Ich nutze Tarot nicht nur, um meinen Kundinnen Impulse zu geben oder ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, sondern ich nutze sie natürlich auch selbst zur Selbstreflexion oder als Inspirationsquelle.

Ideal dazu sind besondere Zeitpunkte wie die Jahreskreisfeste oder Voll-/Neumond, die immer eine besondere Energie haben.

Doch auch im Alltag sind die Tarot-Karten ein wunderbares Hilfsmittel, um dich wieder mit dir selbst zu verbinden, zu reflektieren oder um Impulse aus deinem Unterbewusstsein sichtbar zu machen.

Ich möchte dir hier ein paar Ideen geben, wie du Tarot zur Selbstreflexion nutzen kannst. Du kannst diese Impulse natürlich auch für Orakelkarten oder Lenormand-Karten benutzen.

1. Ziehe eine Tageskarte mit einer konkreten Absicht

Bevor du eine Tageskarte ziehst, erde dich oder nimm zumindest ein paar tiefe Atemzüge, um ganz präsent zu sein und dich in der Gegenwart zu verankern.

Wenn du magst, kannst du auch einen Tropfen ätherisches Öl zwischen deinen Handflächen verreiben und den Duft einatmen. Reine ätherische Öle haben eine ganz besondere Energie und sind die Seele der Pflanze. Daher bieten sich Weihrauch, Myrrhe, Palo Santo oder Copaiba besonders an, weil es spirituelle Öle sind. Rose, Ylang Ylang oder Geranium sind auch wunderbar, denn sie tragen die Essenz von Liebe in sich.

Überlege dir eine konkrete Intention, bevor du die Karte ziehst:

  • Auf was soll ich heute achten?
  • Was darf ich heute lernen?
  • Welche Energie ist wichtig?
  • Welche Energie will ich heute sein?

Diese Fragen sind nur Beispiele, aber sie zeigen dir, in welche Richtung es gehen kann. 

Ziehe deine Karte und notiere dir die Kernaussagen und deine Gedanken.

Reflektiere am Abend, wie dein Tag war und wie sich die Karte in dem Tag widergespiegelt hat. Was kannst du daraus für dich mitnehmen?

2. Stelle lösungsorientiere Fragen zu konkreten Themen

Wir alle kennen das: Irgendetwas läuft schief und du fragst dich „Warum passiert das gerade mir?“ oder „Warum läuft bei mir alles schief?“ oder „Warum klappt es bei mir nicht?“ Das ist normal und menschlich, aber diese Art von Fragen hilft dir nur bedingt. Ja, vielleicht findest du den Grund, aber oft führen solche und ähnliche Fragen in die Opferrolle und das ist alles andere als hilfreich.

Ein wenig Selbstmitleid und Frust ist ok, wenn du nicht auf Spirale weiter nach unten rutschst.

Besser und hilfreicher sind unterstützende Fragen, denn unser Verstand liebt es, Lösungen zu finden. Wäre es anders, würden wir noch auf den Bäumen hocken, aber wir Menschen sind einfach so angelegt, dass wir uns Herausforderungen stellen und einen Weg finden wollen.

Fragen wie

  • Was ist für mich wichtig zu erkennen?
  • Wie nutzt mir Situation / Glaubenssatz…?
  • Was kann ich tun, um… zu…?
  • Wie kann ich das Hindernis beseitigen?
  • Was brauche ich, um… zu…?

Sind viel hilfreicher, denn sie lenken deine Gedanken in Richtung einer Lösung. Dein Kopf und dein Unterbewusstsein werden kreativ und es fängt an, in dir zu arbeiten.

Die Karten geben dir mit ihren Symbolen und den abgebildeten Szenen viele Impulse. Du beginnst, zu assoziieren, den Gedanken weiterzuspinnen und kommst so einen Schritt voran.

Lass ruhig die Karten liegen und betrachte sie immer wieder. Notiere deine Gedanken dazu und komme immer wieder auf deine Notizen zurück.

