Was bedeutet für dich ein erfülltes Leben?

Den Anstoss für diesen Artikel hat mir meine Facebook-Gruppe gegeben.

Ich habe letzte Woche genau diese Frage „Was bedeutet für dich ein erfülltes Leben?“ gestellt und noch dazu die zweite Frage “ Was hindert dich, es zu leben?“
Die Reaktion… ein Herz. Punkt. Sonst nichts. Das hat mich irritiert. Ok, ich bin ehrlich… nicht nur irritiert, sondern auch ein wenig frustriert, denn ich hatte mir interessante Antworten gewünscht.

Aber dann habe ich tief durchgeatmet und mich gefragt, woran das liegen könnte.

Dass so gar nichts kam kann natürlich mehrere Gründe haben.

Der erste ist, der Post wurde nicht gesehen, was mit dem pinken Bild mit Herzen verwunderlich ist, aber wer kennt schon den Facebook-Algorithmus.
Der zweite ist, dass alle ein erfülltes Leben führen und sich wundern, warum ich so eine dusselige Frage stelle. Möglich, aber unwahrscheinlich.
Der dritte ist, dass sich vielleicht keiner traut zuzugeben, dass das eigene Leben nicht zu 100% den Wünschen entspricht oder dass man selbst nicht so genau weiß, was für einen ein erfülltes Leben wäre.
Ganz ehrlich, beides ist nicht schlimm, sondern absolut nachvollziehbar und keine „Schande“. Die Anführungszeichen deshalb, weil ich mir vorstellen kann, dass manche so irgendwie in diese Richtung fühlen, es aber keine Schande ist.

Am Ende war ich doch ganz froh, dass keine Antworten kamen, denn das hat bei mir einiges in Bewegung gebracht.

Und weil ich auch denke, dass es fair ist, wenn ich schon diese Frage stelle, dass ich sie auch selbst beantworte, dann mache ich das jetzt einfach hier.

Damit erwartet dich einer meiner persönlichsten Artikel hier in diesem Blog, wenn nicht sogar der persönlichste.

Was bedeutet für mich ein erfülltes Leben?

1. Eine sinnvolle Aufgabe

Ich bin davon überzeugt, dass wir Menschen nur dann wahrhaftig zufrieden sind, wenn wir eine Aufgabe haben, die für uns auch Sinn macht.

Das ist natürlich bei jedem Menschen etwas anderes. Für einen ist es die ehrenamtliche Tätigkeit in einem Tierheim, einer singt im Chor und macht damit Menschen glücklich, wieder andere schaffen eine liebevolle Umgebung, in der sich andere Menschen wohl und geborgen fühlen andere sind Heiler oder Ärzte, setzen sich als Anwälte oder Betriebsräte für andere ein etc.

Das kann aber auch ein Sinn sein, der in unseren Augen völlig schräg, unverständlich und nicht nachvollziehbar ist. Manche Dinge passen nicht so wirklich in unser Weltbild, aber machen für den jeweiligen Menschen Sinn.

Für mich ist meine Aufgabe, Menschen in Umbruchsituationen zu begleiten, denn sich allein auf diese Reise zu begehen ist nicht jedermanns / fraus Sache. Natürlich gibt es für jeden Tage, in denen man einfach in den Tag hineinlebt oder mal nicht so gut drauf ist, aber so unter’m Stich, da kann es tiefe Zufriedenheit und Erfüllung nach meiner Meinung nur geben, wenn wir in dem, was wir tun, einen Sinn sehen.

Zu einer sinnvollen Tätigkeit gehört auch, dass diese Tätigkeit wertgeschätzt wird – von dir selbst, aber auch von anderen, sei es als Lob, aber auch Geld als Ausgleich für deine Zeit, deine Energie und deinen Aufwand.

Natürlich macht es absolut Sinn, dass wir vor allem selbst stolz auf das sind, was wir tun. Aber seien wir einmal ehrlich, Anerkennung von außen tut uns auch gut. Es gehört unheimlich viel dazu, sein Ding durchzuziehen, wenn alle anderen dagegen schießen. Da musst du schon selbst zutiefst davon überzeugt sein und es ist immer noch leichter, wenn wir jemand haben, der uns bei unserer Aufgabe unterstützt.

