Episode 43: So wirst du für deine Kunden unwiderstehlich

Episode 43: So wirst du für deine Kunden unwiderstehlich

So wirst du für deine Kunden unwiderstehlich

 
 

Und hier ist die Zusammenfassung:

Die Antwort vorweg… Beziehungsaufbau macht dich langfristig für deine Kunden unwiderstehlich. Und ja, das geht nicht von heute auf morgen, das braucht Zeit. Da ist nichts mit “in 5 Tagen zum Millionär”

Der Wunschkunde oder dein Kundenavatar ist dabei ein wichtiges Thema. Das ist nur die halbe Miete, wenn du es nicht schaffst, für deine Kunden unwiderstehlich zu wirken, denn Menschen kaufen von Menschen

Es ist auch wichtig, wie du dich zeigst, mit den potenziellen Kunden umgehst und als Person überzeugst. Vielleicht kennst du das auch: du findest zwar ein Produkt gut, aber der Mensch dahinter taugt dir nicht und dann wird es nichts. Das geht deinen Kunden genauso.
Aber du kannst einiges dafür tun, dass dich andere Menschen mögen.

Wenn du unwiderstehlich bist, dann baust du Vertrauen auf – der Kennen -Mögen- Vertrauen- Faktor führt auch dazu , dass Menschen kaufen.
Das ist letztendlich, was wir wollen: Wir wollen unseren Kunden mit Problemlösung helfen und selbst auch ein gutes Leben führen. Wenn alle happy sind, ist es eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

1. Werde dir über deinen Wunschkunden klar

Deinen Wunschkunden solltest du in jedem Fall gut kennen, nicht nur von den Äußerlichkeiten her.

Mit den Wunschkunden macht es mehr Spaß und auch dir liegt nicht einfach jeder und jedes Thema. Falsche Themen/Kunden, die nicht zu dir passen, rauben dir Energie. Du bist genervt und bringst auch nicht das Ergebnis, was du unter anderen Umständen bringen würdest. Zudem spüren es auch die Kunden, wenn du im Widerstand bist.

2. Sei präsent und freundlich

Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber im anonymen Netz eben doch nicht. Ich habe es gerade als Newbie häufig erlebt, dass die “Grossen” nicht auf Mails geantwortet wurde oder erst mit einer langen Verzögerung oder der Tonfall war von oben herab. Das ist schlechter Stil und zeigt kaum Wertschätzung für den Gegenüber. Hinter jedem Monitor sitzt auch ein Mensch. Vielleicht hat es sie oder ihn eine ganze Menge  Überwindung gekostet, zu schreiben und dann bekommt man keine Antwort…. Macht sich nicht gut und so etwas verbreitet sich zudem.

Eine Mail kostet nur ein paar Minuten, macht den anderen glücklich und bringt ihn vielleicht sogar weiter. Und wer weiß, wo sich die Pfade wieder kreuzen.

3. Sei persönlich

Menschen kaufen von Menschen und es ist IMMER spannend zu erfahren, wer hinter dem Profil, dem Blog oder dem Podcast steckt. Zeig dich ruhig, mach dich nahbar und greifbar. Das macht dich auch sympathisch und gibt deinem Service ein Gesicht.

Viele haben die Angst, sich zu privat zu zeigen. Hier habe ich eine Regel: Könnte das, was ich zeige, an einer Litfasssäule stehen (ist ja Facebook auch irgendwie), ohne dass es mir peinlich ist? Könnte ich es meiner Oma erzählen, ohne rot zu werden? Könnte ich damit die Privatsphäre von jemand anderem verletzen ?
Wenn du diese Fragen mit gutem Gewissen beantworten kannst, dann kannst du es auch posten.

Zeige auch mal Ecken und Kanten, sag deine Meinung, wenn dich etwas ärgert oder freut. Erzähle auch von deinen Pannen. Auch das macht dich menschlich und zeigt, dass eben nicht alles pink und bling-bling ist. Gerade Menschen, die anfangen, sich mit deinem Thema zu befassen, sind erleichtert, wenn sie sehen, dass bei dir auch nicht alles glatt läuft.

Zeige deinen Alltag und lasse deine Besucher hinter die Kulissen blicken. Wir Menschen sind nun einmal neugierig und wollen wissen, wie die anderen leben und was bei ihnen so passiert. Wenn es anders wäre, dann hätten daily soaps nie diesen Erfolg, den die haben.

