Wie startest du eigentlich in den Tag? Springst du aus dem Bett, hüpfst unter die Dusche, schnell einen Kaffee, rein die Klamotten? Vielleicht noch den Kindern die Brote schmieren, sie für die Schule fertig machen und dann schnell in die Arbeit?

Und auf eine Morgenroutine hast du keine Lust, denn dann müsstest du ja noch früher aufstehen?

Aber bevor wir starten, einmal eines: Mein volles Verständnis, wenn du nicht früher aus dem Bett willst als unbedingt nötig. Das geht mir genauso, ich brauche morgens eher länger, um in die Gänge zu kommen, denn ich bin eine Nachteule und ziemlich weit von einer Lerche entfernt. Aber mit ein paar kleinen Kniffen schaffst du es sicher auch, den Tag besser zu beginnen.

Ich möchte dir heute auch ein paar Ideen geben, wie du deine Morgenroutine verändern kannst, um doch besser in den Tag zu starten.

Ein paar Tipps kannst du übrigens auch in deinen Tagesablauf einbauen und zu deinen persönlichen Auszeiten machen.

1. Positive Gedanken noch im Bett

Kennst du das auch… noch die berühmten fünf Minuten, in denen du im kuscheligen Bett döst, bevor du aufstehst?

Diese Zeit kannst du wunderbar für eine kleine Atemmeditation nutzen.
Atme einfach zwei, drei Minuten langsam tief durch die Nase ein und langsam durch den Mund wieder aus. Du kannst dabei einfach den Atem beobachten oder dir vorstellen, wie goldenes oder helles Licht bei jedem Einatmen deinen Körper erfüllt und strahlen lässt.

Alternativ kannst du beim Einatmen leise oder innerlich sagen: Ich atme Liebe und Vertrauen ein. Beim Ausatmen sagst du: Ich atme Müdigkeit aus.

Du kannst das natürlich auch abwandeln und zum Beispiel die Müdigkeit durch Zweifel, Angst oder ein anderes Gefühl ersetzen, das du loslassen willst.

So stehst du schon einmal mit einer positiven Grundstimmung auf.
Denke an das, was du an dem Tag erreichen willst und stelle dir vor, wie du es bereits erreicht hast.
Bringe dich in eine positive Grundstimmung, schon bevor du aufstehst.

2. Tageskarte

Wenn du mit Karten arbeitest oder erst auch mit ihnen anfängst, dann ist es ein schönes Ritual, sie in Ruhe zu mischen und eine Karte zu ziehen.

Ich frage einfach immer: „Welche Energie, welche Kraft darf ich heute kennenlernen?“

Wenn mal eine nicht sooo positive Karte kommt, ist es ein Indiz, ein wenig wachsamer zu sein, aber kein Grund, in Panik oder Angst zu verfallen.

3. Achtsam frühstücken

Das gehört zu meinen absoluten Favoriten und es dauert nicht wirklich viel länger, als nur den Tee oder Kaffee herunterzustürzen. Ich bin zwar der Meinung, dass ein Start in den Tag auch etwas zu Essen beinhalten sollte, aber wenn du kein Frühstücker bist, dann werde ich dich nicht bekehren.

Aber mindestens einen Tee oder Kaffee solltest du trinken. Und den bitte achtsam. Das kostet dich vielleicht drei oder vier Minuten mehr, da sprechen wir nicht davon, eine halbe Stunde früher aufzustehen.

Nimm deine Lieblingstasse und schaue sie dir an, als ob du sie das erste Mal betrachten würdest. Welche Form hat sie, welche Farben? Streich mal mit dem Finger darüber, wie fühlt sie sich an? Stell sie ab und nimm den Tee oder Kaffee. Rieche daran. Was riechst du? Atme den Duft tief ein. Was löst er in dir aus? Vielleicht entstehen ja sogar Bilder von Kaffeeplantagen in Afrika oder von Teeplantagen in Sri Lanka vor deinem inneren Auge.

Bereite dir deinen Kaffee oder Tee zu, wie du es gewohnt bist, aber führe jeden Handgriff bewusst aus, nicht automatisch und gedankenlos wie vielleicht früher. Was machst du in welcher Reihenfolge?

Und wenn es dann in der Tasse dampft, dann rieche noch einmal den Duft, atme ihn ein, genieße es.

Spüre die Wärme in der Tasse, schau dir an, welche Farbe die Flüssigkeit hat.

Und dann puste und nimm ganz bewusst den ersten Schluck. Wie schmeckt er? Nach den Teeplantagen, über die gerade der Monsun gefegt ist und vielleicht hörst du die fröhlich schwatzenden Stimmen der Pflückerinnen. Oder du siehst die Mittagssonne über den Kaffeefeldern, spürst die Hitze der Sonne. Trinke bewusst und spüre auch die Dankbarkeit, dass du gerade jetzt genau diese Tasse trinken kannst.

Übrigens, wenn du im Büro bist oder eine Pause machst, dann trinke doch auch da deinen Kaffee oder Tee ganz bewusst. Das ist eine kurze Auszeit, nur ganz wenige Minuten und sie bringt dir so unglaublich viel Entspannung und Entschleunigung.

4. Bewegung

Ein wenig Bewegung schadet nicht. Das kann ein wenig Yoga oder Nordic Walking im nächsten Park sein.

Für mich Morgenmuffel war das nie etwas. Aber ich habe dennoch meinen Weg gefunden, mich am Morgen ein wenig zu bewegen und so mir ein gutes Gefühl zu verschaffen.

Früher bin immer zwei Stationen vor der eigentlichen Haltestelle vor dem Büro aus der U-Bahn ausgestiegen und bin gelaufen. Das hatte für mich den Vorteil, dass ich mich schon etwas zusätzlich bewegt habe. Ich gebe zu, ich bin eher ein Sportmuffel und das gab mir das gute Gefühl, schon etwas getan zu haben.

