Pfeif auf den Perfektionismus

Mit dem Beitrag bin ich bei Juttas Blogparade zum Thema „Sei unperfekt!“ mit dabei. Lass uns gemeinsam gegen den Perfektionismus antreten. Und Spaß haben!

 

Seien wir mal ehrlich, heute muss doch alles perfekt sein, die Figur (am besten Size Zero), die Haare, die Haut, die Klamotten, der Partner usw. Das sind zumindest die Anforderungen, die die Gesellschaft an uns stellt und denen wir uns oft unterwerfen.

Aber warum eigentlich? Ich denke, viele möchten es vermeiden, aufzufallen, aus dem Rahmen zu fallen, passen sich an und versuchen, eben diesen Anforderungen zu genügen.

Diesen, teilweise auch selbst auferlegten, Anforderungen kann kein Mensch gerecht werden. Ohja, ich weiß, wovon ich spreche. Auch ich habe die Neigung, in kleinen und großen Dingen den Anspruch zu haben, perfekt zu sein.

Da ist die Seife, die ich gesiedet habe und die dann doch nicht so wurde, wie ich sie mir vorgestellt habe. Ich ärgere mich und sehe dann gar nicht, dass sie doch schön geworden ist, aber auf eine andere, ihre eigene Weise.

Oder mein Blog, der perfekt sein soll, bevor ich ihn bewerbe und damit online gehe. Da muss auch alles stimmen und passen, denn damit trete ich nach außen.

Oder die Ansprüche im Job. Da muss die Präsentation 120%ig sein, auch wenn es nicht mehr so der Riesenunterschied zur vorherigen Fassung ist, aber es kostet eine Irrsinnszeit, damit auch noch das letzte Quäntchen (vermeintlich) passt.

Aber was bringt dieses Streben nach Perfektionismus, nach den 120% eigentlich?

Meiner Meinung nach viel an Frust und Demotivation, Selbstzweifel und Unzufriedenheit.

Denn wirklich perfekt wirst Du kaum etwas hinbekommen, so dass alle zufrieden sind.Und viele Frauen sind zudem auch noch so drauf, dass sie auch bei wirklich guten Ergebnissen immer noch eine (vermeintliche) Macke finden. So machen wir uns das Leben schwer, überflüssiger Weise schwer.

Ich weiß, es ist nicht leicht, einfach mal die 80% zu akzeptieren, die Seife mit der Macke oder die 2 Pfund mehr auf den Rippen.

Aber seien wir mal ehrlich, bei anderen würden wir auch nicht so kritisch sein wir bei uns oder?

Warum gehen wir dann so sehr mit uns selbst ins Gericht? Versuche mal, mit Dir so umzugehen wie Du es mit Deiner besten Freundin machen würdest.

Da kann durchaus mal ein kritischer Austausch stattfinden, aber bei ihr lässt Du auch mal Fünfe gerade sein, also warum nicht auch bei Dir selbst. Versuche doch mal, Dir selbst die beste Freundin zu sein.

Gehe freundlich und gnädig mit Dir um, akzeptiere die Schönheit der Unvollkommenheit (ich habe mich dann doch noch in meine Seife verliebt und fand sie am Ende toll) und pfeif auf den Perfektionismus.

Das macht das Leben entspannter und es fällt Dir leichter, überhaupt mal etwas zu starten, wenn Du entspannt an die Sache herangehst und nicht gleich das 120%-Ergebnis von Dir forderst.

Ich denke, wenn ich das Beste gebe, mir Mühe gebe, dann sollte ich auch mit dem Ergebnis zufrieden sein und nicht ständig daran herumkritteln. Was meinst Du?

Und wie perfektionistisch bist Du? Schreib Deine Meinung in den Kommentar!

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Ivana

Ivana

Als ganz besondere Reisebegleiterin verbinde ich Naturspiritualität mit persönlicher Entwicklung. Ich begleite in meinen Coachings Frauen dabei, in ihren Mut, ihre Selbstliebe und ihr Vertrauen zu kommen, um ein Leben nach ihren Vorstellungen und Werten zu leben.
Ivana

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6 Kommentare

  1. Hallo Ivana- schön geschrieben! Und wie wahr 😉 Glück liegt in der Akzeptanz – nicht in der Perfektion! Dein Artikel denkt zum Nachdenken an- toll!

    1. Author

      Danke schön 🙂 Wir sind leider zu oft zu streng mit uns, so streng wie wir mit anderen nie wären…

      Liebe Grüße
      Ivana

  2. Oh ja, mit diesem Artikel sprichst Du mir aus der Seele! Perfekt zu sein, wurde mir im Berufsleben, auch immer abverlangt. Und als einzige Frau in der Männerhorde, musste ich immer 200 prozentig arbeiten. Bis ich mich einmal auf die Hinterbeine gestellt habe und meine Meinung gesagt habe. Und plötzlich hat es gepasst.
    Irgendwann bin ich draufgekommen, dass die Suche nach perfekten Ergebnissen viel zu viel unnötige Zeit und Nerven kostet. Dank, der leider schon verstorbenen Vera. F. Birkenbihl habe ich den „Mut zur Lücke“ in allen Lebenslagen zu akzeptieren und lieben gelernt. Ob das jetzt meine eigene Unvollkommenheit ist, oder leere Stellen in Bücherregalen und Kästen. Es ist gut so, wie es ist!

    Danke für Deine immer wieder inspirierenden Artikel

    Liebe Grüsse
    Christine Schmidt

    1. Author

      Liebe Christine,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und ich freue mich riesig über Dein Lob.
      Toll, dass Du den Mut zur Lücke aufbringst, ich kenne viele, die daran noch knabbern, aber die Welt geht in den seltensten Fällen unter, wenn wir mal nicht perfekt sind ;-).

      Liebe Grüße,
      Ivana

  3. Liebe Ivana,

    das sehe ich ganz genauso! Die Vollkommenheit liegt im unvollkommenen.
    Ich darf vollkommen unvollkommen sein. Hihi.

    Liebe Grüße
    Anika

    1. Author

      Genau, liebe Anika. Perfekt ist langweilig und unvollkommen ist das Neue vollkommen. Und wir sind ohnehin alle vollkommen 🙂

      Liebe Grüße,
      Ivana

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