4. Sei authentisch

Ok, zugegeben, das geht in ähnliche Richtung wie der vorherige Punkt.

Zeige dich so, wie du bist und nicht unbedingt so, wie du gesehen werden möchtest. Trinke nicht Wein trinken, wenn du Bier predigst.

Bei mir wäre es z.B. nicht wirklich authentisch, wenn ich mich in High Heels, im Kostüm oder im Hosenanzug präsentieren würde. Das bin nicht ich. Ich mag es lieber leger und nur weil ich Business Coach bin, muss ich nicht die ganze Zeit im klassischen Business-Outfit herumlaufen. Ich kann es, aber lockerer ist mir lieber.

Zudem hat Kompetenz nichts mit Klamotten zu tun und wer das verwechselt, der ist auch nicht mein idealer Kunde.

5. Sei hilfsbereit

Wenn dich jemand fragt, dann gib Auskunft. Ich bekomme auch von meinem Reiseblog immer wieder Anfragen zu bestimmten Zielen. Diese Menschen werden ziemlich sicher nie meine Kunden werden, aber es ist einfach eine Frage der Wertschätzung, des Respekts und der Höflichkeit zu antworten.

Teile dein Wissen und hab keine Angst, zu viel zu geben. Einen 100%igen Schutz vor Urheberrechtsverletzung gibt es nicht. Ja, deine Inhalte können geklaut werden. Aber ich glaube fest an Karma und oft genug kommt es auch heraus. Dann steht derjenige ziemlich im Regen – zu Recht.

Dein Inhalt trägt deinen energetischen Stempel. Wenn es DEIN Thema ist, dann kannst du meist so viel darüber erzählen, dass du Stunden damit füllen könntest. Du hast in dem Thema, in dem du Experte bist, so viel mehr Wissen, das kannst du nie in einen Blogartikel oder einen Podcast packen.

Woher sollen außerdem deine potenzielle Kunden wissen, dass sie dir vertrauen können, dass du kein Schaumschläger bist? Indem du ihnen Tipps gibst, ihnen hilfst und Inhalte mit ihnen teilst.

Wenn du echten Mehrwert lieferst, dann darf und wird das dazu führen, dass du über Vertrauen eine gute und langfristige Kundenbeziehung aufbaust. Natürlich wird dich nicht jeder buchen. Manche kommen mit deinen Impulsen schon weiter. Aber andere werden es zu schätzen wissen, mit dir intensiver am Thema zu arbeiten, mit dir darüber zu sprechen, sich von dir Feedback geben zu lassen. Das macht den Unterschied zwischen einem Freebie und einem 1:1-Coaching, auch wenn es im Grunde um dasselbe Thema geht.
Wenn du Lust hast, tiefer in die Materie einzutauchen, dann vereinbare ein kostenloses Strategiegespräch mit mir.

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Episode 42: Interview mit Irene Kurka

Episode 42: Interview mit Irene Kurka

Interview mit Irene Kurka

 
 
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Ich spreche heute mit Irene Kurka.
In der zeitgenössischen Musik ist Irene eine international gefragte Sängerin im Konzert und auf der Bühne. Zahlreiche Komponisten schreiben und widmen ihr Stücke, nicht zuletzt für CD- und Rundfunkaufnahmen.
Im April 2018 startete sie den Podcast „neue musik leben“, um ihren Erfahrungsschatz als Sopranistin weiterzugeben und die Neue Musik zugänglicher zu machen.
Wir haben über die unterschiedlichsten Dinge geplaudert wie
  • Selbständigkeit als Sängerin
  • neue Musik
  • Podcasts
  • persönliche Eigenschaften für die Selbständigkeit
  • Umgang mit Hindernissen und Feedback
  • Sichtbarkeit
  • Kraftquellen und Tagesroutinen und
  • ein erfülltes Leben

Weiterführende Links

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Episode 41: Wie du mit einer cleveren Vorarbeit die Grundlage für dein erfolgreiches Business legst

Episode 41: Wie du mit einer cleveren Vorarbeit die Grundlage für dein erfolgreiches Business legst

Wie du mit einer cleveren Vorarbeit die Grundlage für dein erfolgreiches Business legst

 
 

Viele fangen ihr Business mit Enthusiasmus an, vielleicht sogar schon mit einem Warum, es fehlt an einer cleveren Vorarbeit. Dabei ist das ein essentieller Punkt, um wirklich erfolgreich zu werden.

