6 Punkte, die du als spiritueller Mensch vermeiden solltest

Es gibt so einige Dinge, die manche vielleicht mit Spiritualität verwechseln oder glauben, sie tun zu müssen, um wirklich spirituell zu sein.

Ich möchte hier einige dieser Punkte beschreiben und vielleicht erkennst du dich in dem ein oder anderen Punkt wider:

1. Nicht die dunklen Seiten anschauen

Das Leben ist nicht nur pink und flauschig und du und ich sind es auch nicht.

Ja, ich liebe auch positive Affirmationen und ich bin auch davon überzeugt, dass wir uns mit unseren Gedanken unsere Welt auch selbst erschaffen.

Ich bin davon überzeugt, dass wir in Resonanz mit der Welt gehen und wenn wir nur mies drauf sind, dass uns dann auch verstärkt miese Dinge passieren, umgekehrt natürlich auch.

Aber diese Überzeugungen bedeuten nicht, dass ich meine „dunklen“ Gefühle leugne oder nicht an meinen hinderlichen Glaubenssätzen arbeite.

Ich bin nun einmal auch wütend, sauer, ärgerlich. Ich habe diesen erleuchteten dauerpositiven Zustand nicht erreicht. Du etwa?

Zu mir als Mensch gehören beide Seiten, die gelassene und die ungeduldige, die liebevolle und die ärgerliche usw.

Wenn du nicht schon erleuchtet bist und gleichmütig durch die Welt schwebst, hast du auch diese Gefühle, denn das Leben hat dich wahrscheinlich nicht immer verwöhnt. Mich zumindest nicht und jede Erfahrung prägt.

Das Leugnen der dunklen Seiten ist nicht spirituell, im Gegenteil. Wenn du hinschaust, dann zeigt es, dass du eine Person bist, die mutig ist, die sich traut und die sich entwickeln will. DAS ist spirituell.

2. Abhängigkeit von Karten, Pendeln oder Lehrern

Es gibt Menschen, die gehen nicht aus dem Haus, ohne nicht vorher die Karten oder das Pendel zu befragen.

Manche stellen Lehrer auf ein Podest und befolgen blind alles, was sie sagen.

Das ist herrlich bequem, denn dann geben wir die Verantwortung ab. Dann sind es ja andere, die die Entscheidungen treffen oder das Schicksal oder das Universum, nur nicht wir.

Ganz ehrlich? Blödsinn!

Wenn du so denkst und handelst, dann hat das zwei fatale Folgen, die dich in deiner eigenen Entwicklung ziemlich ausbremsen.

Du gerätst in eine Abhängigkeit und du gibst die Verantwortung für dein Leben ab.

Sich das Leben auf diese Weise leicht zu machen, alles auf andere schieben und bloß nicht selbst hinter dem stehen, was man tut zeugt von einer ziemlich unreifen Einstellung oder einfach nur Angst. Beides wird dich nicht voranbringen.

Wenn es Angst ist, das kann ich das nachvollziehen, denn auch mir geht bei manchen Dingen die Düse. Dann solltest du mal hinschauen, vor was du wirklich Angst hast, was wirklich dahinter steckt und das Thema angehen. Wenn es dir allein zu viel ist, dann lass uns reden.

Ich nutze auch Karten, gehe auf Seminare, Pendeln tue ich weniger. Das alles sind für mich Möglichkeiten und Wege, um mich selbst besser kennenzulernen.

Die Karten mit ihren Symbolen sind für mich Inspiration, ein Weg, um mit meinem Unterbewussten schneller in Kontakt zu treten und vielleicht auch mal da hinzuschauen, wo es nicht so schön ist. Ein liebevoller Tritt in den Allerwertesten eben. Oder ich bekomme neue Lösungen und Ansätze, wie ich weitermachen kann.

Weder die Karten noch Lehrer nehmen mir die Entscheidung ab, was ich wirklich mache. Sie sind Begleiter, Impulsgeber, Unterstützer, aber ich bin immer noch die Chefin in meinem Leben

Übrigens ist keine Entscheidung auch eine Entscheidung.