Jeder Mensch strebt letztendlich danach, seinem Leben einen Sinn zu geben und das kann er meiner Meinung nach nur dadurch realisieren, wenn er seine Aufgabe findet. Das kann auch im Laufe des Lebens wechseln, je nachdem, in welcher Phase du bist.

Werte sind dafür auch ein hervorragender Kompass. Wenn du weißt, was für dich wirklich wirklich wichtig ist, dann bist du dem schon ein wenig näher gekommen, was deine Aufgabe ist.

Du kannst nicht auf Dauer gegen deine innersten Überzeugungen handeln und ein erfülltes Leben führen. Wenn du dich immerzu verbiegst, wirst du eines Tages brechen. Daher solltest du dich auch aufmachen und deine Werte entdecken.

Die können übrigens je nach Lebensbereich auch unterschiedlich sein oder eine andere Gewichtung haben und sich auch im Laufe deines Lebens ändern. Was für dich mit 20 wichtig war, muss es nicht auch noch mit 40 sein, kann es aber. Freiheit und Reisen sind so meine Dauerbrenner.

Deine Aufgabe zu kennen und dem Ruf deiner Seele, deines Herzens zu folgen, das ist ein wichtiger Bestandteil eines erfüllten Lebens.

Ok, das herauszufinden ist nicht einfach, aber ganz ehrlich, was ist dir lieber? Ein manchmal etwas schwierigerer Weg mit ein paar Steinen und Hürden, an dessen Ende du glücklich und zufrieden, wenn auch ein wenig verschrammt bist oder ein angepasster Weg, breit geteert, dem du folgst und der dich irgendwo hin bringt, wenn auch nicht unbedingt dahin, wo sich dein Herz heimlich hinträumt? Ich habe meine Entscheidung getroffen und begleite dich gern, wenn du deine triffst.

2. Persönliche Entwicklung

Zu einem erfüllten Leben gehört für mich auch, mich weiterzuentwickeln.

Das bedeutet für mich, mich zu hinterfragen, zu reflektieren und aus meinen Erfahrungen zu lernen.

Ich lasse mich auch gern von anderen Menschen inspirieren und zum Nachdenken anregen. Ich lerne gern neue Dinge, mache gern neue Erfahrungen, probiere Neues aus. In diesen Bereich fällt das Reisen, der Umzug in die Schweiz, natürlich auch meine selbstständige Tätigkeit als Coach, denn überall werde ich auch mit meinen Ängsten, Zweifeln und Befürchtungen konfrontiert, auch manchmal mehr als es mir lieb ist. Aber es sind alles Chancen zu wachsen, mich selbst besser kennenzulernen und immer weiter zu meinem Kern vorzudringen. Also Popo zusammenkneifen und machen.
Ganz ehrlich, ich bin stolz auf mich, über einige Grenzen gegangen zu sein. Und was ich kann, das kannst du auch.

Auch in der Natur ist alles in Bewegung, in Veränderung, entwickelt sich. Nenne mir eine Sache, die ewig ist und sich nicht verändert. Nur eine einzige. Du wirst es nicht können.

Du entwickelst und veränderst dich genauso, egal ob du es willst oder nicht. Du wirst von den Menschen, die dich umgeben und auch von den Informationen, die du aufnimmst, beeinflusst. Sie haben eine Wirkung auf dich und es ist deine Entscheidung, deine Verantwortung, mit wem und was du dich umgibst. Das hat einen Einfluss darauf, was du denkst, wie du dich fühlst und auch in welche Richtung du gehst, wer du in Zukunft sein wirst.

Zu einem erfüllten Leben gehört daher auch, dich in die Richtung zu entwickeln, die dich immer näher zu dir, zu deinem wahren Potenzial, zu deinem inneren Schatz führt. Dieser Weg ist nicht einfach, denn du wirst mit deinen Schatten konfrontiert, mit deinen Ängsten, mit tiefen Sehnsüchten. Aber es lohnt sich in jedem Fall, denn du lernst dich besser kennen.