Auch wenn es nicht sexy klingt, ein Business Plan sollte bei dir am Anfang schon auf der Agenda stehen, denn wenn du dir ernsthaft alle Punkte angeschaut hast, dann hast du ein realistisches Bild von den Erfolgsaussichten deines Business.

Gerade wenn du Trainer, Berater, Heiler oder einen ähnlichen Beruf hast und, so wie ich am Anfang, relativ wenig Ahnung vom Business, dann ist es essentiell.

Auch ich hatte einen natürlichen Widerwillen gegen Zahlen und Strukturen. Ich habe mich gefragt, wo denn da die Freiheit bleibt, wenn alles geregelt ist. Tatsache ist jedoch, dass du dein Business relativ sicher gegen die Wand fahren wirst, wenn du komplett ohne Zahlen und ohne Struktur dich in dieses Abenteuer stürzt.

Ich will dir keine Angst machen, sondern dir einfach auch aus meiner Erfahrung berichten und dich davor bewahren, dass es schief geht.

Ein strategisches Tool ist hier der Business Plan, egal ob du ihn für die Agentur für Arbeit brauchst, eine Bank oder Investoren. Du solltest auch für dich allein einen solchen Plan erstellen.

Eine systematische Betrachtung hilft dir dabei

  • nichts zu vergessen,
  • dein Business realistisch einzuschätzen,
  • deine Ziele zu formulieren,
  • Entscheidungen zu treffen
  • Meilensteine festzulegen und
  • Klarheit zu finden.

Was gehört in einen Businessplan?

Geschäftsidee

Was ist deine Vision, was ist deine Mission und was ist dein Warum? Warum machst du, was du machst? Was treibt dich an? Welche Ziele verfolgst du?

Deine Fähigkeiten und Kenntnisse

Was bringst du alles mit? Denke da breit und nicht nur an die business-bezogenen Fähigkeiten. Wenn du z.B. komplizierte Muster in deiner Freizeit strickst, dann bringst du Geduld und Genauigkeit mit, Fähigkeiten, die du auch für dein Business brauchst.

Der Kunde

Mit wem willst du arbeiten? Wer sind deine Kunden? Warum gerade mit diesen Menschen? Und ja, lege dich fest! Niemand kann mit allen Menschen gleich gut auskommen. Wir arbeiten lieber mit Menschen, die uns ähnlich sind.

Das Problem und der Nutzen

Welches Problem löst du? Menschen suchen nach Lösungen, wenn sie googeln. Welche Lösung hältst du bereit? Werde dabei so konkret wie möglich.

Welchen Nutzen bringst du? Auch sich wohlfühlen, sich entspannen, inspirieren sind Nutzen.

Welche Produkte können das Problem lösen?

Marktanalyse und Mitbewerber

Gibt es schon etwas ähnliches wie das, was du anbieten willst? Super, dann ist auch ein Markt da. Lass dich ein wenig (!) von deinen Mitbewerbern inspirieren, schaue aber nicht zu lange rechts und links, sondern finde deinen eigenen Weg.

Was kannst du anders oder besser machen als alle anderen?

Externe Einflussfaktoren

Welche rechtlichen Vorgaben musst du beachten? Welche Faktoren aus dem Bereich Technologie, Umwelt, Wirtschaft oder Politik könnten dein Business beeinflussen? Bist du national oder international unterwegs? Innerhalb der EU oder auch außerhalb?

Chancen und Risiken

Welche Trends gibt es und wie kann sich das Kundenverhalten entwickeln? Wie wird sich der Markt voraussichtlich entwickeln? Schau über den Tellerrand und auch mal in Richtung USA. Was tut sich dort in deinem Bereich und was kannst du jetzt schon adaptieren?

Marketing

Welche Marketingmaßnahmen machen Sinn? Welche Social Media Kanäle? Gibt es noch andere Möglichkeiten, die Sinn machen?

Wirtschaftlichkeit und Kosten

Wie viel Geld musst du investieren und wie viel Geld brauchst du, um von deinem Business leben zu können? Was bringt schnell Geld und welche Projekte brauchen Anlaufzeiten, die du überbrücken musst?