3. Sich über andere erheben

Das beobachte ich auch in manchen Kreisen.

Wenn du nicht streng der spirituellen Praxis des geflügelten Eichhörnchen folgst, dann kann es auch nichts mit der Erleuchtung werden. Dann kannst du nicht die spirituelle Reife und Erleuchtung erreichen, dann sind deine Methoden und Rituale nur Kinderkram, nichts Ernsthaftes und aus dir wird eh kein echter spiritueller Mensch, denn du armer Wurm folgst ja nicht dem einen wahren Weg.

Kennst du auch diese Einstellung? Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich zum Davonlaufen, freundlich ausgedrückt.

Einen gewissen Dogmatismus habe ich selbst in gewissen neuheidnischen Zirkeln erlebt und dazu kam das Belächeln aller anderen.

Diese Arroganz, die manche „spirituellen“ Menschen an den Tag legen, ist wirklich armselig. Sich selbst zu erhöhen und andere klein zu machen, das zeugt von geringem Selbstwert.

Viele Wege führen nach Rom und deiner mag ein anderer sein als meiner. Aber ist er daher schlechter? Nö, nur anders.

Wenn gewisse ethische Grundprinzipien eingehalten werden (nicht andere Menschen umbringen, nicht lügen und betrügen etc.) und man guten Gewissens in den Spiegel schauen kann, weil man ein anständiges Leben führt, dann ist alles ok.

Dann ist auch jeder Weg in Ordnung. Der beste Weg ist der, der für dich der richtige ist.

4. Den gesunden Menschenverstand ausschalten

Nur weil ich an eine höhere Macht glaube, mit Tieren, Pflanzen und Steinen rede, muss ich nicht alles glauben, was in spirituellen Kreisen so verkündet wird.

Ich nehme für mich immer noch in Anspruch, auch mein Hirn zu benutzen und für mich zu entscheiden, ob manche Ansichten oder Theorien in mein Weltbild passen oder nicht.

Nur weil ich spirituell bin, bin ich auch nicht unvorsichtig.

Gerade wenn ich reise, vertraue ich nicht nur allein auf den Schutz von oben. Klar mache ich auch ein Schutzritual vor einer langen Reise und nehme meinen Türkis mit. Aber ich laufe nichts nachts allein durch die Straßen oder vertraue blind allen Menschen.

Wenn du einen neuen Job suchst, dann mach ruhig ein entsprechendes Ritual, aber schreib auch um Himmels willen Bewerbungen. Der Job fällt nicht vom Himmel, nur weil du ihn dir manifestierst. Zumindest habe ich das noch nicht erlebt. Wenn du andere Erfahrungen hast, dann schreib sie doch bitte in den Kommentar.

Und manchmal hat es einfach auch keine höhere Bedeutung, wenn du ein Reh oder einen Fuchs siehst.

Glaub einfach nicht alles, was dir erzählt wird, denn es gibt viel Quatsch da draußen. Schau es dir an, überprüfe, ob es für dich stimmig ist, was dein Herz dazu sagt und entscheide, ob es für dich passt.

Gesunder Menschenverstand in Kombination mit spirituellem Leben ist meiner Meinung nach der beste Weg, denn dann verbindet sich Herz und Hirn.

5. Die Erdung verlieren

Manche Menschen, die sich mit spirituellen Dingen beschäftigen, verlieren die Bodenhaftung.

Sie sprechen nur noch über Spirits, Engel, Krafttiere etc. p.p. und du hast das Gefühl, dass du dich gar nicht mehr mit ihnen über andere Dinge unterhalten kannst. Viele flüchten einfach auch in die spirituelle Welt, weil ihnen das „normale“ Leben zu viel ist.

Das kann ich bis zu einem gewissen Punkt auch tatsächlich nachvollziehen, aber im Moment lebst du nun einmal auf der Erde mit all den irdischen Herausforderungen. Irgendwoher muss Kohle kommen, um die Miete und die Semmel zu bezahlen.