Du verstehst, warum du so tickst wie du tickst. Du erfährst, was sich hinter den Schatten und Ängsten, hinter den Blockaden und Hindernissen verbirgt. Du erkennst den Sinn darin, sie anzunehmen, denn sie gehören auch zu dir. Du lernst mit ihnen umzugehen und das sind wichtige Schritte in Richtung Selbstannahme und Selbstakzeptanz, letztendlich zu Selbstliebe.

Du wirst dir deiner Fähigkeiten und Talente bewusst und kannst nun auch daran gehen, sie zu stärken. Dann wirst du nicht nur gut werden, sondern herausragend.

So unter uns, ich halte mehr davon, Stärken zu fördern statt Schwächen. Bis zu einem gewissen Grad ist es ok, auch Schwächen zu stärken, gerade wenn es Kenntnisse oder Eigenschaften sind, die wichtig sind. Aber du wirst nie wirklich gut in etwas werden, was dir nicht liegt. Da liegt auch ein wunderbares Frustpotenzial. In meinem Fall ist es Mathe. Mein Alptraum wäre es, als Buchhalterin arbeiten zu müssen. Andere lieben Zahlen.

Wir sind einfach alle unterschiedlich, warum sollten wir also unbedingt versuchen, uns gleichzuschalten? Wie viel befriedigender und erfüllender ist es, das zu tun, worin du wirklich einmalig und wunderbar bist.

Wenn du dich mit deiner persönlichen Entwicklung beschäftigst, dann begibst du dich auf eine aufregende Reise, an deren Ende du deine ganz eigene Schatzkiste öffnen wirst, deine Schatzkiste, die gefüllt ist mit deinen einzigartigen Fähigkeiten und Eigenschaften, die dich einmalig und wunderbar machen. Es ist die Schatzkiste deiner Seele.

3. Balance

Immer nur auf Volldampf zu fahren und Vollgas zu geben, das klappt vielleicht mit Anfang 20, aber das liegt bei mir schon eine Weile zurück. Daher gehört Genuss, Balance, Ausgleich für mich auch zu einem erfüllten Leben. Innehalten, auch mal zurück schauen, was ich schon alles erreicht hab, nicht nur nach vorne schauen, was noch alles vor mir liegt, beides würdigen.

Natürlich gehört auch dazu, Pausen zu machen, zu schauen, ob der Weg noch passt und auch in mich selbst hineinzuhören, ob bei mir alles im Gleichgewicht ist. Wenn nicht, dann gilt es an Stellschrauben zu drehen, bis es wieder passt.
Immer nur vorwärts streben geht nicht. Auch die Natur macht mal eine Pause, um sich zu regenerieren. Daran solltest du dir ein Beispiel nehmen. Das gilt übrigens für jedes Alter.

Zur Balance gehört ebenfalls ein Ausgleich von Geben und Nehmen. Gerade wir Frauen sind wirklich gut darin, immer nur zu geben, so lange, bis wir uns verausgaben und nichts mehr da ist. Aber das Universum ist kein System, das auf Dauer im Ungleichgewicht ist. Warum sollten wir dann im Ungleichgewicht sein und es noch dazu noch fördern?

Ich gebe dir und mir die Erlaubnis, auch annehmen, empfangen zu dürfen. Es ist gut, wenn wir großzügig geben.

Aber es ist nicht gut, wenn wir die großzügigen Gaben des Lebens ablehnen. Das Leben strebt nach Gleichgewicht, nach Balance, nach Ausgleich.

Lass uns die Fülle annehmen. Lass uns geben und nehmen. Lass uns diesen Gesetz des Universums folgen und in Balance sein.

Zur Balance gehört für mich aber auch Erdung, mich also auch mit ganz normalen Dingen zu beschäftigen, raus zu gehen, mir immer wieder die Hände schmutzig zu machen, im wörtlichen und auch im übertragenen Sinn.

Persönliche Entwicklung ist wichtig, ja, aber wenn du dich nur noch damit beschäftigst, dann besteht die Gefahr, dass du nur um dich selbst herum kreist und ein wenig abhebst.