Fazit:

Ein Business Plan hilft dir bei einer realistischen Einschätzung und zeigt dir, wo du vielleicht noch nacharbeiten solltest. Er ist ein strategisches Planungstool, das dich unterstützt. Umsetzen musst du es dann schon selbst.

Wenn dir das zuviel wird, dann lass uns reden. Ich habe schon mehrfach Business Pläne erstellt und kann dir dabei helfen, in die Klarheit für dich und dein Business zu kommen. Vereinbare ganz einfach ein kostenloses Strategiegespräch mit mir.

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Episode 40: Interview mit Florian Sprater

Episode 40: Interview mit Florian Sprater

Interview mit Florian Sprater

 
 
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Ich plaudere heute mit Florian Sprater.

Florian ist Yoga- und Kinderyogalehrer aus München und sein Herzensprojekt ist es, Kinderyoga in die Wohnzimmer zu bringen.
Um diese Vision zu erreichen hat er ein Kinderyoga-Mitmachbuch geschrieben, welches nun auch als Hörbuch veröffentlicht wurde.
Er bietet außerdem innovative Yoga@Work Stunden in Firmen an, um gestressten Arbeitnehmern eine Auszeit im Arbeitsalltag zu bieten.

Wir sprechen über

  •  seinen Weg zu Yoga und was ihn daran fasziniert,
  • den positiven Effekt von Yoga auf Kinder,
  • Zweifel beim Start in die Selbständigkeit,
  • Blockaden im Kopf und den Umgang damit,
  • sein Veränderung durch Yoga und die Selbständigkeit,
  • tägliche Rituale und Routinen und
  • was für ihn ein erfülltes Leben bedeutet.

Weiterführende Links:

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  • Links gehen zu Amazon, aber du kannst es auch auf Florians Seite kaufen

 

 

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Episode 39: 5 Strategien, um keine Kunden zu gewinnen

Episode 39: 5 Strategien, um keine Kunden zu gewinnen

5 Strategien, um keine Kunden zu gewinnen

 
 

Die heutige Podcast-Episode hat einen Blogbeitrag zur Grundlage, den ich vor einer Weile geschrieben habe.

Hier kannst du ihn nachlesen.

Die 5 Punkte, die garantiert dazu führen, dass du keine Kunden hast sind:

  • Dir fehlt eine glasklare Vision
  • Dich findet niemand, du bist nicht sichtbar
  • Du machst kein Angebot
  • Du kennst deine Zielgruppe nicht und
  • Du hast kein positives Mindset

All diese Punkte sind wirklich erfolgsentscheidend und du solltest keinen einzigen davon vernachlässigen. Warum das so ist, das erzähle ich dir ausführlich in der heutigen Folge.

Ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken zu dieser Episode in den Kommentaren hinterlässt.

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Episode 38: Du bist kein Experte, du bist einfach nur ein Hochstapler

Episode 38: Du bist kein Experte, du bist einfach nur ein Hochstapler

Du bist kein Experte, du bist einfach nur ein Hochstapler

 
 

Du bist kein Experte, du bist einfach nur ein Hochstapler

Kennst du auch diese Stimme, die das sagt?

In meiner Gruppe habe ich ein Mini-Training gemacht, in dem es um das Thema ging, wann du ein Experte bist und ich habe da kurz das Thema “Hochstapler-Syndrom” gestreift, das auch als Impostor-Syndrom bezeichnet wird.

Einige meiner Zuschauer haben sich da durchaus wiedererkannt und es ist ja auch nicht so, dass mir das komplett fremd wäre. Daher habe ich mich entschieden, einfach etwas ausführlicher auf dieses Thema einzugehen, denn vielleicht fühlst du dich in deinem Business auch manchmal wie eine Hochstaplerin und dann lass dir gesagt sein, dass du wirklich nicht allein bist.

Was ist das Impostor-Syndrom überhaupt?

Wenn dir folgende Sätze bekannt vorkommen, dann ist diese Episode genau das richtige für dich:

  • Ich habe das Gefühl, meinen Erfolg nicht verdient zu haben.
  • Ich stelle sehr hohe Ansprüche an mich selbst.
  • Ich fürchte mich davor, Fehler zu machen und dass es jemand merkt.
  • Ich kann mir nicht erklären, wie ich es soweit geschafft habe.
  • Ich verstehe nicht, was andere an meiner Arbeit so besonders finden.
  • Alle anderen sind besser als ich.

