. Es sagt dir nicht, wie dein Leben zwangsläufig ablaufen wird. Wenn du glaubst, dass die Karten die Zukunft vorhersagen, dann wirst du passiv. Dann wartest du ab. Und machst dein ganzes Leben von 78 Karten abhängig und das macht nicht wirklich Sinn, wenn wir mal ehrlich sind.

Die Karten sollen dich stärken, sie sollen dir Orientierung geben, aber dich nicht verunsichern.

Ein wichtiger Punkt dabei ist: Orientierung meint nicht, dass du jeden einzelnen Schritt kennst, sondern das grosse Ganze, die Richtung.

Ob der Weg jetzt kürzer ist oder gerade oder gewunden, das ist etwas anderes. Aber es gibt dir Orientierung, wo du hinwillst. Der Weg mag ganz unterschiedlich sein.
Aber um dich da zurechtzufinden und den Weg nicht zu verlieren, brauchst du auch deinen Verstand.

Und dein Kopf, dein Verstand, ist nicht das Hindernis. Gerade im spirituellen Bereich, wenn die Intuition so in den Vordergrund gerückt wird, wird der Kopf so ein bisschen verdammt. Aber er ist ein Teil deiner Wahrnehmung. Er hilft dir, die Zusammenhänge zu erkennen. Er hilft dir, das grosse Ganze zu sehen, Verbindungen zu knüpfen.

Kopf und Intuition sind kein Widerspruch

Viele sehen aber Kopf und Intuition als Widerspruch: Entweder du bist Kopfmensch und hast keine oder kaum Intuition oder du bist intuitiv und behandelst deinen Verstand wie einen lästigen Blockierer, einen Reinquatscher, einen, der alles mies macht, einen, der dich ausbremst.

Aber in Wirklichkeit bist du beides: Kopf und Intuition.

Und das sage ich als Juristin, denn ich habe mich selbst sehr lange als reinen Kopfmensch gesehen und geleugnet, dass ich so etwas wie Intuition habe.

Es war ein langer Prozess, bis ich kapiert habe, dass wirklich jeder intuitiv ist. Bei manchen braucht es ein bisschen Arbeit und Zeit, die Intuition wieder zum Vorschein zu bringen. So war das bei mir.

Ich dachte auch lange, dass man, wenn man intuitiv ist, Vorahnungen hat, Energien wahrnimmt oder dass es, wenn man mit dem Universum spricht, so ist wie ein Dialog, ja, wie mit einem anderen Menschen. Und ich habe mir das sehr lange sehr viel spektakulärer vorgestellt, als ich es dann am Ende tatsächlich bei mir erlebt habe.

Mittlerweile habe ich verstanden, dass jeder anders ist und dass es auch kein absolut richtig oder falsch gibt, wie auch bei Tarot kein richtig oder falsch gibt.

Ich sehe keine Energien, ich habe eher Impulse und so kleine „Flashes“. Ich habe keine Downloads wie andere, dass ich das Gefühl habe, dass durch mich jemand spricht, wenn ich eine Legung mache, sondern auch da sind es eher Impulse, wie so Blitzimpulse. Und ich habe verstanden, dass eben jeder intuitiv ist, aber auf seine eigene Weise.

Es bringt also nichts, wenn du dich mit anderen vergleichst und dich schlecht fühlst, wenn sie erzählen, was sie alles wahrnehmen, und es bei dir nicht so ist.

Du hast vielleicht einen anderen Weg, zu kommunizieren oder dich mit dir zu verbinden als diese Person. Vielleicht hast du ihn noch nicht gefunden oder noch nicht so entwickelt, aber jeder ist wirklich intuitiv. Und Tarot ist für mich ein superguter Weg, mich mit meiner Intuition zu verbinden, über die Bilder, die Symbole, die Archetypen.

Darüber hinaus ist Tarot für mich ein Kompass, der mir zeigt, wie es weitergehen kann, welche Möglichkeiten es gibt. Und manchmal gibt es einfach nur einen kleinen Anstupser.

Auf deine innere Haltung kommt es an

Und so eine kleine Veränderung in deiner Haltung möchte ich dir jetzt noch mitgeben:

Stell nach einer Legung die Frage: „Was nehme ich mir davon mit?“

Nicht: „Was soll ich tun?“
Sondern:
– Was nehme ich davon mit?
– Was habe ich verstanden?
– Welches Muster, welchen Gedanken, welche Blockade habe ich erkannt?
– Was ist jetzt anders?

Tarot gibt Sicherheit, weil es Orientierung gibt

Den wichtigsten Satz möchte ich dir zum Abschluss mitgeben: Tarot gibt dir keine Sicherheit, weil es Antworten liefert, sondern weil es dir Orientierung gibt.

Und diese Orientierung fällt nicht vom Himmel. Sie entsteht nicht über Nacht. Sie wächst. Und sie wächst von innen.

Klar, klare, eindeutige Antworten sind einfach und bequem.
Du hast das Gefühl, du weisst Bescheid, alles ist klar, du weisst, was du zu tun hast.

Aber im Grunde setzt du dich dann nicht mit dir und deiner Situation auseinander, weil du dich auf das Aussen verlässt, auf das, was von den Karten kommt oder was vermeintlich von den Karten kommt. Was du, wenn du dir selbst die Karten legst, hören und sehen willst, statt das, was du hören und sehen sollst.

Oder wenn du sie dir legen lässt, ist da auch gerne mal eine selektive Wahrnehmung, dass du nur das hörst, was du hören willst.

Also verlässt du dich auf etwas, das von Aussen kommt. Besser ist es, wenn du über die Karten mit dir selbst in Kontakt trittst.

Das ist der Moment, in dem du anfängst, den Karten wirklich zuzuhören, ohne sie als Autorität über dich zu stellen. Sie sind eine Brücke zu dir selbst. Sie sind eine Verbindung zu deiner Seele.

Und klar, wenn du eher kopflastig bist, so wie ich, dann braucht das ein bisschen mehr Zeit. Dann brauchst du Zeit, denn es ist ein Prozess.

Die Karten öffnen dir den Raum, in dem du lernen kannst, dich wieder mit deiner Intuition vertraut zu machen und dir selbst mehr zu vertrauen, deiner Intuition zu vertrauen.

Und dieses Vertrauen wächst, wenn du beginnst, dich und deine Intuition und deine innere Orientierung wieder ernst zu nehmen.

Und dabei kann dich Tarot wunderbar unterstützen.

Also: Nimm es nicht nur als Antwortmaschine, sondern wirklich als Kompass auf deinem Lebensweg.

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Ivana