Episode 38: Du bist kein Experte, du bist einfach nur ein Hochstapler

Episode 38: Du bist kein Experte, du bist einfach nur ein Hochstapler

 
 
Du bist kein Experte, du bist einfach nur ein Hochstapler

Kennst du auch diese Stimme, die das sagt?

In meiner Gruppe habe ich ein Mini-Training gemacht, in dem es um das Thema ging, wann du ein Experte bist und ich habe da kurz das Thema “Hochstapler-Syndrom” gestreift, das auch als Impostor-Syndrom bezeichnet wird.

Einige meiner Zuschauer haben sich da durchaus wiedererkannt und es ist ja auch nicht so, dass mir das komplett fremd wäre. Daher habe ich mich entschieden, einfach etwas ausführlicher auf dieses Thema einzugehen, denn vielleicht fühlst du dich in deinem Business auch manchmal wie eine Hochstaplerin und dann lass dir gesagt sein, dass du wirklich nicht allein bist.

Was ist das Impostor-Syndrom überhaupt?

Wenn dir folgende Sätze bekannt vorkommen, dann ist diese Episode genau das richtige für dich:

  • Ich habe das Gefühl, meinen Erfolg nicht verdient zu haben.
  • Ich stelle sehr hohe Ansprüche an mich selbst.
  • Ich fürchte mich davor, Fehler zu machen und dass es jemand merkt.
  • Ich kann mir nicht erklären, wie ich es soweit geschafft habe.
  • Ich verstehe nicht, was andere an meiner Arbeit so besonders finden.
  • Alle anderen sind besser als ich.

Falls es dich beruhigt, auch andere großartige Frauen sind vor solchen Gedanken nicht sicher. In Interviews haben z.B. Kate Winslet, Meryl Streep, Michelle Pfeiffer oder Emma Watson, der Hermine aus Harry Potter zugegeben, dass sie glauben, dass mit ihnen die falsche Person gecastet hätten, dass kein Mensch einen Film mit ihnen sehen will, dass sie gar nicht wissen wie sie eine Rolle spielen sollen, dass sie einen grottigen Job machen oder sich immer noch wie ein Verlierer wie auf der High School fühlen und sich klar machen müssen, dass sie ein Superstar sind, um durch den Tag zu kommen und für die Fans dazu sein. Das letzte Zitat stammt übrigens von Lady Gaga, die gerade einen Oscar abgeräumt hat.

Den Begriff Impostor brachten 1978 die Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes das erste Mal ins Spiel

Laut Wikipedia ist “das Hochstapler-Syndrom, teilweise auch Impostor-Syndrom, Impostor-Phänomen, Mogelpackungs-Syndrom oder Betrüger-Phänomen ein psychologisches Phänomen, bei dem Betroffene von massiven Selbstzweifeln hinsichtlich eigener Fähigkeiten, Leistungen und Erfolge geplagt werden und unfähig sind, ihre persönlichen Erfolge zu internalisieren.
Trotz offensichtlicher Beweise für ihre Fähigkeiten sind Betroffene davon überzeugt, dass sie sich ihren Erfolg erschlichen und diesen nicht verdient haben. Von Mitmenschen als Erfolge angesehene Leistungen werden von Betroffenen dieses Symptoms mit Glück, Zufall oder mit der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten durch andere erklärt. Bei manchen dieser Menschen sind diese Selbstzweifel derart ausgeprägt, dass sie sich selbst für Hochstapler halten und in der ständigen Angst leben, andere könnten ihren vermeintlichen Mangel an Befähigung bemerken und sie als Betrüger entlarven.”

Wie erkennst du es?

Im täglichen Leben zeigt es sich also immer dann, wenn du dich klein machst, wenn du gelobt wirst, wenn du deine Leistung schmälerst, auch wenn du Erfolge bei deinen Klienten siehst, aber nicht erkennst, dass du einen guten Teil dazu beigetragen hast. Selbst wenn du Lobesmails und wundervolle Bewertungen bekommst, glaubst du nicht so wirklich dran und denkst, dass die anderen nur nett sind, dass es gar nicht so sehr dein Verdienst ist etc.

Dir fällt es unglaublich schwer, Lob anzunehmen, du hältst alle anderen für besser und fähiger und fragst dich am Ende, ob du dich nicht wieder lieber in dein Mauseloch verkriechen solltest, bevor der ganze Schwindel auffliegt und ein riesiger Shitstorm dich unter sich begräbt.

Du rennst von einer Weiterbildung zur nächsten, hast im Regal x Meter an Fachliteratur stehen, die du in- und auswendig kennst, aber du hast immer noch das Gefühl, dass du nicht genug weißt.

Du bist auf einem Gebiet ein absolutes Naturtalent, aber du hast den Glaubenssatz, dass es immer hart sein muss, wenn du Erfolge hast. Ohne Fleiss kein Preis eben. Diese beiden Punkte sind natürlich nicht vereinbar. Du musst also ein Hochstapler sein, denn dir fällt eine bestimmte Sache leicht und das kann ja nicht sein.

In Wahrheit sind Impostor häufig sehr erfolgreiche Menschen, die aber ihren Erfolg nicht sehen oder nicht anerkennen.

Viel hängt hier am Selbstbild und am eigenen Selbstwertgefühl.

Es gibt übrigens auch das komplette Gegenteil, den Dunning-Kruger-Effekt, das ist die komplette Selbstüberschätzung.