Du bist in deinem Alltag und mit dem musst du dich auseinandersetzen. Du brauchst Geld, um deine Miete zu zahlen, du brauchst Nahrung, die dich gesund hält, du hast Familie, Freunde und Kollegen, mit denen du auskommen solltest (dazu gleich mehr im nächsten Abschnitt). Du lebst in einer Gemeinschaft mit ihren Regeln und glaub mir, auch da kannst du dir Nischen schaffen, um ein erfülltes Leben zu führen.

Aber du solltest die äußeren Umstände nicht aus den Augen verlieren.

Deine Seele braucht eine Verbindung nach oben und nach unten, um gesund und ausgeglichen zu bleiben.

4. Erfüllte Beziehungen

Wir Menschen sind nun einmal soziale Wesen und wir leben in einer Gemeinschaft.

Die meisten von uns sind auch in der Lage, sich das Umfeld bis zu einem gewissen Grad auch aussuchen zu können. Vielleicht haben wir nicht unbedingt großen Einfluss darauf, wer unsere Kollegen oder Nachbarn sind, aber wer unsere Partner und unsere Freunde sind. Und da sollten wir darauf achten, dass uns diese Beziehungen nähren und nicht auslaugen.

Wenn es gar nicht geht, dann hast du immer die Entscheidungsmöglichkeit. Du kannst dein Umfeld wechseln, auch wenn es nicht von einem Tag auf den anderen geht und schmerzt oder du kannst an deiner Einstellung arbeiten. Die schlechteste aller Möglichkeiten ist, dich darüber aufzuregen und nichts zu verändern.

Wir sollten uns von Menschen trennen, die uns nicht gut tun und die Gesellschaft derer suchen, die uns so sein lassen, wie wir sind, die uns nicht verbiegen, die uns inspirieren und das Beste in uns zum Vorschein bringen.

Wenn wir mit unserer Familie im Clinch liegen, dann sollten wir zumindest in unserem Interesse Frieden mit ihnen schließen.
Diese Einstellung hat bei mir dazu geführt, dass ich wirklich wählerisch geworden bin, was meine Freunde angeht und ich gebe auch zu, dass mir eine abgespeckte Variante des Ho’oponopono dabei geholfen hat, mit einigen Menschen meinen Frieden zu machen.

Natürlich sind harmonische Beziehungen erstrebenswert und machen uns glücklich.

Doch du solltest nicht vergessen, dass du von jedem Menschen und von jeder Beziehung etwas lernen kannst. Unser Gegenüber ist in gewisser Weise auch ein Spiegel. Wir sehen, was wir mögen, aber auch was wir nicht mögen.

Versuche in jedem Menschen einen Kompass zu sehen, der dir die Richtung zu deinem inneren Schatz weist. Manchmal rennen wir in die falsche Richtung und dann können wir dankbar sein, wenn wir offen genug sind, die Hinweise wahrzunehmen und unseren Weg zu korrigieren.

Dazu braucht es ein offenes Herz und das Wissen, dass auch diese Menschen auch – bewusst oder unbewusst – ihrem Weg folgen, ihre Werte haben, auch wenn es für uns unverständlich ist. Das heißt aber nicht, dass du sie unbedingt zu deinen besten Freunden machen musst und unbedingt mit jedem bestens auskommen musst.

Wir kommen einfach nicht mit allen gleich gut aus. Das liegt an den unterschiedlichen Werten, Erfahrungen und Sichtweisen, wie die Welt zu sein hat. Aber es macht es für dich leichter, das zu erkennen und manches einfach stehen zu lassen, statt jemand von der Richtigkeit deiner Sichtweise zu überzeugen. Es ist nämlich das, was es ist – DEINE Sichtweise. Das gilt eben in beide Richtungen.

Ich möchte dich daher einladen, für jede Beziehung dankbar zu sein, ohne sie zu bewerten. Sie bestärken dich auf deinem Weg auf die ein oder andere Weise.

Und ich möchte dich dazu ermutigen, immer mehr erfüllende Beziehungen aufzubauen, denn sie nähren nicht nur dich, sondern auch die Menschen in deiner Umgebung.

Eine erfüllte Beziehung solltest du dabei auf keinen Fall vergessen, die Beziehung zu dir selbst.

