In einer Woche ist der offizielle Frühlingsanfang, Tagundnachtgleiche und die Frühblüher habe ich auch schon gesichtet.

Alle Zeichen stehen auf Frühlingserwachen und Neubeginn und ich spüre in der Natur schon, wie sie ungeduldig darauf wartet, loszulegen.

Doch wie ist es bei dir, wenn du an einen Neubeginn, einen Neustart denkst?

Bist du mit Hermann Hesse einer Meinung, der in jedem Anfang einen Zauber sieht, der uns beschützt und uns hilft zu leben? Oder macht dir ein Neuanfang eher Angst und hinterlässt ein eher flaues Gefühl in der Magengegend?

Wahrscheinlich kommt es bei dir auf den Zusammenhang an und nicht jeder Neustart fällt dir schwer.

Doch woran kann es liegen, dass wir manchmal davonlaufen wollen, wenn etwas Neues beginnt?

1. Angst vor dem was kommt

Dass uns Neues Angst macht, ist völlig normal. Du weißt nicht, was auf dich zukommt und kannst es im Moment auch noch nicht einschätzen.

Kein Mensch kann dir sagen, was hinter der nächsten Kurve auf dich wartet, was der nächste Tag bringen wird und welche Erfahrungen du machen wirst, wenn du dich auf etwas Neues einlässt.

Was du jedoch machen kannst ist zu schauen, was andere erlebt, welche Erfahrungen diejenigen gemacht haben, die diesen Weg gegangen sind und wenn sie dir nur drei Schritte voraus sind. Du wirst erkennen, dass vieles am Ende nicht so schlimm ist, wie du es dir vielleicht im Vorfeld ausmalst.

In der Regel hast du Angst vor dem Unbekannten. Wenn du schon in etwa weißt, was auf dich zukommen kann, dann kannst du es besser einschätzen und bei Bedarf auch schon Vorkehrungen treffen. Das gibt dir ein gutes Gefühl, wenn du loslegst.

Du hast für deinen Neustart ein kleines (mentales) Sicherheitsnetz und kannst dich entspannter auf dein Abenteuer einlassen, dem Flow und deinem Herzen folgen.

2. Angst vor den üblichen guten Ratschlägen

Du bist mutig und wagst dich aus deiner Komfortzone raus, während bestimmt manche Menschen unken und dir erzählen, was alles schief gehen kann. Das macht die Sache nicht einfacher, denn du haderst wahrscheinlich ohnehin schon damit, dass du unsicher bist. Und dann kommen noch gut gemeinte Ratschläge dazu.

Hier solltest du schauen, welche Grundlage diese Ratschläge haben.

Ich unterstelle einfach einmal, dass sie aus Zuneigung kommen und die Menschen einfach Angst um dich haben. Angst davor, dass du verletzt wirst, dass du Probleme bekommst, dass du scheiterst oder unglücklich wirst. Das solltest du erst einmal anerkennen und würdigen.

Aber wenn es dir wirklich am Herzen liegt, was auch immer du machen willst, dann mache es, egal, was andere darüber denken.

Irgendwann wird sonst der Tag kommen, an dem du dich fragst, was wäre gewesen, wenn…

Dann kann es zu spät sein, weil du vielleicht nicht mehr die körperlichen Voraussetzungen mehr hast oder eine einmalige Gelegenheit eben verstrichen ist. Und glaube mir, dieser Tag wird kommen und du wirst dich ärgern.

Du wirst dich darüber ärgern, weil du auf andere und nicht auf dein Herz gehört hast, weil du dich hast entmutigen lassen, weil dir die Meinung anderer wichtiger war als das, was du gern gemacht hättest.

Lass es nicht soweit kommen und gehe deinen Weg. Das können auch kleine Dinge sein, aber es ist dein Leben und du weißt nicht, wie es verlaufen wäre, wenn du deinem Mut und deinem Herz gefolgt wärst.

3. Angst vor dem Ausgeschlossen sein

Das klingt zwar vielleicht im ersten Moment komisch, aber es ist tatsächlich so.