Tatsache ist, dass eher Frauen dazu tendieren, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen und daher ist das Impostor-Syndrom eher ein Frauenthema.

Woher kommt das Impostor-Syndrom?

Häufig liegen hier die Ursachen wie so oft in der Kindheit. Wenn du dich an Situationen erinnern kannst, in denen deine Leistung nicht anerkannt wurde, du nur für herausragende Leistung gelobt wurdest, alles andere war selbstverständlich oder du wurdest mit anderen verglichen wurdest, die natürlich viel besser waren als du, da wurde schon die Grundlage dafür gelegt, dass es dir heute schwer fällt, anzuerkennen, was du alles geleistet hast.

Weitere Gründe können darin liegen, dass du zu Perfektionismus neigst und an dich eigentlich unerreichbare Anforderungen stellst.

Wenn dich dann jemand lobt oder dank deiner Unterstützung ein bestimmtes Ziel erreicht, kannst du es nicht annehmen, dass du dazu beigetragen hast, weil du dir noch mehr vorgenommen hast. Für dich ist der Erfolg, der z.B. deinen Klienten schon superhappy macht, einfach nicht das, was du in deinen Augen hättest erreichen können und vor allem sollen. Umso schlimmer, wenn der Klient auch noch Geld gezahlt hat. Dass er oder sie mit dem Erfolg glücklich ist, blendest du aus.

Die heutige Leistungsgesellschaft fördert natürlich diese Denkweise. Wenn du bei Facebook & Co. die erfolgreichen Coaches siehst, die in 4 Wochen 7-stellig verdienen und das ohne Blog, ohne Facebook und ohne Liste, dann kommst du dir natürlich wie ein Fake oder absolut mies vor, wenn du für deinen Service, der in eine ähnliche Richtung geht, gutes Geld verlangst, aber kein Millionenbusiness versprichst.

Wie so viele Dinge ist es eine Sache, wie du mit dir und über dich sprichst. Das Gute daran ist, dass es in deinem Kopf passiert und du es daher auch ändern kannst.

Was kannst du dagegen tun?

1. Vergegenwärtige dir deine Erfolge

Schreib auf, was du in den letzten 6 oder 12 Monaten alles geleistet hast.

Welche Angebote hast du in die Welt gebracht, wie viele Klienten hast du begleitet, bei welchen ehrenamtlichen Tätigkeiten hast du dich engagiert, wem hast du etwas Gutes getan?

Über so einen langen Zeitraum wirst du dich wahrscheinlich nur an die größeren Dinge erinnern. Daher möchte ich dich ermutigen, ein Erfolgstagebuch zu führen. Das kannst du übrigens prima mit deinem Dankbarkeitstagebuch kombinieren. Schreibe täglich 3-5 Dinge auf, die du geschafft hast, die du erledigt hast und 3-5 Dinge, für die du dankbar bist.
Das wird deinen Fokus immer stärker auf die Dinge lenken, die du erreicht hast, auf die du stolz sein und für die du dankbar sein kannst.

2. Mach eine Liste mit all deinen Fähigkeiten und Kenntnissen

Das gehört übrigen zu den Aufgaben, die ich mit meinen Coachees mache – sie sollen einfach alles aufschreiben, was sie an Ausbildungen haben, was sie gelernt haben und was sie alles können.

Nimm dir ein paar Tage Zeit, ich bin sicher, da wird eine erstaunliche Menge zusammenkommen. Das alles sind lauter Argumente für dich, wenn wieder einmal diese fiese Stimme dir erzählt, dass du ja überhaupt keine Ahnung hast und deine Erfolge reiner Zufall sind.

3. Sammele positive Feedbacks

Ich habe einen virtuellen Ordner, in dem ich positive Feedbacks ablege und zusätzlich habe ich auch bei mir Testimonials, also Bewertungen von meinen Klienten auf meiner Seite. Das zeigt mir, dass ich wirklich etwas kann und mit ihnen gemeinsam erreiche. Das sind Fakten, die ich mir vor Augen halte, wenn ich mal wieder eine Impostor-Anwandlung habe.

Deine ganzen Zertifikate und Bescheinigungen sind ebenfalls Fakten, die dir beweisen, was du schon alles geleistet hast. Das sind Tatsachen, die dein Gefühl der Unzulänglichkeit widerlegen. Das funktioniert ganz gut, wenn du eher ein Kopfmensch bist wie ich.

4. Lerne Lob anzunehmen

Wie oft macht du ein Lob klein? Der schicke Rock? Ach der alte Fetzen… Ein tolles Webinar? Ja, aber die Technik wollte nicht so wie ich und ich habe mich 3x versprochen. Ein neuer Klient? Er hat mich nur zufällig gefunden…

Kennst du das von dir auch? Dann solltest du lernen, mit Komplimenten entspannter umzugehen.

Der erste Schritt ist einfach: Verteile du aufrichtige Komplimente.
Das fällt dir wahrscheinlich erst einmal leichter, als selbst welche anzunehmen. Aber du gewöhnst dich an den Umgang mit Komplimenten, mit positiven Aussagen, denn du hörst sie ja auch selbst, wenn du sie sagst. Dein Unterbewusstsein nimmt sie wahr, auch wenn du sie anderen gegenüber aussprichst.
Mache aber bitte immer nur dann ein Kompliment, wenn du es aufrichtig meinst, denn das merkt dein Gegenüber.