Das ist die Beziehung, die wir gern vernachlässigen oder sogar vergessen. Dabei ist es die wichtigste Beziehung, denn sie währt ein Leben lang. Gerade da gibt es bei vielen Menschen – auch bei mir – Punkte, wo wir uns selbst im Weg stehen, wo wir zu uns selbst nicht gerade freundlich sind und das ist einfach schade.

Wir schaffen es oft, uns in eine ziemlich zerstörerische Stimmung zu manövrieren und dann wissen wir nicht, wie wir da rauskommen. Aber das ist gar nicht so schwer, wenn wir anfangen, achtsam bei unseren Gedanken zu sein und uns selbst anzunehmen, wie wir sind. Glaube mir, auch wenn es dauert, dieser Weg ist es definitiv wert gegangen zu werden.

5. Spiritualität

Spiritualität ist für mich ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Weiterentwicklung und meines Lebens. Daher ist mir dieses Thema auch einen separaten Punkt wert. Es hat erst einmal nichts mit Religion, Räucherstäbchen, Tarot-Karten oder Einhörnern zu tun.

Für mich bedeutet für mich, dass ich auf meine Mitmenschen, meine Umgebung, meine Umwelt und nicht zuletzt auch auf mich achte.

Es bedeutet auch, dass ich aktiv danach strebe, mich besser kennenzulernen, zu meinem inneren Kern vorzudringen und mein Potenzial zu entfalten, um so meinen Beitrag zu leisten, damit die Welt ein wenig besser wird. Das kann im Kleinen wie im Großen passieren. Wenn ich Menschen auf ihrer Reise unterstützen kann, dass sie ein erfüllteres und zufriedeneres Leben führen, dass ihre Beziehungen zu sich und anderen tiefer und freudiger werden, dann habe ich meinen Beitrag geleistet. Da spielt auch wieder die erfüllende Aufgabe hinein. Du siehst, wie letztendlich alles miteinander verwoben ist.
Für mich hängt alles zusammen und wir sind alle ein Teil von etwas Größerem. Sich dessen bewusst zu sein, das gehört zu Spiritualität dazu.

Achtsamkeit, Verantwortung übernehmen, wachsen, respektvolles Denken und Handeln sind für mich ebenso Bestandteile der Spiritualität wie das Anerkennen, dass es da irgendwo eine höhere Macht gibt.
Um das zu erfassen gibt es unterschiedliche Modelle, Religionen, Philosophien.

Mein spiritueller Ansatz ist eher pragmatisch, schamanisch-naturverbunden. Ich arbeite gern mit Göttinnen und Archetypen, um einen besseren Zugang zu den tieferen Schichten zu bekommen. Das sind für mich, genau wie Karten, einfach Möglichkeiten, um weiter auf meiner Reise zu meiner Schatzkiste zu kommen oder andere Menschen dabei zu begleiten.

Wenn du dich mit Spiritualität beschäftigst, dann erkennst du dich als wichtigen Bestandteil des Ganzen und so wirst du auf ganz natürliche Weise deinen Beitrag leisten wollen und Verantwortung übernehmen.

Du wirst erkennen, dass auch du wichtig und wertvoll bist und dass du es dir erlauben darfst, deine Wünsche und deine Bedürfnisse zu leben, ohne egoistisch zu sein. Ohne dich wäre es nicht dasselbe, auch nicht für dein Umfeld.

Alles ist mit allem und jedem verbunden und daher ist jeder in seiner Einzigartigkeit unverzichtbar.

6. Wo stehe ich gerade?

Wenn ich das so lese, was ich geschrieben habe, dann könnte man meinen, dass ich ein erfülltes Leben führe und das bringt mich zum zweiten Teil der Frage, was mich daran hindert, es zu leben.

Ja, ich gebe zu, ich habe eine Aufgabe, die mir Sinn gibt und die ich liebe, ich entwickeln mich weiter, versuche einigermaßen in Balance zu sein und gesunde Beziehungen zu haben.

Doch ich bin kein erleuchteter Buddha und ich habe genauso meine Schattenseiten, meine kleinen Teufelchen, die mir irgendwelchen Schmarrn einzureden versuchen. Ja, sie sind im Laufe der Zeit kleiner und leiser geworden, aber ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass sie nicht da sind.