Ja, es ist richtig, wenn deine Spiritualität ein wichtiger Bestandteil deines Lebens ist, aber bitte vergiss nicht, dass es auch ein irdisches Leben gibt.

Schau dir mal einen Baum an. Ohne Wurzeln würde er umkippen. Wurzeln geben Stabilität und die brauchst du, um dein Leben zu Leben.

Du brauchst beides, die Verbindung nach oben und nach unten. Nur dann kannst du selbst wachsen, dich entwickeln.

6. Geld verachten

Das geht so ein wenig in Richtung des dritten Punktes.

Wahrscheinlich kennst du auch diese und ähnliche Aussagen: Echte spirituelle Menschen haben keine materiellen Bedürfnisse und leben nur von Licht, Luft und Liebe. All diejenigen, die sich als spirituell bezeichnen, aber ihre Dienste gegen Geld anbieten oder sich gern mit schönen Dingen umgeben, sind materialistische Scharlatane, die den gutgläubigen Menschen ihr sauer verdientes Geld aus der Tasche ziehen.

Ehrlich gesagt, ich verstehe nicht warum gerade viele spirituelle Menschen Geld und materielle Dinge ablehnen.

Warum ist es ein Widerspruch, spirituell zu sein und gern auch einmal schön Essen gehen, sich ein edles Parfum zu gönnen oder einen Wellness-Tag?

Wenn für dich ein asketischer Weg das Richtige ist, dann bitte. Aber es muss nicht der richtige Weg für andere sein.

Geld ist nun einmal ein Tauschmittel in unserer Kultur. Geld ist an sich erst einmal neutral. Du kannst es ganz unterschiedlich verwenden, damit Gutes und Schlechtes tun.

Wie du dich entscheidest, das liegt an dir und deiner Einstellung.

Aber es grundsätzlich verteufeln und verachten bringt niemand etwas, auch dir nicht.

Gerade mit Geld kann man auch gute Dinge machen. Ich habe zum Beispiel ein Patenmädchen in Ägypten über Plan International. Da zahle ich jeden Monat Geld, damit die Kleine einen guten Start ins Leben hat, zur Schule gehen kann etc.

Du kannst Geld nicht ignorieren und wenn du auch an das Resonanzprinzip glaubst, was meinst du dann, was passiert, wenn du Geld ablehnst? Glaubst du, dass du so viel haben wirst, dass du damit Gutes tun kannst? Eher weniger oder?

Also überdenke einmal deine Glaubenssätze zum Thema Geld und freunde dich mit ihm. Du musst ja nicht gleich zum Großkapitalisten mutieren, aber eine vernünftige Einstellung hat noch keinem geschadet.

Und jetzt Du: Was fällt dir noch ein, was angeblich spirituell ist, aber in Wahrheit eben nicht? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

Dir gefällt mein Blog und du willst mehr Inspiration für Business-Göttinnen?

Dann melde dich jetzt an und freue dich auf wöchentliche Neuigkeiten, Angebote, Hintergrundgeschichten sowie exklusive Tipps in deiner Mailbox.

Ich beachte den Datenschutz und du kannst dich auch jederzeit wieder vom Newsletter abmelden.


Wenn Dir der Beitrag gefallen hat, dann teile ihn mit deinen Freunden:
Ivana

Ivana

Als ganz besondere Reisebegleiterin verbinde ich Naturspiritualität mit persönlicher Entwicklung. Ich begleite in meinen Coachings Frauen dabei, in ihren Mut, ihre Selbstliebe und ihr Vertrauen zu kommen, um ein Leben nach ihren Vorstellungen und Werten zu leben.
Ivana