Der zweite Schritt ist: Mache dir selbst Komplimente und sprich sie laut aus.
Was hast du heute Gutes gemacht? Das können Kleinigkeiten sein. Lob dich selbst. So gewöhnst du dich langsam immer mehr daran, gut über dich zu denken und zu sprechen.

Der dritte Schritt ist, Komplimente annehmen und sich dafür bedanken.
Mache es wirklich bewusst, dass du nicht wieder in das alte Muster zurückfällst und dich klein machst. Und lobe dich selbst ruhig, wenn du ein Kompliment angenommen hast.
Du kannst dich mit einem Lächeln bedanken, Danke sagen oder es auch als einen Aufhänger für ein Gespräch nehmen.
Wenn du nach und nach lernst, mit Komplimenten umzugehen, wird das deinen Selbstwert und dein Selbstbewusstsein steigern.

An Anfang ist es noch ungewohnt, aber mit der Zeit wirst du dich über aufrichtig gemeinte Komplimente freuen, glaub mir. Es sind Streicheleinheiten für die Seele. Sei freigiebig damit und lerne, sie anzunehmen.

5. Hole dir Unterstützung

Du bist nicht Superwoman und ich auch nicht. Daher gibt es Menschen, die dich und mich unterstützen. Es ist auch keine Schande, sich Hilfe von jemand zu holen, der in einem Gebiet besser ist. Das zeugt eher von Weisheit und Vernunft und bewahrt dich vor einem Burn-Out. In den schlitterst du nämlich, wenn du den Anspruch hast, alles allein zu schaffen und das auch noch perfekt.

Versuche zu akzeptieren, dass es keinen Perfektionismus gibt. Du wirst nie ALLES zu 100% nach deinen Maßstäben perfekt hinbekommen, also hänge dir zuliebe die Messlatte ein wenig niedriger und lass dir von anderen helfen, die es auf diesem Gebiet einfach besser können.

6. Arbeite an deinem Selbstwert

Mit den genannten Tipps kommst du schon einmal recht weit, aber da sind eben noch die fiesen Glaubenssätze, die dich ausbremsen und am Ende deinen Erfolg sabotieren.

Letztendlich nutzt es dir wenig, wenn du nach außen Erfolg hast, dich aber innen mies fühlst.

Erinnere dich an Situationen, bei denen du so wirklich auf dich stolz warst. Wie war deine Körperhaltung, wie war dein Gefühl dabei? Erinnere dich daran und steigere dich geradezu in dieses Gefühl hinein. Gehe in eine Siegerpose, denn es läuft unglaublich viel über den Körper und die Körperhaltung. Deine Körpersprache spricht nicht nur zu deinem Gegenüber, sondern auch zu dir.
Gerade für dich als Impostor sollte es eine reale Erinnerung sein.

Selbst wenn dein Gehirn Realität und Vorstellung nicht so wirklich auseinander halten kann, würde dein Ego sagen, das ist Fake, wenn ich dir rate, dir dieses Gefühl vorzustellen. Das wäre Wasser auf die Hochstapler-Mühle.

Wie du siehst, alles ist in deinem Kopf und du kannst es ändern. Und das solltest du auch, wenn du mit deinem Business durchstarten willst. Dein Mindset macht einen wesentlichen Teil deines Erfolges aus, nicht nur dein tatsächliches Wissen.

Wenn du ganzheitlich dein Business voranbringen willst, dann bin ich gern für dich da und unterstütze dich. Melde dich einfach für ein Strategiegespräch an und wir sehen uns zusammen an, wo du gerade stehst. Ich habe wieder einige Plätze für mein 1-1-Coaching frei und würde mich freuen, wenn du dich bei mir meldest.

Ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken zu dieser Episode in den Kommentaren hinterlässt.

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Episode 37: Interview mit Dr. Elske Schönhals

Episode 37: Interview mit Dr. Elske Schönhals

 

 
 
Den Podcast gibt es auch als Video:


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Ich plaudere heute mit Dr. Elske Schönhals.

Sie ist promovierte Weinbauingenieurin und Wein-Revoluzzerin. Sie hilft Frauen dabei ihren Wein-Geschmackstyp zu finden. Denn so wie du beispielsweise einen Männertyp gut findest, gibt es auch einen Typ Wein, der dein Herz höher schlagen lässt.
Ihren kostenfreien Weingeschmacks-Entdecker Guide kannst du dir hier herunterladen.

Wir sprechen nicht nur über Wein und die Weingeschmackstypen, die sie entwickelt hat, sondern auch

  • warum sie ins Online-Business statt in das Familienweingut eingestiegen ist,
  • wie sie sich durch die Selbständigkeit verändert hat,
  • welche Hindernisse sie auf ihrem Weg überwunden hat,
  • was die Weingeschmacktstypen mit ihrer Familie zu tun haben,
  • wie sie Kraft tankt,
  • über Tipps zur Selbständigkeit und
  • was für sie zu einem erfüllten Leben dazugehört.

 

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Episode 36: Bist du bereit, Selbstverantwortung zu übernehmen?

Episode 36: Bist du bereit, Selbstverantwortung zu übernehmen?

 

 

In dieser Episode geht es um Selbstverantwortung – etwas, was nicht unbedingt in der Schule und im Angestelltendasein gewünscht ist, aber unabdingbar für deine Selbständigkeit.