Du kannst deine Gedanken auch als Mind Map darstellen und so immer weiter an der Lösung arbeiten.

3. Nutze die Karten als Grundlage für Journaling

Wenn du mir schon länger folgst, dann weißt du, dass ich ein Fan von Journaling bin. Ich verstehe darunter, dass ich mir eine Frage stelle oder ein Thema nehme, das mich gerade beschäftigt. Dann fange ich an, für eine gewisse Zeit einfach an zu schreiben, ohne zu zensieren. Es kommt alles auf´s Papier, was gerade aus mir herausfließen will.

Journaling ist ein Teil meiner täglichen Routine und hilft mir, meine Gedanken zu sortieren, zu manifestieren und meine Träume in die Realität zu bringen.

Ich nutze auch gern Tarot-Karten als Impulsgeber. Jede Karte hat ein zentrales Thema und irgendwie passt es auch tatsächlich immer zu dem, was mich im Moment beschäftigt.

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Ich ziehe die Karte und betrachte sie intensiv:

  • Was ist das Hauptthema?
  • Was fällt mir besonders ins Auge?
  • Welche Person auf der Karte bin ich?
  • Was würde die Person auf der Karte mir raten?

Auch das sind einfach nur Anregungen für dich, um zu starten.

Nimm einen schönen Stift und einen schönen Notizblock und fang einfach an.

Und ja, schreibe mit der Hand, denn das hat eine ganz andere Energie und Verbindung zu deiner Seele als etwas in den Computer zu tippen.

Wenn du überhaupt kein Schreib-Mensch bist, dann nimm deine Gedanken auf.

Dennoch bin ich der Überzeugung, dass Schreiben am wirkungsvollsten ist.

4. Meditiere mit der Karte

In den meisten Karten des Rider-Waite-Tarot oder in Decks, die sich daran anlehnen, sind Personen abgebildet und wie schon erwähnt, hat jede Karte ein Kernthema.

Das macht die Karten zur perfekten Grundlage für eine Meditation. Ich liebe es, in die Karten einzutauchen und meine Kundinnen, die ein Reading zur Bestimmung ihres Standortes buchen, bekommen daher auch immer eine geführte Meditation durch die 10 Karten ihrer Legung. Auch im Tarot-Coaching führe ich, wenn es passt, meine Kundinnen in eine Karte, damit sie die Botschaft auf eine ganz intensive Weise wahrnehmen.

Doch du kannst auch selbst in einer Meditation in die Karten eintauchen.

Ziehe eine Karte oder wähle eine Karte aus, die du als stimmig empfindest.

Betrachte sie ganz intensiv und präge dir die Details ein, die deine Aufmerksamkeit fesseln.

Schließe deine Augen und entspanne dich.

Rufe dir die Karte in Erinnerung, vergrößere sie und tritt in die Karte ein.

Unterhalte dich mit den Personen oder den Tieren oder werde selbst zu den Personen.

Welchen Rat, welchen Hinweis bekommst du im Hinblick auf dein Thema?

Schreibe alles auf, was du gesehen, gehört, gefühlt und gerochen hast.

Besonders spannend ist es, mit unterschiedlichen Karten zu einem Thema zu meditieren. Wenn du ein Business-Thema hast, dann besuche doch einmal die vier Hofkarten (Bube, Ritter, Königin, König) der Pentakel. Die Pentakel stehen für das Element Erde und damit für alles, was mit Beruf, Karriere, Geld, dem Materiellen zu tun hat.

Die Karten haben ganz unterschiedliche Energien und so kannst du ganz unterschiedliche Sichtweisen erfahren.

Natürlich kannst du dich auch von mir im Rahmen eines Coaching in die Karte führen und eine Lösung für dein Thema finden.

Denke daran, alles beginnt in dir.

Hinweis: Tarot von A.E. Waite; Mit freundlicher Genehmigung des Königsfurt-Urania Verlags, © Königsfurt-Urania Verlag, www.koenigsfurt-urania.com

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  • wie du dein richtiges Deck findest,
  • wie du die Karten kennenlernst,
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Ivana