Aktualisiert am 25.10.2021 von Ivana

Ich muss zugeben, ich liebe Räuchergefäße und Räucherkram. Kaum ein Urlaub, aus dem ich mir nichts zu räuchern mitbringe. Manche kaufen sich Schmuck oder Klamotten, ich schleppe kiloweise Räucherstäbchen oder Räuchergefäße um die halbe Welt.

Ich habe natürlich so meine Lieblingsstücke, aber ich will Dir zeigen, welche Möglichkeiten es gibt.

1. Selbstgemachtes Räucherstövchen

Ich bin auf diese Konstruktion gekommen, weil ich nicht immer mit Kohle verwenden wollte, aber dennoch auch Harze verräuchern wollte.

Bei Kräutern habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, sie zu verräuchern, ohne dass ich immer Alufolie oder Sand auf die Kohle lege, damit sie nicht verbrennen.

Ich habe in der Vergangenheit Räuchersiebe benutzt und irgendwo habe ich sicher auch noch eines. Der Grundgedanke ist nicht schlecht, einfach ein Teelicht unter das Sieb, Kräuter oder Harz darauf und räuchern.

Der Haken an der Sache war, dass Du bei Harzen auch etwas unterlegen musst, weil es sonst das Sieb verklebt. Es gibt zwar Reinigungsbürsten aus Draht, aber die fand ich wenig effektiv.

Wenn Du das Harz nicht vernünftig aus dem Sieb bekommst, hast Du auch immer noch den Duft bei der nächsten Räucherung drin.

Nachdem ich eines dieser Siebe ruiniert habe, habe ich das zweite kaum benutzt.

Und irgendwie war der Abstand nie richtig, dass die Kräuter vernünftig verräuchert werden.

Also habe ich ein Gitter aus einer anderen Räucherschale genommen, es über einen Teelichthalter aus Glas gelegt und auf das Gitter die Aluschale vom Teelicht.

In diese Hülle kommen dann immer die Kräuter oder Harze. Die Steine nehmen die Hitze des Teelichts ein wenig auf und sehen auch hübsch aus.

Das Glas selbst wird aber heiß, also stelle es auf eine feuerfeste Unterlage.  Eine pragmatische Lösung, die für mich gut funktioniert.

 

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2. Räucherschale mit Sand

Wenn Du es hübscher magst, dann kannst Du jede Schale aus Ton, Metall oder Keramik nehmen, die Dir gefällt.

Du musst sie nur mit Sand, Erde oder kleinen Kieselsteinen füllen, damit nichts das Brennen anfängt und die Hitze nicht weitergeleitet wird.

Du kannst diese Variante nicht nur für das Räuchern mit Kohle benutzten, sondern auch für Räucherkegel und Räucherstäbchen.

 

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3. Jemenitisches Räuchergefäß

Das ist, auch wenn es ein wenig rustikal aussieht, eines meiner Lieblingsräuchergefäße. Ich habe es auf einem Markt im Jemen gekauft.

Der Jemen war früher das Zentrum des Weihrauchhandels und noch heute wird dort viel geräuchert. In der Antike stammte der meiste Weihrauch von dort.

Das Gefäß ist klein und praktisch. Ich lege einfach die Kohle in das kleine Becken, entzünde sie und kann loslegen. Durch die Luftritzen wird die Kohle gut mit Luft versorgt und kann schön durchglühen.

Das Gefäß wird kaum heiß und kann mit dem Henkel gut herumgetragen werden.

 

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4. Räuchergefäß mit Netzeinsatz

Diese Gefäße* haben das gleiche Prinzip. Du legst die Kohle auf das Netz und kannst sie entzünden. Die Asche fällt durch das Netz in das Gefäß, eine saubere und unkomplizierte Angelegenheit.

Manche haben einen Deckel, aber ich verwende ihn nicht, denn ich habe den Eindruck, dass nicht genug Luft reinkommt und die Glut in der Kohle irgendwann erstickt.

Nur achte bitte darauf, dass das Gefäß auf einer feuerfesten Unterlage steht, denn es besteht aus Metall und wird heiß.

 

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5. Schwenkräuchergefäß

Ich muss zugeben, der Schwenker* ist absolut nicht mein Favorit. Mag sein, dass es mich zu sehr an die Kirche erinnert und es gibt sicher welche, die ihn toll finden.

Ich habe es mir gekauft, weil ich es an sich praktisch gefunden habe, um das Haus auszuräuchern. Jedoch rutscht die Kohle hin und her, auch wenn ich es mit kleinen Steinen fülle und die Öffnung ist recht klein, so dass das Nachlegen eine ziemliche Fummelarbeit ist.

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Und jetzt Du: Was ist Dein Favorit? Schreib es mir doch in den Kommentar.

 

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Ivana