Selbstverantwortung beschränkt sich dabei nicht nur auf deinen Tagesablauf, sondern zieht sich durch jeden Aspekt. Es fängt bei deiner Vision an, geht über deine Wunschkundin und den Umgang mit ihr (oder ihm) hin zu deinen Produkten, deinen Prozessen, deinen Preisen, deinen Tools, deinen Kooperationspartnern. Selbstverantwortung betrifft einfach alles. Daher ist für mich auch der Start eines eigenen Business neben dem alleine reisen eine der besten Wege zur Persönlichkeitsentwicklung.

Höre dir also den Podcast an und wenn du lieber liest, ist hier eine leicht gekürzte Version:

Die meisten, mit denen ich spreche, sind oder waren angestellt und das ist eine komplett andere Denke als bei Selbständigen.

Ich habe noch meinen Chefchef im Ohr, der mal sagte “Hören Sie auf zu denken, machen Sie einfach.” Das war für mich ehrlich gesagt auch einer der Schlüsselmomente, auch wenn es mir nicht bewusst war. Einfach nur ausführen, nicht denken, nicht mitdenken, da bin ich ausgestiegen. Ich gebe doch nicht mein Hirn an der Pforte ab und überhaupt, wie kurzsichtig ist es, seine Mitarbeiter zu stupiden ausführenden Elementen zu machen. Was ist das überhaupt eine Sicht auf Mitarbeiter auf Menschen?

Aber ich komme lieber wieder auf das Thema mit der Selbstverantwortung: Wenn du angestellt bist oder warst, dann wirst du im Grunde dazu erzogen, nur zu machen und nicht viel zu denken.

Eine andere Denkweise als im Angestelltenverhältnis

Nun kommt der Moment, in dem du dich selbständig machen willst oder musst. Da musst du dein Denken komplett um 180° drehen, denn von ziemlicher Unselbständigkeit und Dienst nach Vorschrift musst du dich komplett allein strukturieren, Prioritäten setzen und dir erst einmal überlegen, was du wann und auch warum machen willst. Genauso gehört dazu, dass du dir überlegst, was du nicht machst.
Du bist auf einmal für dich, deinen Erfolg und deinen Kontostand selbst verantwortlich.

Da ist erst einmal keiner, der dir sagt, was du machen sollst. Ich stand da erst einmal verloren in der Landschaft herum und wusste nicht, wie ich anfangen soll. Ich habe viele Fehler gemacht und ist völlig logisch. Es ist auch klar, dass du mit ziemlicher Sicherheit Fehler machen wirst, wenn du allein startest.

Ich fing an meine Website zu überarbeiten und mir macht das wenigstens Spaß. Daher war es auch in Ordnung, auch wenn es nicht der richtige erste Schritt war. Zum Thema “Eine Website macht noch kein Business” kannst du dir übrigens mein Minitraining in meiner Gruppe anschauen.

Wenn du clever bist, holst du dir Unterstützung von jemand, der den Weg schon gegangen ist, um dir einfach Zeit und viel Frust zu sparen.
Ich war damals nicht so schlau und habe mich erst einmal mehr schlecht als recht durchgewurschtelt. Ja, mir war völlig klar, dass ich nun am Ruder stehe, aber trotzdem wusste ich nichts mit mir und meiner neuen Freiheit anzufangen.

Nur die Platzhirsche imitieren bringt nichts

Leider beobachte ich bei vielen, dass es ihnen genauso geht und dass sie damit überfordert sind. Das ist völlig normal und genau wie ich damals schauen sie, was alle anderen tun. Natürlich ist das keine schlechte Strategie, denn wir Menschen lernen auch, wenn wir imitieren. Das haben wir schon als Kinder so gemacht, als wir sprechen und laufen gelernt haben und es ist durchaus sinnvoll, wenn wir das genauso machen, wenn wir mit unserem Business laufen lernen.
Aber wenn du alles einfach so übernimmst, dann gibst du wieder die Verantwortung ab, das ist die erste Stolperfalle bei dieser Strategie.

Da kommt die zweite Stolperfalle – du siehst nur die halbe Wahrheit und kennst weder den Werdegang noch häufig die Strategie, die hinter dem Tun der anderen steht.

Mal ein Beispiel: Du siehst, sie haben ein Freebie und du baust dir selbst eines. Daran ist grundsätzlich nichts falsches, aber wenn du damit Email-Adressen oder Kontakte hast – natürlich schön nach DSGVO, ja, die rechtlichen und administrativen Fragen fallen nun auch in deinen Zuständigkeitsbereich -, weißt du was du mit ihnen machst außer ihnen regelmäßig Mails zu schicken? Weißt du, wie es dann weitergeht? Wissen es deine Fans? Was ist der nächste Schritt? Und da hakt es dann schon wieder. Es fehlt häufig an einer Strategie und an Follow-Up-Produkten.

Jeder Projektmanager, der halbwegs sein Handwerk versteht, plant vom Ende her und das solltest du auch machen. Was ist eigentlich dein Ziel? Führe deine Fans, deine potenziellen Kunden durch bestimmte Zwischenetappen hin zu deinem Endziel. Was das ist, das hängt von deinem Business ab und auch die Zwischenetappen sind sehr individuell, von dir, deiner Vision, deiner Zielgruppe und deinem Angebot abhängig.

Nichts geht ohne eine Strategie

Jeder Unternehmer, der erfolgreich sein will, macht nichts ohne eine gewisse Strategie im Hinterkopf.

