Seelenhygiene – So findest Du sie

Eines vorweg… ich habe mir diesen Artikel geschnappt und ihn mit Fokus auf dein Business überarbeitet, denn er ist nicht mehr ganz aktuell, auch wenn das Thema es ist. Also Seelenhygiene 2.0

Erst einmal, was soll das eigentlich sein, Seelenhygiene? Eigentlich ganz einfach, also meine Definition…. Das, was Dich und Deine Energie herunterzieht, soll weg, raus, verschwinden und Dich nicht weiter belasten. Es soll eben nicht auf Deiner Seele liegen, Dich in den Schlaf verfolgen, Dir Alpträume bescheren und Dich runterziehen.

Da gibt es endlose Möglichkeiten, was Dich alles belasten kann, da brauche ich Dir nichts zu erzählen. Die fehlenden Kunden, die Selbstzeifel, der Partner, Eltern, Kinder, an Ursachen herrscht sicher kein Mangel oder?

Ich weiß, dass das Aussteigen leichter gesagt als getan ist, denn wir verlieren uns gern einmal auch in Selbstmitleid. Da braucht es nur einen gewissen Auslöser und schon schlittern wir runter wie auf einer Rutsche im Freizeitpark. Da schleudert es uns auch hin und her, wir holen uns noch ein paar (seelische) blaue Flecken und landen mit dem Gesicht im Wasser. Die Achterbahn endet hoffentlich irgendwann, nur macht es weniger Spaß.

Es ist ein Ding, mal im Frust und im Selbstmitleid zu versumpfen, aber wenn du darin stecken bleibst, Mahlzeit.

Es gibt ganz unterschiedliche Wege, da rauszukommen und Verantwortung für dich zu übernehmen. Denn seien wir einmal ehrlich, nicht die anderen sind für unser Seelenheil verantwortlich, sondern wir selbst sind es.

Was kannst Du tun, um aus der Spirale auszusteigen?

Was kannst Du tun, um halbwegs aufgeräumt abends ins Bett zu gehen und morgens gut in einen erfolgreichen Tag zu starten?

Ich will Dir heute erzählen, was ich mache und vielleicht ist da auch was für Dich dabei:

1. Morgenseiten

Vielleicht kennst Du das Konzept der Morgenseiten von Julia Cameron (Werbung). Da schreibst Du am Morgen ein paar Seiten unzensiert und nur für Dich. Das hat den Effekt, dass Du unbelastet in den Tag startest. Am Morgen sind wir auch noch nicht vom Tag „verdorben“ und daher auch kreativer. Du lässt alles los, was dir auf dem Herzen brennt schreibst dir den ganzen Müll von der Seele

Ich habe für mich persönlich die Morgenseiten abgewandelt und habe ein kleines Morgenritual daraus gemacht. Ich schreibe in mein Buch für was ich dankbar bin. Das sind immer mindestens 3 Punkte.

Dann schreibe ich meine Ziele, meine Vision auf. Das hilft mir, fokussiert und auf Spur zu bleiben. Alles schön handschriftlich mit einem edlen Füller, denn das bin ich mir wert.

Am Ende ziehe ich noch 2 Karten und schreibe meine Interpretation dazu.

Ich verwende auch noch immer ein passendes ätherisches Öl dazu.

Mit den Morgenseiten selbst konnte nicht wirklich etwas anfangen, aber so eingebettet in mein Morgenritual fehlt mir glatt etwas, wenn ich es nicht mache.

Solches Journaling machen übrigens auch sehr erfolgreiche Menschen wie Richard Branson. Es muss also etwas dran sein.

2. Meditieren

Mit Meditation bekommst Du Ruhe in Deine kreisenden Gedanken. Es muss ja nicht gerade das stundenlange Sitzen im Lotussitz sein, es reicht auch eine Atemmeditation.

Nur eines solltest Du hier beachten: Der positive Effekt braucht seine Zeit und Du musst ein wenig durchhalten. Gewöhne Dir hier eine gewisse Routine an und ich bin sicher, Du wirst davon profitieren.

Du musst auch nicht ewig meditieren, gerade wenn du in einer stressigen Phase bist, weil du gerade ein neues Produkt oder einen neuen Service entwickelst. Aber 5 Minuten sind sicher drin und schenken dir Kraft und neue Energie.

Um in einen entspannten Zustand zu kommen, kannst du auch ätherische Öle wie Lavendel oder Weihrauch benutzen.

3. Keine schlechten Nachrichten

Versuche es auch einmal mit „Nachrichten-Diät“. Ganz im Ernst, es gibt so viele negative Nachrichten im Fernsehen, im Radio oder in der Zeitung und was davon kannst Du wirklich beeinflussen? Die wirklich wichtigen Dingen bekommst Du ohnehin mit und mit den Dingen, auf die Du keinen Einfluss hast, brauchst Du Dich nicht belasten.

Ich schaue schon lange keine Nachrichten mehr und ganz ehrlich, ich vermisse es auch nicht.

4. Blick von außen

Du holst Dir einen Profi, der Dich unterstützt. Das kann ein Psychologe, ein Pfarrer, ein Coach oder ein psychologischer Berater sein.