Das könnte dich auch interessieren

21 Kommentare

  1. Wow, der Artikel ist der Hammer.
    Ich denke genau so, konnte aber noch nicht die richtigen Worte dafür finden.
    Ich bin auch spirituell, aber wusste nicht wo ich mich hinzuzählen soll, da mir viele zu extrem „abgehoben“ sind. Vor allem wollen viele bekehren und bei solchen Menschen breche ich ab und dreh mich um.
    Aufgrund meiner Vergangenheit habe ich gelernt mich den negativen Dingen ab- und den mir guttuenden Dingen zuzuwenden.
    Jeder soll seine Art des Lebens leben dürfen, sowie er sich am wohlsten fühlt. Sowie auch ein jeder Körper anders auf bestimmte Lebensmittel reagiert. Das lerne ich gerade beim intuitiven Essen. Es gibt keine ungesunde Nahrung und auch keinen falschen Zeitpunkt zu essen.
    Wie du auch erwähntest, ich bin der Chef in meinem Leben. Voll und ganz. Ich bestimme was ich haben möchte. Ich wünsche es mir und wenn ich ein Zeichen erhalte liegt es an mir ob ich es annehme oder nicht und danach handle um mein Geschenk später entgegennehmen zu können.
    Auch wie du über das Geld schreibst finde ich genial. Ich liebe Geld. Es ist nun mal ein Teil in unserem Leben und warum sollte ich es nicht besitzen dürfen? Ich hatte diese Wunsch voriges Jahr ganz groß gemacht, habe es allerdings in meinen Blog nur als großen Wunsch betitelt und nicht verraten, dass es dabei um Geld ging, da ich nicht gerne darüber diskutiere. Ich bin zu müde um zu erklären, dass die Menschheit bzgl. Geld mit falschen Glaubenssätzen aufgewachsen ist. Es ist wie politisieren, das ist auch etwas, was ich gar nicht gerne mache.
    Ich war vor 2 Wochen bei einem Vortrag über Gelassenheit und die Vortragende hatte eine Begegnung mit den Shaolin-Mönchen und war begeistert von deren Art jemanden etwas zu erklären. Nämlich sehr verständlich, aber nicht lehrerhaft.
    Die Methode ist folgende: Sie reden alles vor sich in eine Schale und das Gegenüber nimmt sich das raus, was es braucht.
    Herrliche Vorstellung.
    Genauso hatte es die Vortragende auch gemacht und ich habe tatsächlich 2 Punkte in der Schale liegen lassen und den Rest habe ich an mich genommen, weil es in meine Lebensphilosophie passte.
    Danke nochmals für deinen Beitrag. Wahrscheinlich werde ich irgendwann mal darauf verlinken, wenn ich in einem Artikel erklären möchte, wie ich zur Spiritualität stehe und was ich zu übertrieben finde, denn wie anfangs schon erwähnt ist es genau die Erklärung, die ich gerne mal gegeben hätte, aber nie die richtigen Wörter dazu fand.
    Danke.

    LG
    Edith

    1. Author

      Liebe Edith,

      wow, vielen Dank für deinen Kommentar und die Worte, die du gefunden hast.

      Die Vorstellung mit der Schale finde ich auch toll. Es passt halt nicht alles zu jedem zu jeder Zeit. Sich das zu nehmen, was gerade richtig ist, ist eine vernünftige Einstellung.

      Über eine Verlinkung freue ich mich natürlich, das ist eine wunderbare Anerkennung für mich.

      Liebe Grüße,
      Ivana

    2. Liebe Edith,

      danke für das Bild mit den Schalen, genial.

      Lieben Gruß Ingrid

  2. Also die im ersten Punkt erwähne konsequente Ablehung des Dunklen sehe ich gerade als nicht spirituell. Denn das eine kann schon einmal ohne das andere nicht existieren und alles hat beides in sich. Alles in dieser Welt hat Vor- und Nachteile und gewisse Qualitäten, die man in bestimmten Situationen nutzen kann oder sogar manchmal braucht. So ist es auch mit Licht und Dunkelheit. Dies zu erkennen ist meiner Meinung nach eines der tiefsten spirituellen Erkenntnisse, zusammen mit der Fähigkeit, die eigene Dunkelheit zuzulassen und ihr ihren wertgeschätzten Platz im Leben einzuräumen, sie in gewisser Weise zu leben.