Keiner macht nur aus reiner Nächstenliebe Videos oder Podcasts oder schreibt Blogartikel, macht Challenges oder verteilt kostenlose Inhalte.
Natürlich sollen die kostenlosen oder auch die günstigen Inhalte dich ein Stück weiterbringen und dich auf deinem Weg unterstützen. Aber jeder, der ernsthaft ein Business betreibt, kämpft um deine Aufmerksamkeit, dein Vertrauen und möchte dich als Kunden. Das ist jetzt vielleicht ein wenig desillusionierend, aber das ist aber so.

Im Idealfall gibt es eine Win-Win-Situation. Jemand hat ein Angebot für dich, das dich dabei unterstützt, dein Business auf die Beine zu stellen und Geld zu verdienen. Ihr profitiert beide davon.

Wenn du nicht ernsthaft Umsatz machen willst, dann ist es ein Hobby und das ist auch völlig ok und dann musst du dich auch nicht so reinhängen, dich mit Marketing und Strategien befassen, sondern mach einfach und mach es aus Freude.

Du bist als Solopreneuerin, als Einzelunternehmerin zu 100% in der Selbstverantwortung. Du musst dir überlegen, wo DU hinwillst. Was ist deine Vision für dich und dein Business? Danach richtest du dich aus. Das klingt einfacher als es am Ende ist und es ist ein Prozess.

Klarheit und Strukturen helfen

Du brauchst für dich erst einmal Klarheit und Strukturen. Das ist nicht sexy, aber gerade am Anfang hilft es unglaublich. Auch als Selbständige brauchst du Strukturen und das hat schon wieder mit Selbstverantwortung zu tun. Wenn du keine festen Abläufe hast, dann ist die Gefahr riesig, dass du dich verzettelst.

Ich höre schon fast den Aufschrei: Wenn ich Strukturen habe, dann kann ich ja gleich angestellt bleiben. Wo bleibt denn da die Freiheit, die Selbstbestimmung, nach der ich mich sehne?
Hier kommt es auf den Standpunkt an: Die Struktur gibt dir einen Rahmen vor, innerhalb dessen du dich frei bewegen kannst.

Mal ein Beispiel: Ich mache mir immer eine Wochenplanung mit meinen Aufgaben. Ich kann inzwischen ganz gut abschätzen, wie lange ich brauche, wenn ich mich nicht ablenken lasse. Ja, das passiert selbst mir immer noch, gerade wenn ich etwas Neues anfange.

Ich habe meine To-Do-Liste und ich weiß, was ich erledigen will, um voranzukommen. Dazu gehören z.B. die Vorbereitung der Podcasts und der Posts auf den unterschiedlichen Social Media Kanälen.

Im Rahmen meiner wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Planung bin ich frei. Wenn es aus welchen Gründen auch immer nicht klappt, einen Kurs zu einem bestimmten Termin starten zu lassen und ich habe den Start noch nicht öffentlich kommuniziert, dann schiebe ich einfach um eine Woche.

Wenn der Tag schön ist und ich lieber einen langen Spaziergang mache, statt vor dem PC zu sitzen, dann hole ich die Zeit eben am Abend wieder nach. Ich habe meine Struktur und innerhalb dieser Struktur bin ich frei.

Werte sind eine hilfreiche Orientierung

Selbstverantwortung für dich und dein Business zu übernehmen ist nicht immer einfach und es zwingt dich keiner, diesen Weg zu gehen.

Schaue dir mal deine Werte genau an, denn die können dir eine Orientierung geben, ob das mit der Selbständigkeit wirklich etwas für dich ist, denn Tatsache ist, es ist nicht für jeden geeignet.

Wo befinden sich Freiheit, Selbstbestimmung oder Unabhängigkeit? Kommen sie in den Top Ten vor? Wenn nicht, dann solltest du es dir mit dem eigenen Business noch einmal überlegen. Du kannst auch gern einmal mit mir sprechen und dir einen Termin für dein Strategiegespräch mit mir reservieren. Dann schauen wir zu zweit darauf und du bekommst ein paar Tipps.

Auch Kunden brauchen Regeln und Orientierung

Zur Selbstverantwortung gehört übrigens auch, dass du die Regeln nicht nur für dich, sondern auch für deine Kunden vorgibst. Bitte verwechsele das nicht mit Missachtung, mangelnder Wertschätzung oder Respektlosigkeit deinen Kunden gegenüber.

Aber um einen guten Service zu bringen, musst du auch auf dich und deine Bedürfnisse achten.

Ein Beispiel: Ich bin nicht gerade ein Morgenmensch und daher mache ich meine Coachings in aller Regel nicht vor 10 Uhr. Was würde es meinen Coachees nutzen, wenn sie eine müde und unaufmerksame Ivana vor sich hätten, die nicht präsent, nicht aufmerksam und nicht voll für sie da ist. Nichts und sie wären zu recht sauer, weil ich sie nicht optimal unterstütze.

Wenn du ständig verfügbar bist, auf jede Mail sofort reagierst oder dir Termine vorgeben lässt, die dir nicht passen, dann gibst du deine Verantwortung ab, du lässt dir die Zügel aus der Hand nehmen und deine Kunden ans Steuer.
Klingt nicht nach Selbstbestimmung oder?
So nebenbei… wenn du einen Termin beim Zahnarzt ausmachst, dann musst du auch schauen, wann er Zeit hat und dich auch danach richten, nicht umgekehrt. Das stellt niemand in Frage, also warum solltest du immer und zu jeder Zeit greifbar sein?