Diese Menschen haben zwei Vorteile: Sie haben in der Regel eine Ausbildung in der Richtung (mach dich auf der Homepage schlau!), können gut zuhören und bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Zum anderen bezahlst Du sie dafür und riskierst gerade nicht, dass sie Dir die Freundschaft kündigen, wenn es ihnen zu viel wird. Schlimmstenfalls schicken sie Dich zu einem Kollegen.

Wenn du mit mir zusammenarbeiten willst, dann melde dich einfach bei mir.

Einen weiteren Blick von außen kannst du dir in einer Mastermind-Gruppe holen. Das ist eine  Gruppe von 3-5 Menschen, die ebenfalls als Solopreneure/Online-Unternehmer sich etwas aufbauen möchten.

Ich würde mich hier auch tatsächlich auf Online-Unternehmer beschränken, wenn du auch in diesem Bereich unterwegs bist, denn da gibt es noch einmal andere Herausforderungen wie bei einem Ladengeschäft. Ihr wisst, von was ihr sprecht, wenn es um Mailanbieter geht, Online-Sichtbarkeit etc. und müsst es nicht lange erklären. Ihr seid alle in der Hinsicht im gleichen Boot.

In so einer Mastermind-Runde bekommt jeder die gleiche Sprechzeit, erklärt kurz sein Problem und die anderen geben ihre Ideen dazu und tragen so dazu bei, dass jeder am Ende eine Lösung für sein Problem oder eben eine andere Sichtweise hat. Das ist unglaublich hilfreich und kann dich wirklich gut voranbringen.

Wenn du einige kennst, mit denen du dich gut verstehst, dann frage sie doch, ob sie nicht Lust hätten, mit dir eine Mastermind-Gruppe zu machen.

Trefft euch regelmäßig alle 2 oder 3 Wochen via Zoom und profitiert von einander.

5. Sport

Du machst Sport und powerst Dich so aus, dass Dein Ärger, Deine Wut, Dein Frust weg sind, wenn Du fertig bist. Dann hast Du Deine Energie sinnvoll genutzt, was für Deinen Körper getan und es gibt keinen Grund mehr, sich schlecht zu fühlen.

6. Gedankliches Stopp-Schild

Wenn du merkst, dass du dich in deinen negativen Gedanken verhedderst, dann stoppe sie. Denke etwas komplett anderes. Schau dir z.B. den Stuhl an, auf dem du gerade sitzt und betrachte ihn ohne Wertung.

Deine Gedanken könnten sein: Oh, dieser Stuhl hat eine rote Sitzfläche. Die Lehne endet unter meinem Kopf. Er ist auf Rollen etc. Ich denke, du weißt, was ich meine. Betrachte die Wand, das Bücherregal oder etwas anderes und beschreibe es. Das unterbricht das Gedankenkarrussel.

Dann nimm ein paar tiefe Atemzüge, erde dich oder stelle dir vor, wie du unter einem wunderschönen Wasserfall stehst, der alles wegspült.

 

Seelenhygiene ist wirklich wichtig. Du räumst ja auch regelmäßig Deine Wohnung auf, warum also nicht auch mal das aufräumen, was Dich im Inneren belastet, was an Müll in den Kammern Deiner Seele herumsteht? Raus damit, dann geht es Dir und deinem Business besser, glaub mir!

Hast Du noch ein paar Tipps? Dann rein in die Kommentare damit!

Dir gefällt mein Blog und du willst mehr Inspiration für Business-Göttinnen?

Dann melde dich jetzt an und freue dich auf wöchentliche Neuigkeiten, Angebote, Hintergrundgeschichten sowie exklusive Tipps in deiner Mailbox.

Ich beachte den Datenschutz und du kannst dich auch jederzeit wieder vom Newsletter abmelden.


Wenn Dir der Beitrag gefallen hat, dann teile ihn mit deinen Freunden:
Ivana

Ivana

Als ganz besondere Reisebegleiterin verbinde ich Naturspiritualität mit persönlicher Entwicklung. Ich begleite in meinen Coachings Frauen dabei, in ihren Mut, ihre Selbstliebe und ihr Vertrauen zu kommen, um ein Leben nach ihren Vorstellungen und Werten zu leben.
Ivana

Das könnte dich auch interessieren

8 Kommentare

  1. Hey Ivana, an den Morgenseiten bin ich auch schon x-mal gescheitert…mein Wecker klingelt morgens um 5 und dann noch früher…? Ich habs probiert. Bekommt mir einfach nicht. Auf die Idee, das abends zu machen bin ich noch gar nicht gekommen. Ich schreibe abends in meinen Buchkalender wofür ich dankbar bin. Z. B. „danke, dass ich kraft und möglichkeit hatte, den weihnachtsbaum abzuplündern“ nach dem ich mich innerhalb der letzten zwei Jahre erst mal von To Do´s und dann von Ta Da´s verabschiedet habe. Mal sehen, wie sie mein neues Konzept bewährt. Sport sollte und möchte ich gern…aber irgendwie ist es immer die Zeit oder meine Erkrankung, die mich hindern. Mein sportlicher Sohn zeigt mir immer Bilder von Frauen meines Alters, die noch mal sportlich und erfolgreich darin geworden sind…und ich find das toll…aber ich weiß dann auch: Die haben nicht meine Schmerzen. Ich versuche immer wieder erneut Regelmäßigkeit in meine Yogapraxis zu kriegen, aber es gelingt mir einfach nicht. Das macht mich ganz schön traurig und auch ängstlich…meine beste Freundin sagt, ich müsse akzeptieren, dass bei mir kein Tag ist wie der andere…ich glaub sie hat Recht, aber da hakt es wohl noch…LG Simone