Ich glaube, diese Teufelchen oder Dämonen hat jeder, wirklich jeder. Ich kenne zumindest keinen Menschen, der nicht hin und wieder von Selbstzweifel geplagt wird.

Es kommt aber darauf an, wie du damit umgehst.

Letztendlich bist du es immer selbst, der dich an einem erfüllten Leben hinderst. Klar mag es natürlich auch widrige Umstände geben, denen du die Schuld für alles Mögliche geben kannst.

Es ist deine Entscheidung, wie viel Raum du den Mächten in dir gibst, die dir Steine in den Weg legen und wie du mit ihnen umgehst.

Aber am Ende haben die Dinge die Bedeutung, die du ihnen gibst. Du kannst sie groß oder klein machen, sie akzeptieren oder darüber verzweifeln.

Es ist eine Frage der Sichtweise und das ist etwas, was du lernen kannst. Es ist wie ein Muskel, den du trainieren kannst. Frage dich einfach auch einmal, welche Auswirkung die Sachen, die im Moment so schlimm scheinen, auf dein Leben in 3 Monaten, 3 Jahren oder 10 Jahren haben. Das relativiert schon einiges.

Es liegt in deiner Macht, wie weit du die fünf Punkte umsetzt oder wie du das lebst, was für dich ein erfülltes Leben bedeutet.

Ich habe dir meine Sichtweise dargestellt. Deine kann eine andere sein und das ist ok.

7. Mein Fazit

Für mich bedeutet ein erfülltes Leben zu führen, mit dem Plan meiner Seele in Einklang zu sein und eine sinnvolle Aufgabe zu haben.

Es ist das Gefühl der Verbundenheit mit allem, Gelassenheit und Balance. Es bedeutet, mich auf die Reise zum Schatz meiner Seele zu machen, den Zugang zur ureigenen, inneren Weisheit zu erkunden, die eigene Wahrheit zu erkennen.

Es ist ein Leben in Einklang mit meinen Werten und es führt zu einem inneren Strahlen, das auch nach außen leuchtet. Es ist das liebevolle Annehmen von meinem ganzen Wesen mit seinen hellen und dunklen Seiten.

Es führt zu Zufriedenheit, Demut, Verantwortung für mich und mein Handeln.

Wie bei jeder Reise gibt bei der Reise zum Schatz deiner Seele Gebiete, in denen du wunderbar allein unterwegs sein kannst und willst. Und es gibt Gebiete, da brauchst du einen Führer. Ich begleite dich gern und lade dich zu einem Kennenlern-Gespräch ein.

Unter’m Strich würde ich sagen, ja, mein Leben ist schon ganz gut, es gibt aber durchaus noch Luft nach oben. Und wie sieht es bei dir aus? Was bedeutet für dich ein erfülltes Leben?

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Ivana

Ich begleite auf meinem Blog und in meinen Coachings Frauen dabei, in ihren Mut, ihre Selbstliebe und ihr Vertrauen zu kommen. Das führt sie zu einem erfüllten Leben nach ihren Vorstellungen und Werten.

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2 Kommentare

  1. Liebe Ivana,

    danke für die Einblicke in deine Lebenssicht!
    Ich hab das Gefühl, dass ich das ganz ähnlich sehe. Allerdings hab ich jetzt grade noch nicht drüber nachgedacht. 🙂
    Vielleicht geht’s anderen auch so (warum das Echo mager erscheint): Ich brauch grade einen Mach-das-jetzt-Modus für meinen Alltag, denn dort sollen neue Weichen gestellt werden, damit ich wieder gut von meiner inneren Aufgabe im Außen leben kann.
    Da ist mir der tiefe Blick ins Innere jetzt eher im Weg.
    Ich meine, jedes hat seine Zeit, und es wird beide Phasen immer wieder geben.

    Meinst Du auch?

    Herzlichen Gruß!

    1. Author

      Liebe Elke,

      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ja, natürlich muss jeder im Außen seine Aufgabe leben, aber es macht auch definitiv Sinn, immer mal wieder inne zuhalten und zu überprüfen, ob die Richtung stimmt oder ob wir uns vom Außen in eine Richtung drängen lassen, die uns nicht guttut.

      Liebe Grüße,
      Ivana

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