    Auch der „Bio-Öko-Vegan-Wahn“ unter vermeintlich spirituellen Menschen wäre noch ein guter Punkt gewesen als Ideologie, finde ich.

    1. Author

      Hallo Caroline,

      da bin ich völlig bei dir, Licht und Dunkel gehören zusammen, sind im Prinzip die zwei Seiten einer Münze.
      Und der Vegan-Wahn ist tatsächlich ein guter Punkt, danke für die Ergänzung 🙂 Da wird es auch gern mal dogmatisch…

      Liebe Grüße,
      Ivana

      1. Wenn ich an all die vegetarischen und veganen „Schamanen“ denke, die dann Tiergeister anrufen wollen… Das ist einfach… 😉

        1. Author

          Naja, sie essen sie ja nicht und es gibt ja auch Meisterpflanzen, von denen man was lernen kann 😉

  3. Guten Morgääähn :)!

    Du sprichst mir aus der Seele ! Genau so empfinde ich das auch. Ich lebe nach eben auf diese Art und Weise und ziehe daher auch die entsprechenden Menschen an – und die tun mir gut. Und so entsteht auch die Wechselwirkung : sie mir und ich ihnen. Das ist ein sehr schöner Kreis, der dadurch entsteht und es darf menscheln. Ich kenne einige hervorragende Schamanen und spirituelle Führer, die sind im „normalen“ Alltagsleben komplett normal, a bissl schräg, weil sie sich eben nicht ein- und unterordnen, sondern ihrem eigenen Weg folgen. Und damit glücklich sind. Und so sollte es sein. Jedermann soll und darf glücklich sein und das auf seine Art und Weise. Wenn man die kosmischen Prinzipien, die uns allen übergeordnet sind, betrachtet, wie z.B. das Resonanzprinzip, dann spricht das ja schon für sich selbst. Nur: hinschauen muss jeder selbst. Und hier greift wieder der freie Wille und die Entscheidung jedes einzelnen. Und das wiederum ist zu respektieren. Und so dreht sie sich, die Spirale …… Schön !
    Hab Dank für deinen Artikel !

    1. Author

      Hallo Andi,

      vielen Dank für deinen Kommentar und deine schöne Ergänzung. Genau so ist es, jeder zieht das an, was er ausstrahlt… oder was er als Lernaufgabe braucht.

      Liebe Grüße,
      Ivana

  4. Du hast es sehr toll beschrieben. Aus meiner Sicht ist dem nichts mehr hinzuzufuegen.

  5. Schön und gut, aber in Bezug auf Geld hast du keine Ahnung: „Geld ist an sich erst einmal neutral.“ Bitte erst mit einem Thema beschäftigen, dann schreiben. Geld ist alles andere als Neutral, was unter anderem damit zu tun hat, wie es in die Welt kommt. Wenn du das verstehst, verstehst du vielleicht auch, warum man sich dem abwenden sollte…

    1. Author

      Hallo Petra,

      danke für deine Sicht der Dinge, aber ich würde sagen, da unterscheiden wir uns einfach in der Einstellung.

      Viele Grüße,
      Ivana

      1. Stimmt in Zeiten in denen nur noch die gefühlte Wahrheit zählt… Was absolut nicht spirituell ist, ist Scheuklappen zu tragen und seinen Tunnel für die Welt zu halten.
        In kurzen Worten: Wir haben ein schuldenbasiertes Geldsystem. Bedeutet, dass das jeder Euro, den du in der Tasche hast, anderen fehlt…
        Zu behaupten „Geld ist neutral“ ist genau so gefährlich, wie zu behaupten, dass Pornos und Gewaltfilme nichts mit der Psyche anstellen.

