Hast Du schon einmal über ein Vision Board nachgedacht? Schon mal etwas darüber gehört oder gelesen oder fragst Du Dich gerade, was das überhaupt ist? Ich habe meines zur Jahreswende gebastelt, denn es ist eine prima Sache, um Träume zu visualisieren und dem Unterbewusstsein auf die Sprünge zu helfen, damit es Dich bei der Verwirklichung unterstützt.

Aber fangen wir am Anfang an:

Was ist ein Vision Board?

Ein Vision Board ist ein Plakat, eine Tafel, eine Leinwand, auf die Du Deine Träume pinnst, klebst, schreibst, eben sichtbar machst.
Natürlich kannst Du es auch am PC machen, z.B. mit Power Point oder jedem Grafikprogramm.
Es gibt tatsächlich Programme dafür, z. B. Dreamitalive. Ich habe keines getestet, denn meiner Meinung nach brauchst Du wirklich nur die genannten Tools, aber das Programm machen auf den ersten Blick einen einigermaßen vernünftigen Eindruck und bieten auch eine Community, die Dich unterstützen soll.

Das Board kann alle möglichen Themen haben, z.B. Deinen Traumberuf, Deine Traumreise, Deine Traumbeziehung, Dein Traumauto, Deine Traumfigur, egal was Dein Herzenswunsch ist.
Oder auch ein ganz großes Thema, Dein Traumleben.

Was bringt es?

Wenn Du ein Ziel, einen Wunsch, eine Vision visualisierst, dann programmierst Du Dein Unterbewusstsein darauf, in diese Richtung zu arbeiten.

Dein Unterbewusstes ist Dein mächtigster Verbündeter, um Deine Träume und Visionen wahr werden zu lassen, aber es braucht Bilder. Und mit dem Vision Board lieferst Du ihm genau diese Bilder. Dadurch, dass Du Bilder für Dein Board zusammensuchst, befasst Du Dich auch intensiv mit Deinem Endziel, dem Ergebnis und das ist auch der erste Schritt.
Wenn es fertig ist, haben Du und Dein Unterbewusstsein das große Bild ständig vor Augen und hier gilt „steter Tropfen höhlt den Stein.“

Das Vision Board hilft Dir dabei, Klarheit darüber zu finden, was Du willst. Hierbei solltest Du Dir überlegen, was Dir wirklich wichtig ist, denn Deine Energie wird sich darauf richten.
Wie soll denn z.B. Dein Traumurlaub aussehen? Entspannte Tage am Strand, Trekking im Himalaya oder doch lieber das Erkunden von antiken Tempeln?

Es hilft Dir, fokussiert zu bleiben, denn Du hast Dein Ziel vor Augen und weißt so, wohin die Reise gehen soll.

Du programmierst Dich darauf, Dein Ziel zu erreichen und unternimmst fast wie von allein die nötigen Schritte. Denn, Überraschung, von allein werden Deine Ziele nicht wahr werden, Du musst auch etwas dafür tun. Aber das Vision Board ist ein guter Schritt in die richtige Richtung und Dein Unterbewusstsein wird Dich unterstützen.

[bctt tweet=“Denke und träume groß!“ username=“Ivana Bergzauberin“]

Was brauchst Du dazu?

  • Ein Medium, auf dem Du die Bilder, Sprüche, Zitate oder Ziele anbringst: Eine Leinwand aus dem Bastelladen, ein stabiler großer Karton, eine leere Datei, eine Pinnwand, ein Whiteboard etc.
  • Bilder: Lasse Dich von Zeitschriften inspirieren, von Katalogen, mache eine Fotomontage, die Dich in einer Situation zeigt, in der Du Dein Ziel erreicht hast, googel nach passenden Bildern im Netz. Achte darauf, dass die Bilder schon den Endzustand darstellen und verwende nur positive Bilder
  • Formuliere Ziele ganz knapp und in der Gegenwartsform, z.B. „Ich bin erfolgreiche Bloggerin“ und drucke es auf buntem Papier aus, wenn Du keine elektronische Fassung machst. Auch hier gilt: nur positive Ergebnisse formulieren, denn sonst wird schnell das Gegenteil daraus, weil Dein Unterbewusstsein kein „Nein“ kennt und es ausblendet.
  • Schere
  • Klebstoff
  • Eine ruhige und entspannte Atmosphäre, vielleicht sanfte Musik, Tee, Räucherstäbchen
  • Genügend Zeit zum Träumen, Bilder suchen und platzieren

visionboard_01

Wie gestaltest Du es?

Hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Das Vision Board muss DICH beflügeln, DIR gefallen, bei DIR ein Kribbeln verursachen, DIR ein Lächeln entlocken. Mach es so groß wie möglich!

Wie benutzt Du es?

  • Stelle/Hänge es so auf, dass Du es täglich siehst, am besten mehrmals am Tag.
  • Wenn Du Ziele ausformuliert hast, dann lies sie Dir mehrmals täglich laut vor.
  • Wenn etwas sich nicht mehr stimmig anfühlt, dann überklebe es oder entferne es auf andere Weise. Wenn Du ein elektronisches Vision Board hast, dann ist es ganz leicht mit dem Löschen.
  • Erwarte keine Wunder über Nacht, alles braucht seine Zeit, auch das Vision Board und Dein Unterbewusstsein.

Hast Du auch ein Vision Board? Planst Du eines? Teile Deine Gedanken mit mir!

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Ivana

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Ivana

5 Kommentare

  1. Ich nutze ja für alles den Computer – sogar mein Tagebuch tipp ich, statt per Hand zu schreiben. Aber bei soetwas würde ich lieber die Offline-Version vorziehen. Also richtig mit Schere, Kleber, Bildern, bunten Stiften eine Collage gestalten. Weil es damit irgendwie be-greifbarer wird und gleich von Anfang an eine Real-isation mit eingebastelt ist… so, gefühlsmäßig, würd ich mal sagen 🙂
    Der Link funktioniert übrigens nicht.

    1. Author

      Dem ist nichts hinzuzufügen:-) Mir ist die gebastelte Fassung auch lieber.

      Danke für den Hinweis mit dem Link, ist schon repariert.

      Liebe Grüße,
      Ivana

  2. Hallo Ivana 🙂
    ich benutze ein Whiteboard für meine Pläne.
    Allerdings finde ich die Idee, sie zusätzlich noch optisch umzusetzen sehr schön 🙂
    Eigentlich mag ich Geschnippsel und Collagen aus Zeitungen sehr gerne. Vielleicht gestalte ich mir aber in diesem Fall aus verschiedenen Bildern einen Bildschirmhintergrund. Da ich eh den ganzen Tag am PC hocke, sehe ich meine Vision dann mehrmals täglich 🙂

    Lieben Gruß
    Linda

    1. Author

      Hallo Linda,

      da muss jede herausfinden, was am besten taugt. Meines sehe ich direkt von meinem Bett aus, mein Blick fällt also mindestens 2x täglich darauf. Meinen Bildschirmhintergrund sehe ich ehrlich gesagt seltener 😉

      Liebe Grüße,
      Ivana


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