    1. Hallo Simone,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, probiere es einfach so, wie es für dich in deinen Tagesablauf passt. Ich bin auch kein Fan davon, sich sklavisch an Anweisungen zu halten, die dann für mich nicht funktionieren. Das frustriert nur.
      Deine Freundin hat wirklich recht, aber kleine Routinen können wirklich helfen. Es muss ja auch nicht eine halbe Stunde Yoga sein. Wie wäre es, wenn du einfach am Morgen oder am Abend 3 Sonnengrüße oder drei Asanas machst, die dir gerade guttun? Das kann ja auch nur die Katze sein oder eine andere Asana, die dir keine Schmerzen verursacht. Der Punkt ist einfach, dich nicht zu überfordern, denn das frustriert. Gönne dir immer wieder Erfolgserlebnisse, das stärkt dich.

      Liebe Grüße,
      Ivana

    2. Liebe Simone, mir fällt dazu ein Hinweis ein, vielleicht mag er dir helfen…
      Vergleiche dich nicht mit anderen (ob in deinem Alter oder nicht). Vergleiche dich lieber nur mit dir. Gelingt dir heute etwas besser als gestern? Bist du diesen Monat fitter als letzten? Das finde ich viel hilfreichere Vergleiche als mit irgendwelchen Sportlern, die ganz andere Voraussetzungen mitbringen…
      Außerdem ist nicht jeder Tag wie der andere. Es darf auch mal schlechter gehen als letzte Woche. Dann zählt für mich: ich bin am Ball, ich nehme den Faden wieder auf…
      Und feiere die kleinen Erfolge!
      Viel Erfolg und vor allem: VIEL FREUDE!!!
      Liebe Grüße, Merve

      1. Genauso ist es 🙂 Vielen Dank liebe Merve für diese Ergänzung.

        Liebe Grüße,
        Ivana

  2. Liebe Ivana,
    danke für deine offenen Worte! Yes! Ich habe auch keine Lust, für Morgenseiten früher aufzustehen. Yes, yes, yes, danke für „die Erlaubnis“, sowas in Abend-/Tages-/was-auch-immer-Seiten umzuwandeln 😉 Das Gute liegt manchmal so nah…
    Ich habe von einer Freundin ein 6-Minuten-Tagebuch geschenkt bekommen. Für jeden Morgen 3 Fragen, für jeden Abend. Das gefällt mir gut und ich schreibe fast jeden Tag etwas rein. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass die Morgen-Frage „wofür bist du dankbar“ für mich am Morgen (noch) nicht funktioniert. Zum einen, weil ich morgens noch nicht besonders dankbares bin. Zum anderen, weil ich einfach in Gedanken mehr bei dem bin, was kommt. (Wenn ich morgens einen Termin habe, nehme ich mir schon gar nicht die Zeit, dann direkt zu schreiben.)
    Andere Fragen funktionieren da besser. Und die Dankbarkeit am Abend. So what?! Dann bin ich halt am Abend dankbar 😉
    Also: richtig so! Einfach anpassen, wie es für uns selbst stimmt und gut funktioniert. Druck raus, Freude rein.
    In diesem Sinne, frohe Seelenhygiene!
    Merve

    1. Liebe Merve,

      von dem 6-Minuten-Tagebuch habe ich schon einiges gehört. Das scheint ein schönes Tool zu sein. Und so unter uns…mir fällt es auch leichter, am Abend für etwas dankbar zu sein. Andere schreiben auf, für was sie dankbar sein WERDEN. Das finde ich auch einen guten Ansatz, denn so wird das Gehirn schon darauf programmiert, dass etwas einfach gut laufen wird.

      Liebe Grüße,
      Ivana

  3. Guten Morgen,
    mit Yoga Gedanken und Übungen,
    die ich in meiner Yoga Gruppe mit zehn Frauen immer
    Dienstags 1,45 Std. vertiefe,Männer ,aus meinem
    Freundeskreis, aber auch meine Frau,
    glauben nicht das auch der Körper wesentlich trainiert
    wird und belächeln, meinen Verspannungsabau.
    Nach 5o Jahren Ehe,
    mit 75, gehe ich meine Weg konsquent,
    was zunächst Wiederspruch auslöst, nach einiger Zeit
    spüre ich aber ein anderes Verhalten,
    was mich dann glücklich macht.
    Mit farbigen Grüßen
    herbert ernst tombreul,
    heetom
    Freier Gegenwartskünstler

    1. Hallo Tom,
      man ist nie zu alt, um durchzustarten!

      Viele Grüsse, Ivana

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.