Gut, nicht nur das Gefühl, es war ja tatsächlich so. Aber mich am Abend nach der Arbeit noch einmal aufzuraffen wäre mir schwerer gefallen.

Die U-Bahn ist inzwischen weggefallen und so kommt der Crosstrainer zum Einsatz. Ich gebe zu, es kostet mich meist etwas Überwindung, aber ich denke einfach nicht groß darüber nach, mache einfach und Podcasts oder Hörbücher versüßen mir die Zeit.

Seit neuestem liegt auch meine Yogamatte im Büro. Ich muss zugeben, so fällt es mir leichter, ein paar Minuten aufzustehen, ein paar Asanas zu machen und dann geht es weiter.

5. Lies oder höre etwas Inspirierendes

Damit meine ich weder Facebook noch die Zeitung mit ihren Katastrophenmeldungen oder Emails checken. Das lenkt ab und müllt schon am frühen Morgen deinen Kopf zu, wenn du besonders empfänglich bist.
Ich meine damit etwas, was deiner Seele gut tut. Das können Bücher von z.B. Paulo Coelho sein oder inspirierende Biografien.

Es macht absolut einen Unterschied, ob du dich schon am Morgen mit irgendwelchen Schreckensmeldungen konfrontierst oder mit Inhalten, die dich inspirieren und motivieren.

Wenn du morgens zum Lesen keine Lust hast, dann höre einen schönen Podcast, meinen zum Beispiel ;-), oder ein Hörbuch. Das ist übrigens auch perfekt für den Weg in die Arbeit, gerade wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist und nicht auf den Verkehr achten musst.

Passend zum Thema „Morgenroutine“ habe ich auch noch zwei Buchtipps für dich:

Und wenn du meine Morgenroutine wissen willst, bitte sehr:

Ich starte mit positiven Gedanken in den Tag.

Ich atme Liebe und Vertrauen ein und lasse Zweifel gehen. Dabei stelle ich mir vor, wie ich mit zufriedenen Klienten arbeite oder die Worte nur so aus mir herausfließen, wenn gerade etwas zu Schreiben ansteht.

Ich trinke ein oder zwei Gläser Wasser. Eines davon mit einem Esslöffel Bio-Apfelessig, denn das soll den Stoffwechsel ankurbeln.

Dann geht es 15 Minuten auf den Crosstrainer, anschließend unter die Dusche.

Nach einer Tasse Tee, achtsam genossen, am besten in Stille mit Blick auf die Berge, und einem Brot mit selbstgemachter Marmelade setze ich mich an den Schreibtisch. Ich ziehe eine Tageskarte und beobachte den Tag über, wie ich die Energie oder die Aussage der Karte wahrnehme.

Dann schreibe ich noch eine Art Morgenseiten. Ich schreibe in ein schönes Buch meine Ziele und bestärkenden Sätze. Ich schreibe auch auf, was am Vortag gut gelaufen ist und für was ich dankbar bin. Ein paar Minuten noch lesen oder eine schöne Podcastfolge hören, nicht lange, und dann lege ich endlich los.

Eine schöne Morgenroutine hat auch etwas mit Selbstwert zu tun. Du nimmst dir Zeit für dich und wertschätzt dich selbst. Du bist es dir wert, dich nicht abzuhetzen, dich nicht schon am Morgen unter Druck zu setzen und mit einer positiven Einstellung in den Tag zu starten. Und glaube mir, auf Dauer wird es dich verändern, in eine positive wunderbare Richtung.

Eine Morgenroutine muss nicht unbedingt komplett deine Gewohnheiten auf den Kopf stellen. Lass dich inspirieren, probiere ein paar meiner Tipps aus und integriere das, was für dich stimmig ist, in deinen Ablauf.

Zwei Sachen sind dabei wichtig: Dir geht es dabei besser als vorher und du bist den Tag über einfach voller positiver Energie.

Übrigens, gerade jetzt in der Ferienzeit ist es eine tolle Gelegenheit, einmal etwas Neues auszuprobieren. Warum also nicht auch einmal etwas, das dir guttut, eine neue Morgenroutine?

Wenn du noch mehr Inspiration haben willst, dann schau dir mal die Tagesroutine von Richard Branson an.

Bleibe bei dir und lebe frei!

Und jetzt du: Verrate mir in den Kommentaren deine Morgenroutine.

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Ivana

Bist du eine Passionpreneurin? Ich begleite dich auf meinem Blog und in meinen Coachings dabei, dein Unternehmen, für das du brennst, erfolgreich online zu bringen.

2 Kommentare

  1. Liebe Ivana,

    danke für die Atem -Inspiration! Das werde ich ergänzen 🙂
    Das andere ähnelt Deinem Start schon ziemlich. 20 min. Crosstrainer, duschen, Frühstück, ins Büro. Dort in Outlook Startsequenz als ersten Termin. Erst, was war gestern, was sagt heute die innere Stimme, und wie mache ich heute weiter auf dem Weg zum Ziel. Und was sonst so anliegt. Am Ende hab ich eine ToDo Liste für den Tag, die, wenns gut läuft, Herz und Verstand vereint hat und meinen Tag übersichtlich macht. So behalte ich mein Monatsziel im Auge und den Alltagskram. Zwischendurch kann ich mich dran langhangeln, wenn was dazwischenkommt.

    1. Author

      Liebe Elke,

      vielen Dank für deinen Kommentar und das Teilen deiner Morgenroutine 🙂
      Ich freue mich, dass ich dir noch eine Anregung geben konnte und das wird bestimmt deinen Start in den Tag noch positiver machen.

      Liebe Grüße,
      Ivana

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