Gerade wenn du dich auf so ganz neue Wege begibst, die in deinem Umfeld noch keiner gegangen ist, kann das dich ausbremsen.

Dein Unterbewusstes ist da ganz schön trickreich.

Du liebst deine Familie, du fühlst dich deinen Freunden verbunden und du willst dazugehören. Wenn du ausbrichst und zu meditieren beginnst, anfängst den Jahreskreis zu feiern oder dich mit Schamanismus beschäftigst und das sonst keiner in deinem Umfeld macht, dann gehörst du irgendwie nicht mehr dazu.

Das kann dazu führen, dass du wieder damit aufhörst, auch wenn du merkst, dass es dir guttut.

Die Angst, neue Wege zu beschreiten, etwas Neues anzufangen und dann zum Außenseiter zu werden, kann dich schnell von deinem Weg abbringen.

Hier kann es helfen, wenn du dir ein neues Umfeld aufbaust.

Dafür musst du nicht deine alten Freunde aufgeben, sondern es kann sich im besten Fall ergänzen und vielleicht begeisterst du sie ja auch für deinen Weg.

Wenn du dir Menschen suchst, die ähnlich ticken wie du, die die gleichen Interessen haben, dann können sie dich bei deinem Weg unterstützen.

Bei Facebook findest du Gruppen zu allen möglichen Themen und wenn du einen Austausch im naturspirituellen Umfeld suchst, dann komm in meine Hütte. Dort sind viele tolle Menschen, mit denen du reden kannst.

4. Angst vor dem Schiefgehen

Klar, schief gehen kann immer etwas.

Aber es kann auch gutgehen und du wirst es nie erfahren, wenn du es nicht probierst.

Ich plane zum Beispiel immer wieder neue Projekte. Ich habe keine Ahnung, wie die Resonanz sein wird und ob sich jemand anmelden wird. Auf der einen Seite freue ich mich tierisch darauf, das Projekt zu starten, aber mir geht doch auch ein wenig die Düse. Das ist völlig normal. Mein Herz sagt aber ganz laut JA dazu und ich schiebe meine Angst zu versagen von mir.

Ich habe natürlich auch Angst davor, dass es keinen interessiert, obwohl ich davon überzeugt bin, dass es großartig wird. Aber ich werde es machen, denn nur so kann ich es herausfinden und auch lernen.

5. Go with the Flow

Folge deinem Herzen.

Wenn es trotz aller Ängste etwas Neues wagen will, dann mache es.

Wenn sich bei den Gedanken daran dein Magen verkrampft, deine Knie weich werden und du nur das Gefühl hast, es (was auch immer es ist) zu tun, weil es im Moment andere machen, dann lass es. Höre auf dich, gehe in die Stille und befrage dein Herz.

Sei es dir selbst wert, auf dich und deine Bedürfnisse zu hören und nicht darauf, was andere dir einreden.

Folge dem Fluss deiner Seele und bleib bei dir.

Nur dann kannst du dir sicher sein, dass du DEINEN Weg gehst. Das ist auch ein Akt der Selbstliebe – wahrzunehmen, was du willst und darauf zu hören.

Neustarts sind gut und sie sind wichtig, denn nur wenn wir etwas Neues beginnen, können wir lernen und uns entwickeln.

Aber nicht jeder Neustart ist zu jeder Zeit für jeden Menschen richtig.

Vielleicht ist es gerade nicht für dich an der Zeit, mit dem Jahreskreis zu beginnen oder die erste schamanische Reise zu machen oder dein erstes Feuerritual. Vielleicht brauchst du noch ein wenig Zeit und vielleicht wird es nie soweit sein. Aber es ist dein Weg und dein Leben.

Und jetzt Du: Wie stehst du zu dem Thema? Macht dir ein Neubeginn Angst und wenn ja, wie gehst du damit um? Oder kannst du es nicht erwarten, wieder etwas Neues zu starten? Ich freue mich auf deine Meinung.

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Ivana

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