Um dich bei deinem Selbstmanagement und deiner Strukturierung zu unterstützen gibt es ein paar gute Möglichkeiten.

Ich überlasse es zum Beispiel meinen Interessenten, sich einen Termin mit mir zu vereinbaren, indem ich den Planungskalender von book like a boss benutze. Dort sind meine belegten Termine geblockt und das entspannt mich, denn ich spare mir das Hin- und Hermailen, das Offenhalten von Zeitblöcken, bis ich eine Rückantwort habe. Meine Klientinnen können sich ganz bequem auch genau das Zeitfenster aussuchen, das sie haben wollen.
Die Basisvariante ist übrigens kostenlos und ich habe auch lange damit gearbeitet.

Eine weiterer Tipp von mir ist, dass du einmal wirklich Buch führst und erforschst, wie lange du für welche Tätigkeit brauchst und zwar ohne Ablenkung, wenn du wirklich fokussiert arbeitest. Das gibt dir einen guten Anhaltspunkt für deine Planung, denn oft überschätzen wir, was wir in einer gewissen Zeit erledigen.

Packe dir deinen Kalender nicht zu voll mit Terminen. Ein Wunschtraum von Coaches ist es, ausgebucht zu sein. Jetzt stelle dir einmal vor, du würdest von 9 bis 16 Uhr Schlag auf Schlag Termine mit Klienten haben.
Was meinst du, wärst du am Nachmittag immer noch so präsent und fit wie am Morgen? Sicher nicht und damit würdest du weder dir noch deinen Klienten einen Gefallen tun. Davon mal abgesehen hättest du auch keine Zeit mehr für andere Dinge und ist es das, was du willst?
Definiere für dich, was für dich ausgebucht bedeutet und verplane nicht mehr als 60 oder 70% deiner Zeit.

Zur Selbstverantwortung gehört auch, dass du Pausen machst.
Da bin ich selbst nicht wirklich gut darin und wenn ich nach dem Mittagessen nicht rausgehe, fällt die Pause oft einfach zu knapp aus. Da habe ich selbst noch ein wenig Luft nach oben. Aber wenn das Wetter einigermaßen ist, trickse ich mich mit einem Spaziergang aus. Das hat gleich mehrere positive Effekte. Ich bewege mich, lüfte meinen Kopf aus, komme auf neue Gedanken, tanke das Gutelaune-Vitamin D und fühle mich einfach besser.

Ich würde mich freuen, wenn du aus dieser Episode für dich einiges mitnimmst:

  • Dass Selbstverantwortung übernehmen wirklich elementar ist und nichts mit Egoismus zu tun hat,
  • dass es ohne nicht geht, wenn du erfolgreich sein willst,
  • dass Struktur dein Freund ist und dir einen Rahmen gibt, damit du dich nicht verzettelst und zu Ergebnissen kommst, aber gleichzeitig auch frei agieren kannst
  • und dass du das Steuer in der Hand behalten musst, auch deinen Kunden gegenüber und dass du es ihnen und deinem Business schuldig bist.

Ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken zu dieser Episode in den Kommentaren hinterlässt.

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Episode 35: Warum bei deinem Business Mut, Freiheit und Liebe eine grosse Rolle spielen sollten

Episode 35: Warum bei deinem Business Mut, Freiheit und Liebe eine grosse Rolle spielen sollten

 

 

 

In dieser Episode geht es um zwei meiner wichtigsten Werte, Freiheit und Mut. Dazu kommt auch die Liebe und ich erzähle dir, was das alles mit deinem Business zu tun hat.

Immerhin verbringen wir mit unserer Arbeit einen grossen Teil unseres Lebens und da macht es absolut Sinn, wenn wir uns einmal ein paar Gedanken machen, wie sich alles vereinbaren lässt.

Ich möchte nicht, dass du irgendwann einmal dasitzt und traurig bist, weil du nicht mutig genug warst, deinen Weg zu gehen.

Höre dir also den Podcast an und wenn du lieber liest, ist hier eine leicht gekürzte Version:

Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut, Perikles

Und meiner Meinung kommt noch auch die Liebe dazu, und zwar zu dem, was wir mit der Freiheit erreichen und leben wollen. Aber bevor du dein Hirn damit verdrehst, um herauszubekommen, was ich damit meine, fange ich einfach von vorne an und erzähle dir einmal, was ich unter diesen drei Punkten verstehe und warum ich den Satz des alten Griechen gut finde.

1. Freiheit

Freiheit für dich kann etwas anderes sein als für mich. Es gibt auch ganz unterschiedliche Aspekte, aber gerade im beruflichen Umfeld kannst du hier wunderbar unterscheiden:

Finanzielle Freiheit

Wenn du das erreicht hast, dann hast du keine Schulden, musst nicht jeden Euro (oder ich jeden Franken) umdrehen und du kannst deine Träume verwirklichen, denn für viele braucht es nun einmal Geld. Einer meiner Träume ist, mit Walhaien zu tauchen. Das gibt es eben nicht für lau. Deine Traumküche, eine edle Handtasche oder das Cabrio auch nicht. Und wenn dein Traum ist, eine Schule in Nepal zu bauen, um dort den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen, auch dafür brauchst du Geld.