Falls es dich beruhigt, auch andere großartige Frauen sind vor solchen Gedanken nicht sicher. In Interviews haben z.B. Kate Winslet, Meryl Streep, Michelle Pfeiffer oder Emma Watson, der Hermine aus Harry Potter zugegeben, dass sie glauben, dass mit ihnen die falsche Person gecastet hätten, dass kein Mensch einen Film mit ihnen sehen will, dass sie gar nicht wissen wie sie eine Rolle spielen sollen, dass sie einen grottigen Job machen oder sich immer noch wie ein Verlierer wie auf der High School fühlen und sich klar machen müssen, dass sie ein Superstar sind, um durch den Tag zu kommen und für die Fans dazu sein. Das letzte Zitat stammt übrigens von Lady Gaga, die gerade einen Oscar abgeräumt hat.

Den Begriff Impostor brachten 1978 die Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes das erste Mal ins Spiel

Laut Wikipedia ist “das Hochstapler-Syndrom, teilweise auch Impostor-Syndrom, Impostor-Phänomen, Mogelpackungs-Syndrom oder Betrüger-Phänomen ein psychologisches Phänomen, bei dem Betroffene von massiven Selbstzweifeln hinsichtlich eigener Fähigkeiten, Leistungen und Erfolge geplagt werden und unfähig sind, ihre persönlichen Erfolge zu internalisieren.
Trotz offensichtlicher Beweise für ihre Fähigkeiten sind Betroffene davon überzeugt, dass sie sich ihren Erfolg erschlichen und diesen nicht verdient haben. Von Mitmenschen als Erfolge angesehene Leistungen werden von Betroffenen dieses Symptoms mit Glück, Zufall oder mit der Überschätzung der eigenen Fähigkeiten durch andere erklärt. Bei manchen dieser Menschen sind diese Selbstzweifel derart ausgeprägt, dass sie sich selbst für Hochstapler halten und in der ständigen Angst leben, andere könnten ihren vermeintlichen Mangel an Befähigung bemerken und sie als Betrüger entlarven.”

Wie erkennst du es?

Im täglichen Leben zeigt es sich also immer dann, wenn du dich klein machst, wenn du gelobt wirst, wenn du deine Leistung schmälerst, auch wenn du Erfolge bei deinen Klienten siehst, aber nicht erkennst, dass du einen guten Teil dazu beigetragen hast. Selbst wenn du Lobesmails und wundervolle Bewertungen bekommst, glaubst du nicht so wirklich dran und denkst, dass die anderen nur nett sind, dass es gar nicht so sehr dein Verdienst ist etc.

Dir fällt es unglaublich schwer, Lob anzunehmen, du hältst alle anderen für besser und fähiger und fragst dich am Ende, ob du dich nicht wieder lieber in dein Mauseloch verkriechen solltest, bevor der ganze Schwindel auffliegt und ein riesiger Shitstorm dich unter sich begräbt.

Du rennst von einer Weiterbildung zur nächsten, hast im Regal x Meter an Fachliteratur stehen, die du in- und auswendig kennst, aber du hast immer noch das Gefühl, dass du nicht genug weißt.

Du bist auf einem Gebiet ein absolutes Naturtalent, aber du hast den Glaubenssatz, dass es immer hart sein muss, wenn du Erfolge hast. Ohne Fleiss kein Preis eben. Diese beiden Punkte sind natürlich nicht vereinbar. Du musst also ein Hochstapler sein, denn dir fällt eine bestimmte Sache leicht und das kann ja nicht sein.

In Wahrheit sind Impostor häufig sehr erfolgreiche Menschen, die aber ihren Erfolg nicht sehen oder nicht anerkennen.

Viel hängt hier am Selbstbild und am eigenen Selbstwertgefühl.

Es gibt übrigens auch das komplette Gegenteil, den Dunning-Kruger-Effekt, das ist die komplette Selbstüberschätzung.

Tatsache ist, dass eher Frauen dazu tendieren, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen und daher ist das Impostor-Syndrom eher ein Frauenthema.

Woher kommt das Impostor-Syndrom?

Häufig liegen hier die Ursachen wie so oft in der Kindheit. Wenn du dich an Situationen erinnern kannst, in denen deine Leistung nicht anerkannt wurde, du nur für herausragende Leistung gelobt wurdest, alles andere war selbstverständlich oder du wurdest mit anderen verglichen wurdest, die natürlich viel besser waren als du, da wurde schon die Grundlage dafür gelegt, dass es dir heute schwer fällt, anzuerkennen, was du alles geleistet hast.