        1. Author

          Hallo Petra,
          du hast deine Realität und ich meine. Ich werde weitere Kommentare nicht mehr freischalten, denn hier wirst du mir zu polemisch und dein Tonfall ist nicht angemessen.
          Ich wünsche dir für deine geldfreie Zukunft alles Gute,
          Ivana
          PS: Wie hast du eigentlich das Gerät bezahlt, von dem aus du das alles schreibst und wer zahlt dein Internet?

  6. Liebe Ivana,

    als ich deinen Artikel, saß ich vor dem Bildschirm und sagte: Da spricht mir jemand aus der Seele.

    Schon oft tauschte ich mich mit anderen aus und „versuchte“ ihnen diese Sicht zu vermitteln. Du hast dafür sehr deutliche Worte gefunden. 1000 Dank.

    Ich bin sehr spirituell aber nicht abgehoben. Aber ich war mal anders und bin damit gnadenlos eingegangen. Die Welt da draußen aus dem Leben zu kicken, ist sehr gefährlich. Nur gut, dass ich es geändert habe.

    In meinem Hellsichtigkeitsseminar sagte damals meine Lehrerin, wenn du einen Guru triffst, dann nimm die Beine in die Hand und renne weg, so schnell du kannst. 😉

    Was für mich auch spirituell ist, sich auf seine Intuition zu verlassen, egal ob beim Essen oder bei anderen Tätigkeiten. Wahre Spiritualität ist die eigene Wahrheit zu leben und sich hier auf der Erde der Realität zu stellen. Abe auch die Realität zu verändern, ethisch und positiv. Zu unserem Leben gehört auch das Geld, als Zahlungsmittel. Ohne dem kann ich nicht leben oder ich begebe mich in die Abhängigkeit, der andere wird mir schon helfen. Ich bin ein Opfer und andere sollen zahlen. Geht ja gar nicht.

    Danke für deinen Beitrag liebe Ivana. Gern verlinke ich deinen Artikel in einen Blogbeitrag zu einem ähnlichen Thema, ich werde dich vorher informieren.

    Vielleicht sehen wir uns mal, örtlich durch aus möglich. Ich freue mich darauf. 
    Eine wundervolle Dankesumarmung von mir.
    Ingrid

    1. Author

      Liebe Ingrid,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, das mit den Gurus ist so eine Sache. Eigentlich bedeutet ja Guru erst einmal nichts anderes als Lehrer und das macht ja auch Sinn, von anderen zu lernen, denn dann muss man ja nicht selbst ständig das Rad neu erfinden. Wo es kritisch wird ist, wenn der Lehrer keine andere Meinung gelten lässt und da stimme ich deiner Lehrerin zu.

      Ich bin ja auch ein Fan des Pragmatismus und der Bodenständigkeit, aber jeder eben wie er mag 😉

      Die Intuition ist natürlich auch sehr wichtig, da gebe ich dir recht. Unser Bauch/Herz/Unterbewusstsein weiß schon, was für uns gut ist und da sollten wir auch darauf hören 🙂

      Ich bin am Überlegen, auch etwas vor Ort/Live zu machen. Es wäre schön, dich dann auch persönlich kennenzulernen 🙂

      Liebe Grüße,
      Ivana

      1. Liebe Ivana,

        da freue ich mich schon drauf …

        Lieben Gruß Ingrid

  7. es ist manchmal schon sehr einsam ein spiritueller Mensch zu sein….oder seid ihr immer erfüllt?

    1. Hallo Nathalie,

      danke für deinen Kommentar. Mir stellt sich die Frage, warum verbindest du einsam und spirituell ? Du kannst ja auch in einer Gruppe von Menschen dich einsam fühlen und das hat mit Spiritualität nichts zu tun. Oder ist es eher ein Gefühl des unverstanden seins? Dann ist die Frage, warum du so unsicher bist, was deinen Weg angeht.
      Im Moment biete ich noch das Power-Coaching an, bei dem wir der Sache gern auf den Grund gehen können.

      Liebe Grüße,
      Ivana

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.