Und wenn wir wirklich ehrlich sind, es geht uns allen um diese finanzielle Freiheit, denn kein Mensch findet es toll, wenn die Gedanken immer nur darum kreisen, wie die Rechnungen bezahlt werden sollen.

Der Betrag, wo deine finanzielle Freiheit anfängt, den musst du selbst festlegen.

Freiheit der Wahl des Arbeitsplatzes

Das hat gleich mehrere Varianten: Für die einen ist es, am Strand zu arbeiten, für mich ist es die Möglichkeit, mich im ganzen Haus auszubreiten oder draußen zu arbeiten. Für dich kann es die Wahl deines Arbeitgebers sein.

Der Arbeitsplatz schließt auch das Umfeld ein, also mit wem du arbeitest, wo du arbeitest und wann. Ich genieße es morgens nicht vom Wecker aus dem Schlaf gerissen zu werden und ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber das Großraumbüro gehasst. Zu viel Lärm, zu viel Ablenkung und ja, ich habe nicht alle meine Kollegen gemocht. Das tut kein Mensch. Es sind Kollegen, das ist eine Zweckgemeinschaft und wenn man sich gut versteht, ist es ein nettes Zuckerl.

Ich finde es toll, dass ich inzwischen soweit bin, dass ich auch Klienten ablehne, mit denen oder mit deren Themen ich nicht kann. Ich bin eben kein Coach für Herzschmerz. Da gibt es andere und die sind besser. Mich kannst du fragen, wenn es um dein Business geht, deinen Mut, den ersten Schritt zu machen, mit Widerständen umzugehen und dich zu sortieren. Oder endlich den Mut zu finden, allein zu reisen, statt mit einer Gruppe.

Auch du kannst deinen Arbeitsplatz frei wählen, die Zeit der Sklaverei ist zumindest in Europa vorbei. Aber viele haben nicht den Mut, sich neu zu bewerben. Sie kennen die Firma seit der Lehre, haben nichts anderes gesehen, finden es inzwischen furchtbar, aber trauen sich noch nicht einmal die Fühler auszustrecken. Sie glauben die Geschichte vom sicheren Arbeitsplatz. Ich war lange genug in Personalabteilungen großer Unternehmen und kann dir sagen, das ist inzwischen eine schöne Legende. Es gibt Mittel und Wege, auch quasi unkündbare langjährige Mitarbeiter zum Weggang zu motivieren.

Du hast die Freiheit, deinen Arbeitsplatz zu wählen. Auch hier stehe ich dir für die ersten Schritte gern zur Seite. Du bist es wert, dass deine Tätigkeit geschätzt und anerkannt wird. Ständiger Frust macht dich krank und das ist es nicht wert. Auch hier spreche ich aus Erfahrung und du musst nicht die Fehler machen, die ich gemacht habe. Und vor allem musst du nicht noch ewig lang warten, bis dein Körper dir STOP sagt. Oder das Stoppschild ignorieren, so wie ich.

Diese Freiheit solltest du dir nehmen, denn schließlich verbringst du richtig viel Zeit in der Arbeit.

Wäre es nicht wunderbar, wenn du deinem eigenen Rhythmus folgen könntest und das tun, was dir Spaß macht? Nein, ich will nicht, dass du gleich kündigst, aber lass diesem Gedanken einmal Raum und träume ein wenig. Du kannst dir auch neben deinem Job etwas aufbauen, das ist völlig legitim und auch darauf hast du ein Anrecht, solange du deinem Brötchengeber nicht Konkurrenz machst. Ebenso hast du unter bestimmten Voraussetzungen ein Anrecht auf eine Arbeitszeitreduzierung, auch wenn das Arbeitgeber nicht an die große Glocke hängen.

2. Mut

Natürlich brauchst du Mut, um eben diese Freiheit zu leben und da sind wir wieder beim guten alten Perikles.

Du musst bereit sein, zu springen, für deine Freiheit einzutreten und deinen Weg zu gehen. Wenn du nicht deinen Weg der beruflichen Freiheit (oder jeder anderen) gehst, wird ihn keiner für dich gehen und am Ende wird nur ein Mensch darunter leiden – du. Irgendwann wird der Moment kommen, an dem du sagst, ach hätte ich.Stelle dir die Frage, was wirklich das Schlimmste sein könnte, was passiert. Und dann, wie wahrscheinlich ist es wirklich? Ich habe die Devise, dass ich es lieber mache als aushalte, lieber gehe als bleibe, wenn ich leide. Gut, ich gestehe, ab und zu brauche ich auch einmal einen liebevollen Tritt, aber dann gehe ich und jammere nicht über die blauen Flecken, die der Tritt hinterlassen hat.

Ja, du brauchst Mut, wenn es darum geht, Verantwortung für dich zu übernehmen oder als ersten Schritt überhaupt zu erkennen, dass du sie hast, sonst niemand. Schließlich bist du ein erwachsener Mensch und damit eben für dich verantwortlich. Punkt, ist so.

Ich verstehe sehr gut, dass Mut fehlen kann. Da kommen Verhaltensmuster hoch, alte Glaubenssätze, Ängste, das volle Programm. Ich habe all diesen inneren Dämonen ins Auge geschaut, geschluckt und bin losgegangen. Das kannst du auch, davon bin ich überzeugt. Du musst dich nur entscheiden.