Weitere Gründe können darin liegen, dass du zu Perfektionismus neigst und an dich eigentlich unerreichbare Anforderungen stellst.

Wenn dich dann jemand lobt oder dank deiner Unterstützung ein bestimmtes Ziel erreicht, kannst du es nicht annehmen, dass du dazu beigetragen hast, weil du dir noch mehr vorgenommen hast. Für dich ist der Erfolg, der z.B. deinen Klienten schon superhappy macht, einfach nicht das, was du in deinen Augen hättest erreichen können und vor allem sollen. Umso schlimmer, wenn der Klient auch noch Geld gezahlt hat. Dass er oder sie mit dem Erfolg glücklich ist, blendest du aus.

Die heutige Leistungsgesellschaft fördert natürlich diese Denkweise. Wenn du bei Facebook & Co. die erfolgreichen Coaches siehst, die in 4 Wochen 7-stellig verdienen und das ohne Blog, ohne Facebook und ohne Liste, dann kommst du dir natürlich wie ein Fake oder absolut mies vor, wenn du für deinen Service, der in eine ähnliche Richtung geht, gutes Geld verlangst, aber kein Millionenbusiness versprichst.

Wie so viele Dinge ist es eine Sache, wie du mit dir und über dich sprichst. Das Gute daran ist, dass es in deinem Kopf passiert und du es daher auch ändern kannst.

Was kannst du dagegen tun?

1. Vergegenwärtige dir deine Erfolge

Schreib auf, was du in den letzten 6 oder 12 Monaten alles geleistet hast.

Welche Angebote hast du in die Welt gebracht, wie viele Klienten hast du begleitet, bei welchen ehrenamtlichen Tätigkeiten hast du dich engagiert, wem hast du etwas Gutes getan?

Über so einen langen Zeitraum wirst du dich wahrscheinlich nur an die größeren Dinge erinnern. Daher möchte ich dich ermutigen, ein Erfolgstagebuch zu führen. Das kannst du übrigens prima mit deinem Dankbarkeitstagebuch kombinieren. Schreibe täglich 3-5 Dinge auf, die du geschafft hast, die du erledigt hast und 3-5 Dinge, für die du dankbar bist.
Das wird deinen Fokus immer stärker auf die Dinge lenken, die du erreicht hast, auf die du stolz sein und für die du dankbar sein kannst.

2. Mach eine Liste mit all deinen Fähigkeiten und Kenntnissen

Das gehört übrigen zu den Aufgaben, die ich mit meinen Coachees mache – sie sollen einfach alles aufschreiben, was sie an Ausbildungen haben, was sie gelernt haben und was sie alles können.

Nimm dir ein paar Tage Zeit, ich bin sicher, da wird eine erstaunliche Menge zusammenkommen. Das alles sind lauter Argumente für dich, wenn wieder einmal diese fiese Stimme dir erzählt, dass du ja überhaupt keine Ahnung hast und deine Erfolge reiner Zufall sind.

3. Sammele positive Feedbacks

Ich habe einen virtuellen Ordner, in dem ich positive Feedbacks ablege und zusätzlich habe ich auch bei mir Testimonials, also Bewertungen von meinen Klienten auf meiner Seite. Das zeigt mir, dass ich wirklich etwas kann und mit ihnen gemeinsam erreiche. Das sind Fakten, die ich mir vor Augen halte, wenn ich mal wieder eine Impostor-Anwandlung habe.

Deine ganzen Zertifikate und Bescheinigungen sind ebenfalls Fakten, die dir beweisen, was du schon alles geleistet hast. Das sind Tatsachen, die dein Gefühl der Unzulänglichkeit widerlegen. Das funktioniert ganz gut, wenn du eher ein Kopfmensch bist wie ich.

4. Lerne Lob anzunehmen

Wie oft macht du ein Lob klein? Der schicke Rock? Ach der alte Fetzen… Ein tolles Webinar? Ja, aber die Technik wollte nicht so wie ich und ich habe mich 3x versprochen. Ein neuer Klient? Er hat mich nur zufällig gefunden…

Kennst du das von dir auch? Dann solltest du lernen, mit Komplimenten entspannter umzugehen.