3. Liebe

Das führt mich zum letzten Punkt, der Liebe. Ich rede jetzt nicht hier von der romantischen Liebe. Die ist auch wichtig, aber es geht mir hier um die aufrichtige Liebe zu dir selbst und zu dem was du tust, zu deiner Vision, zu dem, was dich antreiben würde, wenn du es zulassen würdest.

Deine Liebe, deine Akzeptanz von dir selbst, hat nichts mit Egoismus zu tun. Es ist etwas Essentielles, wenn du dich so annimmst, wie du bist. Kein Narzissmus, sondern ein warmes Gefühl, innere Ruhe und Frieden. Wenn du dir im wahrsten Sinne des Wortes selbst bewusst bist, mit all deinen Macken, deinen unglaublichen Fähigkeiten, deinem Herzen und der Verbundenheit deiner Seele mit allem, dem Universum, dann kann das auch kein Egoismus, kein Narzissmus sein. Du siehst deine hellen und deine dunklen Seiten und nimmst sie an.

Du erkennst, was für dich wirklich wichtig ist und das willst du leben. Das können die unterschiedlichsten Dinge sein und ja, daraus kannst du auch einen Beruf machen, der dich erfüllt. Oder auch nicht, das entscheidest du selbst.

Am Ende des Tages ist es mir wichtig, dass du etwas machst, was dich erfüllt, was dein Herz zum Singen bringt, was dich zufrieden strahlen lässt.

Diese Liebe wird dir den Mut schenken, um das zu tun, was Freiheit für dich ist. Und damit sind wir wieder am Ausgangspunkt. Daher gehören diese drei Werte für mich zusammen, gerade auch im beruflichen Umfeld und im Business.
 

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Episode 33: Welcher deiner Vorsätze sind schon passé?

Episode 33: Welcher deiner Vorsätze sind schon passé?

 

 
 
In der heutigen Episode geht es um

  •  Vorsätze,
  •  warum es uns so schwer fällt, sie durchzuhalten,
  •  die richtige Motivation,
  • Tipps, wie du dranbleibst.

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Episode 32: Nimm dir mal eine Auszeit

Episode 32: Nimm dir mal eine Auszeit

 

 
 
In der heutigen Episode erfährst du

  • warum gerade jetzt die richtige Zeit für eine Auszeit ist,
  • ein wenig über die Raunächte und
  • ich verrate dir einen kleinen Entspannungsquicke für zwischendurch

Weiterführende Links

  • der wasserdichte Kindle (Werbung, Link geht zu Amazon)
  • meine Seite über ätherische Öle (viele Infos zu unterschiedlichen Ölen und Bestellmöglichkeit)

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Episode 31: Interview mit Heiko Alexander

Episode 31: Interview mit Heiko Alexander

 

 
 
Die Episode gibt es hier auch als Video:


Hinweis: Mit dem Klick auf das Video verbindest du dich mit YouTube

 
In der heutigen Episode habe ich meinen ersten männlichen Gast, Heiko Alexander.

Der bekannte Trainer, Coach und Autor aus München bietet in seinem Münchner Institut NLP-Kurse und Ausbildungen an. Als Professional Coach unterstützt er vor allem Selbständige und Freiberufler bei der persönlichen und unternehmerischen Entwicklung. Seine Kunden profitieren besonders von seiner präzisen analytischen Wahrnehmung und seiner stark handlungsorientierten Vorgehensweise.

Ich plaudere mit Heiko über

  • seine beiden Selbständigkeiten,
  • die Gründe, warum er 2 Mal auf der grünen Wiese gestartet ist,
  • die Voraussetzungen und Eigenschaften, die du für eine Selbständigkeit mitbringen solltest,
  • Werte
  • das Finden des eigenen Weges,
  • seine Entwicklung durch die Selbständigkeit,
  • hilfreiche Routinen und
  • was für ihn zu einem erfüllten Leben gehört

Weiterführender Link:

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Episode 30: Was hat es mit den Business-Göttinnen auf sich?

Episode 30: Was hat es mit den Business-Göttinnen auf sich?

 

 
 
In der heutigen Episode erzähle ich

  • warum ich die Ansprache und die Ausrichtung hier im Blog ein wenig angepasst habe,
  • warum mich Göttinnen faszinieren,
  • warum die Welt meiner Meinung nach mehr Göttinnen braucht und
  • wie mein Göttinnen-Manifest lautet

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Episode 29: Interview mit Sandra Heim

Episode 29: Interview mit Sandra Heim

 

 
 
Die Episode gibt es hier auch als Video:

Hinweis: Mit dem Klick auf das Video verbindest du dich mit YouTube

 
In der heutigen Episode habe ich wieder einen tollen Gast, Sandra Heim.

Sandra ist Business- und Mindset Coach für selbständige Mütter. Mit ihrem Blog www.mamarevolution.de unterstützt sie seit 2014 Mütter, die ihr eigenes Business voranbringen und gleichzeitig genug Zeit für ihre Kinder haben möchten.

Für ihre kostenfreien Mindset-Shifts per eMail kannst Du Dich hier als VIP-Leserin eintragen: https://www.mamarevolution.de/coaching-impulse

Ich spreche mit ihr über

  • wie sie auf Mamarevolution gekommen ist,
  • die Vereinbarkeit von Business und Mamasein,
  • die Voraussetzungen für ein solides Business,
  • den eigenen Weg gehen,
  • ihre Spiritualität,
  • tägliche Routinen,
  • was für sie zu einem erfüllten Leben gehört und
  • noch so einiges mehr

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