Der erste Schritt ist einfach: Verteile du aufrichtige Komplimente.
Das fällt dir wahrscheinlich erst einmal leichter, als selbst welche anzunehmen. Aber du gewöhnst dich an den Umgang mit Komplimenten, mit positiven Aussagen, denn du hörst sie ja auch selbst, wenn du sie sagst. Dein Unterbewusstsein nimmt sie wahr, auch wenn du sie anderen gegenüber aussprichst.
Mache aber bitte immer nur dann ein Kompliment, wenn du es aufrichtig meinst, denn das merkt dein Gegenüber.

Der zweite Schritt ist: Mache dir selbst Komplimente und sprich sie laut aus.
Was hast du heute Gutes gemacht? Das können Kleinigkeiten sein. Lob dich selbst. So gewöhnst du dich langsam immer mehr daran, gut über dich zu denken und zu sprechen.

Der dritte Schritt ist, Komplimente annehmen und sich dafür bedanken.
Mache es wirklich bewusst, dass du nicht wieder in das alte Muster zurückfällst und dich klein machst. Und lobe dich selbst ruhig, wenn du ein Kompliment angenommen hast.
Du kannst dich mit einem Lächeln bedanken, Danke sagen oder es auch als einen Aufhänger für ein Gespräch nehmen.
Wenn du nach und nach lernst, mit Komplimenten umzugehen, wird das deinen Selbstwert und dein Selbstbewusstsein steigern.

An Anfang ist es noch ungewohnt, aber mit der Zeit wirst du dich über aufrichtig gemeinte Komplimente freuen, glaub mir. Es sind Streicheleinheiten für die Seele. Sei freigiebig damit und lerne, sie anzunehmen.

5. Hole dir Unterstützung

Du bist nicht Superwoman und ich auch nicht. Daher gibt es Menschen, die dich und mich unterstützen. Es ist auch keine Schande, sich Hilfe von jemand zu holen, der in einem Gebiet besser ist. Das zeugt eher von Weisheit und Vernunft und bewahrt dich vor einem Burn-Out. In den schlitterst du nämlich, wenn du den Anspruch hast, alles allein zu schaffen und das auch noch perfekt.

Versuche zu akzeptieren, dass es keinen Perfektionismus gibt. Du wirst nie ALLES zu 100% nach deinen Maßstäben perfekt hinbekommen, also hänge dir zuliebe die Messlatte ein wenig niedriger und lass dir von anderen helfen, die es auf diesem Gebiet einfach besser können.

6. Arbeite an deinem Selbstwert

Mit den genannten Tipps kommst du schon einmal recht weit, aber da sind eben noch die fiesen Glaubenssätze, die dich ausbremsen und am Ende deinen Erfolg sabotieren.

Letztendlich nutzt es dir wenig, wenn du nach außen Erfolg hast, dich aber innen mies fühlst.

Erinnere dich an Situationen, bei denen du so wirklich auf dich stolz warst. Wie war deine Körperhaltung, wie war dein Gefühl dabei? Erinnere dich daran und steigere dich geradezu in dieses Gefühl hinein. Gehe in eine Siegerpose, denn es läuft unglaublich viel über den Körper und die Körperhaltung. Deine Körpersprache spricht nicht nur zu deinem Gegenüber, sondern auch zu dir.
Gerade für dich als Impostor sollte es eine reale Erinnerung sein.

Selbst wenn dein Gehirn Realität und Vorstellung nicht so wirklich auseinander halten kann, würde dein Ego sagen, das ist Fake, wenn ich dir rate, dir dieses Gefühl vorzustellen. Das wäre Wasser auf die Hochstapler-Mühle.

Wie du siehst, alles ist in deinem Kopf und du kannst es ändern. Und das solltest du auch, wenn du mit deinem Business durchstarten willst. Dein Mindset macht einen wesentlichen Teil deines Erfolges aus, nicht nur dein tatsächliches Wissen.

Wenn du ganzheitlich dein Business voranbringen willst, dann bin ich gern für dich da und unterstütze dich. Melde dich einfach für ein Strategiegespräch an und wir sehen uns zusammen an, wo du gerade stehst. Ich habe wieder einige Plätze für mein 1-1-Coaching frei und würde mich freuen, wenn du dich bei mir meldest.

Ich freue mich, wenn du mir deine Gedanken zu dieser Episode in den Kommentaren